Simson Wiki db106420_95 https://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Hauptseite MediaWiki 1.31.6 first-letter Medium Spezial Diskussion Benutzer Benutzer Diskussion Simson Wiki Simson Wiki Diskussion Datei Datei Diskussion MediaWiki MediaWiki Diskussion Vorlage Vorlage Diskussion Hilfe Hilfe Diskussion Kategorie Kategorie Diskussion SD 50 0 31 59 2008-07-09T18:09:35Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Der SD 50 "Albatros" (später "Altros") war ein Lastendreirad auf Basis des [[SR 50]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 1b33491c703112c79ce2632574be9d20c6cce4a8 Schraubenliste Schwalbe 0 18 33 2008-07-09T18:18:16Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Liste der benötigten Schrauben für [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]] '''Ansauggeräuschdämpfer:''' 2 x M6x10 Schlauchschelle 35mm '''Luftansaugschlauch:''' KR51/1: 2 x M4x21 Schlitzschraube KR51/2: 1 x M4x21 Schlitzschraube '''Tank:''' 2 x M6x25 '''Schutzblech hinten (innen):''' 2 x M6x12 '''Hinterradbremshebel:''' KR51/1: 1 x M8x45 KR51/2: 1 x M8x110 '''Lenkerbefestigung:''' 1 x M8x40 + 2 Muttern M8 '''Motorhalter:''' KR51/1: 1 x M8x100 und 1 x M8x65 KR51/2: 1 x M8x100 oben & 1 x M8x90 unten '''Federbeinbefestigung hinten:''' 4 x M8x34 '''Federbein- und Schutzblechbefestigung vorn oben:''' 2 x M8x45 '''Federbeinbefestigung vorn unten:''' 2 x M8x34 '''Schwinglagerbolzen vorn:''' 2 Muttern M10 '''Panzer/Haube:''' 2 x M6x18 1 x M8x16 '''Fußrasten Sozius:''' 2 x M8x20 '''Tunnel:''' 1 Flügelmutter M6 / Sterngriffmutter '''Trittbretter:''' 6 x M6x13 Senkkopf-Schlitzschraube '''Gepäckträger:''' 4 x M6x60 '''Auspuffhalterung:''' 1 x M6x45 Klemmschelle Krümmer (vorne) 1 x M6x14 Panzerhalterung (mitte) 1 x M6x16 Schpannschelle (hinten) '''Ladeanlage, Blinkgeber, Sicherungshalter:''' KR51/1: 1 x M6x16 Schlitzschraube (Sicheungshalter) KR51/2: 2 x M6x12 Schlitzschrauben KR51/1: 1 x M6x12 Schlitzschraube (Blinkgeber) KR51/2: 1 x Spaxschraube '''Batteriedeckel:''' 1 x M5x12 Schlitzschraube '''Sitzbank:''' 2 x M6x16 an Sitzbank 2 x M6x12 an Rahmen '''Lenkerblinker:''' 2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube 4 x Spaxschrauben '''Parkleuchte:''' 2 x M3x16 '''Lenkerabdeckung:''' 2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube '''Aluabdeckblech Beinschild:''' 2 x M4x8 Schlitzschraube '''Lampenring:''' 2 x M4x30 '''Lichtwinkelregulierungsschraube:''' 1 x M6x20 '''Frontschild:''' 2 x M8x14 Linsenschraube oben Serie 2 x M8x26 Schloßschraube oben bei Kindersitz Montage 2 x M6x10 Schlitzschraube großer Kopf '''Armaturenträger:''' 1 x M6x18 Schlitzschraube 1 x M6x30 Schlitzschraube '''Blink- & Abblendschalter:''' 1 x M4x30 Schlitzschraube 1 x M4x35 Schlitzschraube '''Rückstrahler:''' KR51/1: 2 x M5x16 und 1 x M4x50 Schlitzschraube KR51/2: 4 x M6x12 und 3 x Spaxschrauben '''Zündspulenhalter KR51/2:''' 1 x M6x16 [[Kategorie:Liste]] b4de972a57b49033dc9dbb3df9bfd9139f84039f Kondensator 0 4 5 2008-07-10T16:20:40Z Prof 0 wikitext text/x-wiki [[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so. Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun? Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt. Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF. [[Kategorie:Bauteil]] f9dde5446961ddd1f8b03d009f58153086a4fbc0 6 5 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki [[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so. Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun? Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt. Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF. [[Kategorie:Bauteil]] f9dde5446961ddd1f8b03d009f58153086a4fbc0 Datenblatt Vogelserie 0 11 19 2008-07-10T17:10:06Z Prof 0 wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td></td><td>SR 4-2/1</td><td>SR 4-4</td> <td>KR 51/1</td><td>KR 51/1 K</td><td>KR 51/1 S</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Motor</b></td></tr> <tr><td>Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>&nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 53/1 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 54/11 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3/2<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/11 AR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2. Gang<br>&nbsp;&nbsp;3./4. Gang<br> &nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br>&nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br> Antriebskette<br>&nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>4<br><br>4.00/2.33<br>1.68/1.29<br> 3.25<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 2.95<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>HLP 36/500</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>8.5<br>1.5<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>9.5<br>1.5<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> &nbsp;&nbsp;wenig Ladung<br>&nbsp;&nbsp;viel Ladung<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Parkl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Bremsl./Tachobel.<br>Blinkl./Leergangkon.</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/--</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>73.5<br>186.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>78.5<br>181.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td> <td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td> <td>83.5<br>176.5<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=6><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] f9e153839c1c21ff5bbf03a4b0d9e64bdda37067 Datenblatt KR 51/2 0 12 21 2008-07-10T17:11:45Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: <table border=1> <tr><td> </td><td>KR 51/2 N</td><td>KR 51/2 E</td> <td>KR 51/2 L</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> Typ<br>Hubraum (cm&su... wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td> </td><td>KR 51/2 N</td><td>KR 51/2 E</td> <td>KR 51/2 L</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 531 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br> 0.4<br>12 V, 8852.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 541 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br> 0.4<br>12 V, 8852.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 541/1 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLEZ 8305.1/2<br> 0.4<br>12 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2.Gang<br>&nbsp;&nbsp;3./4. Gang<br> &nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br>&nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br> Antriebskette<br>&nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>3<br><br>4.4/2.23<br> 1.54/-<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br> SAE 80/400</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 105/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Bremsl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.6/1<br>1.1<br><br> F 2.5<br>A 4<br><br>25/25<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.6/1<br>1.1<br><br> F 2.5<br>A 4<br><br>25/25<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.5/1<br>1.1<br><br> F 2.5<br>A 4<br><br>35/35<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td> </tr> <tr><td colspan=4><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=4><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] 60509eae42c232295dc4e66d5903c460d445ed82 Datenblatt S 50 0 13 23 2008-07-10T17:13:30Z Prof 0 wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td>&nbsp; </td><td>S 50 N</td><td>S 50 B</td> <td>S 50 B1</td><td>S 50 B2</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 53/2 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.12<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/2 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.12<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/21 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.7<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/22 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLEZ 8305.1<br> -<br>6 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2./3. Gang<br>&nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br> &nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br>Antriebskette<br> &nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td> </tr> <tr><td colspan=5><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> Ölfüllung Teleskopgabel j.H.<br> &nbsp;&nbsp;Sorte/Menge (ml)<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.8</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> &nbsp;&nbsp;wenig Ladung<br>&nbsp;&nbsp;viel Ladung<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Bremsl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht</td> <td>4 Z. R 20<br>ohne<br><br>1.0<br>2.0<br><br> F 2.5<br>A 8<br><br>15/15<br>21/5<br>- /1.2<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.4<br><br>1.0<br>2.0<br><br> F 2.5<br>A 8<br><br>15/15<br>21/5<br>21/1.2<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.3<br><br>1.0<br>2.0<br><br> F 2.5<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.5<br><br>1.0<br>2.0<br><br> F 2.5<br>A 8<br><br>35/35<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5</td> </tr> <tr><td colspan=5><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>76.5<br>183.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td> <td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td> <td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=5><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] 91a3301b23ad86da9c31ff1f914782b62c5369f5 Datenblatt S 51 0 14 25 2008-07-10T17:14:47Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: <table border=1> <tr><td>&nbsp;</td><td>S 51 N</td><td>S 51 B1-3</td> <td>S 51 B1-4</td><td>S 51 B2-4</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> T... wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td>&nbsp;</td><td>S 51 N</td><td>S 51 B1-3</td> <td>S 51 B1-4</td><td>S 51 B2-4</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 531/2 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8/2<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 531 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 541 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 541/1 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLEZ 8351.1/2<br> -<br>12 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2. Gang<br>&nbsp;&nbsp;3./4. Gang<br> &nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br>&nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br> Antriebskette<br>&nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>3<br><br>4.4/2.23<br> 1.54/-<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br> SAE 80/400</td> </tr> <tr><td colspan=5><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> Ölfüllung Teleskopgabel j.H.<br> &nbsp;&nbsp;Sorte/Menge (ml)<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.5</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> &nbsp;&nbsp;wenig Ladung<br>&nbsp;&nbsp;viel Ladung<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Bremsl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht<br>Blinkkontr.</td> <td>4 Z. R 20<br>ohne<br><br>1.1<br>2.5<br><br> -<br>-<br><br>25/25<br>21/5<br>- /1.2<br>-<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.6<br><br>1.1<br>2.5<br><br> F 3.15<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.6<br><br>1.1<br>2.5<br><br> F 3.15<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.5<br><br>1.1<br>2.5<br><br> F 3.15<br>A 8<br><br>35/35<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>1.2</td> </tr> <tr><td colspan=5><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>75.5<br>184.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=5><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] 5e3ef290cde694560ebf40fc50dc77982f33343e S 50 0 34 65 2008-07-10T17:19:39Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: blaaaaaaaaaaaa == siehe auch == [[Datenblatt S 50|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] wikitext text/x-wiki blaaaaaaaaaaaa == siehe auch == [[Datenblatt S 50|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] b0372ee46602e7b549e10fa9788f9e4db5069124 SR 4-1 0 35 67 2008-07-11T19:38:16Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-1''' "Spatz" wurde von 1964 bis 1967 in zwei Ausführungen gebaut. Zum einen mit Pedalantrieb (SR 4-1P) und mit [[Kickstarter]] (SR 4-1K). Insgesamt lief der Spatz 30.000 mal vom Suhler Band. Bei diesem Moped/-kick wurden Rahmen, Sitzbank und Tank völlig neu entwickelt, Motor und Vordergabel waren noch vom [[SR 2]], Lenker und Lampe wurden von der neuen Schwalbe "geborgt". Der Spatz zeigt gut die Entwicklung von den besseren Fahrrädern SR 2 zu richtigen Mopeds, die Anordnung von Tank und Sitzbank war - im Gegensatz zu den vorherigen Simson Kleinkrafträdern - schon fast wie beim Motorrad. Der "Spatz" war als Nachfolgemodell des Mopeds [[SR 2|SR 2 E]] das kleinste, ein einsitziges Kleinkraftrad aus der sogenannten [[Vogelserie]] des früheren thüringer Zweiradherstellers VEB Simson aus Suhl. Die Typbezeichnung lautete SR 4-1 mit zusätzlichen Buchstaben zur weiteren Unterscheidung. Es gab ihn in drei verschiedenen Versionen. Eine als Moped mit Tretkurbel und Pedalen (Typ P, für Pedale) sowie zwei als Mokick mit Kickstarter (Typ K (für Kickstarter) bzw. SK (für Simsonmotor + Kickstarter)). Der Spatz wurde im Zeitraum von 1964 bis 1971 (dem Fertigungsbeginn des Simson-Mofas SL1) in einer Gesamtzahl von 152.000 Stück produziert. Er besaß einen fahrtwindgekühlten 50-cm?-Zweitaktmotor (letzte Bezeichnung M52) mit Graugußzylinder und erreichte mit einem handgeschalteten Zweiganggetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Viele Bauteile, Baugruppen und Ersatzteile des Spatz entstammten einem sogenannten [[Baukastensystem]] und wurden gleichermaßen auch in den anderen Fahrzeugen der Vogelserie verbaut. Die recht einfache Fahrzeugelektrik war auf 6 Volt ausgelegt. Die Farbgebung des Spatz entsprach weitgehend der des Mokicks Star (weinrot / grau-grün), wurde aber im ersten Produktionsjahr in geringer Stückzahl auch in braun (maron) oder blau lackiert. Der Ladenpreis (EVP) für den Spatz betrug in der DDR stets 1050,- Ost-Mark. Der Spatz wurde aber auch von der Firma Neckermann, einem Versandhaus, nach Westdeutschland importiert und dort zum Neupreis von 598,- DM verkauft. Diese Fahrzeuge besaßen dann weder Batterie noch Hupe, sondern lediglich eine Fahrradklingel. === nach der Wende === Auch nach der Wende produzierte [[Simson]] ein neues Modell mit dem Namen "Spatz". [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 9be8b2f167e6e6be746a31dafdcdfdb6e7343253 Choke 0 6 9 2008-07-11T19:49:52Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: Der '''Choke''', auch '''Startvergaser''' ... [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] wikitext text/x-wiki Der '''Choke''', auch '''Startvergaser''' ... [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] faa34fc7e56ff1d5670a25d5e0dda1f401c23944 Schaltungseinstellung 0 47 91 2008-07-12T13:02:48Z Prof 0 Einleitungstext; Übernahme der Vorgehensweise M53 wikitext text/x-wiki Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden. == Einstellung beim Motor [[M53]] == * Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen. * Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern. * Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern. == Einstellung beim Motor [[M501]] == * ersten Gang einlegen und Moped aufbocken * Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen * Meßschieber genau auf 46,6mm einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm abmessen und dann mit Klebeband markieren. * Diesen 46,6mm-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben * Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine) * Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut steckt solche eine Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem speziellen Werkzeug, das man sich aber entweder selberbasteln kann (ganz einfach) oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß also diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn in der Antriebswelle genau diese 46,6mm drinne steckt. * Die Einstellmutter noch 1,5 Umdrehungen zurück stellen. * Mutter wieder drauf, alles andere wieder montieren, fertig [[Kategorie:Wartung]] 0c9b17b5d2da653fa38b31ec6a1cc4a0caa37e63 M53 0 22 41 2008-07-12T13:44:05Z Prof 0 wikitext text/x-wiki alter Motor (auch als M52 mit 2, sowie M54 mit 4 Gängen) verwendet in [[Vogelserie]], S 50 Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde: * Motor M53/1 KF (Star und Schwalbe mit Fußschaltung) ab Motornummer 1900508 * Motor M53/1 KH (Schwalbe mit Handschaltung) ab Motornummer 0299554 * Motor M53/11 AR (Halbautomatik-Schwalbe) ab Motornummer 0540333 * Motor M54/KF (Sperber) ab Motornummer 2081449 * Motor M54/11 (Habicht) ab Motornummer 2228851 * Motor M52 (Spatz) ab Motornummer 1660529 Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 00dd87a4ff5087377d912c9f71dcbc867973fb5d Vergaser 16N3 0 7 11 2008-07-12T13:51:00Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: Der '''Vergaser 16N3''', auch "Sparvergaser" ist der Nachfolger des [[Vergaser 16N1|Vergasers 15N1]]. == Datenblatt == <table border="1"> <tr><td>Vergaser</td> <td>16N3... wikitext text/x-wiki Der '''Vergaser 16N3''', auch "Sparvergaser" ist der Nachfolger des [[Vergaser 16N1|Vergasers 15N1]]. == Datenblatt == <table border="1"> <tr><td>Vergaser</td> <td>16N3-1</td> <td>16N3-2</td> <td>16N3-3</td> <td>16N3-4</td> <td>16N3-5</td> <td>16N3-11</td> <td>16N3-12</td> </tr> <tr><td>Hauptd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>72</td> <td>67</td> <td>70</td> </tr> <tr><td>Nadeld&uuml;se (0,01mm)</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Teillastnadel<br>(Kenn-Nr.)</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Teillastnadelstellung<br>(Kerbe von oben)</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> </tr> <tr><td>Leerlaufd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Umluft<br>(Umdrehungen offen)</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Startdüse (0,01mm)</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Kraftstoffhöhe *</td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>?</td> </tr> <tr> <td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Krafstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr> </table> [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 1d416553374e0eeedd32a93dd874cc93f61a184b Ölwechsel 0 46 89 2008-07-12T13:55:09Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Ein '''Ölwechsel''' ist spätestens nach 10000km Laufleistung bzw. 2 Jahren fällig. Auch nach dem Neuerwerb eines Fahrzeuges sollte man diese Arbeit nicht scheuen. Das korrekte Öl trägt die Bezeichnung ''SAE 80'' und ist an jeder Tankstelle, im Baumarkt und beim Simson-Händler zu bekommen (Einzig in den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 gehört ein anderes Öl, nämlich ein Hydrauliköl der Spezifikation ''HLP 46'', z.B. Shell Tellus C 46.). Die korrekte Füllmenge beträgt bei den alten Motoren ([[M53|M53/M54]]) 500 ml; bei den neuen ([[M501|M531/M541]]) 400ml. == Vorgehensweise == * Motor warm fahren * Ölablassschraube (unten am Motor) öffnen * Altöl ablassen * Ablassschraube säubern (Metallsplitter am Magneten sind normal) und wieder einsetzen * korrekte Ölmenge durch die Einfüllöfnung einfüllen. Diese Öffnung ist beim [[M53]] der runde Metalldeckel an der linken Seite des Motores, wo man auch die Kupplung einstellt, beim [[M501]] gibt es eine rote Plastikschraube am linken Seitendeckel. Es gibt auch selbsternannte "Experten" die statt Getriebeöl normales Motoröl ins Getriebe füllen. Auch wenn das über einen gewissen Zeitraum funktionieren kann, ist das doch nicht im Sinne des Erfinders. [[Kategorie:Wartung]] e57bac49622acb13361840bab6868dbcd7e2c32d BING 0 44 85 2008-07-12T15:14:03Z Prof 0 Übernahme Tabelle wikitext text/x-wiki Die Firma '''BING''' ist ein Hersteller von [[Vergaser|Vergasern]]. Nach der Wende und dem damit einhergehenden Ende der Produktion der BVF-Vergaser [[Vergaser 16N1|16N1]] und [[Vergaser 16N3|16N3]] wurden die BING-Vergaser offizielles Ersatzteil. Mittlerweile werden jedoch auch die originalen Vergaser wieder hergestellt und vertrieben. <table border=1> <tr><td><b>Vergaser</b></td> <td><b>für Fahrzeug</b></td> <td><b>Bemerkungen</b></td></tr> <tr> <td>17/15/1101</td> <td>S 70 / S 83</td> <td rowspan=2>für 70 ccm - Motoren (M 701)</td> </tr> <tr> <td>17/15/1102</td> <td>SR 80</td> </tr> <tr> <td>17/15/1103</td> <td>S 51</td> <td rowspan=2>für 50ccm - Motoren ([[M501]])</td> </tr> <tr> <td>17/15/1104</td> <td>SR 50</td> </tr> <tr> <td>17/15/1105</td> <td>S 51 (50 km/h)</td> <td>für gedrosselte M501</td> </tr></table> Datenblätter und Einstellhinweise zu den BING-Vergasern finden sich auf der [http://www.bing.de Herstellerseite]. Der 17/15/1101|2 bzw. der 17/15/1103|4|5 unterscheiden sich nur geringfügig. Sie dürften in allen mit dem betreffenden Motor ausgestatteten Fahrzeugen passen. Zum Einsatz des BING bei der älteren Motorenbaureihe [[M53]] sei auf den unten verlinkten Artikel "BING vs. BVF" verwiesen. == Siehe auch == [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Vergaser]] 707dab31a5e3ece543e67c5141701542e09e1611 BING vs. BVF 0 45 87 2008-07-12T15:15:09Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkraftr?der legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt. '''Vorteile:''' * Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative. * Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte * Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen. '''Nachteile:''' * Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR. * Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)" * Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall * Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich! '''Fazit:''' Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wehrmutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]]. [[Kategorie:Vergaser]] eb43397582595323876de7a346ccb01c4fd6eb8b Vergaser 16N1 0 3 3 2008-07-12T15:57:49Z Prof 0 /* Wartung */ wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage. Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen. == Wartung == === Einstellung === [[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft. Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts. === Reinigung === Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen. === Überlauf und Schwimmernadelventil === Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben. *Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also **zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...) **undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher") **an den Metallzungen falsch eingestellt **an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt. *Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht. *Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt. '''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht: *Vergaser ausbauen und auseinandernehmen *Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken. *Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht. *Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.) *Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein. Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen. == Datenblatt Vergaser 16N1 == <table border="1" cellpadding="2" width=570> <tr><td>Vergaser</td> <td>16N1-1</td> <td>16N1-3</td> <td>16N1-5</td> <td>16N1-6</td> <td>16N1-8</td> <td>16N1-11</td> <td>16N1-12</td> </tr> <tr><td>Hauptd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>62</td> <td>80</td> <td>67</td> <td>50</td> <td>72</td> <td>72</td> <td>67</td> </tr> <tr><td>Nadeld&uuml;se (0,01mm)</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> </tr> <tr> <td>Teillastnadel<br>&nbsp;neue Kenn-Nr. in ()</td> <td>04</td> <td>04</td> <td>08 (2A512)</td> <td>04</td> <td>09 (2A521)</td> <td>10 (2A511)</td> <td>08 (2A512)</td> </tr> <tr> <td>Teillastnadelstellung<br> (Kerbe von oben)</td> <td>3</td> <td>3</td> <td>3</td> <td>3</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>3</td> </tr> <tr> <td>Leerlaufd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>35</td> <td>40</td> <td>40</td> <td>40</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> </tr> <tr> <td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td> <td>0,5-1</td> <td>0,5-1</td> <td>0,5-1</td> <td>0,5-1</td> <td>1-2</td> <td>1-2</td> <td>1-2</td> </tr> <tr> <td>Startdüse (0,01mm)</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> </tr> <tr><td>Kraftstoffhöhe *</td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> </tr> <tr> <td>normalerweise in</td> <td>[[KR 51]]</td> <td>[[SR 4-3]]</td> <td>[[KR 51/1]]</td> <td>[[SR 4-2]]<br>[[SR 4-4]]</td> <td>[[S 50]]</td> <td>[[S 51]]</td> <td>[[KR 51/2]]</td> </tr> <tr> <td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Kraftstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr> </table> == Siehe auch == [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Vergaser]] c59b8517e829a536445661b3dde1e865f1b98db5 4 3 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage. Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen. == Wartung == === Einstellung === [[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft. Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts. === Reinigung === Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen. === Überlauf und Schwimmernadelventil === Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben. *Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also **zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...) **undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher") **an den Metallzungen falsch eingestellt **an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt. *Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht. *Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt. '''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht: *Vergaser ausbauen und auseinandernehmen *Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken. *Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht. *Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.) *Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein. Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen. == Datenblatt Vergaser 16N1 == <table border="1" cellpadding="2" width=570> <tr><td>Vergaser</td> <td>16N1-1</td> <td>16N1-3</td> <td>16N1-5</td> <td>16N1-6</td> <td>16N1-8</td> <td>16N1-11</td> <td>16N1-12</td> </tr> <tr><td>Hauptd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>62</td> <td>80</td> <td>67</td> <td>50</td> <td>72</td> <td>72</td> <td>67</td> </tr> <tr><td>Nadeld&uuml;se (0,01mm)</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> </tr> <tr> <td>Teillastnadel<br>&nbsp;neue Kenn-Nr. in ()</td> <td>04</td> <td>04</td> <td>08 (2A512)</td> <td>04</td> <td>09 (2A521)</td> <td>10 (2A511)</td> <td>08 (2A512)</td> </tr> <tr> <td>Teillastnadelstellung<br> (Kerbe von oben)</td> <td>3</td> <td>3</td> <td>3</td> <td>3</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>3</td> </tr> <tr> <td>Leerlaufd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>35</td> <td>40</td> <td>40</td> <td>40</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> </tr> <tr> <td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td> <td>0,5-1</td> <td>0,5-1</td> <td>0,5-1</td> <td>0,5-1</td> <td>1-2</td> <td>1-2</td> <td>1-2</td> </tr> <tr> <td>Startdüse (0,01mm)</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> <td>50</td> </tr> <tr><td>Kraftstoffhöhe *</td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> </tr> <tr> <td>normalerweise in</td> <td>[[KR 51]]</td> <td>[[SR 4-3]]</td> <td>[[KR 51/1]]</td> <td>[[SR 4-2]]<br>[[SR 4-4]]</td> <td>[[S 50]]</td> <td>[[S 51]]</td> <td>[[KR 51/2]]</td> </tr> <tr> <td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Kraftstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr> </table> == Siehe auch == [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Vergaser]] c59b8517e829a536445661b3dde1e865f1b98db5 Reifenwechsel 0 48 93 2008-07-12T16:09:25Z Prof 0 wikitext text/x-wiki == Vorgehensweise == === Räder demontieren === Der Ausbau der Räder ist denkbar einfach (man benötigt maximal zwei 19er Schraubenschlüssel): * Vorderrad: Wenn das Vorderrad den Boden berührt, sollte man vor dem Aufbocken ein Brett unter den Ständer legen, damit die nötige Bodenfreiheit erreicht wird. Nun löst man einfach die Achsmutter, hält das Rad fest und zieht die Steckachse heraus. Dann kann man es leicht nach vorne ziehen und den Bremsschild aus der Trommel nehmen. * Hinterrad: Hierbei zieht man das Bremslichtkabel ab, schraubt die Steckachse heraus und zieht das Aluminium-Distanzstück schräg nach unten weg. Dann zieht man das Rad seitlich vom Mitnehmer und nimmt es unter einem leichten Kippen des Fahrzeugs seitlich weg. Hierbei ist ein Helfer praktisch. === Mantel/Schlauch abziehen === Dazu lässt man die Luft ab und schraubt die Felgenmutter vom Ventil. Man tritt nun auf den Reifen und löst den Mantel so vom Felgenbett. Um den Mantel über die Felgenkante zu bekommen, verwenden man am besten Montiereisen. Zur Not (!) tut es aber auch ein stumpfer (!!) Meissel oder Schraubendreher. Man muss dann aber sehr aufpassen, nicht den Schlauch oder den Felgenrand zu beschädigen. Ist das geschafft, hebelt man an ein, zwei weiteren Stellen den Reifen über die Felge, bis er an einer Seite gänzlich über dem Felgenrand liegt. Jetzt einfach das Ventil in den Mantel drücken und den Schlauch zwischen Mantel und Felge herausziehen. Dabei sollte man behutsam vorgehen, da der Schlauch recht empfindlich ist. Den Mantel kann man danach sehr einfach von der Felge trennen. === Schlauch reparieren === Ist das Loch gefunden (eventuell aufpumpen und unter Wasser halten) und nicht zu groß, kann man einen Schlauch durchaus flicken (man sollte aber abwägen: ein neuer Schlauch kostet nicht mehr als 5 Euro). Hierzu rauht man die Fläche um das Loch mit Schmirgel etwas an und bringt großzügig die Vulkanisierlösung auf. Dann wartet man, bis die Fläche fast trocken ist und drückt den Flicken zwei Minuten fest auf (eventuell draufstellen). Danach kurz zur Kontrolle aufpumpen. Die Innenseite des Mantels kontrolliert man auf Splitter, Steinchen etc. und entfernt diese. === Mantel/Schlauch aufziehen === Hierzu den Mantel mit einer Seite ins Felgenbett drücken. Den Schlauch sollte man vor der Montage mit Talkumpulver (Dose etwa 3 Euro - reicht ewig!) einreiben, um seine Gleitfähigkeit im Mantel zu unterstützen. Dieses verhindert ein Verklemmen des Schlauchs, lokale Überbeanspruchungen und damit im Endeffekt Risse. Den Schlauch nun zwischen Felge und Mantel in den Mantel legen. Zweckmäßigerweise beginnt man beim Ventil, steckt dieses von innen durch die Öffnung und sichert es durch lockeres Aufschrauben der Felgenmutter. Liegt der Schlauch sauber und ohne Verdrehungen im Mantel, streicht man den freiliegenden Reifenwulst mit Schmierseife, Glycerin oder zur Not auch etwas Spülmittel ein - dabei nicht sparen: je gleitfähiger der Reifenwulst, desto leichter fällt das Drücken über den Felgenrand. Nun drückt man den Mantel (beginnend auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite) über die Felgenkante und arbeitet sich beidseitig in Richtung Ventil vor. Liegt der Mantel bis auf ein möglichst kleines Reststück im Felgenbett, tritt man auf der gegenüberliegenden Seite den Mantel in die Mitte des Felgenbettes. So kann man den Mantel bereits möglichst weit über den Felgenrand schieben. Den Rest erledigt man mit den Montiereisen oder zwei möglichst stumpfen Schraubendrehern (größte Vorsicht: nicht den Schlauch beschädigen!). Hierbei darauf achten dass das dort verstärkte Gummi des Schlauchs auch wirklich IM Mantel liegt und dieser es nicht einklemmt. Am besten das Ventil dabei leicht in den Mantel drücken, dann sollte es keine Probleme geben. Hiernach schaut man, ob der Mantel auch überall gleichmäßig im Felgenbett liegt Ist das nicht der Fall, versucht man zunächst, durch Drücken des Mantels diesen in die richtige Lage zu bringen. Klappt das nicht, ist vermutlich der Schlauch zwischen Mantel und Felge eingeklemmt und man muss eine Seite des Mantels nochmal abziehen. Danach pumpt man das Rad leicht auf und lässt es über die ganze Lauffläche auf dem Boden hüpfen, damit sich der Schlauch "setzen" kann. === Räder montieren === Hierbei dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Das Einzige, worauf man (im eigenen Interesse) wirklich achten sollte, ist, dass die kleinen Bolzen an den Bremsschilden auch wieder in die dafür vorgesehene Nut geschoben werden. Sämtliche Bremskräfte werden durch diese Bolzen übertragen. Bei falscher Montage ist keine Bremswirkung vorhanden! Noch ein Tipp: Bei der Montage des Hinterrades einen Gang einlegen. Das arretiert den Gummimitnehmer mit seinen drei Löchern und man probiert nicht endlos, bis die Zapfen packen. == Siehe auch == [[Reifen]] [[Kategorie:Wartung]] 79f14c73fef67726532dec937e7b35c60a489735 S 100 0 38 73 2008-07-12T18:03:26Z Prof 0 wikitext text/x-wiki [[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100 im Museum in Suhl]][[Bild:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100]]Die '''S 100''' war ein 100ccm-Prototyp von [[Simson]] aus dem Jahre 1970. Der hierfür entwickelte Motor bezog aus 2 50ccm-Zylindern eine Leistung von 11,5 PS (6,5 kW) und sollte das Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h beschleunigen. Der Prototyp verfügte über 5 Gänge und hatte bereits eine Elektronikzündung. Allerdings wurde die Entwicklung dieses Fahrzeuges nicht weiterverfolgt, da auf staatliche Anordnung der Bau von hubraumstärkeren Zweirädern den [[MZ]]-Werken in Zschopau vorbehalten werden sollte. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 2fd0d2c90e5af7c8f14b768ee6e574905c70175f Schaltplan 0 15 27 2008-07-13T14:59:33Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: Ein Schaltplan ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Fahrzeug. == Weblinks == [http://www.moser-bs.de Webseite von net... wikitext text/x-wiki Ein Schaltplan ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Fahrzeug. == Weblinks == [http://www.moser-bs.de Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge] [[Kategorie:Elektrik]] ce13d19980930d3df0948129ee80a05ea4c9fff6 Schwalbennest 0 28 53 2008-07-13T16:17:49Z Wtd71 1 wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist ein Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. [[Kategorie:Schwalbennest]] 11b6d9a07ae5e4b7822115986fb5c1a883ce5d77 Wellendichtring 0 9 15 2008-07-15T12:30:19Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) ... == Siehe auch == [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] [[Kategorie:Bauteil]] wikitext text/x-wiki Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) ... == Siehe auch == [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] [[Kategorie:Bauteil]] 312e2a9a6303d14884f02a9db979a8b4a92beae3 Liste der Lager und Wellendichtringe 0 20 37 2008-07-15T12:34:00Z Prof 0 wikitext text/x-wiki === SR2: === Lager : 1x 6202, 1x 6301, 2x 6302 WDR : 1x 15x42x10, 1x 14x28x7, 1x 12x28x7 , 1 x 16x28x7 === [[M53]] === Lager: 2 x 6303 C4, 1 x 6203 C3, 1 x 6000 C3, 1 x 6201 C3, 1 x 6302 C3 WDR: 2x 22x47x7, 2x 17x28x7, 1x 20x30x7 === [[M501]] === Lager: 2x 6204 C3, 1x 16004 C3, 1x 6004 C3, 1x 6203 C3, 1x 6000 C3 WDR: 1x 20x47x7, 1x 20x35x7,1x 22x35x7,1x 20x30x7 [[Kategorie:Liste]] aa86e3ddd54b0d724852c8ed490261d897dd023d Schwalbe 0 37 71 2008-07-15T16:26:39Z Prof 0 wikitext text/x-wiki '''Schwalbe''' ist der Name einer Serie von [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] aus der [[Vogelserie]] von [[Simson]]. Die Fahrzeuge gehen auf den [[KR 50]] zurück und umfassen die Baureihen [[KR 51]], [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]]. == Siehe auch == [[Schraubenliste Schwalbe|Auflistung aller verwendeten Schrauben]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 2242ad0c1c5cc151de2386d7c55675dee084ccb2 Krümmer 0 10 17 2008-07-15T16:38:15Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. [[Kategorie:Bauteil]] wikitext text/x-wiki Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. [[Kategorie:Bauteil]] 438baa1c7a5ef89dad08f9378bfa97e3a3ec1969 Zündkerze 0 8 13 2008-07-15T16:47:42Z Prof 0 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne Zündkerze läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Bauteil]] 76b252fcccc43a5974c4f3b36db259a54230d159 AWO 425 0 39 75 2008-07-15T16:53:52Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Motorrad von [[Simson]]. 250cm³. Einziges Viertakt-Motorrad in der [[DDR]]. Bauzeit 1949 - 1964. Fertigung zugunsten von Kapazitäten für die Kleinkraftrad-Produktion eingestellt / Konzentration auf [[MZ]] im Motorradbau. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 6eac7931d6e59570a9e814ef9aa4289dc6b75e12 SR 4-3 0 40 77 2008-07-15T17:45:21Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung v... wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem Leichtkraftrad macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist zulassungspflichtig. Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle Ansauganlage. Da sich der Sperber nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 245501126847356c0d2ae5dc2becd34f2c65cfbb Führerschein 0 27 51 2008-07-15T18:00:58Z Prof 0 /* Führerschein für Simson-Kleinkrafträder */ wikitext text/x-wiki Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument. == Führerschein für Simson-Kleinkrafträder == Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm3 inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen. Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit: :''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.'' Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt: Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen. [[Kategorie:Recht]] 7c2cebc3098198fdb303a2b3cafe72764b8cd52c KR 51/2 0 29 55 2008-07-15T18:13:36Z Prof 0 /* Unterschiede zum Vorgänger */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert. == Unterschiede zum Vorgänger == Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge. Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel. == Varianten == === KR 51/2 N === Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F. === KR 51/2 E === Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet. Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung. === KR 51/2 L === In diesem Luxusmodell ist die bewährte wartungsfreie elektronische Zündanlage montiert und dadurch gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht worden. Das Spitzenmodell wird selbstverständlich auch mit Vierganggetriebe und den komfortablen hydraulisch gedämpften Radfederungen geliefert. Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt. == Siehe auch == [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 3a2dc59604292669c27b8efeb8852dec6e506fb4 TÜV 0 25 47 2008-07-15T19:00:02Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Der Technische Überwachungsverein führt genauso wie die Dekra und andere Organisationen die vorgeschriebenen regelmäßigen Untersuchungen an Kraftfahrzeugen durch. == Muss ich mit meiner [[Simson]] zum TÜV? == Nein, als nicht zulassungspflichtige Fahrzeuge unterliegen die Simson-KLeinkrafträder nicht der regelmäßigen Überwachung durch HU / AU. Auch zur Erteilung einer [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] ist der Besuch beim TÜV nicht erforderlich, sofern sich es sich bei dem Fahrzeug um ein [[Simson]]-[[Kleinkraftrad]] handelt, welches erstmals vor dem 28.2.1992 in Verkehr gekommen ist. Hier ist die Beschaffung über das [[Kraftfahrtbundesamt]] möglich (zur Vorgehensweise s. Artikel [[ABE]]). Dieser Weg ist kostengünstiger und schneller als eine Einzelabnahme bei TÜV oder Dekra. [[Kategorie:Recht]] 940ead80ac16b4ca38e9c6a79de04e2075b50d37 Hersteller-Schlüsselnummer 0 19 35 2008-07-15T19:01:04Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Um sein Fahrzeug bei der [[Versicherung]] anzumelden, braucht man neben der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] auch die '''Hersteller-Schlüsselnummer''', welche im Versicherungsschein angegeben wird. Welche Nummer die Richtige ist, kann man dieser Liste entnehmen. *0048 Simson-BSW *6948 Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl *7860 Suhler Fahrzeugwerk GmbH [[Kategorie:Recht]] [[Kategorie:Liste]] e5ae95941ebde4507f77523f64983fe7cf8e0d1c S 70 0 41 79 2008-07-19T14:42:06Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: 70cm³-Variante des [[S 51]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] wikitext text/x-wiki 70cm³-Variante des [[S 51]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] d8fedd30fd88ca1137daac6ab8833029ad364ad4 KR 51/1 0 30 57 2008-07-19T14:45:09Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz. ==Unterschiede zum Vorgänger== Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung. Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht. Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern. Nachfolger war ab 1986 die Baureihe [[KR 51/2]] == Modellvarianten == ===KR 51/1 und KR 51/1 F=== Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe. ===KR 51/1 K=== Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun. ===KR 51/1 S=== Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot. == siehe auch == [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 12d235bd9bbe39b76882c0723409fbfcdfd14d46 KR 50 0 36 69 2008-07-19T15:06:19Z Prof 0 Foto eingefügt. wikitext text/x-wiki [[Bild:KR_50.jpg|thumb|KR 50]]Der Vorgänger der [[Schwalbe]], der '''KR 50''' wurde in den Jahren 1959-1964 gebaut. Er war mit Kickstarter und einer Zweigang-Handschaltung ausgestattet. Das sog. Damenmoped besaß eine richtige "Karosserie". Mit einer Leistung von 2,4 PS und einem [[Hubraum]] von 47,6 ccm konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht werden. Die Farben des "KR 50" waren weinrot oder dunkelblau. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] e7b1d0a8f49241598159e0779cadd61c4669aa0b S 51 0 33 63 2008-07-19T17:29:25Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer. Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war. Nachfolger war die [[S 53]]. == siehe auch == [[Datenblatt S 51|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 19ecc1e42c6d9741324a476d9f878b0a8c90db45 Wärmeproblem 0 43 83 2008-08-07T10:09:28Z Rossi 0 /* Wärmeproblem durch mechanische Zündung */ wikitext text/x-wiki legendär Hierbei gibt es verschiedene Varianten: == Wärmeproblem durch mechanische Zündung == Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen. Meist ist hier der [[Kondensator]] defekt. == Wärmeproblem durch elektronische Zündung == Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen. Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte. Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km. Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind. Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller sind das Thalheimer Trafowerk. www.thalheimer-trafowerke.com == Wärmeproblem durch Gemischerzeugung == Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. [[Kategorie:Technisches Problem]] ff04f92c9e0f76ac51d50deef59c89d16ad188a6 VAPE 0 17 31 2008-08-07T14:00:00Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: '''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von Zündanlagen. [[Kategorie:Elektrik]] wikitext text/x-wiki '''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von Zündanlagen. [[Kategorie:Elektrik]] 9e76bfc49afc78d44334aca65adceaab9830dd06 Zündung 0 16 29 2008-08-11T12:04:28Z Rossi 0 /* SLEZ */ wikitext text/x-wiki Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]]. == Zündungs-Bauarten == === SLPZ === Schwunglichtprimärzünder === SLMZ === Schwunglichmagnetzünder === SLEZ === Schwunglichtelektronikzünder === PVL === === VAPE === s. [[VAPE]] [[Kategorie:Elektrik]] e9ff1c8b7baa5a69f66bd47ca0aaad9b831f1216 Nebenluft 0 42 81 2008-09-08T11:06:40Z Prof 0 /* Nebenlufttest */ wikitext text/x-wiki Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen. Prädestinierte Stellen sind z.b.: *[[Simmerring]] hinter der [[Grundplatte]] *[[Vergaser|Vergaserflansch]] *[[Zylinder|Zylinderfuß]] == Nebenlufttest == Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden. [[Kategorie:Technisches Problem]] 6f190187dfe31291f74f3179d45d8497602d3968 ABE 0 26 49 2008-10-15T12:17:36Z Prof 0 /* per Online-Formular */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. == Vorgehensweise zum Beantragen einer neuen ABE == Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrtbundesamt]] zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrgestellnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht. [[Kategorie:Recht]] 5cc0f668d91fb016d8e8446b9afc4a53a42b19e2 M501 0 23 43 2009-01-04T17:23:09Z Prof 0 wikitext text/x-wiki die neue Motorenbaureihe mit einem [[Hubraum]] von 50cm³ verbaut in [[KR 51/2]], [[S 51]], [[SR 50]] '''Unterschiede zur alten Baureihe''': == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 231faa9a8b199be5280274d439c3a065011976f2 Hubraum 0 24 45 2009-01-04T17:23:49Z Prof 0 wikitext text/x-wiki Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird. *Kolbendurchmesser M53 / M501 == Kurzhuber vs. Langhuber == [[Kategorie:Motor]] d3d39e3b1d4335f7bffbf880e67caf863e5b451b SR 50 0 32 61 2010-03-26T19:44:26Z Prof 0 wikitext text/x-wiki [[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war. Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller und das 50/80 für die ccm-Zahl des Motors. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR50N, SR50B3, SR50B4, SR50C und SR50CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten ein, in einigen Versionen verstellbare, Langschwinge mit Federbein. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken welcher bis 3 kg trägt. Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Als Folge davon ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge. Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1990 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Nach 1990 mit 12-V-Elektrik und Katalysator unter dem Namen „Bunny“ und ab 1992 auch als Elektro-Version in Zusammenarbeit mit der Firma Stegau Elektroantriebe. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge mit überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet. Technische Daten * Allgemeines * * Zulässige Gesamtmasse: 260 kg * * Leermasse: 83 - 89 kg * * Nutzmasse: 171 - 177 kg * * Länge: 1790 mm * * Breite: 705 mm * * Höhe: 1190 mm * * Bodenfreiheit: 120 mm * * Radstand: 1250 mm * * Kleinster Wendekreis: 4,00m * * Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg * * Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg * * Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h * * Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h * * * Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 ) * * Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve) * Motor * * Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor * * Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm * * Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3 * * Kolbenhub: 44 mm * Höchstleistung: 75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min 60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min 50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min 40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min * max. Drehmoment: 75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min 60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min 50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min 40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min * * Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 ) * * Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt) * * Kühlung: Fahrtwind * * Motormasse: 15 kg ( ohne Öl ) * * Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt * * Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse * * Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 ) * * Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall * * Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi ) * * Anzahl der Kolbenringe: 2 * * Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm * * Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F * * Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F * * Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt * * Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt * * Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder) * * Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen) * * Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad * * Kolbenringe: 2 * * Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt * *Anzahl der Gänge: 4 * * Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94 * * Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder * * Menge Getriebeöl: 0,4 l * Vergaser * * Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 ) * * Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 ) * * Leerlaufdüse: 35 * * Starterdüse: 60 * * Nadeldüse: 215 * * Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 ) * * Teillastnadel: 2B 511 * * Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben * * Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung * * Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 ) * * Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO * Fahrwerk * * Anzahl Sitzplätze: 2 * * Rahmenbauart: Blechprägerahmen * * Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm * * Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3) * * Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung ) * * Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung * * Dämpfung hinten: hydraulisch * * Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen * * Belagbreite: 5 mm * * Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm * * wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2 * * Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi * *Bereifung: 3,00 - 12 R K35 * * Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar * * Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar * * Felge: Scheibenrad 2,10 x 12 * Elektrische Anlage * * Zündungsart: Prinzip Magnetzündung * * Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage * * Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt * * Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt * * Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm * * Zündkerze - Wärmewert: 260 * * Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2 * * Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13 * * Batterie: 12 V, 5,5 Ah * * HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE * * Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage * * Horn: Gleichstromsignalhorn * * Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig ) * * Rücklicht: 5 W * * Bremslicht: 21 W * * Tachobeleuchtung: 2 W [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 58e3f5d9b2602c3d4d44e97f50b00d0f328069a4 Vergaser 0 5 7 2010-06-05T14:15:31Z Prof 0 /* Funktionsweise */ wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig. == Funktionsweise == Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]]. == Verwendete Vergaser == *[[NKJ-Vergaser]] *[[Vergaser 16N1|16N1]] *[[Vergaser 16N3|16N3]] *[[BING]] [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] c96ccf73dbfcb3822270ae18f432a6cc8729aa24 8 7 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig. == Funktionsweise == Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]]. == Verwendete Vergaser == *[[NKJ-Vergaser]] *[[Vergaser 16N1|16N1]] *[[Vergaser 16N3|16N3]] *[[BING]] [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] c96ccf73dbfcb3822270ae18f432a6cc8729aa24 Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 39 2010-08-26T21:30:05Z Prof 0 Die Seite wurde neu angelegt: Baujahr 1959 --- FIN 09938 bis ~ Baujahr 1960 --- FIN ~ Baujahr 1961 --- FIN 14016 bis ~ Baujahr 1962 --- FIN ~ Baujahr 1963 --- FIN ~ Baujahr 1964 --- FIN 15001 bis ~ ... wikitext text/x-wiki Baujahr 1959 --- FIN 09938 bis ~ Baujahr 1960 --- FIN ~ Baujahr 1961 --- FIN 14016 bis ~ Baujahr 1962 --- FIN ~ Baujahr 1963 --- FIN ~ Baujahr 1964 --- FIN 15001 bis ~ Baujahr 1965 --- FIN ~ Baujahr 1966 --- FIN 154XX bis 159XX Baujahr 1967 --- FIN 1620X bis 1678X Baujahr 1968 --- FIN 1697X bis 17495 Baujahr 1969 --- FIN 175XX bis 17827 Baujahr 1970 --- FIN 18290 bis 18467 Baujahr 1971 --- FIN 1931X bis 19589 Baujahr 1972 --- FIN 1982X bis 21036 Baujahr 1973 --- FIN 21121 bis 22887 Baujahr 1974 --- FIN 23187 bis 24560 Baujahr 1975 --- FIN 25127 bis 2558X Baujahr 1976 --- FIN 27155 bis 28830 Baujahr 1977 --- FIN 28849 bis 3074X Baujahr 1978 --- FIN 308XX bis 32554 Baujahr 1979 --- FIN 3327X bis 34675 Baujahr 1980 --- FIN 35070 bis 36753 Baujahr 1981 --- FIN 3718X bis 38342 Baujahr 1982 --- FIN 386XX bis 401XX Baujahr 1983 --- FIN 40719 bis 42178 Baujahr 1984 --- FIN 42261 bis 43686 Baujahr 1985 --- FIN 43951 bis 45905 Baujahr 1986 --- FIN 45965 bis 4791X Baujahr 1987 --- FIN 4810X bis 4937X Baujahr 1988 --- FIN 4953X bis 5155X Baujahr 1989 --- FIN 516XX bis 5249X ----- Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. Baujahr 1989 --- FIN 001 bis 040 Baujahr 1990 --- FIN 048 bis 613 Baujahr 1991 --- FIN 647 bis 86X ----- Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. [[Kategorie:Liste]] 2d75de065ab099a3df216fab16822737de427b42 Hauptseite 0 1 1 2010-09-09T20:10:22Z MediaWiki default 0 wikitext text/x-wiki '''MediaWiki wurde erfolgreich installiert.''' Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]. == Starthilfen == * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] * [https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/mediawiki-announce Mailingliste neuer MediaWiki-Versionen] 3e49cd7ebcf2690896f04fa5d75773f2825463fb Choke 0 6 10 9 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der '''Choke''', auch '''Startvergaser''' ... [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] faa34fc7e56ff1d5670a25d5e0dda1f401c23944 Vergaser 16N3 0 7 12 11 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der '''Vergaser 16N3''', auch "Sparvergaser" ist der Nachfolger des [[Vergaser 16N1|Vergasers 15N1]]. == Datenblatt == <table border="1"> <tr><td>Vergaser</td> <td>16N3-1</td> <td>16N3-2</td> <td>16N3-3</td> <td>16N3-4</td> <td>16N3-5</td> <td>16N3-11</td> <td>16N3-12</td> </tr> <tr><td>Hauptd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>72</td> <td>67</td> <td>70</td> </tr> <tr><td>Nadeld&uuml;se (0,01mm)</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Teillastnadel<br>(Kenn-Nr.)</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Teillastnadelstellung<br>(Kerbe von oben)</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> </tr> <tr><td>Leerlaufd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Umluft<br>(Umdrehungen offen)</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Startdüse (0,01mm)</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Kraftstoffhöhe *</td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>?</td> </tr> <tr> <td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Krafstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr> </table> [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 1d416553374e0eeedd32a93dd874cc93f61a184b Zündkerze 0 8 14 13 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne Zündkerze läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Bauteil]] 76b252fcccc43a5974c4f3b36db259a54230d159 Wellendichtring 0 9 16 15 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) ... == Siehe auch == [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] [[Kategorie:Bauteil]] 312e2a9a6303d14884f02a9db979a8b4a92beae3 Krümmer 0 10 18 17 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. [[Kategorie:Bauteil]] 438baa1c7a5ef89dad08f9378bfa97e3a3ec1969 Datenblatt Vogelserie 0 11 20 19 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td></td><td>SR 4-2/1</td><td>SR 4-4</td> <td>KR 51/1</td><td>KR 51/1 K</td><td>KR 51/1 S</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Motor</b></td></tr> <tr><td>Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>&nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 53/1 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 54/11 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3/2<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/11 AR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2. Gang<br>&nbsp;&nbsp;3./4. Gang<br> &nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br>&nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br> Antriebskette<br>&nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>4<br><br>4.00/2.33<br>1.68/1.29<br> 3.25<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 2.95<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>HLP 36/500</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>8.5<br>1.5<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>9.5<br>1.5<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> &nbsp;&nbsp;wenig Ladung<br>&nbsp;&nbsp;viel Ladung<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Parkl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Bremsl./Tachobel.<br>Blinkl./Leergangkon.</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/--</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>73.5<br>186.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>78.5<br>181.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td> <td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td> <td>83.5<br>176.5<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=6><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] f9e153839c1c21ff5bbf03a4b0d9e64bdda37067 Datenblatt KR 51/2 0 12 22 21 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td> </td><td>KR 51/2 N</td><td>KR 51/2 E</td> <td>KR 51/2 L</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 531 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br> 0.4<br>12 V, 8852.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 541 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br> 0.4<br>12 V, 8852.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 541/1 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLEZ 8305.1/2<br> 0.4<br>12 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2.Gang<br>&nbsp;&nbsp;3./4. Gang<br> &nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br>&nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br> Antriebskette<br>&nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>3<br><br>4.4/2.23<br> 1.54/-<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br> SAE 80/400</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 105/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Bremsl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.6/1<br>1.1<br><br> F 2.5<br>A 4<br><br>25/25<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.6/1<br>1.1<br><br> F 2.5<br>A 4<br><br>25/25<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.5/1<br>1.1<br><br> F 2.5<br>A 4<br><br>35/35<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td> </tr> <tr><td colspan=4><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=4><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] 60509eae42c232295dc4e66d5903c460d445ed82 Datenblatt S 50 0 13 24 23 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td>&nbsp; </td><td>S 50 N</td><td>S 50 B</td> <td>S 50 B1</td><td>S 50 B2</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 53/2 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.12<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/2 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.12<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/21 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.7<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/22 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLEZ 8305.1<br> -<br>6 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2./3. Gang<br>&nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br> &nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br>Antriebskette<br> &nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td> </tr> <tr><td colspan=5><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> Ölfüllung Teleskopgabel j.H.<br> &nbsp;&nbsp;Sorte/Menge (ml)<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.8</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> &nbsp;&nbsp;wenig Ladung<br>&nbsp;&nbsp;viel Ladung<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Bremsl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht</td> <td>4 Z. R 20<br>ohne<br><br>1.0<br>2.0<br><br> F 2.5<br>A 8<br><br>15/15<br>21/5<br>- /1.2<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.4<br><br>1.0<br>2.0<br><br> F 2.5<br>A 8<br><br>15/15<br>21/5<br>21/1.2<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.3<br><br>1.0<br>2.0<br><br> F 2.5<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.5<br><br>1.0<br>2.0<br><br> F 2.5<br>A 8<br><br>35/35<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5</td> </tr> <tr><td colspan=5><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>76.5<br>183.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td> <td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td> <td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=5><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] 91a3301b23ad86da9c31ff1f914782b62c5369f5 Datenblatt S 51 0 14 26 25 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td>&nbsp;</td><td>S 51 N</td><td>S 51 B1-3</td> <td>S 51 B1-4</td><td>S 51 B2-4</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 531/2 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8/2<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 531 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 541 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td> <td>M 541/1 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br> 4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLEZ 8351.1/2<br> -<br>12 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2. Gang<br>&nbsp;&nbsp;3./4. Gang<br> &nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br>&nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br> Antriebskette<br>&nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>3<br><br>4.4/2.23<br> 1.54/-<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br> SAE 80/400</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br> 1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br> SAE 80/400</td> </tr> <tr><td colspan=5><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> Ölfüllung Teleskopgabel j.H.<br> &nbsp;&nbsp;Sorte/Menge (ml)<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.5</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br> 1.0<br>2.5</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> &nbsp;&nbsp;wenig Ladung<br>&nbsp;&nbsp;viel Ladung<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Bremsl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht<br>Blinkkontr.</td> <td>4 Z. R 20<br>ohne<br><br>1.1<br>2.5<br><br> -<br>-<br><br>25/25<br>21/5<br>- /1.2<br>-<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.6<br><br>1.1<br>2.5<br><br> F 3.15<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.6<br><br>1.1<br>2.5<br><br> F 3.15<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>-</td> <td>6 V, 12 Ah<br>8871.5<br><br>1.1<br>2.5<br><br> F 3.15<br>A 8<br><br>35/35<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>1.2</td> </tr> <tr><td colspan=5><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>75.5<br>184.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=5><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] 5e3ef290cde694560ebf40fc50dc77982f33343e Schaltplan 0 15 28 27 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Ein Schaltplan ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Fahrzeug. == Weblinks == [http://www.moser-bs.de Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge] [[Kategorie:Elektrik]] ce13d19980930d3df0948129ee80a05ea4c9fff6 Zündung 0 16 30 29 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]]. == Zündungs-Bauarten == === SLPZ === Schwunglichtprimärzünder === SLMZ === Schwunglichmagnetzünder === SLEZ === Schwunglichtelektronikzünder === PVL === === VAPE === s. [[VAPE]] [[Kategorie:Elektrik]] e9ff1c8b7baa5a69f66bd47ca0aaad9b831f1216 VAPE 0 17 32 31 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki '''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von Zündanlagen. [[Kategorie:Elektrik]] 9e76bfc49afc78d44334aca65adceaab9830dd06 Schraubenliste Schwalbe 0 18 34 33 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Liste der benötigten Schrauben für [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]] '''Ansauggeräuschdämpfer:''' 2 x M6x10 Schlauchschelle 35mm '''Luftansaugschlauch:''' KR51/1: 2 x M4x21 Schlitzschraube KR51/2: 1 x M4x21 Schlitzschraube '''Tank:''' 2 x M6x25 '''Schutzblech hinten (innen):''' 2 x M6x12 '''Hinterradbremshebel:''' KR51/1: 1 x M8x45 KR51/2: 1 x M8x110 '''Lenkerbefestigung:''' 1 x M8x40 + 2 Muttern M8 '''Motorhalter:''' KR51/1: 1 x M8x100 und 1 x M8x65 KR51/2: 1 x M8x100 oben & 1 x M8x90 unten '''Federbeinbefestigung hinten:''' 4 x M8x34 '''Federbein- und Schutzblechbefestigung vorn oben:''' 2 x M8x45 '''Federbeinbefestigung vorn unten:''' 2 x M8x34 '''Schwinglagerbolzen vorn:''' 2 Muttern M10 '''Panzer/Haube:''' 2 x M6x18 1 x M8x16 '''Fußrasten Sozius:''' 2 x M8x20 '''Tunnel:''' 1 Flügelmutter M6 / Sterngriffmutter '''Trittbretter:''' 6 x M6x13 Senkkopf-Schlitzschraube '''Gepäckträger:''' 4 x M6x60 '''Auspuffhalterung:''' 1 x M6x45 Klemmschelle Krümmer (vorne) 1 x M6x14 Panzerhalterung (mitte) 1 x M6x16 Schpannschelle (hinten) '''Ladeanlage, Blinkgeber, Sicherungshalter:''' KR51/1: 1 x M6x16 Schlitzschraube (Sicheungshalter) KR51/2: 2 x M6x12 Schlitzschrauben KR51/1: 1 x M6x12 Schlitzschraube (Blinkgeber) KR51/2: 1 x Spaxschraube '''Batteriedeckel:''' 1 x M5x12 Schlitzschraube '''Sitzbank:''' 2 x M6x16 an Sitzbank 2 x M6x12 an Rahmen '''Lenkerblinker:''' 2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube 4 x Spaxschrauben '''Parkleuchte:''' 2 x M3x16 '''Lenkerabdeckung:''' 2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube '''Aluabdeckblech Beinschild:''' 2 x M4x8 Schlitzschraube '''Lampenring:''' 2 x M4x30 '''Lichtwinkelregulierungsschraube:''' 1 x M6x20 '''Frontschild:''' 2 x M8x14 Linsenschraube oben Serie 2 x M8x26 Schloßschraube oben bei Kindersitz Montage 2 x M6x10 Schlitzschraube großer Kopf '''Armaturenträger:''' 1 x M6x18 Schlitzschraube 1 x M6x30 Schlitzschraube '''Blink- & Abblendschalter:''' 1 x M4x30 Schlitzschraube 1 x M4x35 Schlitzschraube '''Rückstrahler:''' KR51/1: 2 x M5x16 und 1 x M4x50 Schlitzschraube KR51/2: 4 x M6x12 und 3 x Spaxschrauben '''Zündspulenhalter KR51/2:''' 1 x M6x16 [[Kategorie:Liste]] b4de972a57b49033dc9dbb3df9bfd9139f84039f Hersteller-Schlüsselnummer 0 19 36 35 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Um sein Fahrzeug bei der [[Versicherung]] anzumelden, braucht man neben der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] auch die '''Hersteller-Schlüsselnummer''', welche im Versicherungsschein angegeben wird. Welche Nummer die Richtige ist, kann man dieser Liste entnehmen. *0048 Simson-BSW *6948 Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl *7860 Suhler Fahrzeugwerk GmbH [[Kategorie:Recht]] [[Kategorie:Liste]] e5ae95941ebde4507f77523f64983fe7cf8e0d1c Liste der Lager und Wellendichtringe 0 20 38 37 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki === SR2: === Lager : 1x 6202, 1x 6301, 2x 6302 WDR : 1x 15x42x10, 1x 14x28x7, 1x 12x28x7 , 1 x 16x28x7 === [[M53]] === Lager: 2 x 6303 C4, 1 x 6203 C3, 1 x 6000 C3, 1 x 6201 C3, 1 x 6302 C3 WDR: 2x 22x47x7, 2x 17x28x7, 1x 20x30x7 === [[M501]] === Lager: 2x 6204 C3, 1x 16004 C3, 1x 6004 C3, 1x 6203 C3, 1x 6000 C3 WDR: 1x 20x47x7, 1x 20x35x7,1x 22x35x7,1x 20x30x7 [[Kategorie:Liste]] aa86e3ddd54b0d724852c8ed490261d897dd023d Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 40 39 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Baujahr 1959 --- FIN 09938 bis ~ Baujahr 1960 --- FIN ~ Baujahr 1961 --- FIN 14016 bis ~ Baujahr 1962 --- FIN ~ Baujahr 1963 --- FIN ~ Baujahr 1964 --- FIN 15001 bis ~ Baujahr 1965 --- FIN ~ Baujahr 1966 --- FIN 154XX bis 159XX Baujahr 1967 --- FIN 1620X bis 1678X Baujahr 1968 --- FIN 1697X bis 17495 Baujahr 1969 --- FIN 175XX bis 17827 Baujahr 1970 --- FIN 18290 bis 18467 Baujahr 1971 --- FIN 1931X bis 19589 Baujahr 1972 --- FIN 1982X bis 21036 Baujahr 1973 --- FIN 21121 bis 22887 Baujahr 1974 --- FIN 23187 bis 24560 Baujahr 1975 --- FIN 25127 bis 2558X Baujahr 1976 --- FIN 27155 bis 28830 Baujahr 1977 --- FIN 28849 bis 3074X Baujahr 1978 --- FIN 308XX bis 32554 Baujahr 1979 --- FIN 3327X bis 34675 Baujahr 1980 --- FIN 35070 bis 36753 Baujahr 1981 --- FIN 3718X bis 38342 Baujahr 1982 --- FIN 386XX bis 401XX Baujahr 1983 --- FIN 40719 bis 42178 Baujahr 1984 --- FIN 42261 bis 43686 Baujahr 1985 --- FIN 43951 bis 45905 Baujahr 1986 --- FIN 45965 bis 4791X Baujahr 1987 --- FIN 4810X bis 4937X Baujahr 1988 --- FIN 4953X bis 5155X Baujahr 1989 --- FIN 516XX bis 5249X ----- Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. Baujahr 1989 --- FIN 001 bis 040 Baujahr 1990 --- FIN 048 bis 613 Baujahr 1991 --- FIN 647 bis 86X ----- Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. [[Kategorie:Liste]] 2d75de065ab099a3df216fab16822737de427b42 M53 0 22 42 41 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki alter Motor (auch als M52 mit 2, sowie M54 mit 4 Gängen) verwendet in [[Vogelserie]], S 50 Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde: * Motor M53/1 KF (Star und Schwalbe mit Fußschaltung) ab Motornummer 1900508 * Motor M53/1 KH (Schwalbe mit Handschaltung) ab Motornummer 0299554 * Motor M53/11 AR (Halbautomatik-Schwalbe) ab Motornummer 0540333 * Motor M54/KF (Sperber) ab Motornummer 2081449 * Motor M54/11 (Habicht) ab Motornummer 2228851 * Motor M52 (Spatz) ab Motornummer 1660529 Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 00dd87a4ff5087377d912c9f71dcbc867973fb5d M501 0 23 44 43 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki die neue Motorenbaureihe mit einem [[Hubraum]] von 50cm³ verbaut in [[KR 51/2]], [[S 51]], [[SR 50]] '''Unterschiede zur alten Baureihe''': == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 231faa9a8b199be5280274d439c3a065011976f2 Hubraum 0 24 46 45 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird. *Kolbendurchmesser M53 / M501 == Kurzhuber vs. Langhuber == [[Kategorie:Motor]] d3d39e3b1d4335f7bffbf880e67caf863e5b451b TÜV 0 25 48 47 2010-09-09T21:52:13Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der Technische Überwachungsverein führt genauso wie die Dekra und andere Organisationen die vorgeschriebenen regelmäßigen Untersuchungen an Kraftfahrzeugen durch. == Muss ich mit meiner [[Simson]] zum TÜV? == Nein, als nicht zulassungspflichtige Fahrzeuge unterliegen die Simson-KLeinkrafträder nicht der regelmäßigen Überwachung durch HU / AU. Auch zur Erteilung einer [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] ist der Besuch beim TÜV nicht erforderlich, sofern sich es sich bei dem Fahrzeug um ein [[Simson]]-[[Kleinkraftrad]] handelt, welches erstmals vor dem 28.2.1992 in Verkehr gekommen ist. Hier ist die Beschaffung über das [[Kraftfahrtbundesamt]] möglich (zur Vorgehensweise s. Artikel [[ABE]]). Dieser Weg ist kostengünstiger und schneller als eine Einzelabnahme bei TÜV oder Dekra. [[Kategorie:Recht]] 940ead80ac16b4ca38e9c6a79de04e2075b50d37 ABE 0 26 50 49 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. == Vorgehensweise zum Beantragen einer neuen ABE == Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrtbundesamt]] zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrgestellnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht. [[Kategorie:Recht]] 5cc0f668d91fb016d8e8446b9afc4a53a42b19e2 Führerschein 0 27 52 51 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument. == Führerschein für Simson-Kleinkrafträder == Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm3 inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen. Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit: :''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.'' Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt: Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen. [[Kategorie:Recht]] 7c2cebc3098198fdb303a2b3cafe72764b8cd52c Schwalbennest 0 28 54 53 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist ein Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. [[Kategorie:Schwalbennest]] 11b6d9a07ae5e4b7822115986fb5c1a883ce5d77 KR 51/2 0 29 56 55 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert. == Unterschiede zum Vorgänger == Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge. Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel. == Varianten == === KR 51/2 N === Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F. === KR 51/2 E === Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet. Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung. === KR 51/2 L === In diesem Luxusmodell ist die bewährte wartungsfreie elektronische Zündanlage montiert und dadurch gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht worden. Das Spitzenmodell wird selbstverständlich auch mit Vierganggetriebe und den komfortablen hydraulisch gedämpften Radfederungen geliefert. Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt. == Siehe auch == [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 3a2dc59604292669c27b8efeb8852dec6e506fb4 KR 51/1 0 30 58 57 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz. ==Unterschiede zum Vorgänger== Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung. Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht. Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern. Nachfolger war ab 1986 die Baureihe [[KR 51/2]] == Modellvarianten == ===KR 51/1 und KR 51/1 F=== Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe. ===KR 51/1 K=== Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun. ===KR 51/1 S=== Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot. == siehe auch == [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 12d235bd9bbe39b76882c0723409fbfcdfd14d46 SD 50 0 31 60 59 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der SD 50 "Albatros" (später "Altros") war ein Lastendreirad auf Basis des [[SR 50]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 1b33491c703112c79ce2632574be9d20c6cce4a8 SR 50 0 32 62 61 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki [[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war. Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller und das 50/80 für die ccm-Zahl des Motors. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR50N, SR50B3, SR50B4, SR50C und SR50CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten ein, in einigen Versionen verstellbare, Langschwinge mit Federbein. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken welcher bis 3 kg trägt. Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Als Folge davon ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge. Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1990 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Nach 1990 mit 12-V-Elektrik und Katalysator unter dem Namen „Bunny“ und ab 1992 auch als Elektro-Version in Zusammenarbeit mit der Firma Stegau Elektroantriebe. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge mit überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet. Technische Daten * Allgemeines * * Zulässige Gesamtmasse: 260 kg * * Leermasse: 83 - 89 kg * * Nutzmasse: 171 - 177 kg * * Länge: 1790 mm * * Breite: 705 mm * * Höhe: 1190 mm * * Bodenfreiheit: 120 mm * * Radstand: 1250 mm * * Kleinster Wendekreis: 4,00m * * Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg * * Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg * * Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h * * Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h * * * Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 ) * * Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve) * Motor * * Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor * * Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm * * Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3 * * Kolbenhub: 44 mm * Höchstleistung: 75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min 60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min 50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min 40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min * max. Drehmoment: 75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min 60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min 50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min 40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min * * Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 ) * * Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt) * * Kühlung: Fahrtwind * * Motormasse: 15 kg ( ohne Öl ) * * Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt * * Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse * * Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 ) * * Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall * * Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi ) * * Anzahl der Kolbenringe: 2 * * Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm * * Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F * * Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F * * Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt * * Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt * * Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder) * * Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen) * * Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad * * Kolbenringe: 2 * * Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt * *Anzahl der Gänge: 4 * * Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94 * * Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder * * Menge Getriebeöl: 0,4 l * Vergaser * * Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 ) * * Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 ) * * Leerlaufdüse: 35 * * Starterdüse: 60 * * Nadeldüse: 215 * * Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 ) * * Teillastnadel: 2B 511 * * Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben * * Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung * * Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 ) * * Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO * Fahrwerk * * Anzahl Sitzplätze: 2 * * Rahmenbauart: Blechprägerahmen * * Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm * * Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3) * * Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung ) * * Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung * * Dämpfung hinten: hydraulisch * * Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen * * Belagbreite: 5 mm * * Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm * * wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2 * * Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi * *Bereifung: 3,00 - 12 R K35 * * Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar * * Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar * * Felge: Scheibenrad 2,10 x 12 * Elektrische Anlage * * Zündungsart: Prinzip Magnetzündung * * Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage * * Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt * * Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt * * Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm * * Zündkerze - Wärmewert: 260 * * Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2 * * Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13 * * Batterie: 12 V, 5,5 Ah * * HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE * * Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage * * Horn: Gleichstromsignalhorn * * Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig ) * * Rücklicht: 5 W * * Bremslicht: 21 W * * Tachobeleuchtung: 2 W [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 58e3f5d9b2602c3d4d44e97f50b00d0f328069a4 S 51 0 33 64 63 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer. Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war. Nachfolger war die [[S 53]]. == siehe auch == [[Datenblatt S 51|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 19ecc1e42c6d9741324a476d9f878b0a8c90db45 S 50 0 34 66 65 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki blaaaaaaaaaaaa == siehe auch == [[Datenblatt S 50|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] b0372ee46602e7b549e10fa9788f9e4db5069124 SR 4-1 0 35 68 67 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-1''' "Spatz" wurde von 1964 bis 1967 in zwei Ausführungen gebaut. Zum einen mit Pedalantrieb (SR 4-1P) und mit [[Kickstarter]] (SR 4-1K). Insgesamt lief der Spatz 30.000 mal vom Suhler Band. Bei diesem Moped/-kick wurden Rahmen, Sitzbank und Tank völlig neu entwickelt, Motor und Vordergabel waren noch vom [[SR 2]], Lenker und Lampe wurden von der neuen Schwalbe "geborgt". Der Spatz zeigt gut die Entwicklung von den besseren Fahrrädern SR 2 zu richtigen Mopeds, die Anordnung von Tank und Sitzbank war - im Gegensatz zu den vorherigen Simson Kleinkrafträdern - schon fast wie beim Motorrad. Der "Spatz" war als Nachfolgemodell des Mopeds [[SR 2|SR 2 E]] das kleinste, ein einsitziges Kleinkraftrad aus der sogenannten [[Vogelserie]] des früheren thüringer Zweiradherstellers VEB Simson aus Suhl. Die Typbezeichnung lautete SR 4-1 mit zusätzlichen Buchstaben zur weiteren Unterscheidung. Es gab ihn in drei verschiedenen Versionen. Eine als Moped mit Tretkurbel und Pedalen (Typ P, für Pedale) sowie zwei als Mokick mit Kickstarter (Typ K (für Kickstarter) bzw. SK (für Simsonmotor + Kickstarter)). Der Spatz wurde im Zeitraum von 1964 bis 1971 (dem Fertigungsbeginn des Simson-Mofas SL1) in einer Gesamtzahl von 152.000 Stück produziert. Er besaß einen fahrtwindgekühlten 50-cm?-Zweitaktmotor (letzte Bezeichnung M52) mit Graugußzylinder und erreichte mit einem handgeschalteten Zweiganggetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Viele Bauteile, Baugruppen und Ersatzteile des Spatz entstammten einem sogenannten [[Baukastensystem]] und wurden gleichermaßen auch in den anderen Fahrzeugen der Vogelserie verbaut. Die recht einfache Fahrzeugelektrik war auf 6 Volt ausgelegt. Die Farbgebung des Spatz entsprach weitgehend der des Mokicks Star (weinrot / grau-grün), wurde aber im ersten Produktionsjahr in geringer Stückzahl auch in braun (maron) oder blau lackiert. Der Ladenpreis (EVP) für den Spatz betrug in der DDR stets 1050,- Ost-Mark. Der Spatz wurde aber auch von der Firma Neckermann, einem Versandhaus, nach Westdeutschland importiert und dort zum Neupreis von 598,- DM verkauft. Diese Fahrzeuge besaßen dann weder Batterie noch Hupe, sondern lediglich eine Fahrradklingel. === nach der Wende === Auch nach der Wende produzierte [[Simson]] ein neues Modell mit dem Namen "Spatz". [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 9be8b2f167e6e6be746a31dafdcdfdb6e7343253 KR 50 0 36 70 69 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki [[Bild:KR_50.jpg|thumb|KR 50]]Der Vorgänger der [[Schwalbe]], der '''KR 50''' wurde in den Jahren 1959-1964 gebaut. Er war mit Kickstarter und einer Zweigang-Handschaltung ausgestattet. Das sog. Damenmoped besaß eine richtige "Karosserie". Mit einer Leistung von 2,4 PS und einem [[Hubraum]] von 47,6 ccm konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht werden. Die Farben des "KR 50" waren weinrot oder dunkelblau. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] e7b1d0a8f49241598159e0779cadd61c4669aa0b Schwalbe 0 37 72 71 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki '''Schwalbe''' ist der Name einer Serie von [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] aus der [[Vogelserie]] von [[Simson]]. Die Fahrzeuge gehen auf den [[KR 50]] zurück und umfassen die Baureihen [[KR 51]], [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]]. == Siehe auch == [[Schraubenliste Schwalbe|Auflistung aller verwendeten Schrauben]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 2242ad0c1c5cc151de2386d7c55675dee084ccb2 S 100 0 38 74 73 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki [[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100 im Museum in Suhl]][[Bild:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100]]Die '''S 100''' war ein 100ccm-Prototyp von [[Simson]] aus dem Jahre 1970. Der hierfür entwickelte Motor bezog aus 2 50ccm-Zylindern eine Leistung von 11,5 PS (6,5 kW) und sollte das Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h beschleunigen. Der Prototyp verfügte über 5 Gänge und hatte bereits eine Elektronikzündung. Allerdings wurde die Entwicklung dieses Fahrzeuges nicht weiterverfolgt, da auf staatliche Anordnung der Bau von hubraumstärkeren Zweirädern den [[MZ]]-Werken in Zschopau vorbehalten werden sollte. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 2fd0d2c90e5af7c8f14b768ee6e574905c70175f AWO 425 0 39 76 75 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Motorrad von [[Simson]]. 250cm³. Einziges Viertakt-Motorrad in der [[DDR]]. Bauzeit 1949 - 1964. Fertigung zugunsten von Kapazitäten für die Kleinkraftrad-Produktion eingestellt / Konzentration auf [[MZ]] im Motorradbau. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 6eac7931d6e59570a9e814ef9aa4289dc6b75e12 SR 4-3 0 40 78 77 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem Leichtkraftrad macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist zulassungspflichtig. Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle Ansauganlage. Da sich der Sperber nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 245501126847356c0d2ae5dc2becd34f2c65cfbb S 70 0 41 80 79 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki 70cm³-Variante des [[S 51]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] d8fedd30fd88ca1137daac6ab8833029ad364ad4 Nebenluft 0 42 82 81 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen. Prädestinierte Stellen sind z.b.: *[[Simmerring]] hinter der [[Grundplatte]] *[[Vergaser|Vergaserflansch]] *[[Zylinder|Zylinderfuß]] == Nebenlufttest == Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden. [[Kategorie:Technisches Problem]] 6f190187dfe31291f74f3179d45d8497602d3968 Wärmeproblem 0 43 84 83 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki legendär Hierbei gibt es verschiedene Varianten: == Wärmeproblem durch mechanische Zündung == Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen. Meist ist hier der [[Kondensator]] defekt. == Wärmeproblem durch elektronische Zündung == Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen. Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte. Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km. Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind. Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller sind das Thalheimer Trafowerk. www.thalheimer-trafowerke.com == Wärmeproblem durch Gemischerzeugung == Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. [[Kategorie:Technisches Problem]] ff04f92c9e0f76ac51d50deef59c89d16ad188a6 BING 0 44 86 85 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Die Firma '''BING''' ist ein Hersteller von [[Vergaser|Vergasern]]. Nach der Wende und dem damit einhergehenden Ende der Produktion der BVF-Vergaser [[Vergaser 16N1|16N1]] und [[Vergaser 16N3|16N3]] wurden die BING-Vergaser offizielles Ersatzteil. Mittlerweile werden jedoch auch die originalen Vergaser wieder hergestellt und vertrieben. <table border=1> <tr><td><b>Vergaser</b></td> <td><b>für Fahrzeug</b></td> <td><b>Bemerkungen</b></td></tr> <tr> <td>17/15/1101</td> <td>S 70 / S 83</td> <td rowspan=2>für 70 ccm - Motoren (M 701)</td> </tr> <tr> <td>17/15/1102</td> <td>SR 80</td> </tr> <tr> <td>17/15/1103</td> <td>S 51</td> <td rowspan=2>für 50ccm - Motoren ([[M501]])</td> </tr> <tr> <td>17/15/1104</td> <td>SR 50</td> </tr> <tr> <td>17/15/1105</td> <td>S 51 (50 km/h)</td> <td>für gedrosselte M501</td> </tr></table> Datenblätter und Einstellhinweise zu den BING-Vergasern finden sich auf der [http://www.bing.de Herstellerseite]. Der 17/15/1101|2 bzw. der 17/15/1103|4|5 unterscheiden sich nur geringfügig. Sie dürften in allen mit dem betreffenden Motor ausgestatteten Fahrzeugen passen. Zum Einsatz des BING bei der älteren Motorenbaureihe [[M53]] sei auf den unten verlinkten Artikel "BING vs. BVF" verwiesen. == Siehe auch == [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Vergaser]] 707dab31a5e3ece543e67c5141701542e09e1611 BING vs. BVF 0 45 88 87 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkraftr?der legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt. '''Vorteile:''' * Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative. * Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte * Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen. '''Nachteile:''' * Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR. * Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)" * Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall * Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich! '''Fazit:''' Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wehrmutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]]. [[Kategorie:Vergaser]] eb43397582595323876de7a346ccb01c4fd6eb8b Ölwechsel 0 46 90 89 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Ein '''Ölwechsel''' ist spätestens nach 10000km Laufleistung bzw. 2 Jahren fällig. Auch nach dem Neuerwerb eines Fahrzeuges sollte man diese Arbeit nicht scheuen. Das korrekte Öl trägt die Bezeichnung ''SAE 80'' und ist an jeder Tankstelle, im Baumarkt und beim Simson-Händler zu bekommen (Einzig in den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 gehört ein anderes Öl, nämlich ein Hydrauliköl der Spezifikation ''HLP 46'', z.B. Shell Tellus C 46.). Die korrekte Füllmenge beträgt bei den alten Motoren ([[M53|M53/M54]]) 500 ml; bei den neuen ([[M501|M531/M541]]) 400ml. == Vorgehensweise == * Motor warm fahren * Ölablassschraube (unten am Motor) öffnen * Altöl ablassen * Ablassschraube säubern (Metallsplitter am Magneten sind normal) und wieder einsetzen * korrekte Ölmenge durch die Einfüllöfnung einfüllen. Diese Öffnung ist beim [[M53]] der runde Metalldeckel an der linken Seite des Motores, wo man auch die Kupplung einstellt, beim [[M501]] gibt es eine rote Plastikschraube am linken Seitendeckel. Es gibt auch selbsternannte "Experten" die statt Getriebeöl normales Motoröl ins Getriebe füllen. Auch wenn das über einen gewissen Zeitraum funktionieren kann, ist das doch nicht im Sinne des Erfinders. [[Kategorie:Wartung]] e57bac49622acb13361840bab6868dbcd7e2c32d Schaltungseinstellung 0 47 92 91 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden. == Einstellung beim Motor [[M53]] == * Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen. * Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern. * Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern. == Einstellung beim Motor [[M501]] == * ersten Gang einlegen und Moped aufbocken * Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen * Meßschieber genau auf 46,6mm einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm abmessen und dann mit Klebeband markieren. * Diesen 46,6mm-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben * Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine) * Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut steckt solche eine Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem speziellen Werkzeug, das man sich aber entweder selberbasteln kann (ganz einfach) oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß also diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn in der Antriebswelle genau diese 46,6mm drinne steckt. * Die Einstellmutter noch 1,5 Umdrehungen zurück stellen. * Mutter wieder drauf, alles andere wieder montieren, fertig [[Kategorie:Wartung]] 0c9b17b5d2da653fa38b31ec6a1cc4a0caa37e63 Reifenwechsel 0 48 94 93 2010-09-09T21:52:14Z Nestdj 2 1 Version wikitext text/x-wiki == Vorgehensweise == === Räder demontieren === Der Ausbau der Räder ist denkbar einfach (man benötigt maximal zwei 19er Schraubenschlüssel): * Vorderrad: Wenn das Vorderrad den Boden berührt, sollte man vor dem Aufbocken ein Brett unter den Ständer legen, damit die nötige Bodenfreiheit erreicht wird. Nun löst man einfach die Achsmutter, hält das Rad fest und zieht die Steckachse heraus. Dann kann man es leicht nach vorne ziehen und den Bremsschild aus der Trommel nehmen. * Hinterrad: Hierbei zieht man das Bremslichtkabel ab, schraubt die Steckachse heraus und zieht das Aluminium-Distanzstück schräg nach unten weg. Dann zieht man das Rad seitlich vom Mitnehmer und nimmt es unter einem leichten Kippen des Fahrzeugs seitlich weg. Hierbei ist ein Helfer praktisch. === Mantel/Schlauch abziehen === Dazu lässt man die Luft ab und schraubt die Felgenmutter vom Ventil. Man tritt nun auf den Reifen und löst den Mantel so vom Felgenbett. Um den Mantel über die Felgenkante zu bekommen, verwenden man am besten Montiereisen. Zur Not (!) tut es aber auch ein stumpfer (!!) Meissel oder Schraubendreher. Man muss dann aber sehr aufpassen, nicht den Schlauch oder den Felgenrand zu beschädigen. Ist das geschafft, hebelt man an ein, zwei weiteren Stellen den Reifen über die Felge, bis er an einer Seite gänzlich über dem Felgenrand liegt. Jetzt einfach das Ventil in den Mantel drücken und den Schlauch zwischen Mantel und Felge herausziehen. Dabei sollte man behutsam vorgehen, da der Schlauch recht empfindlich ist. Den Mantel kann man danach sehr einfach von der Felge trennen. === Schlauch reparieren === Ist das Loch gefunden (eventuell aufpumpen und unter Wasser halten) und nicht zu groß, kann man einen Schlauch durchaus flicken (man sollte aber abwägen: ein neuer Schlauch kostet nicht mehr als 5 Euro). Hierzu rauht man die Fläche um das Loch mit Schmirgel etwas an und bringt großzügig die Vulkanisierlösung auf. Dann wartet man, bis die Fläche fast trocken ist und drückt den Flicken zwei Minuten fest auf (eventuell draufstellen). Danach kurz zur Kontrolle aufpumpen. Die Innenseite des Mantels kontrolliert man auf Splitter, Steinchen etc. und entfernt diese. === Mantel/Schlauch aufziehen === Hierzu den Mantel mit einer Seite ins Felgenbett drücken. Den Schlauch sollte man vor der Montage mit Talkumpulver (Dose etwa 3 Euro - reicht ewig!) einreiben, um seine Gleitfähigkeit im Mantel zu unterstützen. Dieses verhindert ein Verklemmen des Schlauchs, lokale Überbeanspruchungen und damit im Endeffekt Risse. Den Schlauch nun zwischen Felge und Mantel in den Mantel legen. Zweckmäßigerweise beginnt man beim Ventil, steckt dieses von innen durch die Öffnung und sichert es durch lockeres Aufschrauben der Felgenmutter. Liegt der Schlauch sauber und ohne Verdrehungen im Mantel, streicht man den freiliegenden Reifenwulst mit Schmierseife, Glycerin oder zur Not auch etwas Spülmittel ein - dabei nicht sparen: je gleitfähiger der Reifenwulst, desto leichter fällt das Drücken über den Felgenrand. Nun drückt man den Mantel (beginnend auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite) über die Felgenkante und arbeitet sich beidseitig in Richtung Ventil vor. Liegt der Mantel bis auf ein möglichst kleines Reststück im Felgenbett, tritt man auf der gegenüberliegenden Seite den Mantel in die Mitte des Felgenbettes. So kann man den Mantel bereits möglichst weit über den Felgenrand schieben. Den Rest erledigt man mit den Montiereisen oder zwei möglichst stumpfen Schraubendrehern (größte Vorsicht: nicht den Schlauch beschädigen!). Hierbei darauf achten dass das dort verstärkte Gummi des Schlauchs auch wirklich IM Mantel liegt und dieser es nicht einklemmt. Am besten das Ventil dabei leicht in den Mantel drücken, dann sollte es keine Probleme geben. Hiernach schaut man, ob der Mantel auch überall gleichmäßig im Felgenbett liegt Ist das nicht der Fall, versucht man zunächst, durch Drücken des Mantels diesen in die richtige Lage zu bringen. Klappt das nicht, ist vermutlich der Schlauch zwischen Mantel und Felge eingeklemmt und man muss eine Seite des Mantels nochmal abziehen. Danach pumpt man das Rad leicht auf und lässt es über die ganze Lauffläche auf dem Boden hüpfen, damit sich der Schlauch "setzen" kann. === Räder montieren === Hierbei dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Das Einzige, worauf man (im eigenen Interesse) wirklich achten sollte, ist, dass die kleinen Bolzen an den Bremsschilden auch wieder in die dafür vorgesehene Nut geschoben werden. Sämtliche Bremskräfte werden durch diese Bolzen übertragen. Bei falscher Montage ist keine Bremswirkung vorhanden! Noch ein Tipp: Bei der Montage des Hinterrades einen Gang einlegen. Das arretiert den Gummimitnehmer mit seinen drei Löchern und man probiert nicht endlos, bis die Zapfen packen. == Siehe auch == [[Reifen]] [[Kategorie:Wartung]] 79f14c73fef67726532dec937e7b35c60a489735 Hauptseite 0 1 95 1 2010-09-09T21:53:19Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Schwalben-Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[Wartung]] bieten. == Starthilfen == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] * [http://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/mediawiki-announce Mailingliste neuer MediaWiki-Versionen] 2a2b678f62de86618fe8b159ff346b5527f6bd6e Simson 0 49 96 2010-09-10T10:47:25Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräde…“ wikitext text/x-wiki [[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit. == Geschichte == Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und Moses Simson im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her. Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut. 1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie. Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg. Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an. 1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern. 1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird. Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert. == Fahrzeuge == === vor der Wende === [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]] *[[AWO 425]] *[[KR 50]] *[[KR 51]] *[[KR 51/1]] *[[KR 51/2]] *[[S 50]] *[[S 51]] *[[S 53]] *[[S 70]] *[[SR 1]] *[[SR 2]] *[[SR 4-1]] *[[SR 4-2]] *[[SR 4-3]] *[[SR 4-4]] *[[SR 50]] === nach der Wende === *[[S 83]] *[[SD 50]] "Albatros" / "Altros" === Prototypen und Kleinserien=== [[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100]] *[[GS 50]] *[[KR 52]] *[[S 100]] == Literatur == Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5 e685c95def13459b53279d174fde1fa343f840b0 Kleinkraftrad 0 50 97 2010-09-10T10:47:48Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]].“ wikitext text/x-wiki Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]]. 05615393c26b5b3b7e388fe87493a935a058bdb3 Anhänger 0 51 98 2010-09-10T10:48:56Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschieden…“ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] eigentlich nötig, aber kaum zu erhalten. '''HIER BITTE ROSSIS NEUESTE NACHFORSCHUNGEN EINARBEITEN''' 047d2ffc21e6d8d8a5ecb1b502cf1746854e5820 Krankenfahrstuhl 0 52 99 2010-09-10T10:49:55Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Krause]] [[Piccolo]] [[Duo]]“ wikitext text/x-wiki [[Krause]] [[Piccolo]] [[Duo]] f117c387ae1957f443422c985acc84dda6b7e816 Duo 0 53 100 2010-09-10T10:50:18Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]] ===Siehe auch=== [[Liste der…“ wikitext text/x-wiki Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]] ===Siehe auch=== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] 350a021034e6cc94ef66b7537d1166bb1833dc24 Suhl 0 55 102 2010-09-13T20:43:58Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „Suhl ist eine kreisfreie Stadt im Süden des Freistaates Thüringen. Sie liegt am Südhang des Thüringer Waldes im Tal von Lauter und Hasel. Suhl ist das Zentrum…“ wikitext text/x-wiki Suhl ist eine kreisfreie Stadt im Süden des Freistaates Thüringen. Sie liegt am Südhang des Thüringer Waldes im Tal von Lauter und Hasel. Suhl ist das Zentrum Südthüringens und wird von der Landesplanung als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums festgeschrieben. Auf Grund ihrer Geschichte als Standort von Rüstungsbetrieben erklärten am 14. Februar 1991 die gewählten Vertreter des Stadtrates Suhl zur "Stadt des Friedens". Gleichwohl bezeichnet sich wegen der langen Tradition der Jagdwaffenherstellung die Stadt gemäß Stadtratsbeschluss aus dem Jahre 2005 offiziell als „Waffenstadt Suhl“. Suhl war über die Jahrhunderte eine vom Bergbau geprägte Stadt mit einem hennebergisch-fränkischen Erscheinungsbild. Als sie 1952 zur Bezirksstadt des Bezirkes Suhl wurde, beschloss man sie umzubauen und zu vergrößern. So wuchs Suhl innerhalb weniger Jahre von etwa 25.000 Einwohnern auf über 56.000 an. Beim Umbauprozess wurde alte Bausubstanz aus der Innenstadt entfernt und durch moderne, von Betonplattenbauweise geprägte Architektur ersetzt. In der Vergangenheit wurde Suhl sowohl für die seit Jahrhunderten ansässige Waffenherstellung als auch durch den Kraftradhersteller Simson bekannt. Viele Menschen verbinden mit Suhl auch das Wirken des Komponisten und Interpreten volkstümlicher Musik Herbert Roth. Heute sind es auch bekannte Wintersportler und Sportvereine wie der VFB 91 Suhl, die die Stadt bekannt machen. b63e8e3750e9f26e061c5b2be365912447a49d85 Suhl 0 55 103 102 2010-09-13T20:45:16Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Suhl ist eine kreisfreie Stadt im Süden des Freistaates Thüringen. Sie liegt am Südhang des Thüringer Waldes im Tal von Lauter und Hasel. Suhl ist das Zentrum Südthüringens und wird von der Landesplanung als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums festgeschrieben. Auf Grund ihrer Geschichte als Standort von Rüstungsbetrieben erklärten am 14. Februar 1991 die gewählten Vertreter des Stadtrates Suhl zur "Stadt des Friedens". Gleichwohl bezeichnet sich wegen der langen Tradition der Jagdwaffenherstellung die Stadt gemäß Stadtratsbeschluss aus dem Jahre 2005 offiziell als „Waffenstadt Suhl“. Suhl war über die Jahrhunderte eine vom Bergbau geprägte Stadt mit einem hennebergisch-fränkischen Erscheinungsbild. Als sie 1952 zur Bezirksstadt des Bezirkes Suhl wurde, beschloss man sie umzubauen und zu vergrößern. So wuchs Suhl innerhalb weniger Jahre von etwa 25.000 Einwohnern auf über 56.000 an. Beim Umbauprozess wurde alte Bausubstanz aus der Innenstadt entfernt und durch moderne, von Betonplattenbauweise geprägte Architektur ersetzt. In der Vergangenheit wurde Suhl sowohl für die seit Jahrhunderten ansässige Waffenherstellung als auch durch den Kraftradhersteller [[Simson]] bekannt. Viele Menschen verbinden mit Suhl auch das Wirken des Komponisten und Interpreten volkstümlicher Musik Herbert Roth. Heute sind es auch bekannte Wintersportler und Sportvereine wie der VFB 91 Suhl, die die Stadt bekannt machen. dd1002304dca4cee9a61753cb36f97051cefad23 KR 51 0 56 104 2010-09-13T20:47:09Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Drei…“ wikitext text/x-wiki Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe. Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen. Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt. Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut. An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen. ac2481e7b8ccc324492c26d03babff5a665a995a 138 104 2010-10-10T14:17:01Z Prof 3 nur Kategorie verlinkt wikitext text/x-wiki Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe. Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen. Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt. Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut. An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 036fd2df2f2816a6edf04c5b2dcd08a9b903cbb9 S 53 0 57 105 2010-09-13T21:00:39Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „Das Simson S53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma Simson aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S51]]. Es wurde zwischen September 199…“ wikitext text/x-wiki Das Simson S53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma Simson aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S51]]. Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene [[Mokick]] dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur [[BRD]], wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen. Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein. 8f66e6ad1a2e95ce3a24fc2c33b869e4c8877cc9 106 105 2010-09-13T21:01:55Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Das Simson S 53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma Simson aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]]. Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene [[Mokick]] dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur [[BRD]], wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen. Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein. a9a8f7935fa7be5199aa72999e502f419a295525 132 106 2010-10-10T13:19:04Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Das Simson S 53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]]. Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene [[Mokick]] dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur [[BRD]], wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen. Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] f89e31eba8202c2771d81554a215838cf02bb615 M53 0 22 107 42 2010-09-17T06:29:25Z Prof 3 wikitext text/x-wiki alter Motor (auch als M52 mit 2, sowie M54 mit 4 Gängen) verwendet in [[Vogelserie]], S 50 Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde: * Motor M53/1 KF (Star und Schwalbe mit Fußschaltung) ab Motornummer 1900508 * Motor M53/1 KH (Schwalbe mit Handschaltung) ab Motornummer 0299554 * Motor M53/11 AR (Halbautomatik-Schwalbe) ab Motornummer 0540333 * Motor M54/KF (Sperber) ab Motornummer 2081449 * Motor M54/11 (Habicht) ab Motornummer 2228851 * Motor M52 (Spatz) ab Motornummer 1660529 Dringend Versionsgeschichte ergänzen (ab wann Wegfall der Gummilagerung, Nutzung S 50 - Block etc) Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] f7d2808c233ce8f1867d86882c12a1c1a949b4bb 125 107 2010-10-10T12:57:54Z Prof 3 Tabelle formatiert wikitext text/x-wiki alter Motor (auch als M52 mit 2, sowie M54 mit 4 Gängen) verwendet in [[Vogelserie]], S 50 Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" |- | Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54/KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} ====To Do==== Dringend Versionsgeschichte ergänzen (ab wann Wegfall der Gummilagerung, Nutzung S 50 - Block etc) == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 6a4eb23d1fb80506a7a46306088bff70d2408137 Hauptseite 0 1 108 95 2010-09-22T06:57:58Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 9df9f846b5344003fca6a42120da9d04a3c4fdb6 120 108 2010-10-05T12:29:54Z Rossi 5 /* Simson Starthilfe */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Spezial:Alle_Seiten Alle Seiten] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] f0fb68a9dbd9a72ee183bab6c3be8f662c48ba46 121 120 2010-10-05T15:21:22Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] b760604cacacccf109b6a9489d5fb78da84953ef Anhänger 0 51 109 98 2010-09-23T05:41:00Z Rossi 5 /* Rechtliches */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 1e58ff2b91ce2c98df79b9b02abc1347e9dec160 119 109 2010-10-04T21:11:24Z Rossi 5 /* Rechtliches */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 68c0ec705717b490726503a783355123772c9077 151 119 2010-10-10T14:55:12Z Prof 3 /* VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 44259e3f874b4fe101d70e12fb5969c7e2f86f5e Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 110 40 2010-09-25T18:36:28Z Prof 3 Wiki-Formatierung eingefügt wikitext text/x-wiki Diese Liste hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des Duos zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread im Forum, wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. {| class="wikitable" |- !Baujahr !!von !!bis !!Baujahr !! von !! bis |- | 1959 || 09938 || ~ || 1960 || ~ || ~ |- | 1961 || 14016 || ~ || 1962 || ~ || ~ |- | 1963 || ~ || ~ || 1964 || 15001 || ~ |- | 1965 || ~ || ~ || 1966 || 154XX || 159XX |- | 1967 || 1620X || 1678X || 1968 || 1697X || 17495 |- | 1969 || 175XX || 17827 || 1970 || 18290 || 18467 |- | 1971 || 1931X || 19589 || 1972 || 1982X || 21036 |- | 1973 || 21121 || 22887 || 1974 || 23187 || 24560 |- | 1975 || 25127 || 2558X || 1976 || 27155 || 28830 |- | 1977 || 28849 || 3074X || 1978 || 308XX || 32554 |- | 1979 || 3327X || 34675 || 1980 || 35070 || 36753 |- | 1981 || 3718X || 38342 || 1982 || 386XX || 401XX |- | 1983 || 40719 || 42178 || 1984 || 42261 || 43686 |- | 1985 || 43951 || 45905 || 1986 || 45965 || 4791X |- | 1987 || 4810X || 4937X || 1988 || 4953X || 5155X |- | 1989* || 516XX || 5249X || 1989* || 001 || 040 |- | 1990 || 048 || 613 || 1991** || 647 || 86X |- | colspan="6"|*) Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. <br />**) Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |} [[Kategorie:Liste]] e05bdfe634f473309220349cb71b5aadd9492cad Simson Supra 0 58 111 2010-09-27T21:20:37Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut. Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Sims…“ wikitext text/x-wiki Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut. Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Simson]] im thüringischen [[Suhl]] stellte ab 1896 auch Fahrräder und von 1911 bis 1934 Personenkraftwagen her. 1922 wurde Paul Henze als Konstrukteur eingestellt, der sich bei der Reichenbacher Automobilfabrik (RAF) und bei den Steiger-Werken Burgrieden verdient gemacht hatte. Der von Henze für [[Simson]] entwickelte Supra war ein ausgeprägter Sportwagen: der 1924 vorgestellte Typ S leistete 50 PS aus zwei Liter Hubraum und hatte einen Radstand von 2,60 m - 3,00 m. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 - 140 km/h. Der Vierzylindermotor wurde von vier Ventilen pro Zylinder beatmet, die wiederum von zwei oben liegenden Nockenwellen mit Königswelle gesteuert wurden. Die Potenz dieses Wagens bewiesen zahlreiche Motorsportsiege. Für weniger potente Kunden wurde der Typ So mit 3,00 m Radstand kreiert. Dessen Motor hatte zwei Ventile pro Zylinder, eine oben liegende Nockenwelle mit Königswelle und leistete 40 PS. Von den 4-Zylinder-Typen S und So wurden in 5 Jahren etwa 750 Exemplare gebaut. Parallel gab es den Typ J mit Sechszylindermotor (3,1 Liter Hubraum, 60 PS). Sein Motor war, wie der des Typs So, mit 2 hängenden Ventilen pro Zylinder, einer obenliegenden Nockenwelle und einer Königswelle ausgestattet. Der Radstand dieses größeren Wagens betrug 3,50 m. 1926 ersetzte der Typ R den Typ J. Sein geringfügig vergrößerter Motor hatte nun eine untenliegende Nockenwelle, die die beiden Ventile pro Zylinder antrieb. Es blieb bei 60 PS Leistung. Alle bisher genannten Modelle hatten Rechtslenkung und Seilzugbremsen, die auf alle 4 Räder wirkten. 1928 wurde der Typ R überarbeitet: Die Seilzugbremsen bekamen Saugluftunterstützung und es wurde auf Linkslenkung umgestellt. In dieser Ausstattung fertigte man das Fahrzeug noch bis 1931. Nachfolger war der Typ RJ. Er hatte bei sonst gleicher Auslegung einen Motor mit 3,4 Litern Hubraum, der 70 PS leistete. Die Typen J, R und RJ wurden in 9 Jahren ca. 750 mal gebaut. Gleichzeitig mit dem Typ RJ wurde der Typ A vorgestellt. Er hatte bei vergrößertem Radstand (3,55 m) einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit seitlich stehenden Ventilen. Sein Hubraum betrug 4,7 Liter und er leistete 90 PS. In 3 Jahren entstanden ganze 20 Fahrzeuge. 1934 wurden von den Typen RJ und A nur noch 12 Exemplare ausgeliefert. Dann wurde die Pkw-Produktion wegen mangelnder Rentabilität eingestellt. Nach heutigem Kenntnisstand sind nur wenige Supra-Modelle erhalten geblieben, von den legendären Vierventil-Motoren gibt es kein Exemplar mehr; den Supra So kann man noch im Verkehrsmuseum Dresden und in der Garage des deutschen Schauspielers Manfred Krug finden. via [http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra] 3013aea7a76a25eaf79cc66432587574b1162447 112 111 2010-09-27T21:21:25Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut. Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Simson]] im thüringischen [[Suhl]] stellte ab 1896 auch Fahrräder und von 1911 bis 1934 Personenkraftwagen her. 1922 wurde Paul Henze als Konstrukteur eingestellt, der sich bei der Reichenbacher Automobilfabrik (RAF) und bei den Steiger-Werken Burgrieden verdient gemacht hatte. Der von Henze für [[Simson]] entwickelte Supra war ein ausgeprägter Sportwagen: der 1924 vorgestellte Typ S leistete 50 PS aus zwei Liter Hubraum und hatte einen Radstand von 2,60 m - 3,00 m. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 - 140 km/h. Der Vierzylindermotor wurde von vier Ventilen pro Zylinder beatmet, die wiederum von zwei oben liegenden Nockenwellen mit Königswelle gesteuert wurden. Die Potenz dieses Wagens bewiesen zahlreiche Motorsportsiege. Für weniger potente Kunden wurde der Typ So mit 3,00 m Radstand kreiert. Dessen Motor hatte zwei Ventile pro Zylinder, eine oben liegende Nockenwelle mit Königswelle und leistete 40 PS. Von den 4-Zylinder-Typen S und So wurden in 5 Jahren etwa 750 Exemplare gebaut. Parallel gab es den Typ J mit Sechszylindermotor (3,1 Liter Hubraum, 60 PS). Sein Motor war, wie der des Typs So, mit 2 hängenden Ventilen pro Zylinder, einer obenliegenden Nockenwelle und einer Königswelle ausgestattet. Der Radstand dieses größeren Wagens betrug 3,50 m. 1926 ersetzte der Typ R den Typ J. Sein geringfügig vergrößerter Motor hatte nun eine untenliegende Nockenwelle, die die beiden Ventile pro Zylinder antrieb. Es blieb bei 60 PS Leistung. Alle bisher genannten Modelle hatten Rechtslenkung und Seilzugbremsen, die auf alle 4 Räder wirkten. 1928 wurde der Typ R überarbeitet: Die Seilzugbremsen bekamen Saugluftunterstützung und es wurde auf Linkslenkung umgestellt. In dieser Ausstattung fertigte man das Fahrzeug noch bis 1931. Nachfolger war der Typ RJ. Er hatte bei sonst gleicher Auslegung einen Motor mit 3,4 Litern Hubraum, der 70 PS leistete. Die Typen J, R und RJ wurden in 9 Jahren ca. 750 mal gebaut. Gleichzeitig mit dem Typ RJ wurde der Typ A vorgestellt. Er hatte bei vergrößertem Radstand (3,55 m) einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit seitlich stehenden Ventilen. Sein Hubraum betrug 4,7 Liter und er leistete 90 PS. In 3 Jahren entstanden ganze 20 Fahrzeuge. 1934 wurden von den Typen RJ und A nur noch 12 Exemplare ausgeliefert. Dann wurde die Pkw-Produktion wegen mangelnder Rentabilität eingestellt. Nach heutigem Kenntnisstand sind nur wenige Supra-Modelle erhalten geblieben, von den legendären Vierventil-Motoren gibt es kein Exemplar mehr; den Supra So kann man noch im Verkehrsmuseum Dresden und in der Garage des deutschen Schauspielers Manfred Krug finden. via [http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra] weiter Links: [http://www.fahrzeug-museum-suhl.de/seiten/home.htm] f6abb29ade473e33efb64ccc92c98f954e045341 113 112 2010-09-27T21:21:58Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut. Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Simson]] im thüringischen [[Suhl]] stellte ab 1896 auch Fahrräder und von 1911 bis 1934 Personenkraftwagen her. 1922 wurde Paul Henze als Konstrukteur eingestellt, der sich bei der Reichenbacher Automobilfabrik (RAF) und bei den Steiger-Werken Burgrieden verdient gemacht hatte. Der von Henze für [[Simson]] entwickelte Supra war ein ausgeprägter Sportwagen: der 1924 vorgestellte Typ S leistete 50 PS aus zwei Liter Hubraum und hatte einen Radstand von 2,60 m - 3,00 m. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 - 140 km/h. Der Vierzylindermotor wurde von vier Ventilen pro Zylinder beatmet, die wiederum von zwei oben liegenden Nockenwellen mit Königswelle gesteuert wurden. Die Potenz dieses Wagens bewiesen zahlreiche Motorsportsiege. Für weniger potente Kunden wurde der Typ So mit 3,00 m Radstand kreiert. Dessen Motor hatte zwei Ventile pro Zylinder, eine oben liegende Nockenwelle mit Königswelle und leistete 40 PS. Von den 4-Zylinder-Typen S und So wurden in 5 Jahren etwa 750 Exemplare gebaut. Parallel gab es den Typ J mit Sechszylindermotor (3,1 Liter Hubraum, 60 PS). Sein Motor war, wie der des Typs So, mit 2 hängenden Ventilen pro Zylinder, einer obenliegenden Nockenwelle und einer Königswelle ausgestattet. Der Radstand dieses größeren Wagens betrug 3,50 m. 1926 ersetzte der Typ R den Typ J. Sein geringfügig vergrößerter Motor hatte nun eine untenliegende Nockenwelle, die die beiden Ventile pro Zylinder antrieb. Es blieb bei 60 PS Leistung. Alle bisher genannten Modelle hatten Rechtslenkung und Seilzugbremsen, die auf alle 4 Räder wirkten. 1928 wurde der Typ R überarbeitet: Die Seilzugbremsen bekamen Saugluftunterstützung und es wurde auf Linkslenkung umgestellt. In dieser Ausstattung fertigte man das Fahrzeug noch bis 1931. Nachfolger war der Typ RJ. Er hatte bei sonst gleicher Auslegung einen Motor mit 3,4 Litern Hubraum, der 70 PS leistete. Die Typen J, R und RJ wurden in 9 Jahren ca. 750 mal gebaut. Gleichzeitig mit dem Typ RJ wurde der Typ A vorgestellt. Er hatte bei vergrößertem Radstand (3,55 m) einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit seitlich stehenden Ventilen. Sein Hubraum betrug 4,7 Liter und er leistete 90 PS. In 3 Jahren entstanden ganze 20 Fahrzeuge. 1934 wurden von den Typen RJ und A nur noch 12 Exemplare ausgeliefert. Dann wurde die Pkw-Produktion wegen mangelnder Rentabilität eingestellt. Nach heutigem Kenntnisstand sind nur wenige Supra-Modelle erhalten geblieben, von den legendären Vierventil-Motoren gibt es kein Exemplar mehr; den Supra So kann man noch im Verkehrsmuseum Dresden und in der Garage des deutschen Schauspielers Manfred Krug finden. via [http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra wikipedia.org] weiter Links: [http://www.fahrzeug-museum-suhl.de/seiten/home.htm www.fahrzeug-museum-suhl.de] cacd346461241bdef221474c1d21d4a43e89f0d6 Simson 0 49 114 96 2010-09-27T21:23:32Z Nestdj 2 /* Geschichte */ wikitext text/x-wiki [[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit. == Geschichte == Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her. Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut. 1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie. Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg. Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an. 1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern. 1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird. Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert. == Fahrzeuge == === vor der Wende === [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]] *[[AWO 425]] *[[KR 50]] *[[KR 51]] *[[KR 51/1]] *[[KR 51/2]] *[[S 50]] *[[S 51]] *[[S 53]] *[[S 70]] *[[SR 1]] *[[SR 2]] *[[SR 4-1]] *[[SR 4-2]] *[[SR 4-3]] *[[SR 4-4]] *[[SR 50]] === nach der Wende === *[[S 83]] *[[SD 50]] "Albatros" / "Altros" === Prototypen und Kleinserien=== [[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100]] *[[GS 50]] *[[KR 52]] *[[S 100]] == Literatur == Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5 25f6a8a59f3b9da24b28cb0cad93cd31ba96b7ad Moses Simson 0 59 115 2010-09-27T21:24:32Z Nestdj 2 Die Seite wurde neu angelegt: „Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in Suhl) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl. -…“ wikitext text/x-wiki Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in Suhl) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl. -Leben- Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Heinrichs. Sein Großvater Liebmann Simson, Sohn des Simson Liebmann aus Mühlfeld, hatte noch als Knecht bei dem Schutzjuden Moses Meyer in Heinrichs gearbeitet und war 1773 mit seiner Familie in das nahegelegene Schwarza gezogen. Sein Sohn, der Vater von Moses, handelte mit Stoffen, Tüchern, Betten und Kleidungsstücken und verlieh Geld. Dadurch kam er zu einigem kleinen Vermögen und hinterließ der Familie bei seinem Tod 11.939 Reichtaler. Im Zuge der jüdischen Emanzipation wurde den Juden auch der Grunderwerb möglich. Loeb und Moses kauften das Haus Nr. 116 am Markt in Suhl für 812 Reichtaler. Dort eröffneten sie 1850 ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft. 1854 erwarben die Brüder Simson einen Anteil von einem Drittel an einen Suhler Stahlhammer, der 1741 von Andreas Bauer gegründet worden war und in dem Erz geschmolzen und zu Stahlblöcken und Stangen geschmiedet wurde. Daraus wurden unter anderem Äxte, Meißel, Hellebarden, und Rohre für das Suhler Büchsenmacherhandwerk produziert. 1856 besaßen Loeb und Moses bereits mit 7/12 Anteilen die Mehrheit in dem Unternehmen und nannten es „Simson & Co“. Zunächst wurde nur Holzkohlestahl produziert, der zum Teil zu Schwarzblechen weiterverarbeitet wurde. Wegen schlechter Qualität wurde die Produktion kurze Zeit später eingestellt. In den Folgejahren wurden das Erzeugnis für die Herstellung von Stich- und Feuerwaffen verwendet, die von rund 20 Beschäftigten produziert wurden. 1862 wurde die Firma „Gebr. Simson“ in das Suhler Handelsregister als Bajonett- und Ladenstockfabrik eingetragen. Inhaber waren Löb und Moses Simson. 09e1daeca6c69df6e1458b8a769d8d144c154bac 116 115 2010-09-27T21:27:53Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in Suhl) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl. == Leben == Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Heinrichs. Sein Großvater Liebmann Simson, Sohn des Simson Liebmann aus Mühlfeld, hatte noch als Knecht bei dem Schutzjuden Moses Meyer in Heinrichs gearbeitet und war 1773 mit seiner Familie in das nahegelegene Schwarza gezogen. Sein Sohn, der Vater von Moses, handelte mit Stoffen, Tüchern, Betten und Kleidungsstücken und verlieh Geld. Dadurch kam er zu einigem kleinen Vermögen und hinterließ der Familie bei seinem Tod 11.939 Reichtaler. Im Zuge der jüdischen Emanzipation wurde den Juden auch der Grunderwerb möglich. Loeb und Moses kauften das Haus Nr. 116 am Markt in Suhl für 812 Reichtaler. Dort eröffneten sie 1850 ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft. 1854 erwarben die Brüder Simson einen Anteil von einem Drittel an einen Suhler Stahlhammer, der 1741 von Andreas Bauer gegründet worden war und in dem Erz geschmolzen und zu Stahlblöcken und Stangen geschmiedet wurde. Daraus wurden unter anderem Äxte, Meißel, Hellebarden, und Rohre für das Suhler Büchsenmacherhandwerk produziert. 1856 besaßen Loeb und Moses bereits mit 7/12 Anteilen die Mehrheit in dem Unternehmen und nannten es „Simson & Co“. Zunächst wurde nur Holzkohlestahl produziert, der zum Teil zu Schwarzblechen weiterverarbeitet wurde. Wegen schlechter Qualität wurde die Produktion kurze Zeit später eingestellt. In den Folgejahren wurden das Erzeugnis für die Herstellung von Stich- und Feuerwaffen verwendet, die von rund 20 Beschäftigten produziert wurden. 1862 wurde die Firma „Gebr. Simson“ in das Suhler Handelsregister als Bajonett- und Ladenstockfabrik eingetragen. Inhaber waren Löb und Moses Simson. == Nachwirken == Seine Ehefrau Luise Simson führte das Unternehmen mit Karl Luck und später mit ihrem Sohn Gerson Simson weiter. Die Fabrik wird in „Simson & Luck“ umbenannt. 1871 wurde die erste Dampfmaschine in Betrieb genommen und im Folgejahr erhielt die Fabrik Staatsaufträge für die Waffenfertigung. Zwischen 1872 und 1876 wurden rund 150.000 Militärgewehre vom Typ Modell 71 gefertigt. 1880 erfolgte zudem der Beginn der Produktion von Jagdwaffen. 1882 wurde ein neues Wohnhaus für die Unternehmerfamilie Simson gebaut. Zwei Jahre später schied Karl Luck aus der Firma „Simson & Luck“ aus. 1887 baute man an das fünf Jahre alte Wohnhaus Werkstätten, Büro, Revison und Magazin an. 1893 wurde die Produktion von Präzisionsrichtmitteln für die Artillerie aufgenommen. Hauptabnehmer war die Firma Krupp. 1896 produzierte man zudem die ersten luftbereiften Fahrräder nach englischen Vorbildern und die Firma wurde somit schnell zu einem der größten Fahrradproduzenten Deutschlands. Ab 3. Juli 1899 wurde die Firma nur noch „Simson und Co.“ genannt, der Name Luck wurde gestrichen. Es wird in Berlin eine Zweigniederlassung in der Mohrenstraße gegründet. Es war ein Handelsbüro, das Kontakte zu Heeresdienststellen im In- und Ausland pflegte. 1904 starb Gerson Simson. Zu der Zeit waren 1200 Beschäftigte bei Simson beschäftigt und das Unternehmen war somit der größte Arbeitgeber im Umkreis. Seine Witwe Jeanette Simson überließ ihren vier Söhnen die Leitung der Simson Werke wie folgt: Max Simson (* 1871) übernahm die Geschäftsleitung der Berliner Niederlassung, Leonhard (* 1878) wurde Prokurist und kaufmännischer Direktor der Firma, Arthur Simson (* 1882) wurde Technischer Direktor und Julius Simson (* 1884) wurde mit der Leitung des Berliner Außensitzes beauftragt. 1908 kam es zu Streik in der Belegschaft, die Wiedereinstellung von zwölf entlassenen Kollegen sowie den Einbau von Öfen und Ventilatoren in einigen Abteilungen forderte. Der Streik endete mit Teilerfolgen für die Mitarbeiter. 1909 erfolgten die ersten Versuche im Automobilbau. Sie waren von mehreren Fehlschlägen gezeichnet. Ende des Jahres wurde der Automobilexperte Paul Henze für mehrere Monate gewonnen. Nach dessen Konstruktionsunterlagen baute der Ingenieur Fritz Hattler Versuchsmuster. Die Produktion erfolgte in einer bereits 1907 ersteigerten ehemaligen Möbelfabrik. 1911 wurde der erste Pkw (Simson A) mit 4-Zylinder-Motor gebaut und ging in Serienproduktion. Aufgrund der Untermotorisierung wurden jedoch nur wenige Exemplare verkauft. 1912 waren 1500 Beschäftigte bei Simson tätig. Die Familie ließ sich durch den bekannten Berliner Architekten Hermann Muthesius eine neue, repräsentative Villa errichten. 1936 musste die Familie aufgrund der Nationalsozialistischen Diktatur in Ausland fliehen. Im Rahmen der Enteignung jüdischer Industrieller übernahm ein Treuhänder die Firma, dabei entstanden durch Fusion mit anderen Werken die „Berlin Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke“ (BSW). via: [http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Simson wikipedia.org] 257eeb5802bc2c90da50d8a4db5403c95c5237d0 117 116 2010-09-27T21:29:10Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in [[Suhl]]) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl. == Leben == Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Heinrichs. Sein Großvater Liebmann Simson, Sohn des Simson Liebmann aus Mühlfeld, hatte noch als Knecht bei dem Schutzjuden Moses Meyer in Heinrichs gearbeitet und war 1773 mit seiner Familie in das nahegelegene Schwarza gezogen. Sein Sohn, der Vater von Moses, handelte mit Stoffen, Tüchern, Betten und Kleidungsstücken und verlieh Geld. Dadurch kam er zu einigem kleinen Vermögen und hinterließ der Familie bei seinem Tod 11.939 Reichtaler. Im Zuge der jüdischen Emanzipation wurde den Juden auch der Grunderwerb möglich. Loeb und Moses kauften das Haus Nr. 116 am Markt in Suhl für 812 Reichtaler. Dort eröffneten sie 1850 ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft. 1854 erwarben die Brüder Simson einen Anteil von einem Drittel an einen Suhler Stahlhammer, der 1741 von Andreas Bauer gegründet worden war und in dem Erz geschmolzen und zu Stahlblöcken und Stangen geschmiedet wurde. Daraus wurden unter anderem Äxte, Meißel, Hellebarden, und Rohre für das Suhler Büchsenmacherhandwerk produziert. 1856 besaßen Loeb und Moses bereits mit 7/12 Anteilen die Mehrheit in dem Unternehmen und nannten es „[[Simson]] & Co“. Zunächst wurde nur Holzkohlestahl produziert, der zum Teil zu Schwarzblechen weiterverarbeitet wurde. Wegen schlechter Qualität wurde die Produktion kurze Zeit später eingestellt. In den Folgejahren wurden das Erzeugnis für die Herstellung von Stich- und Feuerwaffen verwendet, die von rund 20 Beschäftigten produziert wurden. 1862 wurde die Firma „Gebr. [[Simson]]“ in das Suhler Handelsregister als Bajonett- und Ladenstockfabrik eingetragen. Inhaber waren Löb und Moses Simson. == Nachwirken == Seine Ehefrau Luise Simson führte das Unternehmen mit Karl Luck und später mit ihrem Sohn Gerson Simson weiter. Die Fabrik wird in „Simson & Luck“ umbenannt. 1871 wurde die erste Dampfmaschine in Betrieb genommen und im Folgejahr erhielt die Fabrik Staatsaufträge für die Waffenfertigung. Zwischen 1872 und 1876 wurden rund 150.000 Militärgewehre vom Typ Modell 71 gefertigt. 1880 erfolgte zudem der Beginn der Produktion von Jagdwaffen. 1882 wurde ein neues Wohnhaus für die Unternehmerfamilie Simson gebaut. Zwei Jahre später schied Karl Luck aus der Firma „Simson & Luck“ aus. 1887 baute man an das fünf Jahre alte Wohnhaus Werkstätten, Büro, Revison und Magazin an. 1893 wurde die Produktion von Präzisionsrichtmitteln für die Artillerie aufgenommen. Hauptabnehmer war die Firma Krupp. 1896 produzierte man zudem die ersten luftbereiften Fahrräder nach englischen Vorbildern und die Firma wurde somit schnell zu einem der größten Fahrradproduzenten Deutschlands. Ab 3. Juli 1899 wurde die Firma nur noch „Simson und Co.“ genannt, der Name Luck wurde gestrichen. Es wird in Berlin eine Zweigniederlassung in der Mohrenstraße gegründet. Es war ein Handelsbüro, das Kontakte zu Heeresdienststellen im In- und Ausland pflegte. 1904 starb Gerson Simson. Zu der Zeit waren 1200 Beschäftigte bei Simson beschäftigt und das Unternehmen war somit der größte Arbeitgeber im Umkreis. Seine Witwe Jeanette Simson überließ ihren vier Söhnen die Leitung der Simson Werke wie folgt: Max Simson (* 1871) übernahm die Geschäftsleitung der Berliner Niederlassung, Leonhard (* 1878) wurde Prokurist und kaufmännischer Direktor der Firma, Arthur Simson (* 1882) wurde Technischer Direktor und Julius Simson (* 1884) wurde mit der Leitung des Berliner Außensitzes beauftragt. 1908 kam es zu Streik in der Belegschaft, die Wiedereinstellung von zwölf entlassenen Kollegen sowie den Einbau von Öfen und Ventilatoren in einigen Abteilungen forderte. Der Streik endete mit Teilerfolgen für die Mitarbeiter. 1909 erfolgten die ersten Versuche im Automobilbau. Sie waren von mehreren Fehlschlägen gezeichnet. Ende des Jahres wurde der Automobilexperte Paul Henze für mehrere Monate gewonnen. Nach dessen Konstruktionsunterlagen baute der Ingenieur Fritz Hattler Versuchsmuster. Die Produktion erfolgte in einer bereits 1907 ersteigerten ehemaligen Möbelfabrik. 1911 wurde der erste Pkw (Simson A) mit 4-Zylinder-Motor gebaut und ging in Serienproduktion. Aufgrund der Untermotorisierung wurden jedoch nur wenige Exemplare verkauft. 1912 waren 1500 Beschäftigte bei Simson tätig. Die Familie ließ sich durch den bekannten Berliner Architekten Hermann Muthesius eine neue, repräsentative Villa errichten. 1936 musste die Familie aufgrund der Nationalsozialistischen Diktatur in Ausland fliehen. Im Rahmen der Enteignung jüdischer Industrieller übernahm ein Treuhänder die Firma, dabei entstanden durch Fusion mit anderen Werken die „Berlin Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke“ (BSW). via: [http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Simson wikipedia.org] 02b9e75ce026d12b43fdbebefea743fe0f4d97f3 Schwalbennest 0 28 118 54 2010-09-27T21:34:47Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge. Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält. Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010). Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. [[Kategorie:Schwalbennest]] f76f5f56db4e30d96daad005a7a2b43f9ed07741 Gemisch 0 60 122 2010-10-10T12:44:38Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl…“ wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M 501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt. Für die ältere Motorenbaureihe [[M 53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ===siehe auch=== Motornummernliste [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner 0608edb7184f8c66c1039c04d9be54847a94daa7 123 122 2010-10-10T12:46:35Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt. Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ===siehe auch=== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner fff5cd6479cc2e01358c0ce1eaacca98ee2b22db 124 123 2010-10-10T12:47:16Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ==Mischungsverhältnis== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt. Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner cd8ea052ecccf9612d852c3545dc05a25e71b1ee 126 124 2010-10-10T13:01:02Z Prof 3 /* Mischungsverhältnis */ wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ==Mischungsverhältnis== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt. Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner 1dbbade3964ca989d55a2a7bee5320c3d60f6432 127 126 2010-10-10T13:02:29Z Prof 3 /* Mischungsverhältnis */ wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ==Mischungsverhältnis== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner 224d569911310f06cb8d10afd2f8a681622b2282 Kategorie:Simson-Fahrzeug 14 61 128 2010-10-10T13:04:55Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „In dieser Kategorie sind alle in diesem Wiki verzeichneten Fahrzeuge der Firma [[Simson]] aufgelistet.“ wikitext text/x-wiki In dieser Kategorie sind alle in diesem Wiki verzeichneten Fahrzeuge der Firma [[Simson]] aufgelistet. c8462d406720933413c3bbd55c7fdbc04ff6d993 129 128 2010-10-10T13:05:44Z Prof 3 wikitext text/x-wiki In dieser Kategorie sind alle in diesem Wiki verzeichneten Fahrzeuge der Firma [[Simson]] erfasst. 112e784dfe8c52b500a812a0340a0c21f12c110e Einfahren 0 62 130 2010-10-10T13:14:56Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Das '''Einfahren''' ist bei neuen oder regenerierten Motoren notwendig, damit alle beweglichen Teile sich optimal aufeinander einspielen und der Motor beste Leist…“ wikitext text/x-wiki Das '''Einfahren''' ist bei neuen oder regenerierten Motoren notwendig, damit alle beweglichen Teile sich optimal aufeinander einspielen und der Motor beste Leistungen erbringen kann. Über die Art und Weise wie auch den notwendigen Zeitraum des Einfahrens von [[Simson]]-Motoren gibt es viele Meinungen. Vom Hersteller empfohlen und mehrheitlich anerkannt ist folgende Methode: Das Einfahren erstreckt sich über die ersten 500km nach Einbau des neuen Motors bzw. der neuen Kolben-Zylinder-Garnitur. In dieser Zeit sollte ein Gemisch von 1:33 getankt und das Fahrzeug möglichst nicht durch Sozius- oder [[Anhänger|Anhängerbetrieb]] belastet werden. Hohe Drehzahlen - speziell lange Fahrten im 1. Gang - sind zu vermeiden. Dies erreicht man durch rechtzeitiges hoch- und runterschalten. Zu hohe oder niedrige Drehzahlen bekommen dem Motor schlecht. Nachdem anfangs nur kurze Vollgasstrecken gefahren werden sollten, ist die Belastung ist langsam, aber stetig zu steigern. Auch nach dem Einbau neuer Kolbenringe sollte der Motor zumindest eine gewisse Zeit lang neu eingefahren werden. 021b8e99291b29cfddc2e30ba9eb5e55ab948b0b S 83 0 63 131 2010-10-10T13:17:24Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''S 83''' ist die 70cm³-Variante der [[S 53]]. Sie wurde nach der Wende nur in geringen Stückzahlen produziert und ist dementsprechend selten im Straßenve…“ wikitext text/x-wiki Die '''S 83''' ist die 70cm³-Variante der [[S 53]]. Sie wurde nach der Wende nur in geringen Stückzahlen produziert und ist dementsprechend selten im Straßenverkehr anzutreffen. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 2e29b36c280b27ea445eb86fe916e2174e607b48 KR 52 0 64 133 2010-10-10T13:23:51Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S…“ wikitext text/x-wiki '''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S 100]] kamen diese Studien nie über die Protoypenphase hinaus. Zwei dieser Studien sind im Fahrzeugmuseum Suhl zu bewundern. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] [[Kategorie:Prototyp]] 9cb7a9cc743f0d22fd46514a2a1ad3410410379c 135 133 2010-10-10T13:35:52Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR_52_01.jpg|thumb|KR 52 im Museum in Suhl]]'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S 100]] kamen diese Studien nie über die Protoypenphase hinaus. Zwei dieser Studien sind im Fahrzeugmuseum Suhl zu bewundern. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] [[Kategorie:Prototyp]] 33a022332b0ec6fe2bb0c3a158aeaaa811fd4995 S 100 0 38 134 74 2010-10-10T13:33:55Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100 im Museum in Suhl]][[Bild:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100]]Die '''S 100''' war ein 100ccm-Prototyp von [[Simson]] aus dem Jahre 1970. Der hierfür entwickelte Motor bezog aus 2 50ccm-Zylindern eine Leistung von 11,5 PS (6,5 kW) und sollte das Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h beschleunigen. Der Prototyp verfügte über 5 Gänge und hatte bereits eine Elektronikzündung. Allerdings wurde die Entwicklung dieses Fahrzeuges nicht weiterverfolgt, da auf staatliche Anordnung der Bau von hubraumstärkeren Zweirädern den [[MZ]]-Werken in Zschopau vorbehalten werden sollte. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] [[Kategorie:Prototyp]] 98cdf8162af574a1e765d72ad31cff5352432f60 Vogelserie 0 65 136 2010-10-10T14:01:38Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Beginnend mit der [[Schwalbe]] gab [[Simson]] ab 1964 seinen Fahrzeugen die Namen heimischer Vogelarten. Durch diese Gemeinsamkeit und auch das verwendete [[Bauka…“ wikitext text/x-wiki Beginnend mit der [[Schwalbe]] gab [[Simson]] ab 1964 seinen Fahrzeugen die Namen heimischer Vogelarten. Durch diese Gemeinsamkeit und auch das verwendete [[Baukastensystem]] wurde - besonders für die SR 4 - Reihe die Bezeichnung '''Vogelserie''' geprägt. Die Vertreter dieser Serie waren der *[[SR 4-1]] "Spatz", der [[SR 4-2]] "Star", der [[SR 4-3]] "Sperber". der [[SR 4-4]] "Habicht" sowie die verschiedenen Modell der Schwalbe. Mit Einführung des [[S 50]] in den späten 1970er Jahren wurden vorerst keine Vogelnamen mehr vergeben. Aufgrund der großen Bekanntheit und Beliebtheit dieser Namen wurden die Modellbezeichnungen der Vogelserie Mitte der 1990er Jahre für die nun produzierten Typen "reaktiviert". So wurden Beispielsweise die letzten Modelle des [[SR 50]] als "Star Classic" vertrieben. c519be3321cfe8ea0d4b4505125b0774fdc78924 Kerzengesicht 0 66 137 2010-10-10T14:08:30Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Als '''Kerzengesicht''' bezeichnet man das Aussehen des in den Brennraum des Zylinders ragenden Teils der [[Zündkerze]]. Anhand dieses Bildes lassen sich Rücksc…“ wikitext text/x-wiki Als '''Kerzengesicht''' bezeichnet man das Aussehen des in den Brennraum des Zylinders ragenden Teils der [[Zündkerze]]. Anhand dieses Bildes lassen sich Rückschlüsse auf Zustand und Einstellung des Motors schließen. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/kerzen.htm] - Kerzengesichter und ihre Bedeutung 8a7fca01cd2ec87d6c79cdb81a0e40509797e7b8 Senfglasmethode 0 67 139 2010-10-10T14:23:59Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Nam…“ wikitext text/x-wiki Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird. Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht. Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird. Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten. Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.) Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über! Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss. Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe. Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen. ==to do== Wenn Hochladen wieder aktiviert, Bilder aus http://www.schwalbennest.de/simson/senfglasmethode-wort-bild-96116.html importieren. 5ffea0756e66016b216c04f5eb1047d63e48c751 Fahrgestellnummer 0 68 140 2010-10-10T14:31:41Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[AB…“ wikitext text/x-wiki Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen. Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln. ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] 7f32612a3569e98259a7090fbdad2d97f36efd10 143 140 2010-10-10T14:36:20Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] cb838156dd90d25fbd3970a632122ba6413ed114 ABE 0 26 141 50 2010-10-10T14:33:05Z Prof 3 /* per E-Mail */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. == Vorgehensweise zum Beantragen einer neuen ABE == Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrtbundesamt]] zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht. [[Kategorie:Recht]] fd022a8373d5036eca9a4241d6b202ca327070f5 Fahrzeugidentifikationsnummer 0 69 142 2010-10-10T14:34:26Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[AB…“ wikitext text/x-wiki Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen. Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln. ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] 7f32612a3569e98259a7090fbdad2d97f36efd10 Rahmennummer 0 70 144 2010-10-10T14:37:01Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] cb838156dd90d25fbd3970a632122ba6413ed114 Isolator Spezial 0 71 145 2010-10-10T14:44:06Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zwei…“ wikitext text/x-wiki '''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab. c0f4ec7aec89d148c9783fd50b67e52a1d92fc53 147 145 2010-10-10T14:44:53Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab. a94630a5741cd537a13e1e7407f669fe70a611f0 148 147 2010-10-10T14:48:21Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab. Produziert wird die Isolator Spezial nach wie vor im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz. 61f24f253270ca429629df1e2021984ce9c6f44f Zündkerze 0 8 146 14 2010-10-10T14:44:39Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Bauteil]] d987a6ed7e9f51764b245b7cbc4d6522ecf77222 149 146 2010-10-10T14:50:13Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Bauteil]] 8c6602e5f0dbe5bcd6621b8e7284e62b5d5415cf KTA 0 72 150 2010-10-10T14:54:02Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Das '''Kraftfahrzeugtechnische Amt''' der DDR (KTA) kann als das ostdeutsche Pendant zum [[Kraftfahrt-Bundesamt]] angesehen werden. Es hatte seinen Sitz in Dresde…“ wikitext text/x-wiki Das '''Kraftfahrzeugtechnische Amt''' der DDR (KTA) kann als das ostdeutsche Pendant zum [[Kraftfahrt-Bundesamt]] angesehen werden. Es hatte seinen Sitz in Dresden. Nach der Wende wurde es als Außenstelle dem KBA angegliedert. [[Kategorie:Recht]] eeed44e62efc858f7b9ea94f902c8ab2c3b5dea9 152 150 2010-10-10T14:56:17Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt]] 59d7394a2e568ccf07eacba2add2597f10972c8c Anhänger 0 51 153 151 2010-10-10T14:57:01Z Prof 3 /* VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 7290881a6bf08aa13f1b59f7696f21a528468f5c Kraftfahrzeugtechnisches Amt 0 73 154 2010-10-10T14:57:27Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Das '''Kraftfahrzeugtechnische Amt''' der DDR (KTA) kann als das ostdeutsche Pendant zum [[Kraftfahrt-Bundesamt]] (KBA) angesehen werden. Es hatte seinen Sitz in …“ wikitext text/x-wiki Das '''Kraftfahrzeugtechnische Amt''' der DDR (KTA) kann als das ostdeutsche Pendant zum [[Kraftfahrt-Bundesamt]] (KBA) angesehen werden. Es hatte seinen Sitz in Dresden. Nach der Wende wurde es als Außenstelle dem KBA angegliedert. [[Kategorie:Recht]] 2ff2d517820c6d5afca9c7426feecdcc2fe57d03 Kraftfahrtbundesamt 0 74 155 2010-10-10T14:58:37Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Kraftfahrt-Bundesamt]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Kraftfahrt-Bundesamt]] 065c48f038b8d9967e449e1af897459166155242 ABE 0 26 156 141 2010-10-10T14:59:21Z Prof 3 /* per E-Mail */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. == Vorgehensweise zum Beantragen einer neuen ABE == Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht. [[Kategorie:Recht]] 1850b93b5782450bce36b5d5b45ab1606c375d19 184 156 2010-10-12T21:14:07Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] adc1175ecb22b938e15f05f03800cc4a6645f7fc TÜV 0 25 157 48 2010-10-10T14:59:59Z Prof 3 /* Muss ich mit meiner Simson zum TÜV? */ wikitext text/x-wiki Der Technische Überwachungsverein führt genauso wie die Dekra und andere Organisationen die vorgeschriebenen regelmäßigen Untersuchungen an Kraftfahrzeugen durch. == Muss ich mit meiner [[Simson]] zum TÜV? == Nein, als nicht zulassungspflichtige Fahrzeuge unterliegen die Simson-KLeinkrafträder nicht der regelmäßigen Überwachung durch HU / AU. Auch zur Erteilung einer [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] ist der Besuch beim TÜV nicht erforderlich, sofern sich es sich bei dem Fahrzeug um ein [[Simson]]-[[Kleinkraftrad]] handelt, welches erstmals vor dem 28.2.1992 in Verkehr gekommen ist. Hier ist die Beschaffung über das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] möglich (zur Vorgehensweise s. Artikel [[ABE]]). Dieser Weg ist kostengünstiger und schneller als eine Einzelabnahme bei TÜV oder Dekra. [[Kategorie:Recht]] a23d51eb2cb445bf28c764a904b95424db74a6f7 Baukastensystem 0 75 158 2010-10-10T15:21:30Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Wie in der Gesamten [[|Industrieverband Fahrzeugbau|Fahrzeugindustrie der DDR]] herrschte auch bei [[Simson]] ein hohes Maß an Standardisierung. Ausdruck dessen …“ wikitext text/x-wiki Wie in der Gesamten [[|Industrieverband Fahrzeugbau|Fahrzeugindustrie der DDR]] herrschte auch bei [[Simson]] ein hohes Maß an Standardisierung. Ausdruck dessen ist das '''Baukastensystem''', bei dem sich die verschiedenen Fahrzeugmodelle viele gemeinsame Komponenten teilen. Beispielhaft seien die Räder genannt, die sich bei nahezu allen Simson-Fahrzeugen seit der [[Vogelserie]] untereinander tauschen lassen. Das Baukastenystem galt sogar herstellerübergreifend. So nutzte beispielsweise die Firma [[Krause]] viele Simson-Teile für ihre [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]; berühmtestes Beispiel ist wohl das Duo, welches sich schon rein äußerlich wie eine "aufgeblasene" [[Schwalbe]] präsentiert. 8b6c75ef31b43b5eca56cad92f5fce4a628d60fa 159 158 2010-10-10T15:21:48Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Wie in der Gesamten [[Industrieverband Fahrzeugbau|Fahrzeugindustrie der DDR]] herrschte auch bei [[Simson]] ein hohes Maß an Standardisierung. Ausdruck dessen ist das '''Baukastensystem''', bei dem sich die verschiedenen Fahrzeugmodelle viele gemeinsame Komponenten teilen. Beispielhaft seien die Räder genannt, die sich bei nahezu allen Simson-Fahrzeugen seit der [[Vogelserie]] untereinander tauschen lassen. Das Baukastenystem galt sogar herstellerübergreifend. So nutzte beispielsweise die Firma [[Krause]] viele Simson-Teile für ihre [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]; berühmtestes Beispiel ist wohl das Duo, welches sich schon rein äußerlich wie eine "aufgeblasene" [[Schwalbe]] präsentiert. 8cccca9d7536bdb5652f5594c54c34f37c4eccde 160 159 2010-10-10T15:22:04Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Wie in der gesamten [[Industrieverband Fahrzeugbau|Fahrzeugindustrie der DDR]] herrschte auch bei [[Simson]] ein hohes Maß an Standardisierung. Ausdruck dessen ist das '''Baukastensystem''', bei dem sich die verschiedenen Fahrzeugmodelle viele gemeinsame Komponenten teilen. Beispielhaft seien die Räder genannt, die sich bei nahezu allen Simson-Fahrzeugen seit der [[Vogelserie]] untereinander tauschen lassen. Das Baukastenystem galt sogar herstellerübergreifend. So nutzte beispielsweise die Firma [[Krause]] viele Simson-Teile für ihre [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]; berühmtestes Beispiel ist wohl das Duo, welches sich schon rein äußerlich wie eine "aufgeblasene" [[Schwalbe]] präsentiert. 27b46e19d7157b34ded01c90bd87f6a8ce78eecc Das Buch 0 76 161 2010-10-10T15:35:22Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „'''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um…“ wikitext text/x-wiki '''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von [[Erhard Werner]]. [[Kategorie:Schwalbennest]] b12574263e910e561c38c2159a2248bc6fcd57f6 162 161 2010-10-10T15:37:03Z Prof 3 wikitext text/x-wiki '''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von [[Erhard Werner]]. ==siehe auch== http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de [[Kategorie:Schwalbennest]] 2e501261bb84adb6626be29ac2275eefc12a5e4e 179 162 2010-10-10T16:40:23Z Prof 3 wikitext text/x-wiki '''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von Erhard Werner. ==siehe auch== http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de [[Kategorie:Schwalbennest]] d68ad6c438a2aaf5c7e01183d5c0c76364539285 Öl 0 77 163 2010-10-10T15:48:54Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen. ==Getriebeöl== Das Getriebeöl kommt, wie der N…“ wikitext text/x-wiki Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen. ==Getriebeöl== Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden. Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen. In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden. ==Zweitaktöl== Zweitaktöl ist das Öl, welches ins [[Gemisch]] gegeben wird. e18d6ac7b9f022b87c44de32a3dd0173862e4d37 198 163 2010-10-19T20:00:05Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen. ==Getriebeöl== Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden. Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. GL3 ist besser geeignet als GL4. GL5 ist zu vermeiden, weil die Kupplung rutschen könnte. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen. In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden. ==Zweitaktöl== Zweitaktöl ist das Öl, welches ins [[Gemisch]] gegeben wird. Für alte, unregenerierte Motore sollte kein vollsynthetisches Zweitakt-Öl verwendet werden, weil dadurch alte Ablagerungen gelöst werden, die für Schäden in den Lagern und auf der Zylinderlauffläche sorgen können. Bei vollständig regenerierten Motoren ist die Verwendung von vollsynthetischem Öl unproblematisch. Es kann dann sogar mit weniger Öl ausgekommen werden. Ein weiterer Vorteil wäre die geringere Qualmwolke. Nachteilig der höhrere Preis. Allerdings ist die Qualität auch der preiswerten mineralischen Öle besser als die früher geforderten Spezifikationen. Alle bei uns zu kaufenden Zweitaktöle sind selbstmischend. Es spielt keine Rolle, ob man sie vor oder nach dem Tanken in das Benzin mischt. 35e09c25cafb87730f89bcc34658fff58381b721 Ölwechsel 0 46 164 90 2010-10-10T15:57:25Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Ein '''Ölwechsel''' ist spätestens nach 10000km Laufleistung bzw. 2 Jahren fällig. Auch nach dem Neuerwerb eines Fahrzeuges sollte man diese Arbeit nicht scheuen. Das korrekte [[Öl]] trägt die Bezeichnung ''SAE 80'' und ist an jeder Tankstelle, im Baumarkt und beim Simson-Händler zu bekommen (Einzig in den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 gehört ein anderes Öl, nämlich ein Hydrauliköl der Spezifikation ''HLP 46'', z.B. Shell Tellus C 46.). Die korrekte Füllmenge beträgt bei den alten Motoren ([[M53|M53/M54]]) 500 ml; bei den neuen ([[M501|M531/M541]]) 400ml. == Vorgehensweise == * Motor warm fahren * Ölablassschraube (unten am Motor) öffnen * Altöl ablassen * Ablassschraube säubern (Metallsplitter am Magneten sind normal) und wieder einsetzen * korrekte Ölmenge durch die Einfüllöfnung einfüllen. Diese Öffnung ist beim [[M53]] der runde Metalldeckel an der linken Seite des Motores, wo man auch die Kupplung einstellt, beim [[M501]] gibt es eine rote Plastikschraube am linken Seitendeckel. Es gibt auch selbsternannte "Experten" die statt Getriebeöl normales Motoröl ins Getriebe füllen. Auch wenn das über einen gewissen Zeitraum funktionieren kann, ist das doch nicht im Sinne des Erfinders. [[Kategorie:Wartung]] 72960506fcced22e6056ab3c45493fbf01ffbea5 Zündspule 0 78 165 2010-10-10T16:03:43Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Bei Unterbrecherzündung: 12V Bei Elektronikzündung: 6V [[Kategorie:Bauteil]]“ wikitext text/x-wiki Bei Unterbrecherzündung: 12V Bei Elektronikzündung: 6V [[Kategorie:Bauteil]] a8d58ab0b6e199687d4ef283fe1c0495345e6b7a SR 80 0 79 166 2010-10-10T16:07:45Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''SR 80''' ist die 70cm³-Variante des [[SR 50]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]“ wikitext text/x-wiki Der '''SR 80''' ist die 70cm³-Variante des [[SR 50]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 2e0dc4532e08dd72152e42ece3272764a512321d Reifen 0 80 167 2010-10-10T16:11:06Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „runde, schwarze Stücke aus Gummi. Wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau. ==Profile==“ wikitext text/x-wiki runde, schwarze Stücke aus Gummi. Wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau. ==Profile== df160e425c4cd8e39a6ea6c09449da492c9da81d Zündung 0 16 168 30 2010-10-10T16:16:47Z Prof 3 /* SLEZ */ wikitext text/x-wiki Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]]. == Zündungs-Bauarten == === SLPZ === Schwunglichtprimärzünder === SLMZ === Schwunglichmagnetzünder === Schwunglichtelektronikzünder (SLEZ) === Bei der Elektronikzündung wurde die Funktionsweise gegenüber den vorher verwendeten Zündungen grundlegend geändert. So wird kein [[Unterbrecher]] mehr verwendet. === PVL === === VAPE === s. [[VAPE]] [[Kategorie:Elektrik]] b6c4b20281974e473874a2221ee62952ca3fae44 Zündkerzenstecker 0 81 169 2010-10-10T16:21:12Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker…“ wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. 05909192fd31fa965ae40073ca3c40fd3c114de1 180 169 2010-10-10T16:41:48Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. [[Kategorie:Bauteil]] 173c34e910ade60f8104c3499b03c9ff1b9f5a33 S 53 0 57 170 132 2010-10-10T16:22:13Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Das Simson S 53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]]. Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene [[Mokick]] dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur BRD, wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen. Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 1543e5bfbce8606867445957ffd6a47db66e60de 171 170 2010-10-10T16:26:22Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Das Simson S 53 ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]]. Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene Mokick dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur BRD, wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen. Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 35d79dfd6021bb878deb7e2d287c0dccf63d913d Kleinkraftrad 0 50 172 97 2010-10-10T16:27:26Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]]. ==Definition== 50cm³, max. 45km/h, Ausnahmeregel für Simson ==Formen== Moped, Mokick, Roller 0563f7f0e6912d14f92d9c8d14034de56f359089 Piccolo 0 82 173 2010-10-10T16:29:18Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Piccolo''' aus dem Hause [[Krause]] war ein in mehrern Versionen gefertigter [[Krankenfahrstuhl]]. Nachfolger des Piccolo wurde das [[Duo]]. [[Kategorie:K…“ wikitext text/x-wiki Der '''Piccolo''' aus dem Hause [[Krause]] war ein in mehrern Versionen gefertigter [[Krankenfahrstuhl]]. Nachfolger des Piccolo wurde das [[Duo]]. [[Kategorie:Krankefahrstuhl]] c06a03516c6569939b50ea67a076baf4d95a7844 174 173 2010-10-10T16:29:44Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''Piccolo''' aus dem Hause [[Krause]] war ein in mehrern Versionen gefertigter [[Krankenfahrstuhl]]. Nachfolger des Piccolo wurde das [[Duo]]. [[Kategorie:Krankenfahrstuhl]] f4deba2dd46b5eb35bd4736290a4e38bff4bdcd1 Duo 0 53 175 100 2010-10-10T16:31:35Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]] ==Modelle== ===Duo 3=== ===Duo 4=== ====Duo 4/1==== ====Duo 4/2==== ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Krankenfahrstuhl]] c1fa3c521aec782197c463b8583de5c46e22a46c Hauptseite 0 1 176 121 2010-10-10T16:35:09Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der Wartung bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 21883335b4ab0d6ba0e8b669c95a243a47f83b71 177 176 2010-10-10T16:36:40Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 608c98e32305fd38b32693218c321cf9d1d8230c 199 177 2010-10-19T20:01:10Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. [[Datei:Beispiel.jpg]] Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 9b13b8dd80c9eb5f89c73cbef62efdd520530d75 200 199 2010-10-19T20:01:48Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 608c98e32305fd38b32693218c321cf9d1d8230c Kategorie:Wartung 14 83 178 2010-10-10T16:37:28Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „In der Kategorie '''Wartung''' werden alle Artikel erfasst, die Wartungsarbeiten zum Inhalt haben.“ wikitext text/x-wiki In der Kategorie '''Wartung''' werden alle Artikel erfasst, die Wartungsarbeiten zum Inhalt haben. 6d4d97c5ab37e7b6e3b41ddac00c4459d91aa03d SR 4-4 0 84 181 2010-10-10T16:48:12Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber". Kombiniert wurden das Fahrwerk des Sperbers und der Motor des Stares, der jedoch ein Vi…“ wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber". Kombiniert wurden das Fahrwerk des Sperbers und der Motor des Stares, der jedoch ein Vierganggetriebe spendiert bekam. Somit war der Habicht das erste Kleinkraftrad aus dem Hause [[Simson]], welches über vier Gänge verfügte. Ausgeliefert wurde der Habicht nur in oliv. In Westdeutschland wurde er unter dem Namen "Star de Luxe" verkauft. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 5b3978bef20a484c2bc3cd603760361e501e7a0d KBA 0 85 182 2010-10-12T13:08:27Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Kraftfahrt-Bundesamt]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Kraftfahrt-Bundesamt]] 065c48f038b8d9967e449e1af897459166155242 Allgemeine Betriebserlaubnis 0 86 183 2010-10-12T21:12:58Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der…“ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. == Neubeschaffung der ABE für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht. [[Kategorie:Recht]] 843eb07a82969b519e5952e23eca95ffad19e0d6 Benzinfilter 0 87 185 2010-10-17T19:51:49Z Zschopower 13 Bloss keine zusätzlichen Benzinfilter einbauen. wikitext text/x-wiki Zusätzliche Benzinfilter im Schlauch zwischen Benzinhahn und Vergaser haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originlaen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen. Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt. Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich! Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen. Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt. Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: Schlauch am Vergaser abmachen, in ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten > 200ml Benzin im Gefäß sein. Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine Tanksanierung. Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss. 7ceb54f98efb06795f9230533e1130287c5fb7ce 186 185 2010-10-17T19:52:16Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Zusätzliche Benzinfilter im Schlauch zwischen Benzinhahn und Vergaser haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen. Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt. Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich! Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen. Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt. Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: Schlauch am Vergaser abmachen, in ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten > 200ml Benzin im Gefäß sein. Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine Tanksanierung. Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss. 2f5d08281a763fbdbe74fac7c19360b6250fdd11 Gemisch 0 60 187 127 2010-10-17T20:05:46Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ==Mischungsverhältnis== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==weitere Bedeutung== Der Begriff Gemisch wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den Vergaser vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner 65485aad5485060836fb1772378863b40cc84ee3 195 187 2010-10-19T18:18:39Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ==Mischungsverhältnis== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==weitere Bedeutung== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den Vergaser vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner bef546a78c57720cc849a7593933dd55152d9c11 Kondensator 0 4 188 6 2010-10-17T20:28:28Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so. Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun? Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt. Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF. Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich. Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar. [[Kategorie:Bauteil]] 97ee36fb1052f85a54f35e4db174f70a208c72ec Polrad 0 88 189 2010-10-17T20:38:53Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht …“ wikitext text/x-wiki Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. 75d142c0e3e5e261634ea1d684257c3619533cca 190 189 2010-10-17T20:39:28Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. f8e419c7a330118318754fd7a155264565a8a61d Choke 0 6 191 10 2010-10-19T17:58:11Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der '''Choke''', oftmals falsch auch Schock oder Joke geschrieben, findet sich nur an den alten Simson-Rollern und Mopeds mit NKJ-Vergaser. Die "neuen" BVF-Modelle 16N1 und 16N3 haben einen [[Startvergaser]]. Der Choke besteht aus einer Luftklappe in der Anschlussschale für den Ansauggeräuschdämpfer, die beim Starten des kalten Motors geschlossen werden muss. Zusätzlich ist auch der Tupfer zu betätigen, der die Schwimmerkammer flutet und so für ein fetteres [[Gemisch]] sorgt. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] e04df3c04cfc43ef1967e52952d2d8e18b7ad479 Zündkerze 0 8 192 149 2010-10-19T18:01:25Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 mit 0,4mm Elektrodenabstand NGK: B8HS Bosch: W3AC == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Bauteil]] a5276a233cf6a3660108123ecd0be19a2b44fcaa 193 192 2010-10-19T18:02:45Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Bauteil]] a0ecd7f4df71e6a4bf912600acda9d185747c481 197 193 2010-10-19T18:40:14Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im [[Bordwerkzeug]] dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Bauteil]] 2e818ba539f6411ba05db9a40f773e71fe5ee77e Startvergaser 0 89 194 2010-10-19T18:18:02Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, dass durch …“ wikitext text/x-wiki Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, dass durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird. Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die Benzin angesauft wird. 62b3e7956b979864115d87275ca7608f742d5a00 Bordwerkzeug 0 90 196 2010-10-19T18:37:41Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledig…“ wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann. Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen. 6f6dae682669d224cb9bed1e985fe77871b8312d Datei:004 - Die schwarze Katze.jpg 6 91 201 2010-10-19T20:05:59Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Reifenwechsel 0 48 202 94 2010-10-19T20:08:51Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki == Vorgehensweise == === Räder demontieren === Der Ausbau der Räder ist denkbar einfach (man benötigt maximal zwei 19er Schraubenschlüssel, bei S50/S51 Vorderrad auch noch SW13): * Vorderrad: Wenn das Vorderrad den Boden berührt, sollte man vor dem Aufbocken ein Brett unter den Ständer legen, damit die nötige Bodenfreiheit erreicht wird. Nun löst man einfach die Achsmutter, hält das Rad fest und zieht die Steckachse heraus. Dann kann man es leicht nach vorne ziehen und den Bremsschild aus der Trommel nehmen. Bei den Modellen mit Telegabel ist vorher die Klemmschraube unten an der linken Telegabel zu lösen. * Hinterrad: Hierbei zieht man das Bremslichtkabel ab, schraubt die Steckachse heraus und zieht das Aluminium-Distanzstück schräg nach unten weg. '''Achtung:''' die Mutter auf der rechten Seite darf auf keinen Fall gelöst werden. Sie hält die Achsverlängerung, die in der Schwinge gegen Verdrehen in einem Langloch steckt. Dann zieht man das Rad seitlich vom Mitnehmer und nimmt es unter einem leichten Kippen des Fahrzeugs seitlich weg. Hierbei ist ein Helfer praktisch. === Mantel/Schlauch abziehen === Dazu lässt man die Luft ab und schraubt die Felgenmutter vom Ventil. Man tritt nun auf den Reifen und löst den Mantel so vom Felgenbett. Um den Mantel über die Felgenkante zu bekommen, verwenden man am besten Montiereisen. Zur Not (!) tut es aber auch ein stumpfer (!!) Meissel oder Schraubendreher. Man muss dann aber sehr aufpassen, nicht den Schlauch oder den Felgenrand zu beschädigen. Ist das geschafft, hebelt man an ein, zwei weiteren Stellen den Reifen über die Felge, bis er an einer Seite gänzlich über dem Felgenrand liegt. Jetzt einfach das Ventil in den Mantel drücken und den Schlauch zwischen Mantel und Felge herausziehen. Dabei sollte man behutsam vorgehen, da der Schlauch recht empfindlich ist. Den Mantel kann man danach sehr einfach von der Felge trennen. === Schlauch reparieren === Ist das Loch gefunden (eventuell aufpumpen und unter Wasser halten) und nicht zu groß, kann man einen Schlauch durchaus flicken (man sollte aber abwägen: ein neuer Schlauch kostet nicht mehr als 5 Euro). Hierzu rauht man die Fläche um das Loch mit Schmirgel etwas an und bringt großzügig die Vulkanisierlösung auf. Dann wartet man, bis die Fläche fast trocken ist und drückt den Flicken zwei Minuten fest auf (eventuell draufstellen). Danach kurz zur Kontrolle aufpumpen. Die Innenseite des Mantels kontrolliert man auf Splitter, Steinchen etc. und entfernt diese. === Mantel/Schlauch aufziehen === Hierzu den Mantel mit einer Seite ins Felgenbett drücken. Den Schlauch sollte man vor der Montage mit Talkumpulver (Dose etwa 3 Euro - reicht ewig!) einreiben, um seine Gleitfähigkeit im Mantel zu unterstützen. Dieses verhindert ein Verklemmen des Schlauchs, lokale Überbeanspruchungen und damit im Endeffekt Risse. Den Schlauch nun zwischen Felge und Mantel in den Mantel legen. Zweckmäßigerweise beginnt man beim Ventil, steckt dieses von innen durch die Öffnung und sichert es durch lockeres Aufschrauben der Felgenmutter. Liegt der Schlauch sauber und ohne Verdrehungen im Mantel, streicht man den freiliegenden Reifenwulst mit Schmierseife, Glycerin oder zur Not auch etwas Spülmittel ein - dabei nicht sparen: je gleitfähiger der Reifenwulst, desto leichter fällt das Drücken über den Felgenrand. Nun drückt man den Mantel (beginnend auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite) über die Felgenkante und arbeitet sich beidseitig in Richtung Ventil vor. Liegt der Mantel bis auf ein möglichst kleines Reststück im Felgenbett, tritt man auf der gegenüberliegenden Seite den Mantel in die Mitte des Felgenbettes. So kann man den Mantel bereits möglichst weit über den Felgenrand schieben. Den Rest erledigt man mit den Montiereisen oder zwei möglichst stumpfen Schraubendrehern (größte Vorsicht: nicht den Schlauch beschädigen!). Hierbei darauf achten dass das dort verstärkte Gummi des Schlauchs auch wirklich IM Mantel liegt und dieser es nicht einklemmt. Am besten das Ventil dabei leicht in den Mantel drücken, dann sollte es keine Probleme geben. Hiernach schaut man, ob der Mantel auch überall gleichmäßig im Felgenbett liegt Ist das nicht der Fall, versucht man zunächst, durch Drücken des Mantels diesen in die richtige Lage zu bringen. Klappt das nicht, ist vermutlich der Schlauch zwischen Mantel und Felge eingeklemmt und man muss eine Seite des Mantels nochmal abziehen. Danach pumpt man das Rad leicht auf und lässt es über die ganze Lauffläche auf dem Boden hüpfen, damit sich der Schlauch "setzen" kann. === Räder montieren === Hierbei dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Das Einzige, worauf man (im eigenen Interesse) wirklich achten sollte, ist, dass die kleinen Bolzen an den Bremsschilden auch wieder in die dafür vorgesehene Nut geschoben werden. Sämtliche Bremskräfte werden durch diese Bolzen übertragen. Bei falscher Montage ist keine Bremswirkung vorhanden! Noch ein Tipp: Bei der Montage des Hinterrades einen Gang einlegen. Das arretiert den Gummimitnehmer mit seinen drei Löchern und man probiert nicht endlos, bis die Zapfen packen. == Siehe auch == [[Reifen]] [[Kategorie:Wartung]] 16c6cb8746fefd00d4bf093668f823f0fa570bc0 Gemisch 0 60 203 195 2010-10-19T20:13:51Z Zschopower 13 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ==Mischungsverhältnis== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==weitere Bedeutung== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den Vergaser vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner 518136d63c37da66f4bbf0f6663ad4c00864855a Bordwerkzeug 0 90 204 196 2010-10-19T21:07:55Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann. Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen. Inhalt:<br /> Zündkerzenschlüssel; 0,4mm Fühlerlehre um Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen; Schraubendreher; Doppelmaulschlüssel 17 X 19; Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14); Doppelmaulschlüssel 8 x 9; Steckschlüssel 10 x 13; 2 Reifenmontierhebel; Hakenschlüssel für die Krümmermutter 7032250be7c91e34d0f6147bb3d718690cab252d 209 204 2010-10-19T21:22:41Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann. Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen. Inhalt:<br /> * Zündkerzenschlüssel; * 0,4mm Fühlerlehre, um den Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen; * Schraubendreher; * Doppelmaulschlüssel 17 X 19; * Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14); * Doppelmaulschlüssel 8 x 9; * Steckschlüssel 10 x 13; * 2 Reifenmontierhebel; * * Hakenschlüssel für die Krümmermutter * ausprobierte und für gut befundene Zündkerze a7b471450eb24a602bea6951ec1592c251cc05ff 210 209 2010-10-19T21:23:09Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann. Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen. Inhalt:<br /> * Zündkerzenschlüssel; * 0,4mm Fühlerlehre, um den Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen; * Schraubendreher; * Doppelmaulschlüssel 17 X 19; * Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14); * Doppelmaulschlüssel 8 x 9; * Steckschlüssel 10 x 13; * 2 Reifenmontierhebel; * Hakenschlüssel für die Krümmermutter * ausprobierte und für gut befundene Zündkerze a802ee5033fe6cad163cfbf6616ebfedf63c5bdb 214 210 2010-10-23T20:10:36Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann. Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen. Inhalt:<br /> * Zündkerzenschlüssel; * 0,4mm Fühlerlehre, um den Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen; * Schraubendreher; * Doppelmaulschlüssel 17 X 19; * Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14); * Doppelmaulschlüssel 8 x 9; * Steckschlüssel 10 x 13; * 2 Reifenmontierhebel; * Hakenschlüssel für die Krümmermutter zusätzlich: nicht im original Bordwerkzeug enthalten, aber oftmals sehr nützlich: * ausprobierte und für gut befundene Zündkerze 8fd2cedb836a625b649dfccb360393f5414851e7 Datei:Die Drei Fragezeichen Nacht In Angst.jpg 6 92 205 2010-10-19T21:12:33Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Die hunde von riga.jpg 6 93 206 2010-10-19T21:14:16Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Kulturkantine jazz.jpg 6 94 207 2010-10-19T21:19:07Z Wtd71 1 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Der tod des fotografen.jpg 6 95 208 2010-10-19T21:20:49Z Wtd71 1 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Polrad 0 88 211 190 2010-10-19T21:30:56Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. Die Position des Polrads ist auf der Kurbelwelle ist für den Zündzeitpunkt wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen Scheibenfeder (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden. Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. fbf2031bdc3844deadf10709646cccf916f9f8cf 218 211 2010-10-23T21:05:34Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. Die Position des Polrads auf der Kurbelwelle ist für den Zündzeitpunkt wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen Scheibenfeder (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden. Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann. a44dff4f88a0485ff356819d01f6a1438a87bc20 Startvergaser 0 89 212 194 2010-10-21T21:10:13Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird. Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über diezusätzlich Benzin angesaugt wird. Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen. Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert. Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. 96138e31781a095c270ba36459eaaf4aae480488 245 212 2010-11-01T21:36:14Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird. Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über diezusätzlich Benzin angesaugt wird. Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen. Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert. Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. [[Kategorie:Vergaser]] 60e0a28ad1a420492258973c7a794770f389fdfb Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 213 110 2010-10-22T18:01:59Z Alfred 16 Verbesserung der Übersichtlichkeit wikitext text/x-wiki Diese Liste hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des Duos zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread im Forum, wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. {| class="wikitable" |- !Baujahr !!von !!bis |- | 1959 || 09938 || ~ |- | 1960 || ~ || ~ |- | 1961 || 14016 || ~ |- | 1962 || ~ || ~ |- | 1963 || ~ || ~ |- | 1964 || 15001 || ~ |- | 1965 || ~ || ~ |- | 1966 || 154XX || 159XX |- | 1967 || 1620X || 1678X |- | 1968 || 1697X || 17495 |- | 1969 || 175XX || 17827 |- | 1970 || 18290 || 18467 |- | 1971 || 1931X || 19589 |- | 1972 || 1982X || 21036 |- | 1973 || 21121 || 22887 |- | 1974 || 23187 || 24560 |- | 1975 || 25127 || 2558X |- | 1976 || 27155 || 28830 |- | 1977 || 28849 || 3074X |- | 1978 || 308XX || 32554 |- | 1979 || 3327X || 34675 |- | 1980 || 35070 || 36753 |- | 1981 || 3718X || 38342 |- | 1982 || 386XX || 401XX |- | 1983 || 40719 || 42178 |- | 1984 || 42261 || 43686 |- | 1985 || 43951 || 45905 |- | 1986 || 45965 || 4791X |- | 1987 || 4810X || 4937X |- | 1988 || 4953X || 5155X |- | 1989* || 516XX || 5249X |- | 1989* || 001 || 040 |- | 1990 || 048 || 613 |- | 1991** || 647 || 86X |- |} *) Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. **) Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. [[Kategorie:Liste]] af2729b8df31262efafb55dbf803d6ebc4ddac35 Spezialwerkzeug 0 96 215 2010-10-23T20:19:12Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich w…“ wikitext text/x-wiki Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll. Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden. Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1. a7bf75d4440c4e1fd6ede0b50f5413888a024b7a Literatur 0 97 216 2010-10-23T20:31:18Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Wer seine Simson selber warten oder reparieren möchte, braucht Informationen, um erfolgreich zu arbeiten. Für fast alle Simson-Fahrzeuge gibt es ausreichend vie…“ wikitext text/x-wiki Wer seine Simson selber warten oder reparieren möchte, braucht Informationen, um erfolgreich zu arbeiten. Für fast alle Simson-Fahrzeuge gibt es ausreichend viele Literaturquellen: * Betriebsanleitung * Reparaturanleitung * Ersatzteileliste Diese gibt es als z.T. als Nachdrucke oder auch auf zwei CDs bei den Versandhändlern zu kaufen. Erhard Werner hat sich als Verfasser diverser Bücher über Simson verdient gemacht: * [[ DAS BUCH]]: Simson Roller Schwalbe * Das Schwalbebuch * Simson Ratgeber S50, S51, SR50 * Simson-Vogelserie, Ein Ratgeber für Spatz, Star, Habicht, Sperber * Simson Oldtimer; Ein Ratgeber für SR1, SR2, SR2E, KR50 * "Ich fahre ein Kleinkraftrad" stammt auch aus seiner Feder 7b1522b03d67a7a74b98d63cf83819e7e279d63a 217 216 2010-10-23T20:32:48Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Wer seine Simson selber warten oder reparieren möchte, braucht Informationen, um erfolgreich zu arbeiten. Für fast alle Simson-Fahrzeuge gibt es ausreichend viele Literaturquellen: * Betriebsanleitung * Reparaturanleitung * Ersatzteileliste Diese gibt es als z.T. als Nachdrucke oder auch auf zwei CDs bei den Versandhändlern zu kaufen. Erhard Werner hat sich als Verfasser diverser Bücher über Simson verdient gemacht: * [[ Das Buch]]: Simson Roller Schwalbe * Das Schwalbebuch * Simson Ratgeber S50, S51, SR50 * Simson-Vogelserie, Ein Ratgeber für Spatz, Star, Habicht, Sperber * Simson Oldtimer; Ein Ratgeber für SR1, SR2, SR2E, KR50 * "Ich fahre ein Kleinkraftrad" stammt auch aus seiner Feder 50a8acbd8289e409121b0b104b491310e1bde446 Tuning 0 98 219 2010-10-23T21:20:29Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistun…“ wikitext text/x-wiki Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Durch diese Massnahmen erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen fahren ohne Füherschein gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen. 196f1526e34df0b5778045ffce2998b2a425fa90 220 219 2010-10-23T21:29:21Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Durch diese Massnahmen erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen fahren ohne Füherschein gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen. Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. bb6a82098af9092b67ec1413199307b7586f204c Grundplatte 0 99 221 2010-10-30T19:53:49Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Als Grundplatte wird bei den Simson-Motoren die runde Metall-Platte unter dem [[Polrad]] bezeichnet, auf der sich die Lichtspulen für den Scheinwerfer, für Brem…“ wikitext text/x-wiki Als Grundplatte wird bei den Simson-Motoren die runde Metall-Platte unter dem [[Polrad]] bezeichnet, auf der sich die Lichtspulen für den Scheinwerfer, für Brems- und Rücklicht sowie die Battereiladung und die (Primär-) Zündspule befindet. Daneben ist bei Unterbrecherzündung auf der Grundplatte der Unterbrecher mit [[Kondensator]] zu finden, bei elektronischer Zündung die Geberspule. e7ca68570b68b96792af550a4ab7ac229cb647a4 Zündspule 0 78 222 165 2010-10-30T20:04:02Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die Hochspannungsdurchführung über das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker geführt. Ausnahmen sind die KR51/1S, die DUO und S50 B1, diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der Primärspule auf der Grundplatte. Unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung sind diese externen Zündspulen: * bei Unterbrecherzündung: 12V-Typen. * bei Elektronikzündung: 6V-Typen [[Kategorie:Bauteil]] 8464794d5166b49bfdcc4e7164882535d59d10ab 237 222 2010-10-31T15:56:40Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die [[Hochspannungsdurchführung]] über das Hochspannungskabel zum [[Kerzenstecker]] geführt. Ausnahmen sind [[Sperber]], [[Habicht]], KR51/1S, [[DUO]] und S50 B1; diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]]. Unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung sind diese externen Zündspulen: * bei Unterbrecherzündung: 12V-Typen. * bei Elektronikzündung: 6V-Typen [[Kategorie:Bauteil]] 3c434cc28723e2daebd7ed72a28caf47612e18f6 Tank 0 100 223 2010-10-31T11:34:51Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichti…“ wikitext text/x-wiki Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammelt sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. Ist der Tank zu sehr verrostet, hilft neben einem Neukauf nur eine [[Tanksanierung]]. 2e1f863a129c9cdc8231d97035fc33caeb26497e 224 223 2010-10-31T11:36:20Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. Ist der Tank zu sehr verrostet, hilft neben einem Neukauf nur eine [[Tanksanierung]]. de69b80ec6f3b95639d7a292021b83144c591d5c Tankdeckel 0 101 225 2010-10-31T11:48:06Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Tankdeckel verschliesst den [[Tank]] um zu verhindern, dass Benzin entweicht und dass Fremdstoffe in den Tank gelangen. Dazu ist der Tankdeckel mit einem Dic…“ wikitext text/x-wiki Der Tankdeckel verschliesst den [[Tank]] um zu verhindern, dass Benzin entweicht und dass Fremdstoffe in den Tank gelangen. Dazu ist der Tankdeckel mit einem Dichtring aus Kork oder Gummi ausgestattet, welcher den Deckel gegen den Tankstutzen abdichtet. Allerdings muss gewährleistet werden, dass sich der Luftdruck im Tank ausgleichen kann. Durch Benzinverbrauch verringert sich das Benzinvolumen, es muss Luft nachströmen können, weil sonst der entstehende Unterdruck den Benzinfluss be- bzw. sogar verhindern kann. Andererseits müssen aber auch die Verdampfungsgase aus dem Tank entweichen können, wenn sich der Tank z.B. durch Sonneneinstrahlung erwärmt. Dazu ist der Tankdeckel mit einem überaus wichtigen Belüftungslöchlein ausgestattet, dass durch ein kurzes Labyrintsystem zwar den Druckausgleich ermöglicht, aberr gleichzeitig auch verhindet, dass während der Fahrt Benzintröpfchen entweichen können a081427b4c00d08cfccdb9ac1e3d86cb2b8e7435 Benzinfilter 0 87 226 186 2010-10-31T11:58:01Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Zusätzliche Benzinfilter im Schlauch zwischen [[Benzinhahn]] und [[Vergaser]] haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen. Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt. Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich! Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen. Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt. Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: Schlauch am Vergaser abmachen, in ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten möglichst mehr als 200ml Benzin im Gefäß sein. Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine [[Tanksanierung]]. Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss. 6a9bb0878a9b87835ac323abd5a7fa8f5340a024 AWO 425 0 39 227 76 2010-10-31T12:03:08Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Motorrad von [[Simson]]. 250cm³. Neben der EMW R35 das einzige Viertakt-Motorrad in der [[DDR]]. Bauzeit 1949 - 1964. Fertigung zugunsten von Kapazitäten für die Kleinkraftrad-Produktion eingestellt / Konzentration auf [[MZ]] im Motorradbau. Die AWO hatte in der Motorrad - ("Rocker") - Szene der DDR einen Kult-Status und wurde vielfach zum Chopper nach westlichen Vorbildern umgebaut. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 12f1f9179504a072b2725b754e1bb6973a79e1dd MZ 0 102 228 2010-10-31T12:09:05Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Motorradwerke Zschopau waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl (AWO 425) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für…“ wikitext text/x-wiki Die Motorradwerke Zschopau waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl (AWO 425) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für Motorräder in der DDR. Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen. Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von MZ und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut. d6ac097b3e979482b44ec2aa5d659b66192f217c 229 228 2010-10-31T12:09:46Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Motorradwerke Zschopau waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl (AWO 425) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für Motorräder in der DDR. Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen. Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut. 4dc5ea43f84dbd4a1e8c8ce15ff68f662d6de5cb Batterie 0 103 230 2010-10-31T14:28:20Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen …“ wikitext text/x-wiki Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war. Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist. Ausnahme: die SR50/80 mit Start durch den Anlassermotor. Der Akku wird über die Lichtmaschine und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben. Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln. Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat. Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist. Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen. 0848223d6a19be3b54ae997a0efd8f8f3594f7e9 236 230 2010-10-31T15:19:56Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war. Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist. Ausnahme: die SR50/80 CE mit Start durch den Anlassermotor. Der Akku wird über die Ladespule auf der [[Grundplatte]] und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben. Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln. Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat. Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist. Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen. bcee543785020a82f95eeb6ee6b7a05f6c0c8294 Hauptseite 0 1 231 200 2010-10-31T14:40:34Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] *[http://www.schwalbennest.de/simson/search.php] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 1661929f63e6ecde3bcd607e9ca771e4a3b5e12e 232 231 2010-10-31T14:43:00Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] *[http://www.schwalbennest.de/simson/search.php|Forum-Suche] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 1f2ce1cd68551cf9bd82c68d1d723db32b004410 233 232 2010-10-31T14:44:09Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php|Forum-Suche] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 6934755de8f7f17f60cd0c6a91bf5181ba821eaa 234 233 2010-10-31T14:45:12Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] ae35611053003b1698ea4f046bbc237555cc23c0 Panne 0 104 235 2010-10-31T15:06:46Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an O…“ wikitext text/x-wiki Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an Ort und Stelle behoben werden kann. Kann man den Defekt mit den üblichen Bordmitteln an Ort und Stelle beheben, dann spricht man von einem technischen Halt. Dazu gehört z.B. das Wechseln der Zündkerze, das Flicken eines Schlauchs, das Nachspannen der Kette oder Ersetzen einer Glühlampe. Ein leer gefahrener Tank ist keine Panne, sondern eigene Blödheit. Defekte, die auftreten, weil man die [[Wartung]] vernachlässigt hat, sollte man tunlichst auch nicht als Panne bezeichnen. da8427be8d299292f15c4b432a272a76e9b259e3 239 235 2010-10-31T18:53:28Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an Ort und Stelle behoben werden kann. Kann man den Defekt mit den üblichen Bordmitteln an Ort und Stelle beheben, dann spricht man von einem technischen Halt. Dazu gehört z.B. das Wechseln der Zündkerze, das Reinigen des Vergasers, das Flicken eines Schlauchs, das Nachspannen der Kette oder Ersetzen einer Glühlampe. Ein leer gefahrener Tank ist keine Panne, sondern eigene Blödheit. Defekte, die auftreten, weil man die [[Wartung]] vernachlässigt hat, sollte man tunlichst auch nicht als Panne bezeichnen, sondern sich selber in den Allerwertesten treten und die Simme zur Strafe nach Hause schieben. 7e501ab4e2a4655e48bc1224b41c196cba46bf2b Kette 0 105 238 2010-10-31T17:54:58Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Kette bei Simson-Rollern und Mopeds ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Die Kette überträgt die Leistung vom…“ wikitext text/x-wiki Die Kette bei Simson-Rollern und Mopeds ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Abtriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. *nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. [[Kategorie: Wartung]] b9acfa697b7fe623f551bd701b6aea870676a251 242 238 2010-11-01T12:05:20Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Kette bei Simson-Rollern und Mopeds ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Abtriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. *nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. [[Kategorie: Wartung]] 9adabfed7f7efb1bb541b529949c13ce2d3ec432 Inspektion 0 106 240 2010-10-31T19:29:15Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässl…“ wikitext text/x-wiki Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen. Wenn es etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht um eine [[Panne]]. == vor jedem Fahrtantritt == * Reifenluftdruck durch Augenschein und Daumenprobe prüfen * Bremsprobe * Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen == vor oder nach jedem Tanken == * Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen * Reifenluftdruck messen, korrigieren == einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km == * Zündanlage überprüfen * Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen * Elektrische Anlage prüfen * Bedienelemente überprüfen * Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen * Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren * Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren * Ölstand im Getriebe kontrollieren * Luftfilter reinigen und ölen * Auspuffanlage reinigen * Filter im Benzinhahn reinigen * Fetten der Kette * Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes * Bowdenzüge und Tachowelle ölen * Drehgriff abschmieren == alle zwei Jahre oder nach 8000 km== * Ölwechsel im Getriebe * Radlagerspiel kontrollieren * Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen * Lenkungslager kontrollieren * alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen [[Kategorie: Wartung]] e987e35a37c323f7c287e5d19be2276e9fcecc1a 241 240 2010-10-31T19:30:09Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen. Wenn etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht um eine [[Panne]]. == vor jedem Fahrtantritt == * Reifenluftdruck durch Augenschein und Daumenprobe prüfen * Bremsprobe * Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen == vor oder nach jedem Tanken == * Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen * Reifenluftdruck messen, korrigieren == einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km == * Zündanlage überprüfen * Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen * Elektrische Anlage prüfen * Bedienelemente überprüfen * Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen * Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren * Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren * Ölstand im Getriebe kontrollieren * Luftfilter reinigen und ölen * Auspuffanlage reinigen * Filter im Benzinhahn reinigen * Fetten der Kette * Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes * Bowdenzüge und Tachowelle ölen * Drehgriff abschmieren == alle zwei Jahre oder nach 8000 km== * Ölwechsel im Getriebe * Radlagerspiel kontrollieren * Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen * Lenkungslager kontrollieren * alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen [[Kategorie: Wartung]] d4cda4126a7aae20c309c7215bf4c4798a5a1474 243 241 2010-11-01T20:46:47Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen. Wenn etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht wirklich um eine [[Panne]]. == vor jedem Fahrtantritt == * Reifenluftdruck durch Augenschein und Daumenprobe prüfen * Bremsprobe * Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen == vor oder nach jedem Tanken == * Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen * Reifenluftdruck messen, korrigieren == einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km == * Zündanlage überprüfen * Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen * Elektrische Anlage prüfen * Bedienelemente überprüfen * Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen * Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren * Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren * Ölstand im Getriebe kontrollieren * Luftfilter reinigen und ölen * Auspuffanlage reinigen * Filter im Benzinhahn reinigen * Fetten der Kette * Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes * Bowdenzüge und Tachowelle ölen * Drehgriff abschmieren == alle zwei Jahre oder nach 8000 km== * Ölwechsel im Getriebe * Radlagerspiel kontrollieren * Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen * Lenkungslager kontrollieren * alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen [[Kategorie: Wartung]] e9b382740685498e75b48daf66a0dd77cefb5c39 Wartung 0 107 244 2010-11-01T21:30:24Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Inspektion]] erstellt wikitext text/x-wiki #WEITERLEITUNG [[Inspektion]] 5a4a73bef947f52c02bd7245d4b96f077b52093d Datei:Schwimmer.jpg 6 108 246 2010-11-01T21:42:47Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Senfglasmethode 0 67 247 139 2010-11-01T21:48:11Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird. Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht. Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird. Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten. Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.) Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über! Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss. [[Datei:schwimmer.jpg|links]] Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe. Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen. ==to do== Wenn Hochladen wieder aktiviert, Bilder aus http://www.schwalbennest.de/simson/senfglasmethode-wort-bild-96116.html importieren. 7613467684ef8cd2635191d2fc99b21e2801d7b7 250 247 2010-11-01T21:53:21Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird. [[Datei:senfglas1.jpg|miniatur|links]]Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht. [[Datei:senfglas2.jpg|miniatur|links]] Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird. Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten. Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.) Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über! Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss. [[Datei:schwimmer.jpg|links]] Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe. Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen. d55bc22ed5526a5f92ce9d8786752ed0d1d1674a Datei:Senfglas1.jpg 6 109 248 2010-11-01T21:49:05Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Senfglas2.jpg 6 110 249 2010-11-01T21:49:33Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Teillastnadel 0 111 251 2010-11-01T22:14:42Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden,…“ wikitext text/x-wiki Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden. [[Kategorie: Bauteil|Vergaser]] 7c1928654f7e8e4fef65d8d4e406c32756b9c49f 252 251 2010-11-01T22:16:09Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] e0ee2761ae79ee602729b416ca6265e1870e35d7 BING vs. BVF 0 45 253 88 2010-11-02T13:56:42Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkraftr?der legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt. '''Vorteile:''' * Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative. * Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte * Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen. '''Nachteile:''' * Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR. * Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)" * Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall * Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich! '''Fazit:''' Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wermutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]]. [[Kategorie:Vergaser]] 85a44ad55d61bbc98d0761c679d729693dd72b46 Hubraum 0 24 254 46 2010-11-02T14:23:34Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird. Kolbendurchmesser M53 / M501 * M53 Bohrung 40mm Hub 39,5mm * M5x1 Bohrung 38mm Hub 42mm == Kurzhuber vs. Langhuber == [[Kategorie:Motor]] 84f139146c0815ec11b802d9cf486ec4f55b440f 255 254 2010-11-02T14:25:02Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird. Kolbendurchmesser M53 / M501 * M53 Bohrung 40mm Hub 39,5mm * M5x1 Bohrung 38mm Hub 42mm == Kurzhuber vs. Langhuber == [[Kategorie:Motor]] cb5b1a5b1872887cd1d99784189c5faba0cdf545 259 255 2010-11-05T14:37:56Z Prof 3 Tabelle formatiert wikitext text/x-wiki Der '''Hubraum''' oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird. Je nach dem Verhältnis von Bohrung und Hub unterscheidet man die Motoren in Kurz- oder Langhuber. {| class="wikitable" |- | Motor || [[M53]] || [[M501]] |- | Bohrung || 40mm || 38mm |- | Hub || 39,5mm || 42mm |- |} [[Kategorie:Motor]] a4682da173ae28f878df5dc8d7fa246695db1d21 298 259 2010-11-05T22:03:53Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der '''Hubraum''' oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird. Je nach dem Verhältnis von Bohrung und Hub unterscheidet man die Motoren in Kurz- oder Langhuber. {| class="wikitable" |- | Motor || [[M53]] || [[M501]] |- | Bohrung || 40mm || 38mm |- | Hub || 39,5mm || 42mm |- | || Kurzhuber || Langhuber |} [[Kategorie:Motor]] 4e486e67df17e72cc03590094e3c5895a1c1b355 299 298 2010-11-05T22:08:56Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der '''Hubraum''' oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird. Je nach dem Verhältnis von Bohrung und Hub unterscheidet man die Motoren in Kurz- oder Langhuber. {| class="wikitable" |- | Motor || [[M53]] || [[M501]] |- | Bohrung || 40mm || 38mm |- | Hub || 39,5mm || 42mm |- | || Kurzhuber || Langhuber |} == Weblinks == [http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzhuber Wikipediabeitrag Kurzhuber] [http://de.wikipedia.org/wiki/Langhuber Wikipediabeitrag Langhuber] [[Kategorie:Motor]] 6cacbbcc7ca0b3009d51c2d0fec46feb2a75986e Wellendichtring 0 9 256 16 2010-11-03T21:31:07Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) hat die Aufgabe drehende Wellen anzudichten. (Kurzform auch WeDi) Besonders wichtig beim Zweitaktmotor ist das auf der [[Kurbelwelle]], weil der Raum unterhalb des Kolbens, das Kurbelgehäuse, zum Vorverdichten des angesaugten [[Gemisch]]s benötigt wird. Hier ist die Verwendung von benzinfesten Wellendichtringen wichtig (Viton). Ein Defekt macht sich dort durch Verbrennen von Getriebeöl und / oder Ansaugen von Nebenluft bemerkbar. Bei den alten Simson-Motoren (M53/M54) ist zum Wechseln der Kurbelwellendichtringe eine komplette Motorzerlegung (Spalten) notwendig. Bei den neuen M531/M541-Motor können die WeDis auch beim eingebauten Motor nach Demontage vom Primärritzel (links) und [[Grundplatte]] (rechts) getauscht werden. Weitere Wellendichtringe finden sich unter dem Abtriebsritzel, auf der Schaltwelle, sowie in der Telegabel von S50, S51 und SR50. == Siehe auch == [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] [[Kategorie:Bauteil]] 8dfe0d7b7c770d2ede9b143d8555af37ed4354de Tanksanierung 0 112 257 2010-11-04T22:00:54Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Unter Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückstä…“ wikitext text/x-wiki Unter Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält. Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte: * Entfettung: Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt. * Entrostung: Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt. Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden. * Abdichten: Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden. * Versiegeln: Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack. Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon berichtet. faae9b86a33e85b2b3d62b7cfd54db0e3ebaeebc 315 257 2010-11-07T18:27:34Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Tank#Tanksanierung]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Tank#Tanksanierung]] 892627ea121fea1be14ec933d117cf6e356d6344 Wärmeproblem 0 43 258 84 2010-11-05T14:03:28Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Das '''Wärmeproblem''' ist geradezu eine Legende unter den technischen Problemen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meist äußert es sich so, dass das Fahrzeug bei warmen Motor ausgeht, bzw. sich nicht mehr starten lässt. Die Ursachen für das Wärmeproblem lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien teilen: == Wärmeproblem bei Unterbrecherzündung == Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen. Meist ist hier der [[Kondensator]] defekt. == Wärmeproblem bei Elektronikzündung == Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen. Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte. Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km. Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind. Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller ist das [http://www.thalheimer-trafowerke.com Thalheimer Trafowerk]. == Wärmeproblem durch Gemischerzeugung == Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. Auch eine zu fette [[Vergaser|Vergasereinstellung]] kann zu entsprechenden Symptomen führen. [[Kategorie:Technisches Problem]] 91e5df0db9ad0fd04b68d2b44eceb2ef7d547327 Datei:KR 52 01.jpg 6 114 261 2010-11-05T14:42:01Z Prof 3 KR 52 - Prototyp im Suhler Fahrzeugmuseum. Aufgenommen 2003. wikitext text/x-wiki KR 52 - Prototyp im Suhler Fahrzeugmuseum. Aufgenommen 2003. be4522ec4acd61ec44b9593ad6eba8edfc2161e4 Zündspule 0 78 262 237 2010-11-05T14:45:50Z Prof 3 Links korrigiert wikitext text/x-wiki Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die [[Hochspannungsdurchführung]] über das Hochspannungskabel zum [[Kerzenstecker]] geführt. Ausnahmen sind [[SR 4-3|Sperber]], [[SR 4-4|Habicht]], [[KR 51/1|KR 51/1S]], [[Duo]] und [[S 50|S50 B1]]; diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]]. Unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung sind diese externen Zündspulen: * bei Unterbrecherzündung: 12V-Typen. * bei Elektronikzündung: 6V-Typen [[Kategorie:Bauteil]] 7058bdd4e02ecba72f92949a1b5e3fcc4f2b6f87 S 51 0 33 263 64 2010-11-05T14:53:17Z Prof 3 Varianten aufgeschlüsselt wikitext text/x-wiki Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer. ==Varianten== Die S 51 wurde in einer Vielzahl von Varianten gefertigt. ===S 51 N=== Einfachste Variante ohne Blinker und [[Batterie]]. ===S 51 B=== ====S 51 B 1-3==== ====S 51 B 1-4==== ====S 51 B 2-4==== ===S 51 C=== Comfort ===S 51 E=== Enduro ===S 51/1=== Varianten ab 1987 ===S 70=== Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war. Nachfolger der S 51 war die [[S 53]]. == siehe auch == [[Datenblatt S 51|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 1848aa72aec2a225ff252011b219aa4e48859785 Isolator Spezial 0 71 264 148 2010-11-05T14:59:21Z Prof 3 Bild gewechselt wikitext text/x-wiki [[Bild:Isolator_Spezial.jpg|thumb|Isolator Spezial - Verpackungen vor (vorne) und nach (hinten) der Wende]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab. Produziert wird die Isolator Spezial nach wie vor im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz. b0942bbffa4c568ad94c2e0263a957cf5cb49f5b 265 264 2010-11-05T14:59:44Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:Isolator_Spezial.jpg|thumb|Isolator Spezial - Verpackungen vor (vorne) und nach (hinten) der Wende]]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab. Produziert wird die Isolator Spezial nach wie vor im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz. 848e0641ff0e34d2f77bc735e857d5ed78390149 Elektrostarter 0 115 266 2010-11-05T15:06:49Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Ein '''Elektrostarter''' ist eine Vorrichtung, um einen Motor mit Hilfe eines Elektromotors starten zu können. Gegenüber der Benutzung eines [[Kickstarter|Kicks…“ wikitext text/x-wiki Ein '''Elektrostarter''' ist eine Vorrichtung, um einen Motor mit Hilfe eines Elektromotors starten zu können. Gegenüber der Benutzung eines [[Kickstarter|Kickstarters]] bedeutet der Motorstart auf Knopfdruck natürlich einen Komfortgewinn. Bei Simson wurde der Elektrostarter erst spät in die Serie eingeführt. Zum ersten Mal war er beim [[SR 50]] verfügbar. ==Nachrüstung eines Elektrostarters== Achtung: Es gibt verschiedene Versionen [[Kategorie:Bauteil]] 37183641e07727f3a5290cbc012c0d6480c6c730 268 266 2010-11-05T15:10:31Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Ein '''Elektrostarter''' (oder '''E-Starter''') ist eine Vorrichtung, um einen Motor mit Hilfe eines Elektromotors starten zu können. Gegenüber der Benutzung eines [[Kickstarter|Kickstarters]] bedeutet der Motorstart auf Knopfdruck natürlich einen Komfortgewinn. Bei Simson wurde der Elektrostarter erst spät in die Serie eingeführt. Zum ersten Mal war er beim [[SR 50]] verfügbar. ==Nachrüstung eines Elektrostarters== Achtung: Es gibt verschiedene Versionen [[Kategorie:Bauteil]] cc91ae7b37accbc1155e9944175f42300b6aaee3 KR 51/2 0 29 267 56 2010-11-05T15:09:27Z Prof 3 /* KR 51/2 E */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert. == Unterschiede zum Vorgänger == Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge. Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel. == Varianten == === KR 51/2 N === Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F. === KR 51/2 E === Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet. Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung. Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung. === KR 51/2 L === In diesem Luxusmodell ist die bewährte wartungsfreie elektronische Zündanlage montiert und dadurch gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht worden. Das Spitzenmodell wird selbstverständlich auch mit Vierganggetriebe und den komfortablen hydraulisch gedämpften Radfederungen geliefert. Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt. == Siehe auch == [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 54593382cbabe062c62d48e286e80dad117b90b2 270 267 2010-11-05T15:21:59Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert. == Unterschiede zum Vorgänger == Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge. Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel. == Varianten == === KR 51/2 N === Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F. === KR 51/2 E === Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet. Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung. Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Z%C3%BCndung#SLEZ|Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung. === KR 51/2 L === In diesem Luxusmodell bekam nun auch die Schwalbe endlich die eine wartungsfreie [[Z%C3%BCndung#SLEZ|elektronische Zündanlage]] montiert. Dadurch konnte gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht werden. Wie die KR 51/2 E verfügt dieses Modell über einen Viergangmotor und hydraulische Stoßdämpfer. Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt. == Siehe auch == [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] cce6b45fdc587b686ad21d0443b6dce98861f652 Zündung 0 16 269 168 2010-11-05T15:17:12Z Prof 3 /* Schwunglichtelektronikzünder (SLEZ) */ wikitext text/x-wiki Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]]. == Zündungs-Bauarten == === SLPZ === Schwunglichtprimärzünder === SLMZ === Schwunglichmagnetzünder ===SLEZ=== Beim Schwunglichtelektronikzünder, besser als Elektronikzündung bekannt, wurde die Funktionsweise gegenüber den vorher verwendeten Zündungen grundlegend geändert. So wird kein [[Unterbrecher]] mehr verwendet. === PVL === === VAPE === s. [[VAPE]] [[Kategorie:Elektrik]] ddaa328cd1738f7853b1f4b4ffa44cc537777637 Nebenluft 0 42 271 82 2010-11-05T15:23:45Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen. Prädestinierte Stellen sind z.b.: *[[Wellendichtring]] hinter der [[Grundplatte]] *[[Vergaser|Vergaserflansch]] *[[Zylinder|Zylinderfuß]] == Nebenlufttest == Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden. [[Kategorie:Technisches Problem]] da066b567181e63326e8727a368df3e80cabd597 Ausgleichsscheibe 0 116 272 2010-11-05T15:40:12Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Eine '''Ausgleichsscheibe''' dient dazu, das [[Spiel]] von Bauteilen auf Wellen o.ä. auszugleichen, was meist bei Motorreparaturen oder - regenerierungen notwend…“ wikitext text/x-wiki Eine '''Ausgleichsscheibe''' dient dazu, das [[Spiel]] von Bauteilen auf Wellen o.ä. auszugleichen, was meist bei Motorreparaturen oder - regenerierungen notwendig werden kann. ==Liste der Ausgleichsscheiben bei Simson-Motoren== Die aufgeführten Scheiben passen für [[M53]] und [[M501]] gleichermaßen. {| class="wikitable" |- | '''Montageort''' || '''Innenmaß''' || '''Außenmaß''' || '''verfügbare Dicken''' |- | Kurbelwelle rechts || 37mm || 47mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm |- | Abtriebswelle / Ritzel || 32mm || 42mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm |- | Abtriebswelle / Getriebe|| 24mm || 35mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm |- | Kupplungskorb || 17mm || 28mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm, 1,8mm |- |} 939184e57e21576952ef7b55e7c518dc7e63712c 273 272 2010-11-05T15:41:05Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Eine '''Ausgleichsscheibe''' dient dazu, das [[Spiel]] von Bauteilen auf Wellen o.ä. auszugleichen, was meist bei Motorreparaturen oder - regenerierungen notwendig werden kann. ==Liste der Ausgleichsscheiben bei Simson-Motoren== Die aufgeführten Scheiben passen für [[M53]] und [[M501]] gleichermaßen. {| class="wikitable" |- | '''Montageort''' || '''Innenmaß''' || '''Außenmaß''' || '''verfügbare Dicken''' |- | Kurbelwelle rechts || 37mm || 47mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm |- | Abtriebswelle / Ritzel || 32mm || 42mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm |- | Abtriebswelle / Getriebe|| 24mm || 35mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm |- | Kupplungskorb || 17mm || 28mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm, 1,8mm |- |} [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Liste]] 697cc6a22f9e43350c3833b8c7825f63e82a2321 Kategorie:Liste 14 117 274 2010-11-05T15:42:40Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „In der Kategorie '''Liste''' sind Seiten verzeichnet, in denen wichtige Informationen in Listenform aufbereitet sind. Dies sind beispielsweise Datenblätter oder …“ wikitext text/x-wiki In der Kategorie '''Liste''' sind Seiten verzeichnet, in denen wichtige Informationen in Listenform aufbereitet sind. Dies sind beispielsweise Datenblätter oder Schraubenlisten. f6a5bda445fbdcffadb47f907965cd05ea0e8432 Spiel 0 118 275 2010-11-05T15:48:15Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „axial, radial, etc. kann erwünscht oder gefürchtet sein Regulierung beispielsweise über [[Ausgleichsscheibe|Ausgleichsscheiben]]“ wikitext text/x-wiki axial, radial, etc. kann erwünscht oder gefürchtet sein Regulierung beispielsweise über [[Ausgleichsscheibe|Ausgleichsscheiben]] 1aebe9f41b977ddf6abed2a0ca2399b19efc60d4 Kette 0 105 276 242 2010-11-05T15:51:47Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem [[Kettenschloss]]. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Abtriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. *nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie: Wartung]] 3076f01794104a8b52490ad59d76719eb61a944d 279 276 2010-11-05T16:03:14Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Abtriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. *nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie: Wartung]] 8bdd2634ce7d1737239a22cf57694230dfdf009c 282 279 2010-11-05T16:05:09Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. *nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie: Wartung]] f525d3df01b1116f26d27ee5cb5b74e68de725f6 Antriebsritzel 0 122 277 2010-11-05T15:59:16Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Das '''Antriebsritzel''' dient der Übertragung der Kraft des [[Motor|Motors]] über die [[Kette]] auf das Hinterrad. Die Anzahl seiner Zähne ist maßgeblich fü…“ wikitext text/x-wiki Das '''Antriebsritzel''' dient der Übertragung der Kraft des [[Motor|Motors]] über die [[Kette]] auf das Hinterrad. Die Anzahl seiner Zähne ist maßgeblich für das Übersetzungsverhältnis auf diesem Übertragungsweg. So kann ein kleineres (=weniger Zähne) Antriebsritzel das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeugs auf Kosten der Endgeschwindigkeit verbessern. Dieser Umbau ist unproblematisch, während ein größeres Ritzel als [[Tuning]] gilt und entsprechende Konsequenzen nach sich führen kann. In den auf diesem Wiki vorliegenden Datenblättern ist die Zahl der Zähne des Antriebsritzels als erste Angabe in der Zeile "Sekundärtrieb" vermerkt. [[Kategorie:Bauteil]] 1c6435fa7dd606e54a058fabc1bd49e665ba6f59 280 277 2010-11-05T16:04:43Z Prof 3 hat „[[Abtriebsritzel]]“ nach „[[Antriebsritzel]]“ verschoben wikitext text/x-wiki Das '''Antriebsritzel''' dient der Übertragung der Kraft des [[Motor|Motors]] über die [[Kette]] auf das Hinterrad. Die Anzahl seiner Zähne ist maßgeblich für das Übersetzungsverhältnis auf diesem Übertragungsweg. So kann ein kleineres (=weniger Zähne) Antriebsritzel das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeugs auf Kosten der Endgeschwindigkeit verbessern. Dieser Umbau ist unproblematisch, während ein größeres Ritzel als [[Tuning]] gilt und entsprechende Konsequenzen nach sich führen kann. In den auf diesem Wiki vorliegenden Datenblättern ist die Zahl der Zähne des Antriebsritzels als erste Angabe in der Zeile "Sekundärtrieb" vermerkt. [[Kategorie:Bauteil]] 1c6435fa7dd606e54a058fabc1bd49e665ba6f59 Versicherung 0 120 278 2010-11-05T16:02:17Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, braucht man für sein Fahrzeug eine '''Versicherung'''. ==Siehe auch== [[Hersteller-Schlüsselnummer]] [[Kategorie:Re…“ wikitext text/x-wiki Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, braucht man für sein Fahrzeug eine '''Versicherung'''. ==Siehe auch== [[Hersteller-Schlüsselnummer]] [[Kategorie:Recht]] 3bd8bfe3778a63e99bd42d26404ebc0eb855f128 Abtriebsritzel 0 121 281 2010-11-05T16:04:43Z Prof 3 hat „[[Abtriebsritzel]]“ nach „[[Antriebsritzel]]“ verschoben wikitext text/x-wiki #WEITERLEITUNG [[Antriebsritzel]] 4cb9d2d1da60a68db578d0766770396b5dbb24c5 Kerzengesicht 0 66 283 137 2010-11-05T16:09:07Z Prof 3 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki Als '''Kerzengesicht''' bezeichnet man das Aussehen des in den Brennraum des Zylinders ragenden Teils der [[Zündkerze]]. Anhand dieses Bildes lassen sich Rückschlüsse auf Zustand und Einstellung des Motors schließen. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/kerzen.htm Kerzengesichter und ihre Bedeutung] 9c7e9bb6d95836a005d5dc505e5e5bdac591d874 Schaltplan 0 15 300 28 2010-11-05T22:17:28Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Ein Schaltplan ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät. In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich. == Weblinks == [http://www.moser-bs.de Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge] [[Kategorie:Elektrik]] 8af1a65fe99743448643112c38bfd87280041204 Gemisch 0 60 301 203 2010-11-05T22:24:55Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ==Mischungsverhältnis== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==weitere Bedeutung== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den Vergaser vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner 3a996fb3985e47a732217505e84494567033534d 304 301 2010-11-07T13:54:03Z Zschopower 13 /* weitere Bedeutung */ wikitext text/x-wiki Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ==Mischungsverhältnis== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==weitere Bedeutung== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. ==siehe auch== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner bcdd06f691974fa88dbba248a36568db6a2077a1 Testseite 0 126 302 2010-11-06T13:09:11Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" align="right" |- | Das || ist || ein || Test |- | colspan="4" | [[Datei:Zuendkerze.jpg|thumb]] |- | colspan="4" | Eine Zündkerze |- | 1 || 2…“ wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" align="right" |- | Das || ist || ein || Test |- | colspan="4" | [[Datei:Zuendkerze.jpg|thumb]] |- | colspan="4" | Eine Zündkerze |- | 1 || 2 || 3 || 4 |} Diese '''Testseite''' ist eine kleine Spielerei, um irgendwann mal die Infoboxen in den Griff zu bekommen. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. 88c7ba3e1ccd350095aa802e1365717197ab5161 303 302 2010-11-07T13:44:43Z Prof 3 wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" align="right" |- | Das || ist || ein || Test |- | colspan="4" | [[Datei:KR_52_01.jpg|thumb]] |- | colspan="4" | '''KR 52''' |- | 1 || 2 || 3 || 4 |} Diese '''Testseite''' ist eine kleine Spielerei, um irgendwann mal die Infoboxen in den Griff zu bekommen. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. fca2e86a1f674d175ae8daaa68b047391cff2708 305 303 2010-11-07T14:01:43Z Prof 3 wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" align="right" |- | colspan="2" style="background-color:#6699CC" align="center"| '''KR 52''' |- | colspan="2" | [[Datei:KR_52_01.jpg|180px]] |- | Baujahr || nie |- | Stückzahl || ? |- | 1 || 2 |- |} Diese '''Testseite''' ist eine kleine Spielerei, um irgendwann mal die Infoboxen in den Griff zu bekommen. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. a968b0e733d6f274f5e4627603256a60fe0c17f0 Benzinfluss 0 127 306 2010-11-07T16:04:46Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Für den störungsfreien Lauf des [[Motor]]s ist es erforderlich, dass ausreichend schnell Benzin in den [[Vergaser]] nachfliessen kann. Der Test ist einfach:<br…“ wikitext text/x-wiki Für den störungsfreien Lauf des [[Motor]]s ist es erforderlich, dass ausreichend schnell Benzin in den [[Vergaser]] nachfliessen kann. Der Test ist einfach:<br/> unten am Vergaser wird der Benzinschlauch abgezogen und in ein benzinfestes Gefäß gehalten. Dann wird der [[Benzinhahn]] für genau eine Minute geöffnet. Danach sollten mindestens 200ml Benzin im Gefäß sein. Ist das nicht der Fall, könnten: * der [[Benzinhahn]] verdreckt * die Vierlochdichtung verquollen * das [[Tankdeckel]]belüftungslöchlein verstopft oder * ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] im Schlauch verbaut worden<br/> sein. 6a1b0a6e74eccba5b9929fed933f933deca106f7 Tankdeckel 0 101 307 225 2010-11-07T16:16:43Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Tankdeckel verschliesst den [[Tank]] um zu verhindern, dass Benzin entweicht und dass Fremdstoffe in den Tank gelangen. Dazu ist der Tankdeckel mit einem Dichtring aus Kork oder Gummi ausgestattet, welcher den Deckel gegen den Tankstutzen abdichtet. Allerdings muss gewährleistet werden, dass sich der Luftdruck im Tank ausgleichen kann. Durch Benzinverbrauch verringert sich das Benzinvolumen, es muss Luft nachströmen können, weil sonst der entstehende Unterdruck den [[Benzinfluss]] be- bzw. sogar verhindern kann. Andererseits müssen aber auch die Verdampfungsgase aus dem Tank entweichen können, wenn sich der Tank z.B. durch Sonneneinstrahlung erwärmt. Dazu ist der Tankdeckel mit einem überaus wichtigen Belüftungslöchlein ausgestattet, dass durch ein kurzes Labyrintsystem zwar den Druckausgleich ermöglicht, aberr gleichzeitig auch verhindet, dass während der Fahrt Benzintröpfchen entweichen können 71974837d0c35b5d95207f4e9aeaff852d5f7009 Datei:Benzinhahn.jpg 6 128 308 2010-11-07T18:10:15Z Prof 3 Benzinhahn neuerer Bauart wikitext text/x-wiki Benzinhahn neuerer Bauart 55ae52b3f3c29127c0a1e84d4343b23fcaba1994 Datei:Luftfilter.jpg 6 129 309 2010-11-07T18:10:33Z Prof 3 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Tank Rahmen.jpg 6 130 310 2010-11-07T18:11:21Z Prof 3 Tank im Rahmen einer KR 51/2 wikitext text/x-wiki Tank im Rahmen einer KR 51/2 d495342865e32ab5ff25772d60930ac7d3b9e1f6 Tank 0 100 311 224 2010-11-07T18:12:49Z Prof 3 Artikel bebildert wikitext text/x-wiki [[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. Ist der Tank zu sehr verrostet, hilft neben einem Neukauf nur eine [[Tanksanierung]]. 17437c718258374e7dbca9ada5bea82777b96a1e 313 311 2010-11-07T18:25:45Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. ==Tanksanierung==Unter Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält. Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte: * Entfettung: Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt. * Entrostung: Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt. Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden. * Abdichten: Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden. * Versiegeln: Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack. Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon berichtet. f7f778346c468663fa3c31e972ce2b33314c0222 314 313 2010-11-07T18:26:09Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. ==Tanksanierung== Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält. Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte: * Entfettung: Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt. * Entrostung: Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt. Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden. * Abdichten: Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden. * Versiegeln: Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack. Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon berichtet. 61b33efb48d3ab387a3d9693737e4828bdc71229 316 314 2010-11-07T18:28:38Z Prof 3 /* Tanksanierung */ wikitext text/x-wiki [[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. ==Tanksanierung== Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält. Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte: ===Entfettung=== Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt. ===Entrostung=== Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt. Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden. ===Abdichten=== Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden. ===Versiegeln=== Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack. Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon berichtet. 4cb28af3be7c3226b14b1dd38e05791f0408b4ae Benzinhahn 0 131 312 2010-11-07T18:15:42Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] d…“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig. [[Kategorie:Bauteil]] e169f3c26f66b3b2ba8398e2e5e367f6567c7855 Datei:KR 52 02.jpg 6 132 317 2010-11-07T18:35:11Z Prof 3 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 KR 52 0 64 318 135 2010-11-07T18:36:44Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR_52_01.jpg|thumb|KR 52 im Museum in Suhl]][[Datei:KR_52_01.jpg|thumb|Weiterer, dem späteren [[SR 50]] sehr ähnlicher Entwurf]]'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S 100]] kamen diese Studien nie über die Protoypenphase hinaus. Zwei dieser Studien sind im Fahrzeugmuseum Suhl zu bewundern. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] [[Kategorie:Prototyp]] 36540421928f8f8a8ed7b8991be5a3735d1b65fe 319 318 2010-11-07T18:37:02Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR_52_01.jpg|thumb|KR 52 im Museum in Suhl]][[Datei:KR_52_02.jpg|thumb|Weiterer, dem späteren [[SR 50]] sehr ähnlicher Entwurf]]'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S 100]] kamen diese Studien nie über die Protoypenphase hinaus. Zwei dieser Studien sind im Fahrzeugmuseum Suhl zu bewundern. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] [[Kategorie:Prototyp]] 05a96eab1f2b3d194536bf4fa7dce957d1470602 Benzinhahn 0 131 320 312 2010-11-07T19:27:03Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig. Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte der Benzinhahn stets geschlossen werden, weil sonst allein das [[Schwimmernadelventil]] verhindert, dass weiterhin Benzin in die Vergaserwanne nachläuft. [[Kategorie:Bauteil]] 4769f83945f723cd48432421424f957f48455d8b 321 320 2010-11-07T21:30:24Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig. Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte der Benzinhahn stets geschlossen werden, weil sonst allein das [[Schwimmernadelventil]] verhindert, dass weiterhin Benzin in die Vergaserwanne nachläuft. Der Hebel hat drei Stellungen: (jeweils von vorn auf den Hebel geschaut) * rechts: geschlossen * unten: geöffnet * links: Reserve Die Reserve wird durch ein auf eine Bohrung im Hahnkörper aufgestecktes Steigröhrchen erreicht, welches in den Tank hineinragt. Verringert sich die Benzinmenge im Tank, kann irgendwann durch den niedrigen Pegel nichts mehr durch das Röhrchen fliessen, der Motor ruckelt zunächst und wird ausgehen, sofern nicht auf Reserve umgeschaltet wird. Danach fliesst das Benzin durch eine andere Bohrung im Hahnkörper und die [[Vierlochdichtung]] weiter in den Schlauch. [[Kategorie:Bauteil]] 74013bca9202cefc238630abb89aa79b2d9c1783 Kraftfahrt-Bundesamt 0 133 322 2010-11-08T14:47:17Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Das KBA sitzt in Flensburg und * genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile * überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qual…“ wikitext text/x-wiki Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Das KBA sitzt in Flensburg und * genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile * überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern * führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister * gibt Auskünfte aus den Registern und * erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte Obiger Text ist eine kurze Zusammenfassung von der Internetseite des KBA. Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, eine nicht mehr vorhandene [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für Simson-Roller und Mopeds für wenig Geld neu zu beantragen. Weniger beliebt ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte". Weiteres siehe in der FAQ des Schwalbennest. http://www.kba.de 4b300dfc0960d3e1a8926efeb6fabde03026cbe6 Tagfahrlichtschaltung 0 134 323 2010-11-08T14:55:52Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Tagfahrlichtschaltung ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kau…“ wikitext text/x-wiki Die Tagfahrlichtschaltung ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kaum noch Energie zum Laden der [[Batterie]] vorhanden. Um dennoch die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, ermöglicht ein kleiner Eingriff in die Verkabelung, dass schon bei eingeschalteter Zündung und laufendem Motor der Front-Scheinwerfer leuchtet, nicht jedoch das Rücklicht. Das wird erst in der normalen "Licht"-Stellung des [[Zündlichtschalter]]s zugeschaltet. 0f64f89bdc6cac8c11a3bca5153299ddc15b2d24 361 323 2010-11-16T20:33:50Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Tagfahrlichtschaltung ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kaum noch Energie zum Laden der [[Batterie]] vorhanden. Um dennoch die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, ermöglicht ein kleiner Eingriff in die Verkabelung, dass schon bei eingeschalteter Zündung und laufendem Motor der Front-Scheinwerfer leuchtet, nicht jedoch das Rücklicht. Das wird erst in der normalen "Licht"-Stellung des [[Zündlichtschalter]]s zugeschaltet. [[Kategorie:Elektrik]] 048d4a85cfa4e93c7c1e12d39afda04d28ae9162 Zündlichtschalter 0 135 324 2010-11-08T15:00:54Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind…“ wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. 5e8f44adcb42234ff45385f9f9a3109579c77e5c 362 324 2010-11-16T20:34:44Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. [[Kategorie:Elektrik]] 03b6d92f361cc92d3b13e9a6b6998790eb229dd2 369 362 2010-11-16T21:37:03Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weisse Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. [[Kategorie:Elektrik]] e3b1b4ecc66b9cfe2e85cbaedd38671cd48bdcd8 370 369 2010-11-16T21:38:17Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weisse Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 3d1454fb13aa791c5da5f7b3738db8a79d9680ae Zündschloss 0 136 325 2010-11-08T15:02:48Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Zündlichtschalter]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Zündlichtschalter]] dc7dce0ed98e053c4f10ff2c06aae9bea11edcef Unterbrecher 0 137 326 2010-11-08T17:47:20Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Unterbrecher hat die Aufgabe, im Zündzeitpunkt zu öffnen und durch den Stromfluss durch die [[Primärspule]], die er vorher kurzgeschlossen hatte, Energie a…“ wikitext text/x-wiki Der Unterbrecher hat die Aufgabe, im Zündzeitpunkt zu öffnen und durch den Stromfluss durch die [[Primärspule]], die er vorher kurzgeschlossen hatte, Energie auf die [[Zündspule]] zu geben, die daraus Hochspannung von ca 15.000 Volt für den Zündfunken erzeugt. Gesteuert wird der Unterbrecher durch einen Nocken (Buckel) auf der Welle vom [[Polrad]] Der Unterbrecher ist ein Verschleissteil, welches regelmässig bei der [[Inspektion]] zu kontrollieren, nachzustellen und ggf. auszutauschen ist. Verschleiss tritt an drei Stellen auf: * die Unterbrecherkontakte können bei fehlerhaftem [[Kondensator]] schnell abbrennen * der Hammer, der auf dem Nocken gleitet, nutzt sich ab * das Lager im Unterbrecherhebel kann ausschlagen Nachzustellen sind zuerst der Unterbrecherkontaktabstand, der 0,4mm bei weitester Öffnung betragen muss und anschliessend der Zündzeitpunkt siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrecherkontakt f3adf89bfe976f77bebd860e6e305dee2693aef3 Restaurieren 0 138 327 2010-11-08T18:26:57Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Unter Restaurieren versteht man die exakte Wiederherstelllung des ursprünglichen Zustands eines Gegenstands. Bezogen auf die Simson-Mopeds und Roller ist das de…“ wikitext text/x-wiki Unter Restaurieren versteht man die exakte Wiederherstelllung des ursprünglichen Zustands eines Gegenstands. Bezogen auf die Simson-Mopeds und Roller ist das der Zustand, den die Fahrzeuge bei Auslieferung aus dem [[Simson]]-Werk in [[Suhl]] hatten. Je enger man den Begriff Restaurieren auffasst, desto wichtiger ist es, wo immer möglich, Teile aus originaler DDR-Produktion zu verwenden. Z.B. bei [[Reifen]] ist das kaum möglich und wenn, dann wenig sinnvoll bzw. gefährlich. Aber man sollte dann ein Reifenprofil wählen, welches dem Original entspricht oder ihm sehr nahe kommt.<br/> Auch die Farbwahl ist für eine wirkliche Restauration auf die ehemaligen Werksfarben beschränkt. Alles andere könnte man je nach Qualität der Arbeiten als "fahrbereit" machen, "aufarbeiten" oder Neuaufbau bezeichnen. 392219dc8c31f177a954e7d33632493b7c53f672 Datei:Peter1.jpg 6 140 329 2010-11-08T19:31:05Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Reifen 0 80 332 167 2010-11-08T19:58:03Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von Luftdruck und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer Luftdruck lässt den Reifen auf der [[Felge]] wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== == siehe auch == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ 2134535bc2ff495b06448de3ca795afff9d582d6 Primärspule 0 141 333 2010-11-09T11:04:24Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erfor…“ wikitext text/x-wiki Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erforderliche Energie zur Verfügung zu stellen. Es gibt unterschiedliche Primärspulen: * für Unterbrecherzündung. Parallel zu dieser Primärspule sind der [[Unterbrecher]] und der [[Kondensator]] angeschlossen. * für elektronische Zündung. Diese Primärspule versorgt den [[Elektronik-Baustein]] mit einer Hochspannung von ca. 400Volt. 5eb92775d605bfa1812270a467117dbd224e1512 334 333 2010-11-09T21:50:29Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erforderliche Energie zur Verfügung zu stellen. Es gibt unterschiedliche Primärspulen: * für Unterbrecherzündung. Parallel zu dieser Primärspule sind der [[Unterbrecher]] und der [[Kondensator]] angeschlossen. * für elektronische Zündung. Diese Primärspule versorgt den [[Elektronik-Baustein]] mit einer Hochspannung von ca. 400Volt. Bei den Simson-Motoren mit innenliegender Zündspule ist die Primärspule zusammen mit der Zündspule als eine Einheit auf der Grundplatte aufgebaut. b9bbd559067e5371c148eebbd27fa84616e4f16f 359 334 2010-11-16T20:32:50Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erforderliche Energie zur Verfügung zu stellen. Es gibt unterschiedliche Primärspulen: * für Unterbrecherzündung. Parallel zu dieser Primärspule sind der [[Unterbrecher]] und der [[Kondensator]] angeschlossen. * für elektronische Zündung. Diese Primärspule versorgt den [[Elektronik-Baustein]] mit einer Hochspannung von ca. 400Volt. Bei den Simson-Motoren mit innenliegender Zündspule ist die Primärspule zusammen mit der Zündspule als eine Einheit auf der Grundplatte aufgebaut. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Bauteilk]] [[Kategorie:Zündung]] 6886c42bc9a39527f07b84fca24c56628f633c8b 360 359 2010-11-16T20:33:07Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erforderliche Energie zur Verfügung zu stellen. Es gibt unterschiedliche Primärspulen: * für Unterbrecherzündung. Parallel zu dieser Primärspule sind der [[Unterbrecher]] und der [[Kondensator]] angeschlossen. * für elektronische Zündung. Diese Primärspule versorgt den [[Elektronik-Baustein]] mit einer Hochspannung von ca. 400Volt. Bei den Simson-Motoren mit innenliegender Zündspule ist die Primärspule zusammen mit der Zündspule als eine Einheit auf der Grundplatte aufgebaut. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Zündung]] 6f83581653fdd12b96847834cd61fa473c712ab0 Zweitaktmotor 0 142 335 2010-11-11T16:41:46Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „In den Simson-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 m…“ wikitext text/x-wiki In den Simson-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 mit 70 cm³. Ein Zweitaktmotor zeichnet sich durch die geringe Zahl vonnur drei beweglichen Teilen aus, die ihn leicht und preiswert werden lassen: * Kurbelwelle * Pleuel * Kolben Dem Zweitaktmotor fehlen nicht etwa zwei Takte eines Viertaktmotors, auch er muss Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstossen. Dafür braucht er allerdings nur eine Kolbenauf- und eine Abbewegung, wohingegen der Viertaktmotor jeweils zwei benötigt. Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor 86d0633a873741c4b9e9da731552c9342fa64d7f 336 335 2010-11-11T16:42:17Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki In den Simson-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 mit 70 cm³. Ein Zweitaktmotor zeichnet sich durch die geringe Zahl von nur drei beweglichen Teilen aus, die ihn leicht und preiswert werden lassen: * Kurbelwelle * Pleuel * Kolben Dem Zweitaktmotor fehlen nicht etwa zwei Takte eines Viertaktmotors, auch er muss Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstossen. Dafür braucht er allerdings nur eine Kolbenauf- und eine Abbewegung, wohingegen der Viertaktmotor jeweils zwei benötigt. Siehe auch: <br/> http://de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor 6077aacabe178788d19cbdfdf5d0678350b73390 337 336 2010-11-11T17:43:33Z Prof 3 wikitext text/x-wiki In den [[Simson]]-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 mit 70 cm³. Ein Zweitaktmotor zeichnet sich durch die geringe Zahl von nur drei beweglichen Teilen aus, die ihn leicht und preiswert werden lassen: * [[Kurbelwelle]] * Pleuel * [[Kolben]] Dem Zweitaktmotor fehlen nicht etwa zwei Takte eines Viertaktmotors, auch er muss Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstossen. Dafür braucht er allerdings nur eine Kolbenauf- und eine Abbewegung, wohingegen der Viertaktmotor jeweils zwei benötigt. Siehe auch: <br/> http://de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor 114b07903118b260aef49940989fe2b7b7522789 Choke 0 6 338 191 2010-11-11T22:51:17Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der '''Choke''', oftmals falsch auch Schock oder Joke geschrieben, findet sich nur an den alten Simson-Rollern und Mopeds mit NKJ-Vergaser. Die "neuen" BVF-Modelle 16N1 und 16N3 haben einen [[Startvergaser]]. Der Choke besteht aus einer Luftklappe in der Anschlussschale für den Ansauggeräuschdämpfer, die beim Starten des kalten Motors geschlossen werden muss, um weniger Luft anzusaugen. Zusätzlich ist auch der Tupfer zu betätigen, der den Schwimmer runterdrückt, dabei wird durch das Schwimmernadelventil der Benzinzugang geöffnet und die Schwimmerkammer geflutet. Durch beide Massnahmen wird für ein fetteres [[Gemisch]] gesorgt, dass der kalte [[Zweitaktmotor]] zum Starten benötigt.. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 543e365f0352336519b0c28ed4ca05cb46e2fdaf Motor 0 143 339 2010-11-12T14:06:21Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Zweitaktmotor]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Zweitaktmotor]] 921afa8475d99d2818141e4504e2861ad1808259 Kleinkraftrad 0 50 340 172 2010-11-12T14:31:23Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]]. ==Definition== 50cm³, max. 45km/h, Ausnahmeregel für Simson in der Fahrerlaubnisverordnung FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 für Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind. ==Formen== Moped, Mokick, Roller == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html 2fedc2b316f88e7e004fd05e17b5d4b0c15dbec8 Kurbelwelle 0 144 341 2010-11-12T15:29:49Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Auf- und Abbewegung des [[Kolben]]s wird mit Hilfe der Kurbelwelle und des Pleuels in eine Drehbewegung umgesetzt. Die Kurbelwelle ist links und rechts im Ge…“ wikitext text/x-wiki Die Auf- und Abbewegung des [[Kolben]]s wird mit Hilfe der Kurbelwelle und des Pleuels in eine Drehbewegung umgesetzt. Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem Kugellager gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert. An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1. f7ed2e19fc583d9cc9690d015aaf673b31f4ee21 351 341 2010-11-14T17:07:38Z Totoking 8 wikitext text/x-wiki Die Auf- und Abbewegung des [[Kolben]]s wird mit Hilfe der Kurbelwelle und des Pleuels in eine Drehbewegung umgesetzt. Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem Kugellager gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert. An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1. Für den Motor M5X1 gilt: 2 Kurbelwellenlager: 6204 C3 Wellendichtringe: links 20x35x07, rechts 20x47x07 639f52552756023756423c6d4aafb107d34aa2a0 Motorrad 0 145 342 2010-11-12T15:45:50Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Ein Motorrad ist nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ Hubraum. Die Lücke zum Kleinkraftrad das maximal 50 cm³ haben darf…“ wikitext text/x-wiki Ein Motorrad ist nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ Hubraum. Die Lücke zum Kleinkraftrad das maximal 50 cm³ haben darf, schliesst das Leichtkraftrad. 570818c34456cde84a073a8acdb0e26fbe3749a4 Kupplung 0 146 343 2010-11-12T15:59:15Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Kupplung hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich…“ wikitext text/x-wiki Die Kupplung hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. 3768d3b973a48cf91c93c12f2f5f8f543da09a98 Getriebeöl 0 147 344 2010-11-12T16:01:46Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Redirect|Öl]]“ wikitext text/x-wiki [[Redirect|Öl]] 92c5b8be631bcba039825c10ce7b91b1f5bb1b09 345 344 2010-11-12T16:05:25Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Öl]] erstellt wikitext text/x-wiki #Redirect[[Öl]] fbe6d42d205f251c937eddf7dc0adcff98f24dac Vergaser 0 5 346 8 2010-11-12T19:07:32Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig. == Funktionsweise == Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]]. == Verwendete Vergaser == *[[NKJ-Vergaser]] *[[Vergaser 16N1|16N1]] *[[Vergaser 16N3|16N3]] *[[BING]] == Reinigung == Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemsichzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/> Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/> Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] a3100389a59e785dd2d7d68c3f602fc668615572 Häufige Fehler 0 148 347 2010-11-12T20:31:38Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will? * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecke…“ wikitext text/x-wiki Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will? * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen. * '''Zündkerze''' einfach mal asutauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben. * '''Benzinfluss''': Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen. * '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren. * '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen. * '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen. 7f4102c095f87f0a6326318cbc16414fe898b3a1 348 347 2010-11-12T20:34:19Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will? * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen. * '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben. * '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen. * '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren. * '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen. * '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen. 96d7d86565641713139aa574dfee0a484eddc10f 349 348 2010-11-13T13:23:43Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/> Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet. * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen. * '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben. * '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen. * '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren. * '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen. * '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen. * '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen. 2c63bb884cc6ec5c5a2e2a83adcfdcb977028833 352 349 2010-11-15T16:51:52Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/> Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet. * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen. * '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben. * '''Kerzenstecker''' ist auch einer der üblichen Verdächtigen * '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen. * '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren. * '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen. * '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen. * '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen. 8f2e0139012577c177fbcd4bf3d1f0f8d375dc2f Kategorie:Elektrik 14 149 353 2010-11-16T20:27:56Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Alles elektrische an der Simson.“ wikitext text/x-wiki Alles elektrische an der Simson. 9b1d9980278cdef100d9e48be1de72aca21b094f Grundplatte 0 99 354 221 2010-11-16T20:28:56Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Als Grundplatte wird bei den Simson-Motoren die runde Metall-Platte unter dem [[Polrad]] bezeichnet, auf der sich die Lichtspulen für den Scheinwerfer, für Brems- und Rücklicht sowie die Battereiladung und die (Primär-) Zündspule befindet. Daneben ist bei Unterbrecherzündung auf der Grundplatte der Unterbrecher mit [[Kondensator]] zu finden, bei elektronischer Zündung die Geberspule. [[Kategorie:Elektrik]] 3c083e3ec475acf53aad909ed1b72adc97233bb5 Batterie 0 103 355 236 2010-11-16T20:29:37Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war. Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist. Ausnahme: die SR50/80 CE mit Start durch den Anlassermotor. Der Akku wird über die Ladespule auf der [[Grundplatte]] und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben. Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln. Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat. Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist. Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen. [[Kategorie:Elektrik]] 14e6f518b86be2a03375ff34020487343f84eec7 Elektrostarter 0 115 356 268 2010-11-16T20:30:22Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Ein '''Elektrostarter''' (oder '''E-Starter''') ist eine Vorrichtung, um einen Motor mit Hilfe eines Elektromotors starten zu können. Gegenüber der Benutzung eines [[Kickstarter|Kickstarters]] bedeutet der Motorstart auf Knopfdruck natürlich einen Komfortgewinn. Bei Simson wurde der Elektrostarter erst spät in die Serie eingeführt. Zum ersten Mal war er beim [[SR 50]] verfügbar. ==Nachrüstung eines Elektrostarters== Achtung: Es gibt verschiedene Versionen [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] 34a0df49dd1da63139ff895a3194be33d27ed7ec Kondensator 0 4 357 188 2010-11-16T20:31:16Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so. Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun? Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt. Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF. Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich. Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] 756aac1e99b665c0a0da733f6f9df317ccfa0ec4 371 357 2010-11-16T21:39:21Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so. Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun? Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt. Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF. Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich. Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 9499350d662b6c91d49158a8ed5fb1b28dac9308 Polrad 0 88 358 218 2010-11-16T20:31:56Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. Die Position des Polrads auf der Kurbelwelle ist für den Zündzeitpunkt wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen Scheibenfeder (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden. Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann. [[Kategorie:Elektrik]] 1a46e81f8849b252ab39733a146bc55c61d41c14 Zündspule 0 78 363 262 2010-11-16T20:35:34Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die [[Hochspannungsdurchführung]] über das Hochspannungskabel zum [[Kerzenstecker]] geführt. Ausnahmen sind [[SR 4-3|Sperber]], [[SR 4-4|Habicht]], [[KR 51/1|KR 51/1S]], [[Duo]] und [[S 50|S50 B1]]; diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]]. Unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung sind diese externen Zündspulen: * bei Unterbrecherzündung: 12V-Typen. * bei Elektronikzündung: 6V-Typen [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 0c2fc11b69f47a26bd1c2dc60e1f352ecfb3888f Zündung 0 16 364 269 2010-11-16T20:36:34Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]]. == Zündungs-Bauarten == === SLPZ === Schwunglichtprimärzünder === SLMZ === Schwunglichmagnetzünder ===SLEZ=== Beim Schwunglichtelektronikzünder, besser als Elektronikzündung bekannt, wurde die Funktionsweise gegenüber den vorher verwendeten Zündungen grundlegend geändert. So wird kein [[Unterbrecher]] mehr verwendet. === PVL === === VAPE === s. [[VAPE]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] c96467ba3f23ced5bf21506ad9beb31cbad7fc00 Beleuchtung 0 150 365 2010-11-16T20:47:49Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Beleuchtungseinrichtungen an den Simson-Modellen ist von hoher Bedeutung für die Sicherheit im Strassenverkehr.<br/> Veränderungen sind zumeist nicht zuläs…“ wikitext text/x-wiki Die Beleuchtungseinrichtungen an den Simson-Modellen ist von hoher Bedeutung für die Sicherheit im Strassenverkehr.<br/> Veränderungen sind zumeist nicht zulässig, weil die Beleuchtung Teil der [[Betriebserlaubnis]] ist. Die Beleuchtungseinrichtungen müssen dem Fahrzeug bei Auslieferung ab Werk entsprechen. Es darf allerdings ein N-Modell mit Blinkern ausgerüstet werden, nicht jedoch ein Modell, das original Blinker hatte, durch den Abbau zum N-Modell umgebaut werden. Die Lichtleistung der verschiedenen Lampen muss aus technischen Gründen genau eingehalten werden, weil die von den Spulen auf der [[Grundplatte]] gelieferten Spannungen nur dann passen, wenn die passenden Lampen verbaut sind. Vorhandene Beleuchtungseinrichtungen * Scheinwerfer * kombiniertes Rück- und Bremslicht * Parklicht * Blinker * Tachobeleuchtung * Leerganganzeige (nicht an allen Modellen) [[Kategorie:Elektrik]] be8d6b8fa9d9d7e0321012b809eeecc99171e9c5 366 365 2010-11-16T20:49:05Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Beleuchtungseinrichtungen an den Simson-Modellen ist von hoher Bedeutung für die Sicherheit im Strassenverkehr.<br/> Veränderungen sind zumeist nicht zulässig, weil die Beleuchtung Teil der [[ABE]] ist. Die Beleuchtungseinrichtungen müssen dem Fahrzeug bei Auslieferung ab Werk entsprechen. Es darf allerdings ein N-Modell mit Blinkern ausgerüstet werden, nicht jedoch ein Modell, das original Blinker hatte, durch den Abbau zum N-Modell umgebaut werden. Die Lichtleistung der verschiedenen Lampen muss aus technischen Gründen genau eingehalten werden, weil die von den Spulen auf der [[Grundplatte]] gelieferten Spannungen nur dann passen, wenn die passenden Lampen verbaut sind. Vorhandene Beleuchtungseinrichtungen * Scheinwerfer * kombiniertes Rück- und Bremslicht * Parklicht * Blinker * Tachobeleuchtung * Leerganganzeige (nicht an allen Modellen) [[Kategorie:Elektrik]] fb9e50779fd28a110658ee0239a62654faa9f60a Allgemeines zur Simson-Elektrik 0 151 367 2010-11-16T21:00:23Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Alle Simson-Mopeds und Roller haben mehrere grösstenteils elektrisch getrennte Stromkreise.<br/> Die einzige Gemeinsamkeit ist die Masse. Das ist die Stromrückl…“ wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller haben mehrere grösstenteils elektrisch getrennte Stromkreise.<br/> Die einzige Gemeinsamkeit ist die Masse. Das ist die Stromrückleitung, die über die Karosseriebleche und den Rahmen erfolgt. Unerklärliche elektrische Effekte treten dadurch gerne auf, wenn die Masseverbindung zwischen den verschiedenen [[Massepunkt]]en durch Vernachlässigung/Verdreckung etc. oder durch eine neue Lackierung nicht mehr gegeben ist. Dauerhafte Abhilfe kann ein zusätzliches Massekabel schaffen, dass die Massepunkte miteinander verbindet. Die [[Batterie]] ist ausschliesslich für die Versorgung von Hupe, Blinkern, Leerganganzeige und Standlicht notwenig, dieser Stromkreis ist ein Gleichstromkreis. Alle anderen Lampenstromkreise sind Wechselstromkreise. Für die Zündung ist die Batterie absolut entbehrlich. [[Kategorie:Elektrik]] 544f4aeb994cde7f0177bba0be4c01a8d83caeae Kategorie:Zündung 14 152 368 2010-11-16T21:24:04Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Alle im Schwalbennest "betreuten" Simson-Motore haben einen Schwunglichtmagnetzünder, für dessen Betrieb keine [[Batterie]] notwendig ist. Die wichtigsten Baut…“ wikitext text/x-wiki Alle im Schwalbennest "betreuten" Simson-Motore haben einen Schwunglichtmagnetzünder, für dessen Betrieb keine [[Batterie]] notwendig ist. Die wichtigsten Bauteile sind: * für Unterbrecherzündung: Primärspule mit Unterbrecher und Kondensator . * für elektronische Zündung: Primärspule, Geberspule und Elektronik-Baustein sowie die Zündspule mit Kabel, Kerzenstecker und Zündkerze und das Polrad. 9b3f9182f79e25e7f405eedf32f431a9929cc345 Unterbrecher 0 137 372 326 2010-11-16T21:40:15Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Unterbrecher hat die Aufgabe, im Zündzeitpunkt zu öffnen und durch den Stromfluss durch die [[Primärspule]], die er vorher kurzgeschlossen hatte, Energie auf die [[Zündspule]] zu geben, die daraus Hochspannung von ca 15.000 Volt für den Zündfunken erzeugt. Gesteuert wird der Unterbrecher durch einen Nocken (Buckel) auf der Welle vom [[Polrad]] Der Unterbrecher ist ein Verschleissteil, welches regelmässig bei der [[Inspektion]] zu kontrollieren, nachzustellen und ggf. auszutauschen ist. Verschleiss tritt an drei Stellen auf: * die Unterbrecherkontakte können bei fehlerhaftem [[Kondensator]] schnell abbrennen * der Hammer, der auf dem Nocken gleitet, nutzt sich ab * das Lager im Unterbrecherhebel kann ausschlagen Nachzustellen sind zuerst der Unterbrecherkontaktabstand, der 0,4mm bei weitester Öffnung betragen muss und anschliessend der Zündzeitpunkt siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrecherkontakt [[Kategorie:Zündung]] c796f44b1fb1c6b8c5930c8a277cb0f0cd6b3b28 Elektronik-Baustein 0 153 373 2010-11-16T21:51:31Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Motoren mit elektonischer [[Zündung]]. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechte…“ wikitext text/x-wiki Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Motoren mit elektonischer [[Zündung]]. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Elektrik]] 6a832d1e78a42387c669b44aef3b96a6d4d4b6f3 374 373 2010-11-16T21:51:51Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Motoren mit elektronischer [[Zündung]]. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Elektrik]] 2dd80096bce95625e4eb9179a8edb36c5df9a595 375 374 2010-11-17T12:20:44Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Motoren mit elektronischer [[Zündung]]. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken. Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.<br/> Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Elektrik]] 2dec724fcfa81388fdcf0d36219e223d285fa4fe 396 375 2010-11-18T10:45:37Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer [[Zündung]]. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken. Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.<br/> Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Elektrik]] 9c7c451d5f09ab7043127a655331780dc2a66787 Hochspannungsdurchführung 0 154 376 2010-11-17T17:42:14Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Bei den Simsonmotoren mit interner Zündspule auf der [[Grundplatte]] wird das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker mit Hilfe der Hochspannungsdurchführung anges…“ wikitext text/x-wiki Bei den Simsonmotoren mit interner Zündspule auf der [[Grundplatte]] wird das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker mit Hilfe der Hochspannungsdurchführung angeschlossen. Diese Hochspannungsdurchführung besteht aus einem geformten Blech, das das Kabel von der Grundplatte und das Hochspannungskabel hält und zusätzlich eine Hochspannungsfunkenstrecke nach Masse beinhaltet. Diese Hochspannungsfunkenstrecke soll verhindern, dass bei Schäden am Kerzenstecker oder der Kerze ein Hochspannungsüberschlag innerhalb der Zündspule stattfindet und diese zerstört. Geführt werden die Kabel in einem Kunststoffkörper, der die isolierte Duchführung durch eine Öffnung im Motorgehäuse gewährleistet und auch eine Verschraubungsmöglichkeit mit zugentlasteter Klemmung durch einen Gummiring für das Hochspannungskabel vorsieht. [[Kategorie:Zündung]] ce1cee101570ec88f1bda4985181a1d926398cbe Ladeanlage 0 155 377 2010-11-17T17:58:56Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselst…“ wikitext text/x-wiki Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt. Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören. == Schlusslichtdrossel== Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. ==Ladeanlage== Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird. [[Kategorie:Elektrik]] df6e2980120321669355098fca8309a7bcef50ed Schlusslichtdrossel 0 156 378 2010-11-17T18:00:30Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Ladeanlage]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Ladeanlage]] 099537aa2411dc82f7bdddf19ebea7baeea146cc Zündkerzenstecker 0 81 379 180 2010-11-17T18:16:42Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Zündung]] 0b6841697a0c6758430c454c8cf563c9a61f40f0 382 379 2010-11-17T20:32:25Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen. [[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|200px|thumb|left|Hilfskerzenstecker]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Zündung]] fbf1183c7e557952bafe948c0bd8874e4408454f Inspektion 0 106 380 243 2010-11-17T18:42:15Z Zschopower 13 /* alle zwei Jahre oder nach 8000 km */ wikitext text/x-wiki Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen. Wenn etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht wirklich um eine [[Panne]]. == vor jedem Fahrtantritt == * Reifenluftdruck durch Augenschein und Daumenprobe prüfen * Bremsprobe * Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen == vor oder nach jedem Tanken == * Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen * Reifenluftdruck messen, korrigieren == einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km == * Zündanlage überprüfen * Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen * Elektrische Anlage prüfen * Bedienelemente überprüfen * Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen * Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren * Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren * Ölstand im Getriebe kontrollieren * Luftfilter reinigen und ölen * Auspuffanlage reinigen * Filter im Benzinhahn reinigen * Fetten der Kette * Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes * Bowdenzüge und Tachowelle ölen * Drehgriff abschmieren == alle zwei Jahre oder nach 8000 km== * Ölwechsel im Getriebe * Radlagerspiel kontrollieren * Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen * Lenkungslager kontrollieren * Tank und Benzinhahn reinigen * alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen [[Kategorie: Wartung]] 511fc1ff0e8890a62d3ac24db17077790a764973 416 380 2010-11-19T20:05:13Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen. Wenn etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht wirklich um eine [[Panne]]. == vor jedem Fahrtantritt == * [[Reifenluftdruck]] durch Augenschein und Daumenprobe prüfen * Bremsprobe * Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen == vor oder nach jedem Tanken == * Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen * Reifenluftdruck messen, korrigieren == einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km == * Zündanlage überprüfen * Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen * Elektrische Anlage prüfen * Bedienelemente überprüfen * Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen * Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren * Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren * Ölstand im Getriebe kontrollieren * Luftfilter reinigen und ölen * Auspuffanlage reinigen * Filter im Benzinhahn reinigen * Fetten der Kette * Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes * Bowdenzüge und Tachowelle ölen * Drehgriff abschmieren == alle zwei Jahre oder nach 8000 km== * Ölwechsel im Getriebe * Radlagerspiel kontrollieren * Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen * Lenkungslager kontrollieren * Tank und Benzinhahn reinigen * alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen [[Kategorie: Wartung]] 66deb82c9c899f2aeeb04ece059fd7753b41a889 Kategorie:Vergaser 14 157 381 2010-11-17T18:44:56Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Vergaser hat die Aufgabe, das zum Betrieb des Motors benötgte [[Gemisch]] aus Benzin und Luft herzustellen.“ wikitext text/x-wiki Der Vergaser hat die Aufgabe, das zum Betrieb des Motors benötgte [[Gemisch]] aus Benzin und Luft herzustellen. 29e959db9ede311b073f8698903f1d32f42b56f4 Datei:Hilfskerzenstecker.jpg 6 158 383 2010-11-17T20:33:25Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Kertze 0 159 384 2010-11-17T20:38:40Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Wusstst Du schon:<br/> Atzventzktrantzkertze und Kreutzwortzrätzel sind die einzigen Worte im deutschen Sprachraum mit drei TZ. Wen's nicht interessiert, der li…“ wikitext text/x-wiki Wusstst Du schon:<br/> Atzventzktrantzkertze und Kreutzwortzrätzel sind die einzigen Worte im deutschen Sprachraum mit drei TZ. Wen's nicht interessiert, der liest unter [[Zündkerze]] weiter. d6748ba1d92b3a2c1a6777379dab57bf5855630f 385 384 2010-11-17T21:05:11Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Wenn Du Dich für die [[Zündkerze|Zündkertze]] interessierst, dann bis Du hier nicht ganz richtig. Aber wenn Du schon mal hierher gefunden hast, habe ich eine interessante Iformation für Dich: Wusstst Du schon:<br/> Atzventzktrantzkertze und Kreutzwortzrätzel sind die einzigen Worte im deutschen Sprachraum mit drei TZ. Wen's nicht interessiert, der liest unter [[Zündkerze]] weiter. ba774f1d59f86692c3841c197755e55ac7966ed2 387 385 2010-11-17T21:07:54Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Wenn Du Dich für die [[Zündkerze|Zündkertze]] interessierst, dann bis Du hier nicht ganz richtig. Aber wenn Du schon mal hierher gefunden hast, habe ich eine interessante Information für Dich: Wusstst Du schon:<br/> Atzventzktrantzkertze und Kreutzwortzrätzel sind die einzigen Worte im deutschen Sprachraum mit drei TZ. Wen's nicht interessiert, der liest unter [[Zündkerze]] weiter. 1f918fc835178fe55829709dab14deb610338dad 388 387 2010-11-17T21:09:19Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Wenn Du Dich für die [[Zündkerze|Zündkertze]] interessierst, dann bis Du hier nicht ganz richtig. Aber wenn Du schon mal hierher gefunden hast, habe ich eine interessante Information für Dich: Wusstst Du schon:<br/> Atzventzktrantzkertze und Kreutzwortzrätzel sind die einzigen Worte im deutschen Sprachraum mit drei TZ. Wen's nicht interessiert, der liest unter [[Zündkerze]] weiter. [[Kategorie:Jokus]] 24e2c5361fcca9569df1b3e797230ac78c3d0f53 389 388 2010-11-17T21:17:57Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Wenn Du Dich für die [[Zündkerze|Zündkertze]] interessierst, dann bis Du hier nicht ganz richtig. Aber wenn Du schon mal hierher gefunden hast, habe ich eine interessante Information für Dich: Wusstst Du schon:<br/> Atzventzkrantzkertze und Kreutzwortzrätzel sind die einzigen Worte im deutschen Sprachraum mit vier bzw. drei TZ. Wen's nicht interessiert, der liest unter [[Zündkerze]] weiter. [[Kategorie:Jokus]] 79bfddc5c6e0b5da3efdea9e0f2fe0a04b1bd7e6 395 389 2010-11-17T23:15:11Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Wenn Du Dich für die [[Zündkerze|Zündkertze]] interessierst, dann bis Du hier nicht ganz richtig. Aber wenn Du schon mal hierher gefunden hast, habe ich eine interessante Information für Dich: Wusstest Du schon:<br/> Atzventzkrantzkertze und Kreutzwortzrätzel sind die einzigen Worte im deutschen Sprachraum mit vier bzw. drei TZ. Wen's nicht interessiert, der liest unter [[Zündkerze]] weiter. [[Kategorie:Jokus]] c17f2354bcb014a7387aff548ef7b8331ba6a547 Zündkertze 0 160 386 2010-11-17T21:06:33Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Kertze]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Kertze]] 97491d16110e27e51bf5a3e7636067a07b12c237 Klemmenbezeichnungen 0 161 390 2010-11-17T22:51:20Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Besonders an elektrischen Bauteilen mit vielen Anschlüssen, wie dem [[Zündlichtschalter]], werden die einzelnen Anschlüsse mit ihren Klemmenbezeichnungen verse…“ wikitext text/x-wiki Besonders an elektrischen Bauteilen mit vielen Anschlüssen, wie dem [[Zündlichtschalter]], werden die einzelnen Anschlüsse mit ihren Klemmenbezeichnungen versehen, damit man sie nicht vertauscht und im [[Schaltplan]] schnell wiederfinden kann. Wichtige Klemmen sind: * 2: Zündung * 15/51: Batterie plus * 31: Masse * 54: Bremslicht * 56: Scheinwerfer; (56a Fahrlicht, 56b: Fernlicht) * 58: Rücklicht * 83: Blinker [[Kategorie:Elektrik]] 059dc3ecc345b476095dbadd4398959e8bfa5b54 392 390 2010-11-17T22:56:29Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Datei:Klemmenbezeichnungen.jpg|thumb|Klemmenbezeichnungen]]Besonders an elektrischen Bauteilen mit vielen Anschlüssen, wie dem [[Zündlichtschalter]], werden die einzelnen Anschlüsse mit ihren Klemmenbezeichnungen versehen, damit man sie nicht vertauscht und im [[Schaltplan]] schnell wiederfinden kann. Wichtige Klemmen sind: * 2: Zündung * 15/51: Batterie plus * 31: Masse * 54: Bremslicht * 56: Scheinwerfer; (56a Fahrlicht, 56b: Fernlicht) * 58: Rücklicht * 83: Blinker [[Kategorie:Elektrik]] 78b8f24e8842ec558a50ca035f0ee711f4c4f1ed Datei:Klemmenbezeichnungen.jpg 6 162 391 2010-11-17T22:53:44Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Massepunkt 0 163 393 2010-11-17T23:12:39Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „An den Simson-Mopeds und Rollern wird (wie überlicherweise in der KFZ-Elektrik), um Kabel zu sparen, die Stromrückleitung über die Karosserie oder den Rahmen v…“ wikitext text/x-wiki An den Simson-Mopeds und Rollern wird (wie überlicherweise in der KFZ-Elektrik), um Kabel zu sparen, die Stromrückleitung über die Karosserie oder den Rahmen vorgenommen. Dazu muss die Rückleitung vom Erzeuger oder Verbraucher, wie z.B. den Lichtspulen oder dem Rücklicht, elektrisch leitend mit dem Metall verbunden sein. An einigen Stellen, wie z.B. dem Rahmenstirnrohr, dem Starterhebel oder im Herzkasten gibt es spezielle Massepunkte, an die die Rückleitungen von verschiedenen Verbrauchern geführt werden. Durch Korrosion (Rost) oder auch durch zu gute Lackierung kann die elektrische Verbindung zur Masse beeinträchtigt werden. Es ist deshalb sinnvoll, die verschiedenen Massepunkte mit einem gesonderten Massekabel miteinander zu verbinden. 2bc633eb876deabecbf161f30c91b505c3f54f14 Datei:Leitungsverbinder.jpg 6 164 394 2010-11-17T23:13:56Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Leitungsverbinder 0 165 397 2010-11-18T11:03:35Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Leitungsverbinder.jpg|thumb|Leitungsverbinder]] In einigen Simson-Modellen mit umfangreicherer Elektrik werden Leitungsverbinder eingesetzt, um mehrere Ka…“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Leitungsverbinder.jpg|thumb|Leitungsverbinder]] In einigen Simson-Modellen mit umfangreicherer Elektrik werden Leitungsverbinder eingesetzt, um mehrere Kabel trennbar miteinander zu verbinden. Diese Leitungsverbinder können je nach Bedarf unterschiedlich mit zwei- oder vierpoligen Steckverbindern ausgerüstet werden. Die Bestückung kann nach Zerlegen des Leitungsverbinders auch selber verändert werden. Bei einer NeuverKabelung ist deshalb darauf zu achten, welche Steckverbinder und wo sie im Leitungsverbinder angeordnet sind, weil man sonst leicht Probleme bekommen kann. Wird z.B. ein vierpoliger Steckverbinder für zwei zweipolige gehalten, gibt es eine nicht gewünschte elektrische Verbindung oder gar einen Kurzschluss. [[Kategorie:Elektrik]] 1b8f27119323a309448860504dde74d6621c55c4 Habicht 0 166 398 2010-11-18T11:13:48Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[SR 4-4]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[SR 4-4]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeuge]] 5e2aeb8caa7daae8b5485e934a2ea70e0b6ecb1a 399 398 2010-11-18T11:15:23Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[SR 4-4]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 92da26d4c288750ae54298f6465c40103b65cdc1 Sperber 0 167 400 2010-11-18T11:15:56Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[SR 4-3]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[SR 4-3]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 9ddb0087ad19ce612031e58fefb3cecd78042f29 Star 0 168 401 2010-11-18T11:16:29Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[SR 4-2]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[SR 4-2]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] b1378cb2f9e99780c87e7870684b9d72bf48c261 Spatz 0 169 402 2010-11-18T11:16:59Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[SR 4-1]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[SR 4-1]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] a9b327a631df8f8a63ae071c5d30ca9a4d970b33 SR 4-2 0 170 403 2010-11-18T11:24:20Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Simson Star oder Simson SR4-2 Der Simson Star ist die Bezeichnung für ein zweisitziges Kleinkraftrad, ein Mokick aus dem ehemaligen "VEB Fahrzeug- und Jagdwaffen…“ wikitext text/x-wiki Simson Star oder Simson SR4-2 Der Simson Star ist die Bezeichnung für ein zweisitziges Kleinkraftrad, ein Mokick aus dem ehemaligen "VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Simson Suhl" in Thüringen und galt als das Topmodell der Vogelserie. Dieses Topmodell der Vogelserie trug die Typbezeichnung "SR4-2" bzw. SR4-2/1". Die Produktion begann im Herbst 1964. Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden über 500 000 Stück verkauft. Viele Teile stammten aus dem sogenannten "Baukastensystem" der Vogelserie, welche auch an der Schwalbe, sowie weiteren Simson-Kleinkrafträdern gleichermaßen verwendet wurden, z.B. der 3,4 PS starke, gebläsegekühlte Zweitaktmotor, die Sitzbank, der Lenker, die gesamte Elektrik u.v.m. Der gebläsegekühlte Motor besaß ein fußgeschaltetes Dreiganggetriebe. Dessen Typbezeichnung war "M 53 KF", die Weiterentwicklung wurde "M 53/1 KF" genannt. Dieses Triebwerk brachte eine 10%ige Senkung des Benzinverbrauchs mit sich. Der Motor besaß einen Hubraum von 50ccm und einen Kickstarter. Die Höchstgeschwindigkeit des Stars betrug etwa 60 km/h. Lackiert wurde er während des gesamten Produktionszeitraumes stets, ebenso wie der Spatz in einem dunklen Weinrot (Farbton etwa RAL 3004) mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Tank, Rücklichthalter und Lenkerschale. Der Ladenpreis (EVP) des Star lag bei 1200,- Mark der DDR. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] b2d445db14d3ab4d87186d00d363833f4aa638a8 Hauptseite 0 1 404 234 2010-11-18T11:47:33Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] ==Kategorien== *[[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] *[[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] *[[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] *[[:Kategorie:Wartung|Wartung]] *[[:Kategorie:Zündung|Zündung]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 6faa9f0ea80b7ed402f8d8fa7fa5b330b28da935 ELBA 0 171 405 2010-11-18T13:35:09Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „ELBA ist die Abkürzung für '''E'''lektronische '''L'''ade und '''B'''link'''A'''nlage.<br/> Sie ersetzt die [[Ladeanlage]] der älteren Simson-Modelle und den e…“ wikitext text/x-wiki ELBA ist die Abkürzung für '''E'''lektronische '''L'''ade und '''B'''link'''A'''nlage.<br/> Sie ersetzt die [[Ladeanlage]] der älteren Simson-Modelle und den elektromechanischen Blinkgeber durch zwei unabhängige, aber in einem Gehäuse vereinigten elektronische Schaltungen. [[Kategorie:Elektrik]] d52c24a7776604491748341d71891f569424bf3d Industrieverband Fahrzeugbau 0 172 406 2010-11-18T14:14:34Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Auch Simson in Suhl war in den Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) integriert. ==Web-Links== [http://de.wikipedia.org/wiki/Industrieverband_Fahrzeugbau IFA bei Wi…“ wikitext text/x-wiki Auch Simson in Suhl war in den Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) integriert. ==Web-Links== [http://de.wikipedia.org/wiki/Industrieverband_Fahrzeugbau IFA bei Wikipedia] c964e00daac7085e889850210164e94be59477f3 Vierlochdichtung 0 173 407 2010-11-18T14:28:48Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Vierlochdichtung ist ein Teil aus dem Benzinhahn. Ein Loch dient zur verdrehungsfreien Befestigung im Hahnkörper, ein weiteres ist mit der Bohrung verbunde…“ wikitext text/x-wiki Die Vierlochdichtung ist ein Teil aus dem Benzinhahn. Ein Loch dient zur verdrehungsfreien Befestigung im Hahnkörper, ein weiteres ist mit der Bohrung verbunden, durch das Benzin vom Steigrohr fliessen kann, ein weiteres ist mit der Reservebohrung verbunden und das vierte führt zum Ausgang.<br/> Durch einen Kanal im Küken, dem "Drehgriff", wird gesteuert, ob und wenn welche der Bohrungen mit dem Ausgang verbunden wird. Das Küken wird durch eine federnde Scheibe gegen die Vierlochdichtung gepresst, damit kein Benzinverlust eintreten kann. a5872e809a53974181e25ee4f2edd01d0639d4d3 Häufige Fehler 0 148 408 352 2010-11-18T14:33:16Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/> Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet. * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen. * '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben. * '''Kerzenstecker''' ist auch einer der üblichen Verdächtigen * '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen. * '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren. * '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen. * '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen. * '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen. [[Kategorie:Wartung]] 56cdde1e4699d8bbb974b6bf6f2da35269653c1a Senfglasmethode 0 67 409 250 2010-11-18T14:34:50Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird. [[Datei:senfglas1.jpg|miniatur|links]]Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht. [[Datei:senfglas2.jpg|miniatur|links]] Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird. Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten. Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.) Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über! Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss. [[Datei:schwimmer.jpg|links]] Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe. Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen. [[Kategorie:Wartung]] [[Kategorie:Vergaser]] 24f5bcef104bc7610d926088f085bb0f3ac971fc Simson 0 49 410 114 2010-11-18T15:21:01Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit. == Geschichte == Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her. Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut. 1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie. Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg. Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an. 1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern. 1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird. Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert. == Fahrzeuge == === vor der Wende === [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]] *[[AWO 425]] *[[KR 50]] *[[KR 51]] *[[KR 51/1]] *[[KR 51/2]] *[[S 50]] *[[S 51]] *[[S 53]] *[[S 70]] *[[SR 1]] *[[SR 2]] *[[SR 4-1]] *[[SR 4-2]] *[[SR 4-3]] *[[SR 4-4]] *[[SR 50]] === nach der Wende === *[[S 83]] *[[SD 50]] "Albatros" / "Altros" === Prototypen und Kleinserien=== [[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100]] *[http://de.wikipedia.org/wiki/GS50 GS 50] *[[KR 52]] *[[S 100]] == Literatur == Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5 655cef767136ece8cb1038c078426f3ad800fb4e Nadellager 0 174 411 2010-11-18T15:32:35Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Nadellager finden sich in den Simson-Motoren in den Pleuel-Augen. <br/> Sie haben ihren Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern. Für die Zusammensetzung des …“ wikitext text/x-wiki Nadellager finden sich in den Simson-Motoren in den Pleuel-Augen. <br/> Sie haben ihren Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern. Für die Zusammensetzung des Benzin-Öl-[[Gemisch]]s ist es wichtig zu wissen, ob im oberen Pleuelauge * ein Nadellager verbaut ist, dann kann 1:50 getankt werden * eine Bronzebuchse verbaut ist, dann muss 1:33 getankt werden. ==Web-Link== http://de.wikipedia.org/wiki/Nadellager [[Kategorie:Motor]] bde7252442474d0a01b1b4347867346fdc6899e6 Reifen 0 80 413 332 2010-11-19T11:31:50Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von Luftdruck und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer Luftdruck lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ ab53766e179d8111dfa4a3969cdf40bf9e432d14 414 413 2010-11-19T11:34:22Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von Luftdruck und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer Luftdruck lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 863624c4dd44b37ff6bdb6e4775955a94788b61c 418 414 2010-11-20T10:57:41Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer Luftdruck lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] e8b777865bd764394347f452224edb14ddc5bfbc 419 418 2010-11-20T10:58:33Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer[[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] f043fa59fb892e1acba17f801a3c092c7170b863 420 419 2010-11-20T10:58:48Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 1a838b1d2dc63b1d31713fbcfe8f9250b7545f7e Datei:Ventil.jpg 6 176 415 2010-11-19T20:04:01Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Reifenluftdruck 0 177 417 2010-11-19T20:29:11Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Ventil.jpg]] Es ist wichtig, regelmäßig den Reifenluftdruck zu überprüfen, weil der Reifen auf der Felge wandert, wenn der Druck zu gering ist. Lauf …“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Ventil.jpg]] Es ist wichtig, regelmäßig den Reifenluftdruck zu überprüfen, weil der Reifen auf der Felge wandert, wenn der Druck zu gering ist. Lauf Betriebsanleitung muss der Druck auf dem Vorderrad 1,25 bar betragen, auf dem Hinterrad 1,5 bar, bei Soziusbetrieb 2,5 bar. Mehr ist auf jeden Fall weniger schädlich als zu wenig. Das Bild zeigt links gleich zwei häufige Fehler: * es fehlt die Ventilkappe, die das Eindringen von Dreck verhindern soll * die Mutter ist bis unten auf die Felge geschraubt Das Bild in der Mitte zeigt eine popelige Plastikkappe, besser als nix und man sieht, was passiert, wenn der Reifen auf der Felge gewandert ist: das Ventil steht schräg. Ob das im ersten Bild auch passiert ist, kann man nicht erkennen, da die festgeschraubte Mutter das Ventil zwangsweise senkrecht hält. Das Bild rechts zeigt den Sollzustand: eine gute Ventilkappe aus Metall und das Ventil steht senkrecht auf der Felge. Die Mutter ist gegen die Kappe leicht gekontert. Jetzt kann man durch einfache Sichtprüfung erkennen, wenn der Reifen zu wandern beginnt. Erste Abhilfe: unverzüglich den Reifenluftdruck erhöhen. Bei nächster Gelegenheit muss man die Fehlstellung korrigieren. Das geht auch ohne Radausbau: * Luft ablassen * Reifen ringsrum mit den Händen ins Felgenbett drücken, dass die Reifenflanken nicht mehr gegen das Felgenhorn drücken. * Mit einer Hand in die Speichen greifen, mit der anderen den Reifen so gegen die Felge verdrehen, dass das Ventil wieder senkrecht steht. * Luft aufpumpen [[Kategorie:Wartung]] c1bd79b245a25cb202f3b4365cdee41357131fbd Literatur 0 97 421 217 2010-11-20T15:14:31Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Wer seine Simson selber warten oder reparieren möchte, braucht Informationen, um erfolgreich zu arbeiten. Für fast alle Simson-Fahrzeuge gibt es ausreichend viele Literaturquellen: * Betriebsanleitung * Reparaturanleitung * Ersatzteileliste Diese gibt es als z.T. als Nachdrucke oder auch auf zwei CDs bei den Versandhändlern zu kaufen. Zum Teil sind sie auch im Internet verfügbar. Erhard Werner hat sich als Verfasser diverser Bücher über Simson verdient gemacht: * [[ Das Buch]]: Simson Roller Schwalbe * Das Schwalbebuch * Simson Ratgeber S50, S51, SR50 * Simson-Vogelserie, Ein Ratgeber für Spatz, Star, Habicht, Sperber * Simson Oldtimer; Ein Ratgeber für SR1, SR2, SR2E, KR50 * "Ich fahre ein Kleinkraftrad" stammt auch aus seiner Feder Wer mehr allgemein über das Schrauben erfahren möchte, der möge sich von Carl Hertweck die Reprints von "Kupferwurm" und "Besser machen" besorgen. Die Inhalte sind zwar schon ca. 50 Jahre alt, aber bezogen auf die Simson-Fahrzeuge voll aktuell und praxisgerecht. Beide Bücher gibt es als Nachdruck in einem Band. 96ec612b51cb5871022f2957b04356285f7c3bfb Zündkerze 0 8 422 197 2010-11-20T19:07:53Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im [[Bordwerkzeug]] dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 011afd5708c79afae7cd38da37f1829a4853253f Isolator Spezial 0 71 423 265 2010-11-20T19:09:29Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Isolator_Spezial.jpg|thumb|Isolator Spezial - Verpackungen vor (vorne) und nach (hinten) der Wende]]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme geben soll. Produziert wird die Isolator Spezial nach wie vor im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz. [[Kategorie:Zündung]] e07ed334c4aebd24f0ce53bd8cc180f627abe672 Elektrik-Fehler 0 178 424 2010-11-22T12:53:02Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: * Lampen brennen durch * Sicherung brennt durch * Bremslicht geht nicht * Blinker blinken nicht oder zu schnell * …“ wikitext text/x-wiki Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: * Lampen brennen durch * Sicherung brennt durch * Bremslicht geht nicht * Blinker blinken nicht oder zu schnell * Hupe hupt nicht * Scheinwerfer zu schwach * Batterie lädt nicht * Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus [[Kategorie:Elektrik]] 581986eddd886ac59d9c9c06d9cfba93291258a2 425 424 2010-11-22T12:56:01Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: * Kein Zündfunke * Lampen brennen durch * Sicherung brennt durch * Bremslicht geht nicht * Blinker blinken nicht oder zu schnell * Hupe hupt nicht * Scheinwerfer zu schwach * Batterie lädt nicht * Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus [[Kategorie:Elektrik]] 8169cd1256b0d03ac9f34ce0fb4e2a8bce457ffa 426 425 2010-11-22T13:47:35Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: * Kein Zündfunke * Lampen brennen durch * Sicherung brennt durch * Bremslicht geht nicht * Blinker blinken nicht oder zu schnell * Hupe hupt nicht * Scheinwerfer zu schwach * Batterie lädt nicht * Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Fehlersuche]] c53afa9800f05db3bad1c721303faca221339bdb 434 426 2010-11-23T13:26:31Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: ==Kein Zündfunke== Hier ist zunächst bei Unterbrecherzündung der Unterbrecher zu prüfen. Bei elektronischer Zündung sowohl die Lade- als auch die Geberspule, danach die Zündspule. Eine externe Zündspule kann man leicht prüfen: Batterie plus über ein Kabel mit Zündspule Klemme 1 verbinden, Zündkerze in Kerzenstecker, Batterie minus über Kabel mit dem Kerzenkörper verbinden, Ein weiteres Kabel an Zündspule Klemme 15 anschliessen, das andere Ende dieses Kabels ganz kurz an Batterie minus halten, beim Wegnehmen muss ein Funke an den Kerzenelektroden überspringen. ==eine Lampe leuchtet nicht== * Im einfachsten Fall ist die Lampe defekt. Das kann man prüfen, indem man die Lampe direkt an die Batterie anschliesst. * Die nächst häuftige Ursache sind Korrosion an der Lampenfassung, an einem Schalter oder ein Masseproblem. Dazu verfolgt man mit einer Prüflampe die Leitungen von der Grundplatte über die Schalter bis zur Lampenfassung. Weil die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungskreise sind, kann man nur messen, wenn der Motor läuft. * Ist schon am Kabel, welches von der Grundplatte kommt, keine Spannung zu messen, muss man die Grundplatte abschrauben und nachschauen, ob entweder das Kabel an der Lötstelle abvibriert ist, oder ob der masseseitige Spulenanschluss keinen Kontakt zur Masse mehr hat. ==Lampen brennen durch== * Wenn Änderungen an der Elektrik gegenüber dem Originalzustand vorgenommen wurden, ist zuerst hier der Fehler zu suchen. [[Polrad]] und [[Grundplatte]] mit den Spulen müssen elektrisch/magnetisch zueinander passen. * Die verwendeten Lampen sollten von NARVA sein und ihre Spannung und Leistung darf nicht von der Originalbestückung abweichen. * Wackelkontakte an den Lampenfassungen können auch zu schnellem Durchbrennen der Glühfäden führen. * Rücklichtlampe und Tachobeleuchtung müssen stets beide funktionieren. Fällt eine Lampe aus, dauert es nicht lange, bis die andere auch durchbrennt. ==Sicherung brennt durch== Die Sicherungen befinden sich im Ladestromkreis für die Batterie und im Gleichstromkreis von der Batterie zu den Verbrauchern: Hupe, Blinker, Standlicht und ggf. Leerganganzeige. Eine in der richtigen Stärke eingesetzte Sicherung darf nur im Kurzschlussfall durchbrennen. Man kann die Ursache gut suchen, wenn man anstelle der defekten Sicherung eine Prüflampe an die entsprechenden Kontaktfahnen des Sicherungshalters klemmt. Die Prüflampe leuchtet, solange der Kurzschluss vorhanden ist. Man muss jetzt den Gleichstromkreis zu den Verbrauchern verfolgen und an den verschiedenen Kontakten wackeln, bis man die Stelle gefunden hat, an der die Prüflampe ausgeht. ==Bremslicht geht nicht== * Lampedurchgebrannt * Keine Spannung von der Lichtspule auf der Grundplatte * Bremslichtkontakt nicht in Ordnung. Bei lufendem Motor das Kabel am hinteren Bremsschild abziehen und an Masse halten. Wenn das Bremslicht jetzt angeht, ist der Schalter nicht i.O. ==Blinker blinken nicht oder zu schnell== * Batterie leer * Bei zwei Blinkern pro Seite ist eine Lampe ausgefallen. ==Hupe hupt nicht== * Batterie leer * Hupenknopf korrodiert * Draht ab ==Scheinwerfer zu schwach== * zu starke Lampe verbaut * Kontakte im Zündlichtschalter oder Abblendschalter oder in der Fassung korrodiert * Refelktor blind ==Batterie lädt nicht== * Ladesicherung durchgebrannt * Ladespule liefert keinen Strom * Ladeanlage defekt Man kann anstelle der Batterie eine Prüflampe anklemmen, diese muss mit steigender Motordrehzahl heller leuchten, wenn Ladesrom fliesst. ==Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus== * Massefehler, Abhilfe eine extra Masseleitung vom Motor zu den Massepunkten führen * Verkabelungsfehler nach Umbau in einem [[Leitungsverbinder]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 1102e3f635c07a608e52fd03c2b6029b2addd1be 435 434 2010-11-23T14:35:34Z Zschopower 13 /* Batterie lädt nicht */ wikitext text/x-wiki Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: ==Kein Zündfunke== Hier ist zunächst bei Unterbrecherzündung der Unterbrecher zu prüfen. Bei elektronischer Zündung sowohl die Lade- als auch die Geberspule, danach die Zündspule. Eine externe Zündspule kann man leicht prüfen: Batterie plus über ein Kabel mit Zündspule Klemme 1 verbinden, Zündkerze in Kerzenstecker, Batterie minus über Kabel mit dem Kerzenkörper verbinden, Ein weiteres Kabel an Zündspule Klemme 15 anschliessen, das andere Ende dieses Kabels ganz kurz an Batterie minus halten, beim Wegnehmen muss ein Funke an den Kerzenelektroden überspringen. ==eine Lampe leuchtet nicht== * Im einfachsten Fall ist die Lampe defekt. Das kann man prüfen, indem man die Lampe direkt an die Batterie anschliesst. * Die nächst häuftige Ursache sind Korrosion an der Lampenfassung, an einem Schalter oder ein Masseproblem. Dazu verfolgt man mit einer Prüflampe die Leitungen von der Grundplatte über die Schalter bis zur Lampenfassung. Weil die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungskreise sind, kann man nur messen, wenn der Motor läuft. * Ist schon am Kabel, welches von der Grundplatte kommt, keine Spannung zu messen, muss man die Grundplatte abschrauben und nachschauen, ob entweder das Kabel an der Lötstelle abvibriert ist, oder ob der masseseitige Spulenanschluss keinen Kontakt zur Masse mehr hat. ==Lampen brennen durch== * Wenn Änderungen an der Elektrik gegenüber dem Originalzustand vorgenommen wurden, ist zuerst hier der Fehler zu suchen. [[Polrad]] und [[Grundplatte]] mit den Spulen müssen elektrisch/magnetisch zueinander passen. * Die verwendeten Lampen sollten von NARVA sein und ihre Spannung und Leistung darf nicht von der Originalbestückung abweichen. * Wackelkontakte an den Lampenfassungen können auch zu schnellem Durchbrennen der Glühfäden führen. * Rücklichtlampe und Tachobeleuchtung müssen stets beide funktionieren. Fällt eine Lampe aus, dauert es nicht lange, bis die andere auch durchbrennt. ==Sicherung brennt durch== Die Sicherungen befinden sich im Ladestromkreis für die Batterie und im Gleichstromkreis von der Batterie zu den Verbrauchern: Hupe, Blinker, Standlicht und ggf. Leerganganzeige. Eine in der richtigen Stärke eingesetzte Sicherung darf nur im Kurzschlussfall durchbrennen. Man kann die Ursache gut suchen, wenn man anstelle der defekten Sicherung eine Prüflampe an die entsprechenden Kontaktfahnen des Sicherungshalters klemmt. Die Prüflampe leuchtet, solange der Kurzschluss vorhanden ist. Man muss jetzt den Gleichstromkreis zu den Verbrauchern verfolgen und an den verschiedenen Kontakten wackeln, bis man die Stelle gefunden hat, an der die Prüflampe ausgeht. ==Bremslicht geht nicht== * Lampedurchgebrannt * Keine Spannung von der Lichtspule auf der Grundplatte * Bremslichtkontakt nicht in Ordnung. Bei lufendem Motor das Kabel am hinteren Bremsschild abziehen und an Masse halten. Wenn das Bremslicht jetzt angeht, ist der Schalter nicht i.O. ==Blinker blinken nicht oder zu schnell== * Batterie leer * Bei zwei Blinkern pro Seite ist eine Lampe ausgefallen. ==Hupe hupt nicht== * Batterie leer * Hupenknopf korrodiert * Draht ab ==Scheinwerfer zu schwach== * zu starke Lampe verbaut * Kontakte im Zündlichtschalter oder Abblendschalter oder in der Fassung korrodiert * Refelktor blind ==Batterie lädt nicht== * Ladesicherung durchgebrannt * Ladespule liefert keinen Strom * Ladeanlage defekt Man kann anstelle der Batterie eine Prüflampe anklemmen, diese muss mit steigender Motordrehzahl heller leuchten, wenn Ladestrom fliesst. ==Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus== * Massefehler, Abhilfe eine extra Masseleitung vom Motor zu den Massepunkten führen * Verkabelungsfehler nach Umbau in einem [[Leitungsverbinder]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Fehlersuche]] e50db8985555f8df2b3f692798de584bafe971bb 436 435 2010-11-23T14:37:44Z Zschopower 13 /* Bremslicht geht nicht */ wikitext text/x-wiki Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: ==Kein Zündfunke== Hier ist zunächst bei Unterbrecherzündung der Unterbrecher zu prüfen. Bei elektronischer Zündung sowohl die Lade- als auch die Geberspule, danach die Zündspule. Eine externe Zündspule kann man leicht prüfen: Batterie plus über ein Kabel mit Zündspule Klemme 1 verbinden, Zündkerze in Kerzenstecker, Batterie minus über Kabel mit dem Kerzenkörper verbinden, Ein weiteres Kabel an Zündspule Klemme 15 anschliessen, das andere Ende dieses Kabels ganz kurz an Batterie minus halten, beim Wegnehmen muss ein Funke an den Kerzenelektroden überspringen. ==eine Lampe leuchtet nicht== * Im einfachsten Fall ist die Lampe defekt. Das kann man prüfen, indem man die Lampe direkt an die Batterie anschliesst. * Die nächst häuftige Ursache sind Korrosion an der Lampenfassung, an einem Schalter oder ein Masseproblem. Dazu verfolgt man mit einer Prüflampe die Leitungen von der Grundplatte über die Schalter bis zur Lampenfassung. Weil die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungskreise sind, kann man nur messen, wenn der Motor läuft. * Ist schon am Kabel, welches von der Grundplatte kommt, keine Spannung zu messen, muss man die Grundplatte abschrauben und nachschauen, ob entweder das Kabel an der Lötstelle abvibriert ist, oder ob der masseseitige Spulenanschluss keinen Kontakt zur Masse mehr hat. ==Lampen brennen durch== * Wenn Änderungen an der Elektrik gegenüber dem Originalzustand vorgenommen wurden, ist zuerst hier der Fehler zu suchen. [[Polrad]] und [[Grundplatte]] mit den Spulen müssen elektrisch/magnetisch zueinander passen. * Die verwendeten Lampen sollten von NARVA sein und ihre Spannung und Leistung darf nicht von der Originalbestückung abweichen. * Wackelkontakte an den Lampenfassungen können auch zu schnellem Durchbrennen der Glühfäden führen. * Rücklichtlampe und Tachobeleuchtung müssen stets beide funktionieren. Fällt eine Lampe aus, dauert es nicht lange, bis die andere auch durchbrennt. ==Sicherung brennt durch== Die Sicherungen befinden sich im Ladestromkreis für die Batterie und im Gleichstromkreis von der Batterie zu den Verbrauchern: Hupe, Blinker, Standlicht und ggf. Leerganganzeige. Eine in der richtigen Stärke eingesetzte Sicherung darf nur im Kurzschlussfall durchbrennen. Man kann die Ursache gut suchen, wenn man anstelle der defekten Sicherung eine Prüflampe an die entsprechenden Kontaktfahnen des Sicherungshalters klemmt. Die Prüflampe leuchtet, solange der Kurzschluss vorhanden ist. Man muss jetzt den Gleichstromkreis zu den Verbrauchern verfolgen und an den verschiedenen Kontakten wackeln, bis man die Stelle gefunden hat, an der die Prüflampe ausgeht. ==Bremslicht geht nicht== * Lampe durchgebrannt * Keine Spannung von der Lichtspule auf der Grundplatte * Bremslichtkontakt nicht in Ordnung. Bei laufendem Motor das Kabel am hinteren Bremsschild abziehen und an Masse halten. Wenn das Bremslicht jetzt angeht, ist der Schalter nicht i.O. ==Blinker blinken nicht oder zu schnell== * Batterie leer * Bei zwei Blinkern pro Seite ist eine Lampe ausgefallen. ==Hupe hupt nicht== * Batterie leer * Hupenknopf korrodiert * Draht ab ==Scheinwerfer zu schwach== * zu starke Lampe verbaut * Kontakte im Zündlichtschalter oder Abblendschalter oder in der Fassung korrodiert * Refelktor blind ==Batterie lädt nicht== * Ladesicherung durchgebrannt * Ladespule liefert keinen Strom * Ladeanlage defekt Man kann anstelle der Batterie eine Prüflampe anklemmen, diese muss mit steigender Motordrehzahl heller leuchten, wenn Ladestrom fliesst. ==Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus== * Massefehler, Abhilfe eine extra Masseleitung vom Motor zu den Massepunkten führen * Verkabelungsfehler nach Umbau in einem [[Leitungsverbinder]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Fehlersuche]] d4cd7b00521fc0562571315aadeae22670159c2b Häufige Fehler 0 148 427 408 2010-11-22T13:48:47Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/> Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet. * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen. * '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben. * '''Kerzenstecker''' ist auch einer der üblichen Verdächtigen * '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen. * '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren. * '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen. * '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen. * '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen. [[Kategorie:Wartung]] [[Kategorie:Fehlersuche]] df201c0d86730fe3d4adfa54d5b3562c1d27fe04 Kategorie:Fehlersuche 14 179 428 2010-11-22T13:53:08Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Was ist zu tun, wenn die Simme nicht so will, wie Fahrerin oder Fahrer? Hier wirst Du geholfen! Ach nee doch eher nicht, denn wir sind ja nicht bei Veronika, son…“ wikitext text/x-wiki Was ist zu tun, wenn die Simme nicht so will, wie Fahrerin oder Fahrer? Hier wirst Du geholfen! Ach nee doch eher nicht, denn wir sind ja nicht bei Veronika, sondern im Schwalbennest. Also nochmal: Hier findest Du Hinweise, wie und wo Du selber suchen solltest. Wenn Du das gemacht hast und wenn's alles nix nützt, dann kannst Du ja immer noch einen Beitrag im Forum verfassen. e960d819554ab315713b991d5b449d3e3b52b5ee Hauptseite 0 1 429 404 2010-11-22T13:54:26Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] ==Kategorien== *[[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] *[[Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] *[[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] *[[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] *[[:Kategorie:Wartung|Wartung]] *[[:Kategorie:Zündung|Zündung]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] dede36afc16a3970a79ef81c178ec4d2753cbfa6 430 429 2010-11-22T13:55:01Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche] * [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]] ==Kategorien== *[[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] *[[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] *[[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] *[[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] *[[:Kategorie:Wartung|Wartung]] *[[:Kategorie:Zündung|Zündung]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] dc8f1687cd7de106f9d731d5358693deba8b55b4 461 430 2010-11-27T21:24:17Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == * [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] * [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest] * [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche] * [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] ==Kategorien== *[[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] *[[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] *[[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] *[[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] *[[:Kategorie:Wartung|Wartung]] *[[:Kategorie:Zündung|Zündung]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 5e8748ac29e148c92b33aeb011d5325c96b0e2f7 462 461 2010-11-27T22:18:54Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- |} ==Kategorien== *[[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] *[[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] *[[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] *[[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] *[[:Kategorie:Wartung|Wartung]] *[[:Kategorie:Zündung|Zündung]] == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] d3fca32712f24d08bd64ecc69981c19aa88d658e Unterbrecher 0 137 431 372 2010-11-22T15:11:52Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Unterbrecher hat die Aufgabe, im Zündzeitpunkt zu öffnen und durch die Unterbrechung des Stromflusses durch die [[Primärspule]], die er vorher kurzgeschlossen hatte, Energie auf die [[Zündspule]] zu geben, die daraus Hochspannung von ca. 15.000 Volt für den Zündfunken erzeugt. Gesteuert wird der Unterbrecher durch einen Nocken (Buckel) auf der Welle vom [[Polrad]] Der Unterbrecher ist ein Verschleissteil, welches regelmässig bei der [[Inspektion]] zu kontrollieren, nachzustellen und ggf. auszutauschen ist. Verschleiss tritt an drei Stellen auf: * die Unterbrecherkontakte können bei fehlerhaftem [[Kondensator]] schnell abbrennen * der Hammer, der auf dem Nocken gleitet, nutzt sich ab * das Lager im Unterbrecherhebel kann ausschlagen Nachzustellen sind zuerst der Unterbrecherkontaktabstand, der 0,4mm bei weitester Öffnung betragen muss (das ist nicht zwangsläufig beim oberen Totpunkt OT) und anschliessend der Zündzeitpunkt auf 20 Grad vor OT. Bei den M53/54 Motoren sind das 1,5mm vor OT, bei M531/541 1,8mm vor OT. siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrecherkontakt [[Kategorie:Zündung]] b7f83024fdfd2ce68aa6c53ccad682b0049152c2 Lenkerpendeln 0 180 432 2010-11-22T17:45:36Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Mögliche Ursachen: ==Lenkkopflager== * Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweise…“ wikitext text/x-wiki Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Mögliche Ursachen: ==Lenkkopflager== * Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweisen bzw. muss richtig eingestellt sein.<br/> Der Lenker sollte sich mit ganz leichtem Widerstand nach links und recht drehen lassen. Einstellung über die oberste Lagerschale, welche noch durch eine Mutter und Scheibe gesichert wird. Ist dies getan, nimm beide vorderen Stoßdämfer in die Hände (Schwalbe steht auf Hauptständer und Hinterrad) und drück die Gabel vor und zurück ( !hier werden andere Bauteile leider mit einbezogen, sollte man aber identifizieren können! Ist Spiel nach der Einstellung vorhanden -> Zerlegen und begutachten. * Dieses darf keine Rastpunkte besitzen.<br/> Schwalbe steht auf Hinterrad und Hauptständer, beim drehen darf keine Rastung festzustellen sein. Die Lenkung hakt dann an dem einen oder anderen Punkt. Ist ein solcher Punkt vorhanden -> Lenkkopflager komplett tauschen. * Dieses darf nicht eingelaufen sein. Es haben sich Laufspuren in den Lagerschalen gebildet. Beurteilung nur nach Ausbau. -> Lenkkopflagersatz tauschen. Das Lenkkopflager sitzt ober- und unterhalb des Lenkkopfes. Es besteht aus 4 Lagerschalen und 2 Lagern. Ausbau -> -Bremsbowdenzug aushängen -Lenker mit Anbauteilen demontieren -Kontermutter/Scheibe und oberen Lagerschale demontieren -Vordergabel nach unten herrausziehen ==Reifen/Felge== Steht dort Pneumant drauf, wechselst Du diese umgehend. Ansonsten ist der Reifen auf richtigen Sitz auf der Felge zu prüfen, er darf desweiteren keine Beulen aufweisen. Die Felge darf ebenfalls nicht krumm sein. Das wird deutlich, wenn du das Rad drehst und seinen Lauf begutachtest. ==Schwinge== Ist die Schwinge krumm?<br/> Bau sie aus: Bremse/Rad demontieren, Stoßdämpfer lösen, hintere Schwingenachse ausziehen. Die Schwinge legst du kopfüber auf eine ebende Fläche. Sie darf nicht kippeln wenn du Druck auch einen Punkt ausübst. Nach Prüfen der Silentbuchsen (weiter unten) kann die hoffentlich noch intakte Schwinge wieder verbaut werden. Hier ist dabei zu beachten, das die Schwinge sich fre ibewegt. Die Mutter der hinteren Schwingenachse so fest, so dass sie sich selbständig langsam zu Boden senkt (ohne Anbauteile wie Stoßdämpfer etc.). Das soll soviel heißen, dass du die Schwinge nach oben Richtung Kotflügel klappst und sie sich dann langsam ohne Kraft einwirkung deinerseits zu Boden senkt/dreht. ==Silentbuchsen== Diese sollten mittig sitzen und nicht ausgeschlagen sein, nach oben oder unten durchgebogen sein, so dass ein Spalt zwischenihr und Metallbuchse ist. Es sollte gerade sitzen. Langen Bolzen durch die Metallbuchse schieben und rechtem Winkel zum Bauteil achten. Der Bolzen darf auch kein Spiel in der Buchse haben. Die Gummibuchsen härten mit der Zeit auch aus und haben dann keine dämpfende und federende Wirkung. Ist irgendeins der Dinge der Fall, tauschen (nur im Paar). ==Radlager== Bei ausgebautem Rad wird jedes Lager einzeln auf Spiel und Leichtgängigkeit geprüft. Beweg dazu den inneren Ring des Lagers. ==Stoßdämpfer== Haben diese unterschiedliche Länge , sind sie auszutauschen. Dämpf und Federwirkung werden bei einer Testfahrt deutlich. Hier auch die Silentbuchsen begutachten. [[Kategorie:Fahrwerk]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 71c9fb94784bfd4e4ccb3178534ae0856dcefd9b Öl 0 77 433 198 2010-11-23T07:15:35Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen. ==Getriebeöl== Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden. Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. GL3 ist besser geeignet als GL4. GL5 ist zu vermeiden, weil die Kupplung rutschen könnte. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen. In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden. ==Zweitaktöl== Zweitaktöl ist das Öl, welches ins Benzin zur Hestellung des [[Gemisch]]s gegeben wird. Für alte, unregenerierte Motore sollte kein vollsynthetisches Zweitakt-Öl verwendet werden, weil dadurch alte Ablagerungen gelöst werden, die für Schäden in den Lagern und auf der Zylinderlauffläche sorgen können. Bei vollständig regenerierten Motoren ist die Verwendung von vollsynthetischem Öl unproblematisch. Es kann dann sogar mit weniger Öl ausgekommen werden. Ein weiterer Vorteil wäre die geringere Qualmwolke. Nachteilig der höhrere Preis. Allerdings ist die Qualität auch der preiswerten mineralischen Öle besser als die früher geforderten Spezifikationen. Alle bei uns zu kaufenden Zweitaktöle sind selbstmischend. Es spielt keine Rolle, ob man sie vor oder nach dem Tanken in das Benzin mischt. 571e37035be180d1b78b19ad94e3705a995064da Motor hat keine Leistung 0 181 437 2010-11-24T11:59:02Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Was ist zu prüfen, wenn der Motor wenig oder so gut wie keine Leistung mehr hat?<br/> Er springt zwar an, will aber keine "Wurscht vom Brot ziehen". * '''Zündz…“ wikitext text/x-wiki Was ist zu prüfen, wenn der Motor wenig oder so gut wie keine Leistung mehr hat?<br/> Er springt zwar an, will aber keine "Wurscht vom Brot ziehen". * '''Zündzeitpunkt''' ist grandios daneben: einstellen. * Motor läuft viel zu '''fett''': Vergaser und Kurbelwellen-Dichtringe überprüfen * '''Auspuff''' ist zugepeekt oder auch verstopft: säubern * '''Kompression''' ist zu niedrig: die [[Garnitur]] (Kolben und Zylinder) ist verschlissen: erneuern [[Kategorie:Fehlersuche]] [[Kategorie: Motor]] 06d9d3a27a335f1ea5449c8f5345672b722775a1 Kompression 0 182 438 2010-11-24T13:20:34Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Kompression ist eine andere Bezeichnung für die Verdichtung, die der Kolben erzeugt, wenn er das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den …“ wikitext text/x-wiki Die Kompression ist eine andere Bezeichnung für die Verdichtung, die der Kolben erzeugt, wenn er das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den Zylinderkopf drückt. Mit einem Kompressionsmesser, den man anstelle der [[Zündkerze]] einschraubt, kann man die Kompression messen. Es sollte ein Wert oberhalb von 8 Bar herauskommen. Liegt der gemessene Wert niedriger, macht sich schon Verschleiss bemerkbar. Besonders unter 5 Bar wird man davon ausgehen müssen, dass die [[Garnitur]] verschlissen ist und ersetzt werden sollte.<br/> Der Motor wird dann kaum noch Kraft entfalten können. [[Kategorie:Motor]] 441c9ca782af3367182d804636c1af5f748d1ea6 Garnitur 0 183 439 2010-11-24T20:28:51Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Als Garnitur werden von manchen Simsonisten [[Kolben]] und [[Zylinder]] gemeinsam bezeichnet.<br/> Ein üblicher "terminus technicus" ist dieser Begriff jedoch ni…“ wikitext text/x-wiki Als Garnitur werden von manchen Simsonisten [[Kolben]] und [[Zylinder]] gemeinsam bezeichnet.<br/> Ein üblicher "terminus technicus" ist dieser Begriff jedoch nicht, er passt eher in einen lockeren Spruch. Aber wo wir nun schon mal dabei sind:<br/> beide müssen genau zueinander passen. Das Einbauspiel beträgt: * für Motor M53/M54 0,04mm * für Motor M531/541 0,03mm D.h. der Kolben hat einen um das Einbauspiel kleineren Durchmesser als die Zylinderbohrung. Verschliessmass ist eine Differenz von 0,2mm. [[Kategorie:Motor]] 9920961933e0ac92cf874cc99401b44f87cab507 Massepunkt 0 163 440 393 2010-11-24T21:44:42Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki An den Simson-Mopeds und Rollern wird (wie überlicherweise in der KFZ-Elektrik), um Kabel zu sparen, die Stromrückleitung über die Karosserie oder den Rahmen vorgenommen. Dazu muss die Rückleitung vom Erzeuger oder Verbraucher, wie z.B. den Lichtspulen oder dem Rücklicht, elektrisch leitend mit dem Metall verbunden sein. An einigen Stellen, wie z.B. dem Rahmenstirnrohr, dem Starterhebel oder im Herzkasten gibt es spezielle Massepunkte, an die die Rückleitungen von verschiedenen Verbrauchern geführt werden. Durch Korrosion (Rost) oder auch durch zu gute Lackierung kann die elektrische Verbindung zur Masse beeinträchtigt werden. Es ist deshalb sinnvoll, die verschiedenen Massepunkte mit einem gesonderten Massekabel miteinander zu verbinden. [[Kategorie:Elektrik]] d8ddc11c892d47ef2a2301ffde8dbfe1087143d7 Panne 0 104 441 239 2010-11-24T21:47:45Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an Ort und Stelle behoben werden kann. Kann man den Defekt mit den üblichen Bordmitteln an Ort und Stelle beheben, dann spricht man von einem technischen Halt. Dazu gehört z.B. das Wechseln der Zündkerze, das Reinigen des Vergasers, das Flicken eines Schlauchs, das Nachspannen der Kette oder Ersetzen einer Glühlampe. Ein leer gefahrener Tank ist keine Panne, sondern eigene Blödheit. Defekte, die auftreten, weil man die [[Wartung]] vernachlässigt hat, sollte man tunlichst auch nicht als Panne bezeichnen, sondern sich selber in den Allerwertesten treten und die Simme zur Strafe nach Hause schieben. [[Kategorie:Fehlersuche]] e08cf3139d1d389a9ff5e77a31d13199c994dced Kraftfahrt-Bundesamt 0 133 442 322 2010-11-26T13:15:45Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Das KBA sitzt in Flensburg und * genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile * überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern * führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister * gibt Auskünfte aus den Registern und * erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte Obiger Text ist eine kurze Zusammenfassung von der Internetseite des KBA. Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, eine nicht mehr vorhandene [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für Simson-Roller und Mopeds für wenig Geld neu zu beantragen. Weniger beliebt ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte". Weiteres siehe in der FAQ des Schwalbennest. http://www.kba.de [[Kategorie:Recht]] 57b48d1997fc2160e7f5c7d3ae536b74ea2da7dd Kategorie:Recht 14 184 443 2010-11-26T13:18:58Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Wie gewohnt, ist bei uns in der BRD alles schön geregelt nach Recht und Gesetz. Um die diesbezüglichen Simson-spezifischen Aspekte geht es in diesen Themen:“ wikitext text/x-wiki Wie gewohnt, ist bei uns in der BRD alles schön geregelt nach Recht und Gesetz. Um die diesbezüglichen Simson-spezifischen Aspekte geht es in diesen Themen: 2260d59cbce3c99b63eb3f589e35745346def885 Tuning 0 98 444 220 2010-11-26T13:24:12Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Durch diese Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen. Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren. [[Kategorie:Recht]] a81577abbb5e332ae4d607d9d34c659fa248a609 Führerschein 0 27 445 52 2010-11-26T13:25:51Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument. == Führerschein für Simson-Kleinkrafträder == Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen. Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit: :''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.'' Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt: Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen. [[Kategorie:Recht]] 6f5950356e78bfe019c5283995cf7bf94dff1d23 Nebenluft 0 42 446 271 2010-11-26T14:17:42Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen. Prädestinierte Stellen sind z.b.: *[[Wellendichtring]] hinter der [[Grundplatte]] *[[Vergaser|Vergaserflansch]] *[[Zylinder|Zylinderfuß]] == Nebenlufttest == Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden. [[Kategorie:Fehlersuche]] c00fe8d18c833303723ef800706aa4676a813749 471 446 2010-11-30T13:22:09Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen. Prädestinierte Stellen sind z.b.: *[[Wellendichtring]] hinter der [[Grundplatte]] * Wellendichtring unter dem Antriebsritzel auf der Kupplungsseite (hier kann auch Getriebeöl angesaugt werden) *[[Vergaser|Vergaserflansch]] *[[Zylinder|Zylinderfuß]] * Gehäusemitteldichtung rund um die Kurbelkammer == Nebenlufttest == Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden. [[Kategorie:Fehlersuche]] 51c48c6bd4266897b589e6854b6458eb900ba000 Wärmeproblem 0 43 447 258 2010-11-26T14:18:46Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Das '''Wärmeproblem''' ist geradezu eine Legende unter den technischen Problemen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meist äußert es sich so, dass das Fahrzeug bei warmen Motor ausgeht, bzw. sich nicht mehr starten lässt. Die Ursachen für das Wärmeproblem lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien teilen: == Wärmeproblem bei Unterbrecherzündung == Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen. Meist ist hier der [[Kondensator]] defekt. == Wärmeproblem bei Elektronikzündung == Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen. Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte. Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km. Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind. Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller ist das [http://www.thalheimer-trafowerke.com Thalheimer Trafowerk]. == Wärmeproblem durch Gemischerzeugung == Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. Auch eine zu fette [[Vergaser|Vergasereinstellung]] kann zu entsprechenden Symptomen führen. [[Kategorie:Fehlersuche]] c19c3aa7d042d499cd57d61a3feaf07ca3c26371 Das Buch 0 76 448 179 2010-11-26T14:20:01Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki '''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von Erhard Werner. ==siehe auch== http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de [[Kategorie:Literatur]] 4fe34cb9a03641569b5d0e5f6191f9b76a6e2503 Schwalbennest 0 28 449 118 2010-11-26T14:21:20Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge. Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält. Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010). Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. 40afbab6117669ba86ff1f7ea3d70379284a8b6d Gemisch 0 60 450 304 2010-11-26T14:44:55Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki ==Benzin/Öl-Gemisch== Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==Sprit/Luft-Gemisch== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. ==Web-Links== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner e01d7dbff4972ffc3e5517744a629c592f5b0ad4 Standgas 0 185 451 2010-11-26T15:42:03Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Standgas ist die Menge an Benzin/Luft-[[Gemisch]], die benötigt wird, um einen unbelasteten Motor im Leerlauf laufen zu lassen. Der Begriff Leerlauf wird auch i…“ wikitext text/x-wiki Standgas ist die Menge an Benzin/Luft-[[Gemisch]], die benötigt wird, um einen unbelasteten Motor im Leerlauf laufen zu lassen. Der Begriff Leerlauf wird auch in der Simson-Literatur für zwei verschiedene Sachverhalte verwendet: * den Leergang zwischen dem 1. und 2. Gang, bei dem kein Zahnradpaar eine Kopplung zwischen Antriebs- und Abtriebswelle herstellt. (Leerlaufschalter, Leerlaufanzeige) * die mit den Standgaseinstellungen am Vergaser eingestellte Drehzahl (Leerlaufdüse, Leerlauf-Luftregulierschraube, Leerlaufkanal) [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Motor]] 8aab4e6c873f79635ab9846618779d72e762579a Leerlauf 0 186 452 2010-11-26T15:43:06Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Standgas]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Standgas]] ef4c14c18be52c09d713b3c3fe11b0e1db41909f Wiederinbetriebnahme 0 187 453 2010-11-26T17:49:40Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Da steht sie nun die "neue" Simson, vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möc…“ wikitext text/x-wiki Da steht sie nun die "neue" Simson, vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möchte, sollte man ein wenig für die Erstversorgung tun. Bitte auch wenn's noch so juckt, nicht gleich versuchen, den Motor in Betrieb zu nehmen. (Gilt nicht, wenn man ein tip-top Fahrzeug an Land gezogen hat, dass sofort fahrbereit ist. Dann reicht es, wenn man die Arbeiten einmal jährlich durchführt) Bitte besorgt Euch als Erstes die Betriebsanleitung (gibt es evtl. auch im Internet zu finden, einfach mal nach "miraculis" googlen) und ein zum Fahrzeug passendes Buch, z.B. von Erhard Werner [[ Das Buch | Simson-Roller Schwalbe]] , darin finden sich neben den technischen Daten auch viele Hinweise für die Wartung und Reparatur. Zeichnungen verdeutlichen die Funktion von vielen Komponenten. Damit sollte sich auch ein Anfänger langsam an die notwendigen Arbeiten heran trauen. Doch nun ran an die Simme, die folgende Arbeiten sind eigentlich immer sinnvoll und oft auch notwendig, wenn das Fahrzeug lange nicht bewegt wurde: * Tank ausspülen (den alten Sprit am besten bei einer Tankstelle entsorgen). Wenn man den Sprit noch verwenden kann, gebt beim Wiedereinfüllen eine Verschlusskappe Spiritus hinzu, der löst das leider unvermeidliche Wasser im Sprit. * Belüftungslöchlein im Tankdeckel freipulen und mit Druckluft durchblasen * Benzinhahn reinigen, darin sind zwei Siebe enthalten, die kleine Farb und Rostpartikel zurückhalten sollen und sich gerne zusetzen. Ein zusätzlicher Benzinfilter im Schlauch zum Vergaser ist nicht nur überflüssig, sondern oft auch Quell von neuem Ärger. * Vergaser reinigen, dabei alle Düsen ausblasen (nützt nur dann auf Dauer etwas, wenn mandie beiden ersten Punkte gemacht hat) * Auspuff an der hinteren Strebe öffnen und den Dämpfereinsatz von Ölkohle befreien (abkratzen oder mit dem Gasbrenner abbrennen), den Auspuff sollte man auch auskratzen. * Bowdenzüge ölen * Zündkerze rausdrehen, säubern, den Elektrodenabstand auf 0,4mm überprüfen. Dabei auch gleich ein Fingerhütchen Zweitaktöl in die Kerzenöffnung kippen und danach vorsichtig den Kickstartet mit der Hand betätigen. * Zündung einschalten und prüfen ob ein Zündfunke an der herausgeschraubten Zündkerze sichtbar ist. (die Batterie ist für die Zündung nicht notwendig, die versorgt nur Blinker und Hupe) * Reifenluftdruck und Funktion aller Glühlampen prüfen Für diese Arbeiten reicht das hoffentlich mitgekaufte Bordwerkzeug völlig aus. [[Kategorie:Wartung]] bd35eec614bdba2bf920ad5ef393764d19e3e75f 454 453 2010-11-26T17:51:22Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Da steht sie nun die "neue" Simson, vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möchte, sollte man ein wenig für die Erstversorgung tun. Bitte auch wenn's noch so juckt, nicht gleich versuchen, den Motor in Betrieb zu nehmen. (Gilt nicht, wenn man ein tip-top Fahrzeug an Land gezogen hat, dass sofort fahrbereit ist. Dann reicht es, wenn man die Arbeiten einmal jährlich durchführt) Bitte besorgt Euch als Erstes die Betriebsanleitung (gibt es evtl. auch im Internet zu finden, einfach mal nach "miraculis" googlen) und ein zum Fahrzeug passendes Buch, z.B. von Erhard Werner [[ Das Buch | Simson-Roller Schwalbe]] , darin finden sich neben den technischen Daten auch viele Hinweise für die Wartung und Reparatur. Zeichnungen verdeutlichen die Funktion von vielen Komponenten. Damit sollte sich auch ein Anfänger langsam an die notwendigen Arbeiten heran trauen. Doch nun ran an die Simme, die folgende Arbeiten sind eigentlich immer sinnvoll und oft auch notwendig, wenn das Fahrzeug lange nicht bewegt wurde: * Tank ausspülen (den alten Sprit am besten bei einer Tankstelle entsorgen). Wenn man den Sprit noch verwenden kann, gebt beim Wiedereinfüllen eine Verschlusskappe Spiritus hinzu, der löst das leider unvermeidliche Wasser im Sprit. * Belüftungslöchlein im Tankdeckel freipulen und mit Druckluft durchblasen * Benzinhahn reinigen, darin sind zwei Siebe enthalten, die kleine Farb und Rostpartikel zurückhalten sollen und sich gerne zusetzen. Ein zusätzlicher Benzinfilter im Schlauch zum Vergaser ist nicht nur überflüssig, sondern oft auch Quell von neuem Ärger. * Vergaser reinigen, dabei alle Düsen ausblasen (nützt nur dann auf Dauer etwas, wenn mandie beiden ersten Punkte gemacht hat) * Auspuff an der hinteren Strebe öffnen und den Dämpfereinsatz von Ölkohle befreien (abkratzen oder mit dem Gasbrenner abbrennen), den Auspuff sollte man auch auskratzen. * Bowdenzüge ölen * Zündkerze rausdrehen, säubern, den Elektrodenabstand auf 0,4mm überprüfen. Dabei auch gleich ein Fingerhütchen Zweitaktöl in die Kerzenöffnung kippen und danach vorsichtig den Kickstarter mit der Hand betätigen. * Zündung einschalten und prüfen ob ein Zündfunke an der herausgeschraubten Zündkerze sichtbar ist. (die Batterie ist für die Zündung nicht notwendig, die versorgt nur Blinker und Hupe) * Reifenluftdruck und Funktion aller Glühlampen prüfen Für diese Arbeiten reicht das hoffentlich mitgekaufte Bordwerkzeug völlig aus. [[Kategorie:Wartung]] 89b10c34f63c52d504ddb6514f4c4675669dbd9f 455 454 2010-11-26T22:22:53Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Da steht sie nun die "neue" Simson, vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möchte, sollte man ein wenig für die Erstversorgung tun. Bitte auch wenn's noch so juckt, nicht gleich versuchen, den Motor in Betrieb zu nehmen. (Gilt nicht, wenn man ein tip-top Fahrzeug an Land gezogen hat, dass sofort fahrbereit ist. Dann reicht es, wenn man die Arbeiten einmal jährlich durchführt) Bitte besorgt Euch als Erstes die Betriebsanleitung (gibt es evtl. auch im Internet zu finden, einfach mal nach "miraculis" googlen) und ein zum Fahrzeug passendes Buch, z.B. von Erhard Werner [[ Das Buch | Simson-Roller Schwalbe]] , darin finden sich neben den technischen Daten auch viele Hinweise für die Wartung und Reparatur. Zeichnungen verdeutlichen die Funktion von vielen Komponenten. Damit sollte sich auch ein Anfänger langsam an die notwendigen Arbeiten heran trauen. Doch nun ran an die Simme, die folgende Arbeiten sind eigentlich immer sinnvoll und oft auch notwendig, wenn das Fahrzeug lange nicht bewegt wurde: * Tank ausspülen (den alten Sprit am besten bei einer Tankstelle entsorgen). Wenn man den Sprit noch verwenden kann, gebt beim Wiedereinfüllen eine Verschlusskappe Spiritus hinzu, der löst das leider unvermeidliche Wasser im Sprit. * Belüftungslöchlein im Tankdeckel freipulen und mit Druckluft durchblasen * Benzinhahn reinigen, darin sind zwei Siebe enthalten, die kleine Farb und Rostpartikel zurückhalten sollen und sich gerne zusetzen. Ein zusätzlicher Benzinfilter im Schlauch zum Vergaser ist nicht nur überflüssig, sondern oft auch Quell von neuem Ärger. * Vergaser reinigen, dabei alle Düsen ausblasen (nützt nur dann auf Dauer etwas, wenn man '''vorher''' die ersten Punkte erledigt hat) * Auspuff an der hinteren Strebe öffnen und den Dämpfereinsatz von Ölkohle befreien (abkratzen oder mit dem Gasbrenner abbrennen), den Auspuff sollte man auch auskratzen. * Bowdenzüge ölen * Zündkerze rausdrehen, säubern, den Elektrodenabstand auf 0,4mm überprüfen. Dabei auch gleich ein Fingerhütchen Zweitaktöl in die Kerzenöffnung kippen und danach vorsichtig den Kickstarter mit der Hand betätigen. * Zündung einschalten und prüfen ob ein Zündfunke an der herausgeschraubten Zündkerze sichtbar ist. (die Batterie ist für die Zündung nicht notwendig, die versorgt nur Blinker und Hupe) * Reifenluftdruck und Funktion aller Glühlampen prüfen Für diese Arbeiten reicht das hoffentlich mitgekaufte Bordwerkzeug völlig aus. [[Kategorie:Wartung]] 172b68ef277ec5c85b804aa0127fb3d26f911621 464 455 2010-11-27T23:10:07Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Da steht sie nun die "neue" Simson, vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möchte, sollte man ein wenig für die Erstversorgung tun. Bitte auch wenn's noch so juckt, nicht gleich versuchen, den Motor in Betrieb zu nehmen. (Gilt nicht, wenn man ein tip-top Fahrzeug an Land gezogen hat, dass sofort fahrbereit ist. Dann reicht es, wenn man die Arbeiten einmal jährlich durchführt) Bitte besorgt Euch als Erstes die Betriebsanleitung (gibt es evtl. auch im Internet zu finden, einfach mal nach "miraculis" oder "Mutschy" googlen) und ein zum Fahrzeug passendes Buch, z.B. von Erhard Werner [[ Das Buch | Simson-Roller Schwalbe]] , darin finden sich neben den technischen Daten auch viele Hinweise für die Wartung und Reparatur. Zeichnungen verdeutlichen die Funktion von vielen Komponenten. Damit sollte sich auch ein Anfänger langsam an die notwendigen Arbeiten heran trauen. Doch nun ran an die Simme, die folgende Arbeiten sind eigentlich immer sinnvoll und oft auch notwendig, wenn das Fahrzeug lange nicht bewegt wurde: * Tank ausspülen (den alten Sprit am besten bei einer Tankstelle entsorgen). Wenn man den Sprit noch verwenden kann, gebt beim Wiedereinfüllen eine Verschlusskappe Spiritus hinzu, der löst das leider unvermeidliche Wasser im Sprit. * Belüftungslöchlein im Tankdeckel freipulen und mit Druckluft durchblasen * Benzinhahn reinigen, darin sind zwei Siebe enthalten, die kleine Farb und Rostpartikel zurückhalten sollen und sich gerne zusetzen. Ein zusätzlicher Benzinfilter im Schlauch zum Vergaser ist nicht nur überflüssig, sondern oft auch Quell von neuem Ärger. * Vergaser reinigen, dabei alle Düsen ausblasen (nützt nur dann auf Dauer etwas, wenn man '''vorher''' die ersten Punkte erledigt hat) * Auspuff an der hinteren Strebe öffnen und den Dämpfereinsatz von Ölkohle befreien (abkratzen oder mit dem Gasbrenner abbrennen), den Auspuff sollte man auch auskratzen. * Bowdenzüge ölen * Zündkerze rausdrehen, säubern, den Elektrodenabstand auf 0,4mm überprüfen. Dabei auch gleich ein Fingerhütchen Zweitaktöl in die Kerzenöffnung kippen und danach vorsichtig den Kickstarter mit der Hand betätigen. * Zündung einschalten und prüfen ob ein Zündfunke an der herausgeschraubten Zündkerze sichtbar ist. (die Batterie ist für die Zündung nicht notwendig, die versorgt nur Blinker und Hupe) * Reifenluftdruck und Funktion aller Glühlampen prüfen Für diese Arbeiten reicht das hoffentlich mitgekaufte [[Bordwerkzeug]] völlig aus. [[Kategorie:Wartung]] 06af3cc56f145b166be4bacbe9905a30765b4dff Kaufberatung 0 188 456 2010-11-27T17:51:17Z Zschopower 13 D wikitext text/x-wiki ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Moped oder Roller=== * Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M5x1=== Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]] für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! 4abd1cc3fc43f13e2b572f205dbabffc1f8268db 460 456 2010-11-27T20:16:06Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Moped oder Roller=== * Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M5x1=== Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! b4c9584d7fd60893dab20760e30806ca9553905b 463 460 2010-11-27T22:59:45Z Zschopower 13 /* Vorsicht vor gefälschten Papieren */ wikitext text/x-wiki ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Moped oder Roller=== * Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M5x1=== Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! 24b6326854a77235abce5d629969edc2d41b8c1c 465 463 2010-11-27T23:20:21Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Moped oder Roller=== * Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M5x1=== Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! d87ed1dc0b819e8e20e0f5ece6c37624a5b0d805 466 465 2010-11-28T18:43:07Z Zschopower 13 /* Besichtigung */ wikitext text/x-wiki ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Moped oder Roller=== * Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M5x1=== Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! 2025b6f5e2a8e299026c9145b2dace4221689fd6 Zündkerzenstecker 0 81 457 382 2010-11-27T19:06:52Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. ====Hilfskerzenstecker==== Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen. [[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|200px|thumb|left|Hilfskerzenstecker]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Zündung]] 000a94811741e906fef3d4948709655566cc5281 458 457 2010-11-27T19:08:08Z Prof 3 /* Hilfskerzenstecker */ wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. ====Hilfskerzenstecker==== [[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|thumb|Hilfskerzenstecker]]Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Zündung]] 08ba96cc61fb4df69e46947574755142b2f2f1db Tank 0 100 459 316 2010-11-27T19:54:08Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. ==Tank allgemein== Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. ==Tanksanierung== Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält. Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte: ===Entfettung=== Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt. ===Entrostung=== Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt. Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden. ====Zitronensäure==== Eine vielfach propagierte Methode benutzt im Drogeriemarkt leicht erhältliche Zitronensäue. Dazu muss auf jeden Fall spätestens nach der Entfettung der Benzinhahn entfernt werden und die Öffnung mit einem Korken verschlossen werden. Der Tank wird zu ca. 3/4 mit möglichst heissen Wasser gefüllt, dahinein kommen ca. 350 bis 400gr Zitronensäure. Durch Schwenken wird die Säure im Wasser gelöst und anschliessend wird der Tank vollständig mit heissem Wasser gefüllt. Dann je nach Verrostungsgrad ca. 6 bis 12 Stunden wirken lassen. Hinterher wird der Tank mehrfach gründlich mit Wasser gespült und getrocknet. Spiritus hilft dabei, das verbleibende Wasser zu lösen. Allerdings ist das Blech mit dieser Methode noch nicht passiviert und man muss besonders bei längerem Nichtgebrauch den Tank möglichst vollständig mit Sprit gefüllt haben, um weiteren Rost zu vermeiden. ===Abdichten=== Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden. ===Versiegeln=== Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack. Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon-Tanktechnik berichtet. c1f64da1975f8ab11a05d9c261350376066b4de9 Schrauben 0 189 467 2010-11-29T21:33:10Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraube…“ wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, das eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht den Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde.<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft bei plötzlichem Stillstand zu vermeiden. Simson hat dafür Sicherungsbleche.<br/> Kleiner Merksatz für Linksgewinde: "So wie ich lauf, so geh ich auf." ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben. ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. 1cf453703c58a166c2a027a416cd9a885958462f 468 467 2010-11-29T21:49:00Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, das eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht den Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde.<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft bei plötzlichem Stillstand zu vermeiden. Simson hat dafür Sicherungsbleche.<br/> Kleiner Merksatz für Linksgewinde: "So wie ich lauf, so geh ich auf." === Tips zum Schrauben === * vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet. * Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen. * Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm. * Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen. ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/> Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben. ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. 0eac076b0bc54454b168b8708e5aaa392b1836d7 472 468 2010-11-30T15:16:45Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach oben kommt.<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür Sicherungsbleche.<br/> Kleiner Merksatz um Rechts- und Linksgewinde zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf." === Tips zum Schrauben === * vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet. * Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen. * Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm. * Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen. ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gib und wirken lässt, notfalls auch über Nacht, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/> Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben. ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. [[Kategorie:Bauteil]] f0c94568f4a80ab374d01fc1edfa27af4cb8663b Muttern 0 190 469 2010-11-29T21:50:25Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Schrauben]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Schrauben]] b983763c872a170ad2a27db00671b8cafd1410cf Gewinde 0 191 470 2010-11-29T21:50:54Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Schrauben]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Schrauben]] b983763c872a170ad2a27db00671b8cafd1410cf Falschluft 0 192 473 2010-11-30T18:45:54Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Nebenluft]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Nebenluft]] 56dd39cf40c2900b0b4c7ffa5f0e1e93ff786793 Schrauben 0 189 474 472 2010-11-30T19:59:00Z Zschopower 13 /* Linksgewinde */ wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Rechtsgewinde - Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten. Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür Sicherungsbleche.<br/> Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf." === Tips zum Schrauben === * vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet. * Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen. * Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm. * Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen. ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gib und wirken lässt, notfalls auch über Nacht, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/> Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben. ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. [[Kategorie:Bauteil]] 4c9bb16983d29c53f2b249a9758d174d25542cce Benzinhahn 0 131 475 321 2010-11-30T20:06:53Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig. Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte der Benzinhahn stets geschlossen werden, weil sonst allein das [[Schwimmernadelventil]] verhindert, dass weiterhin Benzin in die Vergaserwanne nachläuft. Der Hebel hat drei Stellungen: (jeweils von vorn auf den Hebel geschaut) * rechts: geschlossen * unten: geöffnet * links: Reserve Die Reserve wird durch ein auf eine Bohrung im Hahnkörper aufgestecktes Steigröhrchen erreicht, welches in den Tank hineinragt. Verringert sich die Benzinmenge im Tank, kann irgendwann durch den niedrigen Pegel nichts mehr durch das Röhrchen fliessen, der Motor ruckelt zunächst und wird ausgehen, sofern nicht auf Reserve umgeschaltet wird. Danach fliesst das Benzin durch eine andere Bohrung im Hahnkörper und die [[Vierlochdichtung]] weiter in den Schlauch. Auf dem Benzinhahnkörper findet man das einzige Links-[[Gewinde]] bei unseren Simmen. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.<br/> Zum Befestigen des Benzinhahns wird die Überwurfmutter eine halbe Umdrehung auf den Benzinhahnkörper gedreht (links herum), dann wird die Mutter auf den Gewindestutzen am Tank gedreht. Der Benzinhahnkörper wird dabei festgehalten, dass er sich nicht mitdreht. Durch die unterschiedlichen Gewinderichtungen bewegt sich dabei der Benzinhahn in Richtung Tank, bis die Mutter die Verbindung fest schliesst. [[Kategorie:Bauteil]] c933890669095c969ebb662cf544f160122a2426 Bordwerkzeug 0 90 476 214 2010-11-30T20:24:00Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann. Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen. Inhalt:<br /> * Zündkerzenschlüssel; * 0,4mm Fühlerlehre, um den Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen; * Schraubendreher; * Doppelmaulschlüssel 17 X 19; * Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14); * Doppelmaulschlüssel 8 x 9; * Steckschlüssel 10 x 13; * 2 Reifenmontierhebel; * Hakenschlüssel für die Krümmermutter; zusätzlich: nicht im original Bordwerkzeug enthalten, aber oftmals sehr nützlich: * ausprobierte und für gut befundene [[Zündkerze]] [[Kategorie:Wartung]] 617b9a9638801b4fd425046a88ff1036cb3959ee Zündkerze 0 8 477 422 2010-11-30T20:34:34Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]]. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/> Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit derm Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegen. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 6505ef1777cc4ea7806889f8e9422b82aefbb28c 489 477 2010-12-05T16:10:35Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/> Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit derm Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegen. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] a27037417047a7e42dc140983aa3731a92a94c2f BING vs. BVF 0 45 478 253 2010-12-02T13:45:19Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkrafträder legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt. '''Vorteile:''' * Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative. * Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte * Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen. '''Nachteile:''' * Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR. * Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)" * Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall * Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich! '''Fazit:''' Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wermutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]]. [[Kategorie:Vergaser]] 3f6a9455b3c14b24a3f6f886bff66b618c6c0791 Reifen 0 80 479 420 2010-12-05T12:20:00Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht (nur!!) bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Aber abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] ae9c337daf3806052c99d4d9d830ba762dc9e3aa 484 479 2010-12-05T13:53:39Z Zschopower 13 /* Winterreifen */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht (nur!!) bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Aber abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 9cff99ebf633f9e478b619086df2a833ed7c9f69 485 484 2010-12-05T15:37:12Z Prof 3 /* Winterreifen */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] a1fad79d7a67e61529fb72e7df69550e95f4997e 486 485 2010-12-05T15:38:16Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 996bebbcbf555bacd0e84dcbc6458ca088328691 Winterreifen 0 193 480 2010-12-05T12:20:46Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Reifen]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Reifen]] 52618b247bbc4df6654a4ee8dce8736dabff5266 487 480 2010-12-05T15:39:14Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Reifen#Winterreifen]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Reifen#Winterreifen]] ca5ceb26cf7eeae952f9053e771398092b1aebb2 Teillastnadel 0 111 481 252 2010-12-05T12:29:47Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden. '''Hier die Daten:''' Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. '''Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln:''' Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 2f9db05bfd6c7fd461ef45941eb022bd5b2c2115 482 481 2010-12-05T12:31:19Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden. '''Hier die Daten:''' Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. '''Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln:''' Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] f425df29e33e39ad1c1076121a27530999dc8d2b 483 482 2010-12-05T12:45:04Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden. ==Daten nach Fahrzeug== ===Schwalbe=== Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen ===Vogelserie=== Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen ===Mopeds=== S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. ==Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln== Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. (Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv) ==Identifikation der BVF Teillastnadeln== Da es ja unzählige Varianten der einzelnen Teillastnadeln gibt (mit Rillen,ohne Rillen,mit Bezeichnung,ohne Bezeichnung...) habe ich mal die Nadeln gemessen,damit man diese,wenn sie zu Hause rumliegen,auch zuordnen kann.<br/> Gemessen habe ich von unten bis zur untersten Kerbe.Die Maße können, je nach Hersteller, bis zu 0,2mm variieren. N1-8 Bezeichnung: 09 oder 2A521 :38,3mm N1-11 Bezeichnung: 10 oder 2A511: 36,8mm N1-12 und N1-5 Bezeichnung: 08 oder 2A512: 36,2mm N1-1,N1-3 und N1-6 Bezeichnung: 04 oder 2A413: 39,4mm Die Nadeln der 3-er Serie (2B511)sind alle gleich und leicht zu erkennen,da dort die Kerben etwa mittig liegen. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 3e2609785b3d6bd7b474a7078ffb91d6c8ef1509 Krause 0 194 488 2010-12-05T16:03:54Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „In der '''Krankenfahrzeugfabrik Louis Krause''' wurden der legendäre [[Krankenfahrstuhl]] [[Duo]] und seine Vorgänger entwickelt und gebaut. Das Unternehmen wur…“ wikitext text/x-wiki In der '''Krankenfahrzeugfabrik Louis Krause''' wurden der legendäre [[Krankenfahrstuhl]] [[Duo]] und seine Vorgänger entwickelt und gebaut. Das Unternehmen wurde 1880 in Leipzig gegründet; produziert wurde später im Vorort Brandis. ''Die Krankenfahrstuhlfabrik, die 1972 verstaatlicht wurde, ist den meisten kein Begriff, obwohl hier vor der Verstaatlichung der Grundstein für das bekannte Duo 4/1 gelegt wurde, welches heute fälschlicherweise immer wieder Simson zugeschrieben wird. Bei Krause wurden viele verschiedene, teilweise heute etwas kurios anmutende, Krankenfahrstühle entwickelt und gebaut. Vorstellen möchten wir hier im Schwalbennest die Modelle ab dem Piccolo Trumpf da uns ab diesem Modell "gesicherte" Daten vorliegen. Bekannt, und mit großer Sicherheit auch Louis Krauses Federführung zu zuschreiben, wenn auch beim VEB Medizintechnik Dohna hergestellt, sind uns auch ein Modell ohne Verkleidung sowie eines mit einem MAW-Motor über dem Vorderrad und mit Vorderradantrieb. Sollte hier jemand neben unseren noch andere Fotos und Informationen besitzen würden wir uns über eine Benachrichtigung freuen, da an Informationen zu Krause - im Gegensatz zu Informationen zu Simson - im Internet und auch in Büchern nichts zu finden ist. Auch das KTA Archiv in Dresden hat bis jetzt keine weiteren Daten ergeben. Etwas interessantes noch für alle Piccolo und Duo Besitzer: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. Da erst ab 1955 Simson Motoren für den Einbau zur Verfügung standen, ist davon auszugehen das die ersten Krankenfahrstühle nur Handbetrieb hatten oder aber, wie schon geschrieben, andere Motoren z.B. der Firmen MAW, MZ und Sachs zur Verwendung kamen. Kurzes zur Geschichte der Firma: Gegründet wurde die Firma Krause 1880 in Leipzig. Nach dem Krieg wurde sie von Joachim Kunsch gekauft, der daraufhin Ende der 40er Jahre mit dem Bau von Kranken oder besser Versehrtenfahrzeugen begann. Das Ende des Baues von motorisierten Krankenfahrstühlen der Firma liegt, wie schon im ersten Satz geschrieben, im Jahre 1972 mit der Verstaatlichung dieses Teilzweiges und dem Anschluss an den VEB FAB, der seinen Sitz in Brandis hatte. Die Firma Krause firmierte von nun an als VEB Krankenfahrstuhlfabrik Leipzig und produzierte von nun an nur noch Krankenfahrstühle ohne Motor. '' d828775e94a83ce78d428c0195eeb66ddd48ccf5 497 488 2010-12-05T16:38:54Z Prof 3 wikitext text/x-wiki In der '''Krankenfahrzeugfabrik Louis Krause''' wurden der legendäre [[Krankenfahrstuhl]] [[Duo]] und seine Vorgänger entwickelt und gebaut. Das Unternehmen wurde 1880 in Leipzig gegründet; produziert wurde später im Vorort Brandis. ''Die Krankenfahrstuhlfabrik, die 1972 verstaatlicht wurde, ist den meisten kein Begriff, obwohl hier vor der Verstaatlichung der Grundstein für das bekannte Duo 4/1 gelegt wurde, welches heute fälschlicherweise immer wieder Simson zugeschrieben wird. Bei Krause wurden viele verschiedene, teilweise heute etwas kurios anmutende, Krankenfahrstühle entwickelt und gebaut. Vorstellen möchten wir hier im Schwalbennest die Modelle ab dem Piccolo Trumpf da uns ab diesem Modell "gesicherte" Daten vorliegen. Bekannt, und mit großer Sicherheit auch Louis Krauses Federführung zu zuschreiben, wenn auch beim VEB Medizintechnik Dohna hergestellt, sind uns auch ein Modell ohne Verkleidung sowie eines mit einem MAW-Motor über dem Vorderrad und mit Vorderradantrieb. Sollte hier jemand neben unseren noch andere Fotos und Informationen besitzen würden wir uns über eine Benachrichtigung freuen, da an Informationen zu Krause - im Gegensatz zu Informationen zu Simson - im Internet und auch in Büchern nichts zu finden ist. Auch das KTA Archiv in Dresden hat bis jetzt keine weiteren Daten ergeben. Etwas interessantes noch für alle Piccolo und Duo Besitzer: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. Da erst ab 1955 Simson Motoren für den Einbau zur Verfügung standen, ist davon auszugehen das die ersten Krankenfahrstühle nur Handbetrieb hatten oder aber, wie schon geschrieben, andere Motoren z.B. der Firmen MAW, MZ und Sachs zur Verwendung kamen. Kurzes zur Geschichte der Firma: Gegründet wurde die Firma Krause 1880 in Leipzig. Nach dem Krieg wurde sie von Joachim Kunsch gekauft, der daraufhin Ende der 40er Jahre mit dem Bau von Kranken oder besser Versehrtenfahrzeugen begann. Das Ende des Baues von motorisierten Krankenfahrstühlen der Firma liegt, wie schon im ersten Satz geschrieben, im Jahre 1972 mit der Verstaatlichung dieses Teilzweiges und dem Anschluss an den VEB FAB, der seinen Sitz in Brandis hatte. Die Firma Krause firmierte von nun an als VEB Krankenfahrstuhlfabrik Leipzig und produzierte von nun an nur noch Krankenfahrstühle ohne Motor. '' [[Kategorie:Fahrzeughersteller]] 7c2759c82e9eabaff6a8bf59b4ad9b9698ab9c95 Industrieverband Fahrzeugbau 0 172 490 406 2010-12-05T16:19:41Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''Industrieverband Fahrzeugbau (IFA)''' war ein Zusammenschluss verschiedener Kombinate der Kraftfahrzeugindustrie in der DDR. Auch [[Simson]] in Suhl war als Teil des IFA-Kombinates für Zweiradfahrzeuge Mitglied dieses Verbandes. ==Web-Links== [http://de.wikipedia.org/wiki/Industrieverband_Fahrzeugbau IFA bei Wikipedia] 07de0252e5d935aa20473bbca4c1a42bf73bc468 Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 491 213 2010-12-05T16:22:42Z Prof 3 einige Verlinkungen eingefügt wikitext text/x-wiki Diese Liste hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. {| class="wikitable" |- !Baujahr !!von !!bis |- | 1959 || 09938 || ~ |- | 1960 || ~ || ~ |- | 1961 || 14016 || ~ |- | 1962 || ~ || ~ |- | 1963 || ~ || ~ |- | 1964 || 15001 || ~ |- | 1965 || ~ || ~ |- | 1966 || 154XX || 159XX |- | 1967 || 1620X || 1678X |- | 1968 || 1697X || 17495 |- | 1969 || 175XX || 17827 |- | 1970 || 18290 || 18467 |- | 1971 || 1931X || 19589 |- | 1972 || 1982X || 21036 |- | 1973 || 21121 || 22887 |- | 1974 || 23187 || 24560 |- | 1975 || 25127 || 2558X |- | 1976 || 27155 || 28830 |- | 1977 || 28849 || 3074X |- | 1978 || 308XX || 32554 |- | 1979 || 3327X || 34675 |- | 1980 || 35070 || 36753 |- | 1981 || 3718X || 38342 |- | 1982 || 386XX || 401XX |- | 1983 || 40719 || 42178 |- | 1984 || 42261 || 43686 |- | 1985 || 43951 || 45905 |- | 1986 || 45965 || 4791X |- | 1987 || 4810X || 4937X |- | 1988 || 4953X || 5155X |- | 1989* || 516XX || 5249X |- | 1989* || 001 || 040 |- | 1990 || 048 || 613 |- | 1991** || 647 || 86X |- |} *) Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. **) Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. [[Kategorie:Liste]] b03a355e7244aa89e90d3ec8dbc4c54c4326ac8d Schwalbennest 0 28 492 449 2010-12-05T16:24:26Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge. ==Geschichte== Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010). ==Forum== Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält. Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. b82df52d1ad87e2bb3c3c07a694a934a1c6c6435 MZ 0 102 493 229 2010-12-05T16:28:18Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Motorradwerke Zschopau (MZ)''' waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl ('''AWO 425''') und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR. Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen. Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut. 803109bf4769f0ef6dffbc02ab3c93dc567c0dc9 494 493 2010-12-05T16:28:58Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Motorradwerke Zschopau (MZ)''' waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl ([[AWO 425]]) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR. Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen. Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut. [[Kategorie:Fahrzeughersteller]] cfa288946fa99d8f58799d9ac846a713c6b3dc29 Simson 0 49 495 410 2010-12-05T16:32:41Z Prof 3 /* Fahrzeuge */ wikitext text/x-wiki [[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit. == Geschichte == Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her. Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut. 1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie. Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg. Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an. 1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern. 1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird. Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert. == Fahrzeuge == [[Datei:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]] [[Datei:SR_50.jpg|thumb|Schwalbe]] [[Datei:S_100_01.jpg|thumb|S 100]] === vor der Wende === *[[AWO 425]] *[[KR 50]] *[[KR 51]] *[[KR 51/1]] *[[KR 51/2]] *[[S 50]] *[[S 51]] *[[S 53]] *[[S 70]] *[[SR 1]] *[[SR 2]] *[[SR 4-1]] *[[SR 4-2]] *[[SR 4-3]] *[[SR 4-4]] *[[SR 50]] === nach der Wende === *[[S 83]] *[[SD 50]] "Albatros" / "Altros" === Prototypen und Kleinserien=== *[http://de.wikipedia.org/wiki/GS50 GS 50] *[[KR 52]] *[[S 100]] == Literatur == Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5 61238f6c13c984a8fdc1a4947ad272e25c44f618 496 495 2010-12-05T16:34:17Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit. == Geschichte == Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her. Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut. 1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie. Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg. Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an. 1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern. 1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird. Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert. == Fahrzeuge == [[Datei:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]] [[Datei:SR_50.jpg|thumb|SR 50]] [[Datei:S_100_01.jpg|thumb|S 100]] === vor der Wende === *[[AWO 425]] *[[KR 50]] *[[KR 51]] *[[KR 51/1]] *[[KR 51/2]] *[[S 50]] *[[S 51]] *[[S 53]] *[[S 70]] *[[SR 1]] *[[SR 2]] *[[SR 4-1]] *[[SR 4-2]] *[[SR 4-3]] *[[SR 4-4]] *[[SR 50]] === nach der Wende === *[[S 83]] *[[SD 50]] "Albatros" / "Altros" === Prototypen und Kleinserien=== *[http://de.wikipedia.org/wiki/GS50 GS 50] *[[KR 52]] *[[S 100]] == Literatur == Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5 [[Kategorie:Fahrzeughersteller]] be83e39f732e3b7f8e84335c047ed0af6b87d627 Kategorie:Bauteil 14 195 498 2010-12-05T18:40:08Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Hier sind die im Wiki vorhandenen Beschreibungen der verschiedenen Komponenten eines Simson-Motors aufgeführt.“ wikitext text/x-wiki Hier sind die im Wiki vorhandenen Beschreibungen der verschiedenen Komponenten eines Simson-Motors aufgeführt. 13f313c934bfda4ba735034de1f14295c2e16dfb Normteil 0 196 499 2010-12-05T19:14:29Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Bei der Konstruktion muss aus Kostengründen immer darauf geachtet werden, dass möglichst viele Teile "von der Stange" eingesetzt werden. Sie müssen nicht spezi…“ wikitext text/x-wiki Bei der Konstruktion muss aus Kostengründen immer darauf geachtet werden, dass möglichst viele Teile "von der Stange" eingesetzt werden. Sie müssen nicht speziell für ein Modell angefertigt werden, sondern können nach Katalog ausgesucht und zugekauft werden. Zumeist gibt es auch nicht nur einen Lieferanten, was die Preisverhandlungen interessanter macht. Auch für den Betrieb und die Reparatur ist es günstig, wenn man möglichst viele Ersatzteile überall im Fachhandel kaufen kann und nicht in jedem Fall auf einen Simson-Händler angewiesen ist. Auch hier hat der Endverbraucher die Chance, einen besseren Preis oder eine bessere Qualität zu erzielen, indem er den "richtigen" Laden wählt. In den Simson-Fahrzeugen verwendete Normteile sind: * Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben * Ausgleichsscheiben * Kugellager und Nadellager * Wellendichtringe * Scheibenfedern * Antriebskette Üblicherweise nicht als Normteil bezeichnet, aber handelsüblich sind: * Glühlampen und Sicherungen * Batterie * Zündkerze und Kerzenstecker * Reifen und Schläuche * Felgen und Speichen Man kauft dann z.B. keinen "Wellendichtring für die Kurbelwelle der S51 rechts", sondern bestellt einen "Wellendichtring 20 x 47 x 7 Viton" und kann bei Aushändigung gleich nachprüfen, ob der Verkäufer das richtige rausgesucht hat. [[Kategorie:Bauteil]] 548f11ee8dcb2ff3fd540b752d9fac8c2ecc5803 Tatbestandskatalog 0 197 500 2010-12-05T19:22:22Z Dr.gerberit 7 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Tatbestandskatalog, auch "Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog", gibt Aufschluss, welche Verkehrsordnungswidrigkeit wieviel kostet. Am besten kann man sich …“ wikitext text/x-wiki Der Tatbestandskatalog, auch "Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog", gibt Aufschluss, welche Verkehrsordnungswidrigkeit wieviel kostet. Am besten kann man sich den Katalog über die Internetseite des [[ Kraftfahrt-Bundesamt ]] herunterladen. Aber Achtung: Da es sehr oft Neuerungen gibt, sollte man immer auf dem neuesten Stand bleiben. a5941fc8736936c6075b2667799853a9c63c6783 Führerschein 0 27 501 445 2010-12-05T19:26:38Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument, welches belegt, dass man Inhaber einer bestimmten Fahrerlaubnis ist. == Führerschein für Simson-Kleinkrafträder == Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen. Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit: :''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.'' Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt: Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen. [[Kategorie:Recht]] cfee262b9d0e09835dbab35fd15b4c850165a8be Nadellager 0 174 502 411 2010-12-05T19:37:52Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Nadellager finden sich in den Simson-Motoren in den Pleuel-Augen. <br/> Sie haben ihren Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern. Für die Zusammensetzung des Benzin-Öl-[[Gemisch]]s ist es wichtig zu wissen, ob im oberen Pleuelauge * ein Nadellager verbaut ist, dann kann 1:50 getankt werden * eine Bronzebuchse verbaut ist, dann muss 1:33 getankt werden. ==Web-Link== http://de.wikipedia.org/wiki/Nadellager [[Kategorie:Motor]] [[Kategorie:Bauteil]] 6aef54ea4c04d340fac08177d5726f90e2a517aa Kurbelwelle 0 144 503 351 2010-12-05T19:57:22Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Auf- und Abbewegung des [[Kolben]]s wird mit Hilfe der Kurbelwelle und des Pleuels in eine Drehbewegung umgesetzt. Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem Kugellager gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert. An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1. Für den Motor M5X1 gilt: 2 Kurbelwellenlager: 6204 C3 Wellendichtringe: links 20x35x07, rechts 20x47x07 [[Kategorie:Motor]] [[Kategorie:Bauteil]] 605dce02141230d4a3c8c6eb58ea13f84adb6bbc Vogelserie 0 65 504 136 2010-12-05T20:35:57Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Beginnend mit der [[Schwalbe]] gab [[Simson]] ab 1964 seinen Fahrzeugen die Namen heimischer Vogelarten. Durch diese Gemeinsamkeit und auch das verwendete [[Baukastensystem]] wurde - besonders für die SR 4 - Reihe die Bezeichnung '''Vogelserie''' geprägt. Die Vertreter dieser Serie waren der *[[SR 4-1]] "Spatz", der [[SR 4-2]] "Star", der [[SR 4-3]] "Sperber". der [[SR 4-4]] "Habicht" sowie die verschiedenen Modell der Schwalbe. Mit Einführung des [[S 50]] in den späten 1970er Jahren wurden vorerst keine Vogelnamen mehr vergeben. Aufgrund der großen Bekanntheit und Beliebtheit dieser Namen wurden die Modellbezeichnungen der Vogelserie Mitte der 1990er Jahre für die nun produzierten Typen "reaktiviert". So wurden Beispielsweise die letzten Modelle des [[SR 50]] als "Star Classic" vertrieben. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 03f34254fbc788c28f1d49aa72900a3996aa8025 Kleinkraftrad 0 50 505 340 2010-12-05T20:38:08Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]]. ==Definition== 50cm³, max. 45km/h, Ausnahmeregel für Simson in der Fahrerlaubnisverordnung FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 für Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind. ==Formen== Moped, Mokick, Roller == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] 923ec4c897c87e2fda4e81d91a4c6e5316844a72 513 505 2010-12-06T11:56:50Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]]. ==Definition== Kleinkrafträder sind gemäß § 2 (11) FZV zweirädrige Kraftfahrzeuge oder dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und folgenden Eigenschaften: a) zweirädrige Kleinkrafträder: mit Verbrennungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, oder mit Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt; b) dreirädrige Kleinkrafträder: mit Fremdzündungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, mit einem anderen Verbrennungsmotor, dessen maximale Nutzleistung nicht mehr als 4 kW beträgt, oder mit einem Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt; ==Einordnung von Simsons== Es gibt jedoch eine Ausnahmeregel für Simsons, so dass diese trotz der 60 Km/H bbH trotzdem als Kleinkraftrad gelten. Gemäß Einigungsvertrag Kapitel XI, Sgb. B, Abschnitt III, Ziffer 2, Maßgabe 21 (Bundesgesetzblatt 1990 II, S. 1101) sind Kleinkrafträder im Sinne der bisherigen Vorschriften der DDR (50 ccm/ 60 Km/H) den Kleinkrafträdern des § 18 (II) 4 StVZO gleichgestellt. Den § 18 StVZO gibt es zwar mittlerweile auch nicht mehr, jedoch ist im § 50 FZV festgelegt, dass diese Fahrzeuge weiterhin zulassungfrei bleiben. Auch führerscheinrechtlich sind die Simsons gem § FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 feV, Kleinkrafträdern gleichgestellt, so dass lediglich Klasse M erforderlich ist. ==Formen== Moped, Mokick, Roller == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] 006ec2b187ef11c8ae047534dcfcfafab01d4cea Motorrad 0 145 506 342 2010-12-05T20:39:32Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Ein Motorrad ist nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ Hubraum. Die Lücke zum Kleinkraftrad das maximal 50 cm³ haben darf, schliesst das Leichtkraftrad. [[Kategorie:Recht]] e783d46bb4aaa625f00ff548fe748da1ae67a94b Mofa 0 198 507 2010-12-06T10:48:42Z Dr.gerberit 7 Die Seite wurde neu angelegt: „Ein Mofas (=Motorisiertes Fahrrad) ist ein einspuriges einsitziges Kfz mit einer Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h; besondere Sit…“ wikitext text/x-wiki Ein Mofas (=Motorisiertes Fahrrad) ist ein einspuriges einsitziges Kfz mit einer Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h; besondere Sitze für die Mitnahme von Kindern unter sieben Jahren dürfen jedoch angebracht sein. Mofas sind gemäß § 4 Abs I, 1 FahrerlaubnisVO von der Fahrerlaubnispflicht ausgenommen. Gemäß § 5 Abs I FahrerlaubnisVO ist jedoch eine Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich. Diese kann in Deutschland mit 15 Jahren erworben werden. Hat man diese nicht, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor (20 Euro/ 1Pkt). Für Simsons trifft dies auf den SL 1 und SL 1S zu. Diese haben zwar eine bbH von 30 Km/H, jedoch ähnlich wie für Schwalbe&Co gibt es gemäß Einigungsvertrag eine Regelung, nach der diese Fzg., sofern sie vor dem 28.02.1992 erstmals in den Verkehr genommen sind, Mofas gleichzustellen sind. 11b4d44dd4d674bc9cc659a14d579824572d3200 Zulassung 0 199 508 2010-12-06T11:20:11Z Dr.gerberit 7 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Zulassung von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf …“ wikitext text/x-wiki Die Zulassung von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sein. [[Leichtkrafträder]] und [[Kleinkrafträder]] sind gem. § 3 (II) 1c und 1d von der Zulassung befreit. Für Leichtkrafträder ist jedoch gemäß § 4 (II) FZV die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens erforderlich. Dies trifft bei Simsons insbesondere für den Sperber zu. Für böse Tuner bedeutet das, dass je nach Umbau des Fahrzeugs dieses aus einer zulassungsfreien Kategorie in eine zulassungspflichtige Kategorie wechseln kann. Da die Zulassung nicht vorliegt, bedeutet dies, unbeachtet der führerscheinrechtlichen Straftat, ein Fahren ohne Zulassung (bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeit: 50 Euro/ 3 Pkt). 7398ea703bf53080e93a24a9629abbeba3fbf4d8 509 508 2010-12-06T11:26:38Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Zulassung''' von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sein. [[Leichtkraftrad|Leichtkrafträder]] und [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträder]] sind gem. § 3 (II) 1c und 1d von der Zulassung befreit. Für Leichtkrafträder ist jedoch gemäß § 4 (II) FZV die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens erforderlich. Dies trifft bei Simsons insbesondere für den Sperber zu. Für böse Tuner bedeutet das, dass je nach Umbau des Fahrzeugs dieses aus einer zulassungsfreien Kategorie in eine zulassungspflichtige Kategorie wechseln kann. Da die Zulassung nicht vorliegt, bedeutet dies, unbeachtet der führerscheinrechtlichen Straftat, ein Fahren ohne Zulassung (bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeit: 50 Euro/ 3 Pkt). [[Kategorie:Recht]] 995f53c153367b01cb5e2e2f83ed6933dc34c678 510 509 2010-12-06T11:36:47Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Zulassung''' von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sein. [[Leichtkraftrad|Leichtkrafträder]] und [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträder]] sind gem. § 3 (II) 1c und 1d von der Zulassung befreit. Für Leichtkrafträder ist jedoch gemäß § 4 (II) FZV die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens erforderlich. Dies trifft bei Simsons insbesondere für den [[SR 4-3|Sperber]] zu. Für böse [[Tuning|Tuner]] bedeutet das, dass je nach Umbau des Fahrzeugs dieses aus einer zulassungsfreien Kategorie in eine zulassungspflichtige Kategorie wechseln kann. Da die Zulassung nicht vorliegt, bedeutet dies, unbeachtet der führerscheinrechtlichen Straftat, ein Fahren ohne Zulassung (bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeit: 50 Euro/ 3 Pkt). [[Kategorie:Recht]] 8c5781be780aee7141cdbc641e83bc789a3827ab SR 4-3 0 40 511 78 2010-12-06T11:37:59Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist [[ZUlassung|zulassungspflichtig]]. Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle Ansauganlage. Da sich der Sperber nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 8b61377a8894bc9e5e660c5aec31104c6d7f2a9f 512 511 2010-12-06T11:38:41Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist [[Zulassung|zulassungspflichtig]]. Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle Ansauganlage. Da sich der Sperber nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 4e29b2a0f37c09d8e398e73575f9df9dbb5312b0 Leichtkraftrad 0 200 514 2010-12-06T12:12:07Z Dr.gerberit 7 Die Seite wurde neu angelegt: „ ==Definition== Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit…“ wikitext text/x-wiki ==Definition== Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3. ==Einordnung von Simsons== Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er das Kriterium von "mehr als 50ccm" nicht erfüllt, als Leichtkraftrad eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]], und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig. ==Formen== Moped, Mokick, Roller == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] 7e839fb0ba3139a338bb6a48378cfbe7f0287f62 515 514 2010-12-06T12:13:44Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki ==Definition== Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3. ==Einordnung von Simsons== Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er das Kriterium von "mehr als 50ccm" nicht erfüllt, als Leichtkraftrad eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]]), und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig. ==Formen== Moped, Mokick, Roller == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] 744ded849b12f4b1954dea63c42c872d024c51e8 517 515 2010-12-06T14:19:50Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki ==Definition== Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3. ==Einordnung von Simsons== Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er das Kriterium von "mehr als 50ccm" nicht erfüllt, als Leichtkraftrad eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]]), und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig. == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] 78e78455321bce1eb2cd2bcb5cfa38842ae58635 Tuning 0 98 516 444 2010-12-06T13:42:19Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Durch diese Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen. Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren. ==Eine kleine rechtliche Abhandlung== Vorweg: Ich möchte hier lediglich einen informatorischen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen. Aber zum Thema: Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben. == Zulassungsrecht: == Zuersteinmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat. Zur Erinnerung: Mofa =25 Km/H, KKR=50ccm/45 Km/H, Leichtkraftrad= >50ccm/ <125ccm Motorrad= >50ccm/ >45 Km/H Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. Das heißt, dass jede Änderung, die ich vornehme und die nicht in den Vorschriften der DDR festgehalten wurde, dazu führt, dass das Fzg nach aktueller Rechtslage bewertet wird. Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Alternative 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Alternative 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert. Alternative 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H (bzw 45 Km/H, da die Schwalbe ja nicht mehr den Vorschriften der DDR entspricht). Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad. Die nächste Kategorie Leichtkraftrad trifft ebenfalls nicht zu, da hier ein Hubraum von >50 ccm gefordert ist, den wir ja nicht haben. Die Folge: KKR und LKR sind von der Zulassung ausgenommen. Beides trifft nun nicht mehr zu. Somit wäre die Schwalbe zulassungsspflichtig. fahren ohne Zulassung bedeutet eine Ordnungswidrigkeit von 50 Euro/ 3Pkt. Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ein LKR geworden. LKR sind zwar von der Zulassung ausgenommen, benötigen jedoch ein amtliches Kennzeichen. Ist dies nicht vorhanden, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor. Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde. == Führerscheinrecht: == Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung: Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60) Klasse A1= LKR = >50 ccm <125 ccm Klasse A = Motorrad = >50 ccm/ >45 Km/H Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen: Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH nicht mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus. Auch Klasse A1 und A treffen nicht zu, da das Kriterium von >50 ccm nicht erfüllt wird. Nach herrschender Meinung ist es nun so, dass Klasse A als "Auffangtatbestand" gesehen wird, d.h., dass alle Fälle von Zweirädern, die sonst nicht eingeordnet werden können, Klasse A-plichtig sind. Somit bräuchten wir in diesem Fall also einen Motorradführerschein. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor. Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug deutlich in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen. ==sonstige Vorschriften/ Hinweise== Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!! Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt). Auch kann die Betriebserlaubnis durch Tuningmaßnahmen erlöschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird. Fazit: Tunig ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen! [[Kategorie:Recht]] d5ecca9707c562dc04889f82290c81de243a384c 518 516 2010-12-06T17:19:20Z Prof 3 Format repariert wikitext text/x-wiki Unter '''Tuning''' ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Im [[Schwalbennest]] ist Tuning nicht gern gesehen. Durch diese Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen. Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren. ==rechtliche Aspekte von Tuning== Vorweg: Wir möchten hier lediglich einen informativen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen. Aber zum Thema: Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben. === Zulassungsrecht: === Zuerst einmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat. Zur Erinnerung: * Mofa =25 Km/H; * Kleinkraftrad=50ccm/45 Km/H; * Leichtkraftrad= >50ccm/ <125ccm; * Motorrad= >50ccm/ >45 Km/H Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. Das heißt, dass jede Änderung, die ich vornehme und die nicht in den Vorschriften der DDR festgehalten wurde, dazu führt, dass das Fzg nach aktueller Rechtslage bewertet wird. Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Alternative 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Alternative 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert. Alternative 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H (bzw 45 Km/H, da die Schwalbe ja nicht mehr den Vorschriften der DDR entspricht). Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad. Die nächste Kategorie Leichtkraftrad trifft ebenfalls nicht zu, da hier ein Hubraum von >50 ccm gefordert ist, den wir ja nicht haben. Die Folge: KKR und LKR sind von der Zulassung ausgenommen. Beides trifft nun nicht mehr zu. Somit wäre die Schwalbe zulassungsspflichtig. fahren ohne Zulassung bedeutet eine Ordnungswidrigkeit von 50 Euro/ 3Pkt. Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ein LKR geworden. LKR sind zwar von der Zulassung ausgenommen, benötigen jedoch ein amtliches Kennzeichen. Ist dies nicht vorhanden, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor. Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde. === Führerscheinrecht: === Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung: * Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60) * Klasse A1= LKR = >50 ccm <125 ccm * Klasse A = Motorrad = >50 ccm/ >45 Km/H Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen: Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH nicht mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus. Auch Klasse A1 und A treffen nicht zu, da das Kriterium von >50 ccm nicht erfüllt wird. Nach herrschender Meinung ist es nun so, dass Klasse A als "Auffangtatbestand" gesehen wird, d.h., dass alle Fälle von Zweirädern, die sonst nicht eingeordnet werden können, Klasse A-plichtig sind. Somit bräuchten wir in diesem Fall also einen Motorradführerschein. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor. Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug deutlich in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen. ==sonstige Vorschriften/ Hinweise== Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!! Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt). Auch kann die Betriebserlaubnis durch Tuningmaßnahmen erlöschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird. '''Fazit''': Tuning ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen! [[Kategorie:Recht]] 2b87413267f75c983340ced8ed15f8f223a7e281 Datei:S 50 01.jpg 6 201 519 2010-12-06T18:13:06Z Prof 3 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 S 50 0 34 520 66 2010-12-06T18:39:15Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_50_01.jpg|thumb|S 50 im Suhler Museum]]Als '''S 50''' wird die 1974 eingeführte Nachfolgebaureihe der [[Vogelserie]] bezeichnet. Dieses Fahzeug bildete in seiner Grundkonzeption die Basis für alle Simson-Mokicks der folgenden Jahrzehnte. Als Motor kommt der bekannte [[M53]] in einer fahrtwindgekühlten Version zum Einsatz. Die Verwendung einer [[Teleskopgabel]] war eine Premiere im Kleinkraftradprogramm von [[Simson]]. ==Varianten== Der S 50 wurde bis 1980 in vier Varianten produziert, bevor die Ablösung durch die [[S 51]] - Reihe erfolgte. ===S 50 N=== Das ''nackige'' Version mit minmaler Ausstattung wurde nur in blauem Farbkleid ausgeliefert. Auf [[Blinker]] und [[Batterie]] wurde verzichtet; die Stromversorgung für die Hupe erfolgt über herkömmliche Monozellen. Als weitere Besonderheit sind die Fußrasten für den [[Sozius]] direkt an der Hinterradschwinge befestigt. ===S 50 B=== Die Standardvariante des S 50 verfügt im Gegensatz zum N-Modell über Batterie und Blinker. ===S 50 B1=== Einige ab Herbst 1975 eingeführte Verbesserungen z.B. an der elektischen Anlage ([[Zündung#SLPZ|außenliegende Zündspule]] und auf 25W erhöhte Lichtleistung) machten aus dem S 50 B die neue Version S 50 B1. Auch wanderten die Soziusfußrasten an den Rahmen, was für eine weitaus ruhigere Sitzposition für den Mitfahrer sorgt. ===S 50 B2=== Mit einer elektronischen Zündanlage und einer Lichtleistung von 35W bildete der S 50 B2 den Abschluss der S 50 - Evolution. == siehe auch == [[Datenblatt S 50|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 672ca8475275ec681ac940ffe9b487607917960e 521 520 2010-12-06T18:42:11Z Prof 3 /* S 50 N */ wikitext text/x-wiki [[Datei:S_50_01.jpg|thumb|S 50 im Suhler Museum]]Als '''S 50''' wird die 1974 eingeführte Nachfolgebaureihe der [[Vogelserie]] bezeichnet. Dieses Fahzeug bildete in seiner Grundkonzeption die Basis für alle Simson-Mokicks der folgenden Jahrzehnte. Als Motor kommt der bekannte [[M53]] in einer fahrtwindgekühlten Version zum Einsatz. Die Verwendung einer [[Teleskopgabel]] war eine Premiere im Kleinkraftradprogramm von [[Simson]]. ==Varianten== Der S 50 wurde bis 1980 in vier Varianten produziert, bevor die Ablösung durch die [[S 51]] - Reihe erfolgte. ===S 50 N=== Die ''nackige'' Version mit minmaler Ausstattung wurde nur in blauem Farbkleid ausgeliefert. Auf [[Blinker]] und [[Batterie]] wurde verzichtet; die Stromversorgung für die Hupe erfolgt über herkömmliche Monozellen. Als weitere Besonderheit sind die Fußrasten für den [[Sozius]] direkt an der Hinterradschwinge befestigt. ===S 50 B=== Die Standardvariante des S 50 verfügt im Gegensatz zum N-Modell über Batterie und Blinker. ===S 50 B1=== Einige ab Herbst 1975 eingeführte Verbesserungen z.B. an der elektischen Anlage ([[Zündung#SLPZ|außenliegende Zündspule]] und auf 25W erhöhte Lichtleistung) machten aus dem S 50 B die neue Version S 50 B1. Auch wanderten die Soziusfußrasten an den Rahmen, was für eine weitaus ruhigere Sitzposition für den Mitfahrer sorgt. ===S 50 B2=== Mit einer elektronischen Zündanlage und einer Lichtleistung von 35W bildete der S 50 B2 den Abschluss der S 50 - Evolution. == siehe auch == [[Datenblatt S 50|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] c3ed712ae20857744accef6826c811c905aa1ed8 Ladeanlage 0 155 522 377 2010-12-06T19:07:07Z Prof 3 Versionen ergänzt wikitext text/x-wiki Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt. Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören. == Schlusslichtdrossel== Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. ==Ladeanlage== Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird. ==Versionen== {|class="wikitable" |- !|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen |- |8871.1||SR 4-2/1, SR 4-4, KR 51/1|| |- |8871.3||S 50 B 1|| |- |8871.4||S 50 B|| |- |8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4|| |- |8871.5/1||KR 51/2 L|| |- |8871.6||S 51 B 1-X|| |- |8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E|| |- |} ==siehe auch== [[ELBA]] [[Kategorie:Elektrik]] 93c642101b36fba8375097a12fbe88f94cba64f5 Ladeanlage 0 155 523 522 2010-12-06T19:08:19Z Prof 3 /* Versionen */ wikitext text/x-wiki Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt. Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören. == Schlusslichtdrossel== Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. ==Ladeanlage== Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird. ==Versionen== {|class="wikitable" width="100%" |- !|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen |- |8871.1||SR 4-2/1, SR 4-4, KR 51/1|| |- |8871.3||S 50 B 1|| |- |8871.4||S 50 B|| |- |8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4|| |- |8871.5/1||KR 51/2 L|| |- |8871.6||S 51 B 1-X|| |- |8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E|| |- |} ==siehe auch== [[ELBA]] [[Kategorie:Elektrik]] dd85ab1d3e1c28c23bdff3fed833d31c1d091e43 ELBA 0 171 524 405 2010-12-06T19:11:19Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''''E''lektronische ''L''ade und ''B''link''a''nlage (ELBA)''' ersetzt die [[Ladeanlage]] der älteren Simson-Modelle und den elektromechanischen [[Blinkgeber]] durch zwei unabhängige, aber in einem Gehäuse vereinigte elektronische Schaltungen. [[Kategorie:Elektrik]] ed0d6ff09decdf1c8a19f66b8f9ae86b37d9a33b Lager 0 202 525 2010-12-06T19:16:55Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Ein '''Lager''' gewährleistet die möglichst reibungsarme Rotation von Bauteilen wie z.B. der [[Kurbelwelle]]. Die meisten bei Simson verwendeten Lager sind [[No…“ wikitext text/x-wiki Ein '''Lager''' gewährleistet die möglichst reibungsarme Rotation von Bauteilen wie z.B. der [[Kurbelwelle]]. Die meisten bei Simson verwendeten Lager sind [[Normteil|Normteile]]. ==siehe auch== [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] 09d817a3f041a44bdb4838e4f9003d60dcd576e2 Ausgleichsscheibe 0 116 526 273 2010-12-06T19:28:02Z Prof 3 Tabelle dem Standard angepasst wikitext text/x-wiki Eine '''Ausgleichsscheibe''' dient dazu, das [[Spiel]] von Bauteilen auf Wellen o.ä. auszugleichen, was meist bei Motorreparaturen oder - regenerierungen notwendig werden kann. ==Liste der Ausgleichsscheiben bei Simson-Motoren== Die aufgeführten Scheiben passen für [[M53]] und [[M501]] gleichermaßen. {| class="wikitable" width="100%" |- !| Montageort || Innenmaß || Außenmaß || verfügbare Dicken |- | Kurbelwelle rechts || 37mm || 47mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm |- | Abtriebswelle / Ritzel || 32mm || 42mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm |- | Abtriebswelle / Getriebe|| 24mm || 35mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm |- | Kupplungskorb || 17mm || 28mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm, 1,8mm |- |} [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Liste]] c4146b93c580d8cf0de1b8e19b2309f24b3afeb1 Datei:M54 KF.jpg 6 203 527 2010-12-06T19:41:31Z Prof 3 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 M53 0 22 528 125 2010-12-06T19:44:57Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} ====To Do==== Dringend Versionsgeschichte ergänzen (ab wann Wegfall der Gummilagerung, Nutzung S 50 - Block etc) == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] dc5da7079799ebe75730ce76a53a14b8dc6f60b5 SR 1 0 204 529 2010-12-06T19:57:12Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unterneh…“ wikitext text/x-wiki Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unternehmen ''S''imson und ''R''heinmetall. Von Rheinmetall (später VEB Büromaschinenwerk) Sömmerda kamen die Motoren. Schon 1957 startete die Produktion des Nachfolgers [[SR 2]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 1756387cc2876874a6f9166e223e304b62cc4f26 SR 2 0 205 530 2010-12-06T20:02:22Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''SR 2''', auch liebevoll "Esser" genannt, war der Nachfolger des [[SR 1]]. ==SR 2E== Die ursprünglich für den ''E''xport entwickelte Variante mit einer be…“ wikitext text/x-wiki Der '''SR 2''', auch liebevoll "Esser" genannt, war der Nachfolger des [[SR 1]]. ==SR 2E== Die ursprünglich für den ''E''xport entwickelte Variante mit einer besseren Ausstattung setzte sich auch in der Heimat gegen das Grundmodell durch. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 958fc79a8a2edaacb6095ebd4210649eb852ab23 Vierlochdichtung 0 173 531 407 2010-12-06T20:08:45Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Vierlochdichtung''' ist ein Teil aus dem [[Benzinhahn]]. Ein Loch dient zur verdrehungsfreien Befestigung im Hahnkörper, ein weiteres ist mit der Bohrung verbunden, durch das Benzin vom Steigrohr fliessen kann, ein weiteres ist mit der Reservebohrung verbunden und das vierte führt zum Ausgang. Durch einen Kanal im Küken, dem "Drehgriff", wird gesteuert, ob und wenn welche der Bohrungen mit dem Ausgang verbunden wird. Durch eine federnde Scheibe wird das Küken gegen die Vierlochdichtung gepresst, damit kein Benzinverlust eintreten kann. Wird allerdings zu viel Druck ausgeübt, kann die Dichtung Schaden nehmen. [[Kategorie:Benzinversorgung]] dc099932ecac0e3865f380d0eec38f471db367db 541 531 2010-12-06T21:39:35Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die '''Vierlochdichtung''' ist ein Teil aus dem [[Benzinhahn]]. Ein Loch dient zur verdrehungsfreien Befestigung im Hahnkörper, ein weiteres ist mit der Bohrung verbunden, durch das Benzin vom Steigrohr fliessen kann, ein weiteres ist mit der Reservebohrung verbunden und das vierte führt zum Ausgang. Durch einen Kanal im Küken, dem "Drehgriff", wird gesteuert, ob und wenn welche der Bohrungen mit dem Ausgang verbunden wird. Durch eine federnde Scheibe wird das Küken gegen die Vierlochdichtung gepresst, damit kein Benzinverlust eintreten kann. Wird allerdings zu viel Druck ausgeübt, kann die Dichtung Schaden nehmen. Im Handel waren zum Teil Vierlochdichtungen aus nicht benzinfestem Material erhältlich. Dieses hat sich zersetzt und dann die Spritversorgung behindert. [[Kategorie:Benzinversorgung]] 5908343042ccd60ef6e248c59e978b44adf39311 Tank 0 100 532 459 2010-12-06T20:09:27Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. ==Tank allgemein== Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. ==Tanksanierung== Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält. Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte: ===Entfettung=== Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt. ===Entrostung=== Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt. Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden. ====Zitronensäure==== Eine vielfach propagierte Methode benutzt im Drogeriemarkt leicht erhältliche Zitronensäue. Dazu muss auf jeden Fall spätestens nach der Entfettung der Benzinhahn entfernt werden und die Öffnung mit einem Korken verschlossen werden. Der Tank wird zu ca. 3/4 mit möglichst heissen Wasser gefüllt, dahinein kommen ca. 350 bis 400gr Zitronensäure. Durch Schwenken wird die Säure im Wasser gelöst und anschliessend wird der Tank vollständig mit heissem Wasser gefüllt. Dann je nach Verrostungsgrad ca. 6 bis 12 Stunden wirken lassen. Hinterher wird der Tank mehrfach gründlich mit Wasser gespült und getrocknet. Spiritus hilft dabei, das verbleibende Wasser zu lösen. Allerdings ist das Blech mit dieser Methode noch nicht passiviert und man muss besonders bei längerem Nichtgebrauch den Tank möglichst vollständig mit Sprit gefüllt haben, um weiteren Rost zu vermeiden. ===Abdichten=== Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden. ===Versiegeln=== Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack. Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon-Tanktechnik berichtet. [[Kategorie:Benzinversorgung]] d999265d4553b4964693c88c31b0e327c759102d Benzinfilter 0 87 533 226 2010-12-06T20:10:39Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Zusätzliche '''Benzinfilter''' im Schlauch zwischen [[Benzinhahn]] und [[Vergaser]] haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen. Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt. Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich! Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen. Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt. Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: Schlauch am Vergaser abmachen, in ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten möglichst mehr als 200ml Benzin im Gefäß sein. Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine [[Tanksanierung]]. Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss. [[Kategorie:Benzinversorgung]] 82df0a1a66983bc6541d6a1fcd304fe6efb53738 Vergaser 0 5 534 346 2010-12-06T20:11:33Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig. == Funktionsweise == Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]]. == Verwendete Vergaser == *[[NKJ-Vergaser]] *[[Vergaser 16N1|16N1]] *[[Vergaser 16N3|16N3]] *[[BING]] == Reinigung == Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemsichzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/> Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/> Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Benzinversorgung]] [[Kategorie:Vergaser]] 21a601c9531bf9273d359794faaa548663fc85c3 Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 535 491 2010-12-06T20:23:45Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Diese Liste hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 15001 || ~ || |- | 1965 || ~ || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21121 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || |- | 1975 || 25127 || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40719 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 45905 || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} [[Kategorie:Liste]] 384621f3de72533d68721644775de5dfac61bfb0 536 535 2010-12-06T20:32:00Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 15001 || ~ || |- | 1965 || ~ || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21121 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || |- | 1975 || 25127 || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40719 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 45905 || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] f6901a358b2eb35d02c82a466894a0f520e1058c Hauptseite 0 1 537 462 2010-12-06T21:12:14Z Zschopower 13 /* Kategorien */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- |} ==Kategorien== {| |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]] |- |} == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 376d6fa8536d20d53acebb23622a02739875ec3f Kategorie:Benzinversorgung 14 206 538 2010-12-06T21:15:05Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Für den problemlosen Betrieb des Motors ist die Benzinversorgung ein oft unterschätzte Grundvoraussetzung.“ wikitext text/x-wiki Für den problemlosen Betrieb des Motors ist die Benzinversorgung ein oft unterschätzte Grundvoraussetzung. 74dfdcac453c68e1789f9be36cfb5e6d564b4e65 540 538 2010-12-06T21:37:11Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Für den problemlosen Betrieb des Motors ist die ausreichende Benzinversorgung eine oft unterschätzte Grundvoraussetzung. Die möglichen Fehler und Ursachen sind leicht zu finden und zu beseitigen. Der Benzinfluss unten am vom Vergaser abgezogenen Benzinschlauch sollte mindestens 200ml in einer Minute betragen. e6149245606b7d113e1ba73e788893a4cc631d07 Tankdeckel 0 101 539 307 2010-12-06T21:16:36Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Tankdeckel verschliesst den [[Tank]] um zu verhindern, dass Benzin entweicht und dass Fremdstoffe in den Tank gelangen. Dazu ist der Tankdeckel mit einem Dichtring aus Kork oder Gummi ausgestattet, welcher den Deckel gegen den Tankstutzen abdichtet. Allerdings muss gewährleistet werden, dass sich der Luftdruck im Tank ausgleichen kann. Durch Benzinverbrauch verringert sich das Benzinvolumen, es muss Luft nachströmen können, weil sonst der entstehende Unterdruck den [[Benzinfluss]] be- bzw. sogar verhindern kann. Andererseits müssen aber auch die Verdampfungsgase aus dem Tank entweichen können, wenn sich der Tank z.B. durch Sonneneinstrahlung erwärmt. Dazu ist der Tankdeckel mit einem überaus wichtigen Belüftungslöchlein ausgestattet, dass durch ein kurzes Labyrintsystem zwar den Druckausgleich ermöglicht, aberr gleichzeitig auch verhindet, dass während der Fahrt Benzintröpfchen entweichen können [[Kategorie:Benzinversorgung]] dad7c62481bb102f431d4c0feedf787e0e844c1c Benzinhahn 0 131 542 475 2010-12-06T21:41:01Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig. Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte der Benzinhahn stets geschlossen werden, weil sonst allein das [[Schwimmernadelventil]] verhindert, dass weiterhin Benzin in die Vergaserwanne nachläuft. Der Hebel hat drei Stellungen: (jeweils von vorn auf den Hebel geschaut) * rechts: geschlossen * unten: geöffnet * links: Reserve Die Reserve wird durch ein auf eine Bohrung im Hahnkörper aufgestecktes Steigröhrchen erreicht, welches in den Tank hineinragt. Verringert sich die Benzinmenge im Tank, kann irgendwann durch den niedrigen Pegel nichts mehr durch das Röhrchen fliessen, der Motor ruckelt zunächst und wird ausgehen, sofern nicht auf Reserve umgeschaltet wird. Danach fliesst das Benzin durch eine andere Bohrung im Hahnkörper und die [[Vierlochdichtung]] weiter in den Schlauch. Auf dem Benzinhahnkörper findet man das einzige Links-[[Gewinde]] bei unseren Simmen. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.<br/> Zum Befestigen des Benzinhahns wird die Überwurfmutter eine halbe Umdrehung auf den Benzinhahnkörper gedreht (links herum), dann wird die Mutter auf den Gewindestutzen am Tank gedreht. Der Benzinhahnkörper wird dabei festgehalten, dass er sich nicht mitdreht. Durch die unterschiedlichen Gewinderichtungen bewegt sich dabei der Benzinhahn in Richtung Tank, bis die Mutter die Verbindung fest schliesst. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Benzinversorgung]] 276ba1b713b48a52e7512c22d075a33f4f39e4f7 Benzinfluss 0 127 543 306 2010-12-06T22:00:06Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Für den störungsfreien Lauf des [[Motor]]s ist es erforderlich, dass ausreichend schnell Benzin in den [[Vergaser]] nachfliessen kann. Der Test ist einfach:<br/> unten am Vergaser wird der Benzinschlauch abgezogen und in ein benzinfestes Gefäß gehalten. Dann wird der [[Benzinhahn]] für genau eine Minute geöffnet. Danach sollten mindestens 200ml Benzin im Gefäß sein. Ist das nicht der Fall, könnten: * der [[Benzinhahn]] verdreckt * die [[Vierlochdichtung]] verquollen * das [[Tankdeckel]]belüftungslöchlein verstopft oder * ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] im Schlauch verbaut worden<br/> sein. [[Kategorie:Benzinversorgung]] 778a882cdc965073b0f2f53e3fead1159f68057a Datenblatt KR 51/2 0 12 544 22 2010-12-06T22:01:29Z Prof 3 Formatierung angepasst wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" width="100%" |- !| || KR 51/2 N || KR 51/2 E || KR 51/2 L |- | colspan="4"| '''Motor''' |- |Typ || M 531 KFR || colspan="2"| M 541 KFR |- |[[Hubraum]] || colspan="3" | 49.8cm³ |- |[[Kompression|Verdichtung]] || colspan="3" | 9.5:1 |- |Höchstleistung (kW/PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 2.72 / 3.7 <br> 5500 || |- |max. Drehmoment (Nm/kpm) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 5.0 / 0.51 <br> 4800 |- |Schmierung || colspan="3" | 1:50 |- |Kühlung || colspan="3" | Fahrtwind |- |[[Vergaser]] || colspan="3" | 16 N 1-12 |- |[[Luftfilter]] || colspan="3" | Naßfilter |- |Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SLPZ 8307.8 || SLEZ 8305.1/2 |- |Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="3" | 0,4mm |- |Zündspule (Typ) || colspan="2" | 12V, 8852.1/2 || 6V, 8351.1/2 |- |Zündkerze (Typ) || colspan="3" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260 |- |Elektrodenabstand (mm) || colspan="3" | 0,4mm |- |Zündzeitpunkt (mm v. OT) || colspan="3" | 1,8mm |- |colspan="4"| '''Kraftübertragung''' |- |Kupplung (Art) || colspan="3" | Ölbadkupplung |- |Getriebe (Art) || colspan="3" | Ziehkeilgetriebe |- |Anzahl der Gänge || 3 || colspan="2" | 4 |- |''Übersetzungunsverhältnis'' <br> 1./2.Gang <br> 3./4. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb (Zähne Antriebsritzel / Mitnehmer) || <br> 4.4 / 2.23 <br> 1.54 / - <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) || colspan="2" | <br> 4.4/2.43 <br> 1.89/1.54 <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) |- |Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="3" | Einfachrolle (112) |- |Getriebeöl/Menge || colspan="3" | SAE 80 / 400ml |- | colspan="4"| '''Fahrwerk''' |- |Bereifung (Typ) || colspan="3" | 2 3/4 4-16 R |- |''Innendrücke (kPa)'' <br> Solobetrieb (v/h) <br> Soziusbetrieb (v/h) || colspan="3" | 125/150 <br> 125/250 |- | Bremsen (Bauart/mm) || colspan="3" | Simplex / 125 |- |Stoßdämpfer || colspan="3" | hydraulisch |- |Federwege (v/h/mm) || 105 / 85 || colspan="2" | 100 / 85 |- |Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="3" | 60 km/h <br> 40 km/h |- |Tankinhalt (l) <br> davon Reserve (l) || colspan="3" | 6.8 <br> 0.8 |- |Verbrauch (l/100 km) || colspan="3" | 2.8 |- | colspan="4" | '''Elektrische Anlage''' |- |Batterie (Typ) || colspan="3" | 6V, 4.5 Ah |- |Ladeanlage (Typ) || colspan="2" | 8871.6/1 || 8871.5/1 |- |Ladestrom (A) || colspan="3" | 1.1 |- | ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="3" | <br> F 2.5 <br> A 4 |- | ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsl./Rückl. <br> Blinkl./Tachobel. <br> Parklicht || colspan="2" | <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 |- |colspan="4" | '''Massen''' |- |Leermasse || colspan="3" | 81.5 kg |- |Nutzmasse (kg) || colspan="3" |178.5 kg |- |zul. Gesamtmasse (kg) <br> davon Hinterrad || colspan="3" | 260 kg <br> 180 kg |- |zulässige Anhängemasse (kg) || colspan="3" | 60 kg |} [[Kategorie:Datenblatt]] c03c5ae1feaca9984af7d955718eb57d7cc3266d 546 544 2010-12-06T22:02:25Z Prof 3 wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" width="100%" |- !| || KR 51/2 N || KR 51/2 E || KR 51/2 L |- | colspan="4"| '''Motor''' |- |Typ || M 531 KFR || colspan="2"| M 541 KFR |- |[[Hubraum]] || colspan="3" | 49.8cm³ |- |[[Kompression|Verdichtung]] || colspan="3" | 9.5:1 |- |Höchstleistung (kW/PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 2.72 / 3.7 <br> 5500 |- |max. Drehmoment (Nm/kpm) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 5.0 / 0.51 <br> 4800 |- |Schmierung || colspan="3" | 1:50 |- |Kühlung || colspan="3" | Fahrtwind |- |[[Vergaser]] || colspan="3" | 16 N 1-12 |- |[[Luftfilter]] || colspan="3" | Naßfilter |- |Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SLPZ 8307.8 || SLEZ 8305.1/2 |- |Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="3" | 0,4mm |- |Zündspule (Typ) || colspan="2" | 12V, 8852.1/2 || 6V, 8351.1/2 |- |Zündkerze (Typ) || colspan="3" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260 |- |Elektrodenabstand (mm) || colspan="3" | 0,4mm |- |Zündzeitpunkt (mm v. OT) || colspan="3" | 1,8mm |- |colspan="4"| '''Kraftübertragung''' |- |Kupplung (Art) || colspan="3" | Ölbadkupplung |- |Getriebe (Art) || colspan="3" | Ziehkeilgetriebe |- |Anzahl der Gänge || 3 || colspan="2" | 4 |- |''Übersetzungunsverhältnis'' <br> 1./2.Gang <br> 3./4. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb (Zähne Antriebsritzel / Mitnehmer) || <br> 4.4 / 2.23 <br> 1.54 / - <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) || colspan="2" | <br> 4.4/2.43 <br> 1.89/1.54 <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) |- |Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="3" | Einfachrolle (112) |- |Getriebeöl/Menge || colspan="3" | SAE 80 / 400ml |- | colspan="4"| '''Fahrwerk''' |- |Bereifung (Typ) || colspan="3" | 2 3/4 4-16 R |- |''Innendrücke (kPa)'' <br> Solobetrieb (v/h) <br> Soziusbetrieb (v/h) || colspan="3" | 125/150 <br> 125/250 |- | Bremsen (Bauart/mm) || colspan="3" | Simplex / 125 |- |Stoßdämpfer || colspan="3" | hydraulisch |- |Federwege (v/h/mm) || 105 / 85 || colspan="2" | 100 / 85 |- |Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="3" | 60 km/h <br> 40 km/h |- |Tankinhalt (l) <br> davon Reserve (l) || colspan="3" | 6.8 <br> 0.8 |- |Verbrauch (l/100 km) || colspan="3" | 2.8 |- | colspan="4" | '''Elektrische Anlage''' |- |Batterie (Typ) || colspan="3" | 6V, 4.5 Ah |- |Ladeanlage (Typ) || colspan="2" | 8871.6/1 || 8871.5/1 |- |Ladestrom (A) || colspan="3" | 1.1 |- | ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="3" | <br> F 2.5 <br> A 4 |- | ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsl./Rückl. <br> Blinkl./Tachobel. <br> Parklicht || colspan="2" | <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 |- |colspan="4" | '''Massen''' |- |Leermasse || colspan="3" | 81.5 kg |- |Nutzmasse (kg) || colspan="3" |178.5 kg |- |zul. Gesamtmasse (kg) <br> davon Hinterrad || colspan="3" | 260 kg <br> 180 kg |- |zulässige Anhängemasse (kg) || colspan="3" | 60 kg |} [[Kategorie:Datenblatt]] 995ca1be887fe1d5cad8c114cd8dc8e651a62b27 547 546 2010-12-07T12:50:23Z Prof 3 wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" width="100%" |- !| || KR 51/2 N || KR 51/2 E || KR 51/2 L |- | colspan="4"| '''Motor''' |- |Typ || M 531 KFR || colspan="2"| M 541 KFR |- |[[Hubraum]] || colspan="3" | 49.8cm³ |- |[[Kompression|Verdichtung]] || colspan="3" | 9.5:1 |- |Höchstleistung (kW/PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 2.72 / 3.7 <br> 5500 |- |max. Drehmoment (Nm/kpm) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 5.0 / 0.51 <br> 4800 |- |Schmierung || colspan="3" | 1:50 |- |Kühlung || colspan="3" | Fahrtwind |- |[[Vergaser]] || colspan="3" | 16 N 1-12 |- |[[Luftfilter]] || colspan="3" | Naßfilter |- |Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SLPZ 8307.8 || SLEZ 8305.1/2 |- |Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="2" | 0,4mm || - |- |Zündspule (Typ) || colspan="2" | 12V, 8852.1/2 || 6V, 8351.1/2 |- |Zündkerze (Typ) || colspan="3" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260 |- |Elektrodenabstand (mm) || colspan="3" | 0,4mm |- |Zündzeitpunkt (mm v. OT) || colspan="3" | 1,8mm |- |colspan="4"| '''Kraftübertragung''' |- |Kupplung (Art) || colspan="3" | Ölbadkupplung |- |Getriebe (Art) || colspan="3" | Ziehkeilgetriebe |- |Anzahl der Gänge || 3 || colspan="2" | 4 |- |''Übersetzungunsverhältnis'' <br> 1./2.Gang <br> 3./4. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb (Zähne Antriebsritzel / Mitnehmer) || <br> 4.4 / 2.23 <br> 1.54 / - <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) || colspan="2" | <br> 4.4/2.43 <br> 1.89/1.54 <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) |- |Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="3" | Einfachrolle (112) |- |Getriebeöl/Menge || colspan="3" | SAE 80 / 400ml |- | colspan="4"| '''Fahrwerk''' |- |Bereifung (Typ) || colspan="3" | 2 3/4 4-16 R |- |''Innendrücke (kPa)'' <br> Solobetrieb (v/h) <br> Soziusbetrieb (v/h) || colspan="3" | 125/150 <br> 125/250 |- | Bremsen (Bauart/mm) || colspan="3" | Simplex / 125 |- |Stoßdämpfer || colspan="3" | hydraulisch |- |Federwege (v/h/mm) || 105 / 85 || colspan="2" | 100 / 85 |- |Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="3" | 60 km/h <br> 40 km/h |- |Tankinhalt (l) <br> davon Reserve (l) || colspan="3" | 6.8 <br> 0.8 |- |Verbrauch (l/100 km) || colspan="3" | 2.8 |- | colspan="4" | '''Elektrische Anlage''' |- |Batterie (Typ) || colspan="3" | 6V, 4.5 Ah |- |Ladeanlage (Typ) || colspan="2" | 8871.6/1 || 8871.5/1 |- |Ladestrom (A) || colspan="3" | 1.1 |- | ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="3" | <br> F 2.5 <br> A 4 |- | ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsl./Rückl. <br> Blinkl./Tachobel. <br> Parklicht || colspan="2" | <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 |- |colspan="4" | '''Massen''' |- |Leermasse || colspan="3" | 81.5 kg |- |Nutzmasse (kg) || colspan="3" |178.5 kg |- |zul. Gesamtmasse (kg) <br> davon Hinterrad || colspan="3" | 260 kg <br> 180 kg |- |zulässige Anhängemasse (kg) || colspan="3" | 60 kg |} [[Kategorie:Datenblatt]] 18fffc855b549c26e25a69b2b31c6222328d957f 554 547 2010-12-07T13:59:52Z Prof 3 wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" width="100%" |- !| || KR 51/2 N || KR 51/2 E || KR 51/2 L |- | colspan="4"| '''Motor''' |- |Typ || M 531 KFR || colspan="2"| M 541 KFR |- |[[Hubraum]] || colspan="3" | 49.8cm³ |- |[[Kompression|Verdichtung]] || colspan="3" | 9.5:1 |- |Höchstleistung (kW/PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 2.72 / 3.7 <br> 5500 |- |max. Drehmoment (Nm/kpm) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 5.0 / 0.51 <br> 4800 |- |Schmierung || colspan="3" | 1:50 |- |Kühlung || colspan="3" | Fahrtwind |- |[[Vergaser]] || colspan="3" | 16 N 1-12 |- |[[Luftfilter]] || colspan="3" | Naßfilter |- |Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SLPZ 8307.8 || SLEZ 8305.1/2 |- |Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="2" | 0,4mm || - |- |Zündspule (Typ) || colspan="2" | 12V, 8852.1/2 || 6V, 8351.1/2 |- |Zündkerze (Typ) || colspan="3" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260 |- |Elektrodenabstand (mm) || colspan="3" | 0,4mm |- |Zündzeitpunkt (mm v. OT) || colspan="3" | 1,8mm |- |colspan="4"| '''Kraftübertragung''' |- |Kupplung (Art) || colspan="3" | Ölbadkupplung |- |Getriebe (Art) || colspan="3" | Ziehkeilgetriebe |- |Anzahl der Gänge || 3 || colspan="2" | 4 |- |''Übersetzungunsverhältnis'' <br> 1./2.Gang <br> 3./4. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb (Zähne Antriebsritzel / Mitnehmer) || <br> 4.4 / 2.23 <br> 1.54 / - <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) || colspan="2" | <br> 4.4/2.43 <br> 1.89/1.54 <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) |- |Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="3" | Einfachrolle (112) |- |Getriebeöl/Menge || colspan="3" | SAE 80 / 400ml |- | colspan="4"| '''Fahrwerk''' |- |Bereifung (Typ) || colspan="3" | 2 3/4 4-16 R |- |''Innendrücke (kPa)'' <br> Solobetrieb (v/h) <br> Soziusbetrieb (v/h) || colspan="3" | 125/150 <br> 125/250 |- | Bremsen (Bauart/mm) || colspan="3" | Simplex / 125 |- |Stoßdämpfer || colspan="3" | hydraulisch |- |Federwege (v/h/mm) || 105 / 85 || colspan="2" | 100 / 85 |- |Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="3" | 60 km/h <br> 40 km/h |- |Tankinhalt (l) <br> davon Reserve (l) || colspan="3" | 6.8 <br> 0.8 |- |Verbrauch (l/100 km) || colspan="3" | 2.8 |- | colspan="4" | '''Elektrische Anlage''' |- |Batterie (Typ) || colspan="3" | 6V, 4.5 Ah |- |Ladeanlage (Typ) || colspan="2" | 8871.6/1 || 8871.5/1 |- |Ladestrom (A) || colspan="3" | 1.1 |- | ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="3" | <br> F 2.5 <br> A 4 |- | ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsl./Rückl. <br> Blinkl./Tachobel. <br> Parklicht || colspan="2" | <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 |- |colspan="4" | '''Massen''' |- |Leermasse || colspan="3" | 81.5 kg |- |Nutzmasse (kg) || colspan="3" |178.5 kg |- |zul. Gesamtmasse (kg) <br> davon Hinterrad || colspan="3" | 260 kg <br> 180 kg |- |zulässige Anhängemasse (kg) || colspan="3" | 60 kg |} [[Kategorie:Datenblatt|KR 51/2]] 4a4afd6fa3a5f69428eb9d130125dfffba71f2d2 Tatbestandskatalog 0 197 545 500 2010-12-06T22:01:57Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Tatbestandskatalog, auch "Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog", gibt Aufschluss, welche Verkehrsordnungswidrigkeit wieviel kostet. Am besten kann man sich den Katalog über die Internetseite des [[Kraftfahrt-Bundesamt]]es herunterladen. Aber Achtung: Da es sehr oft Neuerungen gibt, sollte man immer auf dem neuesten Stand bleiben. [[Kategorie:Recht]] b135ba121e2cb6c7eca81fa4bd7f9912f4d55d8d Datenblatt S 50 0 13 548 24 2010-12-07T13:40:46Z Prof 3 wikitext text/x-wiki {|class="wikitable" width="100%" |- !| || S 50 N || S 50 B || S 50 B 1 || S 50 B 2 |- | colspan="5" | '''Motor''' |- | Typ || colspan="2" | M53/2 KF || M53/21 KF || M53/22 KF |- | [[Hubraum]] || colspan="4" | 49.6 cm³ |- | [[Kompression|Verdichtung]] || colspan="4" | 9.5 : 1 |- | Höchstleistung (kW / PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="4" | 2.65 / 3.6 <br> 5500 |- | Schmierung || colspan="4" | 1:33 / 1:50 (je nach [[M53#Motornummern|Motor]]) |- | Kühlung || colspan="4" | Fahrtwind |- | [[Vergaser]] || colspan="4" | 16 N 1-8 |- | [[Luftfilter]] || colspan="4" | Naßfilter |- | Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SMLZ 8306.12 || SLPZ 8307.7 || SLEZ 8305.1/2 |- | Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="3" | 0.4 mm || - |- | Zündspule (Typ) || colspan="2" | in [[Zündung#SLMZ|SLMZ]] || 12 V, 8352.1/2 || 6 V, 8361.1/2 |- | Zündkerze (Typ) || colspan="4" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260 |- | Elektrodenabstand || colspan="4" | 0.4 mm |- | Zündzeitpunkt || colspan="4" | 1.5 mm vor OT |- | colspan="5" | '''Kraftübertragung''' |- | Kupplung (Art) || colspan="4" | Ölbadkupplung |- | Getriebe (Art) || colspan="4" | Klauengetriebe |- | Anzahl der Gänge || colspan="4" | 3 |- | ''Übersetzung'' <br> 1. / 2. / 3. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb || colspan="4" | <br> 4.00 / 2.11 / 1.45 <br> 3.25 <br> 2.43 (14/34) |- |Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="4" | Einfachrolle (112) |- |Getriebeöl / Menge || colspan="4" | SAE 80 / 500 ml |- | colspan="5" | '''Fahrwerk''' |- | Bereifung (Typ) || colspan="4" |2 3/4 4-16 R |- | ''Reifendruck (kPa)'' <br> Solobetrieb (vorne / hinten) <br> Soziusbetrieb (vorne / hinten) || colspan ="4" | <br> 125 / 150 <br> 125 / 250 |- | Bremsen (Bauart / mm ) || colspan="4" | Simplex / 125 |- | Stoßdämpfer || colspan="4" | hydraulisch |- | Federwege (vorne / hinten) || colspan="4" | 130 mm / 85 mm |- | Ölfüllung Teleskopgabel <br> Sorte / Menge || colspan="4" | <br> HLP 36 / 34 ml |- | Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="4" | 60 km/h <br> 40 km/h |- | Tankinhalt <br> davon Reserve || colspan="4" | 8.7 l <br> 1.0 l |- | Verbrauch || colspan="4" | 2.8 l / 100 km |- | colspan="5" | '''Elektrische Anlage''' |- | Batterie (Typ) || 4 Monozellen || colspan="3" | 6 V, 12 Ah |- | [[Ladeanlage]] || keine || 8871.4 || 8871.3 || 8871.5 |- | ''Ladestrom'' <br> wenig Ladung <br> viel Ladung || colspan="4" | <br> 1.0 A <br> 2.0 A |- | ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="4" | <br> F 2.5 <br> A 8 |- | ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsllcht / Rückleuchte <br> Blinklicht / Tachobeleuchtung <br> Standlicht || <br> 15 / 15 <br> 21 / 5 <br> - / 1.2 <br> - || <br> 15 / 15 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> - || <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> 4 / 5 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> 4 / 5 |- | colspan="5" | '''Massen''' |- | Leermasse || 76.5 kg || colspan="3" | 81 kg |- | Nutzmasse || 183.5 kg || colspan="3" | 179 kg |- | zulässige Gesamtmasse <br> davon Hinterrad || colspan="4" | 260 kg <br> 180 kg |- | zulässige Anhängemasse || colspan="4" | 60 kg |} [[Kategorie:Datenblatt]] 18b65047cc2c56cc9723ef292fc76a7e9e7446cf 553 548 2010-12-07T13:59:05Z Prof 3 wikitext text/x-wiki {|class="wikitable" width="100%" |- !| || S 50 N || S 50 B || S 50 B 1 || S 50 B 2 |- | colspan="5" | '''Motor''' |- | Typ || colspan="2" | M53/2 KF || M53/21 KF || M53/22 KF |- | [[Hubraum]] || colspan="4" | 49.6 cm³ |- | [[Kompression|Verdichtung]] || colspan="4" | 9.5 : 1 |- | Höchstleistung (kW / PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="4" | 2.65 / 3.6 <br> 5500 |- | Schmierung || colspan="4" | 1:33 / 1:50 (je nach [[M53#Motornummern|Motor]]) |- | Kühlung || colspan="4" | Fahrtwind |- | [[Vergaser]] || colspan="4" | 16 N 1-8 |- | [[Luftfilter]] || colspan="4" | Naßfilter |- | Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SMLZ 8306.12 || SLPZ 8307.7 || SLEZ 8305.1/2 |- | Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="3" | 0.4 mm || - |- | Zündspule (Typ) || colspan="2" | in [[Zündung#SLMZ|SLMZ]] || 12 V, 8352.1/2 || 6 V, 8361.1/2 |- | Zündkerze (Typ) || colspan="4" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260 |- | Elektrodenabstand || colspan="4" | 0.4 mm |- | Zündzeitpunkt || colspan="4" | 1.5 mm vor OT |- | colspan="5" | '''Kraftübertragung''' |- | Kupplung (Art) || colspan="4" | Ölbadkupplung |- | Getriebe (Art) || colspan="4" | Klauengetriebe |- | Anzahl der Gänge || colspan="4" | 3 |- | ''Übersetzung'' <br> 1. / 2. / 3. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb || colspan="4" | <br> 4.00 / 2.11 / 1.45 <br> 3.25 <br> 2.43 (14/34) |- |Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="4" | Einfachrolle (112) |- |Getriebeöl / Menge || colspan="4" | SAE 80 / 500 ml |- | colspan="5" | '''Fahrwerk''' |- | Bereifung (Typ) || colspan="4" |2 3/4 4-16 R |- | ''Reifendruck (kPa)'' <br> Solobetrieb (vorne / hinten) <br> Soziusbetrieb (vorne / hinten) || colspan ="4" | <br> 125 / 150 <br> 125 / 250 |- | Bremsen (Bauart / mm ) || colspan="4" | Simplex / 125 |- | Stoßdämpfer || colspan="4" | hydraulisch |- | Federwege (vorne / hinten) || colspan="4" | 130 mm / 85 mm |- | Ölfüllung Teleskopgabel <br> Sorte / Menge || colspan="4" | <br> HLP 36 / 34 ml |- | Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="4" | 60 km/h <br> 40 km/h |- | Tankinhalt <br> davon Reserve || colspan="4" | 8.7 l <br> 1.0 l |- | Verbrauch || colspan="4" | 2.8 l / 100 km |- | colspan="5" | '''Elektrische Anlage''' |- | Batterie (Typ) || 4 Monozellen || colspan="3" | 6 V, 12 Ah |- | [[Ladeanlage]] || keine || 8871.4 || 8871.3 || 8871.5 |- | ''Ladestrom'' <br> wenig Ladung <br> viel Ladung || colspan="4" | <br> 1.0 A <br> 2.0 A |- | ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="4" | <br> F 2.5 <br> A 8 |- | ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsllcht / Rückleuchte <br> Blinklicht / Tachobeleuchtung <br> Standlicht || <br> 15 / 15 <br> 21 / 5 <br> - / 1.2 <br> - || <br> 15 / 15 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> - || <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> 4 / 5 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> 4 / 5 |- | colspan="5" | '''Massen''' |- | Leermasse || 76.5 kg || colspan="3" | 81 kg |- | Nutzmasse || 183.5 kg || colspan="3" | 179 kg |- | zulässige Gesamtmasse <br> davon Hinterrad || colspan="4" | 260 kg <br> 180 kg |- | zulässige Anhängemasse || colspan="4" | 60 kg |} [[Kategorie:Datenblatt|S 50]] 1677f0a7bdab30d9d64ac494651d33acc9f077e8 SR 50 0 32 549 62 2010-12-07T13:44:19Z Prof 3 technische Daten entfernt wikitext text/x-wiki [[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war. Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller und das 50/80 für die ccm-Zahl des Motors. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR50N, SR50B3, SR50B4, SR50C und SR50CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten ein, in einigen Versionen verstellbare, Langschwinge mit Federbein. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken welcher bis 3 kg trägt. Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Als Folge davon ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge. Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1990 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Nach 1990 mit 12-V-Elektrik und Katalysator unter dem Namen „Bunny“ und ab 1992 auch als Elektro-Version in Zusammenarbeit mit der Firma Stegau Elektroantriebe. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge mit überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 9910b9413652404676aeea02883bce8321707ced Datenblatt SR 50 0 207 550 2010-12-07T13:45:34Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Technische Daten * Allgemeines * * Zulässige Gesamtmasse: 260 kg * * Leermasse: 83 - 89 kg * * Nutzmasse: 171 - 177 kg * * Länge: 1790 mm …“ wikitext text/x-wiki Technische Daten * Allgemeines * * Zulässige Gesamtmasse: 260 kg * * Leermasse: 83 - 89 kg * * Nutzmasse: 171 - 177 kg * * Länge: 1790 mm * * Breite: 705 mm * * Höhe: 1190 mm * * Bodenfreiheit: 120 mm * * Radstand: 1250 mm * * Kleinster Wendekreis: 4,00m * * Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg * * Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg * * Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h * * Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h * * * Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 ) * * Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve) * Motor * * Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor * * Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm * * Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3 * * Kolbenhub: 44 mm * Höchstleistung: 75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min 60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min 50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min 40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min * max. Drehmoment: 75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min 60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min 50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min 40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min * * Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 ) * * Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt) * * Kühlung: Fahrtwind * * Motormasse: 15 kg ( ohne Öl ) * * Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt * * Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse * * Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 ) * * Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall * * Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi ) * * Anzahl der Kolbenringe: 2 * * Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm * * Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F * * Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F * * Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt * * Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt * * Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder) * * Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen) * * Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad * * Kolbenringe: 2 * * Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt * *Anzahl der Gänge: 4 * * Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94 * * Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder * * Menge Getriebeöl: 0,4 l * Vergaser * * Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 ) * * Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 ) * * Leerlaufdüse: 35 * * Starterdüse: 60 * * Nadeldüse: 215 * * Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 ) * * Teillastnadel: 2B 511 * * Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben * * Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung * * Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 ) * * Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO * Fahrwerk * * Anzahl Sitzplätze: 2 * * Rahmenbauart: Blechprägerahmen * * Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm * * Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3) * * Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung ) * * Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung * * Dämpfung hinten: hydraulisch * * Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen * * Belagbreite: 5 mm * * Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm * * wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2 * * Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi * *Bereifung: 3,00 - 12 R K35 * * Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar * * Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar * * Felge: Scheibenrad 2,10 x 12 * Elektrische Anlage * * Zündungsart: Prinzip Magnetzündung * * Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage * * Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt * * Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt * * Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm * * Zündkerze - Wärmewert: 260 * * Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2 * * Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13 * * Batterie: 12 V, 5,5 Ah * * HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE * * Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage * * Horn: Gleichstromsignalhorn * * Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig ) * * Rücklicht: 5 W * * Bremslicht: 21 W * * Tachobeleuchtung: 2 W [[Kategorie:Datenblatt]] [[Kategorie:Rohdaten]] 027325dc202869e6dde67e2db5acb85453dd5f38 551 550 2010-12-07T13:51:43Z Prof 3 wikitext text/x-wiki '''Allgemeines''' Zulässige Gesamtmasse: 260 kg Leermasse: 83 - 89 kg Nutzmasse: 171 - 177 kg Länge: 1790 mm Breite: 705 mm Höhe: 1190 mm Bodenfreiheit: 120 mm Radstand: 1250 mm Kleinster Wendekreis: 4,00m Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 ) Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve) '''Motor''' Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3 Kolbenhub: 44 mm Höchstleistung: 75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min 60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min 50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min 40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min max. Drehmoment: 75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min 60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min 50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min 40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 ) Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt) Kühlung: Fahrtwind Motormasse: 15 kg ( ohne Öl ) Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 ) Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi ) Anzahl der Kolbenringe: 2 Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder) Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen) Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad Kolbenringe: 2 Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt Anzahl der Gänge: 4 Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94 Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder Menge Getriebeöl: 0,4 l ''' Vergaser''' Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 ) Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 ) Leerlaufdüse: 35 Starterdüse: 60 Nadeldüse: 215 Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 ) Teillastnadel: 2B 511 Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 ) Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO '''Fahrwerk''' Anzahl Sitzplätze: 2 Rahmenbauart: Blechprägerahmen Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3) Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung ) Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung Dämpfung hinten: hydraulisch Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen Belagbreite: 5 mm Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2 Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi Bereifung: 3,00 - 12 R K35 Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar Felge: Scheibenrad 2,10 x 12 ''' Elektrische Anlage''' Zündungsart: Prinzip Magnetzündung Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm Zündkerze - Wärmewert: 260 Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2 Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13 Batterie: 12 V, 5,5 Ah HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage Horn: Gleichstromsignalhorn Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig ) Rücklicht: 5 W Bremslicht: 21 W Tachobeleuchtung: 2 W [[Kategorie:Datenblatt]] [[Kategorie:Rohdaten]] 259c8fbb99c47cad3113d7da84ea921dce106cce 552 551 2010-12-07T13:53:03Z Prof 3 wikitext text/x-wiki '''Allgemeines''' Zulässige Gesamtmasse: 260 kg Leermasse: 83 - 89 kg Nutzmasse: 171 - 177 kg Länge: 1790 mm Breite: 705 mm Höhe: 1190 mm Bodenfreiheit: 120 mm Radstand: 1250 mm Kleinster Wendekreis: 4,00m Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 ) Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve) '''Motor''' Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3 Kolbenhub: 44 mm Höchstleistung: 75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min 60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min 50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min 40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min max. Drehmoment: 75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min 60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min 50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min 40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 ) Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt) Kühlung: Fahrtwind Motormasse: 15 kg ( ohne Öl ) Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 ) Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi ) Anzahl der Kolbenringe: 2 Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder) Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen) Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad Kolbenringe: 2 Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt Anzahl der Gänge: 4 Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94 Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder Menge Getriebeöl: 0,4 l ''' Vergaser''' Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 ) Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 ) Leerlaufdüse: 35 Starterdüse: 60 Nadeldüse: 215 Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 ) Teillastnadel: 2B 511 Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 ) Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO '''Fahrwerk''' Anzahl Sitzplätze: 2 Rahmenbauart: Blechprägerahmen Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3) Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung ) Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung Dämpfung hinten: hydraulisch Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen Belagbreite: 5 mm Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2 Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi Bereifung: 3,00 - 12 R K35 Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar Felge: Scheibenrad 2,10 x 12 ''' Elektrische Anlage''' Zündungsart: Prinzip Magnetzündung Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm Zündkerze - Wärmewert: 260 Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2 Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13 Batterie: 12 V, 5,5 Ah HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage Horn: Gleichstromsignalhorn Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig ) Rücklicht: 5 W Bremslicht: 21 W Tachobeleuchtung: 2 W [[Kategorie:Datenblatt]] [[Kategorie:Rohdaten]] 2b4a33b402d2e2f6c44ddbb0ef9afe8f08ae2584 Kategorie:Datenblatt 14 208 555 2010-12-07T14:02:41Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „In der Kategorie '''Datenblatt''' sind alle in diesem Wiki verzeichneten Datenblätter von Fahzeugen, Vergasern o.ä. aufgelistet.“ wikitext text/x-wiki In der Kategorie '''Datenblatt''' sind alle in diesem Wiki verzeichneten Datenblätter von Fahzeugen, Vergasern o.ä. aufgelistet. 0ff44dcdb2962f3ef8467d19a55e8e9202c7ba65 556 555 2010-12-07T14:03:03Z Prof 3 wikitext text/x-wiki In der Kategorie '''Datenblatt''' sind alle in diesem Wiki verzeichneten Datenblätter von Fahrzeugen, Vergasern o.ä. aufgelistet. 90c22464d5b8d6cc6b71279fb13c4aeecb73bee4 Datenblatt Vergaser 16N1 0 209 557 2010-12-07T14:26:34Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" width="100%" |- !| ||16N1-1 || 16N1-3 || 16N1-5 || 16N1-6 || 16N1-8 || 16N1-11 || 16N1-12 |- | Hauptdüse (0,01mm) || 62 || 80 || 67 || 50 ||…“ wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" width="100%" |- !| ||16N1-1 || 16N1-3 || 16N1-5 || 16N1-6 || 16N1-8 || 16N1-11 || 16N1-12 |- | Hauptdüse (0,01mm) || 62 || 80 || 67 || 50 || colspan="2" | 72 || 67 |- | Leerlaufdüse (0,01mm) || 35 || colspan="3" | 40 || colspan="3" | 35 |- | Nadeldüse (0,01mm) || colspan="7" | 215 |- | Startdüse (0,01mm) || colspan="7" | 50 |- | [[Teillastnadel]] <br> (neue Nummer)|| colspan="2" | 04 <br> || 08 <br> (2A512) || 04 <br> || 09 <br> (2A521) || 10 <br> (2A511) || 08 <br> (2A512) |- |Teillastnadelstellung <br> (Kerbe von oben) || colspan="4" | 3 || colspan="2" | 4 || 3 |- | Leerlaufluftschraube <br> (Umdrehungen offen) || colspan="4" | 0.5 - 1 || colspan="3" | 1 -2 |- | Kraftstoffhöhe * || colspan="4" | 7 ''+1'' || colspan="3" | 8 ''+1'' |- | verbaut in || [[KR 51]] <br> || [[SR 4-3]] <br> || [[KR 51/1]] <br>|| [[SR 4-2]], <br> [[SR 4-4]] <br> || [[S 50]] <br> || [[S 51]] <br> || [[KR 51/2]] <br> |- | colspan="8" | *) bei 0.5 m Kraftstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm) |- |} [[Kategorie:Datenblatt|Vergaser 16N1]] 4de48320158ea62a6203eeb33ed8fd1062355798 Vergaser 16N1 0 3 558 4 2010-12-07T14:27:58Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage. Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen. == Wartung == === Einstellung === [[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft. Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts. === Reinigung === Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen. === Überlauf und Schwimmernadelventil === Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben. *Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also **zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...) **undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher") **an den Metallzungen falsch eingestellt **an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt. *Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht. *Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt. '''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht: *Vergaser ausbauen und auseinandernehmen *Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken. *Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht. *Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.) *Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein. Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen. == Siehe auch == [[Datenblatt Vergaser 16N1]] [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Vergaser]] 0ce481b6711a64e0a84773b193e59704218f8e12 559 558 2010-12-07T14:28:17Z Prof 3 /* Siehe auch */ wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage. Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen. == Wartung == === Einstellung === [[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft. Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts. === Reinigung === Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen. === Überlauf und Schwimmernadelventil === Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben. *Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also **zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...) **undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher") **an den Metallzungen falsch eingestellt **an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt. *Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht. *Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt. '''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht: *Vergaser ausbauen und auseinandernehmen *Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken. *Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht. *Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.) *Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein. Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen. == Siehe auch == [[Datenblatt Vergaser 16N1]]<br> [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Vergaser]] 41888f7f67f87879a862eda97ce75f9e352656ed Zündung 0 16 560 364 2010-12-07T14:53:47Z Prof 3 /* Zündungs-Bauarten */ wikitext text/x-wiki Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]]. == Zündungs-Bauarten == === SLMZ === Als ''Schwunglichtmagnetzünder'' wird die Unterbrecherzündung mit innenliegender Zündspule bezeichnet. Hier befinden sich alle Bauteile der Zündung auf der [[Grundplatte]]. Die [[Hochspannungsdurchführung]] des Zündkabels ist neben der themischen Belastung eine der Hauptfehlerquellen bei dieser Zündung. === SLPZ === Der ''Schwunglichtprimärzünder'' nutzt eine externe Zündspule zur Erzeugung des Zündfunkens. ===SLEZ=== Beim Schwunglichtelektronikzünder, besser als Elektronikzündung bekannt, wurde die Funktionsweise gegenüber den vorher verwendeten Zündungen grundlegend geändert. So wird kein [[Unterbrecher]] mehr verwendet. === PVL === === VAPE === s. [[VAPE]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 7d47b2767815cfcbeca0cc37f852a82e129a68f3 Teillastnadel 0 111 561 483 2010-12-07T14:57:48Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden. ==Daten nach Fahrzeug== ===Schwalbe=== Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen ===Vogelserie=== Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen ===Mopeds=== S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. ==Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln== Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. (Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv) ==Identifikation der BVF Teillastnadeln== Da es ja unzählige Varianten der einzelnen Teillastnadeln gibt (mit Rillen,ohne Rillen,mit Bezeichnung,ohne Bezeichnung...) habe ich mal die Nadeln gemessen,damit man diese,wenn sie zu Hause rumliegen,auch zuordnen kann.<br/> Gemessen habe ich von unten bis zur untersten Kerbe.Die Maße können, je nach Hersteller, bis zu 0,2mm variieren. N1-8 Bezeichnung: 09 oder 2A521 :38,3mm N1-11 Bezeichnung: 10 oder 2A511: 36,8mm N1-12 und N1-5 Bezeichnung: 08 oder 2A512: 36,2mm N1-1,N1-3 und N1-6 Bezeichnung: 04 oder 2A413: 39,4mm Die Nadeln der 3-er Serie (2B511)sind alle gleich und leicht zu erkennen,da dort die Kerben etwa mittig liegen. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 4f13ff7be9383cf2c962f8dfa6e8aaf9179f7c93 Zündspule 0 78 562 363 2010-12-07T15:03:12Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die [[Hochspannungsdurchführung]] über das Hochspannungskabel zum [[Kerzenstecker]] geführt. Ausnahmen sind [[SR 4-3|Sperber]], [[SR 4-4|Habicht]], [[KR 51/1|KR 51/1S]], [[Duo]] und [[S 50|S50 B1]]; diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]]. Verwirrung stiftet häufig die Tatsache, dass die Spannung der Zündspule unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung des Fahrzeuges ist. So kommt es dazu, dass trotz 6V-Elektrik eine 12V-Zündspule verbaut sein konnte. Zum Einsatz kamen serienmäßig folgende externe Zündspulen: {|class="wikitable" width="100%" |- !|Bezeichnung || Spannung || Zündung |- | 8351.1/2 || 6 V || [[Zündung#SLEZ|Elektronikzündung]] |- | 8352.1/2 || 12 V || [[Zündung#SLPZ|Unterbrecherzündung]] |} [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 4a9d4d748c5cda3b7bbb688f81e8b0774e5cd8d7 Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 0 210 563 2010-12-07T15:27:39Z Dr.gerberit 7 Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition== Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß Definition "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf eb…“ wikitext text/x-wiki ==Definition== Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß Definition "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann". ==In der Simsonpraxis...== ...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp festgelegt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simsons 60 Km/H. Tatsächlich ist diese Gechwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH. Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H. Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht. eaba023d22616d08e58b2309be60f0e220defcca 564 563 2010-12-07T16:11:06Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki ==Definition== Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß Definition "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann". ==In der Simsonpraxis...== ...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp festgelegt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simsons 60 Km/H. Tatsächlich ist diese Gechwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH. Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H. Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht. [[Kategorie:Recht]] 5eea3b666f3956f82f839a1e5d412ad244c6efa3 Mofa 0 198 565 507 2010-12-07T16:51:10Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Ein Mofas (=Motorisiertes Fahrrad) ist ein einspuriges einsitziges Kfz mit einer Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h; besondere Sitze für die Mitnahme von Kindern unter sieben Jahren dürfen jedoch angebracht sein. Mofas sind gemäß § 4 Abs I, 1 FahrerlaubnisVO von der Fahrerlaubnispflicht ausgenommen. Gemäß § 5 Abs I FahrerlaubnisVO ist jedoch eine Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich. Diese kann in Deutschland mit 15 Jahren erworben werden. Hat man diese nicht, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor (20 Euro/ 1Pkt). Für Simsons trifft dies auf den SL 1 und SL 1S zu. Diese haben zwar eine bbH von 30 Km/H, jedoch ähnlich wie für Schwalbe&Co gibt es gemäß Einigungsvertrag eine Regelung, nach der diese Fzg., sofern sie vor dem 28.02.1992 erstmals in den Verkehr genommen sind, Mofas gleichzustellen sind. [[Kategorie:Recht]] 5b5d94c1693284e9da2c05c6570052b707f881d3 Gemisch 0 60 566 450 2010-12-07T17:28:00Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki ==Benzin/Öl-Gemisch== Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==Sprit/Luft-Gemisch== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. ==Web-Links== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner [[Kategorie:Benzinversorgung]] 12e868de87833a1c79ac4de87c164561c7e8ae3f Normteil 0 196 567 499 2010-12-08T11:54:32Z Prof 3 Sackgasse durchbrochen. wikitext text/x-wiki '''Normteile''' sind standardisierte Bauteile von Maschinen und Geräten. Bei der Konstruktion muss auch aus Kostengründen immer darauf geachtet werden, dass möglichst viele Teile "von der Stange" eingesetzt werden. Sie müssen nicht speziell für ein Modell angefertigt werden, sondern können nach Katalog ausgesucht und zugekauft werden. Zumeist gibt es auch nicht nur einen Lieferanten, was die Preisverhandlungen interessanter macht. Auch für den Betrieb und die Reparatur ist es günstig, wenn man möglichst viele Ersatzteile überall im Fachhandel kaufen kann und nicht in jedem Fall auf einen Simson-Händler angewiesen ist. Auch hier hat der Endverbraucher die Chance, einen besseren Preis oder eine bessere Qualität zu erzielen, indem er den "richtigen" Laden wählt. In den Simson-Fahrzeugen verwendete Normteile sind: * Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben * [[Ausgleichsscheibe|Ausgleichsscheiben]] * [[Lager|Kugellager und Nadellager]] * [[Wellendichtring|Wellendichtringe]] * Scheibenfedern * Antriebskette Üblicherweise nicht als Normteil bezeichnet, aber handelsüblich sind: * Glühlampen und Sicherungen * [[Batterie]] * [[Zündkerze]] und [[Kerzenstecker]] * [[Reifen]] und Schläuche * Felgen und Speichen Man kauft dann z.B. keinen "Wellendichtring für die Kurbelwelle der S51 rechts", sondern bestellt einen "Wellendichtring 20 x 47 x 7 Viton" und kann bei Aushändigung gleich nachprüfen, ob der Verkäufer das richtige rausgesucht hat. ==siehe auch== [[Baukastensystem]] [[Kategorie:Bauteil]] 0a9067f0ba3e1268ce9654825f4894ae2ced2334 Fahrzeugidentifikationsnummer 0 69 568 142 2010-12-08T17:10:03Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen. Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln. ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Recht]] 588f3ff849979c272ad2b5c27ade3da10f4ae2bd Moses Simson 0 59 569 117 2010-12-08T17:12:13Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in [[Suhl]]) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl. == Leben == Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Heinrichs. Sein Großvater Liebmann Simson, Sohn des Simson Liebmann aus Mühlfeld, hatte noch als Knecht bei dem Schutzjuden Moses Meyer in Heinrichs gearbeitet und war 1773 mit seiner Familie in das nahegelegene Schwarza gezogen. Sein Sohn, der Vater von Moses, handelte mit Stoffen, Tüchern, Betten und Kleidungsstücken und verlieh Geld. Dadurch kam er zu einigem kleinen Vermögen und hinterließ der Familie bei seinem Tod 11.939 Reichtaler. Im Zuge der jüdischen Emanzipation wurde den Juden auch der Grunderwerb möglich. Loeb und Moses kauften das Haus Nr. 116 am Markt in Suhl für 812 Reichtaler. Dort eröffneten sie 1850 ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft. 1854 erwarben die Brüder Simson einen Anteil von einem Drittel an einen Suhler Stahlhammer, der 1741 von Andreas Bauer gegründet worden war und in dem Erz geschmolzen und zu Stahlblöcken und Stangen geschmiedet wurde. Daraus wurden unter anderem Äxte, Meißel, Hellebarden, und Rohre für das Suhler Büchsenmacherhandwerk produziert. 1856 besaßen Loeb und Moses bereits mit 7/12 Anteilen die Mehrheit in dem Unternehmen und nannten es „[[Simson]] & Co“. Zunächst wurde nur Holzkohlestahl produziert, der zum Teil zu Schwarzblechen weiterverarbeitet wurde. Wegen schlechter Qualität wurde die Produktion kurze Zeit später eingestellt. In den Folgejahren wurden das Erzeugnis für die Herstellung von Stich- und Feuerwaffen verwendet, die von rund 20 Beschäftigten produziert wurden. 1862 wurde die Firma „Gebr. [[Simson]]“ in das Suhler Handelsregister als Bajonett- und Ladenstockfabrik eingetragen. Inhaber waren Löb und Moses Simson. == Nachwirken == Seine Ehefrau Luise Simson führte das Unternehmen mit Karl Luck und später mit ihrem Sohn Gerson Simson weiter. Die Fabrik wird in „Simson & Luck“ umbenannt. 1871 wurde die erste Dampfmaschine in Betrieb genommen und im Folgejahr erhielt die Fabrik Staatsaufträge für die Waffenfertigung. Zwischen 1872 und 1876 wurden rund 150.000 Militärgewehre vom Typ Modell 71 gefertigt. 1880 erfolgte zudem der Beginn der Produktion von Jagdwaffen. 1882 wurde ein neues Wohnhaus für die Unternehmerfamilie Simson gebaut. Zwei Jahre später schied Karl Luck aus der Firma „Simson & Luck“ aus. 1887 baute man an das fünf Jahre alte Wohnhaus Werkstätten, Büro, Revison und Magazin an. 1893 wurde die Produktion von Präzisionsrichtmitteln für die Artillerie aufgenommen. Hauptabnehmer war die Firma Krupp. 1896 produzierte man zudem die ersten luftbereiften Fahrräder nach englischen Vorbildern und die Firma wurde somit schnell zu einem der größten Fahrradproduzenten Deutschlands. Ab 3. Juli 1899 wurde die Firma nur noch „Simson und Co.“ genannt, der Name Luck wurde gestrichen. Es wird in Berlin eine Zweigniederlassung in der Mohrenstraße gegründet. Es war ein Handelsbüro, das Kontakte zu Heeresdienststellen im In- und Ausland pflegte. 1904 starb Gerson Simson. Zu der Zeit waren 1200 Beschäftigte bei Simson beschäftigt und das Unternehmen war somit der größte Arbeitgeber im Umkreis. Seine Witwe Jeanette Simson überließ ihren vier Söhnen die Leitung der Simson Werke wie folgt: Max Simson (* 1871) übernahm die Geschäftsleitung der Berliner Niederlassung, Leonhard (* 1878) wurde Prokurist und kaufmännischer Direktor der Firma, Arthur Simson (* 1882) wurde Technischer Direktor und Julius Simson (* 1884) wurde mit der Leitung des Berliner Außensitzes beauftragt. 1908 kam es zu Streik in der Belegschaft, die Wiedereinstellung von zwölf entlassenen Kollegen sowie den Einbau von Öfen und Ventilatoren in einigen Abteilungen forderte. Der Streik endete mit Teilerfolgen für die Mitarbeiter. 1909 erfolgten die ersten Versuche im Automobilbau. Sie waren von mehreren Fehlschlägen gezeichnet. Ende des Jahres wurde der Automobilexperte Paul Henze für mehrere Monate gewonnen. Nach dessen Konstruktionsunterlagen baute der Ingenieur Fritz Hattler Versuchsmuster. Die Produktion erfolgte in einer bereits 1907 ersteigerten ehemaligen Möbelfabrik. 1911 wurde der erste Pkw (Simson A) mit 4-Zylinder-Motor gebaut und ging in Serienproduktion. Aufgrund der Untermotorisierung wurden jedoch nur wenige Exemplare verkauft. 1912 waren 1500 Beschäftigte bei Simson tätig. Die Familie ließ sich durch den bekannten Berliner Architekten Hermann Muthesius eine neue, repräsentative Villa errichten. 1936 musste die Familie aufgrund der Nationalsozialistischen Diktatur in Ausland fliehen. Im Rahmen der Enteignung jüdischer Industrieller übernahm ein Treuhänder die Firma, dabei entstanden durch Fusion mit anderen Werken die „Berlin Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke“ (BSW). via: [http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Simson wikipedia.org] [[Kategorie:Historie]] 48f7b54e1f0d1686e6198155b0d9c1ccf57aa78b Simson Supra 0 58 570 113 2010-12-08T17:30:15Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut. Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Simson]] im thüringischen [[Suhl]] stellte ab 1896 auch Fahrräder und von 1911 bis 1934 Personenkraftwagen her. 1922 wurde Paul Henze als Konstrukteur eingestellt, der sich bei der Reichenbacher Automobilfabrik (RAF) und bei den Steiger-Werken Burgrieden verdient gemacht hatte. Der von Henze für [[Simson]] entwickelte Supra war ein ausgeprägter Sportwagen: der 1924 vorgestellte Typ S leistete 50 PS aus zwei Liter Hubraum und hatte einen Radstand von 2,60 m - 3,00 m. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 - 140 km/h. Der Vierzylindermotor wurde von vier Ventilen pro Zylinder beatmet, die wiederum von zwei oben liegenden Nockenwellen mit Königswelle gesteuert wurden. Die Potenz dieses Wagens bewiesen zahlreiche Motorsportsiege. Für weniger potente Kunden wurde der Typ So mit 3,00 m Radstand kreiert. Dessen Motor hatte zwei Ventile pro Zylinder, eine oben liegende Nockenwelle mit Königswelle und leistete 40 PS. Von den 4-Zylinder-Typen S und So wurden in 5 Jahren etwa 750 Exemplare gebaut. Parallel gab es den Typ J mit Sechszylindermotor (3,1 Liter Hubraum, 60 PS). Sein Motor war, wie der des Typs So, mit 2 hängenden Ventilen pro Zylinder, einer obenliegenden Nockenwelle und einer Königswelle ausgestattet. Der Radstand dieses größeren Wagens betrug 3,50 m. 1926 ersetzte der Typ R den Typ J. Sein geringfügig vergrößerter Motor hatte nun eine untenliegende Nockenwelle, die die beiden Ventile pro Zylinder antrieb. Es blieb bei 60 PS Leistung. Alle bisher genannten Modelle hatten Rechtslenkung und Seilzugbremsen, die auf alle 4 Räder wirkten. 1928 wurde der Typ R überarbeitet: Die Seilzugbremsen bekamen Saugluftunterstützung und es wurde auf Linkslenkung umgestellt. In dieser Ausstattung fertigte man das Fahrzeug noch bis 1931. Nachfolger war der Typ RJ. Er hatte bei sonst gleicher Auslegung einen Motor mit 3,4 Litern Hubraum, der 70 PS leistete. Die Typen J, R und RJ wurden in 9 Jahren ca. 750 mal gebaut. Gleichzeitig mit dem Typ RJ wurde der Typ A vorgestellt. Er hatte bei vergrößertem Radstand (3,55 m) einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit seitlich stehenden Ventilen. Sein Hubraum betrug 4,7 Liter und er leistete 90 PS. In 3 Jahren entstanden ganze 20 Fahrzeuge. 1934 wurden von den Typen RJ und A nur noch 12 Exemplare ausgeliefert. Dann wurde die Pkw-Produktion wegen mangelnder Rentabilität eingestellt. Nach heutigem Kenntnisstand sind nur wenige Supra-Modelle erhalten geblieben, von den legendären Vierventil-Motoren gibt es kein Exemplar mehr; den Supra So kann man noch im Verkehrsmuseum Dresden und in der Garage des deutschen Schauspielers Manfred Krug finden. via [http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra wikipedia.org] weiter Links: [http://www.fahrzeug-museum-suhl.de/seiten/home.htm www.fahrzeug-museum-suhl.de] [[Kategorie:Historie]] c03d19dfcd7461eaa71128537851e93887acc6f9 Industrieverband Fahrzeugbau 0 172 571 490 2010-12-08T17:31:03Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Der '''Industrieverband Fahrzeugbau (IFA)''' war ein Zusammenschluss verschiedener Kombinate der Kraftfahrzeugindustrie in der DDR. Auch [[Simson]] in Suhl war als Teil des IFA-Kombinates für Zweiradfahrzeuge Mitglied dieses Verbandes. ==Web-Links== [http://de.wikipedia.org/wiki/Industrieverband_Fahrzeugbau IFA bei Wikipedia] [[Kategorie:Historie]] 75a3796cfb37c0445752b877a8c14e012749f948 Sicherung 0 211 572 2010-12-08T19:06:14Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Eine Sicherung schützt einen Stromkreis vor Überlastung, z.B. durch einen Kurzschluss. In den Simson-Mopeds und Rollers sind bis zu zwei Sicherungen verbaut. *…“ wikitext text/x-wiki Eine Sicherung schützt einen Stromkreis vor Überlastung, z.B. durch einen Kurzschluss. In den Simson-Mopeds und Rollers sind bis zu zwei Sicherungen verbaut. * '''keine''' Sicherung haben die einfachen Modelle mit Trockenbatterie * '''eine''' Sicherung ist in den Modellen verbaut, die eine [[ELBA]] haben. Sie schützt den Batteriestromkreis * '''zwei''' Sicherungen befinden sich in den Modellen mit [[Ladeanlage]]. Eine flinke Glassicherung (5x20mm) schützt die Diode im Ladestromkreis, die andere in der Ausführung als Topedo-Sicherung ist für den Batteriestromkreis verantwortlich. Sollte eine Sicherung immer wieder durchbrennen, dann kann man den Fehler finden, indem man sie vorübergehend durch eine Prüflampe ersetzt. Diese Prüflampe wird hell leuchten, solange der Kurzschluss noch vorhanden ist. Man klemmt dazu nacheinander die verschiedenen Gleichstromverbraucher und ihre Zuleitungen ab, bis die Prüflampe ausgeht. [[Kategorie:Elektrik]] 5ae28edef3938c9fe07f07bc80cb7abb665c6ac0 Sicherung 0 211 573 572 2010-12-08T19:07:00Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Eine Sicherung schützt einen Stromkreis vor Überlastung, z.B. durch einen Kurzschluss. In den Simson-Mopeds und Rollern sind bis zu zwei Sicherungen verbaut. * '''keine''' Sicherung haben die einfachen Modelle mit Trockenbatterie * '''eine''' Sicherung ist in den Modellen verbaut, die eine [[ELBA]] haben. Sie schützt den Batteriestromkreis * '''zwei''' Sicherungen befinden sich in den Modellen mit [[Ladeanlage]]. Eine flinke Glassicherung (5x20mm) schützt die Diode im Ladestromkreis, die andere in der Ausführung als Topedo-Sicherung ist für den Batteriestromkreis verantwortlich. Sollte eine Sicherung immer wieder durchbrennen, dann kann man den Fehler finden, indem man sie vorübergehend durch eine Prüflampe ersetzt. Diese Prüflampe wird hell leuchten, solange der Kurzschluss noch vorhanden ist. Man klemmt dazu nacheinander die verschiedenen Gleichstromverbraucher und ihre Zuleitungen ab, bis die Prüflampe ausgeht. [[Kategorie:Elektrik]] 1fa609e3a4ff316bcaad9597dd5f39408826f66e Glühlampe 0 212 574 2010-12-08T19:27:07Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Beleuchtungseinrichtungen bei den Simson-Modellen sind mit Glühlampen bestückt. Die Bordspannung beträgt entweder 6 oder 12 Volt. Sie ist identisch mit de…“ wikitext text/x-wiki Die Beleuchtungseinrichtungen bei den Simson-Modellen sind mit Glühlampen bestückt. Die Bordspannung beträgt entweder 6 oder 12 Volt. Sie ist identisch mit der [[Batterie]]spannung, auch wenn die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungsstromkreise sind und nichts mit dem Batteriestromkreis zu tun haben. Unabhängig von der Bordspannung ist die Spannungsangabe für die [[Zündspule]]. * '''Scheinwerfer''', je nach Modell mit 15/15W, 25/25W, 35/35W oder 35W Halogen HS1 * '''Rücklicht''' 5W * '''Bremslicht''' und '''Blinker''' 18W oder 21W * '''Standlicht''' 2W * '''Tachobeleuchtung''', '''Leerganganzeige''' 1,2W Die jeweilige Lampenleistung darf nicht verändert werden, da die Lichtspulen auf der [[Grundplatte]] eine ungeregelte Spannung abgeben, die nur dann in allen Drehzahlbereichen stimmt, wenn die Lampenleistung zu den Spulen auf der Grundplatte, zur Schlusslichtdrossel in der [[Ladeanlage]] und dem [[Polrad]] passt.<br/> Wird eine Lampe mit zu hoher Leistung eingebaut, bricht die Spannung zusammen, die Lichtausbeute verringert sich.<br/> Wird eine Lampe mit zu gringer Leistung eingebaut, steigt die Spannung über ihren Nennwert an und der Glühfaden in der Lampe wird über kurz oder lang durchbrennen. Das gleiche passiert, wenn von den beiden parallel geschalteten Lampen in Rücklicht und Tachobeleuchtung eine ausfällt. [[Kategorie:Elektrik]] c6341cf0db98501c5a2944104cc7a1a4967864f3 Lampe 0 213 575 2010-12-08T19:28:40Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Glühlampe]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Glühlampe]] 520f64e68a47897e486fb863adedfcd145cc997a Birne 0 214 576 2010-12-08T19:29:05Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Glühlampe]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Glühlampe]] 520f64e68a47897e486fb863adedfcd145cc997a Glühbirne 0 215 577 2010-12-08T19:29:28Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Glühlampe]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Glühlampe]] 520f64e68a47897e486fb863adedfcd145cc997a Beleuchtung 0 150 578 366 2010-12-08T19:30:26Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Beleuchtungseinrichtungen an den Simson-Modellen ist von hoher Bedeutung für die Sicherheit im Strassenverkehr.<br/> Veränderungen sind zumeist nicht zulässig, weil die Beleuchtung Teil der [[ABE]] ist. Die Beleuchtungseinrichtungen müssen dem Fahrzeug bei Auslieferung ab Werk entsprechen. Es darf allerdings ein N-Modell mit Blinkern ausgerüstet werden, nicht jedoch ein Modell, das original Blinker hatte, durch den Abbau zum N-Modell umgebaut werden. Die Lichtleistung der verschiedenen [[Lampe]]n muss aus technischen Gründen genau eingehalten werden, weil die von den Spulen auf der [[Grundplatte]] gelieferten Spannungen nur dann passen, wenn die passenden Lampen verbaut sind. Vorhandene Beleuchtungseinrichtungen * Scheinwerfer * kombiniertes Rück- und Bremslicht * Parklicht * Blinker * Tachobeleuchtung * Leerganganzeige (nicht an allen Modellen) [[Kategorie:Elektrik]] 2cdf9e2b806f157787fb3a9250b0e41ee400ece3 Elektrik-Fehler 0 178 579 436 2010-12-08T19:32:10Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: ==Kein Zündfunke== Hier ist zunächst bei Unterbrecherzündung der Unterbrecher zu prüfen. Bei elektronischer Zündung sowohl die Lade- als auch die Geberspule, danach die Zündspule. Eine externe Zündspule kann man leicht prüfen: Batterie plus über ein Kabel mit Zündspule Klemme 1 verbinden, Zündkerze in Kerzenstecker, Batterie minus über Kabel mit dem Kerzenkörper verbinden, Ein weiteres Kabel an Zündspule Klemme 15 anschliessen, das andere Ende dieses Kabels ganz kurz an Batterie minus halten, beim Wegnehmen muss ein Funke an den Kerzenelektroden überspringen. ==eine Lampe leuchtet nicht== * Im einfachsten Fall ist die [[Lampe]] defekt. Das kann man prüfen, indem man die Lampe direkt an die Batterie anschliesst. * Die nächst häuftige Ursache sind Korrosion an der Lampenfassung, an einem Schalter oder ein Masseproblem. Dazu verfolgt man mit einer Prüflampe die Leitungen von der Grundplatte über die Schalter bis zur Lampenfassung. Weil die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungskreise sind, kann man nur messen, wenn der Motor läuft. * Ist schon am Kabel, welches von der Grundplatte kommt, keine Spannung zu messen, muss man die Grundplatte abschrauben und nachschauen, ob entweder das Kabel an der Lötstelle abvibriert ist, oder ob der masseseitige Spulenanschluss keinen Kontakt zur Masse mehr hat. ==Lampen brennen durch== * Wenn Änderungen an der Elektrik gegenüber dem Originalzustand vorgenommen wurden, ist zuerst hier der Fehler zu suchen. [[Polrad]] und [[Grundplatte]] mit den Spulen müssen elektrisch/magnetisch zueinander passen. * Die verwendeten Lampen sollten von NARVA sein und ihre Spannung und Leistung darf nicht von der Originalbestückung abweichen. * Wackelkontakte an den Lampenfassungen können auch zu schnellem Durchbrennen der Glühfäden führen. * Rücklichtlampe und Tachobeleuchtung müssen stets beide funktionieren. Fällt eine Lampe aus, dauert es nicht lange, bis die andere auch durchbrennt. ==Sicherung brennt durch== Die [[Sicherung]]en befinden sich im Ladestromkreis für die Batterie und im Gleichstromkreis von der Batterie zu den Verbrauchern: Hupe, Blinker, Standlicht und ggf. Leerganganzeige. Eine in der richtigen Stärke eingesetzte Sicherung darf nur im Kurzschlussfall durchbrennen. Man kann die Ursache gut suchen, wenn man anstelle der defekten Sicherung eine Prüflampe an die entsprechenden Kontaktfahnen des Sicherungshalters klemmt. Die Prüflampe leuchtet, solange der Kurzschluss vorhanden ist. Man muss jetzt den Gleichstromkreis zu den Verbrauchern verfolgen und an den verschiedenen Kontakten wackeln, bis man die Stelle gefunden hat, an der die Prüflampe ausgeht. ==Bremslicht geht nicht== * Lampe durchgebrannt * Keine Spannung von der Lichtspule auf der Grundplatte * Bremslichtkontakt nicht in Ordnung. Bei laufendem Motor das Kabel am hinteren Bremsschild abziehen und an Masse halten. Wenn das Bremslicht jetzt angeht, ist der Schalter nicht i.O. ==Blinker blinken nicht oder zu schnell== * Batterie leer * Bei zwei Blinkern pro Seite ist eine Lampe ausgefallen. ==Hupe hupt nicht== * Batterie leer * Hupenknopf korrodiert * Draht ab ==Scheinwerfer zu schwach== * zu starke Lampe verbaut * Kontakte im Zündlichtschalter oder Abblendschalter oder in der Fassung korrodiert * Refelktor blind ==Batterie lädt nicht== * Ladesicherung durchgebrannt * Ladespule liefert keinen Strom * Ladeanlage defekt Man kann anstelle der Batterie eine Prüflampe anklemmen, diese muss mit steigender Motordrehzahl heller leuchten, wenn Ladestrom fliesst. ==Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus== * Massefehler, Abhilfe eine extra Masseleitung vom Motor zu den Massepunkten führen * Verkabelungsfehler nach Umbau in einem [[Leitungsverbinder]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Fehlersuche]] a812affaa71f85eec075955c6acd89c9bfa53522 Batterie 0 103 580 355 2010-12-08T19:36:36Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war. Die Batteriespannung beträgt entweder 6 oder 12 Volt. Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist. Ausnahme: die SR50/80 CE mit Start durch den Anlassermotor. Der Akku wird über die Ladespule auf der [[Grundplatte]] und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben. Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln. Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat. Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist. Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen. [[Kategorie:Elektrik]] 33c694e822da0eadf2097f1e3a6488c60ba727cc Hauptseite 0 1 581 537 2010-12-08T19:39:18Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- |} ==Kategorien== {| |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Datenblatt|Datenblatt]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]] |- |} == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] b82dec94ebf99ec184a8e6206fa799f8c639488d 583 581 2010-12-08T19:54:20Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- |} ==Kategorien== {| |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Datenblatt|Datenblatt]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Motor|Motor]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]] |- |} == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 4b0bc2ab2c857b54a249c92495fdbd1f74266de0 585 583 2010-12-08T20:16:02Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- |} ==Kategorien== {| |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Datenblatt|Datenblatt]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Liste|Liste]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Motor|Motor]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]] |- |} == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 456798e34ab07e39ad6670cd5a78e2638739a502 Kategorie:Motor 14 216 582 2010-12-08T19:53:14Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Das Herz einer jeden Simson: ein kleiner, aber leistungs- und belastungsfähiger Zweitaktmotor.“ wikitext text/x-wiki Das Herz einer jeden Simson: ein kleiner, aber leistungs- und belastungsfähiger Zweitaktmotor. ecf55442597379bb79c1288a48652a4a7a942314 Zweitaktmotor 0 142 584 337 2010-12-08T19:55:06Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki In den [[Simson]]-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 mit 70 cm³. Ein Zweitaktmotor zeichnet sich durch die geringe Zahl von nur drei beweglichen Teilen aus, die ihn leicht und preiswert werden lassen: * [[Kurbelwelle]] * Pleuel * [[Kolben]] Dem Zweitaktmotor fehlen nicht etwa zwei Takte eines Viertaktmotors, auch er muss Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstossen. Dafür braucht er allerdings nur eine Kolbenauf- und eine Abbewegung, wohingegen der Viertaktmotor jeweils zwei benötigt. Siehe auch: <br/> http://de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor [[Kategorie:Motor]] d538d9b509996501d73e59061ac5f143c2931c6e Lager 0 202 586 525 2010-12-10T17:26:56Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Ein '''Lager''' gewährleistet die möglichst reibungsarme Rotation von Bauteilen wie z.B. der [[Kurbelwelle]]. Die meisten bei Simson verwendeten Lager sind [[Normteil|Normteile]]. ==siehe auch== [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] [[Kategorie:Bauteil]] 0d768ff3337c775d44ea0d73875fa7238795ae53 Versicherung 0 120 587 278 2010-12-11T11:27:09Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, braucht man gemäß §§ 1,6 Pflichtversicherungsgesetz für sein Fahrzeug eine Haftpflichtversicherung. Diese garantiert, dass im Falle eines verschuldeten Unfalls der Unfallgegner den Schaden erstattet bekommt. Für [[Kleinkrafträder]] reicht ein Versicherungskennzeichen, welches man bei allen gängigen Versicherungen, dem ADAC usw. erwerben kann. Das Kennzeichen ist immer bis einschließlich Februar des Folgejahres gültig. Danach sollte man nicht vergessen, sich ein neues Kennzeichen zu besorgen, da sonst jede Fahrt eine Straftat darstellt! Über die Haftpflichtversicherung hinaus kann man einer Teilkasko zukaufen, in der weitere Leistung enthalten sind, wie Diebstahlsschutz, Wildunfall etc. Die Leistungen sind je nach Versicherung unterschiedlich. Hier sollte man für sich schauen, ob man diese wirklich bracht. ==Siehe auch== [[Hersteller-Schlüsselnummer]] [[Kategorie:Recht]] 4ce82490f00ab123b4edbd8e58a66dc73e038519 596 587 2010-12-14T15:44:50Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Eine '''Haftpflichtversicherung''' wird gemäß §§ 1,6 Pflichtversicherungsgesetz benötigt, um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Diese garantiert, dass im Falle eines verschuldeten [[Unfall|Unfalls]] der Unfallgegner seinen Schaden erstattet bekommt. Für [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträder]] reicht ein Versicherungskennzeichen, welches man bei allen gängigen Versicherungen, dem ADAC usw. erwerben kann. Das Kennzeichen ist immer bis einschließlich Februar des Folgejahres gültig. Danach sollte man nicht vergessen, sich ein neues Kennzeichen zu besorgen, da sonst jede Fahrt eine Straftat darstellt! Über die Haftpflichtversicherung hinaus kann man eine Teilkasko zukaufen, in der weitere Leistung enthalten sind, wie Diebstahlsschutz, Wildunfall etc. Die Leistungen sind je nach Versicherung unterschiedlich. Hier sollte man für sich schauen, ob man diese wirklich bracht. ==Siehe auch== [[Hersteller-Schlüsselnummer]] [[Kategorie:Recht]] 2171bafdb4e1d84765b6708a544e3bb9fd8fe29b Tuning 0 98 588 518 2010-12-11T11:30:09Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Unter '''Tuning''' ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Im [[Schwalbennest]] ist Tuning nicht gern gesehen. Durch diese Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen. Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren. ==Rechtliche Aspekte von Tuning== Vorweg: Wir möchten hier lediglich einen informativen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen. Aber zum Thema: Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben. === Zulassungsrecht: === Zuerst einmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat. Zur Erinnerung: * Mofa =25 Km/H; * Kleinkraftrad=50ccm/45 Km/H; * Leichtkraftrad= >50ccm/ <125ccm; * Motorrad= >50ccm/ >45 Km/H Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. Das heißt, dass jede Änderung, die ich vornehme und die nicht in den Vorschriften der DDR festgehalten wurde, dazu führt, dass das Fzg nach aktueller Rechtslage bewertet wird. Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Alternative 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Alternative 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert. Alternative 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H (bzw 45 Km/H, da die Schwalbe ja nicht mehr den Vorschriften der DDR entspricht). Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad. Die nächste Kategorie Leichtkraftrad trifft ebenfalls nicht zu, da hier ein Hubraum von >50 ccm gefordert ist, den wir ja nicht haben. Die Folge: KKR und LKR sind von der Zulassung ausgenommen. Beides trifft nun nicht mehr zu. Somit wäre die Schwalbe zulassungsspflichtig. Fahren ohne Zulassung bedeutet eine Ordnungswidrigkeit von 50 Euro/ 3Pkt. Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ein LKR geworden. LKR sind zwar von der Zulassung ausgenommen, benötigen jedoch ein amtliches Kennzeichen. Ist dies nicht vorhanden, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor. Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde. === Führerscheinrecht: === Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung: * Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60) * Klasse A1= LKR = >50 ccm <125 ccm * Klasse A = Motorrad = >50 ccm/ >45 Km/H Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen: Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH nicht mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus. Auch Klasse A1 und A treffen nicht zu, da das Kriterium von >50 ccm nicht erfüllt wird. Nach herrschender Meinung ist es nun so, dass Klasse A als "Auffangtatbestand" gesehen wird, d.h., dass alle Fälle von Zweirädern, die sonst nicht eingeordnet werden können, Klasse A-plichtig sind. Somit bräuchten wir in diesem Fall also einen Motorradführerschein. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor. Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug deutlich in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen. ==sonstige Vorschriften/ Hinweise== Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!! Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt). Auch kann die Betriebserlaubnis durch Tuningmaßnahmen erlöschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird. '''Fazit''': Tuning ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen! [[Kategorie:Recht]] ab8d90b9fb4faf7c95e535e4d529e4f836a7e524 Polizeikontrolle 0 217 589 2010-12-11T12:40:36Z Dr.gerberit 7 Die Seite wurde neu angelegt: „Du bist in eine Verkehrskontrolle geraten? KEINE PANIK! Vermutlich hattest du bisher bis auf den netten Polizisten damals im Kindergarten, der mit dir über die A…“ wikitext text/x-wiki Du bist in eine Verkehrskontrolle geraten? KEINE PANIK! Vermutlich hattest du bisher bis auf den netten Polizisten damals im Kindergarten, der mit dir über die Ampel gegangen ist, keinen Kontakt zur Polizei. Und nun wirst du angehalten, obwohl du eigentlich gar nichts gemacht hast. Das Herz fängt an zu klopfen und man fragt sich, ob man nicht doch etwas verkehrt gemacht hat. Aber keine Sorge- die Polizei führt gelegentlich "Anlassunabhängige Verkehrskontrollen" durch, um sich vom Zustand des Fahrers und des Fahrzeugs zu überzeugen. Im Vorbeifahren kann man nunmal nicht sehen, ob der Fahrer evtl getrunken hat oder die Schwalbe kurz zuvor geklaut wurde. Der erste (und wichtigste) Rat an dieser Stelle: Immer freundlich und einsichtig bleiben. Eine Begrüßung ala: "Was wollen sie?"oder "Machen sie schnell, ich hab keine Zeit", sorgt für keine gute Grundstimmung bei den Polizisten und führt in KEINEM Fall dazu, dass die Kontrolle schneller vorbei geht. Da es im Straßenverkehr sehr sehr viele Regeln gibt, ist die Warscheinlichkeit groß, dass man irgendetwas Falsch gemacht hat und darauf von den Polizisten nun angesprochen wird. Geht das Rücklicht nicht? Hat man die ABE gerade nicht dabei? Ist man zuvor falsch abegogen? Wird man auf soetwas von den Polizisten angesprochen, ist die eher schlechtere Variante zu sagen: "Fangen sie mal lieber richtige Verbrecher!", "Das können sie mir eh nicht beweisen", "Ihnen ist wohl echt langweilig!" oder "Mein Onkel ist Anwalt, der sorgt dafür, dass Sie die längste Zeit Polizist waren!". Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass die Polizei bei Ordnungswidrigkeiten bis 35 Euro ein Ermessen hat, ob sie eine mündliche Verwarnung auspricht oder die Sache kostenpflichtig macht. Einsicht und eine Entschuldigung, zusammen mit dem Versprechen, dass man Zukünftig den Fehler nicht wieder begeht, führen in den meisten Fällen dazu, dass man nochmal mit einem "blauen Auge" davon kommt. Sehr sehr viele Simsonfahrer können davon berichten, dass sie von den Polizisten angesprochen wurden, dass ihr Mopet 60 statt den erlaubten 45 Km/H gefahren sei. Diese Aussage ist natürlich falsch. Leider ist es unmöglich, wirklich alle Regeln des Straßenverkehrs, insbesondere die tausenden von Ausnahmen, zu kennen. Auch für Polizisten ist dies unmöglich. Insofern sollte man den Kontrolliernden einfach darauf hinweisen, dass es für alte DDR-Roller eine Ausnahme zur 45 Km/H Regelung gibt (siehe hierzu auch [[Führerschein]]). Falsch wäre hier eine Aussage ala: ""Mann, wie kann man DAS denn bitte nicht wissen?" oder "Was lernt ihr eigentlich in eurer Polizeischule?". Beherzigt man diese kleinen Grundregeln, ist eine Polizeikontrolle in den meisten Fällen nicht so schlimm und auch recht schnell vorbei. Sollte man einen [[Kontrollbericht]] (oder auch Mängelschein) bekommen haben, ist dies nicht weiter schlimm: Mängel in Ordnung bringen, bei der Polizei vorzeigen und es entstehen keine weiteren Kosten. Sollte man doch eine kostenpflichtige Verwarnung oder einen Bußgeldbescheid bekommen, kann man entweder Widerspruch einlegen oder das Geld bezahlen. Hauptsache: nicht allzusehr ärgern! In diesem Sinne auf ein hoffentlich positives Erlebnis mit de Polizei! 02fe9a88f49a3b9477e58de680bd2d0d6d66bd87 592 589 2010-12-13T14:58:49Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Du bist in eine Verkehrskontrolle geraten? KEINE PANIK! Vermutlich hattest du bisher bis auf den netten Polizisten damals im Kindergarten, der mit dir über die Ampel gegangen ist, keinen Kontakt zur Polizei. Und nun wirst du angehalten, obwohl du eigentlich gar nichts gemacht hast. Das Herz fängt an zu klopfen und man fragt sich, ob man nicht doch etwas verkehrt gemacht hat. Aber keine Sorge- die Polizei führt gelegentlich "Anlassunabhängige Verkehrskontrollen" durch, um sich vom Zustand des Fahrers und des Fahrzeugs zu überzeugen. Im Vorbeifahren kann man nunmal nicht sehen, ob der Fahrer evtl getrunken hat oder die Schwalbe kurz zuvor geklaut wurde. Der erste (und wichtigste) Rat an dieser Stelle: Immer freundlich und einsichtig bleiben. Eine Begrüßung ala: "Was wollen sie?"oder "Machen sie schnell, ich hab keine Zeit", sorgt für keine gute Grundstimmung bei den Polizisten und führt in KEINEM Fall dazu, dass die Kontrolle schneller vorbei geht. Da es im Straßenverkehr sehr sehr viele Regeln gibt, ist die Warscheinlichkeit groß, dass man irgendetwas Falsch gemacht hat und darauf von den Polizisten nun angesprochen wird. Geht das Rücklicht nicht? Hat man die ABE gerade nicht dabei? Ist man zuvor falsch abgebogen? Wird man auf soetwas von den Polizisten angesprochen, ist die eher schlechtere Variante zu sagen: "Fangen sie mal lieber richtige Verbrecher!", "Das können sie mir eh nicht beweisen", "Ihnen ist wohl echt langweilig!" oder "Mein Onkel ist Anwalt, der sorgt dafür, dass Sie die längste Zeit Polizist waren!". Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass die Polizei bei Ordnungswidrigkeiten bis 35 Euro ein Ermessen hat, ob sie eine mündliche Verwarnung auspricht oder die Sache kostenpflichtig macht. Einsicht und eine Entschuldigung, zusammen mit dem Versprechen, dass man Zukünftig den Fehler nicht wieder begeht, führen in den meisten Fällen dazu, dass man nochmal mit einem "blauen Auge" davon kommt. Sehr sehr viele Simsonfahrer können davon berichten, dass sie von den Polizisten angesprochen wurden, dass ihr Mopet 60 statt den erlaubten 45 Km/H gefahren sei. Diese Aussage ist natürlich falsch. Leider ist es unmöglich, wirklich alle Regeln des Straßenverkehrs, insbesondere die tausenden von Ausnahmen, zu kennen. Auch für Polizisten ist dies unmöglich. Insofern sollte man den Kontrolliernden einfach darauf hinweisen, dass es für alte DDR-Roller eine Ausnahme zur 45 Km/H Regelung gibt (siehe hierzu auch [[Führerschein]]). Falsch wäre hier eine Aussage ala: ""Mann, wie kann man DAS denn bitte nicht wissen?" oder "Was lernt ihr eigentlich in eurer Polizeischule?". Beherzigt man diese kleinen Grundregeln, ist eine Polizeikontrolle in den meisten Fällen nicht so schlimm und auch recht schnell vorbei. Sollte man einen [[Kontrollbericht]] (oder auch Mängelschein) bekommen haben, ist dies nicht weiter schlimm: Mängel in Ordnung bringen, bei der Polizei vorzeigen und es entstehen keine weiteren Kosten. Sollte man doch eine kostenpflichtige Verwarnung oder einen Bußgeldbescheid bekommen, kann man entweder Widerspruch einlegen oder das Geld bezahlen. Hauptsache: nicht allzusehr ärgern! In diesem Sinne auf ein hoffentlich positives Erlebnis mit der Polizei! 11f825b1d87c05d75a0e5f835e25040eaa9cd2eb Kontrollbericht 0 218 590 2010-12-11T12:54:19Z Dr.gerberit 7 Die Seite wurde neu angelegt: „Kontrollbericht (oder auch Mängelschein) dient der Polizei zur Überprüfung, dass ein mangelhafter Zustand am Fahrzeug behoben wird bzw die fehlenden Papiere na…“ wikitext text/x-wiki Kontrollbericht (oder auch Mängelschein) dient der Polizei zur Überprüfung, dass ein mangelhafter Zustand am Fahrzeug behoben wird bzw die fehlenden Papiere nachgereicht werden. Das Prinzip ist einfach: Auf einem Vordruck wird festgehalten, was an dem Fahrzeug repariert werden muss bzw welche Papiere man bei der Kontrolle nicht dabei gehabt hat. Das Original behält die Polizei, ein Durchschlag bekommt der Kontrollierte mit. Nun hat man 7-14 Tage Zeit, den Mangel zu beheben. Mit dem Fahrzeug und dem Kontrollbericht sucht man eine Polizeidienststelle auf, wo das Original vernichtet und somit "das Verfahren" eingestellt wird. Hierduch entstehen keine Kosten. Sollte der Kontrollbericht jedoch ignoriert werden, wird das Original an die Zulassenstelle oder die Führerscheinstelle gesandt. Nun wird man von dort aufgefordert, den Mangel zu beheben. Ab hier werden i.d.R. auch Bearbeitungsgebüren erhoben. Sollte immer noch nichts unternommen werden, kann es bis zur Stilllegung des Fahrzeugs kommen. Also am besten schnell dem Kontrollbericht nachkommen! a8fdf56416716c4b3da751839048739bdb80cc50 591 590 2010-12-13T10:42:13Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Ein '''Kontrollbericht''' (oder auch ''Mängelschein'') dient der Polizei zur Überprüfung, dass ein mangelhafter Zustand am Fahrzeug behoben wird bzw die fehlenden Papiere nachgereicht werden. Das Prinzip ist einfach: Auf einem Vordruck wird festgehalten, was an dem Fahrzeug repariert werden muss bzw welche Papiere man bei der[[ Polizeikontrolle|Kontrolle]] nicht dabei gehabt hat. Das Original behält die Polizei, ein Durchschlag bekommt der Kontrollierte mit. Nun hat man 7-14 Tage Zeit, den Mangel zu beheben. Mit dem Fahrzeug und dem Kontrollbericht sucht man eine Polizeidienststelle auf, wo das Original vernichtet und somit "das Verfahren" eingestellt wird. Hierduch entstehen keine Kosten. Sollte der Kontrollbericht jedoch ignoriert werden, wird das Original an die Zulassenstelle oder die Führerscheinstelle gesandt. Nun wird man von dort aufgefordert, den Mangel zu beheben. Ab hier werden i.d.R. auch Bearbeitungsgebüren erhoben. Sollte immer noch nichts unternommen werden, kann es bis zur Stilllegung des Fahrzeugs kommen. Also am besten schnell dem Kontrollbericht nachkommen! [[Kategorie:Recht]] fd92e52133d921abe7e392ba016bafb62dc60a1b Motor 0 143 593 339 2010-12-14T15:36:38Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Ein '''Motor''' ist eine Maschine, die Energie in Bewegung umsetzt. Je nachihrer Funktionsweise kann man Motoren in verschiedene Kategorien einteilen, beispielsweise in Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Relevant für unser [[Simson]]-Wiki ist natürlich der Verbrennungsmotor; hier im Speziellen der [[Zweitaktmotor]]. In den [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] der Firma Simson wurden verschiedene Motorenbaureihen genutzt; am bekanntesten sind sicher der [[M53]] und der [[M501]]. [[Kategorie:Motor]] 9b4c3cc33b486a5f2ca844e898f5dff68f557538 594 593 2010-12-14T15:36:54Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Ein '''Motor''' ist eine Maschine, die Energie in Bewegung umsetzt. Je nach ihrer Funktionsweise kann man Motoren in verschiedene Kategorien einteilen, beispielsweise in Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Relevant für unser [[Simson]]-Wiki ist natürlich der Verbrennungsmotor; hier im Speziellen der [[Zweitaktmotor]]. In den [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] der Firma Simson wurden verschiedene Motorenbaureihen genutzt; am bekanntesten sind sicher der [[M53]] und der [[M501]]. [[Kategorie:Motor]] 1f37db8006dcaa1f5a921df51a6c3f4ef0088779 595 594 2010-12-14T15:40:05Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der [[S 100]]]]Ein '''Motor''' ist eine Maschine, die Energie in Bewegung umsetzt. Je nach ihrer Funktionsweise kann man Motoren in verschiedene Kategorien einteilen, beispielsweise in Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Relevant für unser [[Simson]]-Wiki ist natürlich der Verbrennungsmotor; hier im Speziellen der [[Zweitaktmotor]]. In den [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] der Firma Simson wurden verschiedene Motorenbaureihen genutzt; am bekanntesten sind sicher der [[M53]] und der [[M501]]. [[Kategorie:Motor]] 43f5afe3b1664be5a3b4bdac6333a2ed76fbe4be Kleinkraftrad 0 50 597 513 2010-12-14T16:01:24Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Als '''Kleinkraftrad''' werden im Allgemeinen Zweiräder mit einem [[Hubraum]] von nicht mehr als 50cm³ und dadurch bedingten geringen [[Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit|bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit]] bezeichnet. ==Definition und Rechtliches== Kleinkrafträder sind gemäß § 2 (11) FZV zweirädrige Kraftfahrzeuge oder dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und folgenden Eigenschaften: a) zweirädrige Kleinkrafträder: mit Verbrennungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, oder mit Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt; b) dreirädrige Kleinkrafträder: mit Fremdzündungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, mit einem anderen Verbrennungsmotor, dessen maximale Nutzleistung nicht mehr als 4 kW beträgt, oder mit einem Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt; Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]]. ==Einordnung von Simsons== Es gibt jedoch eine Ausnahmeregel für Simsons, so dass diese trotz der 60 Km/H bbH trotzdem als Kleinkraftrad gelten. Gemäß Einigungsvertrag Kapitel XI, Sgb. B, Abschnitt III, Ziffer 2, Maßgabe 21 (Bundesgesetzblatt 1990 II, S. 1101) sind Kleinkrafträder im Sinne der bisherigen Vorschriften der DDR (50 ccm/ 60 Km/H) den Kleinkrafträdern des § 18 (II) 4 StVZO gleichgestellt. Den § 18 StVZO gibt es zwar mittlerweile auch nicht mehr, jedoch ist im § 50 FZV festgelegt, dass diese Fahrzeuge weiterhin zulassungfrei bleiben. Auch führerscheinrechtlich sind die Simsons gem § FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 feV, Kleinkrafträdern gleichgestellt, so dass lediglich Klasse M erforderlich ist. ==Formen== Kleinkrafträder lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: ===Moped=== Beim Moped wird der '''Mo'''tor durch '''Ped'''albetrieb in Gang gesetzt. Diese Bauart ist heute kaum mehr verbreitet, kann jedoch noch bei [[Mofa|Mofas]] angetroffen werden. Ein klassisches Simson-Moped ist beispielsweise der [[SR 2]]. ===Mokick=== Im Gegensatz zum Moped kommt beim Mokick ein [[Kickstarter]] zum Einsatz. Das wohl bekannteste Mokick aus dem Hause Simson ist die [[S 51]]. ===Roller=== Charakteristisch für einen Roller sind der gute Wetterschutz und der freie Durchstieg vor der Sitzbank. Die [[Schwalbe]] und der [[SR 50]] fallen klar in diese Kategorie. == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] dfb6db02a88e31fa8b6be5e415bb47338f184244 SR 1 0 204 598 529 2010-12-14T16:02:17Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Kleinkraftrad#Moped|Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unternehmen ''S''imson und ''R''heinmetall. Von Rheinmetall (später VEB Büromaschinenwerk) Sömmerda kamen die Motoren. Schon 1957 startete die Produktion des Nachfolgers [[SR 2]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] f3f1e0ab23ed576cd5534cff67702ac18d89aa93 Kupplung 0 146 599 343 2010-12-14T16:08:37Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die'' Kupplung'' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. [[Kategorie:Motor]] 24bffd9b75aded9cd425dc40b89b71d10cc068e0 600 599 2010-12-14T16:09:27Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. [[Kategorie:Motor]] 47175bd5c9859a9266cdfa242b9d26d646db6acb Tatbestandskatalog 0 197 601 545 2010-12-14T16:10:47Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''Tatbestandskatalog''', auch "Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog", gibt Aufschluss, welche Verkehrsordnungswidrigkeit wieviel kostet. Am besten kann man sich den Katalog über die Internetseite des [[Kraftfahrt-Bundesamt]]es herunterladen. Aber Achtung: Da es sehr oft Neuerungen gibt, sollte man immer auf dem neuesten Stand bleiben. [[Kategorie:Recht]] 2f510788213e8cd2fbbf18bdd28f55d2f732e8fd Grundplatte 0 99 602 354 2010-12-14T16:11:54Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Als''' Grundplatte''' wird bei den Simson-Motoren die runde Metall-Platte unter dem [[Polrad]] bezeichnet, auf der sich die Lichtspulen für den Scheinwerfer, für Brems- und Rücklicht sowie die Battereiladung und die (Primär-) Zündspule befindet. Daneben ist bei Unterbrecherzündung auf der Grundplatte der [[Unterbrecher]] mit [[Kondensator]] zu finden, bei elektronischer Zündung die Geberspule. [[Kategorie:Elektrik]] 14dea10ad7c8ad0ea01f9c1cad721c0a1e4fe89a Blinkgeber 0 219 603 2010-12-14T16:18:36Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht …“ wikitext text/x-wiki Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht oder fließen lässt. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen mechanischen Blinkgebern, wie sie bei den meisten Simsons zum Einsatz kommen und elektronischen Modellen. Bei ersteren wird der Takt durch ein Bimetall erzeugt, während letztere das Blinken über spzielle Schaltungen bewerkstelligen. Eine besondere Fom ist die [[ELBA]], eine kombinierte '''E'''lektronische '''L'''ade- und '''B'''link'''a'''nlage. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] d617eb66b2749115ea35eeb936dbe6dc62623f3c VAPE 0 17 604 32 2010-12-14T16:24:42Z Prof 3 wikitext text/x-wiki '''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von [[Zündung|Zündanlagen]]. Die von VAPE produzierten Zündungen erfreuen sich in [[Simson]]-Kreisen großer Beliebtheit, da sie mit ihrer hohen Leistung von mehr als 100 W deutlich zur Steigerung der Verkehrs- und Funktionssicherheit beitragen. Neben dem Einbau eines [[Scheinwerfer|Scheinwerfers]] mit einer hohen Lichtausbeute ermöglicht die VAPE ebenso den Betrieb von kleinen Helferlein wie Zigarettenanzünder oder USB-Ladekabel. ==Weblinks== [http://www.vape.cz/de/ Herstellerseite] [[Kategorie:Elektrik]] dedd8ed136cd59303c28e5756edb00ec35b63976 Kaufberatung 0 188 605 466 2010-12-14T16:34:32Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! e4e0260b6f5d10ff43539be5aadcbd1ea3997052 Kompression 0 182 606 438 2010-12-14T16:36:14Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Kompression''' ist eine andere Bezeichnung für die Verdichtung, die der Kolben erzeugt, wenn er das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den Zylinderkopf drückt. Mit einem Kompressionsmesser, den man anstelle der [[Zündkerze]] einschraubt, kann man die Kompression messen. Es sollte ein Wert oberhalb von 8 Bar herauskommen. Liegt der gemessene Wert niedriger, macht sich schon Verschleiss bemerkbar. Besonders unter 5 Bar wird man davon ausgehen müssen, dass die [[Garnitur]] verschlissen ist und ersetzt werden sollte.<br/> Der Motor wird dann kaum noch Kraft entfalten können. [[Kategorie:Motor]] 98cf5b3f138435753972693bf89c001aaccaccfe BING 0 44 607 86 2010-12-14T17:37:34Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die Firma '''BING''' ist ein Hersteller von [[Vergaser|Vergasern]]. Nach der Wende und dem damit einhergehenden Ende der Produktion der BVF-Vergaser [[Vergaser 16N1|16N1]] und [[Vergaser 16N3|16N3]] wurden die BING-Vergaser offizielles Ersatzteil. Mittlerweile werden jedoch auch die originalen Vergaser wieder hergestellt und vertrieben. == zugelassene Vergaser == {| class="wikitable" width="100%" |- !| Vergaser || für Fahrzeug || Bemerkungen |- | 17/15/1101 || S 70 / S 83 || rowspan="2" | für 70cm³-Motoren ([[M501#M701|M701]]) |- | 17/15/1102 || SR 80 |- | 17/15/1103 || S 51 || rowspan="2" | für 50ccm - Motoren ([[M501]]) |- | 17/15/1104 || SR 50 |- | 17/15/1105 || S 51 (50 km/h) || für gedrosselte M501 |- |} Datenblätter und Einstellhinweise zu den BING-Vergasern finden sich auf der [http://www.bing.de Herstellerseite]. Der 17/15/1101|2 bzw. der 17/15/1103|4|5 unterscheiden sich nur geringfügig. Sie dürften in allen mit dem betreffenden Motor ausgestatteten Fahrzeugen passen. Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] gibt es keinen zugelassenen BING. == Siehe auch == [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Vergaser]] 8df3363bd7f4ca66d77bd780adc5761ef9cc56b3 Tagfahrlichtschaltung 0 134 608 361 2010-12-14T17:39:57Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Tagfahrlichtschaltung''' ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kaum noch Energie zum Laden der [[Batterie]] vorhanden. Um dennoch die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, ermöglicht ein kleiner Eingriff in die Verkabelung, dass schon bei eingeschalteter Zündung und laufendem Motor der Front-Scheinwerfer leuchtet, nicht jedoch das Rücklicht. Das wird erst in der normalen "Licht"-Stellung des [[Zündlichtschalter]]s zugeschaltet. [[Kategorie:Elektrik]] 92a8fb65d7166d31295a24fd25e0d2dbda463bbc Nadellager 0 174 609 502 2010-12-14T18:52:18Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Ein '''Nadellager''' ist eine besondere Form eines [[Lager|Lagers]]. Es hat seinen Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern. Bei Simson-Motoren finden sich Nadellager in den Pleuelaugen. Im oberen Pleuelauge des [[M53]] wurden vor der Verwendung von Nadellagern Bronzebuchsen verbaut. Diese erfordern eine fetteres [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33. Ob dies der Fall ist, kann man bei unverbastelten Motoren anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer] erkennen. [[Kategorie:Motor]] [[Kategorie:Bauteil]] 77ea291b4015f344212c8cc2f820a702738c0cb9 610 609 2010-12-14T18:52:42Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Ein '''Nadellager''' ist eine besondere Form eines [[Lager|Lagers]]. Es hat seinen Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern. Bei Simson-Motoren finden sich Nadellager in den Pleuelaugen. Im oberen Pleuelauge des [[M53]] wurden vor der Verwendung von Nadellagern Bronzebuchsen verbaut. Diese erfordern eine fetteres [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33. Ob dies der Fall ist, kann man bei unverbastelten Motoren anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] erkennen. [[Kategorie:Motor]] [[Kategorie:Bauteil]] d0184f5ad0cfa57c314537425d673cbe395a770f Schrauben 0 189 611 474 2010-12-18T14:39:22Z Zschopower 13 /* Rechtsgewinde - Linksgewinde */ wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Rechtsgewinde - Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten. Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/> Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf." === Tips zum Schrauben === * vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet. * Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen. * Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm. * Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen. ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gib und wirken lässt, notfalls auch über Nacht, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/> Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben. ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. [[Kategorie:Bauteil]] d76624b9c5b10d38677f3d2964eecf44394f310f 612 611 2010-12-18T14:45:42Z Zschopower 13 /* Lösen unlösbarer Schraubverbindungen */ wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Rechtsgewinde - Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten. Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/> Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf." === Tips zum Schrauben === * vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet. * Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen. * Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm. * Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen. ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Als Nächstes hilft Nachdenken und Ruhe. Sinnlose Gewalt führt nur zur Zerstörung. Besonders auf Wellen kann es sein, dass die Schraubverbindung ein Linksgewinde hat (nicht bei Simson).<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher wiederholt Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt und lange wirken lässt, notfalls auch über Nacht, dann mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht. Schlagschrauber sind auch empfehlenswert.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/> Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben. ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. [[Kategorie:Bauteil]] 1b5f2f510bcd20b4f8495e4689750751553f833a AOA 0 220 613 2010-12-18T20:33:45Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „AOA ist die Abkürzung für "Abgeänderter Orginal Auspuff". Da Veränderungen an der Abgasanlage unter [[Tuning]] fallen, sind sie nicht zulässig. [[Kategorie:…“ wikitext text/x-wiki AOA ist die Abkürzung für "Abgeänderter Orginal Auspuff". Da Veränderungen an der Abgasanlage unter [[Tuning]] fallen, sind sie nicht zulässig. [[Kategorie:Recht]] 3ddd7aec1c3d659d75ed20ef5f55f13592da6186 615 613 2010-12-21T11:17:20Z Prof 3 wikitext text/x-wiki '''AOA''' ist in einschlägigen Kreisen die Abkürzung für "Abgeänderter Orginal Auspuff". Da Veränderungen an der Abgasanlage unter [[Tuning]] fallen, sind sie nicht zulässig und werden an dieser Stelle nicht weiter beschrieben. 920cb53eddc26540f9e22738d3a984ba3f688c8b Typenschild 0 221 614 2010-12-21T11:11:00Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Ein '''Typenschild''' ist ein vom Hersteller eines Fahrzeuges angebrachtes kleines (Blech-) Schild, auf dem wichtige Daten eingetragen sind, darunter das Baujahr …“ wikitext text/x-wiki Ein '''Typenschild''' ist ein vom Hersteller eines Fahrzeuges angebrachtes kleines (Blech-) Schild, auf dem wichtige Daten eingetragen sind, darunter das Baujahr und die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]]. Es ermöglicht somit die schnelle Indentifikation des Fahrzeugs und einen Abgleich mit den [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Fahrzeugpapieren]]. Der Gesetzgeber sieht vor, dass an jedem Kraftfahrzeug ein Typenschild vorhanden ist. Ist dies beispielsweise durch Verlust oder Beschädigung nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, ein Blanko-Exemplar zu verwenden. Nachdem mit Schlagzahlen die richtigen Daten eingeschlagen wurden, wird das neue Typenschild mit zwei Kerbnägeln an der vorgesehenen Stelle befestigt. Bei den [[Simson]]-Kleinkrafträdern findet man das Typenschild beispielsweise am Rahmenstirnrohr ([[S 50]] / [[S 51]]) oder am linken Rahmenrohr unter dem Motortunnel ([[Schwalbe]]). [[Kategorie:Recht]] d2d7cde1d3a895a5038ef748d268a721b638561e Blinker 0 222 616 2010-12-21T12:16:35Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder…“ wikitext text/x-wiki Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker. ==Technik== Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Forum auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt. Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt. ==Recht== ===Kann ich die Blinker abbauen?== Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen. ===Nachbaublinker=== Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein E-Prüfzeichen haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nicht immer der Fall ist. Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Recht]] c16634543c069ffc437668d7657721bfd7cc4adb 617 616 2010-12-21T12:17:02Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker. ==Technik== Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Forum auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt. Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt. ==Recht== ===Kann ich die Blinker abbauen?=== Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen. ===Nachbaublinker=== Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein E-Prüfzeichen haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nicht immer der Fall ist. Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Recht]] f3d4068b72a6e53f06f9eb47de0d58bd7d6ef857 SR 4-2 0 170 618 403 2010-12-21T12:37:46Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-2''' ''Star'' ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] aus dem Hause Simson und war das meistverkaufte Modell der [[Vogelserie]]. Die Produktion begann im Herbst 1964. Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden über 500 000 Stück verkauft. Viele Teile stammten aus dem [[Baukastensystem]] der Vogelserie, welche auch an der Schwalbe, sowie weiteren Simson-Kleinkrafträdern gleichermaßen verwendet wurden. Neben Rädern, Sitzbank, Lenker, Elektrik und einigem mehr war das natürlich auch der gebläsegekühlte Zweitaktmotor [[M53|M53 KF]]. Als ab 1968 der weiterentwickelte Motor M53 KF/1 eingebaut wurde, änderte sich auch die Typbezeichnung des Stares in SR 4-2/1. Wie die meisten Simson-Kleinkrafträder erreichte der Star eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 km/h. Lackiert wurde er während des gesamten Produktionszeitraumes stets, ebenso wie der [[SR 4-1|Spatz]] in einem dunklen Weinrot (Farbton etwa RAL 3004) mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Tank, Rücklichthalter und Lenkerschale. Der Ladenpreis (EVP) des Star lag bei 1200,- Mark der DDR. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 5b2486973c0792331480a86a59a30a886188a3e2 Wärmeproblem 0 43 619 447 2010-12-21T12:54:33Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Das '''Wärmeproblem''' ist geradezu eine Legende unter den technischen Problemen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meist äußert es sich so, dass das Fahrzeug bei warmen Motor ausgeht, bzw. sich nicht mehr starten lässt. Die Ursachen für das Wärmeproblem lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien teilen: ==Zündungseitiges Wärmeproblem== Bei Wärmeproblemen auf der Zündungsseite muss nochmals unterschieden werden. ===Unterbrecherzündung=== Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wäre nichts gewesen. Grundsätzlich sollte man alle Bauteile der Zündung systematisch überprüfen, bis man den Schuldigen gefunden hat. Sinnvollerweise arbeitet man sich hier von den günstigen und leicht zu tauschenden Teilen (z.B. [[Zündkerze]], [[Zündkkerzenstecker]]) zu den teureren Kandidaten (z.B. [[Primärspule]]) vor. Meist lässt sich das Problem durch das Wechseln des [[Kondensator|Kondensators]] beheben. ===Elektronikzündung=== Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wäre nichts gewesen. Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte. Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km. Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind. Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller ist das [http://www.thalheimer-trafowerke.com Thalheimer Trafowerk]. == Wärmeproblem durch Gemischerzeugung == Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. Auch eine zu fette [[Vergaser|Vergasereinstellung]] kann zu entsprechenden Symptomen führen. [[Kategorie:Fehlersuche]] 6c306ae49ab7ce0a8f6f66dd91d427ca89825e33 620 619 2010-12-21T12:54:57Z Prof 3 /* Unterbrecherzündung */ wikitext text/x-wiki Das '''Wärmeproblem''' ist geradezu eine Legende unter den technischen Problemen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meist äußert es sich so, dass das Fahrzeug bei warmen Motor ausgeht, bzw. sich nicht mehr starten lässt. Die Ursachen für das Wärmeproblem lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien teilen: ==Zündungseitiges Wärmeproblem== Bei Wärmeproblemen auf der Zündungsseite muss nochmals unterschieden werden. ===Unterbrecherzündung=== Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wäre nichts gewesen. Grundsätzlich sollte man alle Bauteile der Zündung systematisch überprüfen, bis man den Schuldigen gefunden hat. Sinnvollerweise arbeitet man sich hier von den günstigen und leicht zu tauschenden Teilen (z.B. [[Zündkerze]], [[Zündkerzenstecker]]) zu den teureren Kandidaten (z.B. [[Primärspule]]) vor. Meist lässt sich das Problem durch das Wechseln des [[Kondensator|Kondensators]] beheben. ===Elektronikzündung=== Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wäre nichts gewesen. Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte. Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km. Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind. Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller ist das [http://www.thalheimer-trafowerke.com Thalheimer Trafowerk]. == Wärmeproblem durch Gemischerzeugung == Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. Auch eine zu fette [[Vergaser|Vergasereinstellung]] kann zu entsprechenden Symptomen führen. [[Kategorie:Fehlersuche]] 1ec431899edce056140667cfb007dac2a872caf7 Zündkerzenstecker 0 81 621 458 2010-12-21T12:55:49Z Prof 3 hat „[[Kerzenstecker]]“ nach „[[Zündkerzenstecker]]“ verschoben wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. ====Hilfskerzenstecker==== [[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|thumb|Hilfskerzenstecker]]Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Zündung]] 08ba96cc61fb4df69e46947574755142b2f2f1db Kerzenstecker 0 223 622 2010-12-21T12:55:49Z Prof 3 hat „[[Kerzenstecker]]“ nach „[[Zündkerzenstecker]]“ verschoben wikitext text/x-wiki #WEITERLEITUNG [[Zündkerzenstecker]] 8c3144dc5cfd71ec550969dee0de0589eff8bd00 Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern 0 224 623 2010-12-22T16:07:53Z Prof 3 Liste mit Rohdaten erstellt, bitte erst nach Formatierung verlinken wikitext text/x-wiki Baujahr FINs Baujahr FINs Baujahr FINs von bis von bis von bis 1964 200000 236244 1965 236245 271650 1966 271651 307070 1967 307071 343320 1968 343321 386360 1969 386361 428971 1970 428972 477676 1971 477677 521011 1972 521012 568606 1973 568607 618201 1974 618202 673600 1975 673601 733422 1975 410480x 4188888 1976 733423 793616 1976 4193646 428615x 1977 793617 890300 1977 43120xx 4425989 1978 890301 950309 1978 444013x 455578x 1979 950310 1012804 1979 4573926 46815xx 1980 1012805 1070000 1980 471575x 482620x 1980 480005x 4839934 1981 1070001 1143798 1981 487161x 5018542 1982 1143799 1192096 1982 5033xxx 515380x 1983 1192097 1234640 1983 5174411 5306689 1984 1234641 1314640 1984 533043x 5477788 1985 1314641 1363653 1985 55077xx 567420x 1986 1363654 1376640 1986 568435x 583195x 1987 583725x 595650x 1988 600039x 612561x 1989 614605x 62863xx 1990 6290xxx 635503x [[Kategorie:Rohdaten]] 5ff9309ea91bd52e65052a81af8f7e949f4d27cb 628 623 2010-12-22T16:33:28Z Prof 3 Fertig! wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[Schwalbe|Schwalben]] aller Baureihen zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1964 || 200000 || 236244 |- | 1965 || 236245 || 271650 |- | 1966 || 271651 || 307070 |- | 1967 || 307071 || 343320 |- | 1968 || 343321 || 386360 |- | 1969 || 386361 || 428971 |- | 1970 || 428972 || 477676 |- | 1971 || 477677 || 521011 |- | 1972 || 521012 || 568606 |- | 1973 || 568607 || 618201 |- | 1974 || 618202 || 673600 |- | 1975 || 673601 || 733422 |- | 1976 || 733423 || 793616 |- | 1977 || 793617 || 890300 |- | 1978 || 890301 || 950309 |- | 1979 || 950310 || 1012804 |- | 1980 || 1012805 || 1070000 |- | 1981 || 1070001 || 1143798 |- | 1982 || 1143799 || 1192096 |- | 1983 || 1192097 || 1234640 |- | 1984 || 1234641 || 1314640 |- | 1985 || 1314641 || 1363653 |- | 1986 || 1363654 || 1376640 |} [[Kategorie:Liste]] c044c0a7e3b05937c0562ea157a7419daedc9aba Liste der S 50-Fahrgestellnummern 0 225 624 2010-12-22T16:08:45Z Prof 3 Liste aus Rohdaten erstellt, bitte erst nach Formatierung verlinken wikitext text/x-wiki Baujahr FINs Baujahr FINs Baujahr FINs von bis von bis von bis 1964 200000 236244 1965 236245 271650 1966 271651 307070 1967 307071 343320 1968 343321 386360 1969 386361 428971 1970 428972 477676 1971 477677 521011 1972 521012 568606 1973 568607 618201 1974 618202 673600 1975 673601 733422 1975 410480x 4188888 1976 733423 793616 1976 4193646 428615x 1977 793617 890300 1977 43120xx 4425989 1978 890301 950309 1978 444013x 455578x 1979 950310 1012804 1979 4573926 46815xx 1980 1012805 1070000 1980 471575x 482620x 1980 480005x 4839934 1981 1070001 1143798 1981 487161x 5018542 1982 1143799 1192096 1982 5033xxx 515380x 1983 1192097 1234640 1983 5174411 5306689 1984 1234641 1314640 1984 533043x 5477788 1985 1314641 1363653 1985 55077xx 567420x 1986 1363654 1376640 1986 568435x 583195x 1987 583725x 595650x 1988 600039x 612561x 1989 614605x 62863xx 1990 6290xxx 635503x [[Kategorie:Rohdaten]] 3f0304f8c3bbe255ed0f6f3ca986453cfc6022c7 627 624 2010-12-22T16:26:07Z Prof 3 Fertig! wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1975 || 410480x || 4188888 |- | 1976 || 4193646 || 428615x |- | 1977 || 43120xx || 4425989 |- | 1978 || 444013x || 455578x |- | 1979 || 4573926 || 46815xx |- | 1980 || 471575x || 482620x |} [[Kategorie:Liste]] c896ce78f60759160f939e529a4c683d518ad028 630 627 2010-12-22T16:35:06Z Prof 3 hat „[[Liste der S50-Fahrgestellnummern]]“ nach „[[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]]“ verschoben wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1975 || 410480x || 4188888 |- | 1976 || 4193646 || 428615x |- | 1977 || 43120xx || 4425989 |- | 1978 || 444013x || 455578x |- | 1979 || 4573926 || 46815xx |- | 1980 || 471575x || 482620x |} [[Kategorie:Liste]] c896ce78f60759160f939e529a4c683d518ad028 Liste der S 51-Fahrgestellnummern 0 226 625 2010-12-22T16:09:27Z Prof 3 Liste aus Rohdaten erstellt, bitte erst nach Formatierung verlinken wikitext text/x-wiki Baujahr FINs Baujahr FINs Baujahr FINs von bis von bis von bis 1964 200000 236244 1965 236245 271650 1966 271651 307070 1967 307071 343320 1968 343321 386360 1969 386361 428971 1970 428972 477676 1971 477677 521011 1972 521012 568606 1973 568607 618201 1974 618202 673600 1975 673601 733422 1975 410480x 4188888 1976 733423 793616 1976 4193646 428615x 1977 793617 890300 1977 43120xx 4425989 1978 890301 950309 1978 444013x 455578x 1979 950310 1012804 1979 4573926 46815xx 1980 1012805 1070000 1980 471575x 482620x 1980 480005x 4839934 1981 1070001 1143798 1981 487161x 5018542 1982 1143799 1192096 1982 5033xxx 515380x 1983 1192097 1234640 1983 5174411 5306689 1984 1234641 1314640 1984 533043x 5477788 1985 1314641 1363653 1985 55077xx 567420x 1986 1363654 1376640 1986 568435x 583195x 1987 583725x 595650x 1988 600039x 612561x 1989 614605x 62863xx 1990 6290xxx 635503x [[Kategorie:Rohdaten]] 3f0304f8c3bbe255ed0f6f3ca986453cfc6022c7 626 625 2010-12-22T16:21:56Z Prof 3 Fertig! wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1980 || 480005x || 4839934 |- | 1981 || 487161x || 5018542 |- | 1982 || 5033xxx || 515380x |- | 1983 || 5174411 || 5306689 |- | 1984 || 533043x || 5477788 |- | 1985 || 55077xx || 567420x |- | 1986 || 568435x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 595650x |- | 1988 || 600039x || 612561x |- | 1989 || 614605x || 62863xx |- | 1990 || 6290xxx || 635503x [[Kategorie:Liste]] 688aa844741975868c9feecf6586edf847c1ae21 632 626 2010-12-22T16:36:02Z Prof 3 hat „[[Liste der S51-Fahrgestellnummern]]“ nach „[[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]]“ verschoben wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1980 || 480005x || 4839934 |- | 1981 || 487161x || 5018542 |- | 1982 || 5033xxx || 515380x |- | 1983 || 5174411 || 5306689 |- | 1984 || 533043x || 5477788 |- | 1985 || 55077xx || 567420x |- | 1986 || 568435x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 595650x |- | 1988 || 600039x || 612561x |- | 1989 || 614605x || 62863xx |- | 1990 || 6290xxx || 635503x [[Kategorie:Liste]] 688aa844741975868c9feecf6586edf847c1ae21 Fahrzeugidentifikationsnummer 0 69 629 568 2010-12-22T16:34:13Z Prof 3 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen. Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln. ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]] [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]] [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Recht]] 33aff52bb8fbaef822a9a3bec22ad6773ffa80f0 634 629 2010-12-22T16:36:48Z Prof 3 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen. Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln. ==siehe auch== * [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Recht]] 428b00a072f0883ced96600affbcfb192508b2f3 KR 51 0 56 635 138 2010-12-22T16:39:22Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe. Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen. Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt. Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut. An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen. ==Siehe auch== [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 4e6844802fe0566891631471c9882b6b6a3e6b19 KR 51/1 0 30 636 58 2010-12-22T16:41:06Z Prof 3 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz. ==Unterschiede zum Vorgänger== Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung. Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht. Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern. Nachfolger war ab 1986 die Baureihe [[KR 51/2]] == Modellvarianten == ===KR 51/1 und KR 51/1 F=== Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe. ===KR 51/1 K=== Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun. ===KR 51/1 S=== Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot. == siehe auch == * [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 33ac646ac36cd5508e832b8a21618dd24a68ba9c 667 636 2011-01-16T20:06:44Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz. ==Unterschiede zum Vorgänger== Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung. Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht. Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern. Nachfolger war ab 1986 die Baureihe [[KR 51/2]] == Modellvarianten == ===KR 51/1 und KR 51/1 F=== Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe. ===KR 51/1 K=== Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun. ===KR 51/1 S=== Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot. ==Änderungen im Produktionszeitraum== Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten. {| class="wikitable" width="100%" |- !| Zeitpunkt || Modell || Änderung |- | Ende 1973 || alle || Einführung des schwarzen Rücklichts |- | 1978 || alle || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe" |} == siehe auch == * [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 228ce6b467074915d93293b0cd334e14746c1de4 668 667 2011-01-16T20:16:53Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz. ==Unterschiede zum Vorgänger== Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung. Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht. Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern. Nachfolger war ab 1980 die Baureihe [[KR 51/2]] == Modellvarianten == ===KR 51/1 und KR 51/1 F=== Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe. ===KR 51/1 K=== Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun. ===KR 51/1 S=== Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot. ==Änderungen im Produktionszeitraum== Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten. {| class="wikitable" width="100%" |- !| Zeitpunkt || Modell || Änderung |- | Ende 1973 || alle || Einführung des schwarzen Rücklichts |- | 1978 || alle || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe" |} == siehe auch == * [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] e55409783f8189364326573166e61deeb9c4051a KR 51/2 0 29 637 270 2010-12-22T16:42:17Z Prof 3 /* Siehe auch */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert. == Unterschiede zum Vorgänger == Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge. Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel. == Varianten == === KR 51/2 N === Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F. === KR 51/2 E === Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet. Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung. Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Z%C3%BCndung#SLEZ|Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung. === KR 51/2 L === In diesem Luxusmodell bekam nun auch die Schwalbe endlich die eine wartungsfreie [[Z%C3%BCndung#SLEZ|elektronische Zündanlage]] montiert. Dadurch konnte gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht werden. Wie die KR 51/2 E verfügt dieses Modell über einen Viergangmotor und hydraulische Stoßdämpfer. Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt. == Siehe auch == * [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe|Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 13843ae1eee234ca11475d46eb96dbdfcd8a7252 S 50 0 34 638 521 2010-12-22T16:43:00Z Prof 3 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki [[Datei:S_50_01.jpg|thumb|S 50 im Suhler Museum]]Als '''S 50''' wird die 1974 eingeführte Nachfolgebaureihe der [[Vogelserie]] bezeichnet. Dieses Fahzeug bildete in seiner Grundkonzeption die Basis für alle Simson-Mokicks der folgenden Jahrzehnte. Als Motor kommt der bekannte [[M53]] in einer fahrtwindgekühlten Version zum Einsatz. Die Verwendung einer [[Teleskopgabel]] war eine Premiere im Kleinkraftradprogramm von [[Simson]]. ==Varianten== Der S 50 wurde bis 1980 in vier Varianten produziert, bevor die Ablösung durch die [[S 51]] - Reihe erfolgte. ===S 50 N=== Die ''nackige'' Version mit minmaler Ausstattung wurde nur in blauem Farbkleid ausgeliefert. Auf [[Blinker]] und [[Batterie]] wurde verzichtet; die Stromversorgung für die Hupe erfolgt über herkömmliche Monozellen. Als weitere Besonderheit sind die Fußrasten für den [[Sozius]] direkt an der Hinterradschwinge befestigt. ===S 50 B=== Die Standardvariante des S 50 verfügt im Gegensatz zum N-Modell über Batterie und Blinker. ===S 50 B1=== Einige ab Herbst 1975 eingeführte Verbesserungen z.B. an der elektischen Anlage ([[Zündung#SLPZ|außenliegende Zündspule]] und auf 25W erhöhte Lichtleistung) machten aus dem S 50 B die neue Version S 50 B1. Auch wanderten die Soziusfußrasten an den Rahmen, was für eine weitaus ruhigere Sitzposition für den Mitfahrer sorgt. ===S 50 B2=== Mit einer elektronischen Zündanlage und einer Lichtleistung von 35W bildete der S 50 B2 den Abschluss der S 50 - Evolution. == siehe auch == [[Datenblatt S 50|Datenblatt]] [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 220eeb95d3151589be1401f51dc91dea80c4570b 639 638 2010-12-22T16:43:18Z Prof 3 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki [[Datei:S_50_01.jpg|thumb|S 50 im Suhler Museum]]Als '''S 50''' wird die 1974 eingeführte Nachfolgebaureihe der [[Vogelserie]] bezeichnet. Dieses Fahzeug bildete in seiner Grundkonzeption die Basis für alle Simson-Mokicks der folgenden Jahrzehnte. Als Motor kommt der bekannte [[M53]] in einer fahrtwindgekühlten Version zum Einsatz. Die Verwendung einer [[Teleskopgabel]] war eine Premiere im Kleinkraftradprogramm von [[Simson]]. ==Varianten== Der S 50 wurde bis 1980 in vier Varianten produziert, bevor die Ablösung durch die [[S 51]] - Reihe erfolgte. ===S 50 N=== Die ''nackige'' Version mit minmaler Ausstattung wurde nur in blauem Farbkleid ausgeliefert. Auf [[Blinker]] und [[Batterie]] wurde verzichtet; die Stromversorgung für die Hupe erfolgt über herkömmliche Monozellen. Als weitere Besonderheit sind die Fußrasten für den [[Sozius]] direkt an der Hinterradschwinge befestigt. ===S 50 B=== Die Standardvariante des S 50 verfügt im Gegensatz zum N-Modell über Batterie und Blinker. ===S 50 B1=== Einige ab Herbst 1975 eingeführte Verbesserungen z.B. an der elektischen Anlage ([[Zündung#SLPZ|außenliegende Zündspule]] und auf 25W erhöhte Lichtleistung) machten aus dem S 50 B die neue Version S 50 B1. Auch wanderten die Soziusfußrasten an den Rahmen, was für eine weitaus ruhigere Sitzposition für den Mitfahrer sorgt. ===S 50 B2=== Mit einer elektronischen Zündanlage und einer Lichtleistung von 35W bildete der S 50 B2 den Abschluss der S 50 - Evolution. == siehe auch == [[Datenblatt S 50|Datenblatt]]<br> [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 5e32ff991ab54de301f1857a124fbceade1322a6 S 51 0 33 640 263 2010-12-22T16:44:08Z Prof 3 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer. ==Varianten== Die S 51 wurde in einer Vielzahl von Varianten gefertigt. ===S 51 N=== Einfachste Variante ohne Blinker und [[Batterie]]. ===S 51 B=== ====S 51 B 1-3==== ====S 51 B 1-4==== ====S 51 B 2-4==== ===S 51 C=== Comfort ===S 51 E=== Enduro ===S 51/1=== Varianten ab 1987 ===S 70=== Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war. Nachfolger der S 51 war die [[S 53]]. == siehe auch == [[Datenblatt S 51|Datenblatt]]<br> [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 696bb956cf461ac79f24f33a99c29bb281b4c268 Vergaser 16N3 0 7 641 12 2010-12-29T12:42:56Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''Vergaser 16N3''', auch "Sparvergaser" genannt, ist der Nachfolger des [[Vergaser 16N1|Vergasers 16N1]]. == Datenblatt == <table border="1"> <tr><td>Vergaser</td> <td>16N3-1</td> <td>16N3-2</td> <td>16N3-3</td> <td>16N3-4</td> <td>16N3-5</td> <td>16N3-11</td> <td>16N3-12</td> </tr> <tr><td>Hauptd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>70</td> <td>72</td> <td>67</td> <td>70</td> </tr> <tr><td>Nadeld&uuml;se (0,01mm)</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>215</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Teillastnadel<br>(Kenn-Nr.)</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>2B511</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Teillastnadelstellung<br>(Kerbe von oben)</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> <td>4</td> </tr> <tr><td>Leerlaufd&uuml;se (0,01mm)</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>35</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>2...2,5</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Umluft<br>(Umdrehungen offen)</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>etwa 3</td> <td>?</td> </tr> <tr> <td>Startdüse (0,01mm)</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>?</td> </tr> <tr><td>Kraftstoffhöhe *</td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>7<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>8<sup>+1</sup></td> <td>?</td> </tr> <tr> <td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Krafstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr> </table> [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 511aefb447e5da8a643d7e4cdf9e2d967d1514e7 SR 1 0 204 642 598 2010-12-29T22:59:39Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Kleinkraftrad#Moped|Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unternehmen ''S''imson und ''R''heinmetall. Von Rheinmetall (später VEB Büromaschinenwerk) Sömmerda kamen die Motoren. Der SR1 wurde als erstes Kleinkraftrad von Simson in Suhl (Thüringen) gebaut. Die Produktion wurde von Staats wegen von den vorher produzierten AWO-Motorrädern umgestellt. Das Fahrzeug hatte einen 50 ccm Einzylinder-Zweitaktmotor mit Umkehrspülung und direkt angebautem 2-Gang-Getriebe - so wie es auch heute noch bei Fahrzeugen dieser Klasse üblich ist. Die Handschaltung wurde über Bowdenzug betätigt. Die elektrische Anlage bestand aus einem Schwunglichtmagnetzünder 6V und einem Scheinwerfer 6V 15/15W und einem Rücklicht 3W. ==Technische Daten== ===Allgemeine Angaben=== Typ: Simson-Moped SR 1 mit "Rheinmetall"-Motor Rh 50 Bauart: Luftgekühlter Einzylinder-Zweitaktmotor mit Flachkolben Zylinderbohrung: 38 mm Kolbenhub: 42 mm Hubraum: 47,6 cm Verdichtung: 6 : 1 Kurzleistung: 1,5 PS bei 5000 U/min Dauerleistung: 1,3 PS bei 4200 U/min Schmierung: Mischungsschmierung ===Elektrische Anlage=== Schwunglichtmagnetzünder 15/18 Watt mit Lichtspule 6 V, 18 Watt Zündzeitpunkt: 2,5 mm vor o.T. Abstand der voll geöffneten Unterbrecherkontakte: 0,4 mm Zündkerze: M 14, 225 DIN 72502 Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0,4 mm Scheinwerferbirne: Bilux 6 V, 15/15 Watt Schlusslicht: 6 V, 3 Watt ===Vergaser=== BVF Zentral-Schwimmer-Vergaser NKJ 121-1 Einstellung: Hauptdüse 55 Nadeldüse 210 Nadelstellung: 3. Kerbe von oben ===Luftfilter=== Naßluftfilter und Starteinrichtung ===Kraftstoff=== Benzin, Ölmischung 25 :1 Ölsorte für Mischung: Markenöl Inhalt des Kraftstoffbehälters etwa 4,5 Liter Mischung, davon Reserve etwa 0,5 Liter Kraftstoffverbrauch auf 100 km Fahrstrecke etwa: etwa 1,4 bis 1,6 Liter bei ebener Strecke und 20 bis 25 km/h (Kilometer je Stunde) Geschwindigkeit, etwa 2 Liter bei ebener Strecke und 45 km/h Geschwindigkeit ===Kupplung=== Dreischeiben-Ölbadkupplung Schalldämpfer zerlegbar Kraftübertragung ===Motor-Getriebe=== Übersetzung 1 : 3,307 Getriebe: Zweiganggetriebe im Motorblock Übersetzung im 1. Gang 1 : 3,3 Übersetzung im 2. Gang 1 : 2 Getriebe-Hinterrad 1/2, x 3/16, Rollenkette Antriebskettenrad: 14 Zähne Kettenrad am Hinterrad: 34 Zähne Übersetzung: 1 : 2,488 Gesamtübersetzung im 1. Gang 1 : 28,16 Gesamtübersetzung im 2. Gang 1 : 16,07 Tretkurbellänge: 160 mm Ölmenge im Getriebe: etwa 0,5 Liter Normales Motorensommeröl (kein Getriebeöl) 6 bis 8 E bei 50 C ===Bereifung=== 26 x 2 verstärkt ===Federung=== Vorderrad: Schwinghebel Hinterrad: Schwinge mit Gummischwingelement Sattel: Schwinge mit Gummielement, verstellbar ===Eigengewicht=== etwa 45 kg (ohne Kraftstoff, Werkzeuge, Luftpumpe, Gepäckträger und Scheinwerfer) (Alle Angaben ohne Gewähr.) Schon 1957 startete die Produktion des Nachfolgers [[SR 2]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] fb3c7bb0fcb655f61df373494c075f82c8fb2888 643 642 2010-12-29T23:00:32Z Nestdj 2 wikitext text/x-wiki Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Kleinkraftrad#Moped|Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unternehmen ''S''imson und ''R''heinmetall. Von Rheinmetall (später VEB Büromaschinenwerk) Sömmerda kamen die Motoren. Der SR1 wurde als erstes Kleinkraftrad von Simson in Suhl (Thüringen) gebaut. Die Produktion wurde von Staats wegen von den vorher produzierten AWO-Motorrädern umgestellt. Das Fahrzeug hatte einen 50 ccm Einzylinder-Zweitaktmotor mit Umkehrspülung und direkt angebautem 2-Gang-Getriebe - so wie es auch heute noch bei Fahrzeugen dieser Klasse üblich ist. Die Handschaltung wurde über Bowdenzug betätigt. Die elektrische Anlage bestand aus einem Schwunglichtmagnetzünder 6V und einem Scheinwerfer 6V 15/15W und einem Rücklicht 3W. ===Allgemeine Angaben=== Typ: Simson-Moped SR 1 mit "Rheinmetall"-Motor Rh 50 Bauart: Luftgekühlter Einzylinder-Zweitaktmotor mit Flachkolben Zylinderbohrung: 38 mm Kolbenhub: 42 mm Hubraum: 47,6 cm Verdichtung: 6 : 1 Kurzleistung: 1,5 PS bei 5000 U/min Dauerleistung: 1,3 PS bei 4200 U/min Schmierung: Mischungsschmierung ===Elektrische Anlage=== Schwunglichtmagnetzünder 15/18 Watt mit Lichtspule 6 V, 18 Watt Zündzeitpunkt: 2,5 mm vor o.T. Abstand der voll geöffneten Unterbrecherkontakte: 0,4 mm Zündkerze: M 14, 225 DIN 72502 Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0,4 mm Scheinwerferbirne: Bilux 6 V, 15/15 Watt Schlusslicht: 6 V, 3 Watt ===Vergaser=== BVF Zentral-Schwimmer-Vergaser NKJ 121-1 Einstellung: Hauptdüse 55 Nadeldüse 210 Nadelstellung: 3. Kerbe von oben ===Luftfilter=== Naßluftfilter und Starteinrichtung ===Kraftstoff=== Benzin, Ölmischung 25 :1 Ölsorte für Mischung: Markenöl Inhalt des Kraftstoffbehälters etwa 4,5 Liter Mischung, davon Reserve etwa 0,5 Liter Kraftstoffverbrauch auf 100 km Fahrstrecke etwa: etwa 1,4 bis 1,6 Liter bei ebener Strecke und 20 bis 25 km/h (Kilometer je Stunde) Geschwindigkeit, etwa 2 Liter bei ebener Strecke und 45 km/h Geschwindigkeit ===Kupplung=== Dreischeiben-Ölbadkupplung Schalldämpfer zerlegbar Kraftübertragung ===Motor-Getriebe=== Übersetzung 1 : 3,307 Getriebe: Zweiganggetriebe im Motorblock Übersetzung im 1. Gang 1 : 3,3 Übersetzung im 2. Gang 1 : 2 Getriebe-Hinterrad 1/2, x 3/16, Rollenkette Antriebskettenrad: 14 Zähne Kettenrad am Hinterrad: 34 Zähne Übersetzung: 1 : 2,488 Gesamtübersetzung im 1. Gang 1 : 28,16 Gesamtübersetzung im 2. Gang 1 : 16,07 Tretkurbellänge: 160 mm Ölmenge im Getriebe: etwa 0,5 Liter Normales Motorensommeröl (kein Getriebeöl) 6 bis 8 E bei 50 C ===Bereifung=== 26 x 2 verstärkt ===Federung=== Vorderrad: Schwinghebel Hinterrad: Schwinge mit Gummischwingelement Sattel: Schwinge mit Gummielement, verstellbar ===Eigengewicht=== etwa 45 kg (ohne Kraftstoff, Werkzeuge, Luftpumpe, Gepäckträger und Scheinwerfer) (Alle Angaben ohne Gewähr.) Schon 1957 startete die Produktion des Nachfolgers [[SR 2]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 6f52e5e152aa87c96aca67ba3b627ef82391a7aa Ersatzteile 0 227 644 2011-01-10T13:32:36Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Welche Ersatzteile sollte man sich vorsichtshalber passend zum vorhandenen Simson-Modell anschaffen, um im Fehlerfall nicht erst lange auf Ersatz warten zu müsse…“ wikitext text/x-wiki Welche Ersatzteile sollte man sich vorsichtshalber passend zum vorhandenen Simson-Modell anschaffen, um im Fehlerfall nicht erst lange auf Ersatz warten zu müssen? [br/] Bei grösseren Touren sollte man diese Teile neben dem [[Bordwerkzeug]] auch dabei haben. * Zündkerze * Kerzenstecker * Schlauch * einen kompletten Satz Bowdenzüge * Dichtung für Vergaserwanne * Dichtung für Kupplungsdeckel * Scheibenfeder für das Polrad * Unterbrecher (bei U-Zündung) * Kondensator (bei U-Zündung) * Glühlampenkasten * Sortiment Sicherungsbleche [[Kategorie:Wartung]] d87a44df683660170100b7be9ec487d2adfb7ab4 645 644 2011-01-10T13:37:54Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Welche Ersatzteile sollte man sich vorsichtshalber passend zum vorhandenen Simson-Modell anschaffen, um im Fehlerfall nicht erst lange auf Ersatz warten zu müssen? <br/> Bei grösseren Touren sollte man diese Teile neben dem [[Bordwerkzeug]] auch dabei haben. * Zündkerze * Kerzenstecker * Schlauch * einen kompletten Satz Bowdenzüge * Dichtung für Vergaserwanne * Dichtung für Kupplungsdeckel * Scheibenfeder für das Polrad * Unterbrecher (bei U-Zündung) * Kondensator (bei U-Zündung) * Glühlampenkasten * Sortiment Sicherungsbleche [[Kategorie:Wartung]] 99a3cce5b1da881326004fe28c2fa9286916d071 650 645 2011-01-14T21:24:31Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Welche Ersatzteile sollte man sich vorsichtshalber passend zum vorhandenen Simson-Modell anschaffen, um im Fehlerfall nicht erst lange auf Ersatz warten zu müssen? <br/> Bei grösseren Touren sollte man diese Teile neben dem [[Bordwerkzeug]] auch dabei haben. * [[Zündkerze]] * [[Kerzenstecker]] * Schlauch * einen kompletten Satz [[Bowdenzug|Bowdenzüge]] * [[Dichtung]] für Vergaserwanne * Dichtung für Kupplungsdeckel * [[Scheibenfeder]] für das Polrad * [[Unterbrecher]] (bei U-Zündung) * [[Kondensator]] (bei U-Zündung) * [[Glühlampe]]nkasten * Sortiment [[Sicherungsblech]]e [[Kategorie:Wartung]] 2d5c74f5c8ff1e829d0747bc77ac9ef25b254585 Vergaser 0 5 646 534 2011-01-10T15:16:16Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig. == Funktionsweise == Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]]. == Verwendete Vergaser == *[[NKJ-Vergaser]] *[[Vergaser 16N1|16N1]] *[[Vergaser 16N3|16N3]] *[[BING]] == Reinigung == Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemischzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/> Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/> Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Benzinversorgung]] [[Kategorie:Vergaser]] c054dc0556d20303f17cd79bc88d05199103e1e3 SD 50 0 31 647 60 2011-01-10T20:48:15Z Rossi 5 mal mit Leben gefüllt wikitext text/x-wiki Der SD 50 oder SD 50 CT war ein Lastendreirad auf Basis des Star 50 Classic, das ab 1992 gebaut wurde. Ab 1993 wurde die Front des SR 50/1 gamma übernommen. Der Name "Albatros" oder später "Altros" wurde erst ab 1996 verwendet. Den SD 50 war wahlweise mit Elektrostarter erhältlich und man konnte zwischen einer Variante mit 25 km/h und einer mit 45 km/h als Höchstgeschwindigkeit wählen. Hierbei ist zu beachten, dass die 45 km/h Variante als Standardausführung galt und die 25 km/h Variante nur mit einer Einzelbetriebserlaubnis erhältlich war. Das Heck gab es in verschiedenen Ausführungen. Man konnte entweder eine verschließbare Alu-Kiste mit 360 l Inhalt, eine Plastikwanne mit 250 l Inhalt oder eine Plattform aus Riffelblech zum Transport verwenden. == Literatur == * Erhard Werner: ''Simson Fahrzeuge von der Wende bis zum Ende'', MZA Verlag, 2006, 3-9809481-6-1, S. 27f [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 7f712adddf7867a70a074c9460be333ae97ce985 651 647 2011-01-15T15:25:18Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''SD 50''' oder SD 50 CT war ein Lastendreirad auf Basis des [[SR 50|Star 50 Classic]], das ab 1992 gebaut wurde. Ab 1993 wurde die Front des SR 50/1 gamma übernommen. Der Name "Albatros" oder später "Altros" wurde erst ab 1996 verwendet. Den SD 50 war wahlweise mit Elektrostarter erhältlich und man konnte zwischen einer Variante mit 25 km/h und einer mit 45 km/h als Höchstgeschwindigkeit wählen. Hierbei ist zu beachten, dass die 45 km/h Variante als Standardausführung galt und die 25 km/h Variante nur mit einer Einzelbetriebserlaubnis erhältlich war. Das Heck gab es in verschiedenen Ausführungen. Man konnte entweder eine verschließbare Alu-Kiste mit 360 l Inhalt, eine Plastikwanne mit 250 l Inhalt oder eine Plattform aus Riffelblech zum Transport verwenden. == Literatur == * Erhard Werner: ''Simson Fahrzeuge von der Wende bis zum Ende'', MZA Verlag, 2006, 3-9809481-6-1, S. 27f [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 78756c4a687ff2f8234c650b92f1c9815f597854 Häufige Fehler 0 148 648 427 2011-01-10T21:53:46Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/> Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet. * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen. Auch wenn das ok zu sein scheint, den nächsten Tip ausprobieren. * '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man muss '''immer''' eine zweite '''ausprobierte''' im [[Bordwerkzeug]] haben. * '''Kerzenstecker''' ist auch einer der üblichen Verdächtigen * '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen. * '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren. * '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen. * '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen. * '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen. [[Kategorie:Wartung]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 575230e98722f4cb160e5e97acab2de98251daf8 Datenblatt Vergaser 16N1 0 209 649 557 2011-01-13T14:11:20Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" width="100%" |- !| ||16N1-1 || 16N1-3 || 16N1-5 || 16N1-6 || 16N1-8 || 16N1-11 || 16N1-12 |- | Hauptdüse (0,01mm) || 62 || 80 || 67 || 50 || colspan="2" | 72 || 67 |- | Leerlaufdüse (0,01mm) || 35 || colspan="3" | 40 || colspan="3" | 35 |- | Nadeldüse (0,01mm) || colspan="7" | 215 |- | Startdüse (0,01mm) || colspan="7" | 50 |- | [[Teillastnadel]] <br> (neue Nummer)|| colspan="2" | 04 <br> || 08 <br> (2A512) || 04 <br> || 09 <br> (2A521) || 10 <br> (2A511) || 08 <br> (2A512) |- |Teillastnadelstellung <br> (Kerbe von oben) || colspan="4" | 3 || colspan="2" | 4 || 3 |- | Leerlaufluftschraube <br> (Umdrehungen offen) || colspan="4" | 0.5 - 1 || colspan="3" | 1 -2 |- | Kraftstoffhöhe * || colspan="4" | 7 ''+1'' || colspan="3" | 8 ''+1'' |- | verbaut in || [[KR 51]] <br> || [[SR 4-3]] <br> || [[KR 51/1]] <br>|| [[SR 4-2]], <br> [[SR 4-4]] <br> || [[S 50]] <br> || [[S 51]] <br> || [[KR 51/2]] <br> |- | colspan="8" | *) bei 0.5 m Kraftstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm) |- |} [[Kategorie:Datenblatt|Vergaser 16N1]] [[Kategorie:Vergaser]] c5da714b1ebcc26b91b924bcf141cca84c14b78e Kolben und Zylinder 0 228 652 2011-01-15T17:59:31Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgr…“ wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== Material Alugrauguss, Laufbuchse aus Stahl, Ein- und Auslassöffnungen, Steuerzeiten, Schleifmaße ==Kolben== [[Kolbenring]], Einbauspiel [[Kategorie:Motor]] 418a8e8599c8514554026385b1836ccf72a1f070 656 652 2011-01-15T18:06:45Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. Kolben und Zylinder mpssen genau zueinander passen. Daher gelten für das Einbauspiel enge Toleranzen. ==Zylinder== Material Alugrauguss, Laufbuchse aus Stahl, Ein- und Auslassöffnungen, Steuerzeiten, Schleifmaße ==Kolben== [[Kolbenring]], Einbauspiel [[Kategorie:Motor]] ae955cf2687632828a896534511298df454f89e6 657 656 2011-01-15T18:07:03Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das Einbauspiel enge Toleranzen. ==Zylinder== Material Alugrauguss, Laufbuchse aus Stahl, Ein- und Auslassöffnungen, Steuerzeiten, Schleifmaße ==Kolben== [[Kolbenring]], Einbauspiel [[Kategorie:Motor]] c7f4e9385af0421d4dd2456377d268e566b27c73 658 657 2011-01-15T18:12:57Z Prof 3 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. ==Zylinder== Material Alugrauguss, Laufbuchse aus Stahl, Ein- und Auslassöffnungen, Steuerzeiten, Schleifmaße ==Kolben== [[Kolbenring]], Einbauspiel [[Kategorie:Motor]] 240480d864098212c1badb86e0e99d0df56e12f9 Garnitur 0 183 653 439 2011-01-15T18:01:48Z Prof 3 Weiterleitung erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Kolben_und_Zylinder]] 39463d0dea8ea210c18f019f80df636aed6abc05 Kolben 0 229 654 2011-01-15T18:02:48Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Kolben und Zylinder#Kolben]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Kolben_und_Zylinder#Kolben]] bf73d24887400b973f4d47e23843c2cf012bc6b8 Zylinder 0 230 655 2011-01-15T18:03:25Z Prof 3 Weiterleitung nach [[Kolben und Zylinder#Zylinder]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Kolben_und_Zylinder#Zylinder]] 91484cba1d29bf96f8df43b51f87acf46ad1d5f1 Sozius 0 231 659 2011-01-16T11:27:01Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „Als Sozius wird der Mitfahrer auf einem motorisierten Zweirad bezeichnet. Dieser Mitfahrer sitzt auf der Sitzbank hinter dem Fahrer.<br/> Es ist bei Soziusbetrieb…“ wikitext text/x-wiki Als Sozius wird der Mitfahrer auf einem motorisierten Zweirad bezeichnet. Dieser Mitfahrer sitzt auf der Sitzbank hinter dem Fahrer.<br/> Es ist bei Soziusbetrieb folgendes zu beachten: * das Fahrzeug muss für zwei Personen zugelassen sein * das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden * für den Mitfahrer müssen Fussrasten und ein Haltgriff vorhanden sein * der Mitfahrer muss gross genug sein, um mit den Füssen sicheren Halt auf den Fussrasten zu finden * der Reifen-Luftdruck besondes auf dem Hinterrad muss erhöht werden * ein Mitfahrer erhöht den Benzinverbrauch, reduziert die Beschleunigung und verlängert den Bremsweg * auch der Mitfahrer unterliegt der Helmpflicht Für die Schwalbe und die S50/S51 gab es Kindesitze, die für die Mitnahme kleinerer Kinder vor dem Fahrer zugelassen waren. 20fadb5af7615e2febd39b9f805f51dcd9c225b0 666 659 2011-01-16T17:25:33Z Prof 3 Format und Rechtschreibung wikitext text/x-wiki Als '''Sozius''' wird der Mitfahrer auf einem motorisierten Zweirad bezeichnet. Dieser Mitfahrer sitzt auf der Sitzbank hinter dem Fahrer.<br/> Bei Soziusbetrieb ist folgendes zu beachten: * das Fahrzeug muss für zwei Personen zugelassen sein * das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden * für den Mitfahrer müssen Fussrasten und ein Haltgriff vorhanden sein * der Mitfahrer muss gross genug sein, um mit den Füssen sicheren Halt auf den Fussrasten zu finden * der Reifen-Luftdruck besondes auf dem Hinterrad muss erhöht werden * ein Mitfahrer erhöht den Benzinverbrauch, reduziert die Beschleunigung und verlängert den Bremsweg * auch der Mitfahrer unterliegt der Helmpflicht Für die Schwalbe und die S50/S51 gab es Kindersitze, die für die Mitnahme kleinerer Kinder vor dem Fahrer zugelassen waren. ee7db4fb547dfd1829a31d7554af092a0969c6e8 AWO 425 0 39 660 227 2011-01-16T11:28:53Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Motorrad von [[Simson]]. 250cm³. Neben der EMW R35 das einzige Viertakt-Motorrad in der DDR. Bauzeit 1949 - 1964. Fertigung zugunsten von Kapazitäten für die Kleinkraftrad-Produktion eingestellt / Konzentration auf [[MZ]] im Motorradbau. Die AWO hatte in der Motorrad - ("Rocker") - Szene der DDR einen Kult-Status und wurde vielfach zum Chopper nach westlichen Vorbildern umgebaut. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] b75266482a4dd0beb30d6af253cdfda3bd09226d Simson 0 49 661 496 2011-01-16T11:29:30Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki [[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit. == Geschichte == Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her. Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut. 1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie. Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg. Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an. 1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern. 1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird. Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert. == Fahrzeuge == [[Datei:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]] [[Datei:SR_50.jpg|thumb|SR 50]] [[Datei:S_100_01.jpg|thumb|S 100]] === vor der Wende === *[[AWO 425]] *[[KR 50]] *[[KR 51]] *[[KR 51/1]] *[[KR 51/2]] *[[S 50]] *[[S 51]] *[[S 53]] *[[S 70]] *[[SR 1]] *[[SR 2]] *[[SR 4-1]] *[[SR 4-2]] *[[SR 4-3]] *[[SR 4-4]] *[[SR 50]] === nach der Wende === *[[S 83]] *[[SD 50]] "Albatros" / "Altros" === Prototypen und Kleinserien=== *[http://de.wikipedia.org/wiki/GS50 GS 50] *[[KR 52]] *[[S 100]] == Literatur == Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5 [[Kategorie:Fahrzeughersteller]] 0cdd053b4b771d13ddf015e070f32ceff718a5e7 S 53 0 57 662 171 2011-01-16T11:30:52Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Das Simson S 53 ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]]. Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene Mokick dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur BRD, wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen. Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der DDR gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 375cd8b73b5a535991b20091ba7425a540b7b178 SR 4-3 0 40 663 512 2011-01-16T17:04:55Z Prof 3 Artikel mit Hilfe des Users Landwirt erweitert wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist [[Zulassung|zulassungspflichtig]]. Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltetsind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt. Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle. Desweiteren bekam der Sperber eine Rahmenstabilisierungsstrebe welche vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage reicht. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbunden waren und der Sperber bei Umschalten auf Reserve nicht nach leeren der einen Tankseitentasche zur Seite geneigt werden muss, um den restlichen Reservekraftstoff in Anspruch zu nehmen. Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut. und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] d50bcaff2b4f49038257abf8a6107e06f383074f SR 4-4 0 84 664 181 2011-01-16T17:08:39Z Prof 3 Beitrag mit Hilfe des Users Landwirt erweitert wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber".Die Produktion wurde im Jahr 1972 vom Sperber auf Habicht umgestellt. Der Habicht SR 4-4 besitzt einen 50ccm³ Motor mit 3,4 PS und einer bauartbedingen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Für ihn ist der M Führerschein von Nöten wie bei allen anderen Modellen mit 50 ccm³ und eine bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Der Habicht bekam den selben Rahmen wie der Sperber mit der Stabilisierungsstrebe vom Rahmenstirnrohr zur Sitzbankauflage. Er verfügt über ein Hydraulisch gedämpftes Fahrwerk. Die Fußrasten für den Sozius waren im Gegensatz zum SR 4-2 "Star" am Rahmen befestigt und nicht an der Hinterradschwinge. Der Motor des Habicht war der M54/11 KHL mit 4 Gängen Fußgeschaltet. Der Unterbau des Habichts und des Sperbers sind Identisch. Er besitzt einen Leerlaufkontakt sowie eine 4 Lamellen Kupplung. Der Zylinder des Habichts wurde vom SR 4-2 "Star" übernommen. Mit dem Zylinder wurde auch der Vergaser 16N1-6 sowie der Luftfilter mitsamt Luftberuhigungskasten übernommen. Die Kühlung übernimmt ein Lüfterrad, welches auf dem Polrad festgeschraubt ist. Die Luftführung wird wie bei dem Modell Star von den Luftführungsdeckeln Lichtmaschinenseitig übernommen. Die Zündung wurde vom SR 4-3 "Sperber" übernommen. Sie verfügt über eine außenliegende 12V Zündspule sowie eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt. Er besitzt eine Batterie mit 6Volt und 4,5 Ah welche Strom für Hupe und die beiden 18 Watt Lenkerblinker liefert. Anfangs wurde der Kraftstoffbehälter mit großem Tankeinfüllstutzen und Ausgleichsrohren und 9,5 Liter Fassungsvermögen vom Sperber übernommen. Später änderte man den Tankeinfüllstutzen auf einen Mopedeinfüllstutzen mit einem Durchmesser von 40 mm. Später entfielen auch noch die Ausgleichsrohre, welche die beiden Seitentaschen des Tanks miteinander verbinden. Die Folge war, dass man im Reservebetrieb das Moped stark nach Links neigen musste, um die vollen 1,5 Liter Kraftstoffreserve ausnutzen zu können. Ausgeliefert wurde der Habicht nur in olivgrün. Im Jahr 1972 gab es an der Seite des Habicht eine weiße Habichtsilhouette auflackiert. Diese wurde dann 1973 durch ein farbiges Wasserabziehbild ersetzt. Er wurde von 1972 bis 1974 gebaut und es gab nur eine Stückzahl von 77 200. Die Exportvariante des Habicht nannte man "Star de Luxe". Dieser wurde mit einer roten Lackierung verkauft. Leider ist dieser so selten, das nicht einmal ein Foto von ihm existiert! Er war bis zum Serienauslauf 1974 eines der beliebtesten Kleinkrafträder. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 09235c5a23dc3c0fe27671eee8ce484591035682 Luftfilter 0 232 665 2011-01-16T17:23:04Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Luftfilter.jpg|thumb|typische Simson-Luftfilterpatrone]]Der '''Luftfilter''' dient - wie der Name schon sagt - dazu, Luft zu filtern. An einem [[Kleinkraf…“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Luftfilter.jpg|thumb|typische Simson-Luftfilterpatrone]]Der '''Luftfilter''' dient - wie der Name schon sagt - dazu, Luft zu filtern. An einem [[Kleinkraftrad]] hat er die Aufgabe, die vom Motor angesaugte Luft von Staub und Fremdkörpern zu befreien. Typischerweise findet bei den Simson-Kleinkrafträdern ein Nassluftfilter Verwendung. Hierbei handelt es sich um eine Metallpatrone, die mit Schaumstoff (vor allem bei Nachbauten) oder einem Kokosfasergeflecht gefüllt ist. Diese Füllung wird mit etwas [[Öl]] benetzt und soll die Schmutzpartikel der durchströmenden Luft binden. Zur Reinigung wird die Luftfilterpatrone entnommen, in Benzin ausgewaschen und nach dem Abtropfen wieder mit etwas Öl benetzt. [[Kategorie:Bauteil]] b6d69f79edfc935d631bd86aeee98403f3c180a1 Schaltplan 0 15 669 300 2011-01-17T14:40:52Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät. In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich. == Weblinks == [http://www.moser-bs.de Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge] [[Kategorie:Elektrik]] df389bbc1274b61b90ef5c4dd018320abb168c0d Kraftfahrt-Bundesamt 0 133 670 442 2011-01-17T14:46:31Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Das '''Kraftfahrt-Bundesamt''' (KBA) ist eine in Flensburg ansässige Behörde. Es * genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile * überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern * führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister * gibt Auskünfte aus den Registern und * erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, eine nicht mehr vorhandene [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für Simson-Roller und Mopeds für wenig Geld neu zu beantragen. Hierzu stützt es sich auf den Datenbestand des ehemaligen [[KTA|Kraftfahrttechnischen Amtes der DDR]] in Dresden, wo eine Außenstelle unterhalten wird. Weniger beliebt ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte". ==Weblinks== http://www.kba.de [[Kategorie:Recht]] d913abffaa50372e75afb48e5c0ab3266833aa40 671 670 2011-01-17T14:47:35Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Das '''Kraftfahrt-Bundesamt''' (KBA) ist eine in Flensburg ansässige Behörde. Es * genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile * überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern * führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister * gibt Auskünfte aus den Registern und * erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, eine nicht mehr vorhandene [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für Simson-Roller und Mopeds für wenig Geld neu zu beantragen. Hierzu stützt es sich auf den Datenbestand des ehemaligen [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|Kraftfahrzeugtechnischen Amtes der DDR]] in Dresden, wo eine Außenstelle unterhalten wird. Weniger beliebt ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte". ==Weblinks== http://www.kba.de [[Kategorie:Recht]] fe7137726dc7680c7500f24f4137c0198c9ecc39 Ladeanlage 0 155 672 523 2011-01-17T14:58:08Z Prof 3 /* Versionen */ wikitext text/x-wiki Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt. Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören. == Schlusslichtdrossel== Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. ==Ladeanlage== Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird. ==Versionen== {|class="wikitable" width="100%" |- !|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen |- |8871.1||SR 4-2/1, SR 4-3, SR 4-4, KR 51/1|| |- |8871.3||S 50 B 1|| |- |8871.4||S 50 B|| |- |8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4|| |- |8871.5/1||KR 51/2 L|| |- |8871.6||S 51 B 1-X|| |- |8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E|| |- |} ==siehe auch== [[ELBA]] [[Kategorie:Elektrik]] b65b57f09a04545a7f66aa6f48d39ea4d449f255 Geber 0 233 673 2011-01-18T20:16:07Z TO 20 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Geber ist ein Teil der [[Elektronikzündung]]. Er befindet sich auf der [[Grundplatte]]. Der Geber ist im Prinzip eine Spule auf einem Eisenkern. Im Gegensat…“ wikitext text/x-wiki Der Geber ist ein Teil der [[Elektronikzündung]]. Er befindet sich auf der [[Grundplatte]]. Der Geber ist im Prinzip eine Spule auf einem Eisenkern. Im Gegensatz zu den anderen Spulen auf der Grundplatte ist der Eisenkern aber nicht in Drehrichtung ausgerichtet sondern quer zur Drehrichtung. Deshalb wird von den rechteckigen Magneten des Polrads keine Spannung im Geber erzeugt. Erst wenn die speziell geformten Magnete des Elektronikpolrads an der Spule vorbeikommen, wird ein Impuls ausgelöst. Dieser Impuls wird benutzt um im [[Elektronikbaustein]] einen Halbleiter durchzusteuern, der die Energie des Zündkondensators auf die [[Zündspule]] überträgt. Der Geber ist auf der Grundplatte eingegossen. Die Spulen werden auf einer (ebenfalls eingegossenen) Platine verlötet, an die das blaue Zündimpulskabel und ein Massekabel angelötet wird. Beim Defekt des Gebers sind diese Lötverbindungen oder die Kupferbahnen auf der Platine beschädigt. Mit Geschick und dem entsprechenden Werkzeug kann man einen defekten Geber reparieren. Es gibt Grundplatten mit weissen, roten, gelben und schwarzen Gebern. ea667a6b1b2c29aec7e99ef46849de70ea25e17f Reifen 0 80 674 486 2011-01-18T20:20:57Z TO 20 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] e7768688988ad7ab885e74da81a19cbc55999987 Geber 0 233 675 673 2011-01-18T20:28:52Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Der '''Geber''' ist ein Teil der [[Zündung#SLEZ|Elektronikzündung]]. Er befindet sich auf der [[Grundplatte]]. Der Geber ist im Prinzip eine Spule auf einem Eisenkern. Im Gegensatz zu den anderen Spulen auf der Grundplatte ist der Eisenkern aber nicht in Drehrichtung ausgerichtet sondern quer zur Drehrichtung. Deshalb wird von den rechteckigen Magneten des Polrads keine Spannung im Geber erzeugt. Erst wenn die speziell geformten Magnete des Elektronikpolrads an der Spule vorbeikommen, wird ein Impuls ausgelöst. Dieser Impuls wird benutzt um im [[Elektronikbaustein]] einen Halbleiter durchzusteuern, der die Energie des Zündkondensators auf die [[Zündspule]] überträgt. Der Geber ist auf der Grundplatte eingegossen. Die Spulen werden auf einer (ebenfalls eingegossenen) Platine verlötet, an die das blaue Zündimpulskabel und ein Massekabel angelötet wird. Beim Defekt des Gebers sind diese Lötverbindungen oder die Kupferbahnen auf der Platine beschädigt. Mit Geschick und dem entsprechenden Werkzeug kann man einen defekten Geber reparieren. Es gibt Grundplatten mit weissen, roten, gelben und schwarzen Gebern. [[Kategorie:Elektrik]] 893a01e183588e94ca910b55e6c9c995de1e4163 BING vs. BVF 0 45 676 478 2011-01-18T20:37:00Z TO 20 wikitext text/x-wiki Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkrafträder legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt. '''Vorteile:''' * Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative. * Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte * Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen. '''Nachteile:''' * Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR. * Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)" * Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall * Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich! * Beim Einbau in die Schwalbe wird das Problem des sowieso schon geringen Höhenunterschieds zwischen Tank und und Vergaserwanne noch dadurch verschärft, dass der Benzinschlauch im Bogen über die Gummi-Ansaugmuffe geführt werden muss. Das kann bei Bergauffahrt Probleme machen. '''Fazit:''' Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wermutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]]. [[Kategorie:Vergaser]] 8dd48c041f1f205ebf39b76233edad0822ca4ad2 Blinker 0 222 677 617 2011-01-18T20:40:14Z TO 20 /* Technik */ wikitext text/x-wiki Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker. ==Technik== Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Form auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt. Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt. ==Recht== ===Kann ich die Blinker abbauen?=== Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen. ===Nachbaublinker=== Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein E-Prüfzeichen haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nicht immer der Fall ist. Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Recht]] db3e472cfb3bf04fb5863961be2d6a5fd9c33f3d 682 677 2011-01-19T20:17:27Z Hallo-stege 21 /* Nachbaublinker */ wikitext text/x-wiki Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker. ==Technik== Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Form auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt. Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt. ==Recht== ===Kann ich die Blinker abbauen?=== Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen. ===Nachbaublinker=== Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein ECE oder EG Prüfzeichen oder eine deutsche Bauartgenehmigung (Prüfzeichen: Wellenlinie) haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung möglich. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nur bei national genehmigten Teilen (Prüfzeichen: Wellenlinie) der Fall ist. Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Recht]] bf30f1db5e2fd609dcb02489ae533d6de68265f5 683 682 2011-01-19T20:19:18Z Hallo-stege 21 /* Kann ich die Blinker abbauen? */ wikitext text/x-wiki Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker. ==Technik== Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Form auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt. Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt. ==Recht== ===Kann ich die Blinker abbauen?=== Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen. Ausnahme: Fahrtrichtungsanzeiger sind in der Fahrzeug - ABE als wahlweiser Rüstzustand vorgesehen. ===Nachbaublinker=== Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein ECE oder EG Prüfzeichen oder eine deutsche Bauartgenehmigung (Prüfzeichen: Wellenlinie) haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung möglich. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nur bei national genehmigten Teilen (Prüfzeichen: Wellenlinie) der Fall ist. Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Recht]] 7b823db3d80938ff7f727ee1a0498f1c15d65cb5 Blinkgeber 0 219 678 603 2011-01-18T20:46:45Z TO 20 wikitext text/x-wiki Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht oder fließen lässt. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen mechanischen Blinkgebern, wie sie bei den meisten Simsons zum Einsatz kommen und elektronischen Modellen. Bei ersteren wird der Takt durch ein Bimetall erzeugt, während letztere das Blinken über spzielle Schaltungen bewerkstelligen. Bei den mechanischen Blinkgebern ist die Blinkfrequenz Last- und Spannungsabhängig. Sind Birnen mit zu geringer Leistung verbaut (billige Nachbauten), steigt die Blinkfrequenz. Auch bei höherer Spannung (höhere Drehzahl) steigt die Blinkfrequenz. Eine besondere Fom ist die [[ELBA]], eine kombinierte '''E'''lektronische '''L'''ade- und '''B'''link'''a'''nlage. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] 62254e4a15abdeecdda91cf1e1df6afa858ab3cc Kupplung 0 146 679 600 2011-01-19T16:05:48Z Prof 3 wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert. [[Kategorie:Motor]] d8b69f8386a9977d10a4db12dc114a126a12ce7f KR 51/1 0 30 680 668 2011-01-19T16:13:20Z Prof 3 /* Änderungen im Produktionszeitraum */ wikitext text/x-wiki Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz. ==Unterschiede zum Vorgänger== Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung. Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht. Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern. Nachfolger war ab 1980 die Baureihe [[KR 51/2]] == Modellvarianten == ===KR 51/1 und KR 51/1 F=== Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe. ===KR 51/1 K=== Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun. ===KR 51/1 S=== Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot. ==Änderungen im Produktionszeitraum== Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten. {| class="wikitable" width="100%" |- !| Zeitpunkt || Modell || Änderung |- | 1971 || KR 51/1 S || Einführung der KR 51/1 S mit halbautomatischer [[Kupplung]] |- | III/1972 || alle || Änderung der Auspuffanlage (stumpfes Endstück statt Spitztüte); Restbestände wurden offenbar noch bis Mitte 1973 verbaut |- | Ende 1973 || alle || Umstellung auf schwarzes Rücklicht und schwarzen Lampenring |- | 1974 || KR 51/1 K || Einführung der KR 51/1 K mit langer Sitzbank und hyraulischen Federbeinen |- | 1978 || alle || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe" |} == siehe auch == * [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 398206264c9871a4095130d2d96bcb48266b2232 681 680 2011-01-19T16:14:58Z Prof 3 /* Änderungen im Produktionszeitraum */ wikitext text/x-wiki Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz. ==Unterschiede zum Vorgänger== Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung. Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht. Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern. Nachfolger war ab 1980 die Baureihe [[KR 51/2]] == Modellvarianten == ===KR 51/1 und KR 51/1 F=== Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe. ===KR 51/1 K=== Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun. ===KR 51/1 S=== Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot. ==Änderungen im Produktionszeitraum== Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten. {| class="wikitable" width="100%" |- !| Zeitpunkt || Änderung |- | 1971 || Einführung der KR 51/1 S mit halbautomatischer [[Kupplung]] |- | III/1972 || Änderung der Auspuffanlage (stumpfes Endstück statt Spitztüte); Restbestände wurden offenbar noch bis Mitte 1973 verbaut |- | Ende 1973 || Umstellung auf schwarzes Rücklicht und schwarzen Lampenring |- | 1974 || Einführung der KR 51/1 K mit langer Sitzbank und hyraulischen Federbeinen |- | 1978 || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe" |} == siehe auch == * [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 952e3cd8358041d39e6aa1da02e67434bf25c4f2 Allgemeine Betriebserlaubnis 0 86 684 183 2011-01-19T20:34:19Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung der ABE für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht. [[Kategorie:Recht]] ab2264df729fcf4b424eb1802e6695d6a059dc0c Kraftfahrt-Bundesamt 0 133 685 671 2011-01-19T20:43:30Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Das '''Kraftfahrt-Bundesamt''' (KBA) ist eine in Flensburg und Dresden ansässige Bundesbehörde. Sie untersteht dem Bundes - Verkehrsministerium und * genehmigt Fahrzeugtypen, Systeme und Fahrzeugteile nach nationalen und internationalen Regelwerken * überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern * führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister * gibt Auskünfte aus den Registern und * erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, Ersatz für einen verloren gegangenen Nachweis über die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für zulassungsfreie Fahrzeuge der ehemaligen DDR wie z.B. Simson-Roller und Mopeds neu zu beantragen. Hierzu stützt es sich auf das Genehmigungsarchiv des ehemaligen [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|Kraftfahrzeugtechnischen Amtes der DDR]] in Dresden, wo eine Außenstelle unterhalten wird. Weniger beliebt aber bekannter ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte". ==Weblinks== http://www.kba.de [[Kategorie:Recht]] e9d0148b3d7231e9b51b7a55599bc17bc2a98125 Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 0 210 686 564 2011-01-19T20:46:23Z Hallo-stege 21 /* Definition */ wikitext text/x-wiki ==Definition== Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß der Definition in § 30a StVZO "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann". ==In der Simsonpraxis...== ...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp festgelegt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simsons 60 Km/H. Tatsächlich ist diese Gechwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH. Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H. Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht. [[Kategorie:Recht]] ec4837edf05ae408cf07ee8fda03c9a3462e568d 687 686 2011-01-19T20:50:03Z Hallo-stege 21 /* In der Simsonpraxis... */ wikitext text/x-wiki ==Definition== Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß der Definition in § 30a StVZO "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann". ==In der Simsonpraxis...== ...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp im Rahmen der ABE festgestellt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simson Kleinkrafträdern 60 Km/H. Tatsächlich ist diese Geschwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH. Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H. Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht. [[Kategorie:Recht]] 5754e1e27be3e5919f1d4d0c784bd4a59a5e119d 688 687 2011-01-19T20:55:54Z Hallo-stege 21 /* Definition */ wikitext text/x-wiki ==Definition== Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß der Definition in § 30a StVZO "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann". Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit ist für Kleinkrafträder gesetzlich begrenzt. In der DDR galt eine bbH von 60 km/h für Kleinkrafträder / Mopeds und 30 km/h für Mofas. In der BRD galt für Kleinkrafträder und Mopeds bis 1986 40 km/h, von 1986 bis 2000 50 km/h und seit 2000 europaweit 45 km/h. Für Mofas gilt in der BRD eine bbH von 25 km/h. Leichtkrafträder gibt es ohne Begrenzung der bbH und mit einer bbH von 80 km/h. ==In der Simsonpraxis...== ...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp im Rahmen der ABE festgestellt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simson Kleinkrafträdern 60 Km/H. Tatsächlich ist diese Geschwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH. Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H. Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht. [[Kategorie:Recht]] 585eaae1ed32cebac0fae957f94afd61308f0675 Hersteller-Schlüsselnummer 0 19 689 36 2011-01-19T21:03:34Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Die Hersteller - Schlüsselnummer (HSN) wird vom KBA festgelegt. Man findet sie in den Fahrzeugpapieren - mit Ausnahme der originalen DDR Papiere - neben der Angabe des Fahrzeugherstellers. Um sein Fahrzeug bei der [[Versicherung]] anzumelden, braucht man neben dem Nachweis der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] oder Einzelgenehmigung auch die '''Hersteller-Schlüsselnummer''', welche im Versicherungsschein angegeben wird. Welche Nummer die Richtige ist, kann man - falls sich in den Fahrzeugpapieren keine Angabe befindet - dieser Liste entnehmen. *0048 Simson-BSW *6948 Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl *7860 Suhler Fahrzeugwerk GmbH Neben der Hersteller - Schlüsselnummer gibt es auch noch eine Typschlüsselnummer (TSN), mit welcher sich Typ und Ausführung eines Fahrzeuges identifizieren lassen. [[Kategorie:Recht]] [[Kategorie:Liste]] 660bc5603fb14786c884ea3581822d949fe47dbb Kraftfahrzeugtechnisches Amt 0 73 690 154 2011-01-19T21:22:31Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Das '''Kraftfahrzeugtechnische Amt''' der DDR (KTA) war unter anderem eine Kombination aus Typ-Prüfstelle und Genehmigungsbehörde. Beim KTA wurden Serienfahrzeuge und Fahrzeugteile begutachtet, nach positiver Begutachtung dem Hersteller oder Importeur eine allgemeine Betriebserlaubnis erteilt und der dazu gehörige Typschein ausgestellt. Ebenso gab es im KTA ein Fahrzeugtypenregister. Somit war die Funktion des KTA vergleichbar mit einer Kombination aus der Typgenehmigungsabteilung im [[Kraftfahrt-Bundesamt]] (KBA) und der Technischen Prüfstelle bei TÜV bzw. Dekra. Das KTA hatte seinen Sitz in Dresden. Nach der Wende wurde es als Außenstelle dem KBA angegliedert. [[Kategorie:Recht]] 7b4e22929843772b1eef2e5905ffa9630ff838ca Leichtkraftrad 0 200 691 517 2011-01-19T21:27:18Z Hallo-stege 21 /* Definition */ wikitext text/x-wiki ==Definition== Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3, wobei es die 50 ccm Grenze im EG Recht nicht gibt. Ebenso gelten Kleinkrafträder ohne Geschwindigkeitsbegrenzung (max. 50 ccm, freiwillige Industrie - Selbstbeschränkung auf 6,25 PS bzw. später 5 kW) seit 1980 als Leichtkrafträder. ==Einordnung von Simsons== Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er das Kriterium von "mehr als 50ccm" nicht erfüllt, als Leichtkraftrad eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]]), und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig. == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] bd5dd8926ca77d9ed3b80250325ed87287de7ac2 692 691 2011-01-19T21:29:07Z Hallo-stege 21 /* Einordnung von Simsons */ wikitext text/x-wiki ==Definition== Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3, wobei es die 50 ccm Grenze im EG Recht nicht gibt. Ebenso gelten Kleinkrafträder ohne Geschwindigkeitsbegrenzung (max. 50 ccm, freiwillige Industrie - Selbstbeschränkung auf 6,25 PS bzw. später 5 kW) seit 1980 als Leichtkrafträder. ==Einordnung von Simsons== Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er in der ehm. DDR als Kraftrad eingestuft wurde, heute als "Leichtkraftrad bis 50 ccm" eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines eigenen amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]]), und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig. == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] 812f41794653d302ce245e10ab33dc904178dd79 Motorrad 0 145 693 506 2011-01-19T21:31:12Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Ein Motorrad ist nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ Hubraum. Die Lücke zum geschwindigkeitsbegrenzten Kleinkraftrad das maximal 50 cm³ haben darf, schliesst das Leichtkraftrad. [[Kategorie:Recht]] a4aa02647a54d712f32744b49123e7c406eb6bcc Diskussion:Tuning 1 234 694 2011-01-19T21:43:42Z Hallo-stege 21 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Bewertung, welche Vorschriften zu erfüllen sind, erfolgen grundsätzlich unter Berücksichtigung des erstmaligen in Verkehr kommens eines Fahrzeuges, d.h. di…“ wikitext text/x-wiki Die Bewertung, welche Vorschriften zu erfüllen sind, erfolgen grundsätzlich unter Berücksichtigung des erstmaligen in Verkehr kommens eines Fahrzeuges, d.h. die Feststellung, ob für ein Fahrzeug Übergangsrecht aus dem Einigungsvertrag angewandt werden kann, wird durch eine bauliche Veränderung nicht beeinflusst. 7a93fdbd663fac7f99dacae70da4218d025c4338 695 694 2011-01-19T22:02:04Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Die Bewertung, welche Vorschriften zu erfüllen sind, erfolgen grundsätzlich unter Berücksichtigung des erstmaligen in Verkehr kommens eines Fahrzeuges, d.h. die Feststellung, ob für ein Fahrzeug Übergangsrecht aus dem Einigungsvertrag angewandt werden kann, wird durch eine bauliche Veränderung nicht beeinflusst. Im Fahrerlaubnisrecht ist die 50 ccm Grenze für die Leichtkraftrad Definition schon entfallen (EG Recht umgesetzt), im Zulassungsrecht besteht die 50 ccm Grenze aufgrund eines formalen Fehlers bei der Umsetzung von EG- in nationales Recht zwar weiterhin, ist aber für die Fragestellung, ob bei einem Fahrzeug die Betriebserlaubnis erloschen ist, nur von sekundärer Bedeutung. a8c447a26f8c6aa91928bcdac5120d52fb5ad5c6 Tuning 0 98 696 588 2011-01-19T22:25:16Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Unter '''Tuning''' ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Im [[Schwalbennest]] ist Tuning nicht gern gesehen. Solange Tuningmaßnahmen nicht durch eine technische Abnahme und eine Neuerteilung der Betriebserlaubnis legalisiert worden sind, begibt man sich in den Bereich der Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten. Durch derartige Tuning - Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen. Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren. ==Rechtliche Aspekte von Tuning== Vorweg: Wir möchten hier lediglich einen informativen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen. Aber zum Thema: Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben. === Zulassungsrecht: === Zuerst einmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat. Zur Erinnerung: * Mofa =25 km/h; einsitzig (DDR Mofa: 30 km/h) * Kleinkraftrad= bis 50ccm/ bis 45 km/h (je nach Baujahr auch 40, 50 und DDR: 60 km/h) * Leichtkraftrad= <125ccm; <11kW, ggf. begrenzt auf 80 km/h * Kraftrad= alles oberhalb Leichtkraftrad Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. (Ausschlaggebend für die Bewertung ist, ob sich das Fahrzeug vor dem Stichtag auf dem Gebiet der ehm. DDR befand) Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Fall 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Fall 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert. Fall 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad bis 60 km/h sondern wird - wenn die Schwalbe vor dem 31.12.1983 erstmaligen in den Verkehr gekommen ist - zum "Leichtkraftrad bis 50 ccm". (Für Fahrzeuge nach dem 31.12.1983 ist in der Rechtsprechung strittig, ob nationales oder EG - Recht anwendbar ist, was für die Rechtsfolge aber unerheblich ist) Durch die Änderung der Fahrzeugklasse erlischt die Betriebserlaubnis - das bedeutet eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von 50 Euro/ 3Pkt und ein Strafverfahren, falls man nicht die passende Fahrerlaubnis besitzt. Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ebenfalls ein LKR geworden. Die Rechtsfolgen entsprechen Fall 1. Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde. === Führerscheinrecht: === Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung: * Prüfbescheinigung für Mofas * Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60) * Klasse A1= LKR = Krafträder bis 125 ccm und 11 kW (ggf. begrenzt auf 80 km/h) * Klasse A = Motorrad = >50 ccm oder > 45 Km/H Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen: Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus und die Klasse Klasse A1 ist erforderlich. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor. Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug ebenfalls in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen. ==sonstige Vorschriften/ Hinweise== Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!! Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorrad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung bei Hubräumen bis 125 ccm nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt). Sobald sich durch Tuningmaßnahmen die Fahrzeugart ändert (Beispiel: Kleinkraftrad zum Leichtkraftrad), eine Gefährdung zu erwarten ist (Beispiel: ungeprüfter Seitenständer angebaut), oder sich das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert (z.B. Fahrzeug wird lauter) ist die Betriebserlaubnis erloschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird. '''Fazit''': Tuning ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen! [[Kategorie:Recht]] bfb48d9ea9316f5a74b4045a5f17b80db83603f7 698 696 2011-01-19T22:41:00Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Unter '''Tuning''' ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Im [[Schwalbennest]] ist Tuning nicht gern gesehen. Solange Tuningmaßnahmen nicht durch eine technische Abnahme und eine Neuerteilung der Betriebserlaubnis legalisiert worden sind, begibt man sich in den Bereich der Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten. Durch derartige Tuning - Massnahmen erlischt die [[ABE|Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen. Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren. ==Rechtliche Aspekte von Tuning== Vorweg: Wir möchten hier lediglich einen informativen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen. Aber zum Thema: Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben. === Zulassungsrecht: === Zuerst einmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat. Zur Erinnerung: * Mofa =25 km/h; einsitzig (DDR Mofa: 30 km/h) * Kleinkraftrad= bis 50ccm/ bis 45 km/h (je nach Baujahr auch 40, 50 und DDR: 60 km/h) * Leichtkraftrad= <125ccm; <11kW, ggf. begrenzt auf 80 km/h * Kraftrad= alles oberhalb Leichtkraftrad Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. (Ausschlaggebend für die Bewertung ist, ob sich das Fahrzeug vor dem Stichtag auf dem Gebiet der ehm. DDR befand) Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Fall 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Fall 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert. Fall 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad bis 60 km/h sondern wird - wenn die Schwalbe vor dem 31.12.1983 erstmaligen in den Verkehr gekommen ist - zum "Leichtkraftrad bis 50 ccm". (Für Fahrzeuge nach dem 31.12.1983 ist in der Rechtsprechung strittig, ob nationales oder EG - Recht anwendbar ist, was für die Rechtsfolge aber unerheblich ist) Durch die Änderung der Fahrzeugklasse erlischt die Betriebserlaubnis - das bedeutet eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von 50 Euro/ 3Pkt und ein Strafverfahren, falls man nicht die passende Fahrerlaubnis besitzt. Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ebenfalls ein LKR geworden. Die Rechtsfolgen entsprechen Fall 1. Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde. === Führerscheinrecht: === Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung: * Prüfbescheinigung für Mofas * Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60) * Klasse A1= LKR = Krafträder bis 125 ccm und 11 kW (ggf. begrenzt auf 80 km/h) * Klasse A = Motorrad = >50 ccm oder > 45 Km/H Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen: Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus und die Klasse Klasse A1 ist erforderlich. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor. Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug ebenfalls in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen. ==sonstige Vorschriften/ Hinweise== Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!! Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorrad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung bei Hubräumen bis 125 ccm nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt). Sobald sich durch Tuningmaßnahmen die Fahrzeugart ändert (Beispiel: Kleinkraftrad zum Leichtkraftrad), eine Gefährdung zu erwarten ist (Beispiel: ungeprüfter Seitenständer angebaut), oder sich das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert (z.B. Fahrzeug wird lauter) ist die Betriebserlaubnis erloschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird. '''Fazit''': Tuning ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen! [[Kategorie:Recht]] d90991cea0bcabd4c006888b41e2f21a300d6355 Typenschild 0 221 697 614 2011-01-19T22:29:20Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Ein '''Typenschild''' (Fabrikschild) ist ein vom Hersteller eines Fahrzeuges angebrachtes kleines (Blech-) Schild, auf dem wichtige Daten eingetragen sind, darunter Hersteller und Fahrzeugtyp, die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]], zulässige Gewichte und bei zulassungsfreien Fahrzeugen das Baujahr. Es ermöglicht somit die schnelle Indentifikation des Fahrzeugs und einen Abgleich mit den [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Fahrzeugpapieren]]. Der Gesetzgeber sieht vor, dass an jedem Kraftfahrzeug ein Typenschild vorhanden ist. Ist dies beispielsweise durch Verlust oder Beschädigung nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, ein Blanko-Exemplar zu verwenden. Nachdem mit Schlagzahlen die richtigen Daten eingeschlagen wurden, wird das neue Typenschild mit zwei Kerbnägeln an der vorgesehenen Stelle befestigt. Bei den [[Simson]]-Kleinkrafträdern findet man das Typenschild beispielsweise am Rahmenstirnrohr ([[S 50]] / [[S 51]]) oder am linken Rahmenrohr unter dem Motortunnel ([[Schwalbe]]). [[Kategorie:Recht]] a696515503e79940592e88eb0d3420078939e6a2 TÜV 0 25 699 157 2011-01-19T22:43:26Z Hallo-stege 21 /* Muss ich mit meiner Simson zum TÜV? */ wikitext text/x-wiki Der Technische Überwachungsverein führt genauso wie die Dekra und andere Organisationen die vorgeschriebenen regelmäßigen Untersuchungen an Kraftfahrzeugen durch. == Muss ich mit meiner [[Simson]] zum TÜV? == Nein, als nicht zulassungspflichtige Fahrzeuge unterliegen die Simson-Kleinkrafträder nicht der regelmäßigen Überwachung durch HU / AU. Auch zur Ersatz - Ausstellung des Nachweises der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] ist der Besuch beim TÜV nicht erforderlich, sofern sich es sich bei dem Fahrzeug um ein [[Simson]]-[[Kleinkraftrad]] handelt, welches erstmals vor dem 28.2.1992 in Verkehr gekommen ist. Hier ist die Beschaffung über das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] möglich (zur Vorgehensweise s. Artikel [[ABE]]). Dieser Weg ist kostengünstiger und schneller als eine Einzelabnahme bei TÜV oder Dekra. Ausnahme: - Simson Leichtkrafträder müssen regelmässig zur Hauptuntersuchung, welche bei einer Überwachungsorganisation (z.B. TÜV, Dekra, GTÜ, KÜS etc.) durchgeführt werden kann. - Ist bei einem Fahrzeug durch einen Umbau die Betriebserlaubnis erloschen, muss das Fahrzeug bei einer technischen Prüfstelle von einem amtlich anerkannten Sachverständigen begutachtet werden (alte Bundesländer: TÜV, neue Bundesländer: Dekra) und anschliessend die Betriebserlaubnis durch die örtliche Zulassungsstelle neu erteilt werden - Ist nach Einbau eines Teiles eine Anbauabnahme erforderlich, kann diese von einer Überwachungsorganisation durchgeführt werden. Näheres dazu findet sich jeweils in den Papieren, die dem Teil beiliegen. [[Kategorie:Recht]] edbda888fd56b172ff973a905659f6c789bb0af9 Zulassung 0 199 700 510 2011-01-19T22:53:10Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Die '''Zulassung''' von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sein. [[Leichtkraftrad|Leichtkrafträder]] und [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträder]] sind gem. § 3 (II) 1c und 1d von der Zulassung befreit. Für Leichtkrafträder ist jedoch gemäß § 4 (II) FZV die Anbringung eines eigenen amtlichen Kennzeichens erforderlich. Dies trifft bei Simsons insbesondere für den [[SR 4-3|Sperber]] zu. Für böse [[Tuning|Tuner]] bedeutet das, dass je nach Umbau des Fahrzeugs dieses aus einer zulassungsfreien Kategorie in eine kennzeichenpflichtige oder gar zulassungspflichtige Kategorie wechseln kann. Da dann die Betriebserlaubnis erlischt und eine Zulassung nicht vorliegt, bedeutet dies, unbeachtet der führerscheinrechtlichen Straftat, ein Fahren ohne Zulassung (bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeit: 50 Euro/ 3 Pkt). [[Kategorie:Recht]] 4fba5de98b13b00b2fe5334e518fb5eb65df3e00 SR 4-3 0 40 701 663 2011-01-19T22:59:10Z Hallo-stege 21 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber heute rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und braucht ein [[Zulassung|amtliches Kennzeichen]]. Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltet sind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt. Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle. Desweiteren bekam der Sperber eine Rahmenstabilisierungsstrebe welche vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage reicht. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbunden waren und der Sperber bei Umschalten auf Reserve nicht nach leeren der einen Tankseitentasche zur Seite geneigt werden muss, um den restlichen Reservekraftstoff in Anspruch zu nehmen. Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut. und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 158c75ecbf2d8dacc46be7beb3b5bdab40b4a7b0 SR 50 0 32 702 549 2011-01-20T19:49:26Z Rossi 5 aufgeräumt, Fehler entfernt wikitext text/x-wiki [[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] bzw. M542 zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war. ==Vorwende== Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR 50 N, SR 50 B3, SR 50 B4, SR 50 C und SR 50 CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten eine Langschwinge mit, in einigen Versionen verstellbare,Federbeine. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken, welcher bis 3 kg trägt und eine Helmhalterung, die den Helm durch die Lenkerposition bei verschlossenem Lenkerschloss vor Diebstahl schützen soll. Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Einzige offensichtliche Änderung am Motor ist die Leerlaufanzeige und die veränderte Gehäuseform für die Elektrostarter-Motoren. Als Folge der direkten Übernahme ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge. Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1991 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] f726c236a8cdb9d2c9ec04dc300289ce4d68c6a2 Besonderheiten einer Schwalbe BJ 1964 0 235 703 2011-01-22T23:44:42Z Rossi 5 Die Seite wurde neu angelegt: „Im Laufe der Zeit wurden viele kleine und größere Veränderungen an der Schwalbe vorgenommen. Diesen waren entweder kleine optische Änderungen oder auch größ…“ wikitext text/x-wiki Im Laufe der Zeit wurden viele kleine und größere Veränderungen an der Schwalbe vorgenommen. Diesen waren entweder kleine optische Änderungen oder auch größere technischer Natur. Die Besonderheiten einer ganz frühen Schwalbe (KR 51, Baujahr 1964) sind beispielsweise: ===Karosserie=== * Die Lenkerabdeckung war aus Aluminium und soll noch ein Suhler Stadtwappen als Emblem besessen haben. Auf Messefotos ist dieses Emblem zu sehen, jedoch sind bisher keine Lenkerabdeckungen mit diesem Emblem aufgetaucht. Zusätzlich gab es eine kleine Erhöhung am Parklicht. * Das Lampenschild hatte keine Aussparungen für die Durchführung von Kabeln oder Bowdenzügen und auch keine Leerlaufanzeige. * Der Lampenring war weiß und der Außenrand breiter. * Der Ausschnitt am Motortunnel für den Kickstarter war aufgrund des verwendeten Handschaltungsmotors schmaler und die Scheuerleisten. * Die graue Sitzbank hatte noch eine Zierleiste mit Simson-Schriftzug am Heck. * Das Sitzbankscharnier hatte keinen Anschlag, aber stattdessen wurde eine Sicherungsschnur verbaut. * Die Tunnelmutter war eine Rändelmutter aus Aluminium. * Der vordere Kotflügel hatte kleinere Löcher, da an den Stoßdämpfern keine Distanzstücke verbaut wurden. Außerdem war er dadurch etwa 2 cm schmaler und wies außerdem eine Bördelung an der vorderen Spitze auf. * Am Knieblech war entweder noch der Simson-Schriftzug der KR 50 verbaut oder ein goldener. * Das Abdeckblech aus Aluminium unter dem Lenker hatte zwei Löcher für die Tupfer des NKJ-Vergasers. * Der Panzer war etwas anders geformt. Bei den späten 64ern ist die Sicke zwischen den Blechhälften des Panzers bis unmittelbar an die Befestigungsschraube unter der Sitzbank gearbeitet. Bei frühen 64ern hingegen ist sie nur bis hinter die Sitzbank gearbeitet und unter der Sitzbank ist eine flache Schweißnaht zu erkennen. Weiterhin ist bei dieser Ausführung das Blech am Benzinhahn minimal umgelegt. * Die Spiegel hatte eine Nierenform. * Griffgummis, sowie die Gummiteile am Gepäckträger und die Keder, waren grau. * Die Griffgummis hatten Querstreifen als Musterung. * Die Gummis auf den Trittbrettern hatten ein kariertes Muster. * Der Gepäckträger war insgesamt länger und hatte ovale Löcher in den Querstegen. * Am Lenker wurde zwischen Blinker und Gasgriff ein Distanzstück aus Aluminium verbaut. * Der Lenker war kürzer und dadurch wurden kürzere Griffgummis verbaut. * Der Bremshebel und der Kupplungshebel waren aus Aluminium und kürzer. Außerdem hatten sie eine andere Biegung. * Der Ständer war aus Stahl. Die Form ähnelte dem des SR 2. * Der Tank hatte die alte Form ohne Sicke oben am Tankdeckel. * Die Soziusfußrasten hatte eine Musterung mit Längsrippen und hatten keine Metallplatte vorne vor, sondern waren geschlossen aus Gummi. ===Fahrwerk=== * Der Kettenkasten war ebenfalls aus Aluminium. * Die Kettenschläuche hatten 4 "Knubbel". * Die Speichen waren kürzer und somit auch anders gekreuzt. * Die Felgen waren aus Stahl und grau lackiert. * Die Stoßdämpfer waren Reibungsdämpfer und aus Aluminium. Die Hülsen waren beige. * Die Radnabenabdeckung hatten eine Rille. * Die Radlagerabdeckung waren nicht aus Gummi, sondern aus Filz. ===Motor und Vergaser=== * Als Motor wurde am Anfang ausschließlich ein Handschaltungsmotor verbaut. * Der Motor selber hatte noch folgende Besonderheiten: ** geänderte Kickstarterwelle mit Feinverzahnung; Kickstarterwelle war länger durch die Handschaltung ** andere Kurbelwelle ** anderes Polrad und andere Grundplatte ** geänderte Kupplung mit angepasster Primärübersetzung ** Lüfterrad aus Aluminium ** Statt den Lüftungsschlitzen im Lichtmaschinendeckel gab es einen speziellen Einsatz aus Aluminium. ** geänderte Gehäuseentlüftung, Tachowelle grau/gold mit * Der Flansch zum Vergaser am Zylinder war dreieckig und wurde über 3 Stehbolzen mit dem Vergaser verbunden. * Als Vergaser wurde noch statt dem späteren BVF 16N1-1 bzw. BVF 16N1-5 wurde ein NKJ153-5 verbaut. * Der Luftfilterkasten war ein T-förmiges Gummistück mit großer Öffnung als Anschluss zum Vergaser. Ein auf den ersten Blick optisch gleicher Luftfilterkasten gab es auch für den BVF 16N1-1, jedoch hatte dessen Öffnung zum Vergaser einen kleineren Durchmesser. * Es führten zwei Bowdenzüge zum Abdeckblech unter dem Lenker, für Tupfer und Choke. * Der Auspuff hatte ein anderes Endstück. Dadurch hatte der Auspuff die Form einer Zigarre. * Der Schalldämpfer im Auspuff war verschraubt. * Die Auspuffschelle hatte ein Asbestband. * Der Krümmer hatte eine andere Biegung und war kürzer. ===Lichtanlage und Elektrik=== * Die Rückleuchte war zweifarbig, orange für das Bremslicht und rot für das Rücklicht. * Unter dem Rücklicht befand sich noch ein Katzenauge. * Als Blinker wurden Kugelblinker, die sogenannten Ochsenaugen, verbaut. * Die Kabel nach hinten wurden durch den Rahmen geführt. * Die oberste Platte der Ladeanlage war aus Aluminium. ===Lackierungen=== * Tank und Rahmen hatten eher eine braune Farbe, als die spätere graue Lackfarbe. * Die Lackierung der Karosserie war entweder blau, weiß, tundragrau oder orange. ===Sonstiges=== * Der Tacho war rot-weiß. * Alle Bowdenzüge waren nicht schwarz, sondern vermutlich grau. Diese Bowdenzüge sind heute eher goldfarben. * An der Tachowelle war die Verschraubung aus Metall und hatte die gleiche Farbe wie die Ummantelung. * Das Typenschild war bei den ersten Modellen sehr ähnlich dem der KR 50. Aber bei allen frühen Schwalben war das Typenschild unter der Sitzbank. * Der Zündschlüssel war anders geformt. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Besonderheiten einer Schwalbe BJ 1964 d152c2a6a638be35b9481c8f05b0c8ca58a045e7 704 703 2011-01-22T23:45:21Z Rossi 5 wikitext text/x-wiki Im Laufe der Zeit wurden viele kleine und größere Veränderungen an der Schwalbe vorgenommen. Diesen waren entweder kleine optische Änderungen oder auch größere technischer Natur. Die Besonderheiten einer ganz frühen Schwalbe (KR 51, Baujahr 1964) sind beispielsweise: ===Karosserie=== * Die Lenkerabdeckung war aus Aluminium und soll noch ein Suhler Stadtwappen als Emblem besessen haben. Auf Messefotos ist dieses Emblem zu sehen, jedoch sind bisher keine Lenkerabdeckungen mit diesem Emblem aufgetaucht. Zusätzlich gab es eine kleine Erhöhung am Parklicht. * Das Lampenschild hatte keine Aussparungen für die Durchführung von Kabeln oder Bowdenzügen und auch keine Leerlaufanzeige. * Der Lampenring war weiß und der Außenrand breiter. * Der Ausschnitt am Motortunnel für den Kickstarter war aufgrund des verwendeten Handschaltungsmotors schmaler und die Scheuerleisten. * Die graue Sitzbank hatte noch eine Zierleiste mit Simson-Schriftzug am Heck. * Das Sitzbankscharnier hatte keinen Anschlag, aber stattdessen wurde eine Sicherungsschnur verbaut. * Die Tunnelmutter war eine Rändelmutter aus Aluminium. * Der vordere Kotflügel hatte kleinere Löcher, da an den Stoßdämpfern keine Distanzstücke verbaut wurden. Außerdem war er dadurch etwa 2 cm schmaler und wies außerdem eine Bördelung an der vorderen Spitze auf. * Am Knieblech war entweder noch der Simson-Schriftzug der KR 50 verbaut oder ein goldener. * Das Abdeckblech aus Aluminium unter dem Lenker hatte zwei Löcher für die Tupfer des NKJ-Vergasers. * Der Panzer war etwas anders geformt. Bei den späten 64ern ist die Sicke zwischen den Blechhälften des Panzers bis unmittelbar an die Befestigungsschraube unter der Sitzbank gearbeitet. Bei frühen 64ern hingegen ist sie nur bis hinter die Sitzbank gearbeitet und unter der Sitzbank ist eine flache Schweißnaht zu erkennen. Weiterhin ist bei dieser Ausführung das Blech am Benzinhahn minimal umgelegt. * Die Spiegel hatte eine Nierenform. * Griffgummis, sowie die Gummiteile am Gepäckträger und die Keder, waren grau. * Die Griffgummis hatten Querstreifen als Musterung. * Die Gummis auf den Trittbrettern hatten ein kariertes Muster. * Der Gepäckträger war insgesamt länger und hatte ovale Löcher in den Querstegen. * Am Lenker wurde zwischen Blinker und Gasgriff ein Distanzstück aus Aluminium verbaut. * Der Lenker war kürzer und dadurch wurden kürzere Griffgummis verbaut. * Der Bremshebel und der Kupplungshebel waren aus Aluminium und kürzer. Außerdem hatten sie eine andere Biegung. * Der Ständer war aus Stahl. Die Form ähnelte dem des SR 2. * Der Tank hatte die alte Form ohne Sicke oben am Tankdeckel. * Die Soziusfußrasten hatte eine Musterung mit Längsrippen und hatten keine Metallplatte vorne vor, sondern waren geschlossen aus Gummi. ===Fahrwerk=== * Der Kettenkasten war ebenfalls aus Aluminium. * Die Kettenschläuche hatten 4 "Knubbel". * Die Speichen waren kürzer und somit auch anders gekreuzt. * Die Felgen waren aus Stahl und grau lackiert. * Die Stoßdämpfer waren Reibungsdämpfer und aus Aluminium. Die Hülsen waren beige. * Die Radnabenabdeckung hatten eine Rille. * Die Radlagerabdeckung waren nicht aus Gummi, sondern aus Filz. ===Motor und Vergaser=== * Als Motor wurde am Anfang ausschließlich ein Handschaltungsmotor verbaut. * Der Motor selber hatte noch folgende Besonderheiten: ** geänderte Kickstarterwelle mit Feinverzahnung; Kickstarterwelle war länger durch die Handschaltung ** andere Kurbelwelle ** anderes Polrad und andere Grundplatte ** geänderte Kupplung mit angepasster Primärübersetzung ** Lüfterrad aus Aluminium ** Statt den Lüftungsschlitzen im Lichtmaschinendeckel gab es einen speziellen Einsatz aus Aluminium. ** geänderte Gehäuseentlüftung, Tachowelle grau/gold mit * Der Flansch zum Vergaser am Zylinder war dreieckig und wurde über 3 Stehbolzen mit dem Vergaser verbunden. * Als Vergaser wurde noch statt dem späteren BVF 16N1-1 bzw. BVF 16N1-5 wurde ein NKJ153-5 verbaut. * Der Luftfilterkasten war ein T-förmiges Gummistück mit großer Öffnung als Anschluss zum Vergaser. Ein auf den ersten Blick optisch gleicher Luftfilterkasten gab es auch für den BVF 16N1-1, jedoch hatte dessen Öffnung zum Vergaser einen kleineren Durchmesser. * Es führten zwei Bowdenzüge zum Abdeckblech unter dem Lenker, für Tupfer und Choke. * Der Auspuff hatte ein anderes Endstück. Dadurch hatte der Auspuff die Form einer Zigarre. * Der Schalldämpfer im Auspuff war verschraubt. * Die Auspuffschelle hatte ein Asbestband. * Der Krümmer hatte eine andere Biegung und war kürzer. ===Lichtanlage und Elektrik=== * Die Rückleuchte war zweifarbig, orange für das Bremslicht und rot für das Rücklicht. * Unter dem Rücklicht befand sich noch ein Katzenauge. * Als Blinker wurden Kugelblinker, die sogenannten Ochsenaugen, verbaut. * Die Kabel nach hinten wurden durch den Rahmen geführt. * Die oberste Platte der Ladeanlage war aus Aluminium. ===Lackierungen=== * Tank und Rahmen hatten eher eine braune Farbe, als die spätere graue Lackfarbe. * Die Lackierung der Karosserie war entweder blau, weiß, tundragrau oder orange. ===Sonstiges=== * Der Tacho war rot-weiß. * Alle Bowdenzüge waren nicht schwarz, sondern vermutlich grau. Diese Bowdenzüge sind heute eher goldfarben. * An der Tachowelle war die Verschraubung aus Metall und hatte die gleiche Farbe wie die Ummantelung. * Das Typenschild war bei den ersten Modellen sehr ähnlich dem der KR 50. Aber bei allen frühen Schwalben war das Typenschild unter der Sitzbank. * Der Zündschlüssel war anders geformt. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. dd4640c3fc7a2c02cc99c782cb7796b7ee19cd52 Kaufberatung 0 188 705 605 2011-01-23T06:49:45Z Hallo-stege 21 /* Vorbereitung */ wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! 6adb02c02ccbf88719d84a8e66a8561aa03f58e8 706 705 2011-01-23T07:00:26Z Hallo-stege 21 /* Vorsicht vor gefälschten Papieren */ wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/> Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! fc14ad41d7e480101bb3e29711e2b9f74e89acb7 707 706 2011-01-23T07:04:00Z Hallo-stege 21 /* Finger weg von Tuning-Maschinen */ wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/> Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! f9fe201a6978c40505e0d90916b476cd00f1e0e2 708 707 2011-01-23T07:04:40Z Hallo-stege 21 /* Finger weg von Tuning-Maschinen */ wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/> Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! adce75457173e3a2551e61f68b99d3d98a92b837 Originalfarben 0 236 709 2011-01-23T07:29:37Z Dr.gerberit 7 Die Seite wurde neu angelegt: „Hier mal ein Auflistung der Originalfarben:“ wikitext text/x-wiki Hier mal ein Auflistung der Originalfarben: df2757c5179457c89dabdf04bb72e368e304a9cc 710 709 2011-01-23T07:46:57Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: S50: S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B S51: S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten 53d3fd896da928c78d1923e77610df1c28e3d9f5 711 710 2011-01-23T08:03:05Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: S50: S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B S51: S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten RAL: Billardgrün: ~ RAL 4053 Saftgrün: ~ RAL 6018 Blau: ~ RAL 5015 Kirschrot: ~ RAL 2002 "Blutorange" Saharabraun: ~ RAL 1007 "Narzissengelb" Silber: ~ RAL 9006 "Weißaluminium" 0d6aa3f31337356b5e26b0895f04ee71543b9b23 712 711 2011-01-23T08:26:57Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: Schwalbe: ab Juni 1980 galt für die Schwalbe: KR51/2N = blau KR51/2E = saharabraun KR51/2L = kirschrot ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt: KR51/2N = saharabraun KR51/2E = biberbraun KR51/2L = billardgrün S50: S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B S51: S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten RAL: Billardgrün: ~ RAL 4053 Saftgrün: ~ RAL 6018 Blau: ~ RAL 5015 Kirschrot: ~ RAL 2002 "Blutorange" Saharabraun: ~ RAL 1007 "Narzissengelb" Silber: ~ RAL 9006 "Weißaluminium" 1e3ab48df3c85a5207749685609c1d5f0898f3bc 713 712 2011-01-23T08:49:37Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: Schwalbe: ab Juni 1980 galt für die Schwalbe: KR51/2N = blau KR51/2E = saharabraun KR51/2L = kirschrot ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt: KR51/2N = saharabraun KR51/2E = biberbraun KR51/2L = billardgrün S50: S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B S51: S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten RAL: Billardgrün: ~ RAL 4053 Saftgrün: ~ RAL 6018 Blau: ~ RAL 5015 Kirschrot: ~ RAL 2002 "Blutorange" Saharabraun: ~ RAL 1007 "Narzissengelb" Silber: ~ RAL 9006 "Weißaluminium" {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne [[…]] |- class="hintergrundfarbe6" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Lucius Antonius Saturninus|Saturninus]] || Lucius Antonius Saturninus |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 89 |} dccb6dad8680db693836fd9f86d3fa485ebeb42e 714 713 2011-01-23T08:53:44Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: Schwalbe: ab Juni 1980 galt für die Schwalbe: KR51/2N = blau KR51/2E = saharabraun KR51/2L = kirschrot ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt: KR51/2N = saharabraun KR51/2E = biberbraun KR51/2L = billardgrün S50: S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B S51: S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. 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S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)* |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)* |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- 9fc675a08dcb3a24e93ecdfdcc00b6b3a01b981c 716 715 2011-01-23T09:23:47Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''Schwalbe:''' ab Juni 1980 galt für die Schwalbe: KR51/2N = blau KR51/2E = saharabraun KR51/2L = kirschrot ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt: KR51/2N = saharabraun KR51/2E = biberbraun KR51/2L = billardgrün '''S50:''' S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B '''S51:''' S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)* |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)* |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html] ccbe5b3131175a95804e1e15fac99634314d3ea4 717 716 2011-01-23T09:39:35Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''Schwalbe:''' ab Juni 1980 galt für die Schwalbe: KR51/2N = blau KR51/2E = saharabraun KR51/2L = kirschrot ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt: KR51/2N = saharabraun KR51/2E = biberbraun KR51/2L = billardgrün '''S50:''' S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B '''S51:''' S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)* |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)* |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot (Feuerrot) ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Bordeaux]] || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | [[Maron ]] || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | [[Rapsgelb]] || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | [[Lindgrün ]] || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Saftgrün]] || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | [[Billardgrün ]] || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | [[Olivebeige]] || 6013+7008 (1:1)* |style="text-align:right"| 05 |- | [[Beige ]] || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | [[Biberbraun]] || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | [[Saharabraun]] || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | [[Hechtgrau]] || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Atlantikblau]] || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Rahmenfarbe]] || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Silber ]] || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | [[Schwarz]] || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html] aecb8a2ee7f1f02a008cdf202ae5669b9c6bd6af 718 717 2011-01-23T09:45:53Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''Schwalbe:''' ab Juni 1980 galt für die Schwalbe: KR51/2N = blau KR51/2E = saharabraun KR51/2L = kirschrot ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt: KR51/2N = saharabraun KR51/2E = biberbraun KR51/2L = billardgrün '''S50:''' S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B '''S51:''' S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)* |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)* |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot (Feuerrot) ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Bordeaux]] || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | [[Maron ]] || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | [[Rapsgelb]] || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | [[Lindgrün ]] || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Saftgrün]] || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | [[Billardgrün ]] || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | [[Olivebeige]] || 6013+7008 (1:1)* |style="text-align:right"| 05 |- | [[Beige ]] || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | [[Biberbraun]] || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | [[Saharabraun]] || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | [[Hechtgrau]] || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Atlantikblau]] || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Rahmenfarbe]] || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Silber ]] || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | [[Schwarz]] || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] 02667a7c8e748e93e0f8e1d0c5e90a4f27f76605 720 718 2011-01-23T18:35:30Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''Vogelserie:''' Spatz: ?? Star:?? Sperber:?? Habicht:?? '''Duo:''' 4/1 4/2 '''Schwalbe:''' KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau KR 51/1S bis ~77 olivgrün KR 51/1S ab 77 hellrot KR51/1K erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun KR51/2N bis 84 blau KR51/2N ab 84 saharabraun KR51/2L bis 84 rot KR51/2L ab 84 billardgrün KR51/2E bis 84 saharabraun KR51/2E ab 84 bieberbraun ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt: KR51/2N = saharabraun KR51/2E = biberbraun KR51/2L = billardgrün '''S50:''' S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B '''S51:''' S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot (Feuerrot) ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Bordeaux]] || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | [[Maron ]] || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | [[Rapsgelb]] || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | [[Lindgrün ]] || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Saftgrün]] || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | [[Billardgrün ]] || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | [[Olivebeige]] || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | [[Beige ]] || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | [[Biberbraun]] || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | [[Saharabraun]] || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | [[Hechtgrau]] || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Atlantikblau]] || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Rahmenfarbe]] || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Silber ]] || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | [[Schwarz]] || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} *Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich **Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] a3786051f9a900917074ef726fd94247a121d7be 721 720 2011-01-23T19:30:22Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''Vogelserie:''' Spatz: Bordeaux + Tundragrau Star: Bordeaux + Tundragrau Sperber: Alabaster + Olivebeige Habicht: Alabaster + Olivebeige '''Duo:''' 4/1:?? 4/2:?? '''Schwalbe:''' KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau KR 51/1S bis ~77 olivgrün KR 51/1S ab 77 hellrot KR51/1K erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun KR51/2N bis 84 blau KR51/2N ab 84 saharabraun KR51/2L bis 84 kirschrot KR51/2L ab 84 billardgrün KR51/2E bis 84 saharabraun KR51/2E ab 84 bieberbraun ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt: KR51/2N = saharabraun KR51/2E = biberbraun KR51/2L = billardgrün '''S50:''' S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B '''S51:''' S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot (Feuerrot) ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Bordeaux]] || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | [[Maron ]] || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | [[Rapsgelb]] || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | [[Lindgrün ]] || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Saftgrün]] || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | [[Billardgrün ]] || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | [[Olivebeige]] || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | [[Beige ]] || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | [[Biberbraun]] || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | [[Saharabraun]] || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | [[Hechtgrau]] || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Atlantikblau]] || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Rahmenfarbe]] || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Silber ]] || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | [[Schwarz]] || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] cbe91de3753e6750f1bf573f94048946ed54d28e 722 721 2011-01-23T19:34:33Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: SL1: Lindgrün SL2: Maron '''Vogelserie:''' Spatz: Bordeaux + Tundragrau Star: Bordeaux + Tundragrau Sperber: Alabaster + Olivebeige Habicht: Alabaster + Olivebeige '''Duo:''' 4/1:?? 4/2:?? '''Schwalbe:''' KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau KR 51/1S bis ~77 olivgrün KR 51/1S ab 77 hellrot KR51/1K erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun KR51/2N bis 84 blau KR51/2N ab 84 saharabraun KR51/2L bis 84 kirschrot KR51/2L ab 84 billardgrün KR51/2E bis 84 saharabraun KR51/2E ab 84 bieberbraun '''S50:''' S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B '''S51:''' S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot (Feuerrot) ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Bordeaux]] || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | [[Maron ]] || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | [[Rapsgelb]] || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | [[Lindgrün ]] || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Saftgrün]] || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | [[Billardgrün ]] || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | [[Olivebeige]] || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | [[Beige ]] || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | [[Biberbraun]] || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | [[Saharabraun]] || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | [[Hechtgrau]] || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Atlantikblau]] || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Rahmenfarbe]] || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Silber ]] || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | [[Schwarz]] || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] f0bf01af11e492ba38f4bcfc7997184724261c1a 723 722 2011-01-23T19:35:11Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: SL1: Lindgrün SL2: Maron '''Vogelserie:''' Spatz: Bordeaux + Tundragrau Star: Bordeaux + Tundragrau Sperber: Alabaster + Olivebeige Habicht: Alabaster + Olivebeige '''Duo:''' 4/1:?? 4/2:?? '''Schwalbe:''' KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau KR 51/1S bis ~77 olivgrün KR 51/1S ab 77 hellrot KR51/1K erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun KR51/2N bis 84 blau KR51/2N ab 84 saharabraun KR51/2L bis 84 kirschrot KR51/2L ab 84 billardgrün KR51/2E bis 84 saharabraun KR51/2E ab 84 bieberbraun '''S50:''' S 50 N : Blau S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot S 50 B1: wie S 50 B S50 B2: wie S 50 B '''S51:''' S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. S51 B1-4: wie S 51 B1-3 S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton" S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten SR50: ??? {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot (Feuerrot) ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Bordeaux]] || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | [[Maron ]] || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | [[Rapsgelb]] || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | [[Lindgrün ]] || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Saftgrün]] || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | [[Billardgrün ]] || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | [[Olivebeige]] || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | [[Beige ]] || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | [[Biberbraun]] || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | [[Saharabraun]] || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | [[Hechtgrau]] || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Atlantikblau]] || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Rahmenfarbe]] || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Silber ]] || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | [[Schwarz]] || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] 1c17323da095743882ce3ba810bf6ba1361ee76e 724 723 2011-01-24T12:56:10Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''SL1''': Lindgrün<br/> '''SL2''': Maron '''Vogelserie:''' '''Spatz''': Bordeaux + Tundragrau<br/> '''Star''': Bordeaux + Tundragrau<br/> '''Sperber''': Alabaster + Olivebeige<br/> '''Habicht''': Alabaster + Olivebeige<br/> '''Duo:''' 4/1:??<br/> 4/2:?? '''Schwalbe:''' '''KR 51/1F''' von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau<br/> '''KR 51/1S''' bis ~77 olivgrün<br/> '''KR 51/1S''' ab 77 hellrot<br/> '''KR51/1K''' erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun<br/> '''KR51/2N''' bis 84 blau<br/> '''KR51/2N''' ab 84 saharabraun<br/> '''KR51/2'''L bis 84 kirschrot<br/> '''KR51/2L''' ab 84 billardgrün<br/> '''KR51/2E''' bis 84 saharabraun<br/> '''KR51/2E''' ab 84 bieberbraun<br/> '''S50:''' '''S 50 N''': Blau <br/> '''S 50 B''': Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot<br/> '''S 50 B1''': wie S 50 B<br/> '''S50 B2''': wie S 50 B<br/> '''S51:''' '''S 51 N''': Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber<br/> '''S51 B1-3''': Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.<br/> '''S51 B1-4''': wie S 51 B1-3<br/> '''S51 B2-1''', später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb<br/> '''S51 ENDURO''', oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton"<br/> '''S 51 Comfort''' : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen<br/> '''S 51 E/4''': wie S 51 B-Varianten '''SR50''': ??? {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | [[Alabaster]] || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | [[Tundragrau]] || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | [[Pastellweiß + Atlasweiß]] || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | [[Orange]] || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Ibizarot (Feuerrot) ]] || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Bordeaux]] || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | [[Maron ]] || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | [[Rapsgelb]] || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | [[Lindgrün ]] || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Saftgrün]] || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | [[Billardgrün ]] || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | [[Olivebeige]] || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | [[Beige ]] || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | [[Biberbraun]] || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | [[Saharabraun]] || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | [[Hechtgrau]] || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Atlantikblau]] || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Rahmenfarbe]] || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | [[Silber ]] || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | [[Schwarz]] || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] 33de81b670c2483fedfef98951851239a90b00fc Spezialwerkzeug 0 96 719 215 2011-01-23T16:31:33Z Rossi 5 wikitext text/x-wiki Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll. Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden. Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1. Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint. ==Übersicht== {| class="wikitable zebra" |- ! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542 |- | V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x |- | || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || || |- | V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x |- | || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x |- | || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x |- | V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x |- | V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x |- | V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x |- | V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x |- | V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || || |- | || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || || |- | V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x |- | || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || || |- | W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x |- | D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x |- | EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x |- | EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x |- | EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x |- | DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x |- | DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x |- | || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x |- | || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || || |- | || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || || |- | || Abzieher Freilauf || || || || ||x |- | || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || || |- | || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || || |- |} 1bfb351c386a1e6549391a1a44c226706aae274a Datenblatt Vogelserie 0 11 725 20 2011-01-25T12:03:46Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki <table border=1> <tr><td width="200"></td><td>SR 4-2/1</td><td>SR 4-4</td> <td>KR 51/1</td><td>KR 51/1 K</td><td>KR 51/1 S</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Motor</b></td></tr> <tr><td>Typ<br>Hubraum (cm&sup3;)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>&nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br> &nbsp;&nbsp;bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br> Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br> Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br> &nbsp;&nbsp;Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td> <td>M 53/1 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 54/11 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3/2<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br> 0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td> <td>M 53/11 AR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br> 5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3<br> 0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td></tr> <tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr> <tr><td> Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br> &nbsp;&nbsp;1./2. Gang<br>&nbsp;&nbsp;3./4. Gang<br> &nbsp;&nbsp;Primärtrieb<br>&nbsp;&nbsp;Sekundärtrieb<br> Antriebskette<br>&nbsp;&nbsp;Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>4<br><br>4.00/2.33<br>1.68/1.29<br> 3.25<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td> <td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br> 2.95<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>HLP 36/500</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Fahrwerk</b></td></tr> <tr><td> Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br> &nbsp;&nbsp;Solobetr. (v/h)<br>&nbsp;&nbsp;Soziusbetr. (v/h)<br> Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br> max. Geschw. (km/h)<br>&nbsp;&nbsp;mit Hänger (km/h)<br> Tankinhalt (l)<br>&nbsp;&nbsp;dav. Reserve (l)<br> Verbrauch (l/100 km)</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>8.5<br>1.5<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>9.5<br>1.5<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> <td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br> 100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Elektrische Anlage</b></td></tr> <tr><td> Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br> &nbsp;&nbsp;wenig Ladung<br>&nbsp;&nbsp;viel Ladung<br> Sicherungen<br>&nbsp;&nbsp;Ladestromkreis<br> &nbsp;&nbsp;Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br> &nbsp;&nbsp;Scheinwerfer<br>&nbsp;&nbsp;Parkl./Rückl.<br> &nbsp;&nbsp;Bremsl./Tachobel.<br>Blinkl./Leergangkon.</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/--</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> <td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br> F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td> </tr> <tr><td colspan=6><b>Massen</b></td></tr> <tr><td> Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br> &nbsp;&nbsp;dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td> <td>73.5<br>186.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>78.5<br>181.5<br>260<br>180<br>60</td> <td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td> <td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td> <td>83.5<br>176.5<br>260<br>180<br>60</td> </tr> <tr><td colspan=6><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr> </table> [[Kategorie:Datenblatt]] 2f2a7b704e2390c82bfdcc54db4bacfb9a0fe06a Diskussion:Originalfarben 1 237 726 2011-01-31T17:05:07Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Ist die Verlinkung der Farbnamen in der RAL-Tabelle Absicht?“ wikitext text/x-wiki Ist die Verlinkung der Farbnamen in der RAL-Tabelle Absicht? 70611a08990c2478bb3cb64a846f8932d5918b22 727 726 2011-01-31T23:52:19Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Ist die Verlinkung der Farbnamen in der RAL-Tabelle Absicht? Nö, ich hab einfach nur eine Tabelle aus der Anleitung rauskopiert und zurechtgebastelt. Ich hab nicht bemerkt, dass das Links sind. Ich versuch mal, die rauszubekommen. 0d28fc8dd5935c8be4eda81aa6145767a41d48c7 729 727 2011-02-01T00:00:50Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Ist die Verlinkung der Farbnamen in der RAL-Tabelle Absicht? Nö, ich hab einfach nur eine Tabelle aus der Anleitung rauskopiert und zurechtgebastelt. Ich hab nicht bemerkt, dass das Links sind. Ich versuch mal, die rauszubekommen. edit: Links sind rausgenommen. Leider fehlen noch einige Modelle. Ich schau nochmal, ob ich im Forim was finde. Ansonsten weiß je evlt einer der anderen etwas zu den farben??? 99c84e6e2739760cc28ac2db02cf7b6ef2637702 Originalfarben 0 236 728 724 2011-01-31T23:57:40Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''SL1''': Lindgrün<br/> '''SL2''': Maron '''Vogelserie:''' '''Spatz''': Bordeaux + Tundragrau<br/> '''Star''': Bordeaux + Tundragrau<br/> '''Sperber''': Alabaster + Olivebeige<br/> '''Habicht''': Alabaster + Olivebeige<br/> '''Duo:''' 4/1:??<br/> 4/2:?? '''Schwalbe:''' '''KR 51/1F''' von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau<br/> '''KR 51/1S''' bis ~77 olivgrün<br/> '''KR 51/1S''' ab 77 hellrot<br/> '''KR51/1K''' erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun<br/> '''KR51/2N''' bis 84 blau<br/> '''KR51/2N''' ab 84 saharabraun<br/> '''KR51/2'''L bis 84 kirschrot<br/> '''KR51/2L''' ab 84 billardgrün<br/> '''KR51/2E''' bis 84 saharabraun<br/> '''KR51/2E''' ab 84 bieberbraun<br/> '''S50:''' '''S 50 N''': Blau <br/> '''S 50 B''': Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot<br/> '''S 50 B1''': wie S 50 B<br/> '''S50 B2''': wie S 50 B<br/> '''S51:''' '''S 51 N''': Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber<br/> '''S51 B1-3''': Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.<br/> '''S51 B1-4''': wie S 51 B1-3<br/> '''S51 B2-1''', später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb<br/> '''S51 ENDURO''', oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton"<br/> '''S 51 Comfort''' : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen<br/> '''S 51 E/4''': wie S 51 B-Varianten '''SR50''': ??? {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] 18c03dd4d833a6ac7574c707c1fdcc97516f34e6 730 728 2011-02-01T00:13:53Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''SL1''': Lindgrün<br/> '''SL2''': Maron '''Vogelserie:''' '''Spatz''': Bordeaux + Tundragrau<br/> '''Star''': Bordeaux + Tundragrau<br/> '''Sperber''': Alabaster + Olivebeige<br/> '''Habicht''': Alabaster + Olivebeige<br/> '''Duo:''' 4/1: olivgrün, orange, atlantikblau 4/2: wie 4/1 + weiß und rosa '''Schwalbe:''' '''KR 51/1F''' von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau<br/> '''KR 51/1S''' bis ~77 olivgrün<br/> '''KR 51/1S''' ab 77 hellrot<br/> '''KR51/1K''' erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun<br/> '''KR51/2N''' bis 84 blau<br/> '''KR51/2N''' ab 84 saharabraun<br/> '''KR51/2'''L bis 84 kirschrot<br/> '''KR51/2L''' ab 84 billardgrün<br/> '''KR51/2E''' bis 84 saharabraun<br/> '''KR51/2E''' ab 84 bieberbraun<br/> '''S50:''' '''S 50 N''': Blau <br/> '''S 50 B''': Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot<br/> '''S 50 B1''': wie S 50 B<br/> '''S50 B2''': wie S 50 B<br/> '''S51:''' '''S 51 N''': Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber<br/> '''S51 B1-3''': Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.<br/> '''S51 B1-4''': wie S 51 B1-3<br/> '''S51 B2-1''', später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb<br/> '''S51 ENDURO''', oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton"<br/> '''S 51 Comfort''' : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen<br/> '''S 51 E/4''': wie S 51 B-Varianten '''SR50''': ??? {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] e9abc4a569cc407c7034de99bf2a1314f5b8963c 731 730 2011-02-01T00:25:51Z Dr.gerberit 7 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: '''SL1''': Lindgrün<br/> '''SL2''': Maron '''Vogelserie:''' '''Spatz''': Bordeaux + Tundragrau<br/> '''Star''': Bordeaux + Tundragrau<br/> '''Sperber''': Alabaster + Olivebeige<br/> '''Habicht''': Alabaster + Olivebeige<br/> '''Duo:''' 4/1: olivgrün, orange, atlantikblau<br/> 4/2: wie 4/1 + weiß und rosa '''Schwalbe:''' '''KR 51/1F''' von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau<br/> '''KR 51/1S''' bis ~77 olivgrün<br/> '''KR 51/1S''' ab 77 hellrot<br/> '''KR51/1K''' erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun<br/> '''KR51/2N''' bis 84 blau<br/> '''KR51/2N''' ab 84 saharabraun<br/> '''KR51/2'''L bis 84 kirschrot<br/> '''KR51/2L''' ab 84 billardgrün<br/> '''KR51/2E''' bis 84 saharabraun<br/> '''KR51/2E''' ab 84 bieberbraun<br/> '''S50:''' '''S 50 N''': Blau <br/> '''S 50 B''': Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot<br/> '''S 50 B1''': wie S 50 B<br/> '''S50 B2''': wie S 50 B<br/> '''S51:''' '''S 51 N''': Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber<br/> '''S51 B1-3''': Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.<br/> '''S51 B1-4''': wie S 51 B1-3<br/> '''S51 B2-1''', später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün. aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb<br/> '''S51 ENDURO''', oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt- AL-Silber-Farbton"<br/> '''S 51 Comfort''' : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und den Schutzblechen<br/> '''S 51 E/4''': wie S 51 B-Varianten '''SR50''': ??? {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen 849459173f7370464145333ff84b6107cf23f3b4 Schock 0 238 732 2011-02-01T11:47:46Z Zschopower 13 Die Seite wurde neu angelegt: „REDIRECT#[[Choke]]“ wikitext text/x-wiki REDIRECT#[[Choke]] 44cb6ccb50d8a961cdbecb25bb7eb82f480fa3d7 733 732 2011-02-01T11:50:09Z Zschopower 13 Weiterleitung nach [[Choke]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT[[Choke]] d793845fddf80b5c0b92bab299a841fbf66cac23 Joke 0 239 734 2011-02-02T12:36:27Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Kein Witz; das Ding heisst [[Choke]], ist aber meist eigentlich ein [[Startvergaser]]. [[Kategorie:Jokus]]“ wikitext text/x-wiki Kein Witz; das Ding heisst [[Choke]], ist aber meist eigentlich ein [[Startvergaser]]. [[Kategorie:Jokus]] 43a4b89c26c01217771668adccde8e62a875ebcf Kategorie:Jokus 14 240 735 2011-02-02T12:37:02Z Prof 3 Die Seite wurde neu angelegt: „Nicht ganz ernst gemeinte Seiten und Begriffe.“ wikitext text/x-wiki Nicht ganz ernst gemeinte Seiten und Begriffe. c8d6eca23d18afb838e2faa6a74bb1acd6c43d92 Datei:Z ndspule klein 127.jpg 6 241 736 2011-02-05T20:08:27Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Hochspannungsdurchführung 0 154 737 376 2011-02-05T20:09:21Z Zschopower 13 wikitext text/x-wiki Bei den Simsonmotoren mit interner Zündspule auf der [[Grundplatte]] wird das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker mit Hilfe der Hochspannungsdurchführung angeschlossen. Diese Hochspannungsdurchführung besteht aus einem geformten Blech, das das Kabel von der Grundplatte und das Hochspannungskabel hält und zusätzlich eine Hochspannungsfunkenstrecke nach Masse beinhaltet. Diese Hochspannungsfunkenstrecke soll verhindern, dass bei Schäden am Kerzenstecker oder der Kerze ein Hochspannungsüberschlag innerhalb der Zündspule stattfindet und diese zerstört. Geführt werden die Kabel in einem Kunststoffkörper, der die isolierte Duchführung durch eine Öffnung im Motorgehäuse gewährleistet und auch eine Verschraubungsmöglichkeit mit zugentlasteter Klemmung durch einen Gummiring für das Hochspannungskabel vorsieht. [[Datei:Z_ndspule_klein_127.jpg‎ ]] [[Kategorie:Zündung]] af641210677257500406d8e83705ee19f7ec78b3 Lenkerpendeln 0 180 738 432 2011-02-07T20:42:27Z TO 20 Hinzufügen Schwingenträger wikitext text/x-wiki Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Die Schwalbe ist zwar sehr wendig, dadurch aber auch nahe an der Instabilität. Verstärkt wird das Lenkerpendeln im Allgemeinen durch einen nach hinten verlagerten Schwerpunkt (schweres Gepäck auf dem Gepäckträger, Sozius hinten drauf). Mögliche Ursachen: ==Lenkkopflager== * Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweisen bzw. muss richtig eingestellt sein.<br/> Der Lenker sollte sich mit ganz leichtem Widerstand nach links und recht drehen lassen. Einstellung über die oberste Lagerschale, welche noch durch eine Mutter und Scheibe gesichert wird. Ist dies getan, nimm beide vorderen Stoßdämfer in die Hände (Schwalbe steht auf Hauptständer und Hinterrad) und drück die Gabel vor und zurück ( !hier werden andere Bauteile leider mit einbezogen, sollte man aber identifizieren können! Ist Spiel nach der Einstellung vorhanden -> Zerlegen und begutachten. * Dieses darf keine Rastpunkte besitzen.<br/> Schwalbe steht auf Hinterrad und Hauptständer, beim drehen darf keine Rastung festzustellen sein. Die Lenkung hakt dann an dem einen oder anderen Punkt. Ist ein solcher Punkt vorhanden -> Lenkkopflager komplett tauschen. * Dieses darf nicht eingelaufen sein. Es haben sich Laufspuren in den Lagerschalen gebildet. Beurteilung nur nach Ausbau. -> Lenkkopflagersatz tauschen. Das Lenkkopflager sitzt ober- und unterhalb des Lenkkopfes. Es besteht aus 4 Lagerschalen und 2 Lagern. Ausbau -> -Bremsbowdenzug aushängen -Lenker mit Anbauteilen demontieren -Kontermutter/Scheibe und oberen Lagerschale demontieren -Vordergabel nach unten herrausziehen ==Reifen/Felge== Steht dort Pneumant drauf, wechselst Du diese umgehend. Ansonsten ist der Reifen auf richtigen Sitz auf der Felge zu prüfen, er darf desweiteren keine Beulen aufweisen. Die Felge darf ebenfalls nicht krumm sein. Das wird deutlich, wenn du das Rad drehst und seinen Lauf begutachtest. ==Schwinge== Ist die Schwinge krumm?<br/> Bau sie aus: Bremse/Rad demontieren, Stoßdämpfer lösen, hintere Schwingenachse ausziehen. Die Schwinge legst du kopfüber auf eine ebende Fläche. Sie darf nicht kippeln wenn du Druck auch einen Punkt ausübst. Nach Prüfen der Silentbuchsen (weiter unten) kann die hoffentlich noch intakte Schwinge wieder verbaut werden. Hier ist dabei zu beachten, das die Schwinge sich fre ibewegt. Die Mutter der hinteren Schwingenachse so fest, so dass sie sich selbständig langsam zu Boden senkt (ohne Anbauteile wie Stoßdämpfer etc.). Das soll soviel heißen, dass du die Schwinge nach oben Richtung Kotflügel klappst und sie sich dann langsam ohne Kraft einwirkung deinerseits zu Boden senkt/dreht. ==Schwingenträger== Der hohle Schwingenträger besteht aus zwei punkverschweissten Profilblechen. Lösen sich die Schweisspunkte einer Seite komplett, wird der Schwingenträger instabil und die Schwingneigung unbeherrschbar. In diesem Fall besonders wenn der Schwerpunkt weit vorne ist. ==Silentbuchsen== Diese sollten mittig sitzen und nicht ausgeschlagen sein, nach oben oder unten durchgebogen sein, so dass ein Spalt zwischenihr und Metallbuchse ist. Es sollte gerade sitzen. Langen Bolzen durch die Metallbuchse schieben und rechtem Winkel zum Bauteil achten. Der Bolzen darf auch kein Spiel in der Buchse haben. Die Gummibuchsen härten mit der Zeit auch aus und haben dann keine dämpfende und federende Wirkung. Ist irgendeins der Dinge der Fall, tauschen (nur im Paar). ==Radlager== Bei ausgebautem Rad wird jedes Lager einzeln auf Spiel und Leichtgängigkeit geprüft. Beweg dazu den inneren Ring des Lagers. ==Stoßdämpfer== Haben diese unterschiedliche Länge , sind sie auszutauschen. Dämpf und Federwirkung werden bei einer Testfahrt deutlich. Hier auch die Silentbuchsen begutachten. [[Kategorie:Fahrwerk]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 9a9c94dc1721fcc607aa207cc0ea0a46b88825b1 745 738 2011-02-10T11:07:53Z Moeffi 27 /* Schwingenträger */ wikitext text/x-wiki Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Die Schwalbe ist zwar sehr wendig, dadurch aber auch nahe an der Instabilität. Verstärkt wird das Lenkerpendeln im Allgemeinen durch einen nach hinten verlagerten Schwerpunkt (schweres Gepäck auf dem Gepäckträger, Sozius hinten drauf). Mögliche Ursachen: ==Lenkkopflager== * Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweisen bzw. muss richtig eingestellt sein.<br/> Der Lenker sollte sich mit ganz leichtem Widerstand nach links und recht drehen lassen. Einstellung über die oberste Lagerschale, welche noch durch eine Mutter und Scheibe gesichert wird. Ist dies getan, nimm beide vorderen Stoßdämfer in die Hände (Schwalbe steht auf Hauptständer und Hinterrad) und drück die Gabel vor und zurück ( !hier werden andere Bauteile leider mit einbezogen, sollte man aber identifizieren können! Ist Spiel nach der Einstellung vorhanden -> Zerlegen und begutachten. * Dieses darf keine Rastpunkte besitzen.<br/> Schwalbe steht auf Hinterrad und Hauptständer, beim drehen darf keine Rastung festzustellen sein. Die Lenkung hakt dann an dem einen oder anderen Punkt. Ist ein solcher Punkt vorhanden -> Lenkkopflager komplett tauschen. * Dieses darf nicht eingelaufen sein. Es haben sich Laufspuren in den Lagerschalen gebildet. Beurteilung nur nach Ausbau. -> Lenkkopflagersatz tauschen. Das Lenkkopflager sitzt ober- und unterhalb des Lenkkopfes. Es besteht aus 4 Lagerschalen und 2 Lagern. Ausbau -> -Bremsbowdenzug aushängen -Lenker mit Anbauteilen demontieren -Kontermutter/Scheibe und oberen Lagerschale demontieren -Vordergabel nach unten herrausziehen ==Reifen/Felge== Steht dort Pneumant drauf, wechselst Du diese umgehend. Ansonsten ist der Reifen auf richtigen Sitz auf der Felge zu prüfen, er darf desweiteren keine Beulen aufweisen. Die Felge darf ebenfalls nicht krumm sein. Das wird deutlich, wenn du das Rad drehst und seinen Lauf begutachtest. ==Schwinge== Ist die Schwinge krumm?<br/> Bau sie aus: Bremse/Rad demontieren, Stoßdämpfer lösen, hintere Schwingenachse ausziehen. Die Schwinge legst du kopfüber auf eine ebende Fläche. Sie darf nicht kippeln wenn du Druck auch einen Punkt ausübst. Nach Prüfen der Silentbuchsen (weiter unten) kann die hoffentlich noch intakte Schwinge wieder verbaut werden. Hier ist dabei zu beachten, das die Schwinge sich fre ibewegt. Die Mutter der hinteren Schwingenachse so fest, so dass sie sich selbständig langsam zu Boden senkt (ohne Anbauteile wie Stoßdämpfer etc.). Das soll soviel heißen, dass du die Schwinge nach oben Richtung Kotflügel klappst und sie sich dann langsam ohne Kraft einwirkung deinerseits zu Boden senkt/dreht. ==Schwingenträger== Der hohle Schwingenträger besteht aus zwei punkverschweissten Profilblechen. Lösen sich die Schweisspunkte einer Seite komplett, wird der Schwingenträger instabil und die Schwingneigung unbeherrschbar. In diesem Fall besonders wenn der Schwerpunkt weit vorne ist. Ausserdem kann der Schwingenträger einreißen. Eine Reparaturschweißung des geschwächten Bauteils ist nicht zu empfehlen. Besser gegen einen neuen (gebrauchten) tauschen. ==Silentbuchsen== Diese sollten mittig sitzen und nicht ausgeschlagen sein, nach oben oder unten durchgebogen sein, so dass ein Spalt zwischenihr und Metallbuchse ist. Es sollte gerade sitzen. Langen Bolzen durch die Metallbuchse schieben und rechtem Winkel zum Bauteil achten. Der Bolzen darf auch kein Spiel in der Buchse haben. Die Gummibuchsen härten mit der Zeit auch aus und haben dann keine dämpfende und federende Wirkung. Ist irgendeins der Dinge der Fall, tauschen (nur im Paar). ==Radlager== Bei ausgebautem Rad wird jedes Lager einzeln auf Spiel und Leichtgängigkeit geprüft. Beweg dazu den inneren Ring des Lagers. ==Stoßdämpfer== Haben diese unterschiedliche Länge , sind sie auszutauschen. Dämpf und Federwirkung werden bei einer Testfahrt deutlich. Hier auch die Silentbuchsen begutachten. [[Kategorie:Fahrwerk]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 0aa4a6e21ca374a8ec3a49ca6b65d6dc3b3fb258 Antriebsritzel 0 122 739 280 2011-02-09T21:14:28Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Das '''Antriebsritzel''' dient der Übertragung der Kraft des [[Motor|Motors]] über die [[Kette]] auf das Hinterrad. Die Anzahl seiner Zähne ist maßgeblich für das Übersetzungsverhältnis auf diesem Übertragungsweg. So kann ein kleineres (=weniger Zähne) Antriebsritzel das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeugs auf Kosten der Endgeschwindigkeit verbessern. Dieser Umbau ist unproblematisch, während ein größeres Ritzel als [[Tuning]] gilt und entsprechende Konsequenzen nach sich führen kann. In den auf diesem Wiki vorliegenden [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kategorie:Datenblatt Datenblättern] ist die Zahl der Zähne des Antriebsritzels als erste Angabe in der Zeile "Sekundärtrieb" vermerkt. [[Kategorie:Bauteil]] 6b2977350f54bc16e7c3a7993973f8e027102bb3 Startvergaser 0 89 740 245 2011-02-09T21:41:21Z TO 29 Funktionsweise Gemischanreicherung hinzugefügt wikitext text/x-wiki Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird. Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die zusätzlich Benzin angesaugt wird. Unterhalb dieser Bohrung befindet sich im Schwimmergehäuse ein vom Rest des Schwimmergehäusevolumens abgetrenntes Spritreservoir. Dieses Reservoir wird über die Leerlaufdüse befüllt bis der Spritpegel gleich dem im übrigen Schwimmergehäuse ist. Wird nun der Startvergaser geöffnet, wird durch den Unterdruck im Ansaugtrakt über das Startmischrohr Benzin aus dem Spritreservoir abgesaugt. Und zwar zunächst sehr viel weil ja der Spritpegel im Reserveroir zunächst hoch ist. Da die Leerlaufdüse weniger Sprit nachfließen läßt als abgesaugt wird, sinkt der Pegel im Reservoir. Dadurch gelangt weniger zusätzlicher Sprit in das Benzin-Luftgemisch. Beim Öffnen des Startvergaser wird also ein stark angereichertes Benzin-Luftgemisch geliefert, welches aber immer weiter abmagert. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Reservoir leergesaugt ist. Dann bestimmt nur noch die Leerlaufdüse, wieviel zusätzlicher Sprit das Benzin-Luftgemisch anreichert. Dieses Verhalten entspricht genau dem, was ein kalter Motor beim Startvorgang braucht. Ein zunächst sehr stark angereichertes Gemisch, welches immer magerer wird. Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen. Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert. Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. Das funktioniert aber nicht beim [[Bing]]-Vergaser. [[Kategorie:Vergaser]] 4b74badacf7e7d7f6fc39a4c7875f4ce275e9131 Gemisch 0 60 741 566 2011-02-09T21:47:31Z TO 29 /* Sprit/Luft-Gemisch */ wikitext text/x-wiki ==Benzin/Öl-Gemisch== Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==Sprit/Luft-Gemisch== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein. ==Web-Links== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner [[Kategorie:Benzinversorgung]] 0b8b051438bb84872e19ed80d7d6be5f477cd5d4 747 741 2011-02-10T14:05:24Z Moeffi 27 /* Mischungsverhältnis */ wikitext text/x-wiki ==Benzin/Öl-Gemisch== Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (20ml Öl auf 1l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen (30ml Öl auf 1l Benzin). Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==Sprit/Luft-Gemisch== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein. ==Web-Links== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner [[Kategorie:Benzinversorgung]] ac1672777498c3a2e3ac2fde622c881c45969381 Luftfilter 0 232 742 665 2011-02-09T21:54:16Z TO 29 wikitext text/x-wiki [[Datei:Luftfilter.jpg|thumb|typische Simson-Luftfilterpatrone]]Der '''Luftfilter''' dient - wie der Name schon sagt - dazu, Luft zu filtern. An einem [[Kleinkraftrad]] hat er die Aufgabe, die vom Motor angesaugte Luft von Staub und Fremdkörpern zu befreien. Typischerweise findet bei den Simson-Kleinkrafträdern ein Nassluftfilter Verwendung. Hierbei handelt es sich um eine Metallpatrone, die mit Schaumstoff (vor allem bei Nachbauten) oder einem Kokosfasergeflecht gefüllt ist. Diese Füllung wird mit etwas [[Öl]] benetzt und soll die Schmutzpartikel der durchströmenden Luft binden. Der Luftfilter stellt der angesaugten Luft einen Widerstand entgegen. Mit zunehmender Verschmutzung wird der Widerstand größer. Dies hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Benzin-Luft-Gemisches. Es wird zu fett. Der Motor läuft schlechter. Zur Reinigung wird die Luftfilterpatrone entnommen, in Benzin ausgewaschen und nach dem Abtropfen wieder mit etwas Öl benetzt. Der Widerstand des sauberen Luftfilters wird andererseits aber auch zur ordnungsgemäßen Funktion des Motors benötigt weil das Ansaugsystem darauf ausgelegt ist. Entfernt man den Luftfilter, wird zu viel Luft angesaugt und das Benzin-Luftgemisch magert ab. Der Motor läuft nicht richtig und kann überhitzen. [[Kategorie:Bauteil]] ba5548f88f9aef66244a7f75c5027bcca014bd8e Kolben und Zylinder 0 228 743 658 2011-02-09T22:26:11Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dazu nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre. Diese schiebt man vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand dieser von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann: [[Datei:http://www.schwalbennest.de/simson/attachments/technik-simson/8587d1269635854-zylinder-kolben-ausmessen-beurteilen-zylinderma_e_107.jpg]] ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. =====Schleifmaße M53===== <poem> 40,00mm (ab Werk) 40,25mm 40,50mm 40,75mm 41,00mm 41,25mm 41,50mm </poem> =====Schleifmaße M501===== <poem> 38,00mm (ab Werk) 38,25mm 38,50mm 38,75mm 39,00mm 39,25mm 39,50mm </poem> ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== [[Kolbenring]], Einbauspiel [[Kategorie:Motor]] b8c0b0de5fc094c4abaf7f976f598787ca8d0363 744 743 2011-02-09T23:43:07Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand dieser von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann: [[Datei:http://www.schwalbennest.de/simson/attachments/technik-simson/8587d1269635854-zylinder-kolben-ausmessen-beurteilen-zylinderma_e_107.jpg]] ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. =====Schleifmaße M53===== :40,00mm (ab Werk) :40,25mm :40,50mm :40,75mm :41,00mm :41,25mm :41,50mm =====Schleifmaße M501===== :38,00mm (ab Werk) :38,25mm :38,50mm :38,75mm :39,00mm :39,25mm :39,50mm ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== # Kolbenboden # Feuersteg # Kolbenringnut # Verdrehsicherung für Kolbenring # Bohrung für Kolbenbolzen # Kolbenhemd TO DO: Anhand eines Fotos erläutern ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/4 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung auflegen *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse) *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment: X Nm TO DO: Anzugsmoment herausfinden (7Nm??) [[Kategorie:Motor]] 13f014646c2825d28eb3fbf05a8129e9888a8e58 752 744 2011-02-10T18:04:17Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand dieser von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann: [[Datei:http://www.schwalbennest.de/simson/attachments/technik-simson/8587d1269635854-zylinder-kolben-ausmessen-beurteilen-zylinderma_e_107.jpg]] ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. =====Schleifmaße M53===== :40,00mm (ab Werk) :40,25mm :40,50mm :40,75mm :41,00mm :41,25mm :41,50mm =====Schleifmaße M501===== :38,00mm (ab Werk) :38,25mm :38,50mm :38,75mm :39,00mm :39,25mm :39,50mm ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== [[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]] # Kolbenboden (rot) # Feuersteg (orange) # Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün) # Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau) # Bohrung für Kolbenbolzen (violett) # Kolbenhemd (hellblau) ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/4 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung auflegen *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse) *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment: X Nm TO DO: Anzugsmoment herausfinden (7Nm??) [[Kategorie:Motor]] cdf0a5ac647f851c422959f90685804a285392f3 754 752 2011-02-10T18:15:14Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. [[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]] Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann. ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. '''Schleifmaße der Zylinder''' {| class="wikitable" |- ! '''M53''' !! '''M501''' |- | 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk) |- | 40,25mm || 38,25mm |- | 40,50mm || 38,50mm |- | 40,75mm || 38,75mm |- | 41,00mm || 39,00mm |- | 41,25mm || 39,25mm |- | 41,50mm || 39,50mm |} ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== [[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]] # Kolbenboden (rot) # Feuersteg (orange) # Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün) # Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau) # Bohrung für Kolbenbolzen (violett) # Kolbenhemd (hellblau) ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/4 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung auflegen *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse) *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment: X Nm TO DO: Anzugsmoment herausfinden (7Nm??) [[Kategorie:Motor]] cda246b3de7fb3077a0da1120a8e1080678f9af0 Blinkgeber 0 219 746 678 2011-02-10T14:00:34Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht oder fließen lässt. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen mechanischen Blinkgebern, wie sie bei den meisten Simsons zum Einsatz kommen und elektronischen Modellen. Bei ersteren wird der Takt durch ein Bimetall erzeugt, während letztere das Blinken über spzielle Schaltungen bewerkstelligen. Bei den mechanischen Blinkgebern ist die Blinkfrequenz Last- und Spannungsabhängig. Sind Birnen mit zu geringer Leistung verbaut (billige Nachbauten), steigt die Blinkfrequenz. Auch bei höherer Spannung (höhere Drehzahl) steigt die Blinkfrequenz. Eine besondere Fom ist die [[ELBA]], eine kombinierte '''E'''lektronische '''L'''ade- und '''B'''link'''a'''nlage. Als elektronischen Ersatz für den elektromechanischen Vogelserie-Blinkgeber hat net-harry eine Schaltung entwickelt, deren Schaltplan und Stückliste sich auf seiner [http://moser-bs.de/Voegel/Schwalbe/projekte.html Homepage] finden. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] 95395ff40920323b9b34c933becbece151f2e193 Zündkerzenstecker 0 81 748 621 2011-02-10T14:10:11Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Wichtig ist ein korrekter Entstörwiderstand: Es sind auf dem Markt Kerzenstecker mit verschiedenen Widerständen erhältlich. SIMSON Motoren benötigen Kerzenstecker mit 1kOhm Widerstand (z.B. von BERU). Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. ====Hilfskerzenstecker==== [[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|thumb|Hilfskerzenstecker]]Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Zündung]] fa36318d66656f4b1630b3e4ea948878f314422e Zündlichtschalter 0 135 749 370 2011-02-10T14:16:24Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden. Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt. Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] f2b733c86ae18392560ff28ae4ba2a9a78f10487 Krümmer 0 10 750 18 2011-02-10T14:24:53Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der Krümmer verbindet den Auslass des Zylinders mit dem Auspufftopf. Am Zylinder wird er mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem Sicherungsblech verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. TO DO: "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen. Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. [[Kategorie:Bauteil]] 94653675a9f467d85b5db6c46651a97ad2207be2 756 750 2011-02-10T18:33:45Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der Krümmer verbindet den Auslass des Zylinders mit dem Auspufftopf. Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem Sicherungsblech verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. TO DO: "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen. TO DO: Kugelflansch ergänzen Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. [[Kategorie:Bauteil]] fe3f048547eee8ed5870ea97ab0e415fa707aa6e 757 756 2011-02-10T23:42:54Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem Auspufftopf. Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem Sicherungsblech verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. TO DO: "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen. TO DO: Kugelflansch ergänzen Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. [[Kategorie:Bauteil]] 6e7fa561e9f4f71c5b9a082d36778e9294efc2f3 758 757 2011-02-10T23:43:44Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem Sicherungsblech verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. TO DO: "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen. TO DO: Kugelflansch ergänzen Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. [[Kategorie:Bauteil]] 1c667ae1b4f4538d7773e156a1dcb5eaa3ccca14 760 758 2011-02-11T16:48:39Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem [[Sicherungsblech]] verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. ==Krümmerlänge== Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristika des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. Es gibt aber auch einige "Exoten" mit abweichender Länge, wie z.B. 310mm beim [[SR 4-3|Sperber]]. TO DO: weitere "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen. TO DO: Kugelflansch ergänzen [[Kategorie:Bauteil]] b272de3e81650376de48eb8005eb583b57963745 762 760 2011-02-12T15:23:53Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem [[Sicherungsblech]] verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Vorher sollte man das Feingewinde innen wie aussen gründlich reinigen und mit wenig Kupferpaste fetten. Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben)<br />Erst wenn die Überwurfmutter mehrere Umdrehungen mit der Hand gedreht werden konnte, sollte man sie mit dem Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] festziehen.<br /> Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. ==Krümmerlänge== Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristika des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. Es gibt aber auch einige "Exoten" mit abweichender Länge, wie z.B. 310mm beim [[SR 4-3|Sperber]]. TO DO: weitere "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen. TO DO: Kugelflansch ergänzen [[Kategorie:Bauteil]] 19f44eb731609d4b1a7671c6fbbaf70fb15a1a59 763 762 2011-02-13T19:38:55Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem [[Sicherungsblech]] verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Vorher sollte man das Feingewinde innen wie aussen gründlich reinigen und mit wenig Kupferpaste fetten. Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben)<br />Erst wenn die Überwurfmutter mehrere Umdrehungen mit der Hand gedreht werden konnte, sollte man sie mit dem Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] festziehen.<br /> Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. ==Krümmerlänge== Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristik des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. Es gibt aber auch einige "Exoten" mit abweichender Länge, wie z.B. 310mm beim [[SR 4-3|Sperber]]. TO DO: weitere "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen. TO DO: Kugelflansch ergänzen [[Kategorie:Bauteil]] 477921ac3aac775354337b7dc89bc20eb4d0ce88 Datei:Kolben.jpg 6 242 751 2011-02-10T18:01:09Z Moeffi 27 Verschiedene Funktionsbereiche des Kolbens farbig markiert Selbst fotografiert von möffi wikitext text/x-wiki Verschiedene Funktionsbereiche des Kolbens farbig markiert Selbst fotografiert von möffi a762feba9a5c3c5889e021506ee85f1ea04f86a8 Datei:Zylinderverschleiss.jpg 6 243 753 2011-02-10T18:06:52Z Moeffi 27 Grafik von net-harry mit den Messergebnissen der Laufbuchse eines verschlissenen M501 Zylinders wikitext text/x-wiki Grafik von net-harry mit den Messergebnissen der Laufbuchse eines verschlissenen M501 Zylinders 8f4a296e2d3c2b3197f07420d3bf6e37ca76b1bf Datei:Kruemmer anschluss.jpg 6 244 755 2011-02-10T18:29:59Z Moeffi 27 Krümmeranschluss mit Überwurfmutter und Sicherungsblech. Selbst fotografiert von möffi wikitext text/x-wiki Krümmeranschluss mit Überwurfmutter und Sicherungsblech. Selbst fotografiert von möffi 9b7198323d9edf2d6b0eb612479e3cb105d13619 Benutzer:Prof 2 245 759 2011-02-11T11:48:11Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Brauhaus.jpg|thumb|Prof mit Kaltgetränk]]'''Prof''', eigentlich Ralf, ist einer der Administratoren im [[Schwalbennest]].“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Brauhaus.jpg|thumb|Prof mit Kaltgetränk]]'''Prof''', eigentlich Ralf, ist einer der Administratoren im [[Schwalbennest]]. 8f68eed5586a3555cbfe9b643b46a3f43a696815 Benutzer:Zschopower 2 246 761 2011-02-12T14:27:53Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Peter1.jpg|thumb|das isser!]] Der Zschopower kommt zwar nicht aus Zschopau, ist aber Fan von (fast) allem was mit Zweitakt zu tun hat. <br />“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Peter1.jpg|thumb|das isser!]] Der Zschopower kommt zwar nicht aus Zschopau, ist aber Fan von (fast) allem was mit Zweitakt zu tun hat. <br /> 7c898dddbd8655a7f21f9dccf09ba8ae640844df Datei:Bild01.jpg 6 247 764 2011-02-13T19:39:22Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild02.jpg 6 248 765 2011-02-13T19:39:45Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild03.jpg 6 249 766 2011-02-13T19:40:04Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild04.jpg 6 250 767 2011-02-13T19:40:22Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild05.jpg 6 251 768 2011-02-13T19:40:44Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild06.jpg 6 252 769 2011-02-13T19:41:03Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild07.jpg 6 253 770 2011-02-13T19:41:29Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild08.jpg 6 254 771 2011-02-13T19:41:45Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild09.jpg 6 255 772 2011-02-13T19:42:04Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild10.jpg 6 256 773 2011-02-13T19:42:22Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild11.jpg 6 257 774 2011-02-13T19:42:39Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild12.jpg 6 258 775 2011-02-13T19:42:58Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild13.jpg 6 259 776 2011-02-13T19:43:22Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild14.jpg 6 260 777 2011-02-13T19:43:42Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild15.jpg 6 261 778 2011-02-13T19:43:59Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild16.jpg 6 262 779 2011-02-13T19:44:20Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild17.jpg 6 263 780 2011-02-13T19:44:42Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild18.jpg 6 264 781 2011-02-13T19:44:59Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild19.jpg 6 265 782 2011-02-13T19:45:17Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild20.jpg 6 266 783 2011-02-13T19:45:38Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild21.jpg 6 267 784 2011-02-13T19:45:58Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild22.jpg 6 268 785 2011-02-13T19:46:16Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild23.jpg 6 269 786 2011-02-13T19:46:54Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild24.jpg 6 270 787 2011-02-13T19:47:16Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild25.jpg 6 271 788 2011-02-13T19:47:39Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild26.jpg 6 272 789 2011-02-13T19:48:05Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild27.jpg 6 273 790 2011-02-13T19:48:28Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild28.jpg 6 274 791 2011-02-13T19:48:55Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild29.jpg 6 275 792 2011-02-13T19:49:39Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild30.jpg 6 276 793 2011-02-13T19:50:02Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild31.jpg 6 277 794 2011-02-13T19:50:26Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild32.jpg 6 278 795 2011-02-13T19:50:50Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild33.jpg 6 279 796 2011-02-13T19:51:09Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild34.jpg 6 280 797 2011-02-13T19:51:26Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Bild35.jpg 6 281 798 2011-02-13T19:51:57Z Moeffi 27 Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead wikitext text/x-wiki Kupplungstutorial Selbst fotografiert von Airhead 091ef02d0143c203961e701f459c9784c33529c9 Datei:Kupplung m53 gleitlager eingelaufen.jpg 6 282 799 2011-02-13T19:54:15Z Moeffi 27 selbst fotografiert von möffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von möffi ae7bbdf79ec3925f3d92665331abdd9a82c10ab5 Datei:Kupplungsmitnehmer m53 verzahnung defekt.jpg 6 283 800 2011-02-13T19:58:43Z Moeffi 27 Von User TorstenS im Schwalbennest veröffentlicht wikitext text/x-wiki Von User TorstenS im Schwalbennest veröffentlicht e1800ec8ab973497b0073ee88cd5a175713e89b0 Kurbelwelle 0 144 801 503 2011-02-13T20:24:06Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|Kurbelwelle eines [[M501]] mit abgeschertem Konus]] Mit Hilfe der '''Kurbelwelle''' und des Pleuels wird ie Auf- und Abbewegung des [[Kolben und Zylinder#Kolben|Kolbens]] in eine Drehbewegung umgesetzt. Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem Kugellager gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert. An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1. Für den Motor M5X1 gilt: 2 Kurbelwellenlager: 6204 C3 Wellendichtringe: links 20x35x07, rechts 20x47x07 [[Kategorie:Motor]] [[Kategorie:Bauteil]] 56c8844d77ee805a1385f498393ca419d4c8ab06 808 801 2011-02-13T20:50:48Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|Kurbelwelle eines [[M501]] mit abgeschertem Konus]] Mit Hilfe der '''Kurbelwelle''' und des Pleuels wird die Auf- und Abbewegung des [[Kolben und Zylinder#Kolben|Kolbens]] in eine Drehbewegung umgesetzt. Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem [[Lager|Kugellager]] gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert. An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1. Für den Motor [[M501]] gilt: 2 Kurbelwellenlager: 6204 C3 Wellendichtringe: links 20x35x07, rechts 20x47x07 [[Kategorie:Motor]] [[Kategorie:Bauteil]] 7421425d5c557103a835af81446bc4e86a89bb56 Datei:Kurbelwelle.jpg 6 284 802 2011-02-13T20:24:23Z Prof 28 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 807 802 2011-02-13T20:47:07Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Diese [[Kurbelwelle]] wurde von mir selbst jahrelang in einer [[KR 51/2]] gefahren, bis sie bei voller Fahrt ihren Dienst quttierte. Schön zu erkennen sind der Verlauf des Bruches und die Nut für die [[Scheibenfeder]] des [[Polrad|Polrades]]. 1049d2279995420ba48ae69e90493b93227f1b1d Polrad 0 88 803 358 2011-02-13T20:27:30Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Das '''Polrad''' auch ''Schwungscheibe'' genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. Die Position des Polrads auf der [[Kurbelwelle]] ist für den [[Zündzeitpunkt]] wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen [[Scheibenfeder]] (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden. Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann. [[Kategorie:Elektrik]] c565c17af897d8b935a9045fc4e3cf74d491a6d3 822 803 2011-02-14T20:58:15Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Das '''Polrad''' auch ''Schwungscheibe'' genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Strom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. Die Position des Polrads auf der [[Kurbelwelle]] ist für den [[Zündzeitpunkt]] wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen [[Scheibenfeder]] (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden. Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann. [[Kategorie:Elektrik]] 32006129a8d4b2867d2f4f9bf6399ff565098930 Schwungscheibe 0 285 804 2011-02-13T20:29:00Z Prof 28 Weiterleitung nach [[Polrad]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Polrad]] 19aecea860f4467e78d8be00039e4d9edcf64661 Kupplung 0 146 805 679 2011-02-13T20:34:29Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen. Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]] [[Kategorie:Motor]] 1e13c68188c0a3d3ec8ed74e2556f751b34f71bc 811 805 2011-02-13T21:30:32Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen. Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts den M53 mit Schraubenfedern]] M501: Wir biegen zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nehmen die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine Schutzbrille auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 müssen wir das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade biegen und die Mutter lösen. Dazu hällt man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zulösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schrauben wir die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu drehen wir es um und entfernen den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in vom Träger in einem Schraubstock drücken. Ein guter Halter für das Eindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Ich empfehle euch den Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte ein 10Tonnen Presse haben was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun haben wir die gesamte Kupplungs vor uns liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestiguns Mutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4Reib und 3Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getribeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Wir schauen uns die Metalllamellen an: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu garnicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein Spezialwerkzeug benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links 7 hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichssscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. [[Kategorie:Motor]] a0a99cfd04d490de0e6716e44c5dc1663fd4f4d2 812 811 2011-02-13T21:48:34Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: ''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"'' [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]] M501: Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Man begutachtet die Stahllamellen: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. [[Kategorie:Motor]] 4850ea62f16174b9bd53ba8acaf9a4e4b5268f2e 813 812 2011-02-13T22:04:04Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: ''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"'' [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]] M501: Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Man begutachtet die Stahllamellen: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. ==Bauteilvarianten== ''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):'' Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein. Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller: ===M52 und M53:=== *"Frühe Variante": **Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert) **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick *"Späte Variante": **Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick *Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung. ===M54KF (Sperber):=== *Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung) *3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert) *4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden. ===Veränderungen=== *Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten. *Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden. [[Kategorie:Motor]] e7ba2737dc7a5dc00f168e0e48412de475783a1e 814 813 2011-02-13T22:05:44Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: ''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"'' [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]] M501: Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Man begutachtet die Stahllamellen: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. ==Bauteilvarianten== ''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):'' Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein. Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller: ===M52 und M53:=== *"Frühe Variante": **Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert) **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick *"Späte Variante": **Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick *Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung. ===M54KF (Sperber):=== *Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung) *3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert) *4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden. ===Veränderungen=== *Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten. *Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden. [[Kategorie:Motor]] 6727db3e5f7eb81194a3ddd17b66126289a9b6d2 Scheibenfeder 0 286 806 2011-02-13T20:43:47Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|An dieser defekten Kurbelwelle eines M501 ist die Nut für die Scheibenfeder gut sichtbar]] Eine '''Scheibenfeder''', auch ''Halbmon…“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|An dieser defekten Kurbelwelle eines M501 ist die Nut für die Scheibenfeder gut sichtbar]] Eine '''Scheibenfeder''', auch ''Halbmond'' gennannt, ist ein [[Normteil]], welches dazu dient, Bauteile auf Wellen in der richtigen Montageposition zu fixieren. Sie ist allerdings nicht dafür ausgelegt, Kräfte zu übertragen, weshalb eine falsche Montage häufig mit der Zerstörung der Schreibenfeder endet. Die wohl bekannteste und wichtigste Scheibenfeder am Simson-Motor findet sich in einer Nut zwischen [[Kurbelwelle]] und [[Polrad]]. Fehlt sie oder ist sie abgeschert, gleicht die Suche nach dem [[Zündzeitpunkt]] einem Glücksspiel. Maße der Scheibenfedern am Simsonmotor: *Kurbelwelle links: 2x3,7mm *Kurbelwelle rechts: 3x3,7mm [[Kategorie:Bauteil]] 8e3abfd8fc31eda5fc69689552232b901ac9e7a7 809 806 2011-02-13T20:53:14Z Prof 28 peinliche Verwechslung wikitext text/x-wiki [[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|An dieser defekten Kurbelwelle eines M501 ist die Nut für die Scheibenfeder gut sichtbar]] Eine '''Scheibenfeder''', auch ''Halbmond'' gennannt, ist ein [[Normteil]], welches dazu dient, Bauteile auf Wellen in der richtigen Montageposition zu fixieren. Sie ist allerdings nicht dafür ausgelegt, Kräfte zu übertragen, weshalb eine falsche Montage häufig mit der Zerstörung der Schreibenfeder endet. Die wohl bekannteste und wichtigste Scheibenfeder am Simson-Motor findet sich in einer Nut zwischen [[Kurbelwelle]] und [[Polrad]]. Fehlt sie oder ist sie abgeschert, gleicht die Suche nach dem [[Zündzeitpunkt]] einem Glücksspiel. Maße der Scheibenfedern am Simsonmotor: *Kurbelwelle links: 3x3,7mm *Kurbelwelle rechts: 2x3,7mm [[Kategorie:Bauteil]] 0513854349f09097e7fc9d2849ce8bf6fe7155ed Halbmond 0 287 810 2011-02-13T20:53:55Z Prof 28 Weiterleitung nach [[Scheibenfeder]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Scheibenfeder]] 92e08961098c3c23410ed32448ca6e7714edf6fc Spezialwerkzeug 0 96 815 719 2011-02-14T13:05:05Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll. Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden. Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1. Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint. ==Übersicht== {| class="wikitable zebra" |- ! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542 |- | V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x |- | || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || || |- | V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x |- | || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x |- | || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x |- | V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x |- | V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x |- | V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x |- | V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x |- | V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || || |- | || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || || |- | V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x |- | || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || || |- | W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x |- | D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x |- | EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x |- | EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x |- | EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x |- | DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x |- | DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x |- | || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x |- | || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || || |- | || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || || |- | || Abzieher Freilauf || || || || ||x |- | || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || || |- | || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || || |- |} ==Selbstgefertigte Spezialwerkzeuge== Einige Spezialwerkzeuge kann man sich aus Altteilen selbst anfertigen ===Halter für Primärritzel=== ===Halter für Kupplungsmitnehmer M53=== 9c5698f98912ab965c4d85528fd4e7558fe9ce07 818 815 2011-02-14T13:20:26Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll. Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden. Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1. Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint. ==Übersicht== {| class="wikitable zebra" |- ! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542 |- | V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x |- | || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || || |- | V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x |- | || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x |- | || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x |- | V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x |- | V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x |- | V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x |- | V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x |- | V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || || |- | || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || || |- | V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x |- | || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || || |- | W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x |- | D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x |- | EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x |- | EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x |- | EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x |- | DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x |- | DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x |- | || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x |- | || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || || |- | || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || || |- | || Abzieher Freilauf || || || || ||x |- | || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || || |- | || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || || |- |} ==Selbstgefertigte Spezialwerkzeuge== Einige Spezialwerkzeuge kann man sich aus Altteilen selbst anfertigen: ===Halter für Primärritzel=== [[Datei:halter_fuer_primaerritzel.jpg|200px|thumb|right|Halter für Primärritzel an einem M53]] Dieser Halter kann aus einem verschlissenen Kupplungskorb und einem Stück Flachstahl einfach selbst angefertigt werden. Der Kupplungskorb wird zerlegt, indem die Stellen, an dem der Korb selbst mit seinem Zahnrad verpresst ist, ausgebohrt werden. Aus dem so gewonnenen Zahnrad wird einfach ein Stück Verzahnung herausgeflext, und dieses dann an ein gewinkeltes Stück Flachstahl geschweißt. Dieses Werkzeug wurde einfach "frei Schnauze" aus Teilen aus der Schrotttonne gebaut, weswegen es weder besonders schön aussieht, noch eine Zeichnung existiert. ===Halter für Kupplungsmitnehmer M53=== [[Datei:Halter_fuer_Kupplungsmitnehmer_M53.jpg|200px|thumb|right|Kupplungshalter für M53]] Aus einer alten Kupplungslamelle und einem Rundstahl kann man sich dieses Werkzeug, dass das Festziehen der Zentralmutter erleichtert, anfertigen. Die hier zu sehende Version mit gewinkeltem Rundstahl ist nicht empfehlenswert. Wenn man das Werkzeug auf der Werkbank abstützt, entsteht ein Hebelarm, der dazu führt, dass sich der Motor beim Festziehen der Mutter immer nach oben bewegen möchte. Besser ist es, den Rundstahl gerade zu lassen und durch eine der Öffnungen des Kupplungskorbes nach draußen zu führen. Aus diesem Grund ist das Werkzeug auf diesem Bild auch an der Kickstarterwelle abgestützt. 29bf6f5a9dd8855c9925d28ff99c72d232dd1493 820 818 2011-02-14T15:01:09Z Prof 28 /* Übersicht */ wikitext text/x-wiki Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll. Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden. Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1. Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint. ==Übersicht== {| class="wikitable zebra" width="100%" |- ! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542 |- | V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x |- | || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || || |- | V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x |- | || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x |- | || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x |- | V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x |- | V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x |- | V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x |- | V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x |- | V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || || |- | || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || || |- | V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x |- | || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || || |- | W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x |- | D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x |- | EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x |- | EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x |- | EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x |- | DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x |- | DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x |- | || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x |- | || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || || |- | || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || || |- | || Abzieher Freilauf || || || || ||x |- | || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || || |- | || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || || |- |} ==Selbstgefertigte Spezialwerkzeuge== Einige Spezialwerkzeuge kann man sich aus Altteilen selbst anfertigen: ===Halter für Primärritzel=== [[Datei:halter_fuer_primaerritzel.jpg|200px|thumb|right|Halter für Primärritzel an einem M53]] Dieser Halter kann aus einem verschlissenen Kupplungskorb und einem Stück Flachstahl einfach selbst angefertigt werden. Der Kupplungskorb wird zerlegt, indem die Stellen, an dem der Korb selbst mit seinem Zahnrad verpresst ist, ausgebohrt werden. Aus dem so gewonnenen Zahnrad wird einfach ein Stück Verzahnung herausgeflext, und dieses dann an ein gewinkeltes Stück Flachstahl geschweißt. Dieses Werkzeug wurde einfach "frei Schnauze" aus Teilen aus der Schrotttonne gebaut, weswegen es weder besonders schön aussieht, noch eine Zeichnung existiert. ===Halter für Kupplungsmitnehmer M53=== [[Datei:Halter_fuer_Kupplungsmitnehmer_M53.jpg|200px|thumb|right|Kupplungshalter für M53]] Aus einer alten Kupplungslamelle und einem Rundstahl kann man sich dieses Werkzeug, dass das Festziehen der Zentralmutter erleichtert, anfertigen. Die hier zu sehende Version mit gewinkeltem Rundstahl ist nicht empfehlenswert. Wenn man das Werkzeug auf der Werkbank abstützt, entsteht ein Hebelarm, der dazu führt, dass sich der Motor beim Festziehen der Mutter immer nach oben bewegen möchte. Besser ist es, den Rundstahl gerade zu lassen und durch eine der Öffnungen des Kupplungskorbes nach draußen zu führen. Aus diesem Grund ist das Werkzeug auf diesem Bild auch an der Kickstarterwelle abgestützt. 26e0bcde984cd83d690eb1d364828cf3cab7a2ed Datei:Halter fuer primaerritzel.jpg 6 288 816 2011-02-14T13:05:35Z Moeffi 27 selbst fotografiert von möffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von möffi ae7bbdf79ec3925f3d92665331abdd9a82c10ab5 Datei:Halter fuer Kupplungsmitnehmer M53.jpg 6 289 817 2011-02-14T13:07:11Z Moeffi 27 selbst fotografiert von möffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von möffi ae7bbdf79ec3925f3d92665331abdd9a82c10ab5 Benutzer:Moeffi 2 290 819 2011-02-14T13:28:01Z Moeffi 27 Die Seite wurde neu angelegt: „Moeffi (früher mal möffi), eigentlich Carsten, ist seit 2006 mit der "Vogelgrippe" infiziert und im Schwalbennest aktiv. Über seine Erlebnisse rund um alles A…“ wikitext text/x-wiki Moeffi (früher mal möffi), eigentlich Carsten, ist seit 2006 mit der "Vogelgrippe" infiziert und im Schwalbennest aktiv. Über seine Erlebnisse rund um alles Altblechbehaftete berichtet er in seinem [http://blechvogel.blogspot.com Blog]. Meistens ist er im Großraum Ruhrgebiet unterwegs. 3e2deaf397b9ff69863ad6989ac9f928f2aed7f2 Zündzeitpunkt 0 291 821 2011-02-14T19:57:32Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennu…“ wikitext text/x-wiki Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten. Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht. Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle. Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus. Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt. Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt. Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen. Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen") In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen. Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung. [[Kategorie:Zündung]] f3b55a38990d56ffa019abb16e5fef094aa90ecd Choke 0 6 823 338 2011-02-15T13:03:55Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der '''Choke''', oftmals total falsch auch Schock oder [[Joke]] geschrieben, findet sich nur an den alten Simson-Rollern und Mopeds mit NKJ-Vergaser. Die "neuen" BVF-Modelle 16N1 und 16N3 haben einen [[Startvergaser]]. Der Choke besteht aus einer Luftklappe in der Anschlussschale für den Ansauggeräuschdämpfer, die beim Starten des kalten Motors geschlossen werden muss, um weniger Luft anzusaugen. Zusätzlich ist auch der Tupfer zu betätigen, der den Schwimmer runterdrückt, dabei wird durch das Schwimmernadelventil der Benzinzugang geöffnet und die Schwimmerkammer geflutet. Durch beide Massnahmen wird für ein fetteres [[Gemisch]] gesorgt, dass der kalte [[Zweitaktmotor]] zum Starten benötigt.. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 362f67de981e8474c2cd110f922f519817532e3b Joke 0 239 824 734 2011-02-15T13:09:14Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki '''Joke''' (englisch)''' = Witz''' Leider kein Witz: das Ding was damit meist von den Falschschreibern gemeint ist, heisst richtig [[Choke]]. Aber auch das ist im Zusammenhang mit den meisten Simson-Modellen falsch, denn alle mit BVF-Vergaser haben keinen Choke, sondern einen [[Startvergaser]]. [[Kategorie:Jokus]] 29fd3a3dc4053bc490efc570be21a14122c621c8 Startvergaser 0 89 825 740 2011-02-15T13:56:44Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird. Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die zusätzlich Benzin angesaugt wird. Unterhalb dieser Bohrung befindet sich im Schwimmergehäuse ein vom Rest des Schwimmergehäusevolumens abgetrenntes Spritreservoir. Dieses Reservoir wird über die Starterdüse befüllt bis der Spritpegel gleich dem im übrigen Schwimmergehäuse ist. Wird nun der Startvergaser geöffnet, wird durch den Unterdruck im Ansaugtrakt über das Startmischrohr Benzin aus dem Spritreservoir abgesaugt. Und zwar zunächst sehr viel weil ja der Spritpegel im Reserveroir zunächst hoch ist. Da die Starterdüse weniger Sprit nachfließen läßt als abgesaugt wird, sinkt der Pegel im Reservoir. Dadurch gelangt weniger zusätzlicher Sprit in das Benzin-Luftgemisch. Beim Öffnen des Startvergaser wird also ein stark angereichertes Benzin-Luftgemisch geliefert, welches aber immer weiter abmagert. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Reservoir leergesaugt ist. Dann bestimmt nur noch die Starterdüse, wieviel zusätzlicher Sprit das Benzin-Luftgemisch anreichert. Dieses Verhalten entspricht genau dem, was ein kalter Motor beim Startvorgang braucht. Ein zunächst sehr stark angereichertes Gemisch, welches immer magerer wird. Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen. Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert. Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. Das funktioniert aber nicht beim [[Bing]]-Vergaser. [[Kategorie:Vergaser]] 8afdbd6f580caf5949696e9afd90c2bdc2ce6fc6 829 825 2011-02-17T12:29:13Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird. Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die zusätzlich Benzin angesaugt wird. Unterhalb dieser Bohrung befindet sich im Schwimmergehäuse ein vom Rest des Schwimmergehäusevolumens abgetrenntes Spritreservoir. Dieses Reservoir wird über die Starterdüse befüllt bis der Spritpegel gleich dem im übrigen Schwimmergehäuse ist. Wird nun der Startvergaser geöffnet, wird durch den Unterdruck im Ansaugtrakt über das Startmischrohr Benzin aus dem Spritreservoir abgesaugt. Und zwar zunächst sehr viel weil ja der Spritpegel im Reserveroir zunächst hoch ist. Da die Starterdüse weniger Sprit nachfließen läßt als abgesaugt wird, sinkt der Pegel im Reservoir. Dadurch gelangt weniger zusätzlicher Sprit in das Benzin-Luftgemisch. Beim Öffnen des Startvergaser wird also ein stark angereichertes Benzin-Luftgemisch geliefert, welches aber immer weiter abmagert. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Reservoir leergesaugt ist. Dann bestimmt nur noch die Starterdüse, wieviel zusätzlicher Sprit das Benzin-Luftgemisch anreichert. Dieses Verhalten entspricht genau dem, was ein kalter Motor beim Startvorgang braucht. Ein zunächst sehr stark angereichertes Gemisch, welches immer magerer wird. Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen. Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert. Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. Das funktioniert aber nicht beim [[BING|Bing]]-Vergaser. [[Kategorie:Vergaser]] 7f3a2da8cca1a377e6f4704f76311b06005377e9 Joke 0 239 826 824 2011-02-15T17:31:06Z Prof 28 Ein Witz, den man erklären muss, ist keiner mehr. ;-) wikitext text/x-wiki Leider kein Witz: das Ding was damit meist von den Falschschreibern gemeint ist, heisst richtig [[Choke]]. Aber auch das ist im Zusammenhang mit den meisten Simson-Modellen falsch, denn alle mit BVF-Vergaser haben keinen Choke, sondern einen [[Startvergaser]]. [[Kategorie:Jokus]] a6558e0de03d65489a92ace3d563f6c89197a736 Elektronikbaustein 0 292 827 2011-02-17T11:50:48Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] (Sc…“ wikitext text/x-wiki Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] (SchwungLichtElektronikZündung) eingebaut ist. Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br /> Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst. Folgendes ist zu beachten: * die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb lebensgefährlich * eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen * der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden * für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig * die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]]. Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]]. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 68f80823ae74824bccc1b641e4a1a46e82db3ae1 837 827 2011-02-18T21:25:46Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist. Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br /> Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst. Folgendes ist zu beachten: * die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich''' * eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen * der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden * für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig * die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]]. Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]]. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 6a9a909bb43b5f9074c52db6e1505527901d087d EWR 0 293 828 2011-02-17T12:03:54Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''EWR''' ist der '''E'''lektronische'''W'''echselspannungs'''R'''egler. Er befindet sich in den Simson-Modellen mit Halogenscheinwerfer. Weil die Halogenlam…“ wikitext text/x-wiki Der '''EWR''' ist der '''E'''lektronische'''W'''echselspannungs'''R'''egler. Er befindet sich in den Simson-Modellen mit Halogenscheinwerfer. Weil die Halogenlampen deutlich empfindlicher auf Überspannung reagieren, als die alten "[[Birne]]n", wird mit dem EWR eine Spannungsbegrenzung auf 12,2 Volt in der Tagschaltung und 14Volt in der Nachtschaltung vorgenommen. [[Kategorie:Elektrik]] ed3433d35364ef4a77434cbdf7b458f85082200f Kaufberatung 0 188 830 708 2011-02-17T22:38:10Z Zschopower 26 /* Vorbereitung */ wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Aufpassen, ob Rahmen und Motor überhaupt zueinander und zum angebotenen Modell und zum angeblichen Baujahr passen. Über die [[Fahrgestellnummer]] ist evtl. schon eine erste Überprüfung möglich. Es scheint eine Reihe von Fällen zu geben, bei denen ein KR51/1 Motor in einen KR51/2 Rahmen oder auch umgekehrt geschustert wurde. * Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere dennoch Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/> Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! 55abaf4a57672110d87d43762fc382aaccc82d47 831 830 2011-02-18T12:26:15Z Zschopower 26 /* Vorbereitung */ wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * einen Kaufvertrag vorbereiten, denn es könnte ja sein, dass der Verkäufer gar keinen oder einen unzureichenden anbieten will. Wer jemanden in der Familie oder im Freundeskreis hat, der Mitglied in einem Automobilclub ist, kann sich so einen Vordruck besorgen. * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Aufpassen, ob Rahmen und Motor überhaupt zueinander und zum angebotenen Modell und zum angeblichen Baujahr passen. Über die [[Fahrgestellnummer]] ist evtl. schon eine erste Überprüfung möglich. Es scheint eine Reihe von Fällen zu geben, bei denen ein KR51/1 Motor in einen KR51/2 Rahmen oder auch umgekehrt geschustert wurde. * Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. (siehe unten: gefälschte Papiere) Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere dennoch Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/> Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! cbb06513dde584783496fbd9ecfaf4eb5ea8df67 Primärtrieb 0 294 832 2011-02-18T21:00:08Z Moeffi 27 Die Seite wurde neu angelegt: „Als Primärtrieb wird die erste feste Untersetzungsstufe im Motor bezeichnet, welche die Rotation der Kurbelwelle auf den Kupplungskorb überträgt. Bei allen Sim…“ wikitext text/x-wiki Als Primärtrieb wird die erste feste Untersetzungsstufe im Motor bezeichnet, welche die Rotation der Kurbelwelle auf den Kupplungskorb überträgt. Bei allen Simson Motoren geschieht dies durch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung schrägverzahntes] Zahnradpaar. ==Montagehinweise== Wie alle Zahnradpaare laufen auch die Räder des Primärtriebs sich aufeinander ein. Die Besonderheit bei den meisten Simsons (ausser S70 und Kr51/1S) ist, dass die Übersetzung nicht [http://de.wikipedia.org/wiki/Teilerfremd teilerfremd] ist, und in regelmäßigen Abständen somit immer die selben Zähne aufeinander treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor dem Ausbau einer Komponente des Primärtriebs die Stellung der Zahnräder zueinander mit einer Reißnadel oder einem Körner zu markieren. Auf diese Weise kann man den Primärtrieb hinterher in der bereits eingelaufenen Konfiguration wieder zusammensetzen. Macht man dies nicht, heult der Primärtrieb nach der erneuten Montage unter Last. Sollte ein Bauteil des Primärtriebes defekt sein, so ist immer Primärritzel '''und''' Kupplungskorb zusammen zu tauschen. Neuteile müssen sich natürlich erst einlaufen und werden die ersten 200-300km Geräusche machen. ==Mögliche Schäden== Die Zähne selbst können [http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting] aufweisen. Des weiteren kann aufgrund unsachgemäßer Montage die Nut im Primärritzel beschädigt sein. Am Kupplungskorb ist auf [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kupplung#Zusammenbau korrektes Axialspiel] und (beim M53) den Zustand der Gleitlagerbuchse zu achten. dade31e571116016e7567cf25042a0db88cdd4eb 835 832 2011-02-18T21:16:48Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:primaertrieb_m53.jpg|200px|thumb|right|Der Primärtrieb eines M53]] Als Primärtrieb wird die erste feste Untersetzungsstufe im Motor bezeichnet, welche die Rotation der Kurbelwelle auf den Kupplungskorb überträgt. Bei allen Simson Motoren geschieht dies durch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung schrägverzahntes] Zahnradpaar. ==Montagehinweise== [[Datei:primaertrieb_markierung.jpg|200px|thumb|right|Stellungsmarkierung]] Wie alle Zahnradpaare laufen auch die Räder des Primärtriebs sich aufeinander ein. Die Besonderheit bei den meisten Simsons (ausser S70 und Kr51/1S) ist, dass die Übersetzung nicht [http://de.wikipedia.org/wiki/Teilerfremd teilerfremd] ist, und in regelmäßigen Abständen somit immer die selben Zähne aufeinander treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor dem Ausbau einer Komponente des Primärtriebs die Stellung der Zahnräder zueinander mit einer Reißnadel oder einem Körner zu markieren. Auf diese Weise kann man den Primärtrieb hinterher in der bereits eingelaufenen Konfiguration wieder zusammensetzen. Macht man dies nicht, heult der Primärtrieb nach der erneuten Montage unter Last. Sollte ein Bauteil des Primärtriebes defekt sein, so ist immer Primärritzel '''und''' Kupplungskorb zusammen zu tauschen. Neuteile müssen sich natürlich erst einlaufen und werden die ersten 200-300km Geräusche machen. ==Mögliche Schäden== [[Datei:Kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|200px|thumb|right|Verschlissenes Gleitlager]] Die Zähne selbst können [http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting] aufweisen. Des weiteren kann aufgrund unsachgemäßer Montage die Nut im Primärritzel beschädigt sein. Am Kupplungskorb ist auf [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kupplung#Zusammenbau korrektes Axialspiel] und (beim M53) den Zustand der Gleitlagerbuchse zu achten. Ein Kupplungskorb mit vermackten Anlagekanten für die Reiblamellen ist zu ersetzen. Gute Fotos von Zähnen mit Pitting gibt es [http://www.stork-gears.com/site/en/services_gearbox_maintenance_lubrication_analysis.php hier.] 6e4ba7f44ce55a7d898d61069adb9196d6c30a56 Datei:Primaertrieb m53.jpg 6 295 833 2011-02-18T21:03:35Z Moeffi 27 selbst fotografiert von möffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von möffi ae7bbdf79ec3925f3d92665331abdd9a82c10ab5 Datei:Primaertrieb markierung.jpg 6 296 834 2011-02-18T21:10:20Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Blinkgeber 0 219 836 746 2011-02-18T21:23:10Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht oder fließen lässt. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen elektromechanischen Blinkgebern, wie sie bei den meisten Simsons zum Einsatz kommen und elektronischen Modellen. Bei ersteren wird der Takt durch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimetall Bimetall] erzeugt, während letztere das Blinken über spzielle Schaltungen bewerkstelligen. Bei den mechanischen Blinkgebern ist die Blinkfrequenz Last- und Spannungsabhängig. Sind Birnen mit zu geringer Leistung verbaut (billige Nachbauten), steigt die Blinkfrequenz. Auch bei höherer Spannung (höhere Drehzahl) steigt die Blinkfrequenz. Diese Blinkgeber sind sehr vibrationsempfindlich, und daher durch Schaumstoff gedämpft angebracht: Am Fahrzeugrahmen ist ein etwa Filmdosengroßes Rohr angebracht, in das der Blinkgeber geschoben wird. An beiden Enden des Blinkgebers sind Schaumstoffscheiben angebracht, die sich im Rohr verklemmen und so den Blinkgeber schwebend aufhängen. Der Zahn der Zeit lässt diesen Schaumstoff irgendwann zerbröseln. Hört man also ein Klappern aus der Lampenmaske, so sollte man sich die Aufhängung des Blinkgebers genauer ansehen. Eine einfache Möglichkeit, das Problem zu beheben besteht darin, einfach eine Scheibe von einem Schwamm abzuschneiden, und diese um den Blinkgeber zu wickeln. Eine besondere Fom ist die [[ELBA]], eine kombinierte '''E'''lektronische '''L'''ade- und '''B'''link'''a'''nlage. Als elektronischen Ersatz für den elektromechanischen Vogelserie-Blinkgeber hat net-harry eine Schaltung entwickelt, deren Schaltplan und Stückliste sich auf seiner [http://moser-bs.de/Voegel/Schwalbe/projekte.html Homepage] finden. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] 92adda0e6847a5c0aff31b588d7bf0d472a310f3 Datei:Kettenrolle.jpg 6 297 838 2011-02-20T16:30:27Z Zschopower 26 Gebrochene Kettenrolle (Bild zur Verfügung gestellt von Blechjack) wikitext text/x-wiki Gebrochene Kettenrolle (Bild zur Verfügung gestellt von Blechjack) 97627af749fbcc65d4920bf57db1f8e4d629ad08 Kette 0 105 839 282 2011-02-20T16:32:11Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. * [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie: Wartung]] f4a3b9b16fd6ef1e773b477fc21815bada6cc375 Motor 0 143 840 595 2011-02-20T20:22:37Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der [[S 100]]]]Ein '''Motor''' ist eine Maschine, die Energie in Bewegung umsetzt. Je nach ihrer Funktionsweise kann man Motoren in verschiedene Kategorien einteilen, beispielsweise in Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Relevant für unser [[Simson]]-Wiki ist natürlich der Verbrennungsmotor; hier im Speziellen der [[Zweitaktmotor]]. ==Motorbaureihen== In den [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] der Firma Simson wurden verschiedene Motorenbaureihen genutzt. *[[RhII]] in Varianten mit Pedalen oder Kickstarter *[[M53]] in Varianten und versch. Entwicklungsstufen mit 2, 3 oder 4 Gängen als M52, M53 und M54 *[[M501]] in Varianten und versch. Entwicklungsstufen mit 3 oder 4 Gängen als M531 und M541 [[Kategorie:Motor]] 5aaf515596d617452cc57e2a302c85025eefcae1 M53 0 22 841 528 2011-02-20T21:05:18Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Qerstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage bei der Schwalbe komplizierter: Die Ansaugluft wurde durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 96109748a5dd700cbbedd36abb49d2a14d1cc6f4 842 841 2011-02-20T21:06:02Z Moeffi 27 /* Nomenklatur */ wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage bei der Schwalbe komplizierter: Die Ansaugluft wurde durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] e8cb6c0a5d77146860d928b42a75f1b3d9c23d44 843 842 2011-02-20T21:10:20Z Moeffi 27 /* Erste Weiterentwicklung (/1) */ wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter: *Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. *Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 6641137acc3cfe566ec25ef7aaa802d7603e3590 844 843 2011-02-20T21:19:31Z Prof 28 /* Zweite Weiterentwicklung (/2) */ wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter: *Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. *Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 6a78328ffcbdbf8be77301a8e3062bf0eda85b69 847 844 2011-02-20T23:18:18Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Konstruktionsmerkmale== Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber. Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS). Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden. Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein. Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter: *Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. *Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] ee590c67b575c197669f9e9a6c9b309925e44fdc 848 847 2011-02-20T23:19:27Z Moeffi 27 /* Konstruktionsmerkmale */ wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Konstruktionsmerkmale== Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber. Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS). Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden. Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein. Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter: *Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. *Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] e8bda66d499e0fc005dd0ff001128142ef9cd2b4 M501 0 23 845 44 2011-02-20T23:05:24Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Die neue Motorenbaureihe mit einem [[Hubraum]] von 50cm³ wurde 1980 vorgestellt. Mit ihr wurde die [[S 50]] zur [[S 51]] und die Schwalbe zur [[KR 51/2]]. Der Schwalbe-Nachfolger [[SR 50]] wurde ebenfalls von Motoren der M501 Baureihe angetrieben. ==Konstruktionsmerkmale== Im Gegensatz zum quadrathubigen M53 besitzt der M501 eine kleinere Bohrung und einen längeren Hub. Durch diese Maßnahme (und andere Steuerzeiten) entwickelt der Motor auch in tieferen Drehzahlen mehr Drehmoment als der M53, lässt sich dafür aber nicht so leicht überdrehen. Alle M501 verfügen über fahrtwindgekühlte Zylinder. In der Schwalbe kamen spezielle Zylinderköpfe zum Einsatz, deren äußeren Kühlrippen hinten kürzer waren, damit sie nicht mit dem Rahmen kollidierten. Die Kugellager der Kurbelwelle werden bei dieser Baureihe durch das Frischgemisch geschmiert, und brauchen somit nicht Kurbelgehäuseseitig abgedichtet zu werden. Daraus folgt, dass alle Wellendichtringe von aussen zugänglich sind, und man bei verschlissenen Dichtringen den Motor nicht komplett zerlegen muss. TO DO: -Ziehkeilschaltung eintragen -Kupplung eintragen ==Nomenklatur== Analog zur [[M53]] Baureihe steht das '''M''' für Motor, und die erste Ziffer für den Hubraum. Da es auch Leichtkraftrad Varianten dieses Motors gab, kann hier also eine '''5''' oder eine '''7''' (für 70 cm³) stehen. Es folgt die '''1''' um kenntlich zu machen, dass es sich um eine neue Baureihe handelt. Wie zuvor, wurden neue Entwicklungsschritte durch einen Querstrich und eine Zahl kenntlich gemacht. ==Entwicklungsschritte== TO DO: verschiedene änderungen eintragen, wie z.b. getrenntschmierung, sperber ms50 mit nur einem kolbenring etc. ===Erstentwicklung=== ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 39d727514810c0c99b7a4b9e58f33f57d4d0110d 846 845 2011-02-20T23:07:13Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Die neue Motorenbaureihe mit einem [[Hubraum]] von 50cm³ wurde 1980 vorgestellt. Mit ihr wurde die [[S 50]] zur [[S 51]] und die Schwalbe zur [[KR 51/2]]. Der Schwalbe-Nachfolger [[SR 50]] wurde ebenfalls von Motoren der M501 Baureihe angetrieben. ==Konstruktionsmerkmale== Im Gegensatz zum quadrathubigen M53 besitzt der M501 eine kleinere Bohrung und einen längeren Hub. Durch diese Maßnahme (und andere Steuerzeiten) entwickelt der Motor auch in tieferen Drehzahlen mehr Drehmoment als der M53, lässt sich dafür aber nicht so leicht überdrehen. Alle M501 verfügen über fahrtwindgekühlte Zylinder. In der Schwalbe kamen spezielle Zylinderköpfe zum Einsatz, deren äußeren Kühlrippen hinten kürzer waren, damit sie nicht mit dem Rahmen kollidierten. Die Kugellager der Kurbelwelle werden bei dieser Baureihe durch das Frischgemisch geschmiert, und brauchen somit nicht Kurbelgehäuseseitig abgedichtet zu werden. Daraus folgt, dass alle Wellendichtringe von aussen zugänglich sind, und man bei verschlissenen Dichtringen den Motor nicht komplett zerlegen muss. TO DO: -Ziehkeilschaltung eintragen -Kupplung eintragen ==Nomenklatur== Analog zur [[M53]] Baureihe steht das '''M''' für Motor, und die erste Ziffer für den Hubraum. Da es auch Leichtkraftrad Varianten dieses Motors gab, kann hier also eine '''5''' oder eine '''7''' (für 70 cm³) stehen. Anstelle der '''0''' wird die Anzal der Gänge eingetragen, also eine 3 oder eine 4. Es folgt die '''1''' um kenntlich zu machen, dass es sich um eine neue Baureihe handelt. Wie zuvor, wurden neue Entwicklungsschritte durch einen Querstrich und eine Zahl kenntlich gemacht. ==Entwicklungsschritte== TO DO: verschiedene änderungen eintragen, wie z.b. getrenntschmierung, sperber ms50 mit nur einem kolbenring etc. ===Erstentwicklung=== ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 5e8dc01e6ee3592929b2025c70b6f068014653ff SR 4-2 0 170 849 618 2011-02-20T23:28:16Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-2''' ''Star'' ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] aus dem Hause Simson und war das meistverkaufte Modell der [[Vogelserie]]. Die Produktion begann im Herbst 1964. Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden über 500 000 Stück verkauft. Viele Teile stammten aus dem [[Baukastensystem]] der Vogelserie, welche auch an der Schwalbe, sowie weiteren Simson-Kleinkrafträdern gleichermaßen verwendet wurden. Neben Rädern, Sitzbank, Lenker, Elektrik und einigem mehr war das natürlich auch der gebläsegekühlte Zweitaktmotor [[M53|M53 KFL]]. Als ab 1968 der weiterentwickelte Motor M53/1KFL eingebaut wurde, änderte sich auch die Typbezeichnung des Stares in SR 4-2/1. Wie die meisten Simson-Kleinkrafträder erreichte der Star eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 km/h. Lackiert wurde er während des gesamten Produktionszeitraumes stets, ebenso wie der [[SR 4-1|Spatz]] in einem dunklen Weinrot (Farbton etwa RAL 3004, Werksbezeichnung ''bordo'') mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Tank, Rücklichthalter und Lenkerschale. Einige frühe Exemplare erhielten statt ''bordo'' eine Lackierung in der vom SR1 und SR2 bekannten Farbe ''maron'' Der Ladenpreis (EVP) des Star lag bei 1200,- Mark der DDR. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] e153628edc7517f93f53fb4c2931ff04b44b879c SR 4-4 0 84 850 664 2011-02-20T23:34:35Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber".Die Produktion wurde im Jahr 1972 vom Sperber auf Habicht umgestellt. Der Habicht SR 4-4 besitzt einen 50ccm³ Motor mit 3,4 PS und einer bauartbedingen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Für ihn ist, wie bei allen anderen Modellen mit 50 cm³ und eine bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, der M Führerschein von Nöten. Der Rahmen des Habichts basiert auf dem Sperberrahmen. Beim Habicht entfällt jedoch das Luftsaugrohr, welches im Sperber den unter dem Tank sitzenden Luftfilter mit dem Vergaser verbindet. Aus diesem Grund lässt sich ohne Einsatz der Flex auf einem Sperberrahmen kein Habicht aufbauen. Der SR 4-4 verfügt über ein Hydraulisch gedämpftes Fahrwerk. Die Fußrasten für den Sozius waren im Gegensatz zum SR 4-2 "Star" am Rahmen befestigt und nicht an der Hinterradschwinge. Der Motor des Habicht war der [[M53 | M54/11 KFL]] mit 4 Gängen. Er besitzt einen Leerlaufkontakt sowie eine 4 Lamellen Kupplung. Der Zylinder des Habichts wurde vom SR 4-2/1 "Star" übernommen. Mit dem Zylinder wurde auch der Vergaser 16N1-6 sowie der Luftfilter mitsamt Luftberuhigungskasten übernommen. Die Kühlung übernimmt ein Lüfterrad, welches auf dem Polrad festgeschraubt ist. Die Luftführung wird wie bei dem Modell Star von den Luftführungsdeckeln Lichtmaschinenseitig übernommen. Die Zündung wurde vom SR 4-3 "Sperber" übernommen. Sie verfügt über eine außenliegende 12V Zündspule sowie eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt. Er besitzt eine Batterie mit 6Volt und 4,5 Ah welche Strom für Hupe und die beiden 18 Watt Lenkerblinker liefert. Anfangs wurde der Kraftstoffbehälter mit großem Tankeinfüllstutzen und Ausgleichsrohren und 9,5 Liter Fassungsvermögen vom Sperber übernommen. Später änderte man den Tankeinfüllstutzen auf einen Mopedeinfüllstutzen mit einem Durchmesser von 40 mm. Später entfielen auch noch die Ausgleichsrohre, welche die beiden Seitentaschen des Tanks miteinander verbinden. Die Folge war, dass man im Reservebetrieb das Moped stark nach Links neigen musste, um die vollen 1,5 Liter Kraftstoffreserve ausnutzen zu können. Ausgeliefert wurde der Habicht nur in olivgrün. Im Jahr 1972 gab es an der Seite des Habicht eine weiße Habichtsilhouette auflackiert. Diese wurde dann 1973 durch ein farbiges Wasserabziehbild ersetzt. Er wurde von 1972 bis 1974 gebaut und es gab nur eine Stückzahl von 77 200. Die Exportvariante des Habicht nannte man "Star de Luxe". Dieser wurde mit einer roten Lackierung verkauft. Leider ist dieser so selten, das nicht einmal ein Foto von ihm existiert! Er war bis zum Serienauslauf 1974 eines der beliebtesten Kleinkrafträder. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 0401108a23ed1b78a7f09c97194db3a8450528be SR 4-3 0 40 851 701 2011-02-20T23:40:51Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber heute rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und braucht ein [[Zulassung|amtliches Kennzeichen]]. Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltet sind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt. Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle. Des weiteren bekam der Rahmen des Sperbers eine Stabilisierungsstrebe vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage eingesetzt. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbanden. Dadurch musste der Sperber beim Fahren auf Reserve nicht auf die Seite geneigt werden, um den restlichen Kraftstoff in Anspruch zu nehmen nachdem eine Tankseitentasche leer war. Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht so gut wie erhofft verkaufte (man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperbers (4 Gänge, großer Tank, 25W Lichtanlage) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 35756bad8228390f8c632b266ad9a54fd84cda43 Farbe 0 298 852 2011-02-21T21:16:35Z Zschopower 26 Weiterleitung nach [[Originalfarben]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT[[Originalfarben]] 6420f909c1768c72a48e5c68a12c5823d815a05b Originalfarben 0 236 853 731 2011-02-21T23:04:24Z Moeffi 27 formatiert und ergänzt wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle: ==Mofas== ===SR1=== ''Grundfarbe / Linierung'' *Hechtgrau / Blau *Lindgrün / Laubgrün *Maron / Orange *Beige / Orange *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau ===SR2=== ’’Grundfarbe / Linierung'' *Maron / Orange *Beige / Orange *Hammerschlagblau / Weiß *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau *Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün *Dunkelblau / Weiß *Kirschrot, Silberner Tank / Weiß *Bordeauxrot ===SL 1 und SL 2=== *'''SL1''': Lindgrün *'''SL2''': Maron ==Mokicks== ===SR4=== *Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau. *Sperber: Atlantikblau / Alabaster *Habicht: Olivbeige / Alabaster ===S50=== *S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)'' *S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot *S 50 B1: wie S 50 B *S50 B2*: wie S 50 B ===S51=== Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber. *S 51 N: Blau *S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. *S51 B1-4: wie S 51 B1-3 *S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb *S51 B2-4: wie S51 B2-1 *S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton" *S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche) *S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten ==Roller== ===KR50=== ===KR51=== ===KR51/1=== *KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau *KR 51/1S bis ~77 Olivbeige *KR 51/1S ~ab 77 Hellrot *KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun ===KR51/2=== *KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/> *KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/> *KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/> *KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/> *KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/> *KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/> ===SR50=== ==DUO== *4/1: olivgrün, orange, atlantikblau *4/2: wie 4/1 + weiß und rosa ==Ersatzfarbtöne für Originalfarben== {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen 991d17420319cd6b73daca693cb1af17886b66a2 854 853 2011-02-21T23:39:00Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben. Teilweise sind gängigere Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen Händlern erhältlich. ==Mofas== ===SR1=== ''Grundfarbe / Linierung'' *Hechtgrau / Blau *Lindgrün / Laubgrün *Maron / Orange *Beige / Orange *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau ===SR2=== ’’Grundfarbe / Linierung'' *Maron / Orange *Beige / Orange *Hammerschlagblau / Weiß *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau *Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün *Dunkelblau / Weiß *Kirschrot, Silberner Tank / Weiß *Bordeauxrot ===SL 1 und SL 2=== *'''SL1''': Lindgrün *'''SL2''': Maron ==Mokicks== ===SR4=== *Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau. *Sperber: Atlantikblau / Alabaster *Habicht: Olivbeige / Alabaster ===S50=== *S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)'' *S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot *S 50 B1: wie S 50 B *S50 B2*: wie S 50 B ===S51=== Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber. *S 51 N: Blau *S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. *S51 B1-4: wie S 51 B1-3 *S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb *S51 B2-4: wie S51 B2-1 *S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton" *S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche) *S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten ==Roller== ===KR50=== *Maron *Hammerschlagblau *zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance ===KR51=== *Atlantikblau *Tundgragrau *Orange ===KR51/1=== *KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau *KR 51/1S bis ~77 Olivbeige *KR 51/1S ~ab 77 Hellrot *KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun ===KR51/2=== *KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/> *KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/> *KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/> *KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/> *KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/> *KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/> ===SR50=== {| class="wikitable" |- !colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle |- ! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer |- | blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85 |- | weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86 |- |weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88 |- | weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86 |- | blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86 |- | rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89 |- |} ''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen'' ==DUO== *4/1: olivgrün, orange, atlantikblau *4/2: wie 4/1 + weiß und rosa ==Ersatzfarbtöne für Originalfarben== {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen e18e3bf8b1db801816e4f0cc01849949748651e0 855 854 2011-02-21T23:39:35Z Moeffi 27 /* SL 1 und SL 2 */ wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben. Teilweise sind gängigere Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen Händlern erhältlich. ==Mofas== ===SR1=== ''Grundfarbe / Linierung'' *Hechtgrau / Blau *Lindgrün / Laubgrün *Maron / Orange *Beige / Orange *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau ===SR2=== ’’Grundfarbe / Linierung'' *Maron / Orange *Beige / Orange *Hammerschlagblau / Weiß *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau *Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün *Dunkelblau / Weiß *Kirschrot, Silberner Tank / Weiß *Bordeauxrot ===SL 1 und SL 2=== *SL1: Lindgrün *SL2: Maron ==Mokicks== ===SR4=== *Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau. *Sperber: Atlantikblau / Alabaster *Habicht: Olivbeige / Alabaster ===S50=== *S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)'' *S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot *S 50 B1: wie S 50 B *S50 B2*: wie S 50 B ===S51=== Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber. *S 51 N: Blau *S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. *S51 B1-4: wie S 51 B1-3 *S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb *S51 B2-4: wie S51 B2-1 *S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton" *S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche) *S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten ==Roller== ===KR50=== *Maron *Hammerschlagblau *zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance ===KR51=== *Atlantikblau *Tundgragrau *Orange ===KR51/1=== *KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau *KR 51/1S bis ~77 Olivbeige *KR 51/1S ~ab 77 Hellrot *KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun ===KR51/2=== *KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/> *KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/> *KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/> *KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/> *KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/> *KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/> ===SR50=== {| class="wikitable" |- !colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle |- ! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer |- | blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85 |- | weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86 |- |weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88 |- | weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86 |- | blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86 |- | rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89 |- |} ''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen'' ==DUO== *4/1: olivgrün, orange, atlantikblau *4/2: wie 4/1 + weiß und rosa ==Ersatzfarbtöne für Originalfarben== {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen dae82cef234a0aa64ff035d6b5151a072c5b6aa9 856 855 2011-02-21T23:41:25Z Moeffi 27 /* DUO */ wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben. Teilweise sind gängigere Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen Händlern erhältlich. ==Mofas== ===SR1=== ''Grundfarbe / Linierung'' *Hechtgrau / Blau *Lindgrün / Laubgrün *Maron / Orange *Beige / Orange *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau ===SR2=== ’’Grundfarbe / Linierung'' *Maron / Orange *Beige / Orange *Hammerschlagblau / Weiß *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau *Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün *Dunkelblau / Weiß *Kirschrot, Silberner Tank / Weiß *Bordeauxrot ===SL 1 und SL 2=== *SL1: Lindgrün *SL2: Maron ==Mokicks== ===SR4=== *Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau. *Sperber: Atlantikblau / Alabaster *Habicht: Olivbeige / Alabaster ===S50=== *S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)'' *S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot *S 50 B1: wie S 50 B *S50 B2*: wie S 50 B ===S51=== Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber. *S 51 N: Blau *S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. *S51 B1-4: wie S 51 B1-3 *S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb *S51 B2-4: wie S51 B2-1 *S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton" *S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche) *S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten ==Roller== ===KR50=== *Maron *Hammerschlagblau *zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance ===KR51=== *Atlantikblau *Tundgragrau *Orange ===KR51/1=== *KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau *KR 51/1S bis ~77 Olivbeige *KR 51/1S ~ab 77 Hellrot *KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun ===KR51/2=== *KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/> *KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/> *KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/> *KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/> *KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/> *KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/> ===SR50=== {| class="wikitable" |- !colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle |- ! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer |- | blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85 |- | weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86 |- |weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88 |- | weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86 |- | blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86 |- | rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89 |- |} ''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen'' ==DUO== *4/1: Olivbeige, Orange (nicht identisch mit Orange der KR51), Atlantikblau *4/2: wie 4/1 + Weiß und Rosa ==Ersatzfarbtöne für Originalfarben== {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen 30ed401929bd843351322b25e3a116857ad1051a 857 856 2011-02-22T06:07:22Z Hallo-stege 31 /* Mofas */ wikitext text/x-wiki Hier mal eine Auflistung der Originalfarben. Teilweise sind gängigere Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen Händlern erhältlich. ==Mofas / Mopeds== ===SR1=== ''Grundfarbe / Linierung'' *Hechtgrau / Blau *Lindgrün / Laubgrün *Maron / Orange *Beige / Orange *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau ===SR2=== ’’Grundfarbe / Linierung'' *Maron / Orange *Beige / Orange *Hammerschlagblau / Weiß *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau *Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün *Dunkelblau / Weiß *Kirschrot, Silberner Tank / Weiß *Bordeauxrot ===SL 1 und SL 2=== *SL1: Lindgrün *SL2: Maron ==Mokicks== ===SR4=== *Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau. *Sperber: Atlantikblau / Alabaster *Habicht: Olivbeige / Alabaster ===S50=== *S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)'' *S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot *S 50 B1: wie S 50 B *S50 B2*: wie S 50 B ===S51=== Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber. *S 51 N: Blau *S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. *S51 B1-4: wie S 51 B1-3 *S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb *S51 B2-4: wie S51 B2-1 *S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton" *S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche) *S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten ==Roller== ===KR50=== *Maron *Hammerschlagblau *zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance ===KR51=== *Atlantikblau *Tundgragrau *Orange ===KR51/1=== *KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau *KR 51/1S bis ~77 Olivbeige *KR 51/1S ~ab 77 Hellrot *KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun ===KR51/2=== *KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/> *KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/> *KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/> *KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/> *KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/> *KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/> ===SR50=== {| class="wikitable" |- !colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle |- ! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer |- | blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85 |- | weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86 |- |weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88 |- | weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86 |- | blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86 |- | rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89 |- |} ''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen'' ==DUO== *4/1: Olivbeige, Orange (nicht identisch mit Orange der KR51), Atlantikblau *4/2: wie 4/1 + Weiß und Rosa ==Ersatzfarbtöne für Originalfarben== {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen 822cfebf40f52536a9981f40b28d2b95dcb55c01 Reifen 0 80 858 674 2011-02-22T22:46:10Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || K 30 || 2 1/2 - 16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- | Bild || K 30 || 2 3/4 x 16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- | Bild || K 35 || 2,75 - 16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 B |- | Bild || K 36/1 || 2 3/4 - 16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen |- | Bild || K 43 || 2,75 - 16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 49 || 2,75 - 16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 32 || 2,75 - 16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- | Bild || K 46 || 2 3/4 - 16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 66 || 80/80 x 16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- | Bild || K 42 M+S || 2,75 - 16 || M || 46 || Winterreifen |- | Bild || K 55 || 2 3/4 - 16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 52 || 2,75 - 16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |} ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] f61afce17c5a418f314eb15419c96caf423b5fba 859 858 2011-02-22T22:49:25Z Moeffi 27 /* Heidenau */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! 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Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 44daa67456099c87230b11e2779417073d78b33e 860 859 2011-02-22T22:58:40Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- | Bild || K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- | Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 B |- | Bild || K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen |- | Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- | Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- | Bild || K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- | Bild || 015 || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 8080c929028781158a5ba1bc666c4ccdeec24704 865 860 2011-02-26T12:30:56Z Moeffi 27 /* Heidenau */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- | Bild || K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- | Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J |- | Bild || K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen |- | Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- | Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- | Bild || K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- | Bild || 015 || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 7ab8810b4aaaa3d0fc7b614b725d4b64ae12a7c2 866 865 2011-02-26T12:33:09Z Moeffi 27 /* Winterreifen */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- | Bild || K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- | Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J |- | Bild || K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen |- | Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- | Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- | Bild || K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- | Bild || 015 || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] dbef07e2f72802d7500fed79be1c06f1ef6e9ed1 870 866 2011-02-28T11:18:30Z Moeffi 27 /* Heidenau */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- | Bild || K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- | Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- | Bild || K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- | Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- | Bild || K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- | Bild || 015 || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 895b43752ba313a67efa4221665ae79178641a36 Ladeanlage 0 155 861 672 2011-02-23T19:40:54Z Zschopower 26 /* Ladeanlage */ wikitext text/x-wiki Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt. Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören. == Schlusslichtdrossel== Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. ==Ladeanlage== Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird. Frühe Ladeanlagen hatten drei Kabel, um "viel" Ladung (grün/rotes Kabel) und "wenig" Ladung (grünes Kabel) einstellen zu können. Letzteres wird nicht benötigt, wenn viel mit Licht gefahren wird und ist dann entweder ersatzlos entfallen oder mit einem Stückchen Plastikschlauch isoliert worden. ==Versionen== {|class="wikitable" width="100%" |- !|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen |- |8871.1||SR 4-2/1, SR 4-3, SR 4-4, KR 51/1|| |- |8871.3||S 50 B 1|| |- |8871.4||S 50 B|| |- |8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4|| |- |8871.5/1||KR 51/2 L|| |- |8871.6||S 51 B 1-X|| |- |8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E|| |- |} ==siehe auch== [[ELBA]] [[Kategorie:Elektrik]] d848113f2eaf8628f8878ba9dda0b6a0d483b785 863 861 2011-02-23T21:32:15Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Datei:Ladeanlage.jpg|200px|thumb|right|Ladeanlage]] Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt. Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören. == Schlusslichtdrossel== Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. Die beiden grauen Kabel gehören zur Schlusslichtdrossel, es ist egal welches Kabel als Ein -oder Ausgang verwendet wird. ==Ladeanlage== Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird. Frühe Ladeanlagen hatten drei Kabel, um "viel" Ladung (grün/rotes Kabel) und "wenig" Ladung (grünes Kabel) einstellen zu können. Letzteres wird nicht benötigt, wenn viel mit Licht gefahren wird und ist dann entweder ersatzlos entfallen oder mit einem Stückchen Plastikschlauch isoliert worden. Das rote Kabel geht zur Batterie, das grün/rote oder das grüne zur Ladesicherung. ==Versionen== {|class="wikitable" width="100%" |- !|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen |- |8871.1||SR 4-2/1, SR 4-3, SR 4-4, KR 51/1|| |- |8871.3||S 50 B 1|| |- |8871.4||S 50 B|| |- |8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4|| |- |8871.5/1||KR 51/2 L|| |- |8871.6||S 51 B 1-X|| |- |8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E|| |- |} ==siehe auch== [[ELBA]] [[Kategorie:Elektrik]] 881630f0c716820e5e5437523db1bbf9c4a56310 864 863 2011-02-23T21:34:27Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Datei:Ladeanlage.jpg|150px|thumb|right|Ladeanlage]] Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt. Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören. == Schlusslichtdrossel== Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. Die beiden grauen Kabel gehören zur Schlusslichtdrossel, es ist egal welches Kabel als Ein -oder Ausgang verwendet wird. ==Ladeanlage== Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird. Frühe Ladeanlagen hatten drei Kabel, um "viel" Ladung (grün/rotes Kabel) und "wenig" Ladung (grünes Kabel) einstellen zu können. Letzteres wird nicht benötigt, wenn viel mit Licht gefahren wird und ist dann entweder ersatzlos entfallen oder mit einem Stückchen Plastikschlauch isoliert worden. Das rote Kabel geht zur Batterie, das grün/rote oder das grüne zur Ladesicherung. ==Versionen== {|class="wikitable" width="100%" |- !|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen |- |8871.1||SR 4-2/1, SR 4-3, SR 4-4, KR 51/1|| |- |8871.3||S 50 B 1|| |- |8871.4||S 50 B|| |- |8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4|| |- |8871.5/1||KR 51/2 L|| |- |8871.6||S 51 B 1-X|| |- |8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E|| |- |} ==siehe auch== [[ELBA]] [[Kategorie:Elektrik]] ccb345d3a6e45ae632dfcec7e4e2d9f21c4b9d1a Datei:Ladeanlage.jpg 6 299 862 2011-02-23T21:27:43Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Stoßdämpfer 0 300 867 2011-02-26T20:50:02Z Moeffi 27 Die Seite wurde neu angelegt: „Automatische Weiterleitung zu [Federbein]“ wikitext text/x-wiki Automatische Weiterleitung zu [Federbein] dbd65be643947b1249250722310a2e2117dda1e9 869 867 2011-02-27T12:55:11Z Zschopower 26 Weiterleitung nach [[Federbein]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT[[Federbein]] f7f5e8746077d7c6ed6910d8dd574c5dd56ba186 Federbein 0 301 868 2011-02-26T20:50:40Z Moeffi 27 Die Seite wurde neu angelegt: „Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte Federbein. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: …“ wikitext text/x-wiki Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte Federbein. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Bild der Dämpferenden *Funktionsprinzip *Instandsetzung *Hinweis, dass es gekürzte hydraulikdämpfer als Ersatz gibt ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Bild der Dämpferenden *Funktoinsprinzip ef160045b82ebd1cd5aeb89dcec5d0e7c709562b 871 868 2011-02-28T11:32:19Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte Federbein. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Bild der Dämpferenden *Instandsetzung ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Bild der Dämpferenden *Funktoinsprinzip ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? 2bbc4dce46c73fd89ccbca218eab32fdcfdc69ff KR 51/2 0 29 872 637 2011-02-28T17:07:22Z Moeffi 27 /* Varianten */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert. == Unterschiede zum Vorgänger == Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge. Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel. == Varianten == === KR 51/2 N === *reibungsgedämpfte [[Federbein]]e *M531 Motor mit 3 Gängen *[[SLPZ]] Unterbrecherzündung mit 25/25W Frontlicht *Atlantikblau oder Saharabraun === KR 51/2 E === *hydraulisch gedämpfte [[Federbein]]e *M541 Motor mit 4 Gängen *[[SLPZ]] Unterbrecherzündung mit 25/25W Frontlicht *Saharabraun oder Bieberbraun Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Z%C3%BCndung#SLEZ|Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung. === KR 51/2 L === *hydraulisch gedämpfte [[Federbein]]e *M541 Motor mit 4 Gängen *[[SLEZ]] Elektronikzündung mit 35/35W Frontlicht *Rot oder Billardgrün In diesem Luxusmodell bekam nun auch die Schwalbe endlich die eine wartungsfreie [[Z%C3%BCndung#SLEZ|elektronische Zündanlage]] montiert. Dadurch konnte gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht werden. Der restliche Aufbau entspricht der KR 51/2 E. Die KR 51/2 erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach 6 Jahren in der Produktion wurde sie im 2. Quartal 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt. == Siehe auch == * [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe|Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] e16986d26dc6f2458fbe7ef8ec6bd5bb89938d84 873 872 2011-02-28T17:09:07Z Moeffi 27 /* Varianten */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert. == Unterschiede zum Vorgänger == Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge. Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel. == Varianten == === KR 51/2 N === *reibungsgedämpfte [[Federbein]]e *M531 Motor mit 3 Gängen *[[Z%C3%BCndung#SLPZ|SLPZ]] Unterbrecherzündung mit 25/25W Frontlicht *Atlantikblau oder Saharabraun === KR 51/2 E === *hydraulisch gedämpfte [[Federbein]]e *M541 Motor mit 4 Gängen *[[Z%C3%BCndung#SLPZ|SLPZ]] Unterbrecherzündung mit 25/25W Frontlicht *Saharabraun oder Bieberbraun Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Z%C3%BCndung#SLEZ|Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung. === KR 51/2 L === *hydraulisch gedämpfte [[Federbein]]e *M541 Motor mit 4 Gängen *[[Z%C3%BCndung#SLEZ|SLEZ]] Elektronikzündung mit 35/35W Frontlicht *Rot oder Billardgrün In diesem Luxusmodell bekam nun auch die Schwalbe endlich die eine wartungsfreie, elektronische Zündanlage montiert. Dadurch konnte gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht werden. Der restliche Aufbau entspricht der KR 51/2 E. Die KR 51/2 erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach 6 Jahren in der Produktion wurde sie im 2. Quartal 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt. == Siehe auch == * [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe|Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 495e6507fc310a6669b8c400a43044bf2e17cff4 Klemmenbezeichnungen 0 161 874 392 2011-03-04T13:04:29Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:Klemmenbezeichnungen.jpg|thumb|Klemmenbezeichnungen]]Besonders an elektrischen Bauteilen mit vielen Anschlüssen, wie dem [[Zündlichtschalter]], werden die einzelnen Anschlüsse mit ihren Klemmenbezeichnungen versehen, damit man sie nicht vertauscht und im [[Schaltplan]] schnell wiederfinden kann. Wichtige Klemmen sind: * 2: Zündung * 15/51: Batterie plus * 31: Masse * 54: Bremslicht * 56: Scheinwerfer; (56a Fahrlicht, 56b: Fernlicht) * 58: Rücklicht * 83: Blinker Die Klemmenbezeichnungen an Fahrzeugen sind standardisiert, eine Liste findet sich in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Klemmenbezeichnung#Liste_der_Klemmenbezeichnungen_in_KFZ_und_ihrer_Bedeutung Wikipedia]. [[Kategorie:Elektrik]] 9906760d8322d4a27bdd9d86ea50da5f86e01d39 Explosionszeichnung 0 302 875 2011-03-06T11:15:53Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „In einer''' Explosionszeichnung''' werden die Einzelteile, aus denen ein komplexer technischer Gegenstand zusammengesetzt ist, perspektivisch so dargestellt, als …“ wikitext text/x-wiki In einer''' Explosionszeichnung''' werden die Einzelteile, aus denen ein komplexer technischer Gegenstand zusammengesetzt ist, perspektivisch so dargestellt, als ob der Gegenstand gerade wie durch eine Explosion auseinanderfliegt. Eine Explosionszeichnung ist nützlich, um beim Zusammenbau alle Teile in ihrer Ausrichtung und Zusammengehörigkeit richtig montieren zu können. Für die Simson-Motore M53 und M5x1 sind in den Klappenseiten vom [[Das Buch|BUCH]] Explosionszeichnungen zu finden.<br /> Diese gibt es auch als Plakat bei den Versandhändlern zu kaufen oder zum Download auf den Seiten der Mopedfreunde-Oldenburg. Für die weiteren Teile der Simson-Fahrzeuge finden sich ähnliche Zeichnungen in den original Ersatzteilkatalogen oder bei AKF. externe Links:<br /> [http://www.mopedfreunde-oldenburg.de/html/simson_motoren.html#explo Mopedfreunde Oldenburg]<br /> [http://www.akf-shop.de/shop/et_results.php?&man=685&class=5&group=46 Funktionsdarstellungen bei AKF] 879a9d6225c697927a1aea297349547c312035ee Datei:Gasgriff-Einzelteile.jpg 6 303 876 2011-03-06T11:16:39Z Zschopower 26 Bild von Airhead wikitext text/x-wiki Bild von Airhead 9215ca51b42317a036ae7a4f1323663eb2dd4005 Datei:Gasgriff-Funktion.jpg 6 304 877 2011-03-06T11:17:25Z Zschopower 26 Bild von Airhead wikitext text/x-wiki Bild von Airhead 9215ca51b42317a036ae7a4f1323663eb2dd4005 Datei:Gasgriff-montiert.jpg 6 305 878 2011-03-06T11:18:00Z Zschopower 26 Bild von Airhead wikitext text/x-wiki Bild von Airhead 9215ca51b42317a036ae7a4f1323663eb2dd4005 Datei:Gasgriff-Zusammenbau.jpg 6 306 879 2011-03-06T11:18:54Z Zschopower 26 Bild von Airhead wikitext text/x-wiki Bild von Airhead 9215ca51b42317a036ae7a4f1323663eb2dd4005 Gasdrehgriff-Schwalbe 0 307 880 2011-03-06T11:37:20Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Gasgriff-Einzelteile.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Einzeilteile]] Zunächst wird der rechte Blinker nach Lösen der Befestigungsschraube in der Öffn…“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Gasgriff-Einzelteile.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Einzeilteile]] Zunächst wird der rechte Blinker nach Lösen der Befestigungsschraube in der Öffnung des Gasdrehgriffs und Entfernen der Elektrokabel abgebaut. Nun kann das Distanzstück abgezogen werden. Nach Entfernung der Lenkerabdeckung wird nun die rechte Armatur demontiert. [[Datei:Gasgriff-Zusammenbau.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Zusammenbau]] Dazu wird nach Abbau des Bremshebels der Bremsbowdenzug ausgehängt. Dann werden Starterzug und Blinkerschalter demontiert. Anschließend die Klemmschraube der Lenkerarmatur entfernen. Nach dem Abziehen des Gasdrehgriffs und Aushängen des Bowdenzugs kann der im Lenkerrohrnut laufende Schieber ausgebaut werden. Das links vom Schieber befindliche Haltestück (sitzt ebenfalls in der Lenkernut und ist dort mit 2 kleinen „Nasen" arretiert) kann dort verbleiben, sofern nicht der Gasbowdenzug ausgebaut werden soll. [[Datei:Gasgriff-montiert.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriffmontiert]] Nun ist die kleine Madenschraube (Klemmschraube) herauszudrehen und nebst Klemmstück auf der Innenseite der Armatur zu entnehmen. In der Aussparung des Klemmstücks befindet sich die „Nase“ der Metallreibscheibe des Gasdrehgriffs. Dort mit einem kleinen Schraubendreher ansetzen und die Metallscheibe entfernen. Nun kann die Lenkerarmatur unter Drehen vom Lenkerrohr abgezogen werden. Armatur, Gasdrehgriff, Schieber und die weiteren Kleinteile werden (am besten mit Bremsenreiniger) von Schmutz und alten Fettresten befreit. Gesäubert wird nun ebenfalls die Nut und das Lenkerrohr selbst. Mit einem feinen Schleifpapier sollten die Flanken der Nut von eventuellen Graten befreit werden. [[Datei:Gasgriff-Funktion.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Funktion]] Nun lohnt auch noch ein Blick auf den Gasbowdenzug. Dieser wird (zusammen mit dem Starterzug) vor dem Lenker (immer in Fahrtrichtung gesehen), durch die Aussparung in der Lampenmaske und vor der am Rahmen befindlichen Haltestrebe von Lampenmaske und Knieblech nach links und zum Vergaser geführt. Es empfiehlt sich dabei Gas- und Starterzug in einer darüber gezogenen ca. 25 cm langen Kunststoffhülle zusammenzulegen. Nach der Säuberung von Armatur, Drehgriff und Kleinteilen wird diese (ohne Metallreibscheibe und Klemmstück) auf das Lenkerrohr bis hinter das Klemmstück geschoben. Nun die gefettete Metallreibscheibe über das Lenkerrohr schieben und in die Armatur einsetzen. Dabei darauf achten, dass die Nase sauber in der Aussparung des Klemmstücks sitzt. Dann Klemmstück mit Madenschraube lose montieren. Nun wird der ebenfalls gut gefettete Schieber in die gefettetet Nut gesetzt, nachdem das Bowdenzugende mittels kleiner Spitzzange aus dem Klemmstück gezogen und in den Schieber eingesetzt wurde. Anschließend wird der von innen satt gefettetete Gasdrehgriff über den Schieber geschoben und das Ende der Innenschnecke in die entsprechende Aussparung im Schieber eingeführt. Wenn sichergestellt ist, dass der Gasdrehgriff den Schieber ordnungsgemäß in Richtung Lenkerende bewegt, wird die Armatur mit Gasdrehgriff soweit nach rechts verschoben bis die darin befindliche Bohrung über der entsprechenden Bohrung im Lenkerrohr steht. Nun kann das Distanzstück montiert werden und der Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit überprüft werden. Sollte sich herausstellen, dass das Griffgummi an Armatur oder Distanzstück anliegt und dort einen Widerstand bildet, ist der Gasdrehgriff erneut zu demontieren und das Gummi entsprechend zu verschieben. Nun sollte der Gasdrehgriff leichtgängig sein und durch die Wirkung der Feder des Vergaserschiebers von selbst zurückdrehen. Sollte dies immer noch nicht der Fall sein, könnte die Ursache z.B. eine erlahmte Feder oder ein geknickter oder schlecht geölter Bowdenzug sein. Anschließend noch Blinkerschalter und Starterzug montieren sowie den Bremsbowdenzug in den Hebel einhängen und diesen wieder montieren. Schließlich noch den Blinker anschließen und mittels Madenschraube im Lenkerrohr befestigen. (Text von Boris - hierundda) b6e45a6203f060e223f0090c1f6a2e52b49b2e0d Schrauben 0 189 881 612 2011-03-06T12:39:25Z Zschopower 26 /* Der Schrauber */ wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Rechtsgewinde - Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten. Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/> Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf." === Tips zum Schrauben === * vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet. * Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen. * Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm. * Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen. ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Als Nächstes hilft Nachdenken und Ruhe. Sinnlose Gewalt führt nur zur Zerstörung. Besonders auf Wellen kann es sein, dass die Schraubverbindung ein Linksgewinde hat (nicht bei Simson).<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher wiederholt Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt und lange wirken lässt, notfalls auch über Nacht, dann mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht. Schlagschrauber sind auch empfehlenswert.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/> Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben. ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, [[Explosionszeichnung]] oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. [[Kategorie:Bauteil]] 22be6aa130ad2f8ee58217504f72c5d730a37784 882 881 2011-03-06T12:42:40Z Zschopower 26 /* Das Schrauben */ wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Rechtsgewinde - Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten. Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/> Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf." === Tips zum Schrauben === * vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet. * Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen. * Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm. * Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen. ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Als Nächstes hilft Nachdenken und Ruhe. Sinnlose Gewalt führt nur zur Zerstörung. Besonders auf Wellen kann es sein, dass die Schraubverbindung ein Linksgewinde hat (nicht bei Simson).<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher wiederholt Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt und lange wirken lässt, notfalls auch über Nacht, dann mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht. Schlagschrauber sind auch empfehlenswert.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/> Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.<br /> Es soll sogar Schrauber geben, die 1:50 nicht nur als das Verhältnis beim [[Gemisch]] Öl zu Benzin ansehen, sondern als das Verhältnis Fahrzeit zu Schrauberzeit ;-) ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, [[Explosionszeichnung]] oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. [[Kategorie:Bauteil]] b9b2ec2a857fdff8d22eddef75c0fe0ab9d2a003 Zündkerze 0 8 883 489 2011-03-06T14:38:38Z Zschopower 26 /* Wichtig */ wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/> Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit derm Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 1972f7d74b8149ddda6125a5563f1d6af09a9ce8 884 883 2011-03-06T14:39:48Z Zschopower 26 /* Wichtig */ wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/> Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit dem Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 38359ea99fb7bd56e47a884d7e32375a680bab22 886 884 2011-03-06T14:44:04Z Zschopower 26 /* Wichtig */ wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. [[Datei:Zündkerzenbox.jpg|200px|thumb|right|Zündkerzenbox]] Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich. Damit die Kerze und ihre Elektroden keinen Schaden nehmen, wird sie in einer käuflichen oder aus einem Tablettenröhrchen selbstgebauten Zündkerzenbox im Bordwerkzeug aufbewahrt. Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/> Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit dem Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] dafd149039ebf9700ad7ab9bbab2361e9bcbd66f Datei:Zündkerzenbox.jpg 6 308 885 2011-03-06T14:40:11Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Zündkerzenstecker 0 81 887 748 2011-03-06T17:41:36Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich. Wichtig ist ein korrekter Entstörwiderstand: Es sind auf dem Markt Kerzenstecker mit verschiedenen Widerständen erhältlich. SIMSON Motoren benötigen Kerzenstecker mit 1kOhm Widerstand (z.B. von BERU). Für die Funktion ist ein Entstörwiderstand allerdings absolut nicht notwendig. Wenn der Stecker entstört ist, sollte man allerdings keine Zündkerze mit eingebautem Widerstand nehmen (Bei NGK z.B. nicht B'''R'''8HS, sondern B8HS) Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen. ====Hilfskerzenstecker==== [[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|thumb|Hilfskerzenstecker]]Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Zündung]] 3830bfc49fb66bfc5b071660d622ae0b9c18bcc7 Panne 0 104 888 441 2011-03-06T21:44:08Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an Ort und Stelle behoben werden kann. Kann man den Defekt mit den üblichen Bordmitteln an Ort und Stelle beheben, dann spricht man von einem technischen Halt. Dazu gehört z.B. das Wechseln der Zündkerze, das Reinigen des Vergasers, das Flicken eines Schlauchs, das Nachspannen der Kette oder Ersetzen einer Glühlampe. Ein leer gefahrener Tank ist keine Panne, sondern eigene Blödheit. Defekte, die auftreten, weil man die [[Wartung]] vernachlässigt hat, sollte man tunlichst auch nicht als Panne bezeichnen, sondern sich selber in den Allerwertesten treten und die Simme zur Strafe nach Hause schieben. Was ist zu tun, wenn man unterwegs aus technischen Gründen anhalten muss? * Als Erstes geht man hinter den nächsten Baum, weil noch sind die Finger sauber. * Als zweites kocht man sich je nach Geschmack einen Tee oder Kaffee, weil noch ... (ok, ok, Gespannfahrer sind diesbezüglich deutlich im Vorteil ;-)) * Während dieser Tätigkeiten denkt man darüber nach, was man als Letztes an der Karre rumgefummelt hat. Die Wahrscheinlichkeit ist recht gross, dass dort der Fehler gefunden werden kann. * Dann wird der Tankdeckel einmal geöffnet und nach dem Spritpegel geschaut. (Tank schütteln nützt nix) * Anschliessend wird die [[Zündkerze]] rausgedreht und durch die zweite aus dem [[Bordwerkzeug]] ersetzt. * Jetzt macht man einen Startversuch. * Anschliessend aufrödeln und weiterfahren * Es sei denn, der Startversuch war noch nicht erfolgreich. [[Kategorie:Fehlersuche]] 05b049e1620f7f11dc5e788823dda23c4da43dfa Öl 0 77 889 433 2011-03-08T14:13:15Z Moeffi 27 /* Getriebeöl */ wikitext text/x-wiki Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen. ==Getriebeöl== Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden. Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. GL3 ist besser geeignet als GL4. GL5 ist zu vermeiden, weil die Kupplung rutschen könnte. Viele Hersteller haben Öl dieser Spezifikation aus dem Programm genommen, weswegen es nicht an jeder Ecke zu bekommen ist. Addinol stellt es jedoch nach wie vor her. Man kann Addinol Öle bei den meisten Onlinehändlern erstehen, oder aber über einen [http://addinol.de/index.php?id=30&ftu=5094258056ae2efc45567f7a1c8c00dc Addinol-Vertriebspartner]. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen. In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden. ==Zweitaktöl== Zweitaktöl ist das Öl, welches ins Benzin zur Hestellung des [[Gemisch]]s gegeben wird. Für alte, unregenerierte Motore sollte kein vollsynthetisches Zweitakt-Öl verwendet werden, weil dadurch alte Ablagerungen gelöst werden, die für Schäden in den Lagern und auf der Zylinderlauffläche sorgen können. Bei vollständig regenerierten Motoren ist die Verwendung von vollsynthetischem Öl unproblematisch. Es kann dann sogar mit weniger Öl ausgekommen werden. Ein weiterer Vorteil wäre die geringere Qualmwolke. Nachteilig der höhrere Preis. Allerdings ist die Qualität auch der preiswerten mineralischen Öle besser als die früher geforderten Spezifikationen. Alle bei uns zu kaufenden Zweitaktöle sind selbstmischend. Es spielt keine Rolle, ob man sie vor oder nach dem Tanken in das Benzin mischt. 675b17cc80c51b1824bb443c666cc039c01f8d07 Batterie 0 103 890 580 2011-03-09T11:26:02Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war. Die Batteriespannung beträgt entweder 6 oder 12 Volt. Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist. Ausnahme: die SR50/80 CE mit Start durch den Anlassermotor. Der Akku wird über die Ladespule auf der [[Grundplatte]] und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben. Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln. Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat. Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig bei säuregefüllten Akkus ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist. Bei den wartungsfreien Gel-Akkus entfällt dieser Service. Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen. [[Kategorie:Elektrik]] ccb55487167a0beab53418ee9d161e2785a9d82a Tagfahrlichtschaltung 0 134 891 608 2011-03-09T12:03:35Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Die '''Tagfahrlichtschaltung''' ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kaum noch Energie zum Laden der [[Batterie]] vorhanden. Um dennoch die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, ermöglicht ein kleiner Eingriff in die Verkabelung, dass schon bei eingeschalteter Zündung und laufendem Motor der Front-Scheinwerfer leuchtet, nicht jedoch das Rücklicht. Das wird erst in der normalen "Licht"-Stellung des [[Zündlichtschalter]]s zugeschaltet. Um das Moped auf Tagfahrlichtschaltung umzurüsten, müssen das rot-weiße Kabel von Klemme 59 und das weiß-schwarze Kabel von Klemme 56 des [[Zündlichtschalter]]s abgezogen, und direkt miteinadern verbunden werden. Dazu kann man sich ein kurzes Kabelstück mit zwei Flachsteckern anfertigen. Diese neue steckverbindung sollte sicherheitshalber mit Isolierband vor Massekontakt an der Karosserie geschützt werden. [[Kategorie:Elektrik]] 8aabcaafd31e8f612007ea8652acae76515ecaea Kolben und Zylinder 0 228 892 754 2011-03-10T14:50:26Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. [[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]] Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann. ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== [[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]] Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. '''Schleifmaße der Zylinder''' {| class="wikitable" |- ! '''M53''' !! '''M501''' |- | 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk) |- | 40,25mm || 38,25mm |- | 40,50mm || 38,50mm |- | 40,75mm || 38,75mm |- | 41,00mm || 39,00mm |- | 41,25mm || 39,25mm |- | 41,50mm || 39,50mm |} ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== [[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]] # Kolbenboden (rot) # Feuersteg (orange) # Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün) # Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau) # Bohrung für Kolbenbolzen (violett) # Kolbenhemd (hellblau) ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/4 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung auflegen *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse) *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert). [[Kategorie:Motor]] a9fe7c1d7194a8d1baff68b01163742eb02463cd 894 892 2011-03-10T14:54:44Z Moeffi 27 /* Auseinandernehmen */ wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. [[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]] Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann. ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== [[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]] Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. '''Schleifmaße der Zylinder''' {| class="wikitable" |- ! '''M53''' !! '''M501''' |- | 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk) |- | 40,25mm || 38,25mm |- | 40,50mm || 38,50mm |- | 40,75mm || 38,75mm |- | 41,00mm || 39,00mm |- | 41,25mm || 39,25mm |- | 41,50mm || 39,50mm |} ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== [[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]] # Kolbenboden (rot) # Feuersteg (orange) # Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün) # Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau) # Bohrung für Kolbenbolzen (violett) # Kolbenhemd (hellblau) ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung auflegen *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse) *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert). [[Kategorie:Motor]] 6effb1b99d667a54a1a9770ec7161f8fea722907 895 894 2011-03-10T14:56:24Z Moeffi 27 /* Zusammenbauen */ wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. [[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]] Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann. ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== [[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]] Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. '''Schleifmaße der Zylinder''' {| class="wikitable" |- ! '''M53''' !! '''M501''' |- | 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk) |- | 40,25mm || 38,25mm |- | 40,50mm || 38,50mm |- | 40,75mm || 38,75mm |- | 41,00mm || 39,00mm |- | 41,25mm || 39,25mm |- | 41,50mm || 39,50mm |} ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== [[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]] # Kolbenboden (rot) # Feuersteg (orange) # Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün) # Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau) # Bohrung für Kolbenbolzen (violett) # Kolbenhemd (hellblau) ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung auflegen *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas Fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse) *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *Kolbenringe so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und oberen Ring mit den Fingern in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert). [[Kategorie:Motor]] 4e4acbb8a30922c0d3b260b25e05583dfb2817d4 Datei:Oberflaechenstrukturen.jpg 6 309 893 2011-03-10T14:51:30Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Reifen 0 80 896 870 2011-03-12T17:43:02Z Moeffi 27 /* Profile */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|200px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|200px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|200px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|200px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|200px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- | Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- | Bild || K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|200px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] d1a8888a117b9275f89acfe596916ae136e0a167 902 896 2011-03-12T17:47:20Z Moeffi 27 /* Heidenau */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- | Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- | Bild || K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|200px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] c1a675a652e7483d4f035dff592f3b54079a6bd5 903 902 2011-03-12T17:48:12Z Moeffi 27 /* VeeRubber */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- | Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- | Bild || K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 3275a809fea74eab273e6a2819e5adb61d80b014 904 903 2011-03-12T19:25:40Z Prof 28 /* Heidenau */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg]] || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] d3e3e0da3ac4f15442fc1ac30c308ed9582b63d5 908 904 2011-03-12T19:28:20Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 51dd2aec1816f5f1bfa2efd9e6f4a0a866fd08a1 910 908 2011-03-13T10:43:18Z Moeffi 27 TWI und DOT eingepflegt wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|100px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 3e750f0192d68d60e55e34dec130dfa2d2cd344d 914 910 2011-03-13T10:52:08Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] c0aae68e8e8840c5364c94e5bede844900b7f9ca 915 914 2011-03-13T10:54:06Z Moeffi 27 /* VeeRubber */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || || |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] fd5b705af8d07a61565ebf17cba0db58e5c8b69b 916 915 2011-03-13T11:07:57Z Moeffi 27 /* VeeRubber */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Profile== ===Heidenau=== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *46 = 170 kg {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 ||P (150km/h) ||43 (155kg)|| |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 917edc008a68f119cb8c772d7bef356d06dc977d 917 916 2011-03-13T11:10:03Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *43 = 155 kg *46 = 170 kg ==Profile== ===Heidenau=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 ||P ||43|| |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] f4596844930f748a00f350c1953c67257f786de8 918 917 2011-03-13T11:11:26Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. ==Verschleiß== [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Bezeichnungen== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *43 = 155 kg *46 = 170 kg ==Profile== ===Heidenau=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! 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Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] ac19a0c4274fd6ad4fe586fb50867b285df88d1a 919 918 2011-03-13T11:12:58Z Moeffi 27 /* VeeRubber */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. ==Verschleiß== [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Bezeichnungen== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *43 = 155 kg *46 = 170 kg ==Profile== ===Heidenau=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 ||P ||43|| Auf trockener Fahrbahn recht gut, bei Nässe etwas schmierig |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] bfd7e20335de07e73fba931dfe032c4dc230381f 920 919 2011-03-13T11:13:45Z Moeffi 27 /* VeeRubber */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. ==Verschleiß== [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Bezeichnungen== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *43 = 155 kg *46 = 170 kg ==Profile== ===Heidenau=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]|| 015 || 2,75x16 ||P ||43|| Auf trockener Fahrbahn recht gut, bei Nässe etwas schmierig |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] e5acd0c16d66d1439c969c127fdcafd7028deffa Datei:Heidenau k30.jpg 6 310 897 2011-03-12T17:43:44Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Heidenau k35.jpg 6 311 898 2011-03-12T17:44:09Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Heidenau k361.jpg 6 312 899 2011-03-12T17:44:33Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Heidenau k43.jpg 6 313 900 2011-03-12T17:44:58Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Veerubber 43p.jpg 6 314 901 2011-03-12T17:45:28Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Heidenau K32.jpg 6 315 905 2011-03-12T19:26:02Z Prof 28 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Heidenau K42.jpg 6 316 906 2011-03-12T19:26:22Z Prof 28 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:Heidenau K55.jpg 6 317 907 2011-03-12T19:26:37Z Prof 28 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:VeeRubber 94.jpg 6 318 909 2011-03-12T19:28:42Z Prof 28 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Datei:DOT.jpg 6 319 911 2011-03-13T10:46:13Z Moeffi 27 DOT Nummer an der Reifenflanke, fotografiert von Bär wikitext text/x-wiki DOT Nummer an der Reifenflanke, fotografiert von Bär 6cabb114b1277da5569b28771308a6aa156fe32a Datei:TWI flanke.jpg 6 320 912 2011-03-13T10:46:56Z Moeffi 27 TWI Markierung an der Reifenflanke, fotografiert von Bär wikitext text/x-wiki TWI Markierung an der Reifenflanke, fotografiert von Bär be12261f42704dc8f361c7191883d85d85be73bc Datei:TWI steg.jpg 6 321 913 2011-03-13T10:49:40Z Moeffi 27 TWI im Profil, fotografiert von Bär wikitext text/x-wiki TWI im Profil, fotografiert von Bär 712cdf8f0573b0fc4b7d669bc86f5e3339604d6f Zündlichtschalter 0 135 921 749 2011-03-13T20:42:31Z Moeffi 27 Schaltschema eingepflegt wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden. Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt. Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen. Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss: {| class="wikitable" |- ! colspan="4" | ''' Aus''' |- | style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Züdnung ein''' |- |style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein''' |- |style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51 |- ! colspan="4" | '''Parklicht ein''' |- |style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30 |} Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] b85c1d38288824ba2812e4bf559ad002358718d6 Hubraum 0 24 922 299 2011-03-22T15:16:11Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der '''Hubraum''' oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird. Je nach dem Verhältnis von Bohrung und Hub unterscheidet man die Motoren in Kurz- oder Langhuber. {| class="wikitable" |- | Motor || [[M53]] || [[M501]] |- | Bohrung || 40mm || 38mm |- | Hub || 39,5mm || 44mm |- | || Kurzhuber || Langhuber |} == Weblinks == [http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzhuber Wikipediabeitrag Kurzhuber] [http://de.wikipedia.org/wiki/Langhuber Wikipediabeitrag Langhuber] [[Kategorie:Motor]] a1879d3e8f770c7c96f1db801bd69bcf5c0ac914 Bowdenzug 0 322 923 2011-04-09T16:12:11Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Bauteil zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. […“ wikitext text/x-wiki Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Bauteil zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle. ''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen'' [[Kategorie:Bauteil]] 525ab67d35e56b85cbaa9ee93e8e7f6d829ebc28 924 923 2011-04-12T09:49:05Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle. ==Maße== ''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen'' ==Pflege== Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden. [[Kategorie:Bauteil]] 8d89f8ac23545c709da5e389f038b748e11677f8 Motor springt nicht an 0 323 925 2011-05-01T15:51:27Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich nur zwei Ursachen haben: ** kein Zündfunke oder ** kein zündfähiges [[Gemisch]] ==Siehe auch== …“ wikitext text/x-wiki Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich nur zwei Ursachen haben: ** kein Zündfunke oder ** kein zündfähiges [[Gemisch]] ==Siehe auch== [[Häufige Fehler]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 6bc5d76ba0d259602ff20d182f1de39dda511475 926 925 2011-05-01T15:52:21Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich nur zwei Ursachen haben: ** kein Zündfunke oder ** kein zündfähiges [[Gemisch]] Die Fehlersuche vereinfacht sich ungemein, wenn man einen dieser Faktoren ausschließen kann. ==Siehe auch== [[Häufige Fehler]] [[Kategorie:Fehlersuche]] f997acf107e586ae39dd8802ab598afdf817c847 Liste der S 51-Fahrgestellnummern 0 226 927 632 2011-05-24T06:26:47Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die S 51/S 70 Baureihe durch die S 53/ S 83 Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert wurden. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | 1982 || 502546x || 515755x |- | 1983 || 516399x || 5306689 |- | 1984 || 532511x || 548503x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 640024x [[Kategorie:Liste]] b3ae903db41e39e9e449e6e9447a6d7ba48ea163 928 927 2011-05-24T07:19:16Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die S 51/S 70 Baureihe durch die S 53/ S 83 Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert wurden. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | 1982 || 502546x || 515755x |- | 1983 || 516399x || 5306689 |- | 1984 || 532511x || 548503x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1991 || 6400000 || 64053xx |- | 1992 - S 53|| 640557x || 640024x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641181x |- | 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] c4e5db5441a2eb15161704a52302102a5c1b2b73 929 928 2011-05-24T07:25:36Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die S 51/S 70 Baureihe durch die S 53/ S 83 Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert wurden. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |- | 1983 || 516399x || 5306689 |- | 1984 || 532511x || 548503x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1991 || 6400000 || 64053xx |- | 1992 - S 53|| 640557x || 640024x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641181x |- | 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] ddc9329f8cf89dd7ab20b7cf729023e59bdf18c6 930 929 2011-05-24T07:28:24Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die S 51/S 70 Baureihe durch die S 53/ S 83 Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |- | 1983 || 516399x || 5306689 |- | 1984 || 532511x || 548503x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1991 || 6400000 || 64053xx |- | 1992 - S 53|| 640557x || 640024x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641181x |- | 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] 0f77acfc6437a486d5332c3cab61b15aac27aa26 935 930 2011-05-24T19:19:23Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |- | 1983 || 516399x || 5306689 |- | 1984 || 532511x || 548503x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1991 || 6400000 || 64053xx |- | 1992 - S 53|| 640557x || 640024x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641181x |- | 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] a480a6046ffa1d06079b59175f8601ab87ef5e21 953 935 2011-05-29T22:00:58Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | 1981 || 486327x || 5018542 |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |- | 1983 || 516399x || 5306689 |- | 1984 || 532511x || 548503x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1990 || 6400000 || 64010xx |- | 1991 || 640176x || 64053xx |- | 1992 - S 53|| 640557x || 640024x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641181x |- | 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] 112b1848496b8d7a2efae6755bf0c8c56ca53170 955 953 2011-06-07T05:37:55Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486327x || 501854x |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |- | 1982 || 502546x || 51575x |- | 1983 || 516399x || 531379x |- | 1984 || 532511x || 548503x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583195x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1990 || 6400000 || 64010xx |- | 1991 || 640176x || 64053xx |- | 1992 - S 53|| 640557x || 640024x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641181x |- | 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] 061cb0ea30e5601416c0bed41e9c21daee6f81c5 958 955 2011-06-17T21:48:20Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486327x || 501854x |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |- | 1982 || 502546x || 51575x |- | 1983 || 516399x || 531379x |- | 1984 || 532511x || 548503x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583396x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1990 || 6400000 || 64010xx |- | 1991 || 640176x || 64053xx |- | 1992 - S 53|| 640557x || 640024x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641181x |- | 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] 195e03d6bf99cf93152b36b20741e3a425fa6ba7 Liste der S 50-Fahrgestellnummern 0 225 931 630 2011-05-24T08:09:40Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Die offizielle Produktion der S 50 endete mit der Fahrgestell-Nr. 4789535. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1975 || 4100000 || 419041x |- | 1976 || 419364x || 430015x |- | 1977 || 430121x || 443884x |- | 1978 || 444013x || 456814x |- | 1979 || 457392x || 470195x |- | 1980 || 470340x || 4789535 |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |} [[Kategorie:Liste]] c0b5b1b7ec58d190489d2737e44a8057cafa295b Hersteller-Schlüsselnummer 0 19 932 689 2011-05-24T08:21:15Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Die Hersteller - Schlüsselnummer (HSN) wird vom KBA festgelegt. Man findet sie in den Fahrzeugpapieren - mit Ausnahme der originalen DDR Papiere - neben der Angabe des Fahrzeugherstellers. Um sein Fahrzeug bei der [[Versicherung]] anzumelden, braucht man neben dem Nachweis der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] oder Einzelgenehmigung auch die '''Hersteller-Schlüsselnummer''', welche im Versicherungsschein angegeben wird. Welche Nummer die Richtige ist, kann man - falls sich in den Fahrzeugpapieren keine Angabe befindet - dieser Liste entnehmen. *0048 Simson-BSW *6948 Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl *7860 Suhler Fahrzeugwerk GmbH (1991-1999) *9811 Simson GmbH (1999-2002) Neben der Hersteller - Schlüsselnummer gibt es auch noch eine Typschlüsselnummer (TSN), mit welcher sich Typ und Ausführung eines Fahrzeuges identifizieren lassen. [[Kategorie:Recht]] [[Kategorie:Liste]] 7237e833d8d783822c22646edf455111f433a894 Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern 0 224 933 628 2011-05-24T08:37:09Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[Schwalbe|Schwalben]] aller Baureihen zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Die offizielle Produktion der Schwalbe endete mit der Fahrgestell-Nr. 1376640. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || KR 51 || |- | 1964 || 200000 || 236244 |- | 1965 || 236245 || 271650 |- | 1966 || 271651 || 307070 |- | 1967 || 307071 || 343320 |- | || KR 51/1 || |- | 1968 || 343321 || 386360 |- | 1969 || 386361 || 428971 |- | 1970 || 428972 || 477676 |- | 1971 || 477677 || 521011 |- | 1972 || 521012 || 568606 |- | 1973 || 568607 || 618201 |- | 1974 || 618202 || 673600 |- | 1975 || 673601 || 733422 |- | 1976 || 733423 || 793616 |- | 1977 || 793617 || 890300 |- | 1978 || 890301 || 950309 |- | 1979 || 950310 || 1012804 |- | 1980 || 1012805 || 1036000 |- | || KR 51/2 || |- | 1980 || 1036001 || 1070000 |- | 1981 || 1070001 || 1143798 |- | Sperrbereich || 1110000 || 1112000 |- | 1982 || 1143799 || 1192096 |- | 1983 || 1192097 || 1234640 |- | 1984 || 1234641 || 1314640 |- | 1985 || 1314641 || 1363653 |- | 1986 || 1363654 || 1376640 |} [[Kategorie:Liste]] a949dc55b6cbd59c8c7eb77640615b0b5db4f0dc S 53 0 57 934 662 2011-05-24T19:13:59Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Das Simson S 53 ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]]. Die Baureihe wurde Ende der 80er Jahre entwickelt und ab September 1990 gebaut. Die S 53 ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene Mokick dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem ein moderneres Styling, erreicht durch die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Ein wichtiger Unterschied innerhalb der S53 Modelle sind die Versionen mit 50- und 60-km/h-Höchstgeschwindigkeit. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur BRD, wo diese nur 50 km/h betragen durfte (heute 45 km/h). Die 50 km/h Modelle unterscheiden sich unter anderem durch einen um 10° verkürzte Auslass Steuerzeit im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen. Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR verkauft wurden, hätten zwar noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h haben dürfen, ab Ende 1990 wurden aber fast nur noch 50 km/h Versionen in den Handel gebracht. Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der DDR gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein. == siehe auch == [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] e647c110857c84a6f72e251415a0b12c3252d8ed S 70 0 41 936 80 2011-05-24T19:22:18Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki 70cm³-Variante des [[S 51]]. == siehe auch == [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] c3884598cb2319619b4322847f545c9d439ebd86 S 83 0 63 937 131 2011-05-24T19:23:02Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Die '''S 83''' ist die 70cm³-Variante der [[S 53]]. Sie wurde nach der Wende nur in geringen Stückzahlen produziert und ist dementsprechend selten im Straßenverkehr anzutreffen. == siehe auch == [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 5531332548dc8dba5d5df6df3b0af5e3950980d8 SR 4-3 0 40 938 851 2011-05-24T19:25:18Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber heute rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und braucht ein [[Zulassung|amtliches Kennzeichen]]. Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltet sind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt. Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle. Des weiteren bekam der Rahmen des Sperbers eine Stabilisierungsstrebe vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage eingesetzt. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbanden. Dadurch musste der Sperber beim Fahren auf Reserve nicht auf die Seite geneigt werden, um den restlichen Kraftstoff in Anspruch zu nehmen nachdem eine Tankseitentasche leer war. Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht so gut wie erhofft verkaufte (man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperbers (4 Gänge, großer Tank, 25W Lichtanlage) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. == siehe auch == [[Liste der Vogelserie-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] a48ef2f4da7632457d835518bf5bee713cd6fd74 939 938 2011-05-24T19:44:00Z Hallo-stege 31 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber heute rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und braucht ein [[Zulassung|amtliches Kennzeichen]]. Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltet sind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt. Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle. Des weiteren bekam der Rahmen des Sperbers eine Stabilisierungsstrebe vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage eingesetzt. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbanden. Dadurch musste der Sperber beim Fahren auf Reserve nicht auf die Seite geneigt werden, um den restlichen Kraftstoff in Anspruch zu nehmen nachdem eine Tankseitentasche leer war. Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht so gut wie erhofft verkaufte (man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperbers (4 Gänge, großer Tank, 25W Lichtanlage) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert. == siehe auch == [[Liste der SR 4-3 Sperber-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 9a4cec2796c60dac78e8310debc4dd76b26c8d9f SR 4-1 0 35 940 68 2011-05-24T19:44:54Z Hallo-stege 31 /* nach der Wende */ wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-1''' "Spatz" wurde von 1964 bis 1967 in zwei Ausführungen gebaut. Zum einen mit Pedalantrieb (SR 4-1P) und mit [[Kickstarter]] (SR 4-1K). Insgesamt lief der Spatz 30.000 mal vom Suhler Band. Bei diesem Moped/-kick wurden Rahmen, Sitzbank und Tank völlig neu entwickelt, Motor und Vordergabel waren noch vom [[SR 2]], Lenker und Lampe wurden von der neuen Schwalbe "geborgt". Der Spatz zeigt gut die Entwicklung von den besseren Fahrrädern SR 2 zu richtigen Mopeds, die Anordnung von Tank und Sitzbank war - im Gegensatz zu den vorherigen Simson Kleinkrafträdern - schon fast wie beim Motorrad. Der "Spatz" war als Nachfolgemodell des Mopeds [[SR 2|SR 2 E]] das kleinste, ein einsitziges Kleinkraftrad aus der sogenannten [[Vogelserie]] des früheren thüringer Zweiradherstellers VEB Simson aus Suhl. Die Typbezeichnung lautete SR 4-1 mit zusätzlichen Buchstaben zur weiteren Unterscheidung. Es gab ihn in drei verschiedenen Versionen. Eine als Moped mit Tretkurbel und Pedalen (Typ P, für Pedale) sowie zwei als Mokick mit Kickstarter (Typ K (für Kickstarter) bzw. SK (für Simsonmotor + Kickstarter)). Der Spatz wurde im Zeitraum von 1964 bis 1971 (dem Fertigungsbeginn des Simson-Mofas SL1) in einer Gesamtzahl von 152.000 Stück produziert. Er besaß einen fahrtwindgekühlten 50-cm?-Zweitaktmotor (letzte Bezeichnung M52) mit Graugußzylinder und erreichte mit einem handgeschalteten Zweiganggetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Viele Bauteile, Baugruppen und Ersatzteile des Spatz entstammten einem sogenannten [[Baukastensystem]] und wurden gleichermaßen auch in den anderen Fahrzeugen der Vogelserie verbaut. Die recht einfache Fahrzeugelektrik war auf 6 Volt ausgelegt. Die Farbgebung des Spatz entsprach weitgehend der des Mokicks Star (weinrot / grau-grün), wurde aber im ersten Produktionsjahr in geringer Stückzahl auch in braun (maron) oder blau lackiert. Der Ladenpreis (EVP) für den Spatz betrug in der DDR stets 1050,- Ost-Mark. Der Spatz wurde aber auch von der Firma Neckermann, einem Versandhaus, nach Westdeutschland importiert und dort zum Neupreis von 598,- DM verkauft. Diese Fahrzeuge besaßen dann weder Batterie noch Hupe, sondern lediglich eine Fahrradklingel. === nach der Wende === Auch nach der Wende produzierte [[Simson]] ein neues Modell mit dem Namen "Spatz". == siehe auch == [[Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 45e419ab6fffabc4d4d61d731fc54770d06d8e86 Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern 0 324 941 2011-05-24T19:48:08Z Hallo-stege 31 Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wen…“ wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[Vogelserie|SR 4-1 "Spatz"]] || |- | 1964 || 2000000 || 202122x |- | 1965 || 203429x || 204071x |- | 1966 || 207xxxx || 210780x |- | 1967 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1968 || 212833x || 213264x |- | 1969 || 213788x || 214758x |- | 1970 || 215572x || 216333x |- | 1971 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1972 || 217028x || 217131x |- | 1973 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1974 - 1976 || 217411x || 217549x |} [[Kategorie:Liste]] 0095a808f659bc475543cf4cb6aeedc854365c89 Liste der SR 4-3 Sperber-Fahrgestellnummern 0 325 942 2011-05-24T19:58:35Z Hallo-stege 31 Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, w…“ wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-3|Sperber]] || |- | 1966 || 3500000 || 350526x |- | 1967 || 350688x || 351700x |- | 1968 || 352289x || 353388x |- | 1969 || 353710x || 355268x |- | 1970 || 355541x || 356819x |- | 1971 || 357414x || 357761x |- | 1972 || 358372x || 3583980 |- | || Nachserie || |- | 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 3595xxx |} [[Kategorie:Liste]] 08cb9dc9d10dfb9c979f4737478913576c87386f 954 942 2011-05-30T06:30:56Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-3|Sperber]] || |- | 1966 || 3500000 || 350526x |- | 1967 || 350688x || 351700x |- | 1968 || 352289x || 353388x |- | 1969 || 353710x || 355268x |- | 1970 || 355541x || 356819x |- | 1971 || 357414x || 357771x |- | 1972 || 358372x || 3583980 |- | || Nachserie || |- | 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 3595xxx |} [[Kategorie:Liste]] b0de28b280d9f9463c776568721ad6b0959b8105 964 954 2011-07-10T12:17:52Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-3|Sperber]] || |- | 1966 || 3500000 || 350526x |- | 1967 || 350688x || 351700x |- | 1968 || 352289x || 353388x |- | 1969 || 353710x || 355275x |- | 1970 || 355541x || 356819x |- | 1971 || 357414x || 357771x |- | 1972 || 358372x || 3583980 |- | || Nachserie || |- | 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 3595xxx |} [[Kategorie:Liste]] 749f45961b95903f92e49f78d5346a1e620e3a0d SR 4-4 0 84 943 850 2011-05-24T20:01:39Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber".Die Produktion wurde im Jahr 1972 vom Sperber auf Habicht umgestellt. Der Habicht SR 4-4 besitzt einen 50ccm³ Motor mit 3,4 PS und einer bauartbedingen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Für ihn ist, wie bei allen anderen Modellen mit 50 cm³ und eine bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, der M Führerschein von Nöten. Der Rahmen des Habichts basiert auf dem Sperberrahmen. Beim Habicht entfällt jedoch das Luftsaugrohr, welches im Sperber den unter dem Tank sitzenden Luftfilter mit dem Vergaser verbindet. Aus diesem Grund lässt sich ohne Einsatz der Flex auf einem Sperberrahmen kein Habicht aufbauen. Der SR 4-4 verfügt über ein Hydraulisch gedämpftes Fahrwerk. Die Fußrasten für den Sozius waren im Gegensatz zum SR 4-2 "Star" am Rahmen befestigt und nicht an der Hinterradschwinge. Der Motor des Habicht war der [[M53 | M54/11 KFL]] mit 4 Gängen. Er besitzt einen Leerlaufkontakt sowie eine 4 Lamellen Kupplung. Der Zylinder des Habichts wurde vom SR 4-2/1 "Star" übernommen. Mit dem Zylinder wurde auch der Vergaser 16N1-6 sowie der Luftfilter mitsamt Luftberuhigungskasten übernommen. Die Kühlung übernimmt ein Lüfterrad, welches auf dem Polrad festgeschraubt ist. Die Luftführung wird wie bei dem Modell Star von den Luftführungsdeckeln Lichtmaschinenseitig übernommen. Die Zündung wurde vom SR 4-3 "Sperber" übernommen. Sie verfügt über eine außenliegende 12V Zündspule sowie eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt. Er besitzt eine Batterie mit 6Volt und 4,5 Ah welche Strom für Hupe und die beiden 18 Watt Lenkerblinker liefert. Anfangs wurde der Kraftstoffbehälter mit großem Tankeinfüllstutzen und Ausgleichsrohren und 9,5 Liter Fassungsvermögen vom Sperber übernommen. Später änderte man den Tankeinfüllstutzen auf einen Mopedeinfüllstutzen mit einem Durchmesser von 40 mm. Später entfielen auch noch die Ausgleichsrohre, welche die beiden Seitentaschen des Tanks miteinander verbinden. Die Folge war, dass man im Reservebetrieb das Moped stark nach Links neigen musste, um die vollen 1,5 Liter Kraftstoffreserve ausnutzen zu können. Ausgeliefert wurde der Habicht nur in olivgrün. Im Jahr 1972 gab es an der Seite des Habicht eine weiße Habichtsilhouette auflackiert. Diese wurde dann 1973 durch ein farbiges Wasserabziehbild ersetzt. Er wurde von 1972 bis 1974 gebaut und es gab nur eine Stückzahl von 77 200. Die Exportvariante des Habicht nannte man "Star de Luxe". Dieser wurde mit einer roten Lackierung verkauft. Leider ist dieser so selten, das nicht einmal ein Foto von ihm existiert! Er war bis zum Serienauslauf 1974 eines der beliebtesten Kleinkrafträder. == siehe auch == [[Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 94061285be8028ecf9772c4b3a5c7e653f88627c Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern 0 326 944 2011-05-24T20:08:21Z Hallo-stege 31 Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, w…“ wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-4|Habicht]] || |- | 1971 || 3650000 || 3650xxx |- | 1972 || 365024x || 365916x |- | 1973 || 366324x || 368640x |- | 1974 || 369411x || 372149x |- | 1975 || 3728530 || 3729471 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3729471 || 37428xx |} [[Kategorie:Liste]] 214e945be092cebdb99d92b322c45ab8652bc823 945 944 2011-05-24T20:08:48Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-4|Habicht]] || |- | 1971 || 3650000 || 3650xxx |- | 1972 || 365024x || 365916x |- | 1973 || 366324x || 368640x |- | 1974 || 369411x || 372149x |- | 1975 || 3728530 || 3729471 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37428xx |} [[Kategorie:Liste]] 1f96984f5ef2d2da41c26f9111b8e5a8621b5b28 957 945 2011-06-17T21:47:27Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-4|Habicht]] || |- | 1971 || 3650000 || 3650xxx |- | 1972 || 365024x || 366078x |- | 1973 || 366324x || 368640x |- | 1974 || 369411x || 372149x |- | 1975 || 3728530 || 3729471 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37428xx |} [[Kategorie:Liste]] 7963f1bc408b5e7aed59c1c0c4c7688c380c1967 SR 80 0 79 946 166 2011-05-24T20:18:41Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Der '''SR 80''' ist die 70cm³-Variante des [[SR 50]]. == siehe auch == [[Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] a2baedfcb0a3e20225d6b4aa2a583843e8764dbc SR 50 0 32 947 702 2011-05-24T20:19:26Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki [[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] bzw. M542 zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war. ==Vorwende== Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR 50 N, SR 50 B3, SR 50 B4, SR 50 C und SR 50 CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten eine Langschwinge mit, in einigen Versionen verstellbare,Federbeine. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken, welcher bis 3 kg trägt und eine Helmhalterung, die den Helm durch die Lenkerposition bei verschlossenem Lenkerschloss vor Diebstahl schützen soll. Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Einzige offensichtliche Änderung am Motor ist die Leerlaufanzeige und die veränderte Gehäuseform für die Elektrostarter-Motoren. Als Folge der direkten Übernahme ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge. Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1991 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet. == siehe auch == [[Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] b2fdfbe381950449c3bf46671f4d8ba749f35f75 Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern 0 327 948 2011-05-24T20:35:28Z Hallo-stege 31 Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu be…“ wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die SR 80 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1986 || 8000000 || 803281x |- | 1987 || 803284x || 806079x |- | 1988 || 807772x || 812803x |- | 1989 || 813167x || 815852x |- | 1990 || 818525x || 819007x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1991 || - || - |- | 1992 || - || - |- | 1992 || - || - |- | 1993 || - || - |- | 1994 || 822885x || 823021x |- | 1994 - WMI|| WSU2R00V1RS000001 || WSU2R00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2R00V1SS000001 || WSU2R00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2R00V1TS000001 || WSU2R00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2R00V1VS000001 || WSU2R00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2R00V1WS000001 || WSU2R00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2R00V1XS000001 || WSZ2R00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V1YS000001 || WSZ2R00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V10S000001 || WSZ2R00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2R00V11S000001 || WSZ2R00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] f81291ebcbeaa260b3ebd284086f081c3b3072bf 952 948 2011-05-29T21:56:26Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die SR 80 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1986 || 8000000 || 803281x |- | 1987 || 803284x || 806079x |- | 1988 || 807772x || 812803x |- | 1989 || 813167x || 815852x |- | 1990 || 818525x || 820809x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1991 || - || - |- | 1992 || - || - |- | 1992 || - || - |- | 1993 || - || - |- | 1994 || 822885x || 823021x |- | 1994 - WMI|| WSU2R00V1RS000001 || WSU2R00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2R00V1SS000001 || WSU2R00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2R00V1TS000001 || WSU2R00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2R00V1VS000001 || WSU2R00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2R00V1WS000001 || WSU2R00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2R00V1XS000001 || WSZ2R00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V1YS000001 || WSZ2R00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V10S000001 || WSZ2R00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2R00V11S000001 || WSZ2R00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] 10624b590b53da8a0b1123734824d7d564baec2d 959 952 2011-06-18T21:55:30Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die SR 80 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1986 || 8000000 || 803281x |- | 1987 || 803284x || 807528x |- | 1988 || 807772x || 812803x |- | 1989 || 813167x || 815852x |- | 1990 || 818525x || 820809x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1991 || - || - |- | 1992 || - || - |- | 1992 || - || - |- | 1993 || - || - |- | 1994 || 822885x || 823021x |- | 1994 - WMI|| WSU2R00V1RS000001 || WSU2R00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2R00V1SS000001 || WSU2R00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2R00V1TS000001 || WSU2R00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2R00V1VS000001 || WSU2R00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2R00V1WS000001 || WSU2R00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2R00V1XS000001 || WSZ2R00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V1YS000001 || WSZ2R00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V10S000001 || WSZ2R00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2R00V11S000001 || WSZ2R00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] ab955b533f00e064496e9a369851ca4496a781d3 SR 4-2 0 170 949 849 2011-05-24T20:39:59Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Der '''SR 4-2''' ''Star'' ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] aus dem Hause Simson und war das meistverkaufte Modell der [[Vogelserie]]. Die Produktion begann im Herbst 1964. Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden über 500 000 Stück verkauft. Viele Teile stammten aus dem [[Baukastensystem]] der Vogelserie, welche auch an der Schwalbe, sowie weiteren Simson-Kleinkrafträdern gleichermaßen verwendet wurden. Neben Rädern, Sitzbank, Lenker, Elektrik und einigem mehr war das natürlich auch der gebläsegekühlte Zweitaktmotor [[M53|M53 KFL]]. Als ab 1968 der weiterentwickelte Motor M53/1KFL eingebaut wurde, änderte sich auch die Typbezeichnung des Stares in SR 4-2/1. Wie die meisten Simson-Kleinkrafträder erreichte der Star eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 km/h. Lackiert wurde er während des gesamten Produktionszeitraumes stets, ebenso wie der [[SR 4-1|Spatz]] in einem dunklen Weinrot (Farbton etwa RAL 3004, Werksbezeichnung ''bordo'') mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Tank, Rücklichthalter und Lenkerschale. Einige frühe Exemplare erhielten statt ''bordo'' eine Lackierung in der vom SR1 und SR2 bekannten Farbe ''maron'' Der Ladenpreis (EVP) des Star lag bei 1200,- Mark der DDR. == siehe auch == [[Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 3436d1f711683458672fcad84457521c4cd44e00 Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern 0 328 950 2011-05-24T20:55:28Z Hallo-stege 31 Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn…“ wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || SR 4-2 || |- | 1964 || 3000000 || 300579x |- | 1965 || 300815x || 300815x |- | 1966 || 302367x || 303621x |- | 1967 || 305284x || 3068070 |- | || SR 4-2/1 || |- | 1968 || 3068071 || 31001xx |- | 1969 || 311709x || 316038x |- | 1970 || 317681x || 320882x |- | 1971 || 32200xx || 327522x |- | 1972 || 328552x || 335366x |- | 1973 || 33638xx || 344615x |- | 1974 || 345192x || 352230x |- | 1975 || 352840x || 3533231 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx |} [[Kategorie:Liste]] a31f784f69921a6d74e0d29d3ad7bf4069712a93 960 950 2011-07-03T19:01:40Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || SR 4-2 || |- | 1964 || 3000000 || 300579x |- | 1965 || 300815x || 300815x |- | 1966 || 302367x || 303621x |- | 1967 || 305284x || 3068070 |- | || SR 4-2/1 || |- | 1968 || 3068071 || 31001xx |- | 1969 || 311709x || 316038x |- | 1970 || 317681x || 320882x |- | 1971 || 32200xx || 327522x |- | 1972 || 328552x || 335366x |- | 1973 || 33638xx || 344615x |- | 1974 || 345192x || 352533x |- | 1975 || 352840x || 3533231 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx |} [[Kategorie:Liste]] f50af465b6210de9d9d17f3c273bfbb00bef1ad2 965 960 2011-07-11T19:42:32Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || SR 4-2 || |- | 1964 || 3000000 || 300579x |- | 1965 || 300815x || 300815x |- | 1966 || 302367x || 303621x |- | 1967 || 304497x || 3068070 |- | || SR 4-2/1 || |- | 1968 || 3068071 || 31001xx |- | 1969 || 311709x || 316038x |- | 1970 || 317681x || 320882x |- | 1971 || 32200xx || 327522x |- | 1972 || 328552x || 335366x |- | 1973 || 33638xx || 344615x |- | 1974 || 345192x || 352533x |- | 1975 || 352840x || 3533231 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx |} [[Kategorie:Liste]] 112e9d4d1f07b9f3876598f4069cf43df18ee711 Vergaser 16N1 0 3 951 559 2011-05-27T12:02:30Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage. Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen. == Merkmale == Die einzelnen Modelle des 16N1 unterscheiden sich in vielen Kleinigkeiten, die sich nicht allein auf wechselbare Details wie Düsenbestückung oder Teillastnadelstellung beschränken. Daher ist es meist nicht möglich, ein Modell in das andere zu "verwandeln". == Wartung == === Einstellung === [[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft. Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts. === Reinigung === Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen. === Überlauf und Schwimmernadelventil === Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben. *Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also **zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...) **undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher") **an den Metallzungen falsch eingestellt **an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt. *Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht. *Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt. '''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht: *Vergaser ausbauen und auseinandernehmen *Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken. *Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht. *Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.) *Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein. Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen. == Siehe auch == [[Datenblatt Vergaser 16N1]]<br> [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Vergaser]] fe24ea91a50f666f395c1fd955c64bb6db586fab Hycomat 0 329 956 2011-06-15T21:01:10Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Hycomat ist die automatische Kupplung in einer speziellen, für Behinderte gebauten Version des Trabant. Fälschlicherweise wird die automatische Kupplung in den…“ wikitext text/x-wiki Hycomat ist die automatische Kupplung in einer speziellen, für Behinderte gebauten Version des Trabant. Fälschlicherweise wird die automatische Kupplung in den Motoren M53/11 AR der Schwalbe KR51/1 S und in der DUO oftmals auch so bezeichnet. db05f44a941dac12676c9a7ced3e6810b590c19b Glaskugel 0 330 961 2011-07-05T17:57:01Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, Probleme auch ohne genaue Beschreibung sofort …“ wikitext text/x-wiki Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, Probleme auch ohne genaue Beschreibung sofort und präzise zu bestimmen. Auch unter Hellsehern und Astrologen erfreut sie sich großer Beliebtheit. Für ordnungsgemäße Funktion der Glaskugel sind regelmäßige Warzungsarbeiten (Kalibrierung etc.) bei weisen Hexenmeistern auf Blocksberg notwendig, was sich durch die langen Versandzeiten negativ auf die allgemeine Verfügbarkeit dieses Hilfsmittels auswirkt. Es ist also bei Nichtvorhandensein einer Glaskugel dringend geboten, technische Probleme präzise unter Nennung des Fahrzeugmodells und der Symptome zu beschreiben. [[Kategorie:Jokus]] a941b79cb8a3decdd682b07d40ef67513a4cb3bb 962 961 2011-07-05T17:58:32Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, technische Probleme ohne genaue Beschreibung sofort und präzise zu bestimmen. Auch unter Hellsehern und Astrologen erfreut sie sich großer Beliebtheit. Für ordnungsgemäße Funktion der Glaskugel sind regelmäßige Wartungsarbeiten (Kalibrierung etc.) bei weisen Hexenmeistern auf Blocksberg notwendig, was sich durch die langen Versandzeiten negativ auf die allgemeine Verfügbarkeit dieses Hilfsmittels auswirkt. Es ist also bei Nichtvorhandensein einer Glaskugel dringend geboten, technische Probleme präzise unter Nennung des Fahrzeugmodells und der Symptome zu beschreiben. [[Kategorie:Jokus]] d5efe25ab624af6d0363db7a32df97ad5e1e557e 963 962 2011-07-05T20:39:00Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, technische Probleme ohne genaue Beschreibung sofort und präzise zu bestimmen. Auch unter Hellsehern und Astrologen erfreut sie sich großer Beliebtheit. Für ordnungsgemäße Funktion der Glaskugel sind regelmäßige Wartungsarbeiten (Kalibrierung etc.) bei weisen Hexenmeistern auf dem Blocksberg notwendig, was sich durch die langen Versand- und Wartezeiten negativ auf die allgemeine Verfügbarkeit dieses Hilfsmittels auswirkt. Es ist also bei Nichtvorhandensein einer Glaskugel dringend geboten, technische Probleme präzise unter Nennung des Fahrzeugmodells und der Symptome zu beschreiben. [[Kategorie:Jokus]] 4f4080c5f349b7ded29abcb954fbaed1ec9ef65d Schloss 0 331 966 2011-07-17T19:09:52Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „Bei den '''Lenker- und Sitzbankschlössern''' der Simson-Fahrzeuge handelt es sich um einfache Zylinderschlösser. Der auch als ''Zündschloss'' bekannte [[Zündl…“ wikitext text/x-wiki Bei den '''Lenker- und Sitzbankschlössern''' der Simson-Fahrzeuge handelt es sich um einfache Zylinderschlösser. Der auch als ''Zündschloss'' bekannte [[Zündlichtschalter]] wird hier nicht behandelt. Sowohl Lenker- als auch Sitzbankschloss für die Schwalbenmodelle sind im Nachkauf recht teuer.Oft bekommt man diese Schlösser beim Kauf einer [[Schwalbe]] zwar dazu, aber meist fehlt der passende Schlüssel. Möglichkeiten, diese Schlösser wieder gangbar zu machen bzw. neue Schlüssel zu feilen, sollen hier beschrieben werden. ==Prinzipieller Aufbau der Zylinderschlösser== [[Datei:Schloss.jpg|thumb|Zylinderschloss im Querschnitt]] [[Datei:Schluessel.jpg|thumb|Zylinderschloss geöffnet]] In den Schnittzeichnungen sieht man sofort die Funktionsweise eines solchen Schlosses: In den vier Gehäusebohrungen sitzen die vier Gehäusestifte (rot), die durch Federn ständig auf den Kern drücken. Steckt kein oder ein falscher Schlüssel im Schloss, so fluchten die Trennlinien zwischen Kernstiften (grau) und Gehäusestiften (rot) nicht mit der Scherlinie zwischen Zylinder und Gehäuse und der Zylinder lässt sich nicht drehen. Alle Zylinderschl&ouml;sser der Schwalbe besitzen vier Stiftreihen. ==Zerstörungsfreier Ausbau der Schlösser== Sitzen die Schl&ouml;sser noch (abgeschlossen) in den Führungen des Rahmens, so kann man sie ohne Gewalt entfernen, indem man das Halteplättchen für die Stiftfedern (dunkelgelb) mit einem kleinen Schlitzschraubendreher vorsichtig längs aus seiner Führung schlägt. Dabei unbedingt darauf achten, die herausspringenden winzigen Federn und Stifte aufzufangen, da diese unter Spannung stehen! Sind alle Stifte herausgefallen, sollte sich der Zylinder ohne Probleme im Gehäuse drehen und sich dann das gesamte Schloss entfernen lassen. ===Anfertigung eines Ersatzschlüssels=== Hat man keinen Schlüssel für die Schlösser, bleibt einem nur der Weg, sich selber einen Schlüssel entsprechend den Längen der einzelnen Kernstifte zu feilen. Schlüsselrohlinge werden von diversen Händlern für wenig Geld angeboten. ===Anpassen eines Schlosses an einen vorhandenen Schlüssel=== Besitzt man noch einen Schlüssel, kann man versuchen, die Kernstifte so anzuordnen, dass der ursprünglich falsche Schlüssel nun passt. Eventuell kann man sich auch passende Kern- und Gehäusestifte selber anfertigen (zum Beispiel aus einem Stück dicken Drahtes gleicher Stärke). [[Kategorie:Bauteil]] ee748c08d1cc0823aac1aa3eb43444a7273ffd6f Datei:Schloss.jpg 6 332 967 2011-07-17T19:10:48Z Prof 28 Schema eines Zylinderschlosses. wikitext text/x-wiki Schema eines Zylinderschlosses. 593501499022fa16fa120881c5ff4a503cb45988 Datei:Schluessel.jpg 6 333 968 2011-07-17T19:11:30Z Prof 28 Zylinderschloss geöffnet wikitext text/x-wiki Zylinderschloss geöffnet fc1f1757f5679c1a67ca4ed749830fbab39ff57f Lenkerschloss 0 334 969 2011-07-17T19:13:23Z Prof 28 Weiterleitung nach [[Schloss]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Schloss]] 8a8a974e55d321295c2daa83c3469dad4744f805 Sitzbankschloss 0 335 970 2011-07-17T19:13:45Z Prof 28 Weiterleitung nach [[Schloss]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Schloss]] 8a8a974e55d321295c2daa83c3469dad4744f805 M53 0 22 971 848 2011-07-17T19:16:46Z Prof 28 /* Erstentwicklung (/0) */ wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Konstruktionsmerkmale== Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber. Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS). Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden. Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein. Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ-Vergaser]]. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe [[Vergaser 16N1|BVF 16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter: *Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. *Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 2287126af8b8ffa11034431025404b2ce56e1009 Auspuff 0 336 972 2011-07-17T19:29:18Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]] Der Auspuff muss immer frei sein. [[Kategorie:Bauteil]]“ wikitext text/x-wiki [[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]] Der Auspuff muss immer frei sein. [[Kategorie:Bauteil]] 5fc8819f7751d059b75475c4491f2e9cf927c458 973 972 2011-07-17T19:29:29Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]] Der '''Auspuff''' muss immer frei sein. [[Kategorie:Bauteil]] 58beecc0d13492b5d194bed90946bee6b930197b Datei:Auspuff SR50.jpg 6 337 974 2011-07-17T19:30:03Z Prof 28 Auspuff am SR 50 im Schnitt wikitext text/x-wiki Auspuff am SR 50 im Schnitt 5b3d974e16b799461c01621e8bd9e052a48386a1 Auspuff 0 336 975 973 2011-07-17T19:31:17Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]] Der '''Auspuff''' muss immer frei sein. Die Verbindung zum [[Zylinder]] stellt der [[Krümmer]] her. [[Kategorie:Bauteil]] 8167d6dc4627e98fc54b4a272e988bfc75020243 Federbein 0 301 976 871 2011-07-17T19:33:20Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|thumb|Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Bild der Dämpferenden *Instandsetzung ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Bild der Dämpferenden *Funktoinsprinzip ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? 808e81ce88599e8002b7d5b94a6521d952cef81b Datei:Federbein Schnitt.jpg 6 338 977 2011-07-17T19:33:42Z Prof 28 Federbein im Schnitt wikitext text/x-wiki Federbein im Schnitt 535aec791f0296aa89de43bcffe95212effa3fea Reifenluftdruck 0 177 978 417 2011-07-18T08:21:08Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Ventil.jpg]] Es ist wichtig, regelmäßig den '''Reifenluftdruck''' zu überprüfen, weil der [[Reifen]] auf der Felge wandert, wenn der Druck zu gering ist. Lauf Betriebsanleitung muss der Druck auf dem Vorderrad 1,25 bar betragen, auf dem Hinterrad 1,5 bar, bei Soziusbetrieb 2,5 bar. Mehr ist auf jeden Fall weniger schädlich als zu wenig. Das Bild zeigt links gleich zwei häufige Fehler: * es fehlt die Ventilkappe, die das Eindringen von Dreck verhindern soll * die Mutter ist bis unten auf die Felge geschraubt Das Bild in der Mitte zeigt eine popelige Plastikkappe, besser als nix und man sieht, was passiert, wenn der Reifen auf der Felge gewandert ist: das Ventil steht schräg. Ob das im ersten Bild auch passiert ist, kann man nicht erkennen, da die festgeschraubte Mutter das Ventil zwangsweise senkrecht hält. Das Bild rechts zeigt den Sollzustand: eine gute Ventilkappe aus Metall und das Ventil steht senkrecht auf der Felge. Die Mutter ist gegen die Kappe leicht gekontert. Jetzt kann man durch einfache Sichtprüfung erkennen, wenn der Reifen zu wandern beginnt. Erste Abhilfe: unverzüglich den Reifenluftdruck erhöhen. Bei nächster Gelegenheit muss man die Fehlstellung korrigieren. Das geht auch ohne Radausbau: * Luft ablassen * Reifen ringsrum mit den Händen ins Felgenbett drücken, dass die Reifenflanken nicht mehr gegen das Felgenhorn drücken. * Mit einer Hand in die Speichen greifen, mit der anderen den Reifen so gegen die Felge verdrehen, dass das Ventil wieder senkrecht steht. * Luft aufpumpen [[Kategorie:Wartung]] d45a1d70fe43bebd8b6d0d592741dddb1c566371 Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern 0 326 979 957 2011-07-20T13:36:02Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-4|Habicht]] || |- | 1971 || 3650000 || 3650xxx |- | 1972 || 365024x || 366218x |- | 1973 || 366324x || 368640x |- | 1974 || 369411x || 372149x |- | 1975 || 3728530 || 3729471 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37428xx |} [[Kategorie:Liste]] 3b7428d1f1b1a20faf6a276c1ae24fe8260b1ee8 Schloss 0 331 980 966 2011-07-20T21:58:54Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Bei den '''Lenker- und Sitzbankschlössern''' der Simson-Fahrzeuge handelt es sich um einfache Zylinderschlösser. Der auch als ''Zündschloss'' bekannte [[Zündlichtschalter]] wird hier nicht behandelt. Sowohl Lenker- als auch Sitzbankschloss für die Schwalbenmodelle sind im Nachkauf recht teuer.Oft bekommt man diese Schlösser beim Kauf einer [[Schwalbe]] zwar dazu, aber meist fehlt der passende Schlüssel. Möglichkeiten, diese Schlösser wieder gangbar zu machen bzw. neue Schlüssel zu feilen, sollen hier beschrieben werden. Die Urfassung dieses Artikels stammt von SwallowKing, dem wir hierfür herzlich danken. ==Prinzipieller Aufbau der Zylinderschlösser== [[Datei:Schloss.jpg|thumb|Zylinderschloss im Querschnitt]] [[Datei:Schluessel.jpg|thumb|Zylinderschloss geöffnet]] In den Schnittzeichnungen sieht man sofort die Funktionsweise eines solchen Schlosses: In den vier Gehäusebohrungen sitzen die vier Gehäusestifte (rot), die durch Federn ständig auf den Kern drücken. Steckt kein oder ein falscher Schlüssel im Schloss, so fluchten die Trennlinien zwischen Kernstiften (grau) und Gehäusestiften (rot) nicht mit der Scherlinie zwischen Zylinder und Gehäuse und der Zylinder lässt sich nicht drehen. Alle Zylinderschl&ouml;sser der Schwalbe besitzen vier Stiftreihen. ==Zerstörungsfreier Ausbau der Schlösser== Sitzen die Schl&ouml;sser noch (abgeschlossen) in den Führungen des Rahmens, so kann man sie ohne Gewalt entfernen, indem man das Halteplättchen für die Stiftfedern (dunkelgelb) mit einem kleinen Schlitzschraubendreher vorsichtig längs aus seiner Führung schlägt. Dabei unbedingt darauf achten, die herausspringenden winzigen Federn und Stifte aufzufangen, da diese unter Spannung stehen! Sind alle Stifte herausgefallen, sollte sich der Zylinder ohne Probleme im Gehäuse drehen und sich dann das gesamte Schloss entfernen lassen. ===Anfertigung eines Ersatzschlüssels=== Hat man keinen Schlüssel für die Schlösser, bleibt einem nur der Weg, sich selber einen Schlüssel entsprechend den Längen der einzelnen Kernstifte zu feilen. Schlüsselrohlinge werden von diversen Händlern für wenig Geld angeboten. ===Anpassen eines Schlosses an einen vorhandenen Schlüssel=== Besitzt man noch einen Schlüssel, kann man versuchen, die Kernstifte so anzuordnen, dass der ursprünglich falsche Schlüssel nun passt. Eventuell kann man sich auch passende Kern- und Gehäusestifte selber anfertigen (zum Beispiel aus einem Stück dicken Drahtes gleicher Stärke). [[Kategorie:Bauteil]] 33e48798be3b919a69dba10b8f4f773fe82a66ff Normteil 0 196 981 567 2011-07-23T17:53:04Z Prof 28 wikitext text/x-wiki '''Normteile''' sind standardisierte Bauteile von Maschinen und Geräten. Bei der Konstruktion muss auch aus Kostengründen immer darauf geachtet werden, dass möglichst viele Teile "von der Stange" eingesetzt werden. Sie müssen nicht speziell für ein Modell angefertigt werden, sondern können nach Katalog ausgesucht und zugekauft werden. Zumeist gibt es auch nicht nur einen Lieferanten, was die Preisverhandlungen interessanter macht. Auch für den Betrieb und die Reparatur ist es günstig, wenn man möglichst viele Ersatzteile überall im Fachhandel kaufen kann und nicht in jedem Fall auf einen Simson-Händler angewiesen ist. Auch hier hat der Endverbraucher die Chance, einen besseren Preis oder eine bessere Qualität zu erzielen, indem er den "richtigen" Laden wählt. In den Simson-Fahrzeugen verwendete Normteile sind: * Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben * [[Ausgleichsscheibe|Ausgleichsscheiben]] * [[Lager|Kugellager und Nadellager]] * [[Wellendichtring|Wellendichtringe]] * [[Scheibenfeder|Scheibenfedern]] * Antriebskette Üblicherweise nicht als Normteil bezeichnet, aber handelsüblich sind: * Glühlampen und Sicherungen * [[Batterie]] * [[Zündkerze]] und [[Kerzenstecker]] * [[Reifen]] und Schläuche * Felgen und Speichen Man kauft dann z.B. keinen "Wellendichtring für die Kurbelwelle der S51 rechts", sondern bestellt einen "Wellendichtring 20 x 47 x 7 Viton" und kann bei Aushändigung gleich nachprüfen, ob der Verkäufer das richtige rausgesucht hat. ==siehe auch== [[Baukastensystem]] [[Kategorie:Bauteil]] cc06c57219943a42ab1952edbe3dd7a106d32ff4 Hycomat 0 329 982 956 2011-07-23T17:57:19Z Prof 28 wikitext text/x-wiki '''Hycomat''' ist die Bezichnung der automatischen Kupplung in einer speziellen, für Behinderte gebauten Version des Trabant. Fälschlicherweise wird die automatische Kupplung in den Motoren [[M53|M53/11 AR]] der Schwalbe [[KR 51/1|KR 51/1 S]] und in der [[Duo|DUO]] oftmals auch so bezeichnet. 64f314bc21cfcdb11e53611b41a52a15ca48b301 S 51 0 33 983 640 2011-07-23T18:07:40Z Prof 28 /* Varianten */ wikitext text/x-wiki Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer. ==Varianten== Die S 51 wurde in einer kaum zu überblickenden Vielzahl von Varianten gefertigt. ===S 51 N=== Wie schon beim S 50 bezeichnet das N-Modell die einfachste Variante ohne Blinker und [[Batterie]]. Auch auf ein [[Zündschloss]] wurde verzichtet. ===S 51 B=== ====S 51 B 1-3==== Unterbrecherzündung, drei Gänge ====S 51 B 1-4==== Unterbrecherzündung, vier Gänge ====S 51 B 2-4==== Elektronikzündung, vier Gänge ===S 51 C=== Comfort ===S 51 E=== Enduro in mehreren Varianten ===S 51/1=== Varianten ab 1987 ===S 70=== Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war. Nachfolger der S 51 war die [[S 53]]. == siehe auch == [[Datenblatt S 51|Datenblatt]]<br> [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 32a8276e7d2e2a0531def1cbad4b4a49d62220c1 Leitungsverbinder 0 165 984 397 2011-07-23T18:09:58Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:Leitungsverbinder.jpg|thumb|Leitungsverbinder]] In einigen Simson-Modellen mit umfangreicherer [[Allgemeines zur Simson-Elektrik|Elektrik]] werden '''Leitungsverbinder''' eingesetzt, um mehrere Kabel trennbar miteinander zu verbinden. Diese Leitungsverbinder können je nach Bedarf unterschiedlich mit zwei- oder vierpoligen Steckverbindern ausgerüstet werden. Die Bestückung kann nach Zerlegen des Leitungsverbinders auch selber verändert werden. Bei einer NeuverKabelung ist deshalb darauf zu achten, welche Steckverbinder und wo sie im Leitungsverbinder angeordnet sind, weil man sonst leicht Probleme bekommen kann. Wird z.B. ein vierpoliger Steckverbinder für zwei zweipolige gehalten, gibt es eine nicht gewünschte elektrische Verbindung oder gar einen Kurzschluss. [[Kategorie:Elektrik]] b191a625d11783eb4b9dedbe7f73e430914d146c Teillastnadel 0 111 985 561 2011-07-23T18:12:25Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Die '''Teillastnadel''' ist ein Bauteil des [[Vergaser|Vergasers]] und reguliert zusammen mit der [[Nadeldüse]] die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben, in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden. ==Daten nach Fahrzeug== ===Schwalbe=== Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen ===Vogelserie=== Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen ===Mopeds=== S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. ==Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln== Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. (Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv) ==Identifikation der BVF Teillastnadeln== Da es ja unzählige Varianten der einzelnen Teillastnadeln gibt (mit Rillen,ohne Rillen,mit Bezeichnung,ohne Bezeichnung...) habe ich mal die Nadeln gemessen,damit man diese,wenn sie zu Hause rumliegen,auch zuordnen kann.<br/> Gemessen habe ich von unten bis zur untersten Kerbe.Die Maße können, je nach Hersteller, bis zu 0,2mm variieren. N1-8 Bezeichnung: 09 oder 2A521 :38,3mm N1-11 Bezeichnung: 10 oder 2A511: 36,8mm N1-12 und N1-5 Bezeichnung: 08 oder 2A512: 36,2mm N1-1,N1-3 und N1-6 Bezeichnung: 04 oder 2A413: 39,4mm Die Nadeln der 3-er Serie (2B511)sind alle gleich und leicht zu erkennen,da dort die Kerben etwa mittig liegen. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 07d0fa00d6900a93e3ed1bfea3acbbe3dc65fac8 Motorrad 0 145 986 693 2011-07-23T18:16:41Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Ein '''Motorrad''' ist nach den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ [[Hubraum]]. Die Lücke zum geschwindigkeitsbegrenzten [[Kleinkraftrad]] das maximal 50 cm³ haben darf, schliesst das [[Leichtkraftrad]]. Mit der [[AWO 425]] hatte auch [[Simson]] in seinen frühen Jahren ein Motorrad im Angebot. [[Kategorie:Recht]] a7311c38f0a54f499f03dfa6b54c1bdd1b105d4d Senfglasmethode 0 67 987 409 2011-07-23T18:18:32Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des [[Schwimmer|Schwimmerstandes]] im [[Vergaser]] zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird. [[Datei:senfglas1.jpg|miniatur|links]]Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht. [[Datei:senfglas2.jpg|miniatur|links]] Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird. Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten. Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.) Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über! Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss. [[Datei:schwimmer.jpg|links]] Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe. Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen. [[Kategorie:Wartung]] [[Kategorie:Vergaser]] f7ab7615d2ba39ad3f85f35f44e818dd84e20123 Vergaser 0 5 988 646 2011-07-23T18:29:28Z Prof 28 /* Verwendete Vergaser */ wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig. == Funktionsweise == Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]]. == Verwendete Vergaser == *[[NKJ-Vergaser]] *[[Vergaser 16NK]] *[[Vergaser 16N1|16N1]] *[[Vergaser 16N3|16N3]] *[[BING]] == Reinigung == Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemischzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/> Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/> Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Benzinversorgung]] [[Kategorie:Vergaser]] e182cbf4af44aa50dbccf550dc64ca3ffbd50d17 989 988 2011-07-23T18:29:52Z Prof 28 /* Verwendete Vergaser */ wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig. == Funktionsweise == Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]]. == Verwendete Vergaser == *[[NKJ-Vergaser]] *[[Vergaser 16NK|16NK]] *[[Vergaser 16N1|16N1]] *[[Vergaser 16N3|16N3]] *[[BING]] == Reinigung == Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemischzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/> Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/> Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Benzinversorgung]] [[Kategorie:Vergaser]] ff58c05c2c6e73c7f2b4145fe0230f2883e8c9c6 Primärtrieb 0 294 990 835 2011-07-23T19:52:09Z Prof 28 wikitext text/x-wiki [[Datei:primaertrieb_m53.jpg|200px|thumb|right|Der Primärtrieb eines M53]] Als '''Primärtrieb''' wird die erste feste Untersetzungsstufe im [[Motor]] bezeichnet, welche die Rotation der [[Kurbelwelle]] auf den [[Kupplung|Kupplungskorb]] überträgt. Bei allen Simson Motoren geschieht dies durch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung schrägverzahntes] Zahnradpaar. ==Montagehinweise== [[Datei:primaertrieb_markierung.jpg|200px|thumb|right|Stellungsmarkierung]] Wie alle Zahnradpaare laufen auch die Räder des Primärtriebs sich aufeinander ein. Die Besonderheit bei den meisten Simsons (ausser S70 und Kr51/1S) ist, dass die Übersetzung nicht [http://de.wikipedia.org/wiki/Teilerfremd teilerfremd] ist, und in regelmäßigen Abständen somit immer die selben Zähne aufeinander treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor dem Ausbau einer Komponente des Primärtriebs die Stellung der Zahnräder zueinander mit einer Reißnadel oder einem Körner zu markieren. Auf diese Weise kann man den Primärtrieb hinterher in der bereits eingelaufenen Konfiguration wieder zusammensetzen. Macht man dies nicht, heult der Primärtrieb nach der erneuten Montage unter Last. Sollte ein Bauteil des Primärtriebes defekt sein, so ist immer Primärritzel '''und''' Kupplungskorb zusammen zu tauschen. Neuteile müssen sich natürlich erst einlaufen und werden die ersten 200-300km Geräusche machen. ==Mögliche Schäden== [[Datei:Kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|200px|thumb|right|Verschlissenes Gleitlager]] Die Zähne selbst können [http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting] aufweisen. Des weiteren kann aufgrund unsachgemäßer Montage die Nut im Primärritzel beschädigt sein. Am Kupplungskorb ist auf [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kupplung#Zusammenbau korrektes Axialspiel] und (beim M53) den Zustand der Gleitlagerbuchse zu achten. Ein Kupplungskorb mit vermackten Anlagekanten für die Reiblamellen ist zu ersetzen. Gute Fotos von Zähnen mit Pitting gibt es [http://www.stork-gears.com/site/en/services_gearbox_maintenance_lubrication_analysis.php hier.] b3901c31b4962c716af79f896577fa883ae2afd4 Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern 0 224 991 933 2011-08-04T12:50:44Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[Schwalbe|Schwalben]] aller Baureihen zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Die offizielle Produktion der Schwalbe endete mit der Fahrgestell-Nr. 1376640. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || '''KR 51''' || |- | 1964 || 200000 || 236244 |- | 1965 || 236245 || 271650 |- | 1966 || 271651 || 307070 |- | 1967 || 307071 || 343320 |- | || '''KR 51/1''' || |- | 1968 || 343321 || 386360 |- | 1969 || 386361 || 428971 |- | 1970 || 428972 || 477676 |- | 1971 || 477677 || 521011 |- | 1972 || 521012 || 568606 |- | 1973 || 568607 || 618201 |- | 1974 || 618202 || 673600 |- | 1975 || 673601 || 733422 |- | 1976 || 733423 || 793616 |- | 1977 || 793617 || 890300 |- | 1978 || 890301 || 950309 |- | 1979 || 950310 || 1012804 |- | 1980 || 1012805 || 1036000 |- | || '''KR 51/2''' || |- | 1980 || 1036001 || 1070000 |- | 1981 || 1070001 || 1143798 |- | Sperrbereich || 1110000 || 1112000 |- | 1982 || 1143799 || 1192096 |- | 1983 || 1192097 || 1234640 |- | 1984 || 1234641 || 1314640 |- | 1985 || 1314641 || 1363653 |- | 1986 || 1363654 || 1376640 |} [[Kategorie:Liste]] 745ace017fe164d191d624cae03b456d6c52d2ee Blauer Rauch 0 339 992 2011-08-05T13:26:31Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „Die meisten Teile der [[Allgemeines zur Simson-Elektrik|Simson-Elektrik]] funktionieren mit '''blauem Rauch'''. Dieser befindet sich unter Druck im entsprechenden…“ wikitext text/x-wiki Die meisten Teile der [[Allgemeines zur Simson-Elektrik|Simson-Elektrik]] funktionieren mit '''blauem Rauch'''. Dieser befindet sich unter Druck im entsprechenden Bauteil. Entweicht er, ist das Teil nicht mehr zu gebrauchen. [[Kategorie:Jokus]] 05eb293c468480f394e18491694008528625ed37 Tachometer 0 340 993 2011-08-05T13:31:29Z Prof 28 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Tachometer''' zeigt die Geschwindigkeit an. ==Tachoantriebe== Motor M52 KH (Spatz), Antriebskettenrad (Kettenritzel) = Z 16, Tacho-Schraubenritzel = Z 22,…“ wikitext text/x-wiki Der '''Tachometer''' zeigt die Geschwindigkeit an. ==Tachoantriebe== Motor M52 KH (Spatz), Antriebskettenrad (Kettenritzel) = Z 16, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 17, Motor M53/1 KFR (Schwalbe KR51/1), Antriebskettenrad = Z 14, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 15, Motor M53/1 KF (Star), Antriebskettenrad = Z 14, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 15, Motor M53/2 (S50), Antriebskettenrad = Z 14, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 15, Motor M54 KF (Sperber), Antriebskettenrad = Z 14, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 15, Motor M54/11 KFL (Habicht), Antriebskettenrad = Z 13, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z 15, Motor M53/11 AR (Automatikschwalbe), Antriebskettenrad = Z 13, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z 15, Krankenfahrzeug (2-Gang-Motor) , Antriebskettenrad = Z 13, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z 15, Krankenfahrzeug (3-Gang-Motor) , Antriebskettenrad = Z 12, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z13, hier außerdem noch möglich Antriebskettenrad = Z 12, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z15, Krankenfahrzeug (Automatikmotor) , Antriebskettenrad = Z 11, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z 13 ==Weblinks== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/tachometer.htm Übersicht der Simson-Tachometer] [[Kategorie:Rohdaten]] 473ddc012040b38a6ba930ceeb9bc8c39024c95f 994 993 2011-08-05T13:46:55Z Prof 28 /* Tachoantriebe */ wikitext text/x-wiki Der '''Tachometer''' zeigt die Geschwindigkeit an. ==Tachoantriebe== {| class="wikitable" |- !| Motor / Fahrzeug!! Zähne Kettenritzel !! Zähne Schraubenritzel !! Zähne Schraubenrad |- | M53/1 KFR / [[KR 51/1]] || 14 || 22 ||15 |- | M52 KH / [[SR 4-1]] || 16 || 22 || 17 |- | M53/1 KF / [[SR 4-2]] || 14 || 22 || 15 |- | M54 KF / [[SR 4-3]] || 14 || 22 || 15 |- | M54/11 KFL / [[SR 4-4]] || 13 || 24 || 15 |- | M53/2 / [[S 50]] || 14 || 22 || 15 |- | M53/11 AR / KR 51/1 S || 13 || 24 || 15 |- | M53/11 AR / [[Duo 4/1]] || 11 || 24 || 13 |} ==Weblinks== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/tachometer.htm Übersicht der Simson-Tachometer] [[Kategorie:Rohdaten]] f788b05cca71c60a40ee4a7f34181d6952a0f333 Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern 0 328 995 965 2011-08-07T09:58:15Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || SR 4-2 || |- | 1964 || 3000000 || 300579x |- | 1965 || 300815x || 300815x |- | 1966 || 302367x || 303621x |- | 1967 || 304497x || 3068070 |- | || SR 4-2/1 || |- | 1968 || 3068071 || 310664x |- | 1969 || 311709x || 316038x |- | 1970 || 317681x || 320882x |- | 1971 || 32200xx || 327522x |- | 1972 || 328552x || 335366x |- | 1973 || 33638xx || 344615x |- | 1974 || 345192x || 352533x |- | 1975 || 352840x || 3533231 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx |} [[Kategorie:Liste]] e41271de5bf16dd6807676c61733b890ec6d2f99 Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern 0 324 996 941 2011-08-18T19:34:49Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[Vogelserie|SR 4-1 "Spatz"]] || |- | 1964 || 2000000 || 202122x |- | 1965 || 203429x || 204071x |- | 1966 || 207xxxx || 210780x |- | 1967 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1968 || 212833x || 213264x |- | 1969 || 213788x || 214758x |- | 1970 || 215466x || 216333x |- | 1971 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1972 || 217028x || 217131x |- | 1973 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1974 - 1976 || 217411x || 217549x |} [[Kategorie:Liste]] e7f448c9bdfe539788cf93e3603a54eca16d5f22 Originalfarben 0 236 997 857 2011-09-13T18:04:12Z Prof 28 "Grundsätzliches" ergänzt wikitext text/x-wiki Diese Seite bietet einen Überblick über die bei [[Simson]]-Fahrzeugen verwendeten '''Originalfarben''' und mögliche Ersatzfartöne. ==Grundsätzliches== Bei den meisten Simson-Fahrzeugen wurden Einbrennlacke auf Akydharz-Basis verwendet. Es ist zu beachten, dass diese Lacke wie fast alle gängigen Kfz-Lacke '''keine RAL-Farbtöne''' sind und eine Angabe eines RAL-Farbcodes daher nur eine Annäherung an die tatsächliche Farbe darstellen kann. Teilweise sind gängige Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen [[Händler|Händlern]] erhältlich. Doch auch "original" ist nicht gleich "original". Teils beträchtliche Schwankungen der Farbtöne während der Produktion führten durchaus zu Unterschieden zwischen Fahrzeugen, die eigentlich die gleiche Farbe haben sollten. Erschwerend hinzu kommen bei älteren Fahrzeugen noch äußere Einflüsse wie Ausbleichen durch UV-Licht. Wenn man also den Originallack behalten und nur kleinere Fehler ausbessern will, empfiehlt es sich, den Farbton anhand eines Originalteils nachmischen zu lassen. Bei der [[Schwalbe]] eignet sich hierfür beispielsweise der Deckel des Batteriefachs.. ==Mofas / Mopeds== ===SR1=== ''Grundfarbe / Linierung'' *Hechtgrau / Blau *Lindgrün / Laubgrün *Maron / Orange *Beige / Orange *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau ===SR2=== ’’Grundfarbe / Linierung'' *Maron / Orange *Beige / Orange *Hammerschlagblau / Weiß *Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau *Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün *Dunkelblau / Weiß *Kirschrot, Silberner Tank / Weiß *Bordeauxrot ===SL 1 und SL 2=== *SL1: Lindgrün *SL2: Maron ==Mokicks== ===SR4=== *Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau. *Sperber: Atlantikblau / Alabaster *Habicht: Olivbeige / Alabaster ===S50=== *S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)'' *S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot *S 50 B1: wie S 50 B *S50 B2*: wie S 50 B ===S51=== Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber. *S 51 N: Blau *S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün. *S51 B1-4: wie S 51 B1-3 *S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb *S51 B2-4: wie S51 B2-1 *S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton" *S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche) *S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten ==Roller== ===KR50=== *Maron *Hammerschlagblau *zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance ===KR51=== *Atlantikblau *Tundgragrau *Orange ===KR51/1=== *KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau *KR 51/1S bis ~77 Olivbeige *KR 51/1S ~ab 77 Hellrot *KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun ===KR51/2=== *KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/> *KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/> *KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/> *KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/> *KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/> *KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/> ===SR50=== {| class="wikitable" |- !colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle |- ! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer |- | blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85 |- | weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86 |- |weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88 |- | weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86 |- | blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86 |- | rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89 |- | rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt |- | rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89 |- |} ''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen'' ==DUO== *4/1: Olivbeige, Orange (nicht identisch mit Orange der KR51), Atlantikblau *4/2: wie 4/1 + Weiß und Rosa ==Ersatzfarbtöne für Originalfarben== {| class="wikitable sortable" |+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne* |- class="hintergrundfarbe1" !style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton !style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR |- | Alabaster || 1015 |style="text-align:right"| 04 |- | Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)** |style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16 |- | Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)** |style="text-align:right"| ?? |- | Pastellweiß + Atlasweiß || 7044 |style="text-align:right"| 07 |- | Orange || 2008 |style="text-align:right"| ?? |- | Ibizarot (Feuerrot) || 2002 |style="text-align:right"| ?? |- | Bordeaux || 3004 |style="text-align:right"| 06 |- | Maron || 3007 |style="text-align:right"| 18 |- | Rapsgelb || 1016 |style="text-align:right"| 13 |- | Lindgrün || 6021 |style="text-align:right"| ?? |- | Saftgrün || 6018 |style="text-align:right"| 14 |- | Billardgrün || 6005 |style="text-align:right"| 20 |- | Olivebeige || 6013+7008 (1:1)** |style="text-align:right"| 05 |- | Beige || 7006 |style="text-align:right"| 17 |- | Biberbraun || 8003 |style="text-align:right"| 22 |- | Saharabraun || 1007 |style="text-align:right"| 12 |- | Hechtgrau || 5024 |style="text-align:right"| ?? |- | Atlantikblau || 5019 |style="text-align:right"| ?? |- | Rahmenfarbe || 7005 oder 7035 |style="text-align:right"| ?? |- | Silber || 9006 |style="text-align:right"| 10 |- | Schwarz || 9005 |style="text-align:right"| 08 |- |} * Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich ** Mischungsverhältnis 1 zu 1 Quelle: [http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de] [http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv] Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen 4b308082090f5ce6a8329dd9f011fe8364558ae1 Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 998 536 2011-09-25T22:25:32Z Alfred 39 Angabe Typenwechsel Duo 4 wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 15001 || ~ || |- | 1965 || ~ || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21121 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 25127 || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40719 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 45905 || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 36eb7b1c6379def86cb0787d9c7b2d9c09ec9800 999 998 2011-09-25T22:34:40Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || '''14393''' || 15001 || |- | 1965 || ~ || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || '''21107''' || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || '''2510X''' || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40719 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || '''4595X''' || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 3c8929491827f031cef833b08db3f4f720708c77 1000 999 2011-09-25T22:43:15Z Alfred 39 Update und Ergänzungstext unten. wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || '''14393''' || 15001 || |- | 1965 || ~ || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || '''21107''' || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || '''2510X''' || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40719 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || '''4595X''' || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 8c725a04286078700bdabba923c509742146b700 Duo 0 53 1001 175 2011-10-05T21:33:30Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]]. Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) der Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) links unten beim Einstieg zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, anschließend ist an dieser Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Allerdings ist nicht überliefert, ob jedes Duo am Knotenblech ab Werk eine FIN hatte. ==Modelle== ===Duo 3=== ===Duo 4=== ====Duo 4/1==== ====Duo 4/2==== ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Krankenfahrstuhl]] 779b04324866603c86705098c9de7f43332c1ed0 1002 1001 2011-10-05T21:36:16Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]]. Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) eines Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) links unten beim Einstieg zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, danach ist an dieser Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Es ist allerdings nicht überliefert, ob jedes Duo vom Werk aus am Knotenblech eine FIN hatte. ==Modelle== ===Duo 3=== ===Duo 4=== ====Duo 4/1==== ====Duo 4/2==== ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Krankenfahrstuhl]] 023c9f8fad80f2e888e7f7fc819c81a0869cd8a7 1005 1002 2011-10-05T21:44:08Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]]. Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) eines Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) beim Einstieg links unten zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, danach ist an dieser Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Es ist allerdings nicht überliefert, ob jedes Duo vom Werk aus am Knotenblech eine FIN hatte. ==Modelle== ===Duo 3=== ===Duo 4=== ====Duo 4/1==== ====Duo 4/2==== ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Krankenfahrstuhl]] f1fc896ebeedf46eb2bc024031399f53044ccff3 1006 1005 2011-10-05T21:46:21Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]]. Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) eines Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) beim Einstieg links unten zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, danach ist an dieser Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Es ist allerdings nicht überliefert, ob jedes Duo ab Werk am Knotenblech eine FIN hatte. ==Modelle== ===Duo 3=== ===Duo 4=== ====Duo 4/1==== ====Duo 4/2==== ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Krankenfahrstuhl]] 5d0cf70dcbca176af9c6d635b613845eddb0f525 1007 1006 2011-10-05T21:50:32Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]]. Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) eines Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) beim Einstieg links unten zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, danach ist an der Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Es ist allerdings nicht überliefert, ob jedes Duo ab Werk am Knotenblech eine FIN hatte. ==Modelle== ===Duo 3=== ===Duo 4=== ====Duo 4/1==== ====Duo 4/2==== ==siehe auch== [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Krankenfahrstuhl]] a049033b3deb1a08e91a420734f3611ebef941f3 Fahrzeugidentifikationsnummer 0 69 1003 634 2011-10-05T21:40:02Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen. Eine Ausnahme dieser Regel findet sich beim [[Duo]]. Dort kann die FIN am Rahmen aufgeklebt sein. Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln. ==siehe auch== * [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Recht]] dbed1eaab46182b46a81494847178c2fd1875c6e 1004 1003 2011-10-05T21:42:16Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen. Eine Ausnahme dieser Regel findet sich beim [[Duo]]. Dort kann die FIN am Rahmen aufgeklebt sein. Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln. ==siehe auch== * [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Recht]] fd3c5a6bfbb50141e35e2117f98c72b4d06222e5 Elektronikzündung 0 341 1008 2011-10-14T18:10:32Z TO 29 Die Seite wurde neu angelegt: „siehe [[Zündung]]“ wikitext text/x-wiki siehe [[Zündung]] b9afec8a876b0bad445417ab03fb78f5c8e79ae1 1009 1008 2011-10-14T18:11:20Z TO 29 wikitext text/x-wiki siehe [[Zündung]], und dort SLEZ. 61815f5904ef7ab0929c3e61f72ce6aa0daddf3a 1014 1009 2011-10-14T18:46:26Z TO 29 wikitext text/x-wiki siehe [[SLEZ]]. afe11a666c17569f267cfbaeb88057153022ded9 Datei:Schaltplan Elektronikbaustein selbstgebaut.gif 6 342 1010 2011-10-14T18:29:03Z TO 29 Schaltplan eines selbsgebauten Elektronikbausteins. Quelle: Selbst erstellt. wikitext text/x-wiki Schaltplan eines selbsgebauten Elektronikbausteins. Quelle: Selbst erstellt. f22fc869dd22e89491a46a94d334487dad1c39c9 SLEZ 0 343 1011 2011-10-14T18:31:02Z TO 29 Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''S'''chwung'''l'''icht'''e'''lektronik'''z'''ünder oder auch die Elektronikzündung bezeichnet eine kontaklose Zündung der Simson-Fahrzeuge. Der Zündimpu…“ wikitext text/x-wiki Der '''S'''chwung'''l'''icht'''e'''lektronik'''z'''ünder oder auch die Elektronikzündung bezeichnet eine kontaklose Zündung der Simson-Fahrzeuge. Der Zündimpuls wird nicht von einem Kontakt, sondern von einem [[Geber]] erzeugt. Die Ladespule oder [[Primärspule]] liefert die Energie für den Zündfunken. Ein Kondensator im [[Elektronikbaustein]] speichert diese Energie. Der Zündimpuls steuert einen Thyristor durch, der die im Kondensator gespeicherte Energie auf die Zündspule überträgt. Diese erzeugt den Zündfunken. [[Datei:Schaltplan Elektronikbaustein selbstgebaut.gif]] fe4f55c908dd3964493392f9599337ab3f1b6337 1012 1011 2011-10-14T18:34:35Z TO 29 wikitext text/x-wiki Der '''S'''chwung'''l'''icht'''e'''lektronik'''z'''ünder oder auch die Elektronikzündung bezeichnet eine kontaklose Zündung der Simson-Fahrzeuge. Der Zündimpuls wird nicht von einem Kontakt, sondern von einem [[Geber]] erzeugt. Die Ladespule oder [[Primärspule]] liefert die Energie für den Zündfunken. Ein Kondensator im [[Elektronikbaustein]] speichert diese Energie. Der Zündimpuls steuert einen Thyristor durch, der die im [[Kondensator]] gespeicherte Energie auf die [[Zündspule]] überträgt. Diese erzeugt den Zündfunken. [[Datei:Schaltplan Elektronikbaustein selbstgebaut.gif|200px|thumb|left|Schaltbild einer Elektronikzündung mit selbstgebautem Elektronikbaustein]] ae6c56b82eb76bf742723f6a554051bf76a0c3c0 Kondensator 0 4 1013 371 2011-10-14T18:39:42Z TO 29 Kondensator der SLEZ eingefügt wikitext text/x-wiki [[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so. Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun? Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt. Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF. Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich. Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar. Auch in der [[SLEZ]], der Elektronikzündung, gibt es im [[Elektronikbaustein]] einen Kondensator. Der ist aber nicht tauschbar (weil eingegossen) und hat eine andere Aufgabe. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 3ae42eb151b9dde3c6dbf2f6dfde41d3eef5121f Simson fahren 0 344 1015 2011-11-12T18:42:36Z Prof 28 Artikel erstellt wikitext text/x-wiki Dieses kleine Tutorial "'''Simson fahren'''"soll dem Anfänger dienen, welcher noch nie auf einem [[Kleinkraftrad|motorisierten Zweirad mit Schaltgetriebe]] gesessen hat. Jeder, der eine [[Simson]] fährt, hat irgendwann mal, irgendeine Art von [[Führerschein]] gemacht. Der wohl kleinste brauchbare Führerschein, den man derzeit machen kann ist der der Klasse M. Diese Führerscheinklasse ist auch eingeschlossen in den größeren Kradklassen sowie in allen Führerscheinklassen die das Fahren auf 4 Rädern gestatten. Wer ausschließlich Klasse M bestritten hat, hat dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem modernen Roller mit Variomatikgetriebe getan. Folglich weiß nicht jeder M-Fahrer, wie man ein Fahrzeug mit [[Kupplung]] und Schaltung bedient. Dies ist einer der Punkte, der hier betrachtet werden soll. Stolze Besitzer der Klasse B werden über den Umgang mit Kupplung usw. Bescheid wissen, dennoch gibt es beim Zweirad einige Dinge zu beachten. ==Das Starten des Fahrzeugs== Fast alle Simson-Fahrzeuge, egal ob Hand-, Fuß- oder Fliehkraftschaltung werden mittels eines [[Kickstarter|Kickstarters]] gestartet. Tritt man diesen mit viel Schwung nach unten passiert erst einmal-nichts. Warum? Zunächst einmal muss der Zündschlüssel in den [[Zündlichtschalter]] (besser bekannt als Zündschloss) gesteckt werden. Auf Position 0 passiert noch gar nichts. Position 1 bedeutet Zündung an, Schwalbe kann gestartet werden. Position 2 bedeutet genau das gleiche, aber mit Licht. Auf Position 3 ist unser Schwälbchen wieder aus, also Zündung aus, Parklicht an. Zum Starten dreht man nun den Schlüssel auf Position 1. Warum nicht auf Position 2? Auf Position zwei muss neben dem Zündfunken noch weitere Energie an den Scheinwerfer gegeben werden. Die Folge kann sein, dass die Schwalbe erst nach mehrmaligem Kicken anspringt. Kann sein, muss aber nicht. Nun muss je nach Temperatur zum Starten der [[Startvergaser]] gezogen werden. Seine Aufgabe st eine [[Gemisch|Gemischanreicherung]], damit die Schwalbe besser anspringt. Der Startvergaser befindet sich unter dem Gasgriff, ein kleiner schwarzer Hebel, der bis auf Anschlag mit dem Daumen nach rechts gezogen wird. Nach Betätigung des Benzinhahnes von Stellung „geschlossen“ (Links) um 90° auf Stellung „offen“ (Mitte) wird mit angenessenem Schwung der Kickstarter heruntergetreten. Im Idealfall ist die Schwalbe nach dem ersten Kick an. Wenn nicht, wird noch zweimal mit Kickstarter ein Startversuch unternommen. Springt die Schwalbe immer noch nicht an muss der Startvergaser geschlossen (Hebel loslassen) und ein weiteres Mal gekickt werden. Jetzt müsste eine allgemein funktionstüchtige Schwalbe anspringen. Wenn nicht muss die [[Kategorie:Benzinversorgung]] und die [[Zündung]] kontrolliert werden. Nach langer Standzeit kann es auch normal sein, dass mehrere Kickversuche unternommen werden müssen. Wenn die Schwalbe dann läuft muss je nach Außentemperatur der Starvergaser noch ein wenig geöffnet bleiben. Eine klare Regel gibt es hier nicht, aber die Erfahrung besagt, dass Minusgrade durchaus eine Fahrstrecke von 200-300m mit Startvergaser nötig machen. Je nach Gefühl muss der Startvergaser spätestens dann geschlossen werden, wenn durch Überfettung der Motor abzusaufen droht. Sollte die Schwalbe gar nicht zu starten sein, beispielsweise durch einen defekten Kickstarter, kann man die sie auch durch [[Anschieben]] starten. ==Das Anfahren== ===Anfahren in der Ebene=== Zum Anfahren setzt man sich auf das (laufende) Fahrzeug und zieht die Kupplung. Beide Beine sind hierbei auf dem Boden. Anschließend wird mit der Fußspitze die Schaltwippe bis auf Anschlag nach unten gedrückt. Bei der handgeschalteten Schwalbe wird der Schaltdrehgriff bis auf Anschlag nach unten gedreht. Wenn die Schwalbe dabei ein wenig zuckt ist das ganz normal. Unter leichtem Gas geben (der Anfänger sollte den Gasgriff sehr sensibel bedienen) wird die Kupplung langsam losgelassen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem die Schwalbe sich langsam in Bewegung setzt. Nun muss der Kupplungshebel besonders langsam losgelassen werden. Durch Gas geben und weiteres Loslassen der Kupplung wird die Schwalbe beschleunigt, bis nach weiteren Schaltvorgängen die Endgeschwindigkeit erreicht wird. Bei einem Fahrzeug mit halbautomatischer Kupplung (z.B. KR 51/1 S) gestaltet sich der Anfahrvorgang etwas anders, aber mehr als einfach. Ein sauber eingestelltes Standgas ist jedoch eine Grundvoraussetzung. Einfach draufsetzen, Schaltwippe herrunterdrücken und Gas geben. Die Fliehkraftkupplung kuppelt beim Gas geben von selber ein. ===Anfahren am Berg=== Etwas schwieriger gestaltet sich das Anfahren am Berg. Grundsätzlich wird genauso angefahren wie in der Ebene. Allerdings ist die Kraft, die die Schwalbe aufbringen muss, bergauf viel größer. Das heißt: Es muss mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss länger schleifen und zwar solange bis die Schwalbe eine Geschwindigkeit und Drehzahl erreicht hat, die die Schwerkraft sicher überwinden kann. Damit man beim Anfahren nicht versehentlich rückwärts rollt muss selbst verständlich die Bremse gezogen werden. Das Spiel zwischen Gas geben, Kupplung bedienen und Bremse dosieren ist das, was das Anfahren am Berg so kompliziert macht. Sinnvollerweise zieht die Vorderbremse und gibt Gas. Währenddessen lässt man die Kupplung kommen und sobald die Schwalbe sich merklich an den vorderen Stoßdämpfern aufschiebt, kann man die Bremse gefühlvoll loslassen. Aber Vorsicht! Hier ist Koordination zwischen linker und rechter Hand gefragt. ===Anfahren bergab=== Etwas einfacheres gibt es nicht. Je nach Gefälle kann man sogar im zweiten Gang anfahren, allerdings muss auch hier ggf. durch den Einsatz der Bremse ein "Frühstart" unterbunden werden. ===Anfahren auf Kies, Schnee und Eis=== Beim Anfahren auf losen oder rutschigen Untergründen ist äußerste Vorsicht geboten. Durch den Hinterradantrieb kann bei durchdrehendem Reifen leicht das Fahrzeugheck ausbrechen. Bei Schnee und Eis sollte die Schwalbe sowieso zuhause bleiben, ein Sturz bei Glatteis ist fast unvermeidlich. ==Das Bremsen== ===Bremsen in der Ebene=== Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Simson-Kleinkrafträder sind mit zwei Bremsen ausgestattet. Die bereits erwähnte, über den Bremshebel am der rechten Lenkerseite bedienbare Vorderradbremse, sowie die Hinterradbremse, welche über das Bremspedal bedient wird. Bei einer normalen Bremsung benutzt man beide Bremsen etwa gleichstark und etwa so, dass man zielgenau auf das Hindernis heranbremst ohne noch einmal Gas geben zu müssen. Das Blockieren des Hinterrades sollte vermieden werden, das Blockieren der Vorderradbremse ist bei serienmäßigen Fahrzeugen fast unmöglich. Bei sinkender Geschwindigkeit werden nach und nach die Gänge nach unten geschaltet. Lässt man die Kupplung zwischendurch los wird die Schwalbe zusätzlich noch über den Motor gebremst. Am Hindernis (z.B. einer Ampel) angekommen, schaltet man in den Leerlauf (und lässt den Kupplungshebel los. ===Bremsen bergab=== Hier muss der gesamte Bremsvorgang stärker, aber gefühlvoller ausgeführt werden, da die Schwerkraft ein Abbremsen des Fahrzeugs erschwert und sich der Bremsweg verlängert. ===Bremsen auf Kies, Schnee und Eis=== Das ist gerade auf Schnee und Eis ein besonders gefährliches Unterfangen. Die Räder neigen sehr schnell zum Blockieren und können wegrutschen. Besonders vorsichtig muss die Vorderradbremse dosiert werden, da ihr Blockieren ein geradeausrutschen und höchstwahrscheinlich einen Sturz zur Folge hat. Sollte eine der beiden Bremsen blockieren, muss die Bremse sofort losgelassen werden, damit die Schwalbe lenkbar bleibt. Ein Blockieren der Hinterradbremse hat gerade in Kurven ein seitliches Wegrutschen des Fahrzeuges zur Folge. In jedem Fall ist aber auf rutschiger Fahrbahn die Benutzung der Hinterradbremse der sicherere Weg. Vorausschauend fahren ist dann angesagt, da der Bremsweg sehr lang werden kann. ===Gefahrenbremsung (Vollbremsung)=== Eine Gefahrenbremsung bedeutet volle Konzentration, da alles schnell gehen muss. Taucht ein Hindernis auf, muss sofort mit größtmöglicher Verzögerung gebremst werden. Größtmöglich heißt nicht „so schnell wie möglich“, sondern: „so schnell wie möglich bei Beachtung der eigenen Sicherheit“. Bremst man so schnell wie möglich mit kleinstmöglichem Anhalteweg, liegt man wahrscheinlich bald auf der Straße. Die Vorderbremse kann guten Gewissens auf trockener Straße voll belastet werden. Die Hinterradbremse sollte nur so stark belastet werden, bis sie blockiert. Dann sofort kurznachlassen und wieder bremsen. Das ist auch die Funktionsweise des ABS. Dabei ist es wichtig den Lenker festzuhalten und keine ruckartigen Ausweichversuche bei gezogener Bremse zu machen. Sollte ein Ausweichen unvermeidbar sein, müssen beide Bremsen vollständig gelöst werden. Erst wenn man wieder eine gerade Bahn zum Bremsen erreicht hat, kann man dies auch tun. Bei Nässe und Glätte ist besonders die Dosierung der Vorderradbremse ein wichtiger Punkt. In einer Extremsituation kann es zu einem krampfhaften Zerren an der Bremse kommen, wodurch das Rad unter Umständen blockiert. Solche Situationen kann und sollte man auf einem abgesperrten Gelände üben, um das Fahrzeug im Ernstfall sicher beherrschen zu können. ==Die erste Fahrt== Wenn man alle wichtigen Grundvorrausetzungen beherrscht um eine Simson in Bewegung zu setzen und wenn man in der Lage ist zu bremsen, dann kann man sich mit gutem Gewissen auf die Bahn begeben. Empfehlenswert für Ausfahrten ist sonniges trockenes Wetter. Handschuhe sollten bei längeren Fahrten unter 15°C Pflicht sein, da die Zugluft durchaus zu tauben Händen führen kann. ===Schalten=== Nach dem Anfahren heißt es schalten. Immer im ersten Gang rumfahren macht kein Spaß und ist nicht gut für den Motor. Wenn wir im ersten Gang sind (Erinnerung: durch Drücken der Schaltwippe nach unten mittels Fußspitze) beschleunigt man die Schwalbe auf 15 km/h. Je nach Fahrstil kann das früher oder später passieren. Dann zieht man die Kupplung und bewegt die Schaltwippe in die andere Richtung. Entweder (so ist es bei Motorrädern üblich), durch ziehen der Schaltwippe mit der Fußspitze nach oben oder durch heruntertreten der Schaltwippe am hinteren Ende mit der Ferse. Das hat beides den gleichen Effekt. Anschließend wird wieder eingekuppelt. Das muss nicht ganz so gefühlvoll passieren wie beim Anfahren, aber die Kupplung schnipsen zu lassen ist nie eine Option. Genauso verfährt man mit den anderen Gängen. Beim Runterschalten passiert alles genau andersrum. Kupplung ziehen, Schaltwippe runterdrücken, einkuppeln. Wenn man dann vom zweiten in den ersten Gang schalten möchte sollte man das erst tun, wenn die Schwalbe schon sehr langsam ist. Der erste Gang ist nämlich sehr kurz übersetzt und ein gewaltsames Einlegen des ersten Ganges würde eine sehr hohe Belastung für alle Motor- und Getriebeteile bedeuten. Rollt man an eine Kreuzung heran, kann man dies auch im zweiten Gang tun und erst wenn man steht den Leerlauf einschalten. Zwischen jedem Gang befindet sich ein Leerlauf. Der zwischen dem ersten und dem zweiten Gang ist besonders leicht zu finden. Einfach vom zweiten Gang die Schaltwippe nur halb herunterdrücken und der Leerlauf ist drin. Gerade zwischen dem dritten und vierten Gang ist der Leerlauf nur mit viel Gefühl zu finden, aber es ist eine Wohltat bei 65 km/h den Gang rauszunehmen und mit Standgas rollen zu lassen. Bei der Schwalbe mit Handschaltung ist das alles so ähnlich. Nur werden die Gänge mit dem Schaltdrehgriff an der linken Lenkerseite geschaltet. Auf Anschlag nach unten bedeutet: erster Gang. Mitte ist zweiter Gang. Das finden des Zweiten Ganges erfordert etwas Übung und auf Anschlag nach oben bedeutet, dass der Dritte Gang drin ist. Irgendwo dazwischen liegen dann auch die entsprechenden Leerläufe. Zum Allgemeinen Fahren gehört natürlich auch das Blinken. Geblinkt wird mit den beiden Lenkerendblinkern, welche über den rechten Kippschalter bedient werden. Nach oben=rechts, nach unten=links. Die Schwalbe verfügt über keine Warnblinkanlage. ===Kurvenfahrten=== Kurven fahren macht auf einem Zweirad besonders viel Spaß. Jedoch ist es wichtig, dass man sich gerade was die Geschwindigkeit anbelangt nicht überschätzt und den Zustand seiner [[Reifen]] ehrlich einschätzt. Beim Motorradfahren wird das Fahren einer Kurve eigentlich gar nicht über eine Drehung des Lenkers sondern über eine Neigung des Fahrzeugs erreicht. Das ist dann eigentlich beim Fahren selbsterklärend. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell in Kurven fährt. Denn größere Kurvengeschwindigkeit bedeutet größeren Neigungswinkel und höhere Wegrutschgefahr. Ein neuer Reifen sollte hohe Geschwindigkeiten auf engen Kurven problemlos meistern, aber ein alter, harter, poröser Reifen bietet gerade bei minimaler Feuchtigkeit viel zu wenig Grip. Bei Linkskurven muss darauf geachtet werden, dass man nicht mit dem Oberkörper in die kurveninnere Spur ragt, was bei Gegenverkehr fatal enden kann. Ein Zweirad mit großem Neigungswinkel kann nämlich eine erstaunliche Breite ausnutzen. ===Fahren bei Nacht=== Fahren mit Licht ist bei Motorrädern aller Art tagsüber Pflicht. Nachts ist es jedoch nochmal besonders wichtig, da die schmale Vorderansicht eines Zweirades schnell übersehen werden kann. Die vergleichsweise schwachen Scheinwerfer der Simson-Fahrzeuge bringen hier gleich zwei Nachteile mit sich. Neben der Tatsache, dass man selbst mögliche Hindernisse wie z.B. Wild erst spät erkennt, ist auch die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer nicht immer gegeben Daher ist es wichtig, sich seiner Situation ständig bewusst zu sein und entsprechende Platzreserven für eventuelle Ausweichmanöver einzuplanen. Auch eine Warnweste in Leuchtfarbe ist zu empfehlen, um besser wahrgenommen zu werden. ===Fahren mit Sozius=== Das Fahren mit [[Sozius]] bedeutet doppelte Verantwortung für den Fahrer. Vor Fahrtbeginn muss dem Mitfahrer erklärt werden, wie er sich zu verhalten hat. Er darf auf keinen Fall in die Steuerung der Schwalbe durch Neigung eingreifen. Er muss sich des Weiteren am Fahrer festhalten. Ist man erst einmal auf der Bahn, wird man merken, dass das Fahrzeug sowohl für das Beschleunigen, als auch für das Bremsen für alles etwas länger braucht. Das sollte man ständig bedenken und bei seiner Fahrweise berücksichtigen. Beim Anfahren muss, ähnlich wie beim Anfahren am Berg, etwas mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss etwas länger schleifen um den Drehzahlkeller zu überwinden. Lob und Anekennung für die ursprüngliche Version dieses Tutorials gehen an den Nestuser EA_SchalbeAlbi. 6bfc4f50bb6f37136156cf1b94d7be630bae9b6b 1016 1015 2011-11-12T18:43:02Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Dieses kleine Tutorial "'''Simson fahren'''" soll dem Anfänger dienen, welcher noch nie auf einem [[Kleinkraftrad|motorisierten Zweirad mit Schaltgetriebe]] gesessen hat. Jeder, der eine [[Simson]] fährt, hat irgendwann mal, irgendeine Art von [[Führerschein]] gemacht. Der wohl kleinste brauchbare Führerschein, den man derzeit machen kann ist der der Klasse M. Diese Führerscheinklasse ist auch eingeschlossen in den größeren Kradklassen sowie in allen Führerscheinklassen die das Fahren auf 4 Rädern gestatten. Wer ausschließlich Klasse M bestritten hat, hat dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem modernen Roller mit Variomatikgetriebe getan. Folglich weiß nicht jeder M-Fahrer, wie man ein Fahrzeug mit [[Kupplung]] und Schaltung bedient. Dies ist einer der Punkte, der hier betrachtet werden soll. Stolze Besitzer der Klasse B werden über den Umgang mit Kupplung usw. Bescheid wissen, dennoch gibt es beim Zweirad einige Dinge zu beachten. ==Das Starten des Fahrzeugs== Fast alle Simson-Fahrzeuge, egal ob Hand-, Fuß- oder Fliehkraftschaltung werden mittels eines [[Kickstarter|Kickstarters]] gestartet. Tritt man diesen mit viel Schwung nach unten passiert erst einmal-nichts. Warum? Zunächst einmal muss der Zündschlüssel in den [[Zündlichtschalter]] (besser bekannt als Zündschloss) gesteckt werden. Auf Position 0 passiert noch gar nichts. Position 1 bedeutet Zündung an, Schwalbe kann gestartet werden. Position 2 bedeutet genau das gleiche, aber mit Licht. Auf Position 3 ist unser Schwälbchen wieder aus, also Zündung aus, Parklicht an. Zum Starten dreht man nun den Schlüssel auf Position 1. Warum nicht auf Position 2? Auf Position zwei muss neben dem Zündfunken noch weitere Energie an den Scheinwerfer gegeben werden. Die Folge kann sein, dass die Schwalbe erst nach mehrmaligem Kicken anspringt. Kann sein, muss aber nicht. Nun muss je nach Temperatur zum Starten der [[Startvergaser]] gezogen werden. Seine Aufgabe st eine [[Gemisch|Gemischanreicherung]], damit die Schwalbe besser anspringt. Der Startvergaser befindet sich unter dem Gasgriff, ein kleiner schwarzer Hebel, der bis auf Anschlag mit dem Daumen nach rechts gezogen wird. Nach Betätigung des Benzinhahnes von Stellung „geschlossen“ (Links) um 90° auf Stellung „offen“ (Mitte) wird mit angenessenem Schwung der Kickstarter heruntergetreten. Im Idealfall ist die Schwalbe nach dem ersten Kick an. Wenn nicht, wird noch zweimal mit Kickstarter ein Startversuch unternommen. Springt die Schwalbe immer noch nicht an muss der Startvergaser geschlossen (Hebel loslassen) und ein weiteres Mal gekickt werden. Jetzt müsste eine allgemein funktionstüchtige Schwalbe anspringen. Wenn nicht muss die [[Kategorie:Benzinversorgung]] und die [[Zündung]] kontrolliert werden. Nach langer Standzeit kann es auch normal sein, dass mehrere Kickversuche unternommen werden müssen. Wenn die Schwalbe dann läuft muss je nach Außentemperatur der Starvergaser noch ein wenig geöffnet bleiben. Eine klare Regel gibt es hier nicht, aber die Erfahrung besagt, dass Minusgrade durchaus eine Fahrstrecke von 200-300m mit Startvergaser nötig machen. Je nach Gefühl muss der Startvergaser spätestens dann geschlossen werden, wenn durch Überfettung der Motor abzusaufen droht. Sollte die Schwalbe gar nicht zu starten sein, beispielsweise durch einen defekten Kickstarter, kann man die sie auch durch [[Anschieben]] starten. ==Das Anfahren== ===Anfahren in der Ebene=== Zum Anfahren setzt man sich auf das (laufende) Fahrzeug und zieht die Kupplung. Beide Beine sind hierbei auf dem Boden. Anschließend wird mit der Fußspitze die Schaltwippe bis auf Anschlag nach unten gedrückt. Bei der handgeschalteten Schwalbe wird der Schaltdrehgriff bis auf Anschlag nach unten gedreht. Wenn die Schwalbe dabei ein wenig zuckt ist das ganz normal. Unter leichtem Gas geben (der Anfänger sollte den Gasgriff sehr sensibel bedienen) wird die Kupplung langsam losgelassen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem die Schwalbe sich langsam in Bewegung setzt. Nun muss der Kupplungshebel besonders langsam losgelassen werden. Durch Gas geben und weiteres Loslassen der Kupplung wird die Schwalbe beschleunigt, bis nach weiteren Schaltvorgängen die Endgeschwindigkeit erreicht wird. Bei einem Fahrzeug mit halbautomatischer Kupplung (z.B. KR 51/1 S) gestaltet sich der Anfahrvorgang etwas anders, aber mehr als einfach. Ein sauber eingestelltes Standgas ist jedoch eine Grundvoraussetzung. Einfach draufsetzen, Schaltwippe herrunterdrücken und Gas geben. Die Fliehkraftkupplung kuppelt beim Gas geben von selber ein. ===Anfahren am Berg=== Etwas schwieriger gestaltet sich das Anfahren am Berg. Grundsätzlich wird genauso angefahren wie in der Ebene. Allerdings ist die Kraft, die die Schwalbe aufbringen muss, bergauf viel größer. Das heißt: Es muss mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss länger schleifen und zwar solange bis die Schwalbe eine Geschwindigkeit und Drehzahl erreicht hat, die die Schwerkraft sicher überwinden kann. Damit man beim Anfahren nicht versehentlich rückwärts rollt muss selbst verständlich die Bremse gezogen werden. Das Spiel zwischen Gas geben, Kupplung bedienen und Bremse dosieren ist das, was das Anfahren am Berg so kompliziert macht. Sinnvollerweise zieht die Vorderbremse und gibt Gas. Währenddessen lässt man die Kupplung kommen und sobald die Schwalbe sich merklich an den vorderen Stoßdämpfern aufschiebt, kann man die Bremse gefühlvoll loslassen. Aber Vorsicht! Hier ist Koordination zwischen linker und rechter Hand gefragt. ===Anfahren bergab=== Etwas einfacheres gibt es nicht. Je nach Gefälle kann man sogar im zweiten Gang anfahren, allerdings muss auch hier ggf. durch den Einsatz der Bremse ein "Frühstart" unterbunden werden. ===Anfahren auf Kies, Schnee und Eis=== Beim Anfahren auf losen oder rutschigen Untergründen ist äußerste Vorsicht geboten. Durch den Hinterradantrieb kann bei durchdrehendem Reifen leicht das Fahrzeugheck ausbrechen. Bei Schnee und Eis sollte die Schwalbe sowieso zuhause bleiben, ein Sturz bei Glatteis ist fast unvermeidlich. ==Das Bremsen== ===Bremsen in der Ebene=== Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Simson-Kleinkrafträder sind mit zwei Bremsen ausgestattet. Die bereits erwähnte, über den Bremshebel am der rechten Lenkerseite bedienbare Vorderradbremse, sowie die Hinterradbremse, welche über das Bremspedal bedient wird. Bei einer normalen Bremsung benutzt man beide Bremsen etwa gleichstark und etwa so, dass man zielgenau auf das Hindernis heranbremst ohne noch einmal Gas geben zu müssen. Das Blockieren des Hinterrades sollte vermieden werden, das Blockieren der Vorderradbremse ist bei serienmäßigen Fahrzeugen fast unmöglich. Bei sinkender Geschwindigkeit werden nach und nach die Gänge nach unten geschaltet. Lässt man die Kupplung zwischendurch los wird die Schwalbe zusätzlich noch über den Motor gebremst. Am Hindernis (z.B. einer Ampel) angekommen, schaltet man in den Leerlauf (und lässt den Kupplungshebel los. ===Bremsen bergab=== Hier muss der gesamte Bremsvorgang stärker, aber gefühlvoller ausgeführt werden, da die Schwerkraft ein Abbremsen des Fahrzeugs erschwert und sich der Bremsweg verlängert. ===Bremsen auf Kies, Schnee und Eis=== Das ist gerade auf Schnee und Eis ein besonders gefährliches Unterfangen. Die Räder neigen sehr schnell zum Blockieren und können wegrutschen. Besonders vorsichtig muss die Vorderradbremse dosiert werden, da ihr Blockieren ein geradeausrutschen und höchstwahrscheinlich einen Sturz zur Folge hat. Sollte eine der beiden Bremsen blockieren, muss die Bremse sofort losgelassen werden, damit die Schwalbe lenkbar bleibt. Ein Blockieren der Hinterradbremse hat gerade in Kurven ein seitliches Wegrutschen des Fahrzeuges zur Folge. In jedem Fall ist aber auf rutschiger Fahrbahn die Benutzung der Hinterradbremse der sicherere Weg. Vorausschauend fahren ist dann angesagt, da der Bremsweg sehr lang werden kann. ===Gefahrenbremsung (Vollbremsung)=== Eine Gefahrenbremsung bedeutet volle Konzentration, da alles schnell gehen muss. Taucht ein Hindernis auf, muss sofort mit größtmöglicher Verzögerung gebremst werden. Größtmöglich heißt nicht „so schnell wie möglich“, sondern: „so schnell wie möglich bei Beachtung der eigenen Sicherheit“. Bremst man so schnell wie möglich mit kleinstmöglichem Anhalteweg, liegt man wahrscheinlich bald auf der Straße. Die Vorderbremse kann guten Gewissens auf trockener Straße voll belastet werden. Die Hinterradbremse sollte nur so stark belastet werden, bis sie blockiert. Dann sofort kurznachlassen und wieder bremsen. Das ist auch die Funktionsweise des ABS. Dabei ist es wichtig den Lenker festzuhalten und keine ruckartigen Ausweichversuche bei gezogener Bremse zu machen. Sollte ein Ausweichen unvermeidbar sein, müssen beide Bremsen vollständig gelöst werden. Erst wenn man wieder eine gerade Bahn zum Bremsen erreicht hat, kann man dies auch tun. Bei Nässe und Glätte ist besonders die Dosierung der Vorderradbremse ein wichtiger Punkt. In einer Extremsituation kann es zu einem krampfhaften Zerren an der Bremse kommen, wodurch das Rad unter Umständen blockiert. Solche Situationen kann und sollte man auf einem abgesperrten Gelände üben, um das Fahrzeug im Ernstfall sicher beherrschen zu können. ==Die erste Fahrt== Wenn man alle wichtigen Grundvorrausetzungen beherrscht um eine Simson in Bewegung zu setzen und wenn man in der Lage ist zu bremsen, dann kann man sich mit gutem Gewissen auf die Bahn begeben. Empfehlenswert für Ausfahrten ist sonniges trockenes Wetter. Handschuhe sollten bei längeren Fahrten unter 15°C Pflicht sein, da die Zugluft durchaus zu tauben Händen führen kann. ===Schalten=== Nach dem Anfahren heißt es schalten. Immer im ersten Gang rumfahren macht kein Spaß und ist nicht gut für den Motor. Wenn wir im ersten Gang sind (Erinnerung: durch Drücken der Schaltwippe nach unten mittels Fußspitze) beschleunigt man die Schwalbe auf 15 km/h. Je nach Fahrstil kann das früher oder später passieren. Dann zieht man die Kupplung und bewegt die Schaltwippe in die andere Richtung. Entweder (so ist es bei Motorrädern üblich), durch ziehen der Schaltwippe mit der Fußspitze nach oben oder durch heruntertreten der Schaltwippe am hinteren Ende mit der Ferse. Das hat beides den gleichen Effekt. Anschließend wird wieder eingekuppelt. Das muss nicht ganz so gefühlvoll passieren wie beim Anfahren, aber die Kupplung schnipsen zu lassen ist nie eine Option. Genauso verfährt man mit den anderen Gängen. Beim Runterschalten passiert alles genau andersrum. Kupplung ziehen, Schaltwippe runterdrücken, einkuppeln. Wenn man dann vom zweiten in den ersten Gang schalten möchte sollte man das erst tun, wenn die Schwalbe schon sehr langsam ist. Der erste Gang ist nämlich sehr kurz übersetzt und ein gewaltsames Einlegen des ersten Ganges würde eine sehr hohe Belastung für alle Motor- und Getriebeteile bedeuten. Rollt man an eine Kreuzung heran, kann man dies auch im zweiten Gang tun und erst wenn man steht den Leerlauf einschalten. Zwischen jedem Gang befindet sich ein Leerlauf. Der zwischen dem ersten und dem zweiten Gang ist besonders leicht zu finden. Einfach vom zweiten Gang die Schaltwippe nur halb herunterdrücken und der Leerlauf ist drin. Gerade zwischen dem dritten und vierten Gang ist der Leerlauf nur mit viel Gefühl zu finden, aber es ist eine Wohltat bei 65 km/h den Gang rauszunehmen und mit Standgas rollen zu lassen. Bei der Schwalbe mit Handschaltung ist das alles so ähnlich. Nur werden die Gänge mit dem Schaltdrehgriff an der linken Lenkerseite geschaltet. Auf Anschlag nach unten bedeutet: erster Gang. Mitte ist zweiter Gang. Das finden des Zweiten Ganges erfordert etwas Übung und auf Anschlag nach oben bedeutet, dass der Dritte Gang drin ist. Irgendwo dazwischen liegen dann auch die entsprechenden Leerläufe. Zum Allgemeinen Fahren gehört natürlich auch das Blinken. Geblinkt wird mit den beiden Lenkerendblinkern, welche über den rechten Kippschalter bedient werden. Nach oben=rechts, nach unten=links. Die Schwalbe verfügt über keine Warnblinkanlage. ===Kurvenfahrten=== Kurven fahren macht auf einem Zweirad besonders viel Spaß. Jedoch ist es wichtig, dass man sich gerade was die Geschwindigkeit anbelangt nicht überschätzt und den Zustand seiner [[Reifen]] ehrlich einschätzt. Beim Motorradfahren wird das Fahren einer Kurve eigentlich gar nicht über eine Drehung des Lenkers sondern über eine Neigung des Fahrzeugs erreicht. Das ist dann eigentlich beim Fahren selbsterklärend. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell in Kurven fährt. Denn größere Kurvengeschwindigkeit bedeutet größeren Neigungswinkel und höhere Wegrutschgefahr. Ein neuer Reifen sollte hohe Geschwindigkeiten auf engen Kurven problemlos meistern, aber ein alter, harter, poröser Reifen bietet gerade bei minimaler Feuchtigkeit viel zu wenig Grip. Bei Linkskurven muss darauf geachtet werden, dass man nicht mit dem Oberkörper in die kurveninnere Spur ragt, was bei Gegenverkehr fatal enden kann. Ein Zweirad mit großem Neigungswinkel kann nämlich eine erstaunliche Breite ausnutzen. ===Fahren bei Nacht=== Fahren mit Licht ist bei Motorrädern aller Art tagsüber Pflicht. Nachts ist es jedoch nochmal besonders wichtig, da die schmale Vorderansicht eines Zweirades schnell übersehen werden kann. Die vergleichsweise schwachen Scheinwerfer der Simson-Fahrzeuge bringen hier gleich zwei Nachteile mit sich. Neben der Tatsache, dass man selbst mögliche Hindernisse wie z.B. Wild erst spät erkennt, ist auch die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer nicht immer gegeben Daher ist es wichtig, sich seiner Situation ständig bewusst zu sein und entsprechende Platzreserven für eventuelle Ausweichmanöver einzuplanen. Auch eine Warnweste in Leuchtfarbe ist zu empfehlen, um besser wahrgenommen zu werden. ===Fahren mit Sozius=== Das Fahren mit [[Sozius]] bedeutet doppelte Verantwortung für den Fahrer. Vor Fahrtbeginn muss dem Mitfahrer erklärt werden, wie er sich zu verhalten hat. Er darf auf keinen Fall in die Steuerung der Schwalbe durch Neigung eingreifen. Er muss sich des Weiteren am Fahrer festhalten. Ist man erst einmal auf der Bahn, wird man merken, dass das Fahrzeug sowohl für das Beschleunigen, als auch für das Bremsen für alles etwas länger braucht. Das sollte man ständig bedenken und bei seiner Fahrweise berücksichtigen. Beim Anfahren muss, ähnlich wie beim Anfahren am Berg, etwas mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss etwas länger schleifen um den Drehzahlkeller zu überwinden. Lob und Anekennung für die ursprüngliche Version dieses Tutorials gehen an den Nestuser EA_SchwalbeAlbi. 1307eb461d19c26971c2c5688746c7342b725af7 1017 1016 2011-11-12T20:14:27Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Dieses kleine Tutorial "'''Simson fahren'''" soll dem Anfänger dienen, welcher noch nie auf einem [[Kleinkraftrad|motorisierten Zweirad mit Schaltgetriebe]] gesessen hat. Jeder, der eine [[Simson]] fährt, hat irgendwann mal, irgendeine Art von [[Führerschein]] gemacht. Der wohl kleinste brauchbare Führerschein, den man derzeit machen kann ist der der Klasse M. Diese Führerscheinklasse ist auch eingeschlossen in den größeren Kradklassen sowie in allen Führerscheinklassen die das Fahren auf 4 Rädern gestatten. Wer ausschließlich Klasse M bestritten hat, hat dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem modernen Roller mit Variomatikgetriebe getan. Folglich weiß nicht jeder M-Fahrer, wie man ein Fahrzeug mit [[Kupplung]] und Schaltung bedient. Dies ist einer der Punkte, der hier betrachtet werden soll. Stolze Besitzer der Klasse B werden über den Umgang mit Kupplung usw. Bescheid wissen, dennoch gibt es beim Zweirad einige Dinge zu beachten. ==Das Starten des Fahrzeugs== Fast alle Simson-Fahrzeuge, egal ob Hand-, Fuß- oder Fliehkraftschaltung werden mittels eines [[Kickstarter|Kickstarters]] gestartet. Tritt man diesen mit viel Schwung nach unten passiert erst einmal-nichts. Warum? Zunächst einmal muss der Zündschlüssel in den [[Zündlichtschalter]] (besser bekannt als Zündschloss) gesteckt werden. Auf Position 0 passiert noch gar nichts. Position 1 bedeutet Zündung an, Schwalbe kann gestartet werden. Position 2 bedeutet genau das gleiche, aber mit Licht. Auf Position 3 ist unser Schwälbchen wieder aus, also Zündung aus, Parklicht an. Zum Starten dreht man nun den Schlüssel auf Position 1. Warum nicht auf Position 2? Auf Position zwei muss neben dem Zündfunken noch weitere Energie an den Scheinwerfer gegeben werden. Die Folge kann sein, dass die Schwalbe erst nach mehrmaligem Kicken anspringt. Kann sein, muss aber nicht. Nun muss je nach Temperatur zum Starten der [[Startvergaser]] gezogen werden. Seine Aufgabe st eine [[Gemisch|Gemischanreicherung]], damit die Schwalbe besser anspringt. Der Startvergaser befindet sich unter dem Gasgriff, ein kleiner schwarzer Hebel, der bis auf Anschlag mit dem Daumen nach rechts gezogen wird. Nach Betätigung des Benzinhahnes von Stellung „geschlossen“ (Links) um 90° auf Stellung „offen“ (Mitte) wird mit angenessenem Schwung der Kickstarter heruntergetreten. Im Idealfall ist die Schwalbe nach dem ersten Kick an. Wenn nicht, wird noch zweimal mit Kickstarter ein Startversuch unternommen. Springt die Schwalbe immer noch nicht an muss der Startvergaser geschlossen (Hebel loslassen) und ein weiteres Mal gekickt werden. Jetzt müsste eine allgemein funktionstüchtige Schwalbe anspringen. Wenn nicht müssen die Benzinversorgung und die [[Zündung]] kontrolliert werden. Nach langer Standzeit kann es auch normal sein, dass mehrere Kickversuche unternommen werden müssen. Wenn die Schwalbe dann läuft muss je nach Außentemperatur der Starvergaser noch ein wenig geöffnet bleiben. Eine klare Regel gibt es hier nicht, aber die Erfahrung besagt, dass Minusgrade durchaus eine Fahrstrecke von 200-300m mit Startvergaser nötig machen. Je nach Gefühl muss der Startvergaser spätestens dann geschlossen werden, wenn durch Überfettung der Motor abzusaufen droht. Sollte die Schwalbe gar nicht zu starten sein, beispielsweise durch einen defekten Kickstarter, kann man die sie auch durch [[Anschieben]] starten. ==Das Anfahren== ===Anfahren in der Ebene=== Zum Anfahren setzt man sich auf das (laufende) Fahrzeug und zieht die Kupplung. Beide Beine sind hierbei auf dem Boden. Anschließend wird mit der Fußspitze die Schaltwippe bis auf Anschlag nach unten gedrückt. Bei der handgeschalteten Schwalbe wird der Schaltdrehgriff bis auf Anschlag nach unten gedreht. Wenn die Schwalbe dabei ein wenig zuckt ist das ganz normal. Unter leichtem Gas geben (der Anfänger sollte den Gasgriff sehr sensibel bedienen) wird die Kupplung langsam losgelassen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem die Schwalbe sich langsam in Bewegung setzt. Nun muss der Kupplungshebel besonders langsam losgelassen werden. Durch Gas geben und weiteres Loslassen der Kupplung wird die Schwalbe beschleunigt, bis nach weiteren Schaltvorgängen die Endgeschwindigkeit erreicht wird. Bei einem Fahrzeug mit halbautomatischer Kupplung (z.B. KR 51/1 S) gestaltet sich der Anfahrvorgang etwas anders, aber mehr als einfach. Ein sauber eingestelltes Standgas ist jedoch eine Grundvoraussetzung. Einfach draufsetzen, Schaltwippe herrunterdrücken und Gas geben. Die Fliehkraftkupplung kuppelt beim Gas geben von selber ein. ===Anfahren am Berg=== Etwas schwieriger gestaltet sich das Anfahren am Berg. Grundsätzlich wird genauso angefahren wie in der Ebene. Allerdings ist die Kraft, die die Schwalbe aufbringen muss, bergauf viel größer. Das heißt: Es muss mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss länger schleifen und zwar solange bis die Schwalbe eine Geschwindigkeit und Drehzahl erreicht hat, die die Schwerkraft sicher überwinden kann. Damit man beim Anfahren nicht versehentlich rückwärts rollt muss selbst verständlich die Bremse gezogen werden. Das Spiel zwischen Gas geben, Kupplung bedienen und Bremse dosieren ist das, was das Anfahren am Berg so kompliziert macht. Sinnvollerweise zieht die Vorderbremse und gibt Gas. Währenddessen lässt man die Kupplung kommen und sobald die Schwalbe sich merklich an den vorderen Stoßdämpfern aufschiebt, kann man die Bremse gefühlvoll loslassen. Aber Vorsicht! Hier ist Koordination zwischen linker und rechter Hand gefragt. ===Anfahren bergab=== Etwas einfacheres gibt es nicht. Je nach Gefälle kann man sogar im zweiten Gang anfahren, allerdings muss auch hier ggf. durch den Einsatz der Bremse ein "Frühstart" unterbunden werden. ===Anfahren auf Kies, Schnee und Eis=== Beim Anfahren auf losen oder rutschigen Untergründen ist äußerste Vorsicht geboten. Durch den Hinterradantrieb kann bei durchdrehendem Reifen leicht das Fahrzeugheck ausbrechen. Bei Schnee und Eis sollte die Schwalbe sowieso zuhause bleiben, ein Sturz bei Glatteis ist fast unvermeidlich. ==Das Bremsen== ===Bremsen in der Ebene=== Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Simson-Kleinkrafträder sind mit zwei Bremsen ausgestattet. Die bereits erwähnte, über den Bremshebel am der rechten Lenkerseite bedienbare Vorderradbremse, sowie die Hinterradbremse, welche über das Bremspedal bedient wird. Bei einer normalen Bremsung benutzt man beide Bremsen etwa gleichstark und etwa so, dass man zielgenau auf das Hindernis heranbremst ohne noch einmal Gas geben zu müssen. Das Blockieren des Hinterrades sollte vermieden werden, das Blockieren der Vorderradbremse ist bei serienmäßigen Fahrzeugen fast unmöglich. Bei sinkender Geschwindigkeit werden nach und nach die Gänge nach unten geschaltet. Lässt man die Kupplung zwischendurch los wird die Schwalbe zusätzlich noch über den Motor gebremst. Am Hindernis (z.B. einer Ampel) angekommen, schaltet man in den Leerlauf (und lässt den Kupplungshebel los. ===Bremsen bergab=== Hier muss der gesamte Bremsvorgang stärker, aber gefühlvoller ausgeführt werden, da die Schwerkraft ein Abbremsen des Fahrzeugs erschwert und sich der Bremsweg verlängert. ===Bremsen auf Kies, Schnee und Eis=== Das ist gerade auf Schnee und Eis ein besonders gefährliches Unterfangen. Die Räder neigen sehr schnell zum Blockieren und können wegrutschen. Besonders vorsichtig muss die Vorderradbremse dosiert werden, da ihr Blockieren ein geradeausrutschen und höchstwahrscheinlich einen Sturz zur Folge hat. Sollte eine der beiden Bremsen blockieren, muss die Bremse sofort losgelassen werden, damit die Schwalbe lenkbar bleibt. Ein Blockieren der Hinterradbremse hat gerade in Kurven ein seitliches Wegrutschen des Fahrzeuges zur Folge. In jedem Fall ist aber auf rutschiger Fahrbahn die Benutzung der Hinterradbremse der sicherere Weg. Vorausschauend fahren ist dann angesagt, da der Bremsweg sehr lang werden kann. ===Gefahrenbremsung (Vollbremsung)=== Eine Gefahrenbremsung bedeutet volle Konzentration, da alles schnell gehen muss. Taucht ein Hindernis auf, muss sofort mit größtmöglicher Verzögerung gebremst werden. Größtmöglich heißt nicht „so schnell wie möglich“, sondern: „so schnell wie möglich bei Beachtung der eigenen Sicherheit“. Bremst man so schnell wie möglich mit kleinstmöglichem Anhalteweg, liegt man wahrscheinlich bald auf der Straße. Die Vorderbremse kann guten Gewissens auf trockener Straße voll belastet werden. Die Hinterradbremse sollte nur so stark belastet werden, bis sie blockiert. Dann sofort kurznachlassen und wieder bremsen. Das ist auch die Funktionsweise des ABS. Dabei ist es wichtig den Lenker festzuhalten und keine ruckartigen Ausweichversuche bei gezogener Bremse zu machen. Sollte ein Ausweichen unvermeidbar sein, müssen beide Bremsen vollständig gelöst werden. Erst wenn man wieder eine gerade Bahn zum Bremsen erreicht hat, kann man dies auch tun. Bei Nässe und Glätte ist besonders die Dosierung der Vorderradbremse ein wichtiger Punkt. In einer Extremsituation kann es zu einem krampfhaften Zerren an der Bremse kommen, wodurch das Rad unter Umständen blockiert. Solche Situationen kann und sollte man auf einem abgesperrten Gelände üben, um das Fahrzeug im Ernstfall sicher beherrschen zu können. ==Die erste Fahrt== Wenn man alle wichtigen Grundvorrausetzungen beherrscht um eine Simson in Bewegung zu setzen und wenn man in der Lage ist zu bremsen, dann kann man sich mit gutem Gewissen auf die Bahn begeben. Empfehlenswert für Ausfahrten ist sonniges trockenes Wetter. Handschuhe sollten bei längeren Fahrten unter 15°C Pflicht sein, da die Zugluft durchaus zu tauben Händen führen kann. ===Schalten=== Nach dem Anfahren heißt es schalten. Immer im ersten Gang rumfahren macht kein Spaß und ist nicht gut für den Motor. Wenn wir im ersten Gang sind (Erinnerung: durch Drücken der Schaltwippe nach unten mittels Fußspitze) beschleunigt man die Schwalbe auf 15 km/h. Je nach Fahrstil kann das früher oder später passieren. Dann zieht man die Kupplung und bewegt die Schaltwippe in die andere Richtung. Entweder (so ist es bei Motorrädern üblich), durch ziehen der Schaltwippe mit der Fußspitze nach oben oder durch heruntertreten der Schaltwippe am hinteren Ende mit der Ferse. Das hat beides den gleichen Effekt. Anschließend wird wieder eingekuppelt. Das muss nicht ganz so gefühlvoll passieren wie beim Anfahren, aber die Kupplung schnipsen zu lassen ist nie eine Option. Genauso verfährt man mit den anderen Gängen. Beim Runterschalten passiert alles genau andersrum. Kupplung ziehen, Schaltwippe runterdrücken, einkuppeln. Wenn man dann vom zweiten in den ersten Gang schalten möchte sollte man das erst tun, wenn die Schwalbe schon sehr langsam ist. Der erste Gang ist nämlich sehr kurz übersetzt und ein gewaltsames Einlegen des ersten Ganges würde eine sehr hohe Belastung für alle Motor- und Getriebeteile bedeuten. Rollt man an eine Kreuzung heran, kann man dies auch im zweiten Gang tun und erst wenn man steht den Leerlauf einschalten. Zwischen jedem Gang befindet sich ein Leerlauf. Der zwischen dem ersten und dem zweiten Gang ist besonders leicht zu finden. Einfach vom zweiten Gang die Schaltwippe nur halb herunterdrücken und der Leerlauf ist drin. Gerade zwischen dem dritten und vierten Gang ist der Leerlauf nur mit viel Gefühl zu finden, aber es ist eine Wohltat bei 65 km/h den Gang rauszunehmen und mit Standgas rollen zu lassen. Bei der Schwalbe mit Handschaltung ist das alles so ähnlich. Nur werden die Gänge mit dem Schaltdrehgriff an der linken Lenkerseite geschaltet. Auf Anschlag nach unten bedeutet: erster Gang. Mitte ist zweiter Gang. Das finden des Zweiten Ganges erfordert etwas Übung und auf Anschlag nach oben bedeutet, dass der Dritte Gang drin ist. Irgendwo dazwischen liegen dann auch die entsprechenden Leerläufe. Zum Allgemeinen Fahren gehört natürlich auch das Blinken. Geblinkt wird mit den beiden Lenkerendblinkern, welche über den rechten Kippschalter bedient werden. Nach oben=rechts, nach unten=links. Die Schwalbe verfügt über keine Warnblinkanlage. ===Kurvenfahrten=== Kurven fahren macht auf einem Zweirad besonders viel Spaß. Jedoch ist es wichtig, dass man sich gerade was die Geschwindigkeit anbelangt nicht überschätzt und den Zustand seiner [[Reifen]] ehrlich einschätzt. Beim Motorradfahren wird das Fahren einer Kurve eigentlich gar nicht über eine Drehung des Lenkers sondern über eine Neigung des Fahrzeugs erreicht. Das ist dann eigentlich beim Fahren selbsterklärend. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell in Kurven fährt. Denn größere Kurvengeschwindigkeit bedeutet größeren Neigungswinkel und höhere Wegrutschgefahr. Ein neuer Reifen sollte hohe Geschwindigkeiten auf engen Kurven problemlos meistern, aber ein alter, harter, poröser Reifen bietet gerade bei minimaler Feuchtigkeit viel zu wenig Grip. Bei Linkskurven muss darauf geachtet werden, dass man nicht mit dem Oberkörper in die kurveninnere Spur ragt, was bei Gegenverkehr fatal enden kann. Ein Zweirad mit großem Neigungswinkel kann nämlich eine erstaunliche Breite ausnutzen. ===Fahren bei Nacht=== Fahren mit Licht ist bei Motorrädern aller Art tagsüber Pflicht. Nachts ist es jedoch nochmal besonders wichtig, da die schmale Vorderansicht eines Zweirades schnell übersehen werden kann. Die vergleichsweise schwachen Scheinwerfer der Simson-Fahrzeuge bringen hier gleich zwei Nachteile mit sich. Neben der Tatsache, dass man selbst mögliche Hindernisse wie z.B. Wild erst spät erkennt, ist auch die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer nicht immer gegeben Daher ist es wichtig, sich seiner Situation ständig bewusst zu sein und entsprechende Platzreserven für eventuelle Ausweichmanöver einzuplanen. Auch eine Warnweste in Leuchtfarbe ist zu empfehlen, um besser wahrgenommen zu werden. ===Fahren mit Sozius=== Das Fahren mit [[Sozius]] bedeutet doppelte Verantwortung für den Fahrer. Vor Fahrtbeginn muss dem Mitfahrer erklärt werden, wie er sich zu verhalten hat. Er darf auf keinen Fall in die Steuerung der Schwalbe durch Neigung eingreifen. Er muss sich des Weiteren am Fahrer festhalten. Ist man erst einmal auf der Bahn, wird man merken, dass das Fahrzeug sowohl für das Beschleunigen, als auch für das Bremsen für alles etwas länger braucht. Das sollte man ständig bedenken und bei seiner Fahrweise berücksichtigen. Beim Anfahren muss, ähnlich wie beim Anfahren am Berg, etwas mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss etwas länger schleifen um den Drehzahlkeller zu überwinden. Lob und Anekennung für die ursprüngliche Version dieses Tutorials gehen an den Nestuser EA_SchwalbeAlbi. 028a1f8ac1f1c3411197c897389dc3ad905e6343 Hauptseite 0 1 1018 585 2011-11-12T20:20:21Z Prof 28 /* Simson Starthilfe */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Simson fahren]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || |} ==Kategorien== {| |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Datenblatt|Datenblatt]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Liste|Liste]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Motor|Motor]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]] |- |} == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 8769d58ba4b94dc35779e1bfe5e8b414bb7cba2f Anhänger 0 51 1019 153 2011-11-18T11:37:28Z Hallo-stege 31 /* Allgemeines */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV) == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 681cc60ebf412437d4ffe379d4bbf4142cb5ae2a 1020 1019 2011-11-18T11:59:22Z Hallo-stege 31 /* VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV) == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 3e5aad7416eac1b021dc424151617d51a64b3934 1021 1020 2011-11-18T12:06:41Z Hallo-stege 31 /* Allgemeines */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. c65a6367f091a0875bd8ff3d58a59aace2f62048 1022 1021 2011-11-18T12:09:34Z Hallo-stege 31 /* Rechtliches */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 1a0970f986190873eaae4792f263f63d4bfa7435 1023 1022 2011-11-18T12:16:05Z Hallo-stege 31 /* MWH/RB */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später. ==== Typ Waggonbau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 81f2eefd9f7a16aaeeef2b750d98b88d8aa90a6a 1024 1023 2011-11-18T12:26:06Z Hallo-stege 31 /* VEB Waggonbau Dessau */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben. ==== Typ Waggonbau Dessau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 707ecda06ca546372899db53829effdb2bf682c4 Anhänger 0 51 1025 1024 2011-11-18T12:33:47Z Hallo-stege 31 /* VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben. ==== Typ Waggonbau Dessau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 0c4b4a720b95edb14a433ab3c8e4587101a74019 1026 1025 2011-11-18T12:36:31Z Hallo-stege 31 /* Typ WBD */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben. ==== Typ Waggonbau Dessau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. d7507966a535b62e2a6c9e86ac4376f25804c2db 1027 1026 2011-11-18T12:39:30Z Hallo-stege 31 /* Typ Rollka III */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben. ==== Typ Waggonbau Dessau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg KTA Typschein 514 von1962 Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt) ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 3aee67cf5bfbad8f3f572acd7def0124bc87abde 1028 1027 2011-11-18T12:46:51Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben. ==== Typ Waggonbau Dessau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg KTA Typschein 514 von1962 Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt) ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. ==== VEB Reparaturwerk Neubrandenburg ==== Leider wenig näheres bekannt. Typ M 005, Baujahr 1959 bis 1968, Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h, Verwendungsbereich: Mopeds und Fahrräder, Leergewicht: 25 kg, Gesamtgewicht: 60 kg, KTA Typschein 351 == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 218d289fa1d00777bb4184e99cbc7f357fcfabe1 1067 1028 2012-06-02T15:33:30Z Nestdj 25 /* Typ WBD */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben. ==== Typ Waggonbau Dessau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1969 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg KTA Typschein 514 von1962 Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt) ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. ==== VEB Reparaturwerk Neubrandenburg ==== Leider wenig näheres bekannt. Typ M 005, Baujahr 1959 bis 1968, Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h, Verwendungsbereich: Mopeds und Fahrräder, Leergewicht: 25 kg, Gesamtgewicht: 60 kg, KTA Typschein 351 == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. 0a6c350e9eb290c365baaca0d434f477dd7159bd Allgemeine Betriebserlaubnis 0 86 1029 684 2011-11-18T13:00:55Z Hallo-stege 31 /* Neubeschaffung der ABE für Simson-Kleinkrafträder */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. Um ein zulassungsfreies Kraftfahrzeug auf öffentlichen Strassen in Betrieb setzen zu dürfen, ist eine Betriebserlaubnis notwendig. Der Nachweis über diese Betriebserlaubnis in Form eines ABE Kärtchens, einer Datenbestätigung oder einer Einzelbetriebserlaubnis ist bei Kleinkrafträdern neben der Versicherungsbestätigung mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen vorzuzeigen. (siehe § 3 und 4 FZV) == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht. [[Kategorie:Recht]] 140edaf163bd036066a5c44d24f554bf66f31d4d 1030 1029 2011-11-18T13:05:02Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht. [[Kategorie:Recht]] a50c83db300c1d7d48eb741bac3306629ea4b599 H4 Scheinwerfer 0 345 1031 2011-11-19T16:17:27Z Totoking 32 Die Seite wurde neu angelegt: „Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen …“ wikitext text/x-wiki Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. = Einbau = Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. == Streuglaseinsatz == Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. == Klarglasscheinwerfer == Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. d812debf26452b3a13e2d4cc62fbfddb4ce897a6 1033 1031 2011-11-19T16:24:57Z Totoking 32 /* Streuglaseinsatz */ wikitext text/x-wiki Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. = Einbau = Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. == Streuglaseinsatz == Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[DateiStreuglas_Maße.jpg]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. == Klarglasscheinwerfer == Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. fc374ccb2a66b689fa7bba448d589b7118b783ef 1034 1033 2011-11-19T16:30:07Z Totoking 32 /* Streuglaseinsatz */ wikitext text/x-wiki Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. = Einbau = Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. == Streuglaseinsatz == Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|200px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. == Klarglasscheinwerfer == Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. 01d6d27c977190a0affe5053b60c618ff890a140 1036 1034 2011-11-19T16:32:00Z Totoking 32 /* Streuglaseinsatz */ wikitext text/x-wiki Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. = Einbau = Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. == Streuglaseinsatz == Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. == Klarglasscheinwerfer == Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. b8ff66a86c03b1e21e09197575683e7a0439cfd3 1037 1036 2011-11-19T16:36:47Z Totoking 32 /* Klarglasscheinwerfer */ wikitext text/x-wiki Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. = Einbau = Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. == Streuglaseinsatz == Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. == Klarglasscheinwerfer == [[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]] Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. 53f468da9eef7337b94e20103c42d207b261481e 1038 1037 2011-11-19T17:59:57Z Totoking 32 wikitext text/x-wiki Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. = Einbau = Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. == Streuglaseinsatz == Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. == Klarglasscheinwerfer == [[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]] Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. [[Kategorie:Elektrik]] d26aa797033f751796e9d3d8426f415531ecf257 1039 1038 2011-11-20T13:41:42Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. = Einbau = Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. == Streuglaseinsatz == Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. == Klarglasscheinwerfer == [[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]] Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. [[Kategorie:Elektrik]] 314d7739cd4a21ba804f2dc94213a145d1f17c06 Datei:Streuglas Maße.jpg 6 346 1032 2011-11-19T16:22:26Z Totoking 32 H4 Scheinwerfereinsatz Streuglas mit Durchmesserangaben wikitext text/x-wiki H4 Scheinwerfereinsatz Streuglas mit Durchmesserangaben 410b286b28f7691835b6aca1fb67c25d57abd89c Datei:Klarglas Maße.jpg 6 347 1035 2011-11-19T16:31:33Z Totoking 32 Scheinwerfereinsatz Klarglas mit Maßen wikitext text/x-wiki Scheinwerfereinsatz Klarglas mit Maßen 7a25a27cc4b82339556ed81076bc6aa13d75b200 Schraubenliste Schwalbe 0 18 1040 34 2011-11-30T10:46:17Z Prof 28 wikitext text/x-wiki Liste der benötigten Schrauben für [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]] '''Ansauggeräuschdämpfer:''' 2 x M6x10 Schlauchschelle 35mm '''Luftansaugschlauch:''' KR51/1: 2 x M4x21 Schlitzschraube KR51/2: 1 x M4x21 Schlitzschraube '''Tank:''' 2 x M6x25 '''Schutzblech hinten (innen):''' 2 x M6x12 '''Hinterradbremshebel:''' KR51/1: 1 x M8x45 KR51/2: 1 x M8x110 '''Lenkerbefestigung:''' 1 x M8x40 + 2 Muttern M8 '''Motorhalter:''' KR51/1: 1 x M8x100 und 1 x M8x65 KR51/2: 1 x M8x100 oben & 1 x M8x90 unten '''Federbeinbefestigung hinten:''' 4 x M8x34 '''Federbein- und Schutzblechbefestigung vorn oben:''' 2 x M8x45 '''Federbeinbefestigung vorn unten:''' 2 x M8x34 '''Schwinglagerbolzen vorn:''' 2 Muttern M10 '''Panzer/Haube:''' 2 x M6x18 1 x M8x16 '''Fußrasten Sozius:''' 2 x M8x20 '''Tunnel:''' 1 Flügelmutter M6 / Sterngriffmutter '''Trittbretter:''' 6 x M6x16 Senkkopf-Schlitzschraube '''Gepäckträger:''' 4 x M6x60 '''Auspuffhalterung:''' 1 x M6x45 Klemmschelle Krümmer (vorne) 1 x M6x14 Panzerhalterung (mitte) 1 x M6x16 Schpannschelle (hinten) '''Ladeanlage, Blinkgeber, Sicherungshalter:''' KR51/1: 1 x M6x16 Schlitzschraube (Sicheungshalter) KR51/2: 2 x M6x12 Schlitzschrauben KR51/1: 1 x M6x12 Schlitzschraube (Blinkgeber) KR51/2: 1 x Spaxschraube '''Batteriedeckel:''' 1 x M5x12 Schlitzschraube '''Sitzbank:''' 2 x M6x16 an Sitzbank 2 x M6x12 an Rahmen '''Lenkerblinker:''' 2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube 4 x Spaxschrauben '''Parkleuchte:''' 2 x M3x16 '''Lenkerabdeckung:''' 2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube '''Aluabdeckblech Beinschild:''' 2 x M4x8 Schlitzschraube '''Lampenring:''' 2 x M4x30 '''Lichtwinkelregulierungsschraube:''' 1 x M6x20 '''Frontschild:''' 2 x M8x14 Linsenschraube oben Serie 2 x M8x26 Schloßschraube oben bei Kindersitz Montage 2 x M6x10 Schlitzschraube großer Kopf '''Armaturenträger:''' 1 x M6x18 Schlitzschraube 1 x M6x30 Schlitzschraube '''Blink- & Abblendschalter:''' 1 x M4x30 Schlitzschraube 1 x M4x35 Schlitzschraube '''Rückstrahler:''' KR51/1: 2 x M5x16 und 1 x M4x50 Schlitzschraube KR51/2: 4 x M6x12 und 3 x Spaxschrauben '''Zündspulenhalter KR51/2:''' 1 x M6x16 [[Kategorie:Liste]] 3397c7f19c039ae91d35a4bf655cdb33586d8f03 Grundausstattung 0 348 1041 2012-03-03T21:04:41Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Was muss man eigentlich unbedingt (dabei) haben, wenn man eine Simson fahren will? - eine Simson (das ist klar) - einen Führerschein der Klasse M oder einen d…“ wikitext text/x-wiki Was muss man eigentlich unbedingt (dabei) haben, wenn man eine Simson fahren will? - eine Simson (das ist klar) - einen Führerschein der Klasse M oder einen der M einschliesst - ein aktuelles Versicherungskennzeichen - den Versicherungsschein - die Betriebserlaubnis/[[ABE]] - einen ECE-geprüften Helm - Handschuhe und feste Kleidung - das [[Bordwerkzeug]] Nicht dabei, aber haben sollte man: - die Betriebsanleitung - das zum Modell passende BUCH von Erhard Werner 47e27cce51ffe5a3fd3474d08505a01914e54660 Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern 0 328 1042 995 2012-03-06T16:37:38Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || SR 4-2 || |- | 1964 || 3000000 || 300579x |- | 1965 || 300598x || 302227x |- | 1966 || 302367x || 303649x |- | 1967 || 304497x || 3068070 |- | || SR 4-2/1 || |- | 1968 || 3068071 || 310664x |- | 1969 || 311709x || 316038x |- | 1970 || 317681x || 320915x |- | 1971 || 32200xx || 327941x |- | 1972 || 328552x || 336051x |- | 1973 || 33638xx || 344615x |- | 1974 || 345192x || 352533x |- | 1975 || 352840x || 3533231 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx |} [[Kategorie:Liste]] e030266e9be5c6e7edc15a2ec13bb0e2a9183175 1055 1042 2012-03-13T15:52:05Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || SR 4-2 || |- | 1964 || 3000000 || 300579x |- | 1965 || 300598x || 302227x |- | 1966 || 302367x || 304207x |- | 1967 || 304497x || 3068070 |- | || SR 4-2/1 || |- | 1968 || 3068071 || 310664x |- | 1969 || 311709x || 316038x |- | 1970 || 317681x || 320915x |- | 1971 || 32200xx || 327941x |- | 1972 || 328552x || 336051x |- | 1973 || 33638xx || 344615x |- | 1974 || 345192x || 352533x |- | 1975 || 352840x || 3533231 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx |} [[Kategorie:Liste]] 91dc07435cff71ac3b76957e4643b84499424d15 Liste der SR 4-3 Sperber-Fahrgestellnummern 0 325 1043 964 2012-03-06T16:42:58Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-3|Sperber]] || |- | 1966 || 3500000 || 350526x |- | 1967 || 350688x || 352090x |- | 1968 || 352158x || 353388x |- | 1969 || 353400x || 355359x |- | 1970 || 355456x || 356819x |- | 1971 || 357414x || 357771x |- | 1972 || 358372x || 3583980 |- | || Nachserie || |- | 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 3596xxx |} [[Kategorie:Liste]] d9068c60786f028bd0cd19b72c3157115f46d3e8 Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern 0 326 1044 979 2012-03-06T16:47:57Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-4|Habicht]] || |- | 1971 || 3650000 || 3650xxx |- | 1972 || 365024x || 366218x |- | 1973 || 366324x || 368640x |- | 1974 || 369017x || 372149x |- | 1975 || 372639x || 3729471 |- | || Nachserie || |- | 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37430xx |} [[Kategorie:Liste]] a2764bbf857e57f5f9478794d4c6b483cf45ada1 Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern 0 324 1045 996 2012-03-06T16:52:36Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[Vogelserie|SR 4-1 "Spatz"]] || |- | 1964 || 2000000 || 202122x |- | 1965 || 203429x || 205980x |- | 1966 || 206892x || 210780x |- | 1967 || 211280x || 211772x |- | 1968 || 212833x || 213471x |- | 1969 || 213788x || 214758x |- | 1970 || 215466x || 216333x |- | 1971 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1972 || 217028x || 217131x |- | 1973 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1974 - 1976 || 217363x || 217549x |} [[Kategorie:Liste]] ec07fb8b902b1a27522714c67737b521e7288341 Liste der S 50-Fahrgestellnummern 0 225 1046 931 2012-03-06T16:57:38Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Die offizielle Produktion der S 50 endete mit der Fahrgestell-Nr. 4789535. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1975 || 4100000 || 419041x |- | 1976 || 419364x || 431000x |- | 1977 || 431109x || 443884x |- | 1978 || 444013x || 457103x |- | 1979 || 457392x || 470195x |- | 1980 || 470340x || 4789535 |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |} [[Kategorie:Liste]] 275d7d50e10aeac9808642ac4117c7b737d6cafc Liste der S 51-Fahrgestellnummern 0 226 1047 958 2012-03-06T17:04:54Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 486162x || 502300x |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |- | 1982 || 502546x || 515755x |- | 1983 || 516399x || 531379x |- | 1984 || 531833x || 549010x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583396x |- | 1987 || 583725x || 59848xx |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628057x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1990 || 6400000 || 64010xx |- | 1991 || 640176x || 64053xx |- | 1992 - S 53|| 640557x || 640024x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641181x |- | 1993 - S 53|| 645664x || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 64151xx || 641703x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] b81bd9a238c00d33dd8ce8e88a5ae7631528fcea Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern 0 327 1048 959 2012-03-06T17:09:34Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die SR 80 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1986 || 8000000 || 803281x |- | 1987 || 803284x || 807701x |- | 1988 || 807772x || 812803x |- | 1989 || 813167x || 818067x |- | 1990 || 818401x || 821424x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1991 || - || - |- | 1992 || - || - |- | 1992 || - || - |- | 1993 || 855582x || 822830x |- | 1994 || 822885x || 823885x |- | 1994 - WMI|| WSU2R00V1RS000001 || WSU2R00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2R00V1SS000001 || WSU2R00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2R00V1TS000001 || WSU2R00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2R00V1VS000001 || WSU2R00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2R00V1WS000001 || WSU2R00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2R00V1XS000001 || WSZ2R00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V1YS000001 || WSZ2R00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V10S000001 || WSZ2R00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2R00V11S000001 || WSZ2R00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] 915aa7012125856931158d0e5163b468837b1120 Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern 0 349 1049 2012-03-06T17:20:54Z Hallo-stege 31 Liste der SR 1 / SR 2 -Fahrgestellnummern wikitext text/x-wiki Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern 7bf57e11da2aef6fd615481a75835fd3cc23f6b3 1050 1049 2012-03-06T17:22:54Z Hallo-stege 31 hat „[[Simson Wiki:Gemeinschafts-Portal]]“ nach „[[Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern]]“ verschoben wikitext text/x-wiki Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern 7bf57e11da2aef6fd615481a75835fd3cc23f6b3 1052 1050 2012-03-06T17:42:07Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 1 und 2|Moped]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 1|Moped]] || |- | 1955 || 000001 || 02315x |- | 1956 || 02577x || 11890x |- | 1957 || 13245x || 151657 |- | || [[SR 2|Moped]] || |- | 1957 || 200000 || 30021x |- | 1958 || 30880x || 44558x |- | 1959 || 45084x || 589773 |- | || [[SR 2E|Moped]] || |- | 1959 || 57228x || 57228x |- | 1960 || 58977x || 70114x |- | 1961 || 70805x || 86074x |- | 1962 || 86735x || 98338x |- | 1963 || 99645x || 106526x |- | 1964 || 107161x || 1106432 |- | || Nachserie || |- | 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 118997x |} [[Kategorie:Liste]] 01917869254d4d5dee631cb3a24b17ba1fdd5be7 1053 1052 2012-03-06T17:44:11Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 1 und 2|Moped]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 1|SR 1]] || |- | 1955 || 000001 || 02315x |- | 1956 || 02577x || 11890x |- | 1957 || 13245x || 151657 |- | || [[SR 2]] || |- | 1957 || 200000 || 30021x |- | 1958 || 30880x || 44558x |- | 1959 || 45084x || 589773 |- | || [[SR 2E]] || |- | 1959 || 57228x || 57228x |- | 1960 || 58977x || 70114x |- | 1961 || 70805x || 86074x |- | 1962 || 86735x || 98338x |- | 1963 || 99645x || 106526x |- | 1964 || 107161x || 1106432 |- | || Nachserie || |- | 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 118997x |} [[Kategorie:Liste]] 2d8fc0f059bb5f9cde7159f184a4f40a50113465 1056 1053 2012-04-24T09:10:15Z Prof 28 Link auf nicht extistenten (und überflüssigen) Artikel entfernt wikitext text/x-wiki Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des Mopeds zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 1|SR 1]] || |- | 1955 || 000001 || 02315x |- | 1956 || 02577x || 11890x |- | 1957 || 13245x || 151657 |- | || [[SR 2]] || |- | 1957 || 200000 || 30021x |- | 1958 || 30880x || 44558x |- | 1959 || 45084x || 589773 |- | || [[SR 2E]] || |- | 1959 || 57228x || 57228x |- | 1960 || 58977x || 70114x |- | 1961 || 70805x || 86074x |- | 1962 || 86735x || 98338x |- | 1963 || 99645x || 106526x |- | 1964 || 107161x || 1106432 |- | || Nachserie || |- | 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 118997x |} [[Kategorie:Liste]] 0d9690cd4bc5947240762367ef14d0fc523ef439 1057 1056 2012-04-24T09:12:09Z Prof 28 noch einen Link entfernt wikitext text/x-wiki Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des Mopeds zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 1|SR 1]] || |- | 1955 || 000001 || 02315x |- | 1956 || 02577x || 11890x |- | 1957 || 13245x || 151657 |- | || [[SR 2]] || |- | 1957 || 200000 || 30021x |- | 1958 || 30880x || 44558x |- | 1959 || 45084x || 589773 |- | || [[SR 2#SR 2E|SR 2 E]] || |- | 1959 || 57228x || 57228x |- | 1960 || 58977x || 70114x |- | 1961 || 70805x || 86074x |- | 1962 || 86735x || 98338x |- | 1963 || 99645x || 106526x |- | 1964 || 107161x || 1106432 |- | || Nachserie || |- | 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 118997x |} [[Kategorie:Liste]] 369f57926e30d2dd9b75bc600b0397f751db9faf Simson Wiki:Gemeinschafts-Portal 4 350 1051 2012-03-06T17:22:54Z Hallo-stege 31 hat „[[Simson Wiki:Gemeinschafts-Portal]]“ nach „[[Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern]]“ verschoben wikitext text/x-wiki #WEITERLEITUNG [[Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern]] 05d45040e692ed4e1522f6ec57252e1ac9ee1aa1 Liste der KR 50 Fahrgestellnummern 0 351 1054 2012-03-06T17:54:51Z Hallo-stege 31 Die Seite wurde neu angelegt: „Liste der KR 50 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[KR 50]] zu bestimmte…“ wikitext text/x-wiki Liste der KR 50 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[KR 50]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[KR 50]] || |- | 1959 || 000001 || 01350x |- | 1960 || 02486x || 04242x |- | 1961 || 04896x || 07756x |- | 1962 || 08146x || 09681x |- | 1963 || 11105x || 16000x |- | 1964 || 16282x || 164299 |} [[Kategorie:Liste]] e32de813a7bf7dfe1c22c88590c4708c3b953b3e Diskussion:Kaufberatung 1 352 1058 2012-04-28T09:16:31Z Prof 28 Ist eine Simson das richtige für mich? wikitext text/x-wiki == Ist eine Simson das richtige für mich? == Vielleicht sollte man einen solchen Absatz gleich zu Anfang einfügen und dort all das ausführen, was im Forum auf dutzende Threads verteilt ständig wiederholt wird. dbfb204de847751ef4d289c7b1fc2081e54440d7 1059 1058 2012-04-28T09:17:36Z Prof 28 /* Ist eine Simson das richtige für mich? */ wikitext text/x-wiki == Ist eine Simson das richtige für mich? == Vielleicht sollte man einen solchen Absatz gleich zu Anfang einfügen und dort all das ausführen, was im Forum auf dutzende Threads verteilt ständig wiederholt wird. --[[Benutzer:Prof|Prof]] 11:17, 28. Apr. 2012 (CEST) 51bf7cabd8e6967d7376e784df581d9705dcef3a Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 1060 1000 2012-05-01T21:37:56Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 14393 || 15001 || |- | 1965 || '''15011''' || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || Typ bspw. Louis Krause Leipzig N22. |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || '''40579''' || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 4bd1738c333e792d74d5ae8ee62be95999a44bab 1061 1060 2012-05-01T21:42:20Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 14393 || 15001 || |- | 1965 || '''15011''' || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || '''40579''' || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 3d29123e7c1c019f3ed67101716f1556d44aa3dd 1065 1061 2012-05-22T14:34:53Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 14393 || 15001 || |- | 1965 || '''15011''' || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || '''40579''' || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 7dab1c0b5df5f28d456fc26a2a8de14780256cc4 1068 1065 2012-06-19T22:49:34Z Alfred 39 Hinweis zum Urheberrecht wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 14393 || 15001 || |- | 1965 || '''15011''' || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 3327X || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || '''40579''' || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br> Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt. ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] c91201509f8a4af2d94a10301bab5ca49ec7f6b0 1070 1068 2012-07-19T22:18:20Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 14393 || 15001 || |- | 1965 || '''15011''' || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17827 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 1931X || 19589 || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || '''32559''' || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || '''40579''' || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br> Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt. ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 929bbad1205847f325f773154a6e1c6cbbb239a2 Kette 0 105 1062 839 2012-05-14T09:36:22Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. * [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. Kettenlänge: Simson SR4-x = 110 Glieder Simson KR51/1 = 114 Glieder Simson KR51/2 = 112 Glieder Simson S50 = 112 Glieder Simson S51 = 110 Glieder Simson S70 = 110 Glieder Simson SR50 = 94 Glieder Simson SR80 = 94 Glieder Simson Duo = 114 Glieder [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie: Wartung]] 3a2fe6344da929975097ef454feeff6b5786e17f 1063 1062 2012-05-14T09:36:59Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. * [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. Kettenlängen: Simson SR4-x = 110 Glieder Simson KR51/1 = 114 Glieder Simson KR51/2 = 112 Glieder Simson S50 = 112 Glieder Simson S51 = 110 Glieder Simson S70 = 110 Glieder Simson SR50 = 94 Glieder Simson SR80 = 94 Glieder Simson Duo = 114 Glieder [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie: Wartung]] 3612541a542ae361817d049e633fe39c8615ef31 1064 1063 2012-05-14T09:37:34Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. * [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. Kettenlängen: Simson SR4-x = 110 Glieder Simson KR51/1 = 114 Glieder Simson KR51/2 = 112 Glieder Simson S50 = 112 Glieder Simson S51 = 110 Glieder Simson S70 = 110 Glieder Simson SR50 = 94 Glieder Simson SR80 = 94 Glieder Simson Duo = 114 Glieder [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie: Wartung]] 7c39186053179706acd4169099deea594e964ef7 AOA 0 220 1066 615 2012-05-28T10:56:43Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki '''AOA''' ist in einschlägigen Kreisen die Abkürzung für "Abgeänderter Original Auspuff". Da Veränderungen an der Abgasanlage unter [[Tuning]] fallen, sind sie nicht zulässig und werden an dieser Stelle nicht weiter beschrieben. 6f6f9bba355a54892676847a0225e97f0b7ea58f Ölwechsel 0 46 1069 164 2012-07-17T01:16:16Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Ein '''Ölwechsel''' ist spätestens nach 10000km Laufleistung bzw. 2 Jahren fällig. Auch nach dem Neuerwerb eines Fahrzeuges sollte man diese Arbeit nicht scheuen. Das korrekte [[Öl]] trägt die Bezeichnung '''SAE 80'''. Zusätzlich ist stets noch die API Klassifikation [http://de.wikipedia.org/wiki/Schmieröl#API-Klassifikation] angegeben. Diese muss laut Betriebsanleitung '''GL3''' sein. Die Erfahrung zeigt, dass auch mit SAE80 GL4 (z.B. von Liqui Moly) einwandfrei gefahren werden kann. In jedem Fall zu vermeiden ist Öl der Klassifikation GL5 (sog. Hypoidöl), da dieses mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Kupplung zum Durchrutschen bringen wird. Entsprechende Öle sind an Tankstelle, im Baumarkt und beim Simson-Händler zu bekommen (Einzig in den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 gehört ein anderes Öl, nämlich ein Hydrauliköl der Spezifikation ''HLP 46'', z.B. Shell Tellus C 46.). Einer der wenigen verbliebenen Hersteller von SAE80 GL3 ist Addinol[http://www.addinol.de/index.php?id=31&l=]. Die korrekte Füllmenge beträgt bei den alten Motoren ([[M53|M53/M54]]) 500 ml; bei den neuen ([[M501|M531/M541]]) 400ml. == Vorgehensweise == * Motor warm fahren * Ölablassschraube (unten am Motor) öffnen * Altöl ablassen * Ablassschraube säubern (Metallsplitter am Magneten sind normal) und wieder einsetzen * korrekte Ölmenge durch die Einfüllöfnung einfüllen. Diese Öffnung ist beim [[M53]] der runde Metalldeckel an der linken Seite des Motores, wo man auch die Kupplung einstellt, beim [[M501]] gibt es eine rote Plastikschraube am linken Seitendeckel. Es gibt auch selbsternannte "Experten" die statt Getriebeöl normales Motoröl ins Getriebe füllen. Auch wenn das über einen gewissen Zeitraum funktionieren kann, ist das doch nicht im Sinne des Erfinders. [[Kategorie:Wartung]] f212c983db1bed102d172cef296bb99e1e9285f6 Kaufberatung 0 188 1071 831 2012-07-22T12:35:48Z Moeffi 27 /* Motor M5x oder M501 */ wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. Diese bieten dafür spürbar mehr Drehmoment. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * einen Kaufvertrag vorbereiten, denn es könnte ja sein, dass der Verkäufer gar keinen oder einen unzureichenden anbieten will. Wer jemanden in der Familie oder im Freundeskreis hat, der Mitglied in einem Automobilclub ist, kann sich so einen Vordruck besorgen. * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Aufpassen, ob Rahmen und Motor überhaupt zueinander und zum angebotenen Modell und zum angeblichen Baujahr passen. Über die [[Fahrgestellnummer]] ist evtl. schon eine erste Überprüfung möglich. Es scheint eine Reihe von Fällen zu geben, bei denen ein KR51/1 Motor in einen KR51/2 Rahmen oder auch umgekehrt geschustert wurde. * Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. (siehe unten: gefälschte Papiere) Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere dennoch Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/> Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! e289687b6b1ca692886049b97da836016ab5048d Kolben und Zylinder 0 228 1072 895 2012-07-25T18:18:52Z Moeffi 27 /* Zusammenbauen */ wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. [[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]] Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann. ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== [[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]] Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. '''Schleifmaße der Zylinder''' {| class="wikitable" |- ! '''M53''' !! '''M501''' |- | 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk) |- | 40,25mm || 38,25mm |- | 40,50mm || 38,50mm |- | 40,75mm || 38,75mm |- | 41,00mm || 39,00mm |- | 41,25mm || 39,25mm |- | 41,50mm || 39,50mm |} ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== [[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]] # Kolbenboden (rot) # Feuersteg (orange) # Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün) # Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau) # Bohrung für Kolbenbolzen (violett) # Kolbenhemd (hellblau) ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung einölen, Öl einziehen lassen und auflegen *Kolbenbolzen probeweise in den Kolben einsetzen. Er muss mit leichtem Druck, aber ohne großen Kraftaufwand ''saugend'' in die Bohrung gleiten. Ist die Passung zu locker: zurückschicken, da Ausschussware. Ist die Passung zu eng die Bohrung im Kolben mit einer verstellbaren Reibahle vorsichtig aufreiben. Ansonsten ist die Gefahr, bei warmem Motor Klemmer rund um das Bolzenauge zu bekommen, groß. *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas Fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse). Somit wird vermieden dass der Sicherungsclip durch die Bewegung des Kolbens zum Schwingen angeregt wird und aus seinem Sitz springt. *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *Kolbenhaltegabel (zwei Hölzer o.Ä. gehen auch) auf die Fußdichtung legen und an der Kurbelwelle drehen bis der Kolben auf der Haltegabel aufsitzt. *Kolbenringe so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und oberen Ring mit den Fingern in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert). [[Kategorie:Motor]] e050665d2bd5090e28c536c391b0e70268e56657 Lenkerpendeln 0 180 1073 745 2012-08-05T23:33:31Z Moeffi 27 /* Schwinge */ wikitext text/x-wiki Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Die Schwalbe ist zwar sehr wendig, dadurch aber auch nahe an der Instabilität. Verstärkt wird das Lenkerpendeln im Allgemeinen durch einen nach hinten verlagerten Schwerpunkt (schweres Gepäck auf dem Gepäckträger, Sozius hinten drauf). Mögliche Ursachen: ==Lenkkopflager== * Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweisen bzw. muss richtig eingestellt sein.<br/> Der Lenker sollte sich mit ganz leichtem Widerstand nach links und recht drehen lassen. Einstellung über die oberste Lagerschale, welche noch durch eine Mutter und Scheibe gesichert wird. Ist dies getan, nimm beide vorderen Stoßdämfer in die Hände (Schwalbe steht auf Hauptständer und Hinterrad) und drück die Gabel vor und zurück ( !hier werden andere Bauteile leider mit einbezogen, sollte man aber identifizieren können! Ist Spiel nach der Einstellung vorhanden -> Zerlegen und begutachten. * Dieses darf keine Rastpunkte besitzen.<br/> Schwalbe steht auf Hinterrad und Hauptständer, beim drehen darf keine Rastung festzustellen sein. Die Lenkung hakt dann an dem einen oder anderen Punkt. Ist ein solcher Punkt vorhanden -> Lenkkopflager komplett tauschen. * Dieses darf nicht eingelaufen sein. Es haben sich Laufspuren in den Lagerschalen gebildet. Beurteilung nur nach Ausbau. -> Lenkkopflagersatz tauschen. Das Lenkkopflager sitzt ober- und unterhalb des Lenkkopfes. Es besteht aus 4 Lagerschalen und 2 Lagern. Ausbau -> -Bremsbowdenzug aushängen -Lenker mit Anbauteilen demontieren -Kontermutter/Scheibe und oberen Lagerschale demontieren -Vordergabel nach unten herrausziehen ==Reifen/Felge== Steht dort Pneumant drauf, wechselst Du diese umgehend. Ansonsten ist der Reifen auf richtigen Sitz auf der Felge zu prüfen, er darf desweiteren keine Beulen aufweisen. Die Felge darf ebenfalls nicht krumm sein. Das wird deutlich, wenn du das Rad drehst und seinen Lauf begutachtest. ==Schwinge== Ist die Schwinge krumm?<br/> Bau sie aus: Bremse/Rad demontieren, Stoßdämpfer lösen, hintere Schwingenachse ausziehen. Die Schwinge legst du kopfüber auf eine ebende Fläche. Sie darf nicht kippeln wenn du Druck auch einen Punkt ausübst. Nach Prüfen der Silentbuchsen (weiter unten) kann die hoffentlich noch intakte Schwinge wieder verbaut werden. Die Verdrehung der Schwinge beim Einfedern findet nur über elastische Scherung des Gummis statt. Den Schwingenlagerbolzen also erst nur locker einsetzen, und erst wenn die Stoßdämpfer fertig eingebaut sind, fest anziehen. Es tauchen immer wieder Aussagen auf, dass man den Schwingenlagerbolzen nur so fest anziehen soll, dass die Schwinge sich noch frei bewegen lässt. Dies ist gefährlich, der Bolzen wird sich schnell losrappeln. die Metallaugen der Schwingenlager sind im fertig eingebauten Zustand fest mit dem Schwingenträger verklemmt. ==Schwingenträger== Der hohle Schwingenträger besteht aus zwei punkverschweissten Profilblechen. Lösen sich die Schweisspunkte einer Seite komplett, wird der Schwingenträger instabil und die Schwingneigung unbeherrschbar. In diesem Fall besonders wenn der Schwerpunkt weit vorne ist. Ausserdem kann der Schwingenträger einreißen. Eine Reparaturschweißung des geschwächten Bauteils ist nicht zu empfehlen. Besser gegen einen neuen (gebrauchten) tauschen. ==Silentbuchsen== Diese sollten mittig sitzen und nicht ausgeschlagen sein, nach oben oder unten durchgebogen sein, so dass ein Spalt zwischenihr und Metallbuchse ist. Es sollte gerade sitzen. Langen Bolzen durch die Metallbuchse schieben und rechtem Winkel zum Bauteil achten. Der Bolzen darf auch kein Spiel in der Buchse haben. Die Gummibuchsen härten mit der Zeit auch aus und haben dann keine dämpfende und federende Wirkung. Ist irgendeins der Dinge der Fall, tauschen (nur im Paar). ==Radlager== Bei ausgebautem Rad wird jedes Lager einzeln auf Spiel und Leichtgängigkeit geprüft. Beweg dazu den inneren Ring des Lagers. ==Stoßdämpfer== Haben diese unterschiedliche Länge , sind sie auszutauschen. Dämpf und Federwirkung werden bei einer Testfahrt deutlich. Hier auch die Silentbuchsen begutachten. [[Kategorie:Fahrwerk]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 4805616225c4b1bd37b2125c2801e8cf8d082630 VAPE 0 17 1074 604 2012-08-10T17:19:05Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki '''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von [[Zündung|Zündanlagen]]. Die von VAPE produzierten Zündungen erfreuen sich in [[Simson]]-Kreisen großer Beliebtheit, da sie mit ihrer hohen Leistung von mehr als 100 W deutlich zur Steigerung der Verkehrs- und Funktionssicherheit beitragen. Neben dem Einbau eines [[Scheinwerfer|Scheinwerfers]] mit einer hohen Lichtausbeute ermöglicht die VAPE ebenso den Betrieb von kleinen Helferlein wie Zigarettenanzünder oder USB-Ladekabel. ==Vor- und Nachteile== ==Ausführungen== ==MZA vs. Powerdynamo== ==Legalität== Laut Aussage diverser Händler und eines Tüv Prüfers muss die VAPE nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Dies ist jedoch nicht verbindlich und stellt auch keine Rechtsberatung dar! ==Weblinks== [http://www.vape.cz/de/ Herstellerseite] [[Kategorie:Elektrik]] 7568614182cb394ab8b3b7c3bafbdfbbab2a4d76 VAPE 0 17 1075 1074 2012-08-10T17:49:58Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki '''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von [[Zündung|Zündanlagen]]. Die von VAPE produzierten Zündungen erfreuen sich in [[Simson]]-Kreisen großer Beliebtheit, da sie mit ihrer hohen Leistung von mehr als 100 W deutlich zur Steigerung der Verkehrs- und Funktionssicherheit beitragen. Neben dem Einbau eines [[Scheinwerfer|Scheinwerfers]] mit einer hohen Lichtausbeute ermöglicht die VAPE ebenso den Betrieb von kleinen Helferlein wie Zigarettenanzünder oder USB-Ladekabel. ==Vor- und Nachteile== Die VAPE betreibt alle Verbraucher im Gegensatz zu den meisten originalen Zündungen von SIMSON mit 12V. Dadurch werden die Ströme im Bordnetz halbiert und Leitungswiderstände, z.B. durch ankorrodierte Stecker, fallen weniger stark ins Gewicht. Glühbirnen und Sicherungen können im normalen KFZ Bedarf erworben werden. Der Zündfunke ist sehr kräftig und bis in Drehzahlbereiche, die ungetunte Simsons niemals erreichen, stabil. Die Steuerung der Zündung ist kontaktlos ausgeführt, sodass kein mechanisches Teil mehr verschleißt (Unterbrecher). Somit ist die VAPE deutlich betriebssicherer. Im Falle eines Defektes ist dafür aber auch eine Reparatur auf der Straße nahezu ausgeschlossen. Der Rotor der VAPE ist leichter als das originale Polrad, wodurch der Motor spritziger am Gas hängt. Allerdings lässt er sich, bedingt durch den Verlust an Schwungmasse, auch leichter abwürgen und benötigt ein höheres Standgas. Nachteilig wirkt sich der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis und der Verlust des Originalzustandes aus. ==Ausführungen== TO DO: - Verschiedene Generationen - wodurch unterscheiden sie sich? - Vergossen vs. nicht vergossen - welches moped braucht welchen stator und rotor ==MZA vs. Powerdynamo== Die Bausätze von MZA behalten die originalen Stromkreise bei. Das heißt das die Beleuchtung direkt von der Lichtmaschine mit Wechselstrom gespeist wird, während Blinker und Hupe über Batterie mit Gleichstrom versorgt werden. Somit kann der originale Kabelbaum weitestgehend beibehalten werden und die Funktion des Fahrlichtes ist nicht von der Batterie abhängig. Bei Standgas wird aber das Licht nach wie vor dunkler, und der Gleichrichter für die Batterieladung ist ein recht ineffizienter Einweggleichrichter. Powerdynamo setzt, ähnlich wie bei MZ original, auf ein einziges Gleichspannungsnetz im Fahrzeug, aus dem alle Verbraucher (mit Ausnahme der Zündung selbst) gespeist werden. Somit läuft alles über Batterie, das Licht ist immer gleich hell. Entsprechend muss auch die Verkabelung in Eigeninitiative geändert werden. Für Zweiräder ist das MZA Set meist einfacher und unkomplizierter. Im DUO kann man mit dem Powerdynamo Bausatz einige Hürden in der Umrüstung umgehen, die bei der Verwendung eines MZA Sets entstehen würden. ==Leistungsdaten und Zündzeitpunkt== ==Legalität== Laut Aussage diverser Händler und eines Tüv Prüfers muss die VAPE nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Dies ist jedoch nicht verbindlich und stellt auch keine Rechtsberatung dar! ==Weblinks== [http://www.vape.cz/de/ Herstellerseite] [http://www.moser-bs.de/ Schaltpläne] [[Kategorie:Elektrik]] 295634392a2063922462bc6c2bb4af41f9e5e6f2 Scheinwerfer 0 353 1076 2012-08-20T10:09:56Z Moeffi 27 Inhalt aus der Seite "H4 Scheinwerfer" kopiert und um Leuchtstärken ergänzt. Es fehlen noch Angaben zu den normalen Scheinwerfern wikitext text/x-wiki ==Scheinwerfereinsätze== ===Spatz=== Unterschied zwischen Neckermann und DDR Version mit Fotos eintragen ===Vogelserie=== *Fotos von Streugläsern einfügen *Unterschied der Sockelfassung bei 15W eintragen / Umbaumöglichkeit ===S 50 / S 51 / SR 50=== Scheinwerfereinsätze für Tittenlampe / flache Lampe ===H4=== Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/60W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. ==== Einbau ==== Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. ==== Streuglaseinsatz ==== Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. ==== Klarglasscheinwerfer ==== [[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]] Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. ==Lichtstärken== In der folgenden Tabelle sind die Lichtstromwerte der Scheinwerfer in Lumen angegeben: {| class="wikitable" |- ! Scheinwerfereinsatz !! Abblendlicht !! Fernlicht |- | 25W Bilux S1 || 315 ||435 |- | 35W Bilux S2 || 465 || 650 |- | 35W HS1 || 525 || 825 |- | 55/60W H4 || 1000 || 1650 |} [[Kategorie:Elektrik]] d50160eff79e725d428c0860a492af57c6ab6b92 1081 1076 2012-09-03T23:13:01Z Moeffi 27 /* Lichtstärken */ wikitext text/x-wiki ==Scheinwerfereinsätze== ===Spatz=== Unterschied zwischen Neckermann und DDR Version mit Fotos eintragen ===Vogelserie=== *Fotos von Streugläsern einfügen *Unterschied der Sockelfassung bei 15W eintragen / Umbaumöglichkeit ===S 50 / S 51 / SR 50=== Scheinwerfereinsätze für Tittenlampe / flache Lampe ===H4=== Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/60W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. ==== Einbau ==== Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. ==== Streuglaseinsatz ==== Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. ==== Klarglasscheinwerfer ==== [[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]] Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. ==Lichtstärken== In der folgenden Tabelle sind die Lichtstromwerte der Scheinwerfer in Lumen angegeben. Die Fotos sind aus der gleichen Perspektive mit gleichen Einstellwerten der Kamera (1,5s Belichtungszeit, Blende 2,8, ISO 100) fotografiert und zeigen so die Helligkeits- und Ausleuchtungsunterschiede. Alle Scheinwerfer wurden vorher gleich eingestellt. {| class="wikitable" |- ! Scheinwerfereinsatz !! Abblendlicht [lm] !! Fernlicht [lm] !! Abblendlicht !! Fernlicht |- | 15W Bilux || ??? || ??? || foto 1 || foto 2 |- | 25W Bilux S1 || 315 ||435 || foto 1 || foto 2 |- | 35W Bilux S2 || 465 || 650 || foto 1 || foto 2 |- | 35W HS1 || 525 || 825 || foto 1 || foto 2 |- | 55/60W H4 || 1000 || 1650 || foto 1 || foto 2 |} [[Kategorie:Elektrik]] eaa5a4c7f8e14c6e6ef93a4677f382ef58cbf820 1082 1081 2012-09-03T23:30:06Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki ==Scheinwerfereinsätze== ===Spatz=== Unterschied zwischen Neckermann und DDR Version mit Fotos eintragen ===Vogelserie=== Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Scheinwerfereinsätze: Den alten 15/15W Scheinwerfer mit symmetrischer Streuscheibe und den neueren, asymmetrischen, welcher mit 25/25W oder 35/35W Bilux bestückt werden kann. Der Lampenhalter des symmetrischen Scheinwerfers kann keine 25W oder 35W Leuchtmittel aufnehmen. Wird von SLMZ auf eine andere Simson Zündung umgerüstet muss also der Scheinwerfereinsatz mit gewechselt werden. Für den asymmetrischen Scheinwerfer gibt es einen speziellen Lampenhalter mit 15W Sockel. Dies ist im Falle der Verwendung als Ersatzteil nötig, da der Scheinwerfer mit symmetrischer Streuscheibe nicht mehr erhältlich ist. ''Kommentar: Die symmetrische Streuscheibe streut das Licht relativ diffus in der Gegend herum. Das Abblendlicht ist noch halbwegs fokussiert und brauchbar (wenn auch dank 15W sehr dunkel). Das "Fernlicht" bewirkt jedoch vor Allem, dass die Ränder deutlich stärker ausgeleuchtet werden, wobei in der Mitte (und damit in der "Ferne") ein dunkler Fleck entsteht. Schön zu sehen ist dies bei den Vergleichsfotos der Lichtstärken. Man achte beim 15W Fernlicht auf den riesigen Schatten des vorderen Kotflügels.'' ===S 50 / S 51 / SR 50=== Scheinwerfereinsätze für Tittenlampe / flache Lampe ===H4=== Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/60W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. ==== Einbau ==== Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. ==== Streuglaseinsatz ==== Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. ==== Klarglasscheinwerfer ==== [[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]] Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. ==Lichtstärken== In der folgenden Tabelle sind die Lichtstromwerte der Scheinwerfer in Lumen angegeben. Die Fotos sind aus der gleichen Perspektive mit gleichen Einstellwerten und der gleichen Kamera (1,5s Belichtungszeit, Blende 2,8, ISO 100) fotografiert und zeigen so die Helligkeits- und Ausleuchtungsunterschiede. Alle Scheinwerfer wurden vorher gleich eingestellt. Alle Mopeds (bis auf 35W HS1) sind mit dem gleichen Fahrer belastet und laufen mit mittlerer Drehzahl. {| class="wikitable" |- ! Scheinwerfereinsatz !! Abblendlicht [lm] !! Fernlicht [lm] !! Abblendlicht !! Fernlicht |- | 15W Bilux || ??? || ??? || foto 1 || foto 2 |- | 25W Bilux S1 || 315 ||435 || foto 1 || foto 2 |- | 35W Bilux S2 || 465 || 650 || foto 1 || foto 2 |- | 35W HS1 || 525 || 825 || foto 1 || foto 2 |- | 55/60W H4 || 1000 || 1650 || foto 1 || foto 2 |} == Einstellung == Die korrekte Einstellung des Scheinwerfers ist wichtig, um den Gegenverkehr nicht zu blenden und eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn zu erreichen. Dazu wird das Mopped auf einer ebenen Fläche 5m von einer Wand entfernt aufgestellt und der Scheinwerfer eingeschaltet. Das Mopped steht nicht auf dem Hauptständer und ist mit dem schwersten Fahrer + ein wenig Extra-Gewicht belastet. Mit dem Zollstock wird nun die Höhe der Scheinwerfermitte über Boden ermittelt. Auf dieser Höhe -5cm muss auf der Wand die Hell-Dunkel-Grenze verlaufen. Ist dies nicht der Fall, wird mit der Einstellschraube unten rechts am Scheinwerfer nachjustiert. [[Kategorie:Elektrik]] 8c4bfb7349e5acc5a7306f161bff867fab687036 1085 1082 2012-09-04T22:28:09Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki ==Scheinwerfereinsätze== ===Spatz=== Unterschied zwischen Neckermann und DDR Version mit Fotos eintragen ===Vogelserie=== Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Scheinwerfereinsätze: Den alten 15/15W Scheinwerfer mit symmetrischer Streuscheibe und den neueren, asymmetrischen, welcher mit 25/25W oder 35/35W Bilux bestückt werden kann. Der Lampenhalter des symmetrischen Scheinwerfers kann keine 25W oder 35W Leuchtmittel aufnehmen. Wird von SLMZ auf eine andere Simson Zündung umgerüstet muss also der Scheinwerfereinsatz mit gewechselt werden. Für den asymmetrischen Scheinwerfer gibt es einen speziellen Lampenhalter mit 15W Sockel. Dies ist im Falle der Verwendung als Ersatzteil nötig, da der Scheinwerfer mit symmetrischer Streuscheibe nicht mehr erhältlich ist. ''Kommentar: Die symmetrische Streuscheibe streut das Licht relativ diffus in der Gegend herum. Das Abblendlicht ist noch halbwegs fokussiert und brauchbar (wenn auch dank 15W sehr dunkel). Das "Fernlicht" bewirkt jedoch vor Allem, dass die Ränder deutlich stärker ausgeleuchtet werden, wobei in der Mitte (und damit in der "Ferne") ein dunkler Fleck entsteht. Schön zu sehen ist dies bei den Vergleichsfotos der Lichtstärken. Man achte beim 15W Fernlicht auf den riesigen Schatten des vorderen Kotflügels.'' ===S 50 / S 51 / SR 50=== Scheinwerfereinsätze für Tittenlampe / flache Lampe ===H4=== Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/60W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion. Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist. ==== Einbau ==== Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt. ==== Streuglaseinsatz ==== Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich. [[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]] Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann. ==== Klarglasscheinwerfer ==== [[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]] Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden. Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein. ==Lampen== Es ist bei weitem nicht egal, was für eine Lampe man in seinen Scheinwerfer baut. Es bestehen große Qualitätsunterschiede, welche sich dann auch in der Fahrbahnausleuchtung direkt bemerkbar machen. Die Zeitschrift MOTORRAD hat dazu im Jahr 2010 einen Test für H4 Lampen durchgeführt - die Ergebnisse könnt ihr [http://www.schwalbennest.de/simson/beleuchtungsvergleich-108031.html#post1253707 im Forum] nachlesen. Bedenkt auch, dass auf den Lampen nur die Watt''klasse'' vermerkt ist und nicht der reale verbrauch. Welche Lampe maximal wieviel verbrauchen darf ist in [https://www.dropbox.com/s/8g77ns9egmwzrj2/r-37-gluehlampen-pdf.pdf ECE R37] festgelegt. Lampen mit hoher Lichtstärke nutzen den maximal zulässigen Verbrauch aus und entwickeln zusammen mit fortschrittlicher Technologie mehr Licht als eine "Standard" Lampe. Von Philips gibt es die Eco Baureihe, die stattdessen mit weniger Verbrauch und selbiger Technologie "normal" helles H4 Licht erzeugt. Somit lassen sich unter Verwendung einer solchen Lampe im Zweifelsfall (z.B. bei einer DUO Lichtanlage) ein paar Watt (ca 20%) einsparen. ==Lichtstärken== In der folgenden Tabelle sind die Lichtstromwerte der Scheinwerfer in Lumen angegeben. Die Fotos sind aus der gleichen Perspektive mit gleichen Einstellwerten und der gleichen Kamera (1,5s Belichtungszeit, Blende 2,8, ISO 100) fotografiert und zeigen so die Helligkeits- und Ausleuchtungsunterschiede. Alle Scheinwerfer wurden vorher gleich eingestellt. Alle Mopeds (bis auf 35W HS1) sind mit dem gleichen Fahrer belastet und laufen mit mittlerer Drehzahl. {| class="wikitable" |- ! Scheinwerfereinsatz !! Abblendlicht [lm] !! Fernlicht [lm] !! Abblendlicht !! Fernlicht |- | 15W Bilux || ??? || ??? || foto 1 || foto 2 |- | 25W Bilux S1 || 315 ||435 || foto 1 || foto 2 |- | 35W Bilux S2 || 465 || 650 || foto 1 || foto 2 |- | 35W HS1 || 525 || 825 || foto 1 || foto 2 |- | 55/60W H4 || 1000 || 1650 || foto 1 || foto 2 |} == Einstellung == Die korrekte Einstellung des Scheinwerfers ist wichtig, um den Gegenverkehr nicht zu blenden und eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn zu erreichen. Dazu wird das Mopped auf einer ebenen Fläche 5m von einer Wand entfernt aufgestellt und der Scheinwerfer eingeschaltet. Das Mopped steht nicht auf dem Hauptständer und ist mit dem schwersten Fahrer + ein wenig Extra-Gewicht belastet. Mit dem Zollstock wird nun die Höhe der Scheinwerfermitte über Boden ermittelt. Auf dieser Höhe -5cm muss auf der Wand die Hell-Dunkel-Grenze verlaufen. Ist dies nicht der Fall, wird mit der Einstellschraube unten rechts am Scheinwerfer nachjustiert. [[Kategorie:Elektrik]] d3cafa9473961c6f25c6b18bef3cf8039b334f24 M53 0 22 1077 971 2012-08-22T12:34:26Z Moeffi 27 /* Zweite Weiterentwicklung (/2) */ wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Konstruktionsmerkmale== Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber. Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS). Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden. Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein. Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ-Vergaser]]. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe [[Vergaser 16N1|BVF 16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter: *Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. *Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. Mit der Umgestaltung des Motorblocks wurde auch von gleitgelagerter auf nadelgelagerter Kurbelwelle gewechselt, sodass M53/2 mit 1:50 gefahren werden können. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] 03425fed9ea9278aed5c639ed067eda23b143e0b 1078 1077 2012-08-22T12:34:51Z Moeffi 27 /* Motornummern */ wikitext text/x-wiki [[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz. Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet. Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]]. ==Konstruktionsmerkmale== Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber. Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS). Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden. Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein. Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen. ==Nomenklatur== An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt. Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet. Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten: *'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter) *'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung) *'''H''': Handschaltung *'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber) *'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe) Einige Beispiele: *M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980 *M54KF: Motor des Sperbers *M53/2KF: Motor des S50 ==Entwicklungsschritte== ===Erstentwicklung (''/0'')=== Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet: *Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL *Spatz SR4-1SK: M52KH *Star SR4-2: M53KFL *ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ-Vergaser]]. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe [[Vergaser 16N1|BVF 16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser. ===Erste Weiterentwicklung (/1)=== 1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter: *Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. *Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt. Schwalbe und Star hießen ab jetzt: *Schwalbe KR51/1: M53/1KFR *Star SR4-2/1: M53/1KFL Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen. Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL ===Zweite Weiterentwicklung (/2)=== Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung. Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel. Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß. Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet. Mit der Umgestaltung des Motorblocks wurde auch von gleitgelagerter auf nadelgelagerter Kurbelwelle gewechselt, sodass M53/2 mit 1:50 gefahren werden können. ==Motornummern== Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1975 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde {| class="wikitable" width="100%" |- !| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer |- | M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508 |- | M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554 |- | M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333 |- | M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449 |- | M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851 |- | M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529 |- |} == Siehe auch == [[Schaltungseinstellung]] [[Kategorie:Motor]] a457055fbb59aa87b9e6438cbc72b8b1d1e6e9b2 Blinker 0 222 1079 683 2012-08-27T15:15:39Z Prof 28 /* Kann ich die Blinker abbauen? */ wikitext text/x-wiki Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker. ==Technik== Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Form auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt. Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt. ==Recht== ===Kann ich die Blinker abbauen?=== Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese doch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen. Ausnahme: Fahrtrichtungsanzeiger sind in der Fahrzeug - ABE als wahlweiser Rüstzustand vorgesehen. Dies ist bei den Simson-Fahrzeugen allerdings nicht der Fall. ===Nachbaublinker=== Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein ECE oder EG Prüfzeichen oder eine deutsche Bauartgenehmigung (Prüfzeichen: Wellenlinie) haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung möglich. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nur bei national genehmigten Teilen (Prüfzeichen: Wellenlinie) der Fall ist. Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein. [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Recht]] 85526ad9646119beccfcf5615d641b608a626416 Kette 0 105 1080 1064 2012-08-27T18:37:51Z Zschopower 26 Kettenmass eingefügt wikitext text/x-wiki Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt. Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht. Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken: * einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen. * [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen. * die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden. Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen. Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben. Kettenmass: 1/2 x 5,4 Kettenlängen: Simson SR4-x = 110 Glieder Simson KR51/1 = 114 Glieder Simson KR51/2 = 112 Glieder Simson S50 = 112 Glieder Simson S51 = 110 Glieder Simson S70 = 110 Glieder Simson SR50 = 94 Glieder Simson SR80 = 94 Glieder Simson Duo = 114 Glieder [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie: Wartung]] c1eb404c81f156cc5812193c79974c2e52718887 H4 Scheinwerfer 0 345 1083 1039 2012-09-04T07:48:32Z Prof 28 Seiteninhalt nach Verschiebung obsolet; Weiterleitung eingerichtet wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Scheinwerfer#H4 Scheinwerfer]] b321fb8585713a1d2f8ceeedeb128b894a7dd19b 1084 1083 2012-09-04T07:49:10Z Prof 28 Weiterleitung nach [[Scheinwerfer#H4]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Scheinwerfer#H4]] 680ed93268effef71594b4a04c540b114b88bc5e Liste der KR 50 Fahrgestellnummern 0 351 1086 1054 2012-09-15T07:43:32Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Liste der KR 50 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[KR 50]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[KR 50]] || |- | 1959 || 000001 || 01375x |- | 1960 || 02486x || 04503x |- | 1961 || 04896x || 07756x |- | 1962 || 08146x || 09756x |- | 1963 || 11105x || 16052x |- | 1964 || 16202x || 164299 |} [[Kategorie:Liste]] 966283492f2add37d3fce18a0c4772191a1373f3 Liste der S 50-Fahrgestellnummern 0 225 1087 1046 2012-09-15T07:49:13Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Die offizielle Produktion der S 50 endete mit der Fahrgestell-Nr. 4789535. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1975 || 4100000 || 419041x |- | 1976 || 419364x || 431000x |- | 1977 || 431050x || 443884x |- | 1978 || 444013x || 457103x |- | 1979 || 457392x || 470195x |- | 1980 || 470340x || 4789535 |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |} [[Kategorie:Liste]] 3e5b6318b4fc1393ac2127b971f591afbe870b75 Liste der S 51-Fahrgestellnummern 0 226 1088 1047 2012-09-15T07:58:29Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. 1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200). {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1979 || 4662700 || 4662800 |- | 1980 || 4790001 || 484989x |- | 1981 || 485341x || 502393x |- | Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx |- | 1982 || 502546x || 515755x |- | 1983 || 516399x || 531379x |- | 1984 || 531833x || 549010x |- | 1985 || 549097x || 567443x |- | 1986 || 567547x || 583396x |- | 1987 || 583725x || 598625x |- | 1988 || 599771x || 613794x |- | 1989 || 614308x || 628155x |- | 1990 || 628825x || 639999x |- | 1990 || 6400000 || 64010xx |- | || Simson GmbH || |- | 1991 || 640176x || 64053xx |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1992 - S 53|| 640557x || 641034x |- | 1992 - S 83|| 641181x || 641377x |- | 1993 - S 53|| 645664x || 64xxxxx |- | 1993 - S 83|| 641447x || 641703x |- | 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx |- | 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] f5bb13be1caa830280e3e00d1cd489a4d1562840 Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern 0 349 1089 1057 2012-09-15T08:11:35Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des Mopeds zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 1|SR 1]] || |- | Vorserie || V01 || V50 |- | 1955 || 000001 || 02486x |- | 1956 || 02577x || 12149x |- | 1957 || 12548x || 151657 |- | || [[SR 2]] || |- | 1957 || 200000 || 30021x |- | 1958 || 30880x || 44558x |- | 1959 || 45084x || 589773 |- | || [[SR 2#SR 2E| SR 2 E]] || |- | 1959 || 589774 || 59111x |- | 1960 || 59124x || 72763x |- | 1961 || 73198x || 86074x |- | 1962 || 86735x || 98486x |- | 1963 || 99278x || 107107x |- | 1964 || 107161x || 1106432 |- | || Nachserie / Austauschrahmen || |- | 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 119404x |} [[Kategorie:Liste]] 26d1f83dfaeca71ead00ade3b8074078497ef247 Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern 0 324 1090 1045 2012-09-15T08:17:27Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[Vogelserie|SR 4-1 "Spatz"]] || |- | 1964 || 2000000 || 202154x |- | 1965 || 203429x || 206304x |- | 1966 || 206892x || 210780x |- | 1967 || 211280x || 211772x |- | 1968 || 212833x || 213604x |- | 1969 || 213788x || 2153421 |- | 1970 || 2153422 || 216333x |- | 1971 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1972 || 217028x || 217131x |- | 1973 || 2xxxxxx || 2xxxxxx |- | 1974 - 1976 || 217363x || 217685x |} [[Kategorie:Liste]] 91cf8eb218e4d5eda490f301fd4c66cfaaf3ef62 Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern 0 328 1091 1055 2012-09-15T08:27:17Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || SR 4-2 || |- | 1964 || 3000000 || 300378x |- | 1965 || 300383x || 302227x |- | 1966 || 302297x || 304207x |- | 1967 || 304497x || 3068070 |- | || SR 4-2/1 || |- | 1968 || 3068071 || 310664x |- | 1969 || 311709x || 3163030 |- | 1970 || 3163031 || 321452x |- | 1971 || 32200xx || 327941x |- | 1972 || 328552x || 336051x |- | 1973 || 33638xx || 344781x |- | 1974 || 345192x || 352533x |- | 1975 || 352802x || 3533231 |- | || Nachserie / Austauschrahmen || |- | 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 36020xx |} [[Kategorie:Liste]] a107ccef91aa595690fb4bcc381f644ecd2a4605 Liste der SR 4-3 Sperber-Fahrgestellnummern 0 325 1092 1043 2012-09-15T08:33:27Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-3|Sperber]] || |- | 1966 || 3500000 || 350526x |- | 1967 || 350688x || 352090x |- | 1968 || 352158x || 353463x |- | 1969 || 3534xxx || 3553423 |- | 1970 || 3553424 || 356819x |- | 1971 || 357414x || 357831x |- | 1972 || 358372x || 3583980 |- | || Nachserie / Austauschrahmen|| |- | 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 359688x |} [[Kategorie:Liste]] a7d6a812bc83147c3050d3bfd6d5a89ea738e121 Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern 0 326 1093 1044 2012-09-15T08:37:40Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-4|Habicht]] || |- | 1971 || 3650000 || 3650xxx |- | 1972 || 365024x || 366218x |- | 1973 || 366324x || 368791x |- | 1974 || 369017x || 372527x |- | 1975 || 372639x || 3729471 |- | || Nachserie / Austauschrahmen || |- | 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37430xx |} [[Kategorie:Liste]] 48cc37fc77970de3e21b358afb132e28129b3b13 Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern 0 327 1094 1048 2012-09-15T08:48:43Z Hallo-stege 31 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die SR 80 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | 1986 || 8000000 || 803281x |- | 1987 || 803284x || 807708x |- | 1988 || 807772x || 812999x |- | 1989 || 813167x || 818067x |- | 1990 || 818401x || 821424x |- | || Simson GmbH || |- | 1991 || 821898x || 821898x |- | || Suhler Fahrzeug Werke || |- | 1992 || 822489x || 822537x |- | 1993 || 822582x || 822859x |- | 1994 || 822885x || 823072x |- | 1994 - WMI|| WSU2R00V1RS000001 || WSU2R00V1RSxxxxxx |- | 1995 - WMI|| WSU2R00V1SS000001 || WSU2R00V1SSxxxxxx |- | 1996 - WMI|| WSU2R00V1TS000001 || WSU2R00V1TSxxxxxx |- | 1997 - WMI|| WSU2R00V1VS000001 || WSU2R00V1VSxxxxxx |- | 1998 - WMI|| WSU2R00V1WS000001 || WSU2R00V1WSxxxxxx |- | || Simson GmbH || |- | 1999 - WMI|| WSZ2R00V1XS000001 || WSZ2R00V1XSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V1YS000001 || WSZ2R00V1YSxxxxxx |- | 2000 - WMI|| WSZ2R00V10S000001 || WSZ2R00V10Sxxxxxx |- | 2001 - WMI|| WSZ2R00V11S000001 || WSZ2R00V11Sxxxxxx [[Kategorie:Liste]] 82a7ea71f8ba976547d618ea6e3f2a1c8a7cc4eb Diebstahlsicherung 0 354 1095 2012-11-12T20:37:51Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Unsere Simson-Modelle haben zumeist zwei "Schlösser" - das Zündschloss, dass diesen Namen nicht verdient. Es ist nämlich nur ein Zündlichtschalter, denn alle…“ wikitext text/x-wiki Unsere Simson-Modelle haben zumeist zwei "Schlösser" - das Zündschloss, dass diesen Namen nicht verdient. Es ist nämlich nur ein Zündlichtschalter, denn alle "Zünd-Schlüssel" sind identisch und können auch durch einen Schraubendreher o.ä. ersetzt werden. (Ausnahme ab SR50) - das Lenkerschloss. Das ist auch relativ leicht zu knacken. Wer seine Simson auf zugänglichem Gelände oder gar am Strassenrand abstellen muss, der sollte ein wenig in den Diebstahlschutz investieren und ein gutes Schloss kaufen, dass lang genug ist, um nicht nur durch ein Rad und um eine Schwinge zu reichen, sondern möglichst auch noch um einen Laternen- oder Zaunpfahl o.ä. geführt werden kann. Auch für uns sollte die Fahrrad-Regel gelten, dass ein Schloss mindestens 10% vom Fahrzeugwert kosten sollte. 721263964ffbabc6bb59f8dad1c6e80c5803fa49 Hycomat 0 329 1096 982 2012-12-02T18:44:21Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki '''Hycomat''' ist die Bezeichnung der automatischen Kupplung in einer speziellen, für Behinderte gebauten Version des Trabant. Fälschlicherweise wird die automatische Kupplung in den Motoren [[M53|M53/11 AR]] der Schwalbe [[KR 51/1|KR 51/1 S]] und in der [[Duo|DUO]] oftmals auch so bezeichnet. 13f5250f4235f8ea4568428ad427b57a6e0ae234 Zündlichtschalter 0 135 1097 921 2012-12-11T17:36:17Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden. Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt. Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen. Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss: {| class="wikitable" |- ! colspan="4" | ''' Aus''' |- | style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Züdnung ein''' |- |style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein''' |- |style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51 |- ! colspan="4" | '''Parklicht ein''' |- |style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30 |} Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden. [http://img370.imageshack.us/img370/9463/s51zsmitdraht5wa.jpg Belegung in bunt] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 3c0995e6348b7300450991c61b102ab1ba9faee5 Polrad 0 88 1098 822 2013-01-23T13:19:40Z Zschopower 26 Gewindegrösse Abzieher wikitext text/x-wiki Das '''Polrad''' auch ''Schwungscheibe'' genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Strom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. Die Position des Polrads auf der [[Kurbelwelle]] ist für den [[Zündzeitpunkt]] wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen [[Scheibenfeder]] (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden. Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher (M27 x 1,25) von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann. [[Kategorie:Elektrik]] 478eed2d09c3512d5c253f2f494b8b7083a85412 Spezialwerkzeug 0 96 1099 820 2013-01-23T13:54:17Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher''' (Gewinde M27 x 1,25). Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll. Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden. Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1. Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint. ==Übersicht== {| class="wikitable zebra" width="100%" |- ! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542 |- | V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x |- | || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || || |- | V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x |- | || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x |- | || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || || |- | V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x |- | V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x |- | V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x |- | V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x |- | V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x |- | V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || || |- | || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || || |- | V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x |- | || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || || |- | W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x |- | D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x |- | EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x |- | EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x |- | EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x |- | DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x |- | DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x |- | || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x |- | || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || || |- | || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || || |- | || Abzieher Freilauf || || || || ||x |- | || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || || |- | || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || || |- |} ==Selbstgefertigte Spezialwerkzeuge== Einige Spezialwerkzeuge kann man sich aus Altteilen selbst anfertigen: ===Halter für Primärritzel=== [[Datei:halter_fuer_primaerritzel.jpg|200px|thumb|right|Halter für Primärritzel an einem M53]] Dieser Halter kann aus einem verschlissenen Kupplungskorb und einem Stück Flachstahl einfach selbst angefertigt werden. Der Kupplungskorb wird zerlegt, indem die Stellen, an dem der Korb selbst mit seinem Zahnrad verpresst ist, ausgebohrt werden. Aus dem so gewonnenen Zahnrad wird einfach ein Stück Verzahnung herausgeflext, und dieses dann an ein gewinkeltes Stück Flachstahl geschweißt. Dieses Werkzeug wurde einfach "frei Schnauze" aus Teilen aus der Schrotttonne gebaut, weswegen es weder besonders schön aussieht, noch eine Zeichnung existiert. ===Halter für Kupplungsmitnehmer M53=== [[Datei:Halter_fuer_Kupplungsmitnehmer_M53.jpg|200px|thumb|right|Kupplungshalter für M53]] Aus einer alten Kupplungslamelle und einem Rundstahl kann man sich dieses Werkzeug, dass das Festziehen der Zentralmutter erleichtert, anfertigen. Die hier zu sehende Version mit gewinkeltem Rundstahl ist nicht empfehlenswert. Wenn man das Werkzeug auf der Werkbank abstützt, entsteht ein Hebelarm, der dazu führt, dass sich der Motor beim Festziehen der Mutter immer nach oben bewegen möchte. Besser ist es, den Rundstahl gerade zu lassen und durch eine der Öffnungen des Kupplungskorbes nach draußen zu führen. Aus diesem Grund ist das Werkzeug auf diesem Bild auch an der Kickstarterwelle abgestützt. 43942f9c5f3485b629e35fc596aa998da5548b5a GS74 0 355 1100 2013-02-28T17:46:52Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Simson GS74 / Simson GS100 Die GS74 wurde nach erfolgreichen Tests 1973 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Neuentwicklung unterschied sich vollkommen von de…“ wikitext text/x-wiki Simson GS74 / Simson GS100 Die GS74 wurde nach erfolgreichen Tests 1973 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Neuentwicklung unterschied sich vollkommen von der alten Baureihe (GS50 und GS75). Das Fahrwerk: hydraulische, doppelt wirkende Teleskop-Gabel mit 185mm Federweg (Gleitrohr aus Aluminium, Tragrohre aus hochfestem Präzisionsstahlrohr) Gabelbrücken, oben wie unten geklemmt, wurden aus Magnesium gefertigt das Hinterrad wurde mittels hydraulisch dämpfenden Federbeinen gefedert Federweg 110mm. Doppelschleifenrahmen, hergestellt aus hochfestem, geschweißt-gezogenem Präzisionsstahlrohr Tank und vorderes Schutzblech aus glasfaserverstärktem Polyester (GFP) Nadelgelagerte Hinterradschwinge, hinterer Mitnehmer aus Magnesium Kettenkasten gekapselt (das höhere Gewichte und der geringfügig zu erwartende Kraftverlust wurde zugunsten einer längeren Lebensdauer des Antriebes in Kauf genommen überarbeiteter, aus Magnesium gefertigter Mitnehmer. Trommelbremsen (vo. & hi.) auf 160mm Durchmesser vergrößert, hartverchromte Bremsflächen für deutlich bessere Bremswirkung sowie Minimierung des sogenannten Wärmefadings die neu entwickelte Hinterradnabe bekam 6 Zapfen die in den Mitnehmer greifen. Als Dämpfungselement wurden nun 6 einzelne Gummikappen verwendet um die Auflagefläche und damit die verschleißfördernde, im Fahrbetrieb auftretende Verformung des Dämpferelements (durch Bremshitze und Übertragung der Motorkraft) im Vergleich zur alten Bauweise drastisch zu reduzieren. Vorderer Kotflügel aus glasfaserverstärktem Kunststoff (Polyester) Der Tank wurde ebenfalls aus glasfaserverstärktem Kunststoff (Polyester) gefertigt. Es war der erste Tank aus GFK der im DDR-Geländesport eingesetzt wurde Antriebskette vollgekapselt Der Motor: Die Gehäuseteile und Deckel der 75ccm und der 100ccm-Variante wurden aus Magnesium gegossen. Elektronische Zündung Blockbauweise des Motors, das Getriebe mit seinem Gehäuse wurde an das Kurbelwellengehäuse angeflanscht. Klauengeschaltetes Siebenganggetriebe mit nadelgelagerten Losrädern (komplett fußgeschaltet) dreifach gelagerte Kurbelwelle bestehend aus 2 Schulterkugellagern und einem Rillenkugellager, unten geführtes Pleuel mit Käfignadellager in beiden Hubraumvarianten, Anlaufscheiben aus Bronze Kurbelwelle der 100ccm-Variante erhielt neben einer größer konzipierten Kurbelwelle auch größere Pleuellager Nadelgelagerter Kolbenbolzen, käfiglos Zentralschwimmervergaser (genaue Bezeichnung unbekannt, wird beim nächsten Besuch in Suhl in Erfahrung gebracht!) Zylinder: 75ccm Zylinder > 46mm Hub / 45mm Bohrung (schlitzgesteuert) 100ccm Zylinder > 50mm Hub / 50mm Bohrung (drehschiebergesteuert), größerer Vergaserdurchlass Zylinderneigung wurde von 30° auf 10° reduziert um den Kühleffekt der vergrößerten Kühlfläche des Breitrippenzylinders zu erhöhen Stahlkolbenringe in beiden Zylindervarianten Hartverchromte Lauffläche (Zylinderlaufbuchse) Kennlinienverlauf beider Zylinder wurden bewusst auf gutes Drehmoment ausgelegt (Infos von Mazte) 6124054c23375aeaee8334cd16a63153c7ebe41a Reifen 0 80 1101 920 2013-04-07T23:06:18Z Moeffi 27 Traglastberechnung nach ECE 75 nachgetragen wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. ==Verschleiß== [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Bezeichnungen== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *43 = 155 kg *46 = 170 kg ==Berechnung des Lastindex== Aufmerksamkeit beim Reifenkauf ist vor allem Bezüglich des Lastindex geboten. Der angegebene Lastindex bezieht sich immer auf den Geschwindigkeitsindex. Ist die Höchstgeschwindigkeit kleiner, wird entsprechend der [http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/44476/publicationFile/41762/r-75-reifen-fuer-kraftraeder-pdf.pdf ECE Regelung 75] umgerechnet. Die Umrechnungstabelle aus dem verlinkten PDF ist hier wiedergegeben: {| class="wikitable center" |- | rowspan="4" | Geschwindigkeit (km/h)|| colspan="10"| Tragfähigkeitsänderung (%) |- | Moped || colspan="3"| Felgendurchmesser bis einschl. 12" || colspan="6"| Felgendurchmesser ab 13" |- | colspan="4" | Geschwindigkeitsindex || colspan="6" | Geschwindigkeitsindex |- | B || J || K || L || J || K || L || M || N || P und darüber |- | 30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 |- | 50 || 0 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 |- | 60 || 0 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 |- | 70 || 0 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 |- | 80 || 0 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +14 |- | 90 || 0 || +5 || +5 || +7,5 || +5 || +5 || +7,5 || +7,5 || +7,5 || +12 |- | 100 || 0 || 0 || 0 || +5 || 0 || 0 || +5 || +5 || +5 || +10 |- | 110 || 0 || -7 || 0 || +2,5 || 0 || 0 || +2,5 || +2,5 || +2,5 || +8 |- | 120 || 0 || -15 || -6 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || +6 |- | 130 || 0 || -25 || -12 || -5 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || +4 |- | 140 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 |- |} Beispiel: Eine Schwalbe hat eine hintere Achslast von 180kg. Der K30 36J kann 125kg bei 100km/h. Bei Höchstgeschwindigkeit der Schwalbe von 60 km/h gilt also eine Traglast von 125kg x 1,23 (Tabellenwert in der Spalte 60 / Zeile J) = 153,75kg => Die Traglast reicht nicht aus da sie kleiner ist als die Achslast. ==Profile== ===Heidenau=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]|| 015 || 2,75x16 ||P ||43|| Auf trockener Fahrbahn recht gut, bei Nässe etwas schmierig |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 0abe034f3f9447e4438cb28e78ba04e2e31a38e7 1102 1101 2013-04-07T23:10:34Z Moeffi 27 /* Berechnung des Lastindex */ wikitext text/x-wiki Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/> Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können. ==Verschleiß== [[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]] [[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]] [[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]] Mögliche Fehler: * zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen * zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen * Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens * bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden) Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind. ==Bezeichnungen== Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten: *B = 50km/h *J = 100km/h *M = 130km/h *P = 150km/h Lastindizes [LI] bedeuten: *31 = 109 kg *36 = 125 kg *43 = 155 kg *46 = 170 kg ==Berechnung des Lastindex== Aufmerksamkeit beim Reifenkauf ist vor allem Bezüglich des Lastindex geboten. Der angegebene Lastindex bezieht sich immer auf den Geschwindigkeitsindex. Ist die Höchstgeschwindigkeit kleiner, wird entsprechend der [http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/44476/publicationFile/41762/r-75-reifen-fuer-kraftraeder-pdf.pdf ECE Regelung 75] unter Zuhilfenahme der [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kategorie:Datenblatt Achslast] umgerechnet. Die Umrechnungstabelle aus dem verlinkten PDF ist hier wiedergegeben: {| class="wikitable center" |- | rowspan="4" | Geschwindigkeit (km/h)|| colspan="10"| Tragfähigkeitsänderung (%) |- | Moped || colspan="3"| Felgendurchmesser bis einschl. 12" || colspan="6"| Felgendurchmesser ab 13" |- | colspan="4" | Geschwindigkeitsindex || colspan="6" | Geschwindigkeitsindex |- | B || J || K || L || J || K || L || M || N || P und darüber |- | 30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 |- | 50 || 0 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 |- | 60 || 0 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 |- | 70 || 0 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 |- | 80 || 0 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +14 |- | 90 || 0 || +5 || +5 || +7,5 || +5 || +5 || +7,5 || +7,5 || +7,5 || +12 |- | 100 || 0 || 0 || 0 || +5 || 0 || 0 || +5 || +5 || +5 || +10 |- | 110 || 0 || -7 || 0 || +2,5 || 0 || 0 || +2,5 || +2,5 || +2,5 || +8 |- | 120 || 0 || -15 || -6 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || +6 |- | 130 || 0 || -25 || -12 || -5 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || +4 |- | 140 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 |- |} Beispiel: Eine Schwalbe hat eine hintere Achslast von 180kg. Der K30 36J kann 125kg bei 100km/h. Bei Höchstgeschwindigkeit der Schwalbe von 60 km/h gilt also eine Traglast von 125kg x 1,23 (Tabellenwert in der Spalte 60 / Zeile J) = 153,75kg => Die Traglast reicht nicht aus da sie kleiner ist als die Achslast. ==Profile== ===Heidenau=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- | [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2&nbsp;1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h! |- |[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B |- |[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E |- |[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J) |- |[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden |- | [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich |- |[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut |- | Bild || K 46 || 2&nbsp;3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro |- | Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro |- | Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen |- |[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2&nbsp;3/4-16 || J || 46 || Semislick |- | Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich |- |} ===VeeRubber=== {| class="wikitable sortable" |- ! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung |- |[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen |- |[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]|| 015 || 2,75x16 ||P ||43|| Auf trockener Fahrbahn recht gut, bei Nässe etwas schmierig |- | Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick |- | Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen |- |} ===Sava=== *SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick ==Winterreifen== Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten. Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine. ===verfügbare Winterreifen=== Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): * Heidenau K 42 Silica * Heidenau K 66 "SnowTex" * VeeRubber VRM 094 ==Siehe auch== [[Reifenwechsel]] == Web-Links == http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/> http://www.reifenwerk-heidenau.de/ [[Kategorie:Fahrwerk]] 73f48f95a8aff7b05f6f9980e3c9582df65a13cb Kolben und Zylinder 0 228 1103 1072 2013-04-09T17:58:21Z Moeffi 27 /* Kolbenringe */ wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. [[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]] Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann. ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== [[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]] Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. '''Schleifmaße der Zylinder''' {| class="wikitable" |- ! '''M53''' !! '''M501''' |- | 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk) |- | 40,25mm || 38,25mm |- | 40,50mm || 38,50mm |- | 40,75mm || 38,75mm |- | 41,00mm || 39,00mm |- | 41,25mm || 39,25mm |- | 41,50mm || 39,50mm |} ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== [[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]] # Kolbenboden (rot) # Feuersteg (orange) # Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün) # Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau) # Bohrung für Kolbenbolzen (violett) # Kolbenhemd (hellblau) ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. In eine bereits eingelaufene Garnitur sollte man keine neuen Kolbenringe einsetzen. An der glatt gewordenen Zylinderwand laufen diese sich nur langsam und schlecht ein. Daraus folgt Leistungsverlust. Aus Verschleißgründen nur die Ringe zu tauschen ist ebenso Mist. Wenn die Kompression so weit gesunken ist dass gehandelt werden muss, sind nicht nur die Ringe verschlissen sondern auch der Zylinder, sodass wie hier beschrieben nachgearbeitet werden muss. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung einölen, Öl einziehen lassen und auflegen *Kolbenbolzen probeweise in den Kolben einsetzen. Er muss mit leichtem Druck, aber ohne großen Kraftaufwand ''saugend'' in die Bohrung gleiten. Ist die Passung zu locker: zurückschicken, da Ausschussware. Ist die Passung zu eng die Bohrung im Kolben mit einer verstellbaren Reibahle vorsichtig aufreiben. Ansonsten ist die Gefahr, bei warmem Motor Klemmer rund um das Bolzenauge zu bekommen, groß. *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas Fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse). Somit wird vermieden dass der Sicherungsclip durch die Bewegung des Kolbens zum Schwingen angeregt wird und aus seinem Sitz springt. *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *Kolbenhaltegabel (zwei Hölzer o.Ä. gehen auch) auf die Fußdichtung legen und an der Kurbelwelle drehen bis der Kolben auf der Haltegabel aufsitzt. *Kolbenringe so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und oberen Ring mit den Fingern in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert). [[Kategorie:Motor]] 2077768db228faf3e08deaa89c98870d41b4e404 Zündzeitpunkt 0 291 1104 821 2013-04-16T19:30:05Z Moeffi 27 link zu net-harry eingefügt wikitext text/x-wiki Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten. Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht. Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle. Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus. Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt. Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt. Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen. Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen") In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen. Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung. Wie man den Zündzeitpunkt einer Unterbrecherzündung einstellt ist [http://moser-bs.de/ auf net-harrys Homepage] beschrieben. [[Kategorie:Zündung]] f814884f8851e7d337276f7e3673072bc05e1b62 Vergaser 0 5 1105 989 2013-04-16T19:31:21Z Moeffi 27 /* Funktionsweise */ wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig. == Funktionsweise == Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki (unter den jeweiligen Vergasertypen) entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]]. == Verwendete Vergaser == *[[NKJ-Vergaser]] *[[Vergaser 16NK|16NK]] *[[Vergaser 16N1|16N1]] *[[Vergaser 16N3|16N3]] *[[BING]] == Reinigung == Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemischzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/> Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/> Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Benzinversorgung]] [[Kategorie:Vergaser]] db02927e63cb6b292e60430bd1e466450e02f58e Motor hat keine Leistung 0 181 1106 437 2013-04-16T19:32:47Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Was ist zu prüfen, wenn der Motor wenig oder so gut wie keine Leistung mehr hat?<br/> Er springt zwar an, will aber keine "Wurscht vom Brot ziehen". * [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndzeitpunkt Zündzeitpunkt] ist grandios daneben: einstellen. * Motor läuft viel zu '''fett''': [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Vergaser Vergaser] und Kurbelwellen-Dichtringe überprüfen * [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Auspuff Auspuff] ist zugepeekt oder auch verstopft: säubern * '''Kompression''' ist zu niedrig: die [[Garnitur]] (Kolben und Zylinder) ist verschlissen: erneuern [[Kategorie:Fehlersuche]] [[Kategorie: Motor]] 6a8168f321b545eebeddfc077ffb5c5f8c58c07a Auspuff 0 336 1107 975 2013-04-16T20:27:10Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]] Der '''Auspuff''' muss immer frei sein. Die Verbindung zum [[Zylinder]] stellt der [[Krümmer]] her. ==Funktionsweise== Die Funktionsbereiche Konus und Gegenkonus sind auf der [http://www.schwabenkart.de/KnowHow/2Takte.html Schwabenkart Seite] sehr schön erklärt. Im Anschluss an das dort gezeigte System befindet sich in der Simson-Abgasanlage noch ein Schalldämpfer, in dem die Druckwellen durch mehrmalige Richtungsumkehr des Gasstroms aufgezehrt werden nachdem sie ihre Pflicht und Schuldigkeit getan haben. Der Schalldämpfereinsatz trägt natürlich auch zu den Druckverhältnissen der schwingenden Gassäule bei, sodass eine Entfernung desselbigen nicht nur zu einem lautstarken Polizeimagneten, sondern auch zu Leistungseinbußen führt. ==Varianten== an verschiedenen Modellen wurden verschiedene Auspuffvarianten verbaut. Im Wesentlichen unterscheidet man 3 Hauptvarianten: ===Kurzer Auspuff=== Dieses Teil wurde an den SR1 und SR2 Mopeds sowie am SR4-1 Spatz verbaut. ===Standard Auspuff=== Der Simson Standardauspuff wurde 1964 an Star und Schwalbe erstmals vorgestellt und bis zum Produktionsende des VEB FAJAS kaum verändert. Alle Varianten sind gasdynamisch gesehen gleich bzw sehr ähnlich und somit austauschbar. Ein solcher Auspuff ist auch oben als Schnittmodell an einem SR50 montiert abgebildet. Im laufe der Zeit wurden einige Modifikationen durchgeführt: * Wegfall der Dichtschnur am Übergang zum Krümmer ca XXXX * Wechsel vom spitzen Endschalldämpfergehäuse ("Spitztüte" oder "Zigarre" zum zylindrischen ca 1974 * Sichtbare Schweißnaht am Übergang vom Einlaufkonus zum zylindrischen Teil ca XXXX * Wechsel von schmaler zu breiter Auspuffschelle ca XXXX * Zusätzliches Hitzeschutzblech an den S51 Enduro Modellen Darüberhinaus gibt es Schalldämpfereinsätze mit 2 oder 4 Röhrchen. ===Nachwende-Kompaktanlage=== Hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Varianten je nach bbH. Diese Auspuffanlagen sind nicht zerlegbar und für 60km/h-Modelle ungeeignet ==Original vs. Nachbau== Der Auspuff ist eines der Bauteile wo sich der Erhalt eines bereits patinierten Originals oder der Erwerb eines originalen Simson-Teils gegenüber den weit verbreiteten Nachbauteilen lohnt. Wenn man auf perfekte Optik verzichten kann ist ein original-Exemplar meist noch nicht mal teurer als ein neuer Nachbau. Die Qualität der Nachbau Auspuffanlagen ist an mehreren Stellen problematisch: * Die Qualität der Verchromung ist aufgrund des niedrigen Verkaufspreises durchgängig schlecht. Teilweise bieten Händler in Deutschland neu verchromte Nachbau-Auspuffanlagen an, die etwas teurer sind und dieses Problem somit umgehen. * Die allerbilligsten Nachbauten haben anstatt des Gegenkonus nur ein Prallblech. Wer oben die Funktionsweise verstanden hat kann sich nun leicht zusammenreimen, warum das Moped damit keine Wurst mehr vom Teller zieht. * Selbst bei den besseren Varianten streuen die Maße teils recht stark um die Werksvorgaben von Simson. Da diese für den Resonanzeffekt eminent wichtig sind, kommt es beim verbauen eines Nachbau-Auspuffs oft zu Leistungseinbußen. * Im Auspuff sind einige gerollte Blechteile eingeschweißt. Oftmals ist der Umformvorgang bei diversen Nachbauten schludrig ausgeführt, sodass z.B. der Gegenkonus nicht geschlossen oder das Endrohr zu weit zugedrückt sind. * Am Übergang zum Krümmer sind Nachbauten sofort konisch, sodass die Auspuffschelle nicht vernünftig greifen und somit abdichten kann. ==Reinigungsverfahren== Aufgrund der unsauberen und unvollständigen Verbrennung in einem schlitzgesteuerten Zweitaktmotor kommt es über die Zeit zu einer Ansammlung von Verbrennugsrückständen, der sogenannten Ölkohle, im Auspuff. Dies mindert zunächst schleichend die Leistung und führt schließlich dazu, dass der Motor kein Vollgas mehr annimmt. Für die Reinigung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allen gemein ist, dass die unverbrannten Ölrückstände im Auspuff den Dreck verkleben sodass es sinnig ist, dies zunächst zu ändern. Als erster Schritt wird immer der Auspuff vom Moped genommen und vollständig zerlegt. ===chemische Keule=== Verschiedene Hausmittel sind zum lösen von organischen Verbindungen (wie z.B. Fetten und Ölen) gedacht und funktionieren auch im Auspuff. Backofenreiniger und Rohrreiniger lösen z.B. diese Verbindungen chemisch auf. Zumindest der Rohrreiniger ist dabei jedoch nicht unproblematisch, da er auch vor dem Stahl des Auspuffs nicht halt macht. Bei Einsatz eines solchen Mittels sollte also hinterher [http://de.wikipedia.org/wiki/Neutralisation_(Chemie) neutralisiert] werden, wenn man keinen Expressrost im Auspuff haben möchte. ===Ausbrennen=== Das Ausbrennen kann richtig angewandt sehr effektiv sein, genießt aber einen zweifelhaften Ruf. Der Grund liegt darin, dass zuviel Hitze die Chrom- oder Emaillebeschichtung des Auspuffs zerstört. Zahlreiche Leute legen einen auszubrennenden Auspuff einfach ins Lagerfeuer oder kokeln mit Heißluftfön oder Gasbrenner daran herum, bis der Auspuff glüht. Das die Beschichtung soetwas nicht beschädigungsfrei überlebt ist nicht weiter verwunderlich. Möchte man die Beschichtung erhalten, muss man einfach blos darauf achten, dass sie nicht zu Warm wird. Für verchromte Anlagen kann man z.B. aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Anlauffarbe Anlauftabelle] entnehmen, dass man 200°C nicht überschreiten sollte. Dies kann z.B. laufend mit einem Infrarotthermometer überprüft, und die Hitzequelle rechtzeitig gelöscht werden. Im Grunde muss man das Öl im Inneren des Auspuffs nur anzünden, stellt man den Auspuff dann schräg hin, brennt es durch den Kamineffekt weg. Ob man nun mit Benzin oder einer Lötlampe oder sonstwas arbeitet ist eigentlich egal. Beim Ausbrennen entsteht ein sehr dichter, giftiger Qualm. Man braucht also ein freies Feld oder belastbare Nachbarn. ===mechanische Reinigung=== Ist der Schmock im Auspuff auf thermische oder chemische Weise von seiner Klebrigkeit befreit worden, kann man mechanisch nacharbeiten. Bei einem ausgebrannten Auspuff reicht es meist, den Auspuff mit einem Gummihammer oder Stück Holz abzuklopfen, die getrocknete Ölkohle fällt dann heraus. Eine aufgedröselte Bowdenzugseele, am anderen Ende von einer Bohrmaschine angetrieben, ist ebenso effektiv. Man kann sich auch eine große Unterlegscheibe mit 2 Muttern auf das Ende einer Gewindestange schrauben und den Auspuff damit, auch ohne vorherige Entfettung, vom Krümmerende her ausschaben. [[Kategorie:Bauteil]] be667ad578351efb16fa3b11211818f5944aa73c Vergaser 16N1 0 3 1108 951 2013-04-19T09:27:58Z Moeffi 27 /* Siehe auch */ wikitext text/x-wiki [[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage. Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen. == Merkmale == Die einzelnen Modelle des 16N1 unterscheiden sich in vielen Kleinigkeiten, die sich nicht allein auf wechselbare Details wie Düsenbestückung oder Teillastnadelstellung beschränken. Daher ist es meist nicht möglich, ein Modell in das andere zu "verwandeln". == Wartung == === Einstellung === [[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft. Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts. === Reinigung === Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen. === Überlauf und Schwimmernadelventil === Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben. *Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also **zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...) **undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher") **an den Metallzungen falsch eingestellt **an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt. *Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht. *Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt. '''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht: *Vergaser ausbauen und auseinandernehmen *Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken. *Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht. *Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.) *Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein. Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen. == Siehe auch == [[Datenblatt Vergaser 16N1]]<br> [[BING vs. BVF]]<br> [[Startvergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Vergaser]] 69a5c577cdd5cad793daaad1b2397d1b1f5edd02 Bremse 0 356 1109 2013-05-17T21:40:20Z Moeffi 27 Die Seite wurde neu angelegt: „Noch in Arbeit!!! - moeffi ==Übersicht== ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduc…“ wikitext text/x-wiki Noch in Arbeit!!! - moeffi ==Übersicht== ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise einer Simplex-Trommelbremse== ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel: ===Konstruktionsfehler korrigieren=== ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eintragen lassen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. 85195f534b06873c02947a97f06f72b51ec4eb88 1110 1109 2013-05-18T23:19:24Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Noch in Arbeit!!! - moeffi ==Übersicht== ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. Auf der Bremsankerplatte (1) finden sich der Bremsnocken (2), die zwei Bremsbacken (3) sowie die Rückstellfedern (4) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (5). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Der Bremsnocken verdreht sich dann und drückt dadurch die Backen auseinander, welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken nicht gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Bremskraft abbekommt. Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt. Wird diese Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel ein Drehmoment um den Lagerbolzen, das gleichsinnig mit der Betätigungskraft ist. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die Getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Dies ist jedoch wirklich vernünftig nur mit einer Fräse möglich, da man kaum so genau feilen kann. Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eintragen lassen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. 62665b0078d696982f54a3abfca99afcfe23b6b2 1116 1110 2013-05-28T01:27:39Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der Schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken nicht gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Bremskraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kräfte und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (sie dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die Getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. 91752f4678071f90a6d13fbe77ecf3f5c4933861 1117 1116 2013-05-28T10:14:55Z Moeffi 27 /* Funktionsweise */ wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der Schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken nicht gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Bremskraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kräfte und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (sie dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die Getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. 26be01f551fe87c3f857f7a3889ac97a42d7ecee 1118 1117 2013-05-28T10:16:53Z Moeffi 27 /* Trommel */ wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der Schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken nicht gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Bremskraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kräfte und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (sie dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die Getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. 1372dcfcd37601faaaee313cac49c9161c6d7f82 1119 1118 2013-05-28T12:20:53Z Moeffi 27 rechtschreibkorrektur wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. c4c0cffab14ddb032321d1ac366bd16296ae52d7 1120 1119 2013-05-28T23:23:39Z Moeffi 27 /* Funktionsweise */ wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. 534cb359db5cd8d27909d61b4510196cda4ce8a5 1122 1120 2013-06-03T16:00:22Z Moeffi 27 /* Funktionsweise */ wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Das folgende Bild zeigt die Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Basis für die Daten war eine Kinematiksimulation mittels einer abgezeichneten Simsonbremse. Der Knick und fehlende Anfang ist so zu erklären, dass die Verdrehung so klein wurde, dass Rundungsfehler in der Berechnung des Winkels so groß wurden, dass die Kurve fehlerhaft wurde. Die Kurven sind in der Einbaurichtung für die Hinterradbremse beschriftet, bei der Vorderbremse wären die Farben vertauscht. [[Datei:Verdrehung_bremsbacken_simplex.png|500px]] Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. 43f1db875c7186c197fb82a89ff034440e0b2aad 1123 1122 2013-06-03T16:20:34Z Moeffi 27 /* Funktionsweise */ wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Das folgende Bild zeigt die Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Basis für die Daten war eine Kinematiksimulation mittels einer abgezeichneten Simsonbremse. Der Knick und fehlende Anfang ist so zu erklären, dass der Achsabstand der Lagerbolzen 13,5mm beträgt, während der Bremsnocken nur 12mm breit ist. Die ersten paar Grad Drehwinkel sind also Leerweg. Die Kurven sind in der Einbaurichtung für die Hinterradbremse beschriftet, bei der Vorderbremse wären die Farben vertauscht. [[Datei:Verdrehung_bremsbacken_simplex.png|500px]] Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. bd25701f624b51000936f6ffb93935cee5d23ada Krümmer 0 10 1111 763 2013-05-21T00:29:09Z Moeffi 27 Krümmerlängen und Montagereihenfolge der Dichtungen eingetragen wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem federnden [[Sicherungsblech]] verschraubt. Die Dichtungsringe für den Krümmer werden aus Kupfer in massiver oder aus Blech gerollter, hohler Ausführung, sowie massiv aus Alu angeboten. Die Zusammenbaureihenfolge ist wie folgt: *Zylinderflansch inklusive Gewinde, Überwurfmutter und Bördel am Krümmer peinlich säubern. Die Oberflächen müssen metallisch blank sein. Beim säubern findet man meist auch plötzlich den "unteren" Dichtring wieder, von dem man gar nicht wusste dass er überhaupt in der Mutter liegt... *hohlen Dichtring so in die Überwurfmutter einlegen, dass die Rollnaht nach unten zeigt, also auf der geraden Fläche der Überwurfmutter aufliegt. Eine massive Dichtung ist hier nicht zu empfehlen, sie kann sich nicht stark genug verformen. *Überwurfmutter auf den Krümmer aufstecken und bis zum Bördel hochschieben. *Weiteren Dichtungsring auf den Krümmerbördel in der Überwurfmutter auflegen. Hohle Dichtringe mit der Naht nach oben (in Richtung Zylinder zeigend) auflegen. Die massive Ausführung ist hier empfehlenswert. *Federndes Sicherungsblech an den Zylinder halten. *Krümmermutter ansetzen und mit den Fingern aufdrehen. Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben). Vorsicht, das Gewinde verkantet sehr leicht. Deshalb mit Gefühl drehen und erst zum Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] / der Wasserpumpenzange greifen, wenn das federnde Sicherungsblech so viel Kraft auf die Mutter ausübt, das mit der Hand nicht weitergedreht werden kann. Das ist normalerweise erst nach mehreren Umdrehungen der Fall. *Festschrauben, dabei am Krümmer wackeln, so lange Anziehen bis es nicht mehr wackelt. *Restlichen [[Auspuff]] montieren, die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Eine Runde um den Block fahren bis die Kiste schön warm ist. *Nachziehen ==Krümmerlänge== Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristik des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. {| class="wikitable" ! Fahrzeug ! [[Motor]] ! Krümmerlänge |- | SR1 | Rh50 | XXXmm |- | SR2 | Rh50 | XXXmm |- | KR50 | Rh50 | XXXmm |- | KR51 | M53 KHR / KFR | 265mm |- | KR51/1 | M53/1 KHR / KFR | 360mm |- | KR51/2 | M501 | 360mm |- | SR4-1 | Rh50 | XXXmm |- | SR4-1S(K) | M52(K)H | XXXmm |- | SR4-1 Neckermann | M52KH | XXXmm / XXmm Durchmesser |- | SR4-2 | M53 KFL | 265mm |- | SR4-2/1 | M53/1 KFL | 360mm |- | SR5-4 | M54 KF | 310mm |- | SR4-4 | M54/11 KFL | 360mm |- | S 50 | M53/2 | 360mm |- | S 51 | M501 | 360mm |- | SR 50 | M501 | 360mm |} Angegeben ist jeweils die sogenannte "gestreckte Länge", die der gedanklichen Abwicklung des gebogenen Rohrs entspricht. Ermittelt wird sie, indem der Mittelwert zwischen der größten und kleinsten Länge (aussen bzw. innen am Rohr gemessen) gebildet wird. ==Sonstige Hinweise== Die Krümmer von M53 und M53/1 sind nicht nur unterschiedlich lang, sondern haben auch andere "Austrittswinkel" am Motor. Man kann also nicht einfach einen M53/1 Krümmer absägen wenn man ein passendes Teil für einen M53 braucht. Das folgende Foto zeigt einen Vergleich zwischen einem M53 und einem M53/1 Krümmer: Man kann sich einen M53 Krümmer aus einem SR2 Krümmer zurechtsägen. TO DO: Kugelflansch ergänzen [[Kategorie:Bauteil]] 314580a21039153503491a974e3d0dadea763fdc 1113 1111 2013-05-21T00:33:20Z Moeffi 27 Bild eingefügt wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem federnden [[Sicherungsblech]] verschraubt. Die Dichtungsringe für den Krümmer werden aus Kupfer in massiver oder aus Blech gerollter, hohler Ausführung, sowie massiv aus Alu angeboten. Die Zusammenbaureihenfolge ist wie folgt: *Zylinderflansch inklusive Gewinde, Überwurfmutter und Bördel am Krümmer peinlich säubern. Die Oberflächen müssen metallisch blank sein. Beim säubern findet man meist auch plötzlich den "unteren" Dichtring wieder, von dem man gar nicht wusste dass er überhaupt in der Mutter liegt... *hohlen Dichtring so in die Überwurfmutter einlegen, dass die Rollnaht nach unten zeigt, also auf der geraden Fläche der Überwurfmutter aufliegt. Eine massive Dichtung ist hier nicht zu empfehlen, sie kann sich nicht stark genug verformen. *Überwurfmutter auf den Krümmer aufstecken und bis zum Bördel hochschieben. *Weiteren Dichtungsring auf den Krümmerbördel in der Überwurfmutter auflegen. Hohle Dichtringe mit der Naht nach oben (in Richtung Zylinder zeigend) auflegen. Die massive Ausführung ist hier empfehlenswert. *Federndes Sicherungsblech an den Zylinder halten. *Krümmermutter ansetzen und mit den Fingern aufdrehen. Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben). Vorsicht, das Gewinde verkantet sehr leicht. Deshalb mit Gefühl drehen und erst zum Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] / der Wasserpumpenzange greifen, wenn das federnde Sicherungsblech so viel Kraft auf die Mutter ausübt, das mit der Hand nicht weitergedreht werden kann. Das ist normalerweise erst nach mehreren Umdrehungen der Fall. *Festschrauben, dabei am Krümmer wackeln, so lange Anziehen bis es nicht mehr wackelt. *Restlichen [[Auspuff]] montieren, die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Eine Runde um den Block fahren bis die Kiste schön warm ist. *Nachziehen ==Krümmerlänge== Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristik des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. {| class="wikitable" ! Fahrzeug ! [[Motor]] ! Krümmerlänge |- | SR1 | Rh50 | XXXmm |- | SR2 | Rh50 | XXXmm |- | KR50 | Rh50 | XXXmm |- | KR51 | M53 KHR / KFR | 265mm |- | KR51/1 | M53/1 KHR / KFR | 360mm |- | KR51/2 | M501 | 360mm |- | SR4-1 | Rh50 | XXXmm |- | SR4-1S(K) | M52(K)H | XXXmm |- | SR4-1 Neckermann | M52KH | XXXmm / XXmm Durchmesser |- | SR4-2 | M53 KFL | 265mm |- | SR4-2/1 | M53/1 KFL | 360mm |- | SR5-4 | M54 KF | 310mm |- | SR4-4 | M54/11 KFL | 360mm |- | S 50 | M53/2 | 360mm |- | S 51 | M501 | 360mm |- | SR 50 | M501 | 360mm |} Angegeben ist jeweils die sogenannte "gestreckte Länge", die der gedanklichen Abwicklung des gebogenen Rohrs entspricht. Ermittelt wird sie, indem der Mittelwert zwischen der größten und kleinsten Länge (aussen bzw. innen am Rohr gemessen) gebildet wird. ==Sonstige Hinweise== [[Datei:Kruemmervergleich.jpg|thumb|Krümmer für M53 und M53/1]] Die Krümmer von M53 und M53/1 sind nicht nur unterschiedlich lang, sondern haben auch andere "Austrittswinkel" am Motor. Man kann also nicht einfach einen M53/1 Krümmer absägen wenn man ein passendes Teil für einen M53 braucht. Das nebenstehende Foto zeigt einen Vergleich zwischen einem M53 und einem M53/1 Krümmer. Man kann sich einen M53 Krümmer aus einem SR2 Krümmer zurechtsägen. TO DO: Kugelflansch ergänzen [[Kategorie:Bauteil]] 14faeeaf4b91b87d540ac799577c4d8908b402d3 Datei:Kruemmervergleich.jpg 6 357 1112 2013-05-21T00:31:25Z Moeffi 27 Selbst fotografiert von Jackalized und mit der Bitte um Eintrag ins Wiki an moeffi geschickt. wikitext text/x-wiki Selbst fotografiert von Jackalized und mit der Bitte um Eintrag ins Wiki an moeffi geschickt. 7ae48febaa213781d226f14b6ead026cf0865e93 Datei:Bremsebunt.jpg 6 358 1114 2013-05-28T01:14:15Z Moeffi 27 Quelle des Ursprungsbildes ist www.simson-und-co.de. Das Bild wurde durch den User Hauptstadt-Schwalbe zur Nutzung freigegeben. Grafikbearbeitung von moeffi. wikitext text/x-wiki Quelle des Ursprungsbildes ist www.simson-und-co.de. Das Bild wurde durch den User Hauptstadt-Schwalbe zur Nutzung freigegeben. Grafikbearbeitung von moeffi. 7de35e99b5a8a1b836d84388b76a087344401d1d Datei:Bremsekinematik.jpg 6 359 1115 2013-05-28T01:15:23Z Moeffi 27 Quelle des Ursprungsbildes: www.simson-und-co.de. Bild wurde vom User Hauptstadt-Schwalbe zur Nutzung freigegeben. Grafikbearbeitung von moeffi. wikitext text/x-wiki Quelle des Ursprungsbildes: www.simson-und-co.de. Bild wurde vom User Hauptstadt-Schwalbe zur Nutzung freigegeben. Grafikbearbeitung von moeffi. 0f039bcb14adc58871c1c2a9b415a12296f1a98a Datei:Verdrehung bremsbacken simplex.png 6 360 1121 2013-06-03T15:51:58Z Moeffi 27 Analyse der Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken, aufgetragen über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Kinematiksimulation von moeffi. wikitext text/x-wiki Analyse der Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken, aufgetragen über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Kinematiksimulation von moeffi. ccc55a9cb6def863e9527ee8403b4ed85136c34c Datei:M53 zylinder 2.jpg 6 362 1125 2013-06-04T17:24:56Z Moeffi 27 selbst fotografiert von jackalized wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von jackalized ba2550e0745e3884f961b4a4e547f36026189f97 Datei:Adapterplatte bremse vorne links.jpg 6 363 1126 2013-06-04T17:26:02Z Moeffi 27 selbst fotografiert von andi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von andi 9e7f6c319508817f9dba34b64fa25f47f11f299f Datei:M53 1 zylinder 1.jpg 6 364 1127 2013-06-04T17:27:40Z Moeffi 27 selbst fotografiert von moeffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von moeffi d486e3b1a981e6966f7c713a2b7645c88ff57b38 Datei:M53 1 zylinder 2.jpg 6 365 1128 2013-06-04T17:29:09Z Moeffi 27 selbst fotografiert von moeffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von moeffi d486e3b1a981e6966f7c713a2b7645c88ff57b38 Datei:M53 zylinder 1.jpg 6 366 1129 2013-06-04T17:31:10Z Moeffi 27 selbst fotografiert von jackalized wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von jackalized ba2550e0745e3884f961b4a4e547f36026189f97 Bremse 0 356 1130 1123 2013-06-04T17:37:22Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Das folgende Bild zeigt die Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Basis für die Daten war eine Kinematiksimulation mittels einer abgezeichneten Simsonbremse. Der Knick und fehlende Anfang ist so zu erklären, dass der Achsabstand der Lagerbolzen 13,5mm beträgt, während der Bremsnocken nur 12mm breit ist. Die ersten paar Grad Drehwinkel sind also Leerweg. Die Kurven sind in der Einbaurichtung für die Hinterradbremse beschriftet, bei der Vorderbremse wären die Farben vertauscht. [[Datei:Verdrehung_bremsbacken_simplex.png|500px]] Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. [[Datei:Adapterplatte_bremse_vorne_links.jpg|200px|thumb|left|Ankerplatte vorne rechts]] Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. 4dc893e40389abd3c7230b8eb25b713a05d83f85 1154 1130 2013-09-12T14:48:02Z Moeffi 27 kategorien ergaenzt wikitext text/x-wiki ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten: ===Ankerplatte=== Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn. Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut. ===Trommel=== Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen. In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde). Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht. ===Backe(n)=== Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen. Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel. Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert. ==Funktionsweise== Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt. [[Datei:Bremsebunt.jpg]] Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment. Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an: [[Datei:Bremsekinematik.jpg]] Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Das folgende Bild zeigt die Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Basis für die Daten war eine Kinematiksimulation mittels einer abgezeichneten Simsonbremse. Der Knick und fehlende Anfang ist so zu erklären, dass der Achsabstand der Lagerbolzen 13,5mm beträgt, während der Bremsnocken nur 12mm breit ist. Die ersten paar Grad Drehwinkel sind also Leerweg. Die Kurven sind in der Einbaurichtung für die Hinterradbremse beschriftet, bei der Vorderbremse wären die Farben vertauscht. [[Datei:Verdrehung_bremsbacken_simplex.png|500px]] Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt. Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet. Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe. ''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]'' ==Wartungsarbeiten== Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster... Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten). Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen. ==Einstellung== Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf. Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert. ==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse== Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht. Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut. Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann. ==Bremsentuning== Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss. ===Tragbild optimieren=== Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt. ===Konstruktionsfehler korrigieren=== Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher. [[Datei:Adapterplatte_bremse_vorne_links.jpg|200px|thumb|left|Ankerplatte vorne rechts]] Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs. Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen. ===Umbau auf S50-Konfiguration=== Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man: *Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel) *Bremshebel vorne vom S 50 / S 51 *Kupplungszug vom SR 50 *Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt. Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen. ===Umbau auf größere Trommel=== Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier]. ==Schlusswort== Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Wartung]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 4b4b57c1d69cea4da17130f03159f2cf7278a561 Kolben und Zylinder 0 228 1131 1103 2013-06-04T17:53:52Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt. ==Zylinder== === Allgemeines === Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht. Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen: *Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert. *Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert. *Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert. {| class="wikitable" |- | M52 || [[Datei:M52_zylinder_1.jpg|thumb|M52 Zylinder]] || [[Datei:M52_zylinder_2.jpg|thumb|M53 Zylinder]] |- | M53 || [[Datei:M53_zylinder_1.jpg|thumb|M53 Zylinder]] || [[Datei:M53_zylinder_2.jpg|thumb|M53 Zylinder]] |- | M53/1 || [[Datei:M53_1_zylinder_1.jpg|thumb|M53/1 Zylinder]] || [[Datei:M53_1_zylinder_2.jpg|thumb|M53/1 Zylinder]] |- | M53/2 || [[Datei:M53_2_zylinder_1.jpg|thumb|M53/2 Zylinder]] || [[Datei:M53_2_zylinder_2.jpg|thumb|M53/2 Zylinder]] |- | M54 || [[Datei:M54_zylinder_1.jpg|thumb|M54 Zylinder]] || [[Datei:M54_zylinder_2.jpg|thumb|M53 Zylinder]] |- | M501 || [[Datei:M501_zylinder_1.jpg|thumb|M501 Zylinder]] || [[Datei:M501_zylinder_2.jpg|thumb|M501 Zylinder]] |} ===Steuerzeiten=== TO DO: Steuerzeiten hier eintragen ===Instandetzung=== Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln. ====Verschleiß feststellen==== Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei. [[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]] Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm. Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann. ====Möglichkeiten der Reparatur==== Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur: =====Neue Granitur===== Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot. =====Ausschleifen===== [[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]] Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen". Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt. '''Schleifmaße der Zylinder''' {| class="wikitable" |- ! '''M53''' !! '''M501''' |- | 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk) |- | 40,25mm || 38,25mm |- | 40,50mm || 38,50mm |- | 40,75mm || 38,75mm |- | 41,00mm || 39,00mm |- | 41,25mm || 39,25mm |- | 41,50mm || 39,50mm |} ====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern==== Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen: * Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe. * Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt. * Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen. * zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen. ==Kolben== Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist: {| class="wikitable" |- ! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%) |- | 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2 |} Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm. ===Funktionsbereiche eines Kolbens=== [[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]] # Kolbenboden (rot) # Feuersteg (orange) # Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün) # Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau) # Bohrung für Kolbenbolzen (violett) # Kolbenhemd (hellblau) ===Merkmale eines Originalkolbens=== Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen: *K20 *Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5) *ein sechseckiges Symbol *und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64) Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man: *das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98) *einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist. TO DO: Wie gut sind diese Kolben? Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen. ===Kolbenringe=== Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell! Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden. In eine bereits eingelaufene Garnitur sollte man keine neuen Kolbenringe einsetzen. An der glatt gewordenen Zylinderwand laufen diese sich nur langsam und schlecht ein. Daraus folgt Leistungsverlust. Aus Verschleißgründen nur die Ringe zu tauschen ist ebenso Mist. Wenn die Kompression so weit gesunken ist dass gehandelt werden muss, sind nicht nur die Ringe verschlissen sondern auch der Zylinder, sodass wie hier beschrieben nachgearbeitet werden muss. == Montagehinweise== ===Auseinandernehmen=== *Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen *Zylinderkopf abnehmen *Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen *einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen *Zylinder vollständig abziehen *Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen *Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen *Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus *Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen ===Zusammenbauen=== *Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken *Zylinderfußdichtung einölen, Öl einziehen lassen und auflegen *Kolbenbolzen probeweise in den Kolben einsetzen. Er muss mit leichtem Druck, aber ohne großen Kraftaufwand ''saugend'' in die Bohrung gleiten. Ist die Passung zu locker: zurückschicken, da Ausschussware. Ist die Passung zu eng die Bohrung im Kolben mit einer verstellbaren Reibahle vorsichtig aufreiben. Ansonsten ist die Gefahr, bei warmem Motor Klemmer rund um das Bolzenauge zu bekommen, groß. *zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas Fett an das obere Pleuelauge kleben *Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt *Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt *'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse). Somit wird vermieden dass der Sicherungsclip durch die Bewegung des Kolbens zum Schwingen angeregt wird und aus seinem Sitz springt. *Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen *Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen *Kolbenhaltegabel (zwei Hölzer o.Ä. gehen auch) auf die Fußdichtung legen und an der Kurbelwelle drehen bis der Kolben auf der Haltegabel aufsitzt. *Kolbenringe so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und oberen Ring mit den Fingern in die Nut drücken *Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen *zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen *Kopf auflegen *4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken *4 Muttern locker aufdrehen *Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen *Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert). [[Kategorie:Motor]] 5efda03f3dc696fdbb6bb9a1cb08d1224f69047e Datei:Ansauganlage 16n1 1 1.jpg 6 367 1132 2013-06-04T18:17:53Z Moeffi 27 selbst fotografiert von totoking wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von totoking 7804c18244763a70f1599db066be75df60cb553b Ansauganlage 0 368 1133 2013-06-04T18:19:16Z Moeffi 27 Die Seite wurde neu angelegt: „'''work in progress!''' *übersichten über die verschiedenen ansauganlagen *resonanzprinzip *welche ansauganlage mit welchem vergaser auf welches möff [[Dat…“ wikitext text/x-wiki '''work in progress!''' *übersichten über die verschiedenen ansauganlagen *resonanzprinzip *welche ansauganlage mit welchem vergaser auf welches möff [[Datei:Ansauganlage_16n1_1_1|200px|thumb|left|[[KR51]] mit BVF 16N1-1 und T-Luftfilter]] [[Datei:Ansauganlage_16n1_1_2|200px|thumb|left|[[KR51]] mit BVF 16N1-1 und T-Luftfilter]] 22aca243a9f6d7d2074be7227bb7eb2859e86879 1135 1133 2013-06-04T18:20:03Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki '''work in progress!''' *übersichten über die verschiedenen ansauganlagen *resonanzprinzip *welche ansauganlage mit welchem vergaser auf welches möff [[Datei:Ansauganlage_16n1_1_1.jpg|200px|thumb|left|[[KR51]] mit BVF 16N1-1 und T-Luftfilter]] [[Datei:Ansauganlage_16n1_1_2.jpg|200px|thumb|left|[[KR51]] mit BVF 16N1-1 und T-Luftfilter]] c4fcfa39b216bf48c26aee959b4b99d06ea9ff86 Datei:Ansauganlage 16n1 1 2.jpg 6 369 1134 2013-06-04T18:19:41Z Moeffi 27 selbst fotografiert von totoking wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von totoking 7804c18244763a70f1599db066be75df60cb553b Schaltungseinstellung 0 47 1136 92 2013-06-04T23:46:46Z Moeffi 27 /* Einstellung beim Motor M501 */ wikitext text/x-wiki Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden. == Einstellung beim Motor [[M53]] == * Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen. * Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern. * Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern. == Einstellung beim Motor [[M501]] == ===Grundeinstellung=== * ersten Gang einlegen und Moped aufbocken * Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen * Meßschieber genau auf 46,6mm einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm abmessen und dann mit Klebeband markieren. * Diesen 46,6mm-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben * Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine) * Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut, steckt eine geschlitzte Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem [[Spezialwerkzeug]], das man sich aus einem 10x1 Rohr selber basteln kann, oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn genau 46,6mm in der Antriebswelle steckt. * Die Einstellmutter von dieser Position aus 1,5 Umdrehungen im Uhrzeigersinn verdrehen. * Mutter wieder aufschrauben. * Das Getriebe versuchsweise durchschalten, dabei am Hinterrad drehen/wackeln * Lassen sich alle Gänge schalten, wieder zusammensetzen. ===Falls die Grundeinstellung nicht funktioniert=== Durch Verschleiß an der Schaltungsbetätigung kann es passieren, dass die Werkseinstellung wie oben nicht zufriedenstellend funktioniert. In diesem Fall: * Springen die Gänge beim Hochschalten wieder heraus, bzw rasten gar nicht erst ein, die Schlitzmutter weiter gegen den Uhrzeigersinn verdrehen * Klappt das Herunterschalten nicht einwandfrei, die Schlitzmutter weiter im Uhrzeigersinn verdrehen Um zu probieren, ob die neue Einstellung gut ist, muss die Mutter jeweils wieder aufgeschraubt werden! Als Richtwert für den Verdrehweg arbeitet man mit ca. einer halben Umdrehung pro Versuch. [[Kategorie:Wartung]] 2a3e919adc435b1a84aa0b20385a1bd3bef40d93 Datei:Hydraulisches und reibungsfederbein.jpg 6 370 1137 2013-06-04T23:49:52Z Moeffi 27 selbst fotografiert von moeffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von moeffi d486e3b1a981e6966f7c713a2b7645c88ff57b38 Federbein 0 301 1138 976 2013-06-04T23:52:55Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|thumb|Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|left|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktoinsprinzip ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? 35d0071313f23847929a3e9f92e1438636255716 1139 1138 2013-06-04T23:54:31Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktoinsprinzip ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? c8d576dc29f9677078dfe511ce36ef6500ffa2e3 Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 1140 1070 2013-06-12T21:03:03Z Alfred 39 Aktualisierung der Liste wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 14393 || 15001 || |- | 1965 || 15011 || ~ || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || '''17888''' || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || '''18877''' || '''1959X''' || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 32559 || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40579 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br> Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt. ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 3d8d78600b444eeed29685b688f2acc76827458c Krümmer 0 10 1141 1113 2013-07-06T21:15:46Z Rossi 34 /* Krümmerlänge */ wikitext text/x-wiki [[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]] Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem federnden [[Sicherungsblech]] verschraubt. Die Dichtungsringe für den Krümmer werden aus Kupfer in massiver oder aus Blech gerollter, hohler Ausführung, sowie massiv aus Alu angeboten. Die Zusammenbaureihenfolge ist wie folgt: *Zylinderflansch inklusive Gewinde, Überwurfmutter und Bördel am Krümmer peinlich säubern. Die Oberflächen müssen metallisch blank sein. Beim säubern findet man meist auch plötzlich den "unteren" Dichtring wieder, von dem man gar nicht wusste dass er überhaupt in der Mutter liegt... *hohlen Dichtring so in die Überwurfmutter einlegen, dass die Rollnaht nach unten zeigt, also auf der geraden Fläche der Überwurfmutter aufliegt. Eine massive Dichtung ist hier nicht zu empfehlen, sie kann sich nicht stark genug verformen. *Überwurfmutter auf den Krümmer aufstecken und bis zum Bördel hochschieben. *Weiteren Dichtungsring auf den Krümmerbördel in der Überwurfmutter auflegen. Hohle Dichtringe mit der Naht nach oben (in Richtung Zylinder zeigend) auflegen. Die massive Ausführung ist hier empfehlenswert. *Federndes Sicherungsblech an den Zylinder halten. *Krümmermutter ansetzen und mit den Fingern aufdrehen. Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben). Vorsicht, das Gewinde verkantet sehr leicht. Deshalb mit Gefühl drehen und erst zum Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] / der Wasserpumpenzange greifen, wenn das federnde Sicherungsblech so viel Kraft auf die Mutter ausübt, das mit der Hand nicht weitergedreht werden kann. Das ist normalerweise erst nach mehreren Umdrehungen der Fall. *Festschrauben, dabei am Krümmer wackeln, so lange Anziehen bis es nicht mehr wackelt. *Restlichen [[Auspuff]] montieren, die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Eine Runde um den Block fahren bis die Kiste schön warm ist. *Nachziehen ==Krümmerlänge== Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristik des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. {| class="wikitable" ! Fahrzeug ! [[Motor]] ! Krümmerlänge |- | SR1 | Rh50 | XXXmm |- | SR2 | Rh50 | XXXmm |- | KR50 | Rh50 | XXXmm |- | KR51 | M53 KHR / KFR | 265mm |- | KR51/1 | M53/1 KHR / KFR | 360mm |- | KR51/2 | M501 | 360mm |- | SR4-1 | Rh50 | XXXmm |- | SR4-1S(K) | M52(K)H | XXXmm |- | SR4-1 Neckermann | M52KH | XXXmm / XXmm Durchmesser |- | SR4-2 | M53 KFL | 265mm |- | SR4-2/1 | M53/1 KFL | 360mm |- | SR4-3 | M54 KF | 310mm |- | SR4-4 | M54/11 KFL | 360mm |- | S 50 | M53/2 | 360mm |- | S 51 | M501 | 360mm |- | SR 50 | M501 | 360mm |} Angegeben ist jeweils die sogenannte "gestreckte Länge", die der gedanklichen Abwicklung des gebogenen Rohrs entspricht. Ermittelt wird sie, indem der Mittelwert zwischen der größten und kleinsten Länge (aussen bzw. innen am Rohr gemessen) gebildet wird. ==Sonstige Hinweise== [[Datei:Kruemmervergleich.jpg|thumb|Krümmer für M53 und M53/1]] Die Krümmer von M53 und M53/1 sind nicht nur unterschiedlich lang, sondern haben auch andere "Austrittswinkel" am Motor. Man kann also nicht einfach einen M53/1 Krümmer absägen wenn man ein passendes Teil für einen M53 braucht. Das nebenstehende Foto zeigt einen Vergleich zwischen einem M53 und einem M53/1 Krümmer. Man kann sich einen M53 Krümmer aus einem SR2 Krümmer zurechtsägen. TO DO: Kugelflansch ergänzen [[Kategorie:Bauteil]] fb658bdfe2353e16052c2f124539acfc12c4ec3e Datei:Federteller.jpg 6 371 1142 2013-07-17T13:01:51Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709 Kupplung 0 146 1143 814 2013-07-17T13:04:03Z Rossi 34 /* Bauteilvarianten */ wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: ''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"'' [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]] M501: Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Man begutachtet die Stahllamellen: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. ==Bauteilvarianten== ''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):'' Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein. Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller: [[Datei:federtellerl.jpg]] ===M52 und M53:=== *"Frühe Variante": **Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert) **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick *"Späte Variante": **Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick *Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung. ===M54KF (Sperber):=== *Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung) *3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert) *4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden. ===Veränderungen=== *Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten. *Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden. [[Kategorie:Motor]] 5af641555e91a53d1f14fddc884cee7126715513 1144 1143 2013-07-17T13:06:00Z Rossi 34 /* Bauteilvarianten */ wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: ''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"'' [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]] M501: Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Man begutachtet die Stahllamellen: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. ==Bauteilvarianten== ''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):'' Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein. Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller: [[Datei:federteller.jpg]] ===M52 und M53:=== *"Frühe Variante": **Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert) **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick *"Späte Variante": **Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick *Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung. ===M54KF (Sperber):=== *Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung) *3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert) *4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden. ===Veränderungen=== *Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten. *Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden. [[Kategorie:Motor]] 773360c7faa9da4aa2af31918b5f31cce588ffab 1145 1144 2013-07-17T13:06:40Z Rossi 34 /* Bauteilvarianten */ wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: ''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"'' [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]] M501: Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Man begutachtet die Stahllamellen: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. ==Bauteilvarianten== ''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):'' Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein. Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller: [[Datei:federteller.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] ===M52 und M53:=== *"Frühe Variante": **Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert) **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick *"Späte Variante": **Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick *Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung. ===M54KF (Sperber):=== *Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung) *3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert) *4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden. ===Veränderungen=== *Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten. *Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden. [[Kategorie:Motor]] f3e4501e12ca5441876f6e6e157c38d283c95680 1146 1145 2013-07-17T13:07:27Z Rossi 34 /* Bauteilvarianten */ wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: ''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"'' [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]] M501: Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Man begutachtet die Stahllamellen: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. ==Bauteilvarianten== ''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):'' Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein. Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller: [[Datei:federteller.jpg|500px|thumb|center|Übersicht Federteller]] ===M52 und M53:=== *"Frühe Variante": **Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert) **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick *"Späte Variante": **Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick *Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung. ===M54KF (Sperber):=== *Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung) *3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert) *4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden. ===Veränderungen=== *Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten. *Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden. [[Kategorie:Motor]] 6300b8aff184d5fd80e9c0bb69ffe1fdf520f72c 1163 1146 2014-05-07T14:04:59Z Rossi 34 /* M52 und M53: */ wikitext text/x-wiki Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung. Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können. Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt. ==Einstellen der Kupplung== Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt. <!-- Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel. Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus. Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert. Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.--> Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben: ''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"'' [[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]] Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe. Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels. [[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]] Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel. [[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]] Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein. Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft. [[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]] Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt. Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt. Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt. [[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]] Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten. Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag. [[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]] Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden. [[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]] [[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]] [[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]] Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel. Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat. [[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]] Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden. Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte. [[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]] Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen. Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut) Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden. ==Montagehinweise und Überholung== Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen. Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen. Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren. ===Demontage=== Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne. [[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]] M501: Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab. [[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden. [[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]] Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält. Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus. Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden. Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden. [[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein. [[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]] Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf. So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln. [[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]] Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger. [[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]] Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden. [[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]] ===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder=== Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden: Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden. Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen. [[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]] Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad. [[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]] [[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]] Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt. Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse. Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen: [[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]] M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder. [[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]] M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel. Man begutachtet die Stahllamellen: [[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]] Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen. Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich. Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen. Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten. Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen. Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich. [[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]] Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten. [[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]] Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten. [[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]] Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden. [[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]] Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen. [[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]] Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen. Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen. ===Zusammenbau=== Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden: [[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]] Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden. [[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]] Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm) Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden. [[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]] Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen. Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß: [[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]] Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse). Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können. [[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]] Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert. Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig. Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen. ==Bauteilvarianten== ''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):'' Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein. Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller: [[Datei:federteller.jpg|500px|thumb|center|Übersicht Federteller]] ===M52 und M53:=== *"Frühe Variante": **Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick *"Späte Variante": **Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet **3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick **4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick *Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung. ===M54KF (Sperber):=== *Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung) *3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert) *4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden. ===Veränderungen=== *Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten. *Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden. [[Kategorie:Motor]] 412567810c433af98c3e6a21b3190bcbd388c752 Allgemeine Betriebserlaubnis 0 86 1147 1030 2013-08-04T18:49:16Z Prof 28 /* per Online-Formular */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen. [[Kategorie:Recht]] 68d6f6d05a04a2487f81c3a086fd87b1b7e73f02 1168 1147 2015-06-01T22:14:38Z Rossi 34 /* per E-Mail */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen. [[Kategorie:Recht]] 4da3a59637d3a983678158992099b0b2142afe61 1169 1168 2015-06-01T22:22:05Z Rossi 34 /* per Online-Formular */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.html] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen. [[Kategorie:Recht]] 4b0d63e46a95cc21309ddfe6efc336eadb473ce7 1170 1169 2015-06-01T22:24:34Z Rossi 34 /* per Online-Formular */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.html]] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen. [[Kategorie:Recht]] b7513ea9cf731dab927db63af0d83dba0bf8467f 1171 1170 2015-06-01T22:25:51Z Rossi 34 /* per Online-Formular */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.htm Online Formular] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen. [[Kategorie:Recht]] e0ec4d98a42f5b52b6b52cb6fd87af66429791f3 Hauptseite 0 1 1148 1018 2013-08-23T16:03:02Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki blablabla [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Simson fahren]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || |} ==Kategorien== {| |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Datenblatt|Datenblatt]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Liste|Liste]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Motor|Motor]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]] |- |} == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 29b983af8eed69abd4e23de65b1e5d881ad9e32f 1152 1148 2013-09-03T14:37:35Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Simson fahren]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || |} ==Kategorien== {| |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Datenblatt|Datenblatt]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Liste|Liste]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Motor|Motor]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]] |- |} == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] ca38a95c059eda8d896a907dbc3c7554f8011a27 Datei:Schaltbetaetigung m5x.jpg 6 372 1149 2013-08-23T16:04:36Z Moeffi 27 selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi 62979781c37e0f4c2db00ae757055fcb860570ad Datei:Schaltung m53.jpg 6 373 1150 2013-08-23T16:06:06Z Moeffi 27 selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi 62979781c37e0f4c2db00ae757055fcb860570ad Datei:Schaltung m54.jpg 6 374 1151 2013-08-23T16:07:57Z Moeffi 27 selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi wikitext text/x-wiki selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi 62979781c37e0f4c2db00ae757055fcb860570ad Gasdrehgriff-Schwalbe 0 307 1153 880 2013-09-05T20:51:59Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki [[Datei:Gasgriff-Einzelteile.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Einzeilteile]] Zunächst wird der rechte Blinker nach Lösen der Befestigungsschraube in der Öffnung des Gasdrehgriffs und Entfernen der Elektrokabel abgebaut. Nun kann das Distanzstück abgezogen werden. Nach Entfernung der Lenkerabdeckung wird nun die rechte Armatur demontiert. [[Datei:Gasgriff-Zusammenbau.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Zusammenbau]] Dazu wird nach Abbau des Bremshebels der Bremsbowdenzug ausgehängt. Dann werden Starterzug und Blinkerschalter demontiert. Anschließend die Klemmschraube der Lenkerarmatur entfernen. Nach dem Abziehen des Gasdrehgriffs und Aushängen des Bowdenzugs kann der im Lenkerrohrnut laufende Schieber ausgebaut werden. Das links vom Schieber befindliche Haltestück (sitzt ebenfalls in der Lenkernut und ist dort mit 2 kleinen „Nasen" arretiert) kann dort verbleiben, sofern nicht der Gasbowdenzug ausgebaut werden soll. [[Datei:Gasgriff-montiert.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriffmontiert]] Nun ist die kleine Madenschraube (Klemmschraube) herauszudrehen und nebst Klemmstück auf der Innenseite der Armatur zu entnehmen. In der Aussparung des Klemmstücks befindet sich die „Nase“ der Metallreibscheibe des Gasdrehgriffs. Dort mit einem kleinen Schraubendreher ansetzen und die Metallscheibe entfernen. Nun kann die Lenkerarmatur unter Drehen vom Lenkerrohr abgezogen werden. Armatur, Gasdrehgriff, Schieber und die weiteren Kleinteile werden (am besten mit Bremsenreiniger) von Schmutz und alten Fettresten befreit. Gesäubert wird nun ebenfalls die Nut und das Lenkerrohr selbst. Mit einem feinen Schleifpapier sollten die Flanken der Nut von eventuellen Graten befreit werden. [[Datei:Gasgriff-Funktion.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Funktion]] Nun lohnt auch noch ein Blick auf den Gasbowdenzug. Dieser wird (zusammen mit dem Starterzug) vor dem Lenker (immer in Fahrtrichtung gesehen), durch die Aussparung in der Lampenmaske und vor der am Rahmen befindlichen Haltestrebe von Lampenmaske und Knieblech nach links und zum Vergaser geführt. Es empfiehlt sich dabei Gas- und Starterzug in einer darüber gezogenen ca. 25 cm langen Kunststoffhülle zusammenzulegen. Nach der Säuberung von Armatur, Drehgriff und Kleinteilen wird diese (ohne Metallreibscheibe und Klemmstück) auf das Lenkerrohr bis hinter das Klemmstück geschoben. Nun die gefettete Metallreibscheibe über das Lenkerrohr schieben und in die Armatur einsetzen. Dabei darauf achten, dass die Nase sauber in der Aussparung des Klemmstücks sitzt. Dann Klemmstück mit Madenschraube lose montieren. Nun wird der ebenfalls gut gefettete Schieber in die gefettetet Nut gesetzt, nachdem das Bowdenzugende mittels kleiner Spitzzange aus dem Klemmstück gezogen und in den Schieber eingesetzt wurde. Anschließend wird der von innen satt gefettetete Gasdrehgriff über den Schieber geschoben und das Ende der Innenschnecke in die entsprechende Aussparung im Schieber eingeführt. Wenn sichergestellt ist, dass der Gasdrehgriff den Schieber ordnungsgemäß in Richtung Lenkerende bewegt, wird die Armatur mit Gasdrehgriff soweit nach rechts verschoben bis die darin befindliche Bohrung über der entsprechenden Bohrung im Lenkerrohr steht. Nun kann das Distanzstück montiert werden und der Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit überprüft werden. Sollte sich herausstellen, dass das Griffgummi an Armatur oder Distanzstück anliegt und dort einen Widerstand bildet, ist der Gasdrehgriff erneut zu demontieren und das Gummi entsprechend zu verschieben. Nun sollte der Gasdrehgriff leichtgängig sein und durch die Wirkung der Feder des Vergaserschiebers von selbst zurückdrehen. Sollte dies immer noch nicht der Fall sein, könnte die Ursache z.B. eine erlahmte Feder oder ein geknickter oder schlecht geölter Bowdenzug sein. Anschließend noch Blinkerschalter und Starterzug montieren sowie den Bremsbowdenzug in den Hebel einhängen und diesen wieder montieren. Schließlich noch den Blinker anschließen und mittels Madenschraube im Lenkerrohr befestigen. Dabei sollte der Gasdrehgriff zu der Distanzbuchse in richtung Blinker ein wenig Spiel haben, damit er sich frei drehen kann. Das Spiel darf dabei nicht so groß werden, dass die Schnecke im Drehgriff überspringen kann. Optimal sind 1-2mm. Stimmt das Spiel nicht, wird das Klemmstück wieder gelöst und entsprechend verschoben. (Text von Boris - hierundda) 56de583c44b8bfb88eb5b5d2cf2989ea2ea674f7 Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg 6 375 1155 2013-09-12T14:50:58Z Moeffi 27 selbst fotografiert von ysr wikitext text/x-wiki selbst fotografiert von ysr 30f115f4342f0e1590459accd075b8297e76c888 Zündlichtschalter 0 135 1156 1097 2013-09-12T15:06:20Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich: [http://img370.imageshack.us/img370/9463/s51zsmitdraht5wa.jpg Belegung in bunt] Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden. Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt. Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen. Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss: {| class="wikitable" |- ! colspan="4" | ''' Aus''' |- | style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Züdnung ein''' |- |style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein''' |- |style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51 |- ! colspan="4" | '''Parklicht ein''' |- |style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30 |} Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden. [[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 6d6c38c58a76848da9fa3f9b2968b65d478f0b6e 1157 1156 2013-09-12T15:06:46Z Moeffi 27 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich: [http://img370.imageshack.us/img370/9463/s51zsmitdraht5wa.jpg Belegung in bunt] Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden. Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt. Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen. Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss: {| class="wikitable" |- ! colspan="4" | ''' Aus''' |- | style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Züdnung ein''' |- |style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein''' |- |style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51 |- ! colspan="4" | '''Parklicht ein''' |- |style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30 |} Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden. [[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 50c70d41e3a8c3880713c94f09d8a87f7c1f03f1 1166 1157 2014-08-19T10:51:43Z Zschopower 26 neuer Link für buntes Bild des ZüLiSchas wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich: [http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/zuendlichtschaly4978zwgve.jpg] Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden. Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt. Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen. Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss: {| class="wikitable" |- ! colspan="4" | ''' Aus''' |- | style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Züdnung ein''' |- |style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein''' |- |style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51 |- ! colspan="4" | '''Parklicht ein''' |- |style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30 |} Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden. [[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] d6066b7e144758d2383d16d16b312362941d699a Schraubenliste Schwalbe 0 18 1158 1040 2013-10-06T20:10:34Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Liste der benötigten Schrauben für [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]] '''Ansauggeräuschdämpfer:''' 2 x M6x10 Schlauchschelle 35mm '''Luftansaugschlauch:''' KR51/1: 2 x M4x21 Schlitzschraube KR51/2: 1 x M4x21 Schlitzschraube '''Tank:''' 2 x M6x25 '''Schutzblech hinten (innen):''' 2 x M6x12 '''Hinterradbremshebel:''' KR51/1: 1 x M8x45 KR51/2: 1 x M8x110 '''Lenkerbefestigung:''' 1 x M8x40 + 2 Muttern M8 '''Motorhalter:''' KR51/1: 1 x M8x100 und 1 x M8x65 KR51/2: 1 x M8x100 oben & 1 x M8x90 unten '''Federbeinbefestigung hinten:''' 4 x M8x34 '''Federbein- und Schutzblechbefestigung vorn oben:''' 2 x M8x45 '''Federbeinbefestigung vorn unten:''' 2 x M8x34 '''Schwinglagerbolzen vorn:''' 2 Muttern M10 '''Panzer/Haube:''' 2 x M6x18 1 x M8x16 '''Fußrasten Sozius:''' 2 x M8x20 '''Tunnel:''' 1 Flügelmutter M6 / Sterngriffmutter '''Trittbretter:''' 6 x M6x16 Senkkopf-Schlitzschraube '''Gepäckträger:''' 4 x M6x60 '''Auspuffhalterung:''' 1 x M6x45 Klemmschelle Krümmer (vorne) 1 x M6x14 Panzerhalterung (mitte) 1 x M6x16 Schpannschelle (hinten) '''Ladeanlage, Blinkgeber, Sicherungshalter:''' KR51/1: 1 x M5x16 Schlitzschraube (Sicheungshalter) KR51/2: 2 x M5x12 Schlitzschrauben KR51/1: 1 x M5x12 Schlitzschraube (Blinkgeber) KR51/2: 1 x Spaxschraube '''Batteriedeckel:''' 1 x M5x12 Schlitzschraube '''Sitzbank:''' 2 x M6x16 an Sitzbank 2 x M6x12 an Rahmen '''Lenkerblinker:''' 2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube 4 x Spaxschrauben '''Parkleuchte:''' 2 x M3x16 '''Lenkerabdeckung:''' 2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube '''Aluabdeckblech Beinschild:''' 2 x M4x8 Schlitzschraube '''Lampenring:''' 2 x M4x30 '''Lichtwinkelregulierungsschraube:''' 1 x M6x20 '''Frontschild:''' 2 x M8x14 Linsenschraube oben Serie 2 x M8x26 Schloßschraube oben bei Kindersitz Montage 2 x M6x10 Schlitzschraube großer Kopf '''Armaturenträger:''' 1 x M6x18 Schlitzschraube 1 x M6x30 Schlitzschraube '''Blink- & Abblendschalter:''' 1 x M4x30 Schlitzschraube 1 x M4x35 Schlitzschraube '''Rückstrahler:''' KR51/1: 2 x M5x16 und 1 x M4x50 Schlitzschraube KR51/2: 4 x M6x12 und 3 x Spaxschrauben '''Zündspulenhalter KR51/2:''' 1 x M6x16 [[Kategorie:Liste]] 0baff3205e8bb0b1a358116685572e1b87352640 Kompression 0 182 1159 606 2013-11-12T16:50:33Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Die '''Kompression''' ist eine andere Bezeichnung für die Verdichtung, die der Kolben erzeugt, wenn er das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den Zylinderkopf drückt. Mit einem Kompressionsmesser, den man anstelle der [[Zündkerze]] einschraubt, kann man die Kompression messen. Es sollte ein Wert oberhalb von 8 Bar herauskommen. Liegt der gemessene Wert niedriger, macht sich schon Verschleiss bemerkbar. Besonders unter 5 Bar wird man davon ausgehen müssen, dass die [[Garnitur]] verschlissen ist und ersetzt werden sollte.<br/> Der Motor wird dann kaum noch Kraft entfalten können. Gemessen wird die Kompression bei warmem Motor mit voll aufgedrehtem Gashahn. Denn im kalten Zustand ist das an der Laufbahn haftende Öl dickflüssig und dichtet deutlich besser an den Kolbenringen ab. [[Kategorie:Motor]] c0bbe205e468b51e4b32bb623ca14cbb9a006283 1160 1159 2013-11-12T21:36:57Z Totoking 32 wikitext text/x-wiki Die '''Kompression''' beschreibt die Erhöhung der Dichte unter gleichzeitiger Volumenabnahme des angesaugten Kraftstoffgemischs durch die Kolbenbewegung. Der Kolben drückt das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den Zylinderkopf. Die SI-Einheit der Kompression ist Pascal (Pa). Herkömmliche Messgeräte aus dem KfZ-Bereich messen jedoch in der Einheit Bar. Zur Einordnung entspricht 1bar 10000Pa. Mit einem Kompressionsmesser, den man anstelle der [[Zündkerze]] einschraubt, kann man die Kompression messen. Dazu wird der Motor warmgefahren, ausgeschaltet, der Kompressionsprüfer statt der Zündkerze eingeschraubt und bei voll aufgedrehtem Gashahn 4-5mal stark durchgetreten. Bei kaltem Motor ist das an der Laufbahn haftende Öl dickflüssig und dichtet deutlich besser an den Kolbenringen ab. Die Folge ist eine hohe gemessene Kompression die im Fahrbetrieb so nicht vorliegt. Bei Zweitaktmotoren sind auf diese Weise gewonnene Messwerte als Anhaltspunkt zu verstehen. Im Neuzustand ist bei Simsonfahrzeugen ein Wert von etwa 10bar messbar. Bei eingefahrenen und gebrauchten Garnituren in gutem Zustand sollte ein Wert oberhalb von 8 Bar herauskommen. Liegt der gemessene Wert niedriger kann ein kraftloser Motor seine Ursache in einer verschlissenen Garnitur haben.. Besonders unter 5 Bar wird man davon ausgehen müssen, dass die [[Garnitur]] verschlissen ist und ersetzt werden sollte.<br/> [[Kategorie:Motor]] 4bfd6733eac928283a0bea2eca0e3ae7dbb8fb1c Frühjahrsputz 0 376 1161 2014-01-11T11:36:51Z Prof 28 Artikel aus FAQ ins Wiki übernommen wikitext text/x-wiki Um einen nahtlosen Übergang von Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkei zu verhindern, sollte man endlich was tun. Bald geht ja die Schwalben-Saison endlich wieder richtig los. Wenn auch das Wetter im Moment noch nicht so richtige "Frühlingsgefühle" aufkommen lassen will, sollte man die Zeit dennoch nutzen. Bevor es wieder auf die Pisten geht, sollte man ruhig mal einen Sonntagvormittag seinem Vögelchen widmen und alle erforderlichen Wartungsarbeiten durchführen. Hierzu gehört: * alle Schrauben und Muttern nachziehen, * die Tachowelle und Bowdenzüge zu ölen oder noch besser zu fetten, * Tachoantrieb, Lenkungslager und Gasdrehgriff fetten (Ehrlich, habt Ihr´s schon jemals gemacht? Manch einer wird sich wundern, wie leicht sich so ein Griff danach wieder bewegen läßt), * Bremsen kontrollieren (Wichtig!) und gegebenenfalls nachstellen oder reparieren (Auch prüfen, ob nicht vielleicht schon die ersten Drähte des Bowdenzuges durchtrennt sind, denn da hängt Euer und anderer Leute Leben dran!), * [[Kette]] spannen und fetten, * Getriebeölstand prüfen oder [[Ölwechsel]] machen wenn´s nach zu langer Zeit mal wieder "Not tut" (um mit Meister Röhrich zu sprechen), * Elektrik durchchecken (Elektrolytstand der Batterie nicht vergessen), *die Slicks gegen [[Reifen]] mit Profil tauschen, * Luftfilterpatrone mit Benzin gründlich auswaschen und dann kurz in Öl tauchen (abtropfen lassen!), * Benzinfilter reinigen, * Auspuff ausbrennen, * Rahmen auf Risse überprüfen, * Winterdreck abwaschen, winterliche Roststellen an Karosserie, Rahmen und Fahrwerk abschleifen und mit Reparaturlack ausbessern (sonst ist dort vielleicht im nächsten Jahr schon ein Loch), * Seilzug-, Zündungs- und Vergasereinstellung checken, Vergaser cleanen, * Radlagerspiel, Speichenspannung und Rundlauf des Rades prüfen, * aufsitzen, losfahren Wenn alles in Ordnung ist und zuverlässig funktioniert, macht das Schwalbefahren doch viel mehr Spaß, als mit so einem unzuverlässigen Bock der ständig irgendwelche Zicken macht oder gar lebensgefährlich ist, Oder? [[Kategorie:Wartung]] b0dcc99d941e130375ca2a5fee26350e93edbce2 Originalfarbe 0 377 1162 2014-03-02T14:02:59Z Rossi 34 Weiterleitung nach [[Originalfarben]] erstellt wikitext text/x-wiki #WEITERLEITUNG [[Originalfarben]] 43f9c0b69872fd07083ee205f111251880bee24c Auspuff 0 336 1164 1107 2014-05-18T15:24:50Z Zschopower 26 /* Reinigungsverfahren */ wikitext text/x-wiki [[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]] Der '''Auspuff''' muss immer frei sein. Die Verbindung zum [[Zylinder]] stellt der [[Krümmer]] her. ==Funktionsweise== Die Funktionsbereiche Konus und Gegenkonus sind auf der [http://www.schwabenkart.de/KnowHow/2Takte.html Schwabenkart Seite] sehr schön erklärt. Im Anschluss an das dort gezeigte System befindet sich in der Simson-Abgasanlage noch ein Schalldämpfer, in dem die Druckwellen durch mehrmalige Richtungsumkehr des Gasstroms aufgezehrt werden nachdem sie ihre Pflicht und Schuldigkeit getan haben. Der Schalldämpfereinsatz trägt natürlich auch zu den Druckverhältnissen der schwingenden Gassäule bei, sodass eine Entfernung desselbigen nicht nur zu einem lautstarken Polizeimagneten, sondern auch zu Leistungseinbußen führt. ==Varianten== an verschiedenen Modellen wurden verschiedene Auspuffvarianten verbaut. Im Wesentlichen unterscheidet man 3 Hauptvarianten: ===Kurzer Auspuff=== Dieses Teil wurde an den SR1 und SR2 Mopeds sowie am SR4-1 Spatz verbaut. ===Standard Auspuff=== Der Simson Standardauspuff wurde 1964 an Star und Schwalbe erstmals vorgestellt und bis zum Produktionsende des VEB FAJAS kaum verändert. Alle Varianten sind gasdynamisch gesehen gleich bzw sehr ähnlich und somit austauschbar. Ein solcher Auspuff ist auch oben als Schnittmodell an einem SR50 montiert abgebildet. Im laufe der Zeit wurden einige Modifikationen durchgeführt: * Wegfall der Dichtschnur am Übergang zum Krümmer ca XXXX * Wechsel vom spitzen Endschalldämpfergehäuse ("Spitztüte" oder "Zigarre" zum zylindrischen ca 1974 * Sichtbare Schweißnaht am Übergang vom Einlaufkonus zum zylindrischen Teil ca XXXX * Wechsel von schmaler zu breiter Auspuffschelle ca XXXX * Zusätzliches Hitzeschutzblech an den S51 Enduro Modellen Darüberhinaus gibt es Schalldämpfereinsätze mit 2 oder 4 Röhrchen. ===Nachwende-Kompaktanlage=== Hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Varianten je nach bbH. Diese Auspuffanlagen sind nicht zerlegbar und für 60km/h-Modelle ungeeignet ==Original vs. Nachbau== Der Auspuff ist eines der Bauteile wo sich der Erhalt eines bereits patinierten Originals oder der Erwerb eines originalen Simson-Teils gegenüber den weit verbreiteten Nachbauteilen lohnt. Wenn man auf perfekte Optik verzichten kann ist ein original-Exemplar meist noch nicht mal teurer als ein neuer Nachbau. Die Qualität der Nachbau Auspuffanlagen ist an mehreren Stellen problematisch: * Die Qualität der Verchromung ist aufgrund des niedrigen Verkaufspreises durchgängig schlecht. Teilweise bieten Händler in Deutschland neu verchromte Nachbau-Auspuffanlagen an, die etwas teurer sind und dieses Problem somit umgehen. * Die allerbilligsten Nachbauten haben anstatt des Gegenkonus nur ein Prallblech. Wer oben die Funktionsweise verstanden hat kann sich nun leicht zusammenreimen, warum das Moped damit keine Wurst mehr vom Teller zieht. * Selbst bei den besseren Varianten streuen die Maße teils recht stark um die Werksvorgaben von Simson. Da diese für den Resonanzeffekt eminent wichtig sind, kommt es beim verbauen eines Nachbau-Auspuffs oft zu Leistungseinbußen. * Im Auspuff sind einige gerollte Blechteile eingeschweißt. Oftmals ist der Umformvorgang bei diversen Nachbauten schludrig ausgeführt, sodass z.B. der Gegenkonus nicht geschlossen oder das Endrohr zu weit zugedrückt sind. * Am Übergang zum Krümmer sind Nachbauten sofort konisch, sodass die Auspuffschelle nicht vernünftig greifen und somit abdichten kann. ==Reinigungsverfahren== Aufgrund der unsauberen und unvollständigen Verbrennung in einem schlitzgesteuerten Zweitaktmotor kommt es über die Zeit zu einer Ansammlung von Verbrennungsrückständen, der sogenannten Ölkohle, im Auspuff. Dies mindert zunächst schleichend die Leistung und führt schließlich dazu, dass der Motor kein Vollgas mehr annimmt. Für die Reinigung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allen gemein ist, dass die unverbrannten Ölrückstände im Auspuff den Dreck verkleben sodass es sinnig ist, dies zunächst zu ändern. Als erster Schritt wird immer der Auspuff vom Moped genommen und vollständig zerlegt. ===chemische Keule=== Verschiedene Hausmittel sind zum lösen von organischen Verbindungen (wie z.B. Fetten und Ölen) gedacht und funktionieren auch im Auspuff. Backofenreiniger und Rohrreiniger lösen z.B. diese Verbindungen chemisch auf. Zumindest der Rohrreiniger ist dabei jedoch nicht unproblematisch, da er auch vor dem Stahl des Auspuffs nicht halt macht. Bei Einsatz eines solchen Mittels sollte also hinterher [http://de.wikipedia.org/wiki/Neutralisation_(Chemie) neutralisiert] werden, wenn man keinen Expressrost im Auspuff haben möchte. ===Ausbrennen=== Das Ausbrennen kann richtig angewandt sehr effektiv sein, genießt aber einen zweifelhaften Ruf. Der Grund liegt darin, dass zuviel Hitze die Chrom- oder Emaillebeschichtung des Auspuffs zerstört. Zahlreiche Leute legen einen auszubrennenden Auspuff einfach ins Lagerfeuer oder kokeln mit Heißluftfön oder Gasbrenner daran herum, bis der Auspuff glüht. Das die Beschichtung soetwas nicht beschädigungsfrei überlebt ist nicht weiter verwunderlich. Möchte man die Beschichtung erhalten, muss man einfach blos darauf achten, dass sie nicht zu Warm wird. Für verchromte Anlagen kann man z.B. aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Anlauffarbe Anlauftabelle] entnehmen, dass man 200°C nicht überschreiten sollte. Dies kann z.B. laufend mit einem Infrarotthermometer überprüft, und die Hitzequelle rechtzeitig gelöscht werden. Im Grunde muss man das Öl im Inneren des Auspuffs nur anzünden, stellt man den Auspuff dann schräg hin, brennt es durch den Kamineffekt weg. Ob man nun mit Benzin oder einer Lötlampe oder sonstwas arbeitet ist eigentlich egal. Beim Ausbrennen entsteht ein sehr dichter, giftiger Qualm. Man braucht also ein freies Feld oder belastbare Nachbarn. ===mechanische Reinigung=== Ist der Schmock im Auspuff auf thermische oder chemische Weise von seiner Klebrigkeit befreit worden, kann man mechanisch nacharbeiten. Bei einem ausgebrannten Auspuff reicht es meist, den Auspuff mit einem Gummihammer oder Stück Holz abzuklopfen, die getrocknete Ölkohle fällt dann heraus. Eine aufgedröselte Bowdenzugseele, am anderen Ende von einer Bohrmaschine angetrieben, ist ebenso effektiv. Man kann sich auch eine große Unterlegscheibe mit 2 Muttern auf das Ende einer Gewindestange schrauben und den Auspuff damit, auch ohne vorherige Entfettung, vom Krümmerende her ausschaben. [[Kategorie:Bauteil]] 75bbd53b2961a5b7e45784460260552cc3f54ea8 Datei:Europa.png 6 378 1165 2014-08-02T13:24:05Z Rossi 34 Europakarte für Führerschein wikitext text/x-wiki Europakarte für Führerschein e8b9cf1a0ff07966dc69313a9e7c7655dc1852cf Teillastnadel 0 111 1167 985 2015-04-24T11:18:25Z Zschopower 26 /* Vogelserie */ wikitext text/x-wiki Die '''Teillastnadel''' ist ein Bauteil des [[Vergaser|Vergasers]] und reguliert zusammen mit der [[Nadeldüse]] die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben, in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden. ==Daten nach Fahrzeug== ===Schwalbe=== Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen ===Vogelserie=== Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen ===Mopeds=== S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. ==Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln== Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. (Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv) ==Identifikation der BVF Teillastnadeln== Da es ja unzählige Varianten der einzelnen Teillastnadeln gibt (mit Rillen,ohne Rillen,mit Bezeichnung,ohne Bezeichnung...) habe ich mal die Nadeln gemessen,damit man diese,wenn sie zu Hause rumliegen,auch zuordnen kann.<br/> Gemessen habe ich von unten bis zur untersten Kerbe.Die Maße können, je nach Hersteller, bis zu 0,2mm variieren. N1-8 Bezeichnung: 09 oder 2A521 :38,3mm N1-11 Bezeichnung: 10 oder 2A511: 36,8mm N1-12 und N1-5 Bezeichnung: 08 oder 2A512: 36,2mm N1-1,N1-3 und N1-6 Bezeichnung: 04 oder 2A413: 39,4mm Die Nadeln der 3-er Serie (2B511)sind alle gleich und leicht zu erkennen,da dort die Kerben etwa mittig liegen. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] 7025c5b4c8a3b506861d6e7275795fcfa4a25a31 KR 51 0 56 1172 635 2015-06-06T13:51:16Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe. Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen. Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen: [[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg]] Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt. Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut. An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen. ==Siehe auch== [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 1e099c31e097f2c35353b6fe4c4ee5440ce0a9fb 1174 1172 2015-06-06T13:54:00Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe. Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen. Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen: [[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|200px|]] Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt. Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut. An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen. ==Siehe auch== [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 3203c017d8edec54f2ec981e3b954ab73ac0c611 1175 1174 2015-06-06T13:54:26Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe. Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen. Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen: [[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|400px|]] Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt. Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut. An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen. ==Siehe auch== [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 3f260fd53e6db989e3ac6df0c71951c06d57cad3 Datei:Rahmenvergleich KR51.jpg 6 379 1173 2015-06-06T13:52:46Z Rossi 34 eigenes Bild wikitext text/x-wiki eigenes Bild 8fc9aaaee95e6f67134775a1d4399f45616d5fa6 KR 51 0 56 1176 1175 2015-06-06T13:54:43Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe. Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen. Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen: [[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|600px|]] Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt. Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut. An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen. ==Siehe auch== [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 0885eee9c778cf9868d1783d871ed73244565fd0 1177 1176 2015-06-06T13:54:58Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe. Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen. Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen: [[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|500px|]] Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt. Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut. An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen. ==Siehe auch== [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 7e586dfb26b840074aa31d138f81d4ede51b2c51 KR 51/1 0 30 1178 681 2015-06-15T10:01:28Z Prof 28 /* Unterschiede zum Vorgänger */ wikitext text/x-wiki Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz. ==Unterschiede zum Vorgänger== [[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|thumb|links: Rahmen KR51/1, rechts Rahmen KR 51]] Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen in der KR51/1 zum Einsatz. Voraussetzung für die Montage der neuen Ansauganlage war jedoch eine Änderung des Fahrzeugrahmens, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Es ist nicht möglich, diese Konfiguration an einem älteren KR 51-Rahmen nachzurüsten. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern am linken Rahmenrohr unter dem Motortunnel angebracht. Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern. Nachfolger war ab 1980 die Baureihe [[KR 51/2]] == Modellvarianten == ===KR 51/1 und KR 51/1 F=== Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe. ===KR 51/1 K=== Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun. ===KR 51/1 S=== Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot. ==Änderungen im Produktionszeitraum== Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten. {| class="wikitable" width="100%" |- !| Zeitpunkt || Änderung |- | 1971 || Einführung der KR 51/1 S mit halbautomatischer [[Kupplung]] |- | III/1972 || Änderung der Auspuffanlage (stumpfes Endstück statt Spitztüte); Restbestände wurden offenbar noch bis Mitte 1973 verbaut |- | Ende 1973 || Umstellung auf schwarzes Rücklicht und schwarzen Lampenring |- | 1974 || Einführung der KR 51/1 K mit langer Sitzbank und hyraulischen Federbeinen |- | 1978 || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe" |} == siehe auch == * [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]] * [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]] 8e4c8795ad2162371aa8998c1a9297feb2608736 Allgemeine Betriebserlaubnis 0 86 1179 1171 2015-06-15T10:07:10Z Prof 28 /* per Online-Formular */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.htm Online Formular] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen. [[Kategorie:Recht]] Da gerade Einsteiger in die Simsonwelt dennoch häufig Probleme mit dem Ausfüllen des Formulars haben, empfehlen wir den oben beschriebenen Weg per E-Mail. e5a6b222e13496645a70ebc0d27d13d4783e1b74 1192 1179 2017-03-09T11:20:43Z Zschopower 26 /* Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder */ wikitext text/x-wiki Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig. Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält. Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren. == Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder== Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig. '''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird. '''Vorsicht Falle:''' Es tauchen vermehrt Reimporte aus Ungarn auf, die zumeist mit dem Hinweis verkauft werden, das man die "Papiere" leicht beim KBA beschaffen kann. Das ist falsch. Hier muss man auch den Weg über TÜV oder DEKRA gehen und es wird keine 60 km/h Eintragung geben. === per E-Mail === Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden: * genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge. * [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen) * Baujahr * evtl. Telefonnr. (für Rückfragen) * und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein. === per Online-Formular === [http://www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.htm Online Formular] Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen. [[Kategorie:Recht]] Da gerade Einsteiger in die Simsonwelt dennoch häufig Probleme mit dem Ausfüllen des Formulars haben, empfehlen wir den oben beschriebenen Weg per E-Mail. dab8cf2d1594e874645395ba02b1dcde28638df2 Liste der Duo-Fahrgestellnummern 0 21 1180 1140 2015-11-01T16:35:01Z Alfred 39 Update der FINs wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || 14393 || 15001 || |- | 1965 || 15011 || '''1507X''' || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || 17888 || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 18877 || 1959X || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || 2558X || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 32559 || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40579 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || 43686 || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || '''52643''' || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br> Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt. ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] 7900592419139f7b552b4297fba41254a4b49630 1190 1180 2017-01-10T22:50:32Z Alfred 39 Aktualisierung der Liste mit neuen Nummern wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || '''14242''' || 15001 || |- | 1965 || 15011 || 1507X || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || '''18213''' || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 18877 || 1959X || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || '''25766''' || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 32559 || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40579 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || '''43689''' || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 52643 || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br> Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt. ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] e93c6d211c83993b304692e42ca47d0be525d306 1191 1190 2017-01-10T22:53:09Z Alfred 39 wikitext text/x-wiki Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im Forum, wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert. Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. {| class="wikitable" width="100%" |- !Baujahr || von || bis || Bemerkungen |- | 1959 || 09938 || ~ || |- | 1960 || ~ || ~ || |- | 1961 || 14016 || ~ || |- | 1962 || ~ || ~ || |- | 1963 || ~ || ~ || |- | 1964 || '''14242''' || 15001 || |- | 1965 || 15011 || 1507X || |- | 1966 || 154XX || 159XX || |- | 1967 || 1620X || 1678X || |- | 1968 || 1697X || 17495 || |- | 1969 || 175XX || '''18213''' || |- | 1970 || 18290 || 18467 || |- | 1971 || 18877 || 1959X || |- | 1972 || 1982X || 21036 || |- | 1973 || 21107 || 22887 || |- | 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974. |- | 1975 || 2510X || '''25766''' || |- | 1976 || 27155 || 28830 || |- | 1977 || 28849 || 3074X || |- | 1978 || 308XX || 32554 || |- | 1979 || 32559 || 34675 || |- | 1980 || 35070 || 36753 || |- | 1981 || 3718X || 38342 || |- | 1982 || 386XX || 401XX || |- | 1983 || 40579 || 42178 || |- | 1984 || 42261 || '''43689''' || |- | 1985 || 43951 || 4595X || |- | 1986 || 45965 || 4791X || |- | 1987 || 4810X || 4937X || |- | 1988 || 4953X || 5155X || |- | 1989 || 516XX || 52643 || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. |- | 1989 || 001 || 040 || |- | 1990 || 048 || 613 || |- | 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt. |- |} Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br> Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br> Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt. ==siehe auch== [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum] [[Kategorie:Liste]] f77150978e5ec6b1aa56180e5475bf4fc31c09dd BING 0 44 1181 607 2016-04-01T10:38:44Z Rossi 34 /* zugelassene Vergaser */ wikitext text/x-wiki Die Firma '''BING''' ist ein Hersteller von [[Vergaser|Vergasern]]. Nach der Wende und dem damit einhergehenden Ende der Produktion der BVF-Vergaser [[Vergaser 16N1|16N1]] und [[Vergaser 16N3|16N3]] wurden die BING-Vergaser offizielles Ersatzteil. Mittlerweile werden jedoch auch die originalen Vergaser wieder hergestellt und vertrieben. == zugelassene Vergaser == {| class="wikitable" width="100%" |- !| Vergaser || für Fahrzeug || Bemerkungen |- | 17/15/1101 || S 70 / S 83 || rowspan="2" | für 70cm³-Motoren ([[M501#M701|M701]]) |- | 17/15/1102 || SR 80 |- | 17/15/1103 || S 51 || rowspan="2" | für 50ccm - Motoren ([[M501]]) |- | 17/15/1104 || SR 50 |- | 17/15/1105 || S 51 (50 km/h) || für gedrosselte M501 |- |} Datenblätter und Einstellhinweise zu den BING-Vergasern finden sich auf der [http://www.bing.de Herstellerseite]. Der 17/15/1101|2 bzw. der 17/15/1103|4|5 unterscheiden sich nur geringfügig. == Siehe auch == [[BING vs. BVF]] [[Kategorie:Vergaser]] 424c1c8bdf80bca642f4a479b7316fb05452624c BING vs. BVF 0 45 1182 676 2016-04-01T10:43:17Z Rossi 34 wikitext text/x-wiki Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkrafträder legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt. '''Vorteile:''' * Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative. * Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte * Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen. '''Nachteile:''' * Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR. * Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)" * Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall * Der Bing-Vergaser wurde nie für die Vogelserie gebaut, sondern nur für S51/1 und SR50/1. '''Fazit:''' Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über einen S51/1 oder SR50/1 (sowie S70/1, SR80/1) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wermutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]]. [[Kategorie:Vergaser]] 35685c6580e1e20930b6d9cc86127a5cddd5020c Kaufberatung 0 188 1183 1071 2016-07-08T10:40:22Z Zschopower 26 Ost-Re-Importe wikitext text/x-wiki Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten. ==Welche Simson soll's denn sein?== Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab. ===Mokick oder Roller=== * Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten. * Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz. ===Motor M5x oder M501=== Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. Diese bieten dafür spürbar mehr Drehmoment. ===Oldtimer oder Youngtimer=== Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen. ===Scheunenfund oder Top-Restauration=== * Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden. * Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist. * Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen. ===ebay oder wo?=== Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/> Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen. ===Finger weg von Tuning-Maschinen=== Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen. === Finger weg von Ost-Re-Importen=== Inzwischen werden überwiegend aus Ungarn Simsons reimportiert. Für diese kann man weder neue KBA-Papiere beantragen, noch die 60km/h Freigabe bekommen. Die Fahrgestellnummer ist zumeist mit einem H gekennzeichnet. ==Worauf ist beim Kauf zu achten?== ===Vorbereitung=== * einen Kaufvertrag vorbereiten, denn es könnte ja sein, dass der Verkäufer gar keinen oder einen unzureichenden anbieten will. Wer jemanden in der Familie oder im Freundeskreis hat, der Mitglied in einem Automobilclub ist, kann sich so einen Vordruck besorgen. * mit dem Verkäufer einen Termin abmachen und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren. * Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit. * Aufpassen, ob Rahmen und Motor überhaupt zueinander und zum angebotenen Modell und zum angeblichen Baujahr passen. Über die [[Fahrgestellnummer]] ist evtl. schon eine erste Überprüfung möglich. Es scheint eine Reihe von Fällen zu geben, bei denen ein KR51/1 Motor in einen KR51/2 Rahmen oder auch umgekehrt geschustert wurde. * Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. (siehe unten: gefälschte Papiere) Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere dennoch Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. * Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten? * Hat der Verkäufer die Simson getunt? * Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen. * Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen. ===Besichtigung=== Worauf ist zu achten? * viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind. * Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand) * allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank * Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber? * Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost? * ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug * Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht? * Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft? * rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus? * alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen * Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen * Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig. ===Vorsicht vor gefälschten Papieren=== Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/> Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/> Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis. ===Probefahrt=== * Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?) * Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft. * Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus? * Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln? * Schleift die Kupplung? * Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil? * Zieht der Motor ohne besondere Geräusche * Geht der Tacho? ==Fazit== Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/> Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum. Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson! 641f3428901448dd447460a460a1bd3af5c4802b Schaltungseinstellung 0 47 1184 1136 2016-08-14T17:43:08Z Zschopower 26 /* Einstellung beim Motor M53 */ wikitext text/x-wiki Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden. == Einstellung beim Motor [[M53]] == * Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen. * Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern. * Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern. Treten danach noch vereinzelt Überschaltungen auf, wird die in Frage kommende Anschlagschraube noch 1/2 bis 3/4 Umdrehung hineingeschraubt. == Einstellung beim Motor [[M501]] == ===Grundeinstellung=== * ersten Gang einlegen und Moped aufbocken * Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen * Meßschieber genau auf 46,6mm einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm abmessen und dann mit Klebeband markieren. * Diesen 46,6mm-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben * Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine) * Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut, steckt eine geschlitzte Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem [[Spezialwerkzeug]], das man sich aus einem 10x1 Rohr selber basteln kann, oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn genau 46,6mm in der Antriebswelle steckt. * Die Einstellmutter von dieser Position aus 1,5 Umdrehungen im Uhrzeigersinn verdrehen. * Mutter wieder aufschrauben. * Das Getriebe versuchsweise durchschalten, dabei am Hinterrad drehen/wackeln * Lassen sich alle Gänge schalten, wieder zusammensetzen. ===Falls die Grundeinstellung nicht funktioniert=== Durch Verschleiß an der Schaltungsbetätigung kann es passieren, dass die Werkseinstellung wie oben nicht zufriedenstellend funktioniert. In diesem Fall: * Springen die Gänge beim Hochschalten wieder heraus, bzw rasten gar nicht erst ein, die Schlitzmutter weiter gegen den Uhrzeigersinn verdrehen * Klappt das Herunterschalten nicht einwandfrei, die Schlitzmutter weiter im Uhrzeigersinn verdrehen Um zu probieren, ob die neue Einstellung gut ist, muss die Mutter jeweils wieder aufgeschraubt werden! Als Richtwert für den Verdrehweg arbeitet man mit ca. einer halben Umdrehung pro Versuch. [[Kategorie:Wartung]] d44793301ab1782a5dfbf686263410cac936336f Gemisch 0 60 1185 747 2016-08-18T10:22:26Z Zschopower 26 /* Sprit/Luft-Gemisch */ wikitext text/x-wiki ==Benzin/Öl-Gemisch== Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (20ml Öl auf 1l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen (30ml Öl auf 1l Benzin). Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==Sprit/Luft-Gemisch== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden. Siehe besonders [[Senfglasmethode]]. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein. ==Web-Links== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner [[Kategorie:Benzinversorgung]] db611d98db7ee529391f2b412b66311d3a457a82 1243 1185 2020-11-23T11:09:07Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Beachtet bitte, dass der Begriff Gemisch bei zwei unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet wird. Also den Beitrag bis unten lesen. ;) ==Benzin/Öl-Gemisch== Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (20ml Öl auf 1l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen (30ml Öl auf 1l Benzin). Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==Sprit/Luft-Gemisch== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden. Siehe besonders [[Senfglasmethode]]. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein. ==Web-Links== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner [[Kategorie:Benzinversorgung]] 55845b05a1102c2d3d752c30bc784378f7950684 1244 1243 2020-11-23T11:09:25Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Beachtet bitte, dass der Begriff Gemisch bei zwei unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet wird. Also den Beitrag bis unten lesen. ;-) ==Benzin/Öl-Gemisch== Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Es wird unterscheiden zwischen * Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und * Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung. Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen. ===Mischungsverhältnis=== Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (20ml Öl auf 1l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen (30ml Öl auf 1l Benzin). Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle. In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren. ==Sprit/Luft-Gemisch== Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet. Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden. Siehe besonders [[Senfglasmethode]]. Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur. Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht. Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein. ==Web-Links== [http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner [[Kategorie:Benzinversorgung]] 83dc5bb0155f65a0b672cac56af7deda6f80eae6 Schraubär-Tips 0 380 1186 2016-09-19T16:02:00Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe: http://www.schwalbennest.de/simson/schrauba…“ wikitext text/x-wiki Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe: http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html de1e539ddffca41a8470c24fb80459f9543285e3 1187 1186 2016-09-19T16:13:52Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe: [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html Kondensator-Prüfung] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html Leitungsverbinder] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html Teile waschen] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html Zündspule repariert] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html Sicherung fliegt immer raus] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html Tankinnenbeleuchtung] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html Prüflampe] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html Saubere Finger] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html Zündmarkierung selber machen] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html Gewinde gängig machen] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html Benzinfilter] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html Ventile] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html Druckluft] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html Hilfskerzenstecker] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html Reserve Zündkerze] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html Teielkunde] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html Senfglasmethode] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html Hilfstank] [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html Benzinreinigung] 4c1adf2ed25aa74d6fdad929e93dd62d402f4414 1188 1187 2016-09-19T16:20:50Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe: *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html Kondensator-Prüfung]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html Leitungsverbinder]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html Teile waschen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html Zündspule repariert] ; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html Sicherung fliegt immer raus] ; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html Tankinnenbeleuchtung]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html Prüflampe]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html Saubere Finger]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html Zündmarkierung selber machen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html Gewinde gängig machen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html Benzinfilter]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html Ventile]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html Druckluft]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html Hilfskerzenstecker]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html Reserve Zündkerze]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html Teielkunde]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html Senfglasmethode]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html Hilfstank]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html Benzinreinigung]; 0657d4f1112f308517f9c33cd6ffccae76eae9eb 1193 1188 2017-09-15T13:13:00Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe: *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html Kondensator-Prüfung]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html Leitungsverbinder]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html Teile waschen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html Zündspule repariert] ; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html Sicherung fliegt immer raus] ; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html Tankinnenbeleuchtung]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html Prüflampe]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html Saubere Finger]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html Zündmarkierung selber machen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html Gewinde gängig machen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html Benzinfilter]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html Ventile]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html Druckluft]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html Hilfskerzenstecker]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html Reserve Zündkerze]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html Teilekunde]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html Senfglasmethode]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html Hilfstank]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html Benzinreinigung]; 0f2bc6820365d603b4d0e011ff4ebc9f6297c248 1202 1193 2019-08-14T13:05:47Z Zschopower 26 Link Kolbenstopper wikitext text/x-wiki Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe: *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html Kondensator-Prüfung]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html Leitungsverbinder]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html Teile waschen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html Zündspule repariert] ; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html Sicherung fliegt immer raus] ; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html Tankinnenbeleuchtung]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html Prüflampe]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html Saubere Finger]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html Zündmarkierung selber machen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html Gewinde gängig machen]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html Benzinfilter]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html Ventile]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html Druckluft]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html Hilfskerzenstecker]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html Reserve Zündkerze]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html Teilekunde]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html Senfglasmethode]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html Hilfstank]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html Benzinreinigung]; *[http://www.schwalbennest.de/simson/schaubaer-tip-kolbenstopper-121412.html Kolbenstopper]; a6b9129a979c1fa72253eb0b0f6bbc4cd3719262 Distanzscheibe 0 381 1189 2016-10-01T17:24:11Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Sollte mal bearbeitet werden.“ wikitext text/x-wiki Sollte mal bearbeitet werden. 6c4a83e6517cc162b690b9a5548c0026f01485f2 Schrauben 0 189 1194 882 2018-02-14T17:25:45Z Zschopower 26 /* Standard-Schrauben */ wikitext text/x-wiki ==Schrauben, Muttern, Gewinde== So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/> Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt. ===Standard-Schrauben === {| |- | Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen |- | M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5 |- | M4 || 0,7 || 7 || 3 |- | M5 || 0,8 || 8 || 4 |- | M6|| 1,0 || 10 || 5 |- | M8 || 1,25 || 13 || 6 |- | M10 || 1,5 || 17 || 8 |- | M12 || 1,75 || 19 || 10 |- |} M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/> Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/> Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war. === Feingewinde=== Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/> Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will. ===Rechtsgewinde - Linksgewinde=== Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/> Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten. Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/> An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/> Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf." === Tips zum Schrauben === * vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet. * Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen. * Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm. * Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen. ===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen=== Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Als Nächstes hilft Nachdenken und Ruhe. Sinnlose Gewalt führt nur zur Zerstörung. Besonders auf Wellen kann es sein, dass die Schraubverbindung ein Linksgewinde hat (nicht bei Simson).<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher wiederholt Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt und lange wirken lässt, notfalls auch über Nacht, dann mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht. Schlagschrauber sind auch empfehlenswert.<br/> Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/> Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen. ==Das Schrauben== Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.<br /> Es soll sogar Schrauber geben, die 1:50 nicht nur als das Verhältnis beim [[Gemisch]] Öl zu Benzin ansehen, sondern als das Verhältnis Fahrzeit zu Schrauberzeit ;-) ==Der Schrauber== Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet: * gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus. * Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, [[Explosionszeichnung]] oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung. * Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte. * Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten. [[Kategorie:Bauteil]] b9a7dd7d53dfb2873ea574d1c149cbea7a745c1e Senfglasmethode 0 67 1195 987 2018-06-04T11:46:12Z Zschopower 26 Hinweis zum Innendurchmesser vom Glas wikitext text/x-wiki Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des [[Schwimmer|Schwimmerstandes]] im [[Vergaser]] zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas*, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird. [[Datei:senfglas1.jpg|miniatur|links]]Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht. [[Datei:senfglas2.jpg|miniatur|links]] Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird. Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten. Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.) Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über! Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss. [[Datei:schwimmer.jpg|links]] Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe. Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen. * Diese Senfgläser gibt es bei Aldi nicht mehr. Es kann auch jedes andere Glas mit einem Innendurchmesser von 60mm genommen werden. Wichtig ist, dass die Dichtfläche vom Vergaseroberteil wackelfrei aufliegen kann. [[Kategorie:Wartung]] [[Kategorie:Vergaser]] cbee79c2e8a162b1e862c9da0f33df8bbe5b0b14 Polrad 0 88 1196 1098 2018-06-10T12:39:23Z Zschopower 26 Konus 1:5, Konus 1:10 wikitext text/x-wiki Das '''Polrad''' auch ''Schwungscheibe'' genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen. Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Strom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes. Die Position des Polrads auf der [[Kurbelwelle]] ist für den [[Zündzeitpunkt]] wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen [[Scheibenfeder]] (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden. Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher (M27 x 1,25) von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann. Bitte beachten: es existieren zwei unterschiedliche Konen auf den Kurbelwellen, die jeweils den passenden Innenkonus im Polrad erfordern. - 1:5 =1mm Steigung auf 5mm Länge. (fast alle Polräder haben diesen Innenkonus) - 1:10 = 1mm Steigung auf 10mm Länge. (nur eines gab es mit diesen Innenkonus, bis auf jetzige neufertigungen 8306.8-010) [[Kategorie:Elektrik]] 4d087f6c1723d6ea0c39f6fe4d08054cfce788c1 Motor springt nicht an 0 323 1197 926 2018-09-12T15:43:35Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich drei Ursachen haben: ** kein Zündfunke zum richtigen Zeitpunkt ** kein zündfähiges [[Gemisch]] ** nicht ausreichende [[Kompression]] Die Fehlersuche vereinfacht sich ungemein, wenn man einen dieser Faktoren ausschließen kann. ==Siehe auch== [[Häufige Fehler]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 89c3fea6330576059c3bf3add1b30ae3df8a2347 1245 1197 2020-12-05T15:43:37Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich drei Ursachen haben: ** kein Zündfunke zum richtigen [[Zündzeitpunkt]] ** kein zündfähiges [[Gemisch]] ** nicht ausreichende [[Kompression]] Die Fehlersuche vereinfacht sich ungemein, wenn man einen dieser Faktoren ausschließen kann. ==Siehe auch== [[Häufige Fehler]] [[Kategorie:Fehlersuche]] 9eb8070f1db2d9273c016e82915342bc3a49ae45 Tank 0 100 1198 532 2018-09-19T21:33:38Z Zschopower 26 Tankaufhängung wikitext text/x-wiki [[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt. Zu wenig Beachtung bekommt besonders bei den Schwalbe-Tanks die Aufhängung. Gummipuffer sorgen dafür, dass sich die unvermeidlichen Vibrationen nicht auf die Tankaufhängungslaschen übertragen. Sonst sind Risse vorprogrammiert. ==Tank allgemein== Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve) * Spatz und Star: 8,5 / 1,5 * Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5 * Schwalbe: 6,8 / 0,8 * S50 und S51: 8,7 / 1 * SR50: 6,5 / 0,8 * Duo 14 / 3 Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen. Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen. Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft. ==Tanksanierung== Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält. Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte: ===Entfettung=== Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt. ===Entrostung=== Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt. Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden. ====Zitronensäure==== Eine vielfach propagierte Methode benutzt im Drogeriemarkt leicht erhältliche Zitronensäue. Dazu muss auf jeden Fall spätestens nach der Entfettung der Benzinhahn entfernt werden und die Öffnung mit einem Korken verschlossen werden. Der Tank wird zu ca. 3/4 mit möglichst heissen Wasser gefüllt, dahinein kommen ca. 350 bis 400gr Zitronensäure. Durch Schwenken wird die Säure im Wasser gelöst und anschliessend wird der Tank vollständig mit heissem Wasser gefüllt. Dann je nach Verrostungsgrad ca. 6 bis 12 Stunden wirken lassen. Hinterher wird der Tank mehrfach gründlich mit Wasser gespült und getrocknet. Spiritus hilft dabei, das verbleibende Wasser zu lösen. Allerdings ist das Blech mit dieser Methode noch nicht passiviert und man muss besonders bei längerem Nichtgebrauch den Tank möglichst vollständig mit Sprit gefüllt haben, um weiteren Rost zu vermeiden. ===Abdichten=== Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden. ===Versiegeln=== Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack. Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon-Tanktechnik berichtet. [[Kategorie:Benzinversorgung]] e7c95224fd24caf631ff45afa823b49a2124cfa2 Schaltplan 0 15 1199 669 2019-01-17T10:07:39Z Zschopower 26 /* Weblinks */ wikitext text/x-wiki Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät. In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich. == Weblinks == [https://pic.mz-forum.com/harry/index.html Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge] [[Kategorie:Elektrik]] eb2aefb1d0374c4be8eae7e005e0ff3efbf343de Anhänger 0 51 1200 1067 2019-03-07T21:14:41Z Zschopower 26 /* Rechtliches */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben. ==== Typ Waggonbau Dessau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1969 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg KTA Typschein 514 von1962 Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt) ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. ==== VEB Reparaturwerk Neubrandenburg ==== Leider wenig näheres bekannt. Typ M 005, Baujahr 1959 bis 1968, Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h, Verwendungsbereich: Mopeds und Fahrräder, Leergewicht: 25 kg, Gesamtgewicht: 60 kg, KTA Typschein 351 == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 35,35€€ (Stand März 2019) zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. f4508b522dca4fa09ee76b6ec32110aebea31cc6 1201 1200 2019-03-07T21:15:04Z Zschopower 26 /* Rechtliches */ wikitext text/x-wiki Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen. == Allgemeines == In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen. Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA . Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen. Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden. Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen. Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden. == Hersteller == === VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen === [[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen. Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren: <table border="1"> <tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr> <tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr> <tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr> <tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr> <tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr> <tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr> <tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr> <tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr> </table> In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen. Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt. ==== MWH/F ==== Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M ==== Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm. ==== MWH/M1 ==== Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M2 ==== Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. ==== MWH/M3 ==== Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N). ==== MWH/RB ==== Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist. Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88. === VEB Waggonbau Dessau === Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben. ==== Typ Waggonbau Dessau ==== Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt: Eigenmasse 28kg Nutzmasse im Handzug 100kg hinter Fahrrad 35 kg hinter Kleinkrad 50kg Zulässige Gesamtmasse bis 128kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen) größte Länge 1450mm Nutzbare Länge 840mm Größte Breite 780mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab. leider kein Bild ==== Typ WBD ==== Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1969 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten: Eigenmasse 23kg Nutzmasse 37kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1750mm Nutzbare Länge 830mm Größte Breite 710mm Nutzbare Breite 470mm Größte Höhe 850mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Spurweite 600mm Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende: Eigenmasse 24kg Nutzmasse 36kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1740mm Nutzbare Länge 824mm Größte Breite 730mm Größte Höhe 740mm Nutzbare Höhe 250mm Laderaum ca. 0,1m³ Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung === VEB Transportgerätebau Leipzig === [[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]] [[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]] In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab. === Andere Hersteller === ==== VEB LW-Anklam ==== Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab. ==== VEB KEMA Görlitz ==== Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu. ===== Typ Rollka III ===== Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg KTA Typschein 514 von1962 Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben: Nutzlast: 35kg Zul. Gesamtgewicht: 60kg Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt) ==== Firma Hermann Schoenfeldt ==== Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig". In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:... Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig" Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers: Eigenmasse 25kg Nutzmasse 35kg Zulässige Gesamtmasse 60kg Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h größte Länge 1850mm Nutzbare Länge 820mm Größte Breite 760mm Nutzbare Breite 530mm Größte Höhe 700mm Nutzbare Höhe 300mm Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten. Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C. ==== Firma Kurt Mehnert ==== In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern. ==== VEB Reparaturwerk Neubrandenburg ==== Leider wenig näheres bekannt. Typ M 005, Baujahr 1959 bis 1968, Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h, Verwendungsbereich: Mopeds und Fahrräder, Leergewicht: 25 kg, Gesamtgewicht: 60 kg, KTA Typschein 351 == Rechtliches == 40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden. Kostenpunkt 35,35€ (Stand März 2019) zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post. d8f2a8c8909382a332e62f715d7c0a72a8fa0b2d Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern 0 326 1203 1093 2019-09-25T12:26:49Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke. Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft. {| class="wikitable" width="50%" |- !| Baujahr !! von !! bis |- | || [[SR 4-4|Habicht]] || |- | 1971 || 3650000 || 3650xxx |- | 1972 || 365024x || 366218x |- | 1973 || 366324x || 368791x |- | 1974 || 369017x || 372527x |- | 1975 || 372639x || 3729471 |- | || Nachserie / Austauschrahmen || |- | 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37500xx |} [[Kategorie:Liste]] 19b8e557c2f29a93c732a44fe3858f66f675fddc Liste der Lager und Wellendichtringe 0 20 1204 38 2020-02-09T21:49:58Z 2001:16B8:6826:100:2564:ED92:94A4:B778 0 /* SR2: */ wikitext text/x-wiki === SR3: === Lager : 1x 6202, 1x 6301, 2x 6302 WDR : 1x 15x42x10, 1x 14x28x7, 1x 12x28x7 , 1 x 16x28x7 === [[M53]] === Lager: 2 x 6303 C4, 1 x 6203 C3, 1 x 6000 C3, 1 x 6201 C3, 1 x 6302 C3 WDR: 2x 22x47x7, 2x 17x28x7, 1x 20x30x7 === [[M501]] === Lager: 2x 6204 C3, 1x 16004 C3, 1x 6004 C3, 1x 6203 C3, 1x 6000 C3 WDR: 1x 20x47x7, 1x 20x35x7,1x 22x35x7,1x 20x30x7 [[Kategorie:Liste]] e2d85f8c39b4fd727741054f71c3ecc1724ba7b3 1205 1204 2020-02-09T21:50:13Z 2001:16B8:6826:100:2564:ED92:94A4:B778 0 /* SR3: */ wikitext text/x-wiki === SR2: === Lager : 1x 6202, 1x 6301, 2x 6302 WDR : 1x 15x42x10, 1x 14x28x7, 1x 12x28x7 , 1 x 16x28x7 === [[M53]] === Lager: 2 x 6303 C4, 1 x 6203 C3, 1 x 6000 C3, 1 x 6201 C3, 1 x 6302 C3 WDR: 2x 22x47x7, 2x 17x28x7, 1x 20x30x7 === [[M501]] === Lager: 2x 6204 C3, 1x 16004 C3, 1x 6004 C3, 1x 6203 C3, 1x 6000 C3 WDR: 1x 20x47x7, 1x 20x35x7,1x 22x35x7,1x 20x30x7 [[Kategorie:Liste]] aa86e3ddd54b0d724852c8ed490261d897dd023d Benutzer:BrittneyMott52 2 382 1206 2020-11-09T04:22:19Z BrittneyMott52 44 Die Seite wurde neu angelegt: „I'm Jai and I live with my husband and our three children in Vichy, in the CENTRE south area. 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My hobbies are Amateur geology, Fishing and Rock stacking.<br><br>My homepage :: [http://ppcmvb.free.fr/?p=1851 Medium article] 8126066a33e8adbd31d2be5d37d827e1b19dd68c Benutzer:Dwight32R3156 2 384 1208 2020-11-09T07:24:16Z Dwight32R3156 46 Die Seite wurde neu angelegt: „My name is Thurman (26 years old) and my hobbies are Writing and Art collecting.<br><br>Feel free to visit my web site; [https://2020.jumpstarter.hk/ startup]“ wikitext text/x-wiki My name is Thurman (26 years old) and my hobbies are Writing and Art collecting.<br><br>Feel free to visit my web site; [https://2020.jumpstarter.hk/ startup] 6aab1ffa1d958137bdb448c74bbeb09418d76e63 Benutzer Diskussion:KareemTxh009 3 386 1210 2020-11-09T07:39:17Z KareemTxh009 45 Die Seite wurde neu angelegt: „I'm Randal and I live in Carrawabbity. <br>I'm interested in Educational Policy Studies, Basketball and Portuguese art. I like to travel and watching Modern Fa…“ wikitext text/x-wiki I'm Randal and I live in Carrawabbity. <br>I'm interested in Educational Policy Studies, Basketball and Portuguese art. I like to travel and watching Modern Family.<br><br>Also visit my web page; [https://Telegra.ph/Equity-Crowdfunding-In-Malaysia-07-14 equity crowdfunding] 1b1a7e8c6af65046771b7735bb0768622b19cc48 Benutzer Diskussion:JasmineB61 3 391 1215 2020-11-09T11:57:50Z JasmineB61 47 Die Seite wurde neu angelegt: „Hello! <br>I'm Turkish male ;=). <br>I really love Shortwave listening!<br><br>Feel free to visit my web site: [https://tvtropes.org/pmwiki/no_outbounds.php?o=…“ wikitext text/x-wiki Hello! <br>I'm Turkish male ;=). <br>I really love Shortwave listening!<br><br>Feel free to visit my web site: [https://tvtropes.org/pmwiki/no_outbounds.php?o=https://www.nexea.co/25-business-models-for-every-startup/ example of a business model] 25c195ee6347c318c8274fd8baba23022c4af648 Benutzer:MirandaHafner35 2 395 1219 2020-11-09T12:35:46Z MirandaHafner35 49 Die Seite wurde neu angelegt: „I am Brigitte from Salza Irpina doing my final year engineering in Medicine. I did my schooling, secured 74% and hope to find someone with same interests in Cr…“ wikitext text/x-wiki I am Brigitte from Salza Irpina doing my final year engineering in Medicine. I did my schooling, secured 74% and hope to find someone with same interests in Creative writing.<br><br>my web page; [https://www.vietnamplus.vn/nexea-khoi-dong-chuong-trinh-tang-toc-ho-tro-cho-cac-startup-o-malaysia/569364.vnphttps://telegram.me/s/startupaccelerators startup accelerator] 0e7077d52bd9b1b201831e4d1c6734e926306b36 Benutzer:Darell3124 2 398 1222 2020-11-09T12:48:58Z Darell3124 48 Die Seite wurde neu angelegt: „I'm [http://supportwakefield.com/index.php/Startup_Funds_Principles_Revealed seed capital] a 31 years old, venture capital married venture company and mala…“ wikitext text/x-wiki I'm [http://supportwakefield.com/index.php/Startup_Funds_Principles_Revealed seed capital] a 31 years old, venture capital married venture company and malaysia startup fund study capital [https://asta.uni-saarland.de/wiki/index.php?title=1_Surprisingly_Effective_Strategy_To_Venture_Capital seed capital] at the high [http://komcompany.com/board/131488 seed capital] school (Medicine).<br>In my free time I learn malaysia [http://wiki.stage.idg.nl/index.php?title=Enterprise_North_Cash_Inc seed capital] startup fund Russian. I have been [http://imageshack.us/photos/twicethere twicethere] and seed capital look forward to go there sometime near future. I capital like [https://multi.wiki/index.php/Finding_Business_New_Venture_Financing_In_2020 seed capital] to [http://sybbr%3Er.eces.si.v.e.x.g.z@leanna.langton@c.o.nne.c.t.tn.tu@Go.o.g%0Ale.email.2.%5C%5C%5C%5C%5C%5C%5C%5Cn1@sarahjohnsonw.estbrookbertrew.e.r@hu.%0Afe.ng.k.Ua.ngniu.bi..uk41@Www.Zanele@silvia.woodw.o.r.t.h@fullgluestickyrid%0Adl.edynami.c.t.r.a@johndf.gfjhfgjf.ghfdjfhjhjhjfdgh@sybbr%3Er.eces.si.v.e.x%0A.g.z@leanna.langton@c.o.nne.c.t.tn.tu@Go.o.gle.email.2.%5C%5C%5C%5C%5C%5C%255%0AC%5Cn1@sarahjohnsonw.estbrookbertrew.e.r@hu.fe.ng.k.Ua.ngniu.bi..uk41@Www.Z%0Aanele@silvia.woodw.o.r.t.h@johnsdfsdff.dsgdsgdshdghsdhdhfd@M.a.na.gement.Xz%0A.u.y@oliver.thompson@johndf.gfjhfgjf.ghfdjfhjhjhjfdgh@sybbr%3Er.eces.si.v.e%0A.x.g.z@leanna.langton@c.o.nne.c.t.tn.tu@Go.o.gle.email.2.%5C%5C%5C%5Cn1@sar%0Aahjohnsonw.estbrookbertrew.e.r@hu.fe.ng.k.Ua.ngniu.bi..uk41@Www.Zanele@silv%0Aia.woodw.o.r.t.h@Eco.S.Y.St.E.Mkaes@alina.hu/phpinfo.php?a%5B%5D=%3Ca+href%3Dhttps%3A%2F%2Fblog.go.co%2F2019%2F10%2F06%2Fnexea-co-icons-innovators-ben-lim%2F%3Eseed+capital%3C%2Fa%3E seed capital] read, malaysia startup fund startup funding malaysia preferably on my ebook reader. I like to [http://wiki.unitiperblevio.it/Utente:ImaCaro3698004 seed capital] watch Grey's Anatomy and seed capital startup funding NCIS as well as [https://www.rewards-insiders.marriott.com/search.jspa?q=documentaries documentaries] about anything astronomical. I like vc Art collecting.<br><br>Look capital into my web site :: [https://blog.go.co/2019/10/06/nexea-co-icons-innovators-ben-lim/ seed capital] 8e810a84c89b9f47fa9339e4b9f82357f3aaff2a Allgemeines zur Simson-Elektrik 0 151 1240 367 2020-11-09T21:03:48Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller haben mehrere grösstenteils elektrisch getrennte Stromkreise.<br/> Die einzige Gemeinsamkeit ist die Masse. Das ist die Stromrückleitung, die über die Karosseriebleche und den Rahmen erfolgt. Unerklärliche elektrische Effekte treten dadurch gerne auf, wenn die Masseverbindung zwischen den verschiedenen [[Massepunkt]]en durch Vernachlässigung/Verdreckung etc. oder durch eine neue Lackierung nicht mehr gegeben ist. Dauerhafte Abhilfe kann ein zusätzliches Massekabel schaffen, dass die Massepunkte miteinander verbindet. Die [[Batterie]] ist ausschliesslich für die Versorgung von Hupe, Blinkern, Leerganganzeige und Standlicht notwenig, dieser Stromkreis ist ein Gleichstromkreis. Ausnahme: die SR50/1 CE mit Anlasser Alle anderen Lampenstromkreise sind Wechselstromkreise. Für die Zündung ist die Batterie absolut entbehrlich. [[Kategorie:Elektrik]] 31083aa555b5ce7600d6a47233c4d3477d604f49 1241 1240 2020-11-09T21:04:52Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Alle Simson-Mopeds und Roller haben mehrere grösstenteils elektrisch getrennte Stromkreise.<br/> Die einzige Gemeinsamkeit ist die Masse. Das ist die Stromrückleitung, die über die Karosseriebleche und den Rahmen erfolgt. Unerklärliche elektrische Effekte treten dadurch gerne auf, wenn die Masseverbindung zwischen den verschiedenen [[Massepunkt]]en durch Vernachlässigung/Verdreckung etc. oder durch eine neue Lackierung nicht mehr gegeben ist. Dauerhafte Abhilfe kann ein zusätzliches Massekabel schaffen, dass die Massepunkte miteinander verbindet. Die [[Batterie]] ist ausschliesslich (Ausnahme: die SR50/1 CE mit Anlasser) für die Versorgung von Hupe, Blinkern, Leerganganzeige und Standlicht notwenig, dieser Stromkreis ist ein Gleichstromkreis. Alle anderen Lampenstromkreise sind Wechselstromkreise. Für die Zündung ist die Batterie absolut entbehrlich. [[Kategorie:Elektrik]] 555ca9f38b32ab0a8cae299eff3c63ee111cb5ad MediaWiki:Sidebar 8 416 1242 2020-11-22T20:53:19Z Nestdj 25 Die Seite wurde neu angelegt: „ * navigation ** mainpage|mainpage-description ** Spezial:Suche|Suche ** recentchanges-url|recentchanges ** randompage-url|randompage ** helppage|help-mediawik…“ wikitext text/x-wiki * navigation ** mainpage|mainpage-description ** Spezial:Suche|Suche ** recentchanges-url|recentchanges ** randompage-url|randompage ** helppage|help-mediawiki * SEARCH * TOOLBOX * LANGUAGES 5a38959dfa90497ee4f45224cbc2d24692eb2ddc Vergasertabelle 0 417 1246 2021-01-25T17:52:30Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „ '''Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluft…“ wikitext text/x-wiki '''Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft '''Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt '''Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''S50 => BVF-Vergaser 16N1-8''' => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt '''S51 => BVF-Vergaser 16N1-11''' => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. Kennzeichnung der Simson-'''Teillastnadel'''n: Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. Die Einstellungen der 16N3-Vergasertypen differieren in der Größe der Hauptdüsen, der Teillastnadelstellung sowie der Bohrungen im Zerstäuber (Nadeldüse und Zerstäuber sind als ein Teil im Vergasergehäuse vormontiert, nicht austauschbar). Desweiteren unterscheiden sich die Vergasertypen durch die Einstellteile für den Startvergaser- und Gasbowdenzug und durch den Kraftstoffschlauchnippel Gemeinsame Größen aller 16N3 Vergaser: Teillastnadel 2B511 Nadeldüse 215 Lehrlaufbohrung Ø 0,8 mm Lehrlaufluftbohrung Ø 1,5 mm Drosselschieber 50 Schwimmernadelventil 15 Ausgleichsluftdüse 1x80 (im Düsenhalter gebohrt) Leerlaufdüse 35 Startluftbohrung Ø 0,35 mm Starterdüse 60 Kraftstoffhöhe 8 +/-1 mm vergasertypenabhängige Größen: 16N3-1 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4 (= Anzahl der Kerben von oben), Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-2 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-3 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 3, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-4 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-5 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-11 =>Hauptdüse 67, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-12*=>Hauptdüse 70,Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 (* Schieberhub verkürzt) Anmerkung: die Vergasertabelle ist vom "Dummschwätzer" erstellt worden. Diese Wiki-Version bedarf noch der Überarbeitung 1f934e84c44f122843d71203ab3cdb4f2bca048a 1247 1246 2021-01-25T17:53:34Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki '''Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft '''Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt '''Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''S50 => BVF-Vergaser 16N1-8''' => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt '''S51 => BVF-Vergaser 16N1-11''' => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. Kennzeichnung der Simson-'''Teillastnadel'''n: Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. Die Einstellungen der 16N3-Vergasertypen differieren in der Größe der Hauptdüsen, der Teillastnadelstellung sowie der Bohrungen im Zerstäuber (Nadeldüse und Zerstäuber sind als ein Teil im Vergasergehäuse vormontiert, nicht austauschbar). Desweiteren unterscheiden sich die Vergasertypen durch die Einstellteile für den Startvergaser- und Gasbowdenzug und durch den Kraftstoffschlauchnippel Gemeinsame Größen aller 16N3 Vergaser: Teillastnadel 2B511 Nadeldüse 215 Lehrlaufbohrung Ø 0,8 mm Lehrlaufluftbohrung Ø 1,5 mm Drosselschieber 50 Schwimmernadelventil 15 Ausgleichsluftdüse 1x80 (im Düsenhalter gebohrt) Leerlaufdüse 35 Startluftbohrung Ø 0,35 mm Starterdüse 60 Kraftstoffhöhe 8 +/-1 mm vergasertypenabhängige Größen: 16N3-1 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4 (= Anzahl der Kerben von oben), Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-2 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-3 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 3, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-4 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-5 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-11 =>Hauptdüse 67, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-12*=>Hauptdüse 70,Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 (* Schieberhub verkürzt) '''Anmerkung:''' die Vergasertabelle ist vom "Dummschwätzer" erstellt worden. Diese Wiki-Version bedarf noch der Überarbeitung 498fd38129c9b0381b86dfa4e5fa1ccba7984a04 1248 1247 2021-01-25T17:58:21Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki '''Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft '''Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt '''Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen '''S50 => BVF-Vergaser 16N1-8''' => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt '''S51 => BVF-Vergaser 16N1-11''' => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse. Kennzeichnung der Simson-'''Teillastnadel'''n: Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen. Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes: Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe. - Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben. - Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben) - Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen. - Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille. - die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte. Die Einstellungen der 16N3-Vergasertypen differieren in der Größe der Hauptdüsen, der Teillastnadelstellung sowie der Bohrungen im Zerstäuber (Nadeldüse und Zerstäuber sind als ein Teil im Vergasergehäuse vormontiert, nicht austauschbar). Desweiteren unterscheiden sich die Vergasertypen durch die Einstellteile für den Startvergaser- und Gasbowdenzug und durch den Kraftstoffschlauchnippel Gemeinsame Größen aller 16N3 Vergaser: Teillastnadel 2B511 Nadeldüse 215 Lehrlaufbohrung Ø 0,8 mm Lehrlaufluftbohrung Ø 1,5 mm Drosselschieber 50 Schwimmernadelventil 15 Ausgleichsluftdüse 1x80 (im Düsenhalter gebohrt) Leerlaufdüse 35 Startluftbohrung Ø 0,35 mm Starterdüse 60 Kraftstoffhöhe 8 +/-1 mm vergasertypenabhängige Größen: 16N3-1 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4 (= Anzahl der Kerben von oben), Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-2 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-3 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 3, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-4 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-5 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 16N3-11 =>Hauptdüse 67, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0 16N3-12*=>Hauptdüse 70,Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0 (* Schieberhub verkürzt) '''Anmerkung:''' die Vergasertabelle ist vom "Dummschwätzer" erstellt worden. Diese Wiki-Version bedarf noch der Überarbeitung [[Kategorie:Vergaser]] 6f6ffc27d3a0e62000b0c6fd703e8f9813fe9093 Zündlichtschalter 0 135 1249 1166 2021-01-25T18:17:19Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich: [http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/zuendlichtschaly4978zwgve.jpg] Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden. Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt. Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen. Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss: {| class="wikitable" |- ! colspan="4" | ''' Aus''' |- | style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung ein''' |- |style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein''' |- |style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51 |- ! colspan="4" | '''Parklicht ein''' |- |style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30 |} Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden. [[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 82e12428aa13b0ff02f3c00e40c1fc0c21e0e24a Bowdenzug 0 322 1250 924 2021-01-25T18:28:36Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle. Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904). ==Maße== ''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen'' ==Pflege== Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden. [[Kategorie:Bauteil]] 544a2df09ac5a0901c09d6e8d91d24c6e537af3d 1251 1250 2021-01-25T18:29:27Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle. Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904). ==Maße== ''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen'' ==Pflege== Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden. [[Kategorie:Bauteil]] 49c5d39d84485c12ae02d2b6254c86d35e3f58e4 1252 1251 2021-01-25T18:34:16Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle. Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904). ==Maße== ''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen'' ==Pflege== Da besonders von der Funktion der Bremsseilzüge Gesundheit und Leben abhängen können, ist eine regelmäßige Kontrolle zumindest bei der regulären Wartung/Inspektion erforderlich. Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden. Bereits wenn einzelne Adern des Innenzuges aufspleissen, muss der Bowdenzug ersetzt werden. Bitte kauft keine Billigware. [[Kategorie:Bauteil]] 61a807bc4500d107794c947dc156cd75fd7e6d80 1253 1252 2021-01-25T18:34:53Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle. Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904). ==Maße== ''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen'' ==Pflege== Da besonders von der Funktion der Bremsseilzüge Gesundheit und Leben abhängen können, ist eine regelmäßige Kontrolle zumindest bei der regulären Wartung/Inspektion erforderlich. Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden. Bereits wenn einzelne Adern des Innenzuges aufspleissen, muss der Bowdenzug ersetzt werden. Bitte kauft keine Billigware. [[Kategorie:Bauteil]] a1f952ea956946cc639d2fc3bbc7ad9ac60b9ff9 Bowdenzug 0 322 1254 1253 2021-01-25T18:36:38Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle. Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904). ==Maße== In den Büchern von Erhard Werner sind die Längen der zu den Fahrzeugen gehörenden Bowdenzüge aufgelistet. ''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen'' ==Pflege== Da besonders von der Funktion der Bremsseilzüge Gesundheit und Leben abhängen können, ist eine regelmäßige Kontrolle zumindest bei der regulären Wartung/Inspektion erforderlich. Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden. Bereits wenn einzelne Adern des Innenzuges aufspleissen, muss der Bowdenzug ersetzt werden. Bitte kauft keine Billigware. [[Kategorie:Bauteil]] d50f6bd22aa6684eef38daf13d25286b983bb564 1255 1254 2021-01-25T18:37:05Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle. Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904). ==Maße== In den Büchern von Erhard Werner sind die Längen der zu den Fahrzeugen gehörenden Bowdenzüge aufgelistet. ''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen'' ==Pflege== Da besonders von der Funktion der Bremsseilzüge Gesundheit und Leben abhängen können, ist eine regelmäßige Kontrolle zumindest bei der regulären Wartung/Inspektion erforderlich. Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden. Bereits wenn einzelne Adern des Innenzuges aufspleissen, muss der Bowdenzug ersetzt werden. Bitte kauft keine Billigware. [[Kategorie:Bauteil]] 929acc2361187121a73f794b9a89528a4f1e88a8 Das Buch 0 76 1256 448 2021-01-26T12:57:01Z Zschopower 26 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki '''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von Erhard Werner. ==siehe auch== http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de Das sollte auch jeder örtliche Buchhandel portofrei und kurzfristig bestellen können. [[Kategorie:Literatur]] aa792acb7c2f0956e360f70b94609250cdf8f3df 1258 1256 2021-01-26T13:09:56Z Zschopower 26 /* siehe auch */ wikitext text/x-wiki '''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von Erhard Werner. ==siehe auch== http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de Das sollte auch jeder örtliche Buchhandel portofrei und kurzfristig bestellen können. [[Kategorie:Literatur]] [[Datei:Das Buch-240h.jpg|240px|thumb|left|]]Verlag: Mza Meyer-Zweiradtechnik 12. Aufl. ISBN-13: 9783980948159 ISBN-10: 3980948153 9f2c1570121fefc1704d0a15a0c98660227b678e Datei:Das Buch-240h.jpg 6 418 1257 2021-01-26T13:03:21Z Zschopower 26 DAS BUCH: Simson Roller Schwalbe von Erhard Werner wikitext text/x-wiki == Beschreibung == DAS BUCH: Simson Roller Schwalbe von Erhard Werner faa0069ce3aeace01c662667710f1e7d0bc4d600 Hauptseite 0 1 1259 1152 2021-01-26T16:52:41Z Zschopower 26 /* Kategorien */ wikitext text/x-wiki [[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben. Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten. == Simson Starthilfe == {| align="center" |- style="background-color:#6699CC" ! style="text-align:center" width="40%" | '''Wiki''' !! style="text-align:center" width="40%" |'''Forum''' |- | [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ] |- | [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads] |- | [[Simson fahren]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten] |- | [[Wiederinbetriebnahme]] || |} ==Kategorien== {| |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Datenblatt|Datenblatt]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Liste|Liste]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Motor|Motor]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] | style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]] |- | style="width:15em" | [[:Kategorie:Literatur|Literatur]] |} == Wiki Hilfe == * [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] * [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.) * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen] * [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ] 37b81116d58202d4912ed917855ebb4ec754da3e Kategorie:Literatur 14 419 1260 2021-01-26T16:58:10Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Wer an Oldtimern schraubt, kann nicht überall auf die Hilfe einer Fachwerkstatt mit herstellerbezogenen Kenntnissen hoffen. Da hilft oft ein Blick in ein pass…“ wikitext text/x-wiki Wer an Oldtimern schraubt, kann nicht überall auf die Hilfe einer Fachwerkstatt mit herstellerbezogenen Kenntnissen hoffen. Da hilft oft ein Blick in ein passendes Buch oder die original Werksunterlagen. Zum Glück für Simsonauten ist das alles vorhanden und oft auch schnell lieferbar. f0a0bb399953a3951f3fb8c275e1bf43961ff643 1261 1260 2021-01-26T16:58:46Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Wer an Oldtimern schraubt, kann nicht überall auf die Hilfe einer Fachwerkstatt mit herstellerbezogenen Kenntnissen hoffen. Da hilft oft ein Blick in ein passendes Buch oder die original Werksunterlagen. Zum Glück für Simsonauten ist das alles vorhanden und oft auch schnell lieferbar. 25bb7f484b6de93a4b829a6758371f715ec343b5 Schwalbennest 0 28 1262 492 2021-01-26T19:27:36Z Zschopower 26 /* Forum */ wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge. ==Geschichte== Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010). ==Forum== Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält. Zum Ende 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. f53dd07fe0b4f4bd6f34dd630aec672e9f6236f3 1263 1262 2021-01-26T19:30:16Z Zschopower 26 /* Forum */ wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge. ==Geschichte== Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010). ==Forum== Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält. Zum November 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software vbulletin in der Version nicht mehr von unserem Hoster unterstützt wurde-> alte PHP Version. Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. 80acdbcac39092ac0ad77af56dc51ed483c59ecf 1264 1263 2021-01-27T14:38:22Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Ende 2020 hat das Forum bereits weit über 27.000 User und mehr als 600.000 Beiträge. ==Geschichte== Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Jahrelang wurde das Schwalbennest dann von Hans Hilbrands, dem Vater von Jens, fortgeführt. Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010). ==Forum== Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält. Zum November 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software vbulletin in der Version nicht mehr von unserem Hoster unterstützt wurde-> alte PHP Version. Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. 34c6880b7bd2bbf009c23c8a8a65274887a98e43 1265 1264 2021-01-27T14:39:49Z Zschopower 26 /* Geschichte */ wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Ende 2020 hat das Forum bereits weit über 27.000 User und mehr als 600.000 Beiträge. ==Geschichte== Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Jahrelang wurde das Schwalbennest dann von Hans Hilbrands, dem Vater von Jens, fortgeführt. Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 130.000 Besucher im Monat (Stand September 2020). ==Forum== Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält. Zum November 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software vbulletin in der Version nicht mehr von unserem Hoster unterstützt wurde-> alte PHP Version. Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. 94aa1e92660b5276916a45aa4c89ff972df59eab 1266 1265 2021-01-27T16:41:51Z Zschopower 26 /* Forum */ wikitext text/x-wiki Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Ende 2020 hat das Forum bereits weit über 27.000 User und mehr als 600.000 Beiträge. ==Geschichte== Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Jahrelang wurde das Schwalbennest dann von Hans Hilbrands, dem Vater von Jens, fortgeführt. Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 130.000 Besucher im Monat (Stand September 2020). ==Forum== Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. Dann lief das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält. Zum November 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software vbulletin in der Version nicht mehr von unserem Hoster unterstützt wurde-> alte PHP Version. Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt. c44c428515946d7c3e317cddce63ee070e48e7ca Schaltungseinstellung 0 47 1267 1184 2021-04-03T08:54:56Z Zschopower 26 /* Einstellung beim Motor M501 */ wikitext text/x-wiki Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden. == Einstellung beim Motor [[M53]] == * Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen. * Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern. * Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern. Treten danach noch vereinzelt Überschaltungen auf, wird die in Frage kommende Anschlagschraube noch 1/2 bis 3/4 Umdrehung hineingeschraubt. == Einstellung beim Motor [[M501]] == ===Grundeinstellung=== * ersten Gang einlegen und Moped aufbocken * Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen * Meßschieber genau auf 46,6mm* einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm* abmessen und dann mit Klebeband markieren. * Diesen 46,6mm*-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben * Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine) * Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut, steckt eine geschlitzte Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem [[Spezialwerkzeug]], das man sich aus einem 10x1 Rohr selber basteln kann, oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn genau 46,6mm* in der Antriebswelle steckt. * Die Einstellmutter von dieser Position aus 1,5 Umdrehungen im Uhrzeigersinn verdrehen. * Mutter wieder aufschrauben. * Das Getriebe versuchsweise durchschalten, dabei am Hinterrad drehen/wackeln * Lassen sich alle Gänge schalten, wieder zusammensetzen. -> Die 46,6mm werden bei der Werksauslieferung richtig gewesen sein, jetzt wird nach Funktion eingestellt <- ===Falls die Grundeinstellung nicht funktioniert=== Durch Verschleiß an der Schaltungsbetätigung kann es passieren, dass die Werkseinstellung wie oben nicht zufriedenstellend funktioniert. In diesem Fall: * Springen die Gänge beim Hochschalten wieder heraus, bzw rasten gar nicht erst ein, die Schlitzmutter weiter gegen den Uhrzeigersinn verdrehen * Klappt das Herunterschalten nicht einwandfrei, die Schlitzmutter weiter im Uhrzeigersinn verdrehen Um zu probieren, ob die neue Einstellung gut ist, muss die Mutter jeweils wieder aufgeschraubt werden! Als Richtwert für den Verdrehweg arbeitet man mit ca. einer halben Umdrehung pro Versuch. [[Kategorie:Wartung]] c78cbbda3dc92129cdd8fa56fa9a7443efdf6456 Elektronikbaustein 0 292 1268 837 2021-04-09T11:10:31Z Zschopower 26 Zusammenfassung und Erweiterung der beiden Beiträge "Elektronikbaustein" und "Elektronik-Baustein" wikitext text/x-wiki Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist. Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br /> Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst. Folgendes ist zu beachten: * die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich''' * eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen * der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden * für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig * die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]]. Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer Zündung. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson meist rötlich lackiert ist und eine spezielle Grundplatte mit Geberspule sowie der Ladespule. Der Zündimpuls wird nicht durch einen Nocken ausgelöst, sondern durch eine Pollücke zwischen den Spulen. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Sein Schaltplan ist im BUCH von Erhard Werner "Simson-Roller SCHWALBE" zu finden. Im "Best of the Nest" findet sich auch ein Beitrag für einen Prüfbaustein, der die Signale von der Lade- und Geberspule auf Grundplatte prüft. Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken. Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr. Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig. Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]]. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 4f0db2a80e4fef18a5c0c664b44c6ddf98a47204 1269 1268 2021-04-09T11:11:09Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist. Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br /> Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst. Folgendes ist zu beachten: * die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich''' * eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen * der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden * für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig * die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]]. Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer Zündung. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson meist rötlich lackiert ist und eine spezielle Grundplatte mit Geberspule sowie der Ladespule. Der Zündimpuls wird nicht durch einen Nocken ausgelöst, sondern durch eine Pollücke zwischen den Magneten. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Sein Schaltplan ist im BUCH von Erhard Werner "Simson-Roller SCHWALBE" zu finden. Im "Best of the Nest" findet sich auch ein Beitrag für einen Prüfbaustein, der die Signale von der Lade- und Geberspule auf Grundplatte prüft. Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken. Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr. Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig. Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]]. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] ff1995fbfcc844806bffef489bb591e6ff73d52e 1270 1269 2021-04-09T11:11:53Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist. Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br /> Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst. Folgendes ist zu beachten: * die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich''' * eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen * der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden * für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig * die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]]. Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer Zündung. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson meist rötlich lackiert ist und eine spezielle Grundplatte mit Geberspule sowie der Ladespule. Der Zündimpuls wird nicht durch einen Nocken ausgelöst, sondern durch eine Pollücke zwischen den Magneten. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Sein Schaltplan ist im BUCH von Erhard Werner "Simson-Roller SCHWALBE" zu finden. Im "Best of the Nest" findet sich auch ein Beitrag für einen Prüfbaustein, der die Signale von der Lade- und Geberspule auf Grundplatte prüft. Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken. Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr. Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig. Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]]. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 6b7b73e144c4ea03336120a332086d34296aa36d 1273 1270 2021-04-09T12:07:12Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist. Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br /> Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst. Folgendes ist zu beachten: * die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich''' * eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen * der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden * für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig * die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]]. Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer Zündung. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson meist rötlich lackiert ist und eine spezielle Grundplatte mit Geberspule sowie der Ladespule. Der Zündimpuls wird nicht durch einen Nocken ausgelöst, sondern durch eine Pollücke zwischen den Magneten. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Sein Schaltplan ist im BUCH von Erhard Werner "Simson-Roller SCHWALBE" zu finden. Im "Best of the Nest" findet sich auch ein Beitrag für einen Prüfbaustein, der die Signale von der Lade- und Geberspule von der Grundplatte prüft. Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken. Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr. Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig. Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]]. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] d6a26c7bd320c65b849c6b092090afe88e379f2a Elektronik-Baustein 0 153 1271 396 2021-04-09T11:15:10Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Elektronikbaustein]] Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer [[Zündung]]. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50. Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule. Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt. Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken. Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.<br/> Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig. [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Elektrik]] 786f556589d5b478af666da13cf62ae2561f0546 1272 1271 2021-04-09T12:04:53Z Zschopower 26 Automatische Weiterleitung zu "Elektronikbaustein" wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Elektronikbaustein]] c20f3267c29b148cf5888b8a288ec7105891afdc FIN 0 420 1274 2021-04-09T12:14:39Z Zschopower 26 Weiterleitung nach [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] cb838156dd90d25fbd3970a632122ba6413ed114 Zündkerze 0 8 1275 886 2021-04-10T13:17:33Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. [[Datei:Zündkerzenbox.jpg|200px|thumb|right|Zündkerzenbox]] Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich. Damit die Kerze und ihre Elektroden keinen Schaden nehmen, wird sie in einer käuflichen oder aus einem Tablettenröhrchen selbstgebauten [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox] im Bordwerkzeug aufbewahrt. Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/> Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit dem Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] d87004586f1a83d1d9cea2fcb524329896949ee8 Zündschlüssel 0 421 1276 2021-04-11T12:33:36Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Der Zündschlüssel für die meisten unserer Simson-Roller und Mopeds ist nur eine Drehhilfe für den [[ZüLiScha]]. Es gibt nur in Modell ohne Profilierung un…“ wikitext text/x-wiki Der Zündschlüssel für die meisten unserer Simson-Roller und Mopeds ist nur eine Drehhilfe für den [[ZüLiScha]]. Es gibt nur in Modell ohne Profilierung und passt somit in fast alle Modelle. Erst bei SR50 und folgenden Modellen ist es ein Schlüssel. fac7b6dcb8d6d69b85c2cee7b7b7c27de0f50193 1280 1276 2021-04-11T12:39:00Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Zündschlüssel für die meisten unserer Simson-Roller und Mopeds ist nur eine Drehhilfe für den [[ZüLiScha]]. Es gibt nur ein Modell ohne Profilierung und passt somit in fast alle Modelle. Erst bei SR50 und folgenden Modellen ist es ein richtiger Schlüssel. 4355f2fa018c44ca39bd37a27e59e7cf658c3aac ZüLiScha 0 422 1277 2021-04-11T12:34:30Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Redirect [[Zündlichtschalter]]“ wikitext text/x-wiki Redirect [[Zündlichtschalter]] 4303b102ebfd0229c44ba44c73489a9cf1ad615d 1278 1277 2021-04-11T12:35:44Z Zschopower 26 Weiterleitung nach [[Zündlichtschalter]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Zündlichtschalter]] dc7dce0ed98e053c4f10ff2c06aae9bea11edcef Zündlichtschalter 0 135 1279 1249 2021-04-11T12:38:12Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich: [http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/zuendlichtschaly4978zwgve.jpg] Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann: * Aus * Zündung ein * Zündung und Licht ein * Parklicht ein Der [[Zündschlüssel]] kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden. Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden. Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt. Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen. Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss: {| class="wikitable" |- ! colspan="4" | ''' Aus''' |- | style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung ein''' |- |style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"| |- ! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein''' |- |style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51 |- ! colspan="4" | '''Parklicht ein''' |- |style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30 |} Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden. [[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]] [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 6c01dc8c9a9701e9e75c59f86b1fa0dd9fa717e0 MZ 0 102 1281 494 2021-04-11T12:49:29Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Die '''Motorradwerke Zschopau (MZ)''' waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl ([[AWO 425]]) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR. Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen. Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut. Die RT125 ist das am Meisten kopierte Motorradmodell der Welt, um nur einige zu nennen: Harley Davidson, BSA, Yamaha, Ish [[Kategorie:Fahrzeughersteller]] f4416cab1ddc6c58b7206fa1a4bfb02cfc49b0b1 1282 1281 2021-04-11T12:49:58Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Die '''Motorradwerke Zschopau (MZ)''' waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl ([[AWO 425]]) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR. Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen. Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut. Die RT125 ist das am Meisten kopierte Motorradmodell der Welt, um nur einige zu nennen: Harley Davidson, BSA, Yamaha, Ish [[Kategorie:Fahrzeughersteller]] 35b4eb9e9d274e92e52e65cbd0a2ba804b2d9916 Joke 0 239 1283 826 2021-04-21T11:35:10Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Leider kein Witz: das Ding was damit meist von den Falschschreibern gemeint ist, heisst richtig [[Choke]]. Aber auch das ist im Zusammenhang mit den meisten Simson-Modellen falsch, denn alle mit BVF- oder Bing-Vergaser haben keinen Choke, sondern einen [[Startvergaser]]. [[Kategorie:Jokus]] 853a619db720a3483f297edb5384a442ac4a9f4e Benzinfilter 0 87 1284 533 2021-04-26T18:42:13Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Zusätzliche '''Benzinfilter''' im Schlauch zwischen [[Benzinhahn]] und [[Vergaser]] haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen. Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt. Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich! Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen. Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt. Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: das Vergaseroberteil abschrauben, über ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten möglichst mehr als 200ml Benzin im Gefäß sein. Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine [[Tanksanierung]]. Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss. [[Kategorie:Benzinversorgung]] d17343a8e97e0dcd39cf55bf93de8b554d6ee87e 1287 1284 2021-04-26T18:49:32Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Zusätzliche '''Benzinfilter''' im Schlauch zwischen [[Benzinhahn]] und [[Vergaser]] haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen. Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt. Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich! Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen. Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt. Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: das Vergaserunterteil wird abgeschraubt und das Oberteil über ein benzinfestes Gefäß gehalten, dann den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten möglichst mehr als 200ml Benzin im Gefäß sein. Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine [[Tanksanierung]]. Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss. [[Kategorie:Benzinversorgung]] f8b39c2ac59592c81c3ffff59a363ac82d3c604d Benzinfluss 0 127 1285 543 2021-04-26T18:44:43Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Für den störungsfreien Lauf des [[Motor]]s ist es erforderlich, dass ausreichend schnell Benzin in den [[Vergaser]] nachfliessen kann. Der Test ist einfach:<br/> das Vergaserunterteil wird abgeschraubt und das Oberteil über ein benzinfestes Gefäß gehalten. Dann wird der [[Benzinhahn]] für genau eine Minute geöffnet. Danach sollten mindestens 200ml Benzin im Gefäß sein. Ist das nicht der Fall, könnten: * der [[Benzinhahn]] verdreckt * die [[Vierlochdichtung]] verquollen * das [[Tankdeckel]]belüftungslöchlein verstopft oder * ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] im Schlauch verbaut worden<br/> sein. [[Kategorie:Benzinversorgung]] a689e80f79c8da364d78324a4ba4569697768df4 Kategorie:Benzinversorgung 14 206 1286 540 2021-04-26T18:47:09Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Für den problemlosen Betrieb des Motors ist die ausreichende Benzinversorgung eine oft unterschätzte Grundvoraussetzung. Die möglichen Fehler und Ursachen sind leicht zu finden und zu beseitigen. Zum Messen vom Benzinfluss wird das Vergaserunterteil abgeschraubt und das Oberteil über ein benzinfestes Gefäß gehalten. Wird jetzt der Benzinhahn geöffnet, dann sollte mindestens 200ml in einer Minute rauslaufen. c4e56410e24f302053a3e93beeec127b3a8684f7 Kondensator 0 4 1288 1013 2021-05-01T16:39:00Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so. Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun? Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt. Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF. Eine Kapazitätsmessung hat nur wenig Aussagekraft, es sei denn, dabei käme heraus, dass der Kondensator einen Kurzschluss hat. Der Fehler tritt bei einem internen Hochspannungsüberschlag auf, den man mit einem geeigneten Prüfgerät (siehe [[Schraubär-Tips]]) feststellen kann. Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich. Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar. Auch in der [[SLEZ]], der Elektronikzündung, gibt es im [[Elektronikbaustein]] einen Kondensator. Der ist aber nicht tauschbar (weil eingegossen) und hat eine andere Aufgabe. [[Kategorie:Bauteil]] [[Kategorie:Elektrik]] [[Kategorie:Zündung]] 588789dfd84592d9610d3d39a5c09a4f7683a3ff Choke 0 6 1289 823 2021-05-01T16:42:11Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der '''Choke''', oftmals total falsch auch Schock oder [[Joke]] geschrieben, findet sich nur an den alten Simson-Rollern und Mopeds mit NKJ-Vergaser. Die "neuen" BVF-Modelle 16N1 und 16N3 und die BING-Vergaser haben einen [[Startvergaser]]. Der Choke besteht aus einer Luftklappe in der Anschlussschale für den Ansauggeräuschdämpfer, die beim Starten des kalten Motors geschlossen werden muss, um weniger Luft anzusaugen. Zusätzlich ist auch der Tupfer zu betätigen, der den Schwimmer runterdrückt, dabei wird durch das Schwimmernadelventil der Benzinzugang geöffnet und die Schwimmerkammer geflutet. Durch beide Massnahmen wird für ein fetteres [[Gemisch]] gesorgt, dass der kalte [[Zweitaktmotor]] zum Starten benötigt.. [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]] de74d87c7afa9a7f2bb9a852c85557acb41dcc58 Zündblitzpistole 0 423 1290 2021-05-01T17:38:32Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es. Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen…“ wikitext text/x-wiki Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es. Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen Batterie geliefert werden können. Mit einer roten Krokodilklemme wird der Anschluss an den Plus-Pol der Batterie hergestellt, mit einer schwarzen an den Minus-Pol. Eine weitere Klemme kommt um das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker. Auf dieser Klemme ist die Richtung zum Kerzenstecker markiert und sollte beachtet werden. Damit wird der Hochspannungsimpuls im Zündzeitpunkt abgenommen, um den "Blitz" auszulösen. Die Blitzpistole wird auf das sich drehende [[Polrad]] gerichtet und der Blitz beleuchtet dann hoffentlich den Markierungsstrich. Die Zündung ist dann richtig eingestellt, wenn die Markierungen am Motorgehäuse und auf dem Polrad dabei gegenüber stehen. (Stroboskop-Effekt) Für eine grobe Prüfung reichen die paar Zündungen beim Kicken aus, um zu erkennen, ob der [[ZZP]] sehr arg daneben liegt. Eine sehr große Abweichung deutet darauf hin, dass das Polrad nicht richtig auf der Kurbelwelle montiert wurde oder es sich bereits verdreht hat. Die [[Scheibenfeder]] könnte bei der Montage rausgeschoben oder hinterher abgeschert worden sein. (Zum Test siehe die [[Schraubär-Tips]]) Ein springender ZZP deutet bei Unterbrecherzündungen darauf hin, dass die Lagerung vom Unterbrecherhammer ausgeschlagen ist. (ab in die Tonne) Man muss eine Zündblitzpistole nicht unbedingt selber besitzen, sondern kann in so gut wie jeder KFZ-Schrauberbude oder beim schraubenden Nachbarn danach fragen. f78fc8d918fdbd4bfff81b344286e124cc8a1d93 1293 1290 2021-05-01T18:04:20Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es. Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen Batterie geliefert werden können. Mit einer roten Krokodilklemme wird der Anschluss an den Plus-Pol der Batterie hergestellt, mit einer schwarzen an den Minus-Pol. Eine weitere Klemme kommt um das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker. Auf dieser Klemme ist die Richtung zum Kerzenstecker markiert und sollte beachtet werden. Damit wird der Hochspannungsimpuls im Zündzeitpunkt abgenommen, um den "Blitz" auszulösen. Die Blitzpistole wird auf das sich drehende [[Polrad]] gerichtet und der Blitz beleuchtet dann hoffentlich den Markierungsstrich. Die Zündung ist dann richtig eingestellt, wenn die Markierungen am Motorgehäuse und auf dem Polrad dabei gegenüber stehen. (Stroboskop-Effekt) Wenn der Motor gut läuft, können Abweichungen im unteren Millimeter-Bereich toleriert werden. Für eine grobe Prüfung reichen die paar Zündungen beim Kicken aus, um zu erkennen, ob der [[ZZP]] sehr arg daneben liegt. Eine sehr große Abweichung deutet darauf hin, dass das Polrad nicht richtig auf der Kurbelwelle montiert wurde oder es sich bereits verdreht hat. Die [[Scheibenfeder]] könnte bei der Montage hinten rausgeschoben oder hinterher abgeschert worden sein. (Zum Test siehe die [[Schraubär-Tips]]) Ein springender ZZP deutet bei Unterbrecherzündungen darauf hin, dass die Lagerung vom Unterbrecherhammer ausgeschlagen ist. (ab in die Tonne) Man muss eine Zündblitzpistole nicht unbedingt selber besitzen, sondern kann in so gut wie jeder KFZ-Schrauberbude oder beim schraubenden Nachbarn danach fragen. fb3cc6353e4d379f11e07fe182d9c5257b9ffe9a 1294 1293 2021-05-01T18:04:43Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es. Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen Batterie geliefert werden können. Mit einer roten Krokodilklemme wird der Anschluss an den Plus-Pol der Batterie hergestellt, mit einer schwarzen an den Minus-Pol. Eine weitere Klemme kommt um das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker. Auf dieser Klemme ist die Richtung zum Kerzenstecker markiert und sollte beachtet werden. Damit wird der Hochspannungsimpuls im Zündzeitpunkt abgenommen, um den "Blitz" auszulösen. Die Blitzpistole wird auf das sich drehende [[Polrad]] gerichtet und der Blitz beleuchtet dann hoffentlich den Markierungsstrich. Die Zündung ist dann richtig eingestellt, wenn die Markierungen am Motorgehäuse und auf dem Polrad dabei gegenüber stehen. (Stroboskop-Effekt) Wenn der Motor gut läuft, können Abweichungen im unteren Millimeter-Bereich toleriert werden. Für eine grobe Prüfung reichen die paar Zündungen beim Kicken aus, um zu erkennen, ob der [[ZZP]] sehr arg daneben liegt. Eine sehr große Abweichung deutet darauf hin, dass das Polrad nicht richtig auf der Kurbelwelle montiert wurde oder es sich bereits verdreht hat. Die [[Scheibenfeder]] könnte bei der Montage hinten rausgeschoben oder hinterher abgeschert worden sein. (Zum Test siehe die [[Schraubär-Tips]]) Ein springender ZZP deutet bei Unterbrecherzündungen darauf hin, dass die Lagerung vom Unterbrecherhammer ausgeschlagen ist. (ab in die Tonne) Man muss eine Zündblitzpistole nicht unbedingt selber besitzen, sondern kann in so gut wie jeder KFZ-Schrauberbude oder beim schraubenden Nachbarn danach fragen. 30d5a86ac33f73805a0e06136552755d4322b5f7 1295 1294 2021-05-01T18:26:02Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es. Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen Batterie geliefert werden können. Mit einer roten Krokodilklemme wird der Anschluss an den Plus-Pol der Batterie hergestellt, mit einer schwarzen an den Minus-Pol. Eine weitere Klemme kommt um das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker. Auf dieser Klemme ist die Richtung zum Kerzenstecker markiert und sollte beachtet werden. Damit wird der Hochspannungsimpuls im Zündzeitpunkt abgenommen, um den "Blitz" auszulösen. Die Blitzpistole wird auf das sich drehende [[Polrad]] gerichtet und der Blitz beleuchtet dann hoffentlich den Markierungsstrich. Die Zündung ist dann richtig eingestellt, wenn die Markierungen am Motorgehäuse und auf dem Polrad dabei gegenüber stehen. (Stroboskop-Effekt) Wenn der Motor gut läuft, können Abweichungen im unteren Millimeter-Bereich toleriert werden. Für eine grobe Prüfung reichen die paar Zündungen beim Kicken aus, um zu erkennen, ob der [[ZZP]] sehr arg daneben liegt. Eine sehr große Abweichung deutet darauf hin, dass das Polrad nicht richtig auf der Kurbelwelle montiert wurde oder es sich bereits verdreht hat. Die [[Scheibenfeder]] könnte bei der Montage hinten rausgeschoben oder hinterher abgeschert worden sein. (Zum Test siehe die [[Schraubär-Tips]]) Ein springender ZZP deutet bei Unterbrecherzündungen darauf hin, dass die Lagerung vom Unterbrecherhammer ausgeschlagen ist. (ab in die Tonne) Man muss eine Zündblitzpistole nicht unbedingt selber besitzen, sondern kann in so gut wie jeder KFZ-Schrauberbude oder beim schraubenden Nachbarn danach fragen. [[Kategorie:Zündung]] 798f07d68f97d356991f82017a3f94daaba544b1 ZZP 0 424 1291 2021-05-01T17:41:04Z Zschopower 26 Weiterleitung nach [[Zündzeitpunkt]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Zündzeitpunkt]] 14b4afcb8df6f199d565a33c98531c9c0e60343f Stroboskop 0 425 1292 2021-05-01T17:42:13Z Zschopower 26 Weiterleitung nach [[Zündblitzpistole]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Zündblitzpistole]] aee8e9bdac6d09f31f0f6ede32c30457a9896e97 Simson fahren 0 344 1296 1017 2021-05-01T20:12:52Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Dieses kleine Tutorial "'''Simson fahren'''" soll dem Anfänger dienen, welcher noch nie auf einem [[Kleinkraftrad|motorisierten Zweirad mit Schaltgetriebe]] gesessen hat. Jeder, der eine [[Simson]] fährt, hat irgendwann mal, irgendeine Art von [[Führerschein]] gemacht. Der wohl kleinste brauchbare Führerschein, den man derzeit machen kann ist der der Klasse M. Diese Führerscheinklasse ist auch eingeschlossen in den größeren Kradklassen sowie in allen Führerscheinklassen die das Fahren auf 4 Rädern gestatten. Wer ausschließlich Klasse M bestritten hat, hat dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem modernen Roller mit Variomatikgetriebe getan. Folglich weiß nicht jeder M-Fahrer, wie man ein Fahrzeug mit [[Kupplung]] und Schaltung bedient. Dies ist einer der Punkte, der hier betrachtet werden soll. Stolze Besitzer der Klasse B werden über den Umgang mit Kupplung usw. Bescheid wissen, dennoch gibt es beim Zweirad einige Dinge zu beachten. ==Das Starten des Fahrzeugs== Fast alle Simson-Fahrzeuge, egal ob Hand-, Fuß- oder Fliehkraftschaltung werden mittels eines [[Kickstarter|Kickstarters]] gestartet. Tritt man diesen mit viel Schwung nach unten passiert erst einmal-nichts. Warum? Zunächst einmal muss der Zündschlüssel in den [[Zündlichtschalter]] (besser bekannt als Zündschloss) gesteckt werden. Auf Position 0 passiert noch gar nichts. Position 1 bedeutet Zündung an, Schwalbe kann gestartet werden. Position 2 bedeutet genau das gleiche, aber mit Licht. Auf Position 3 ist unser Schwälbchen wieder aus, also Zündung aus, Parklicht an. Zum Starten dreht man nun den Schlüssel auf Position 1. Warum nicht auf Position 2? Auf Position zwei muss neben dem Zündfunken noch weitere Energie an den Scheinwerfer gegeben werden. Die Folge kann sein, dass die Schwalbe erst nach mehrmaligem Kicken anspringt. Kann sein, muss aber nicht. Nun muss je nach Temperatur zum Starten der Hebel für den [[Startvergaser]] gezogen werden. Seine Aufgabe ist eine [[Gemisch|Gemischanreicherung]], damit die Schwalbe besser anspringt. Der Hebel für den Startvergaser befindet sich unter dem Gasgriff, ein kleiner schwarzer Hebel, der bis auf Anschlag mit dem Daumen nach rechts gezogen wird. Nach Betätigung des Benzinhahnes von Stellung „geschlossen“ (Links) um 90° auf Stellung „offen“ (Mitte) wird mit angemessenem Schwung der Kickstarter heruntergetreten. Im Idealfall ist die Schwalbe nach dem ersten Kick an. Wenn nicht, wird noch zweimal mit Kickstarter ein Startversuch unternommen. Springt die Schwalbe immer noch nicht an, muss der Startvergaser geschlossen (Hebel loslassen) und ein weiteres Mal gekickt werden. Jetzt müsste eine allgemein funktionstüchtige Schwalbe anspringen. Wenn nicht, müssen die Benzinversorgung und die [[Zündung]] kontrolliert werden. Nach langer Standzeit kann es auch normal sein, dass mehrere Kickversuche unternommen werden müssen. Wenn die Schwalbe dann läuft, muss je nach Außentemperatur der Startvergaser noch ein wenig geöffnet bleiben. Eine klare Regel gibt es hier nicht, aber die Erfahrung besagt, dass Minusgrade durchaus eine Fahrstrecke von 200-300m mit geöffnetem Startvergaser nötig machen. Je nach Gefühl muss der Startvergaser spätestens dann geschlossen werden, wenn durch Überfettung der Motor abzusaufen droht. Sollte die Schwalbe gar nicht zu starten sein, beispielsweise durch einen defekten Kickstarter, kann man die sie auch durch [[Anschieben]] starten. ==Das Anfahren== ===Anfahren in der Ebene=== Zum Anfahren setzt man sich auf das (laufende) Fahrzeug und zieht die Kupplung. Beide Beine sind hierbei auf dem Boden. Anschließend wird mit der Fußspitze die Schaltwippe bis auf Anschlag nach unten gedrückt. Bei der handgeschalteten Schwalbe wird der Schaltdrehgriff bis auf Anschlag nach unten gedreht. Wenn die Schwalbe dabei ein wenig zuckt ist das ganz normal. Unter leichtem Gas geben (der Anfänger sollte den Gasgriff sehr sensibel bedienen) wird die Kupplung langsam losgelassen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem die Schwalbe sich langsam in Bewegung setzt. Nun muss der Kupplungshebel besonders langsam losgelassen werden. Durch Gas geben und weiteres Loslassen der Kupplung wird die Schwalbe beschleunigt, bis nach weiteren Schaltvorgängen die Endgeschwindigkeit erreicht wird. Bei einem Fahrzeug mit halbautomatischer Kupplung (z.B. KR 51/1 S) gestaltet sich der Anfahrvorgang etwas anders, aber mehr als einfach. Ein sauber eingestelltes Standgas ist jedoch eine Grundvoraussetzung. Einfach draufsetzen, Schaltwippe herunterdrücken und Gas geben. Die Fliehkraftkupplung kuppelt beim Gas geben von selber ein. ===Anfahren am Berg=== Etwas schwieriger gestaltet sich das Anfahren am Berg. Grundsätzlich wird genauso angefahren wie in der Ebene. Allerdings ist die Kraft, die die Schwalbe aufbringen muss, bergauf viel größer. Das heißt: Es muss mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss länger schleifen und zwar solange bis die Schwalbe eine Geschwindigkeit und Drehzahl erreicht hat, die die Schwerkraft sicher überwinden kann. Damit man beim Anfahren nicht versehentlich rückwärts rollt muss selbst verständlich die Bremse gezogen werden. Das Spiel zwischen Gas geben, Kupplung bedienen und Bremse dosieren ist das, was das Anfahren am Berg so kompliziert macht. Sinnvollerweise zieht die Vorderbremse und gibt Gas. Währenddessen lässt man die Kupplung kommen und sobald die Schwalbe sich merklich an den vorderen Stoßdämpfern aufschiebt, kann man die Bremse gefühlvoll loslassen. Aber Vorsicht! Hier ist Koordination zwischen linker und rechter Hand gefragt. ===Anfahren bergab=== Etwas einfacheres gibt es nicht. Je nach Gefälle kann man sogar im zweiten Gang anfahren, allerdings muss auch hier ggf. durch den Einsatz der Bremse ein "Frühstart" unterbunden werden. ===Anfahren auf Kies, Schnee und Eis=== Beim Anfahren auf losen oder rutschigen Untergründen ist äußerste Vorsicht geboten. Durch den Hinterradantrieb kann bei durchdrehendem Reifen leicht das Fahrzeugheck ausbrechen. Bei Schnee und Eis sollte die Schwalbe sowieso zu hause bleiben, ein Sturz bei Glatteis ist fast unvermeidlich. ==Das Bremsen== ===Bremsen in der Ebene=== Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Simson-Kleinkrafträder sind mit zwei Bremsen ausgestattet. Die bereits erwähnte, über den Bremshebel am der rechten Lenkerseite bedienbare Vorderradbremse, sowie die Hinterradbremse, welche über das Bremspedal bedient wird. Bei einer normalen Bremsung benutzt man beide Bremsen etwa gleichstark und etwa so, dass man zielgenau auf das Hindernis heran bremst ohne noch einmal Gas geben zu müssen. Das Blockieren des Hinterrades sollte vermieden werden, das Blockieren der Vorderradbremse ist bei serienmäßigen Fahrzeugen fast unmöglich. Bei sinkender Geschwindigkeit werden nach und nach die Gänge nach unten geschaltet. Lässt man die Kupplung zwischendurch los wird die Schwalbe zusätzlich noch über den Motor gebremst. Am Hindernis (z.B. einer Ampel) angekommen, schaltet man in den Leerlauf (und lässt den Kupplungshebel los. ===Bremsen bergab=== Hier muss der gesamte Bremsvorgang stärker, aber gefühlvoller ausgeführt werden, da die Schwerkraft ein Abbremsen des Fahrzeugs erschwert und sich der Bremsweg verlängert. ===Bremsen auf Kies, Schnee und Eis=== Das ist gerade auf Schnee und Eis ein besonders gefährliches Unterfangen. Die Räder neigen sehr schnell zum Blockieren und können wegrutschen. Besonders vorsichtig muss die Vorderradbremse dosiert werden, da ihr Blockieren ein geradeaus rutschen und höchstwahrscheinlich einen Sturz zur Folge hat. Sollte eine der beiden Bremsen blockieren, muss die Bremse sofort losgelassen werden, damit die Schwalbe lenkbar bleibt. Ein Blockieren der Hinterradbremse hat gerade in Kurven ein seitliches Wegrutschen des Fahrzeuges zur Folge. In jedem Fall ist aber auf rutschiger Fahrbahn die Benutzung der Hinterradbremse der sicherere Weg. Vorausschauend fahren ist dann angesagt, da der Bremsweg sehr lang werden kann. ===Gefahrenbremsung (Vollbremsung)=== Eine Gefahrenbremsung bedeutet volle Konzentration, da alles schnell gehen muss. Taucht ein Hindernis auf, muss sofort mit größtmöglicher Verzögerung gebremst werden. Größtmöglich heißt nicht „so schnell wie möglich“, sondern: „so schnell wie möglich bei Beachtung der eigenen Sicherheit“. Bremst man so schnell wie möglich mit kleinstmöglichem Anhalteweg, liegt man wahrscheinlich bald auf der Straße. Die Vorderbremse kann guten Gewissens auf trockener Straße voll belastet werden. Die Hinterradbremse sollte nur so stark belastet werden, bis sie blockiert. Dann sofort kurz nachlassen und wieder bremsen. Das ist auch die Funktionsweise des ABS. Dabei ist es wichtig den Lenker festzuhalten und keine ruckartigen Ausweichversuche bei gezogener Bremse zu machen. Sollte ein Ausweichen unvermeidbar sein, müssen beide Bremsen vollständig gelöst werden. Erst wenn man wieder eine gerade Bahn zum Bremsen erreicht hat, kann man dies auch tun. Bei Nässe und Glätte ist besonders die Dosierung der Vorderradbremse ein wichtiger Punkt. In einer Extremsituation kann es zu einem krampfhaften Zerren an der Bremse kommen, wodurch das Rad unter Umständen blockiert. Solche Situationen kann und sollte man auf einem abgesperrten Gelände üben, um das Fahrzeug im Ernstfall sicher beherrschen zu können. ==Die erste Fahrt== Wenn man alle wichtigen Grundvorausetzungen beherrscht um eine Simson in Bewegung zu setzen und wenn man in der Lage ist zu bremsen, dann kann man sich mit gutem Gewissen auf die Bahn begeben. Empfehlenswert für Ausfahrten ist sonniges trockenes Wetter. Handschuhe sollten bei längeren Fahrten unter 15°C Pflicht sein, da die Zugluft durchaus zu tauben Händen führen kann. ===Schalten=== Nach dem Anfahren heißt es schalten. Immer im ersten Gang fahren macht kein Spaß und ist nicht gut für den Motor. Wenn wir im ersten Gang sind (Erinnerung: durch Drücken der Schaltwippe nach unten mittels Fußspitze) beschleunigt man die Schwalbe auf 15 km/h. Je nach Fahrstil kann das früher oder später passieren. Dann zieht man die Kupplung und bewegt die Schaltwippe in die andere Richtung. Entweder (so ist es bei Motorrädern üblich), durch ziehen der Schaltwippe mit der Fußspitze nach oben oder durch heruntertreten der Schaltwippe am hinteren Ende mit der Ferse. Das hat beides den gleichen Effekt. Anschließend wird wieder eingekuppelt. Das muss nicht ganz so gefühlvoll passieren wie beim Anfahren, aber die Kupplung schnipsen zu lassen ist nie eine Option. Genauso verfährt man mit den anderen Gängen. Beim Runterschalten passiert alles genau andersrum. Kupplung ziehen, Schaltwippe runterdrücken, einkuppeln. Wenn man dann vom zweiten in den ersten Gang schalten möchte sollte man das erst tun, wenn die Schwalbe schon sehr langsam ist. Der erste Gang ist nämlich sehr kurz übersetzt und ein gewaltsames Einlegen des ersten Ganges würde eine sehr hohe Belastung für alle Motor- und Getriebeteile bedeuten. Rollt man an eine Kreuzung heran, kann man dies auch im zweiten Gang tun und erst wenn man steht den Leerlauf einschalten. Zwischen jedem Gang befindet sich ein Leerlauf. Der zwischen dem ersten und dem zweiten Gang ist besonders leicht zu finden. Einfach vom zweiten Gang die Schaltwippe nur halb herunterdrücken und der Leerlauf ist drin. Gerade zwischen dem dritten und vierten Gang ist der Leerlauf nur mit viel Gefühl zu finden, aber es ist eine Wohltat bei 65 km/h den Gang rauszunehmen und mit Standgas rollen zu lassen. Bei der Schwalbe mit Handschaltung ist das alles so ähnlich. Nur werden die Gänge mit dem Schaltdrehgriff an der linken Lenkerseite geschaltet. Auf Anschlag nach unten bedeutet: erster Gang. Mitte ist zweiter Gang. Das finden des Zweiten Ganges erfordert etwas Übung und auf Anschlag nach oben bedeutet, dass der Dritte Gang drin ist. Irgendwo dazwischen liegen dann auch die entsprechenden Leerläufe. Zum Allgemeinen Fahren gehört natürlich auch das Blinken. Geblinkt wird mit den beiden Lenkerendblinkern, welche über den rechten Kippschalter bedient werden. Nach oben=rechts, nach unten=links. Die Schwalbe verfügt über keine Warnblinkanlage. ===Kurvenfahrten=== Kurven fahren macht auf einem Zweirad besonders viel Spaß. Jedoch ist es wichtig, dass man sich gerade was die Geschwindigkeit anbelangt nicht überschätzt und den Zustand seiner [[Reifen]] ehrlich einschätzt. Beim Motorradfahren wird das Fahren einer Kurve eigentlich gar nicht über eine Drehung des Lenkers sondern über eine Neigung des Fahrzeugs erreicht. Das ist dann eigentlich beim Fahren selbsterklärend. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell in Kurven fährt. Denn größere Kurvengeschwindigkeit bedeutet größeren Neigungswinkel und höhere Wegrutschgefahr. Ein neuer Reifen sollte hohe Geschwindigkeiten auf engen Kurven problemlos meistern, aber ein alter, harter, poröser Reifen bietet gerade bei minimaler Feuchtigkeit viel zu wenig Gripp. Bei Linkskurven muss darauf geachtet werden, dass man nicht mit dem Oberkörper in die kurveninnere Spur ragt, was bei Gegenverkehr fatal enden kann. Ein Zweirad mit großem Neigungswinkel kann nämlich eine erstaunliche Breite ausnutzen. ===Fahren bei Nacht=== Fahren mit Licht ist bei Motorrädern aller Art tagsüber Pflicht. Nachts ist es jedoch nochmal besonders wichtig, da die schmale Vorderansicht eines Zweirades schnell übersehen werden kann. Die vergleichsweise schwachen Scheinwerfer der Simson-Fahrzeuge bringen hier gleich zwei Nachteile mit sich. Neben der Tatsache, dass man selbst mögliche Hindernisse wie z.B. Wild erst spät erkennt, ist auch die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer nicht immer gegeben Daher ist es wichtig, sich seiner Situation ständig bewusst zu sein und entsprechende Platzreserven für eventuelle Ausweichmanöver einzuplanen. Auch eine Warnweste in Leuchtfarbe ist zu empfehlen, um besser wahrgenommen zu werden. ===Fahren mit Sozius=== Das Fahren mit [[Sozius]] bedeutet doppelte Verantwortung für den Fahrer. Vor Fahrtbeginn muss dem Mitfahrer erklärt werden, wie er sich zu verhalten hat. Er darf auf keinen Fall in die Steuerung der Schwalbe durch Neigung eingreifen. Er muss sich des Weiteren am Fahrer festhalten. Ist man erst einmal auf der Bahn, wird man merken, dass das Fahrzeug sowohl für das Beschleunigen, als auch für das Bremsen für alles etwas länger braucht. Das sollte man ständig bedenken und bei seiner Fahrweise berücksichtigen. Beim Anfahren muss, ähnlich wie beim Anfahren am Berg, etwas mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss etwas länger schleifen um den Drehzahlkeller zu überwinden. Lob und Anerkennung für die ursprüngliche Version dieses Tutorials gehen an den Nestuser EA_SchwalbeAlbi. 9ebd8a3c46d645eae45fb43ac2f6d153bd63547b Federbein 0 301 1297 1139 2021-05-04T16:16:47Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktoinsprinzip ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? ============== Ab hier Verbesserungsversuch ==================== {| class="wikitable" width="100%" |- !| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ |- | SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2/1 || || || |- | KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |} e0d6875412d9b123246947a3d0e23cd7edcddee3 1298 1297 2021-05-04T16:23:10Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktoinsprinzip ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? ============== Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) ==================== {| class="wikitable" width="100%" |- !| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ |- | SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2/1 || || || |- | KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch |} 907c0d3dd1ec3d2e2aa798e9b0609629c412b6cc 1299 1298 2021-05-04T16:31:38Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktionsprinzip ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer== *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? –––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) ––––––––––––––––– ==Federbeinlängen== {| class="wikitable" width="100%" |- !| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ |- | SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2/1 || || || |- | KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch |} 2436450d0f1b567f7b1d64e97c987cbfdd9b3c83 1300 1299 2021-05-04T16:59:08Z Zschopower 26 /* Federbeinlängen */ wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktionsprinzip ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer== *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? –––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) ––––––––––––––––– ==Federbeinlängen== {| class="wikitable" width="100%" |- !| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ |- | SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2/1 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-3 (Sperber) || || || hydraulisch |- | SR 4-4 (Habicht) || || || hydraulisch |- | KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | DUO || || || |} d698892591d73d6187aed77d910de9986cc732a1 1301 1300 2021-05-04T17:15:56Z Zschopower 26 /* hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer */ wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktionsprinzip *[https://www.schwalbennest.de/simson/schwalbe-hydraulische-stossdaempfer-regenerieren-97036.html Hydraulische Stoßdämpfer regenerieren] ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer== *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? –––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) ––––––––––––––––– ==Federbeinlängen== {| class="wikitable" width="100%" |- !| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ |- | SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2/1 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-3 (Sperber) || || || hydraulisch |- | SR 4-4 (Habicht) || || || hydraulisch |- | KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | DUO || || || |} 94eb5a1d913b349a8f82540cc18ba26808c88429 1302 1301 2021-05-04T17:34:00Z Zschopower 26 /* Federbeinlängen */ wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktionsprinzip *[https://www.schwalbennest.de/simson/schwalbe-hydraulische-stossdaempfer-regenerieren-97036.html Hydraulische Stoßdämpfer regenerieren] ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer== *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? –––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) ––––––––––––––––– ==Federbeinlängen== {| class="wikitable" width="100%" |- !| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ |- | SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2/1 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-3 (Sperber) || || || hydraulisch |- | SR 4-4 (Habicht) || || || hydraulisch |- | KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | DUO || || || |- | S50 || || || |- | S51 || || || |- | SR50 || || || |} 36086f386464d669f41ec2822535dd2ccffdfba3 1303 1302 2021-05-04T17:35:05Z Zschopower 26 /* Federbeinlängen */ wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: ==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer== Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle: *SR 4-1 *SR 4-2 *SR 4-2/1 *KR 51 (F) *KR 51/1 (F) *KR 51/2 N [[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]] Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können. Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktionsprinzip *[https://www.schwalbennest.de/simson/schwalbe-hydraulische-stossdaempfer-regenerieren-97036.html Hydraulische Stoßdämpfer regenerieren] ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer== *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? –––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) ––––––––––––––––– ==Federbeinlängen== {| class="wikitable" width="100%" |- !| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ |- | SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2/1 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-3 (Sperber) || || || hydraulisch |- | SR 4-4 (Habicht) || || || hydraulisch |- | KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | DUO || || || |- | S50 ||--- || || |- | S51 ||--- || || |- | SR50 ||--- || || |} 6d9ab42f1b08fbaa59e290932e99f5cb07669c7f Federbein 0 301 1304 1303 2021-05-04T18:19:19Z Zschopower 26 /* Federbeinlängen */ wikitext text/x-wiki [[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]] Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. 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Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind. TO DO: *Bild der Aufnahmen am Rahmen ==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer== *Bild der Aufnahmen am Rahmen *Funktionsprinzip *[https://www.schwalbennest.de/simson/schwalbe-hydraulische-stossdaempfer-regenerieren-97036.html Hydraulische Stoßdämpfer regenerieren] ==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer== *SR50CE *S51C und E *wo kommen die her (MZ?) *wie stellt man sie ein? –––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) ––––––––––––––––– ==Federbeinlängen== {| class="wikitable" width="100%" |- !| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ |- | SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-2/1 (Star) || || || reibungsgedämpft |- | SR 4-3 (Sperber) || || || hydraulisch |- | SR 4-4 (Habicht) || || || hydraulisch |- | KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft |- | KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch |- | DUO || || || |- | S50 ||Telegabel || || |- | S51 ||Telegabel || || |- | SR50 ||Telegabel || || |} e1b7503f123e3393d6ebdf9a4ff6138f214074e5 Prüfbaustein 0 426 1305 2021-05-06T19:43:35Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Um die für die Elektronik benötigten Signale zu prüfen, die von der entsprechenden Elektronik-Grundplatte kommmen, hat es den Prüfbaustein EEZ 004 gegeben.…“ wikitext text/x-wiki Um die für die Elektronik benötigten Signale zu prüfen, die von der entsprechenden Elektronik-Grundplatte kommmen, hat es den Prüfbaustein EEZ 004 gegeben. Die "Ladespule" liefert eine Spannung in der Größenordnung von einigen 100 Volt, die "Geberspule" einen Impuls im Zündzeitpunkt. Ein Nachbau ist einfach und sehr preiswert möglich, wie "Bremsbacke" beschrieben hat: [https://www.schwalbennest.de/simson/thread/113491-ersatz-f%C3%BCr-pr%C3%BCfbaustein-eez-004/ Ersatz für Prüfbaustein EEZ004] 726c3df91fe16dded5714b13be72d03f9184e1d7 Zündkerze 0 8 1306 1275 2021-05-12T20:10:37Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki [[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU. ==Wärmewert== Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben. Isolator: M14-260 NGK: B8HS Bosch: W3AC == Wichtig== Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen. [[Datei:Zündkerzenbox.jpg|200px|thumb|right|Zündkerzenbox]] Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich. Damit die Kerze und ihre Elektroden keinen Schaden nehmen, wird sie in einer käuflichen oder aus einem Tablettenröhrchen selbstgebauten [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox] im Bordwerkzeug aufbewahrt. '''Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden.''' Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/> Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit dem Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen. Ein Zündfunke an einer heraus geschraubten Kerze ist besser als keiner, aber leider keine Garantie, dass diese Kerze auch unter dem hohen Druck der Kompression funktioniert. == Siehe auch == [[Kerzengesicht]] [[Kategorie:Zündung]] [[Kategorie:Bauteil]] 316392d709164428ef6dadf2f69e3743db2d3f28 Kategorie:Fehlersuche 14 179 1307 428 2021-05-13T17:06:05Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Was ist zu tun, wenn die Simme nicht so will, wie Fahrerin oder Fahrer? Hier wirst Du geholfen! Ach nee doch eher nicht, denn wir sind ja nicht bei Veronika, sondern im Schwalbennest. Also nochmal: Hier findest Du Hinweise, wie und wo Du selber suchen solltest. Wenn Du das gemacht hast und wenn's alles nix nützt, dann kannst Du ja immer noch einen Beitrag im Forum verfassen. Aller Anfang ist leicht: wenn Du vorher irgendetwas an Deiner Simson rum gefummelt hast, dann schau im Fehlerfall zu aller erst dort nach. Auch wenn Dir kein Zusammenhang in den Sinn kommt: mach es! 52caf5b67df2174970d6b40baf90c79999d31560 Fahrzeugidentifikationsnummer 0 69 1308 1004 2021-05-30T14:14:10Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen. Eine Ausnahme dieser Regel findet sich beim [[Duo]]. Dort kann die FIN am Rahmen aufgeklebt sein. Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln. ==siehe auch== * [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]] * [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]] ==Wenn die FIN nicht mehr lesbar ist, == greift §59 (3) StVZO: ''(3) Ist eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer nicht vorhanden oder lässt sie sich nicht mit Sicherheit feststellen, so kann die Zulassungsbehörde eine Nummer zuteilen. Absatz 2 gilt für diese Nummer entsprechend. '' Also Rücksprache mit dem Straßenverkehrsamt halten, die entscheiden ob die alte Nummer nachgeschlagen wird oder eine neue zugeteilt wird und dann zur Technischen Prüfstelle bzw. Prüforganisation. Die schlagen die dann nach bzw. um. Danach wieder zum Amt und das wird in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Die genaue Vorgehensweise ist in §59 dann auch detailliert beschrieben. [[Kategorie:Recht]] 348de32942c18f113b95d142f945aae058810abf Anfänger-Tips 0 427 1309 2021-06-17T21:31:07Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Jeder fängt mal an, da ist es total normal, dass man mehr Fragen als Antworten hat. Was ist also zu tun, um dabei möglichst wenig und teuere Fehler zu mache…“ wikitext text/x-wiki Jeder fängt mal an, da ist es total normal, dass man mehr Fragen als Antworten hat. Was ist also zu tun, um dabei möglichst wenig und teuere Fehler zu machen? Wer bisher sein Fahrrad immer selbst wieder hinbekommen hat, der ist schon mal auf einem guten Weg. Wichtig ist es, zu wissen, was man tun will. Dazu gehört auch ein wenig Grundverständnis der Technik einer Mopete. Beim Thema Mechanik erschliesst sich Vieles durch genaue Betrachtung. Beim Thema Elektrik ist es vorteilhaft, wenn man in der Schule gut aufgepasst hat, als der "elektrische Stromkreis" dran war. Vieles kann man sich anlesen (siehe dazu unter [[Literatur]], um dann am Objekt der Begierde erste sinnvolle Arbeiten in Angriff zu nehmen. Für den Anfang reicht das zur Simme gehörende [[Bordwerkzeug]] völlig aus. Ganz wichtig ist es, in kleinen Schritten voran zu gehen. Wer sich unsicher ist, der macht von jedem kleinen Schritt lieber mehr als weniger Fotos. bec17e4fabbb55b9fb2f7b755f5ef36bafde78c1 Luftführung M53-Motor 0 428 1310 2022-01-16T20:29:08Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Die Luftführung der Motoren der M53-Reihe dient nicht nur der Luftführung für den Luftstrom vom Flügelrad zum Zylinder, sondern auch zur Fixierung der Kett…“ wikitext text/x-wiki Die Luftführung der Motoren der M53-Reihe dient nicht nur der Luftführung für den Luftstrom vom Flügelrad zum Zylinder, sondern auch zur Fixierung der Kettenschutzschläuche. Und genau an der Stelle reisst das Aluminiumgussteil "gerne" kaputt, wenn sich z.B. die Kette dort verfängt. Das war lange Zeit ein Totalschaden für dieses kaum noch beschaffbare und dann entsprechend teure Teil. Demnächst soll's weitergehen (16. Januar 2022) 16941c2e2af58041575a7c4e44d72dd86c1f5dfb Bautenzug 0 429 1311 2022-01-25T11:56:42Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Wird oft fälschlicherweise geschrieben, wenn der #[[Bowdenzug]] gemeint ist.“ wikitext text/x-wiki Wird oft fälschlicherweise geschrieben, wenn der #[[Bowdenzug]] gemeint ist. 5658d26edbda98644b9c35b4270aa97eed53f5e8 1312 1311 2022-01-25T11:57:22Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Wird oft fälschlicherweise geschrieben, wenn der [[Bowdenzug]] gemeint ist. 552daa9d49e102ba17946f426935a0d1ac7de78e Zündzeitpunkt 0 291 1313 1104 2022-02-13T14:25:27Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten. Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht. Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle. Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus. Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt. Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt. Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen. Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen") In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen. Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung. Wie man den Zündzeitpunkt einer Unterbrecherzündung einstellt ist [http://moser-bs.de/ auf net-harrys Homepage] beschrieben. Die beste Methode den ZZP zu prüfen, ist die Verwendung einer Zündblitzpistole. [[Kategorie:Zündung]] f934fae88630f9bfb655622c5f8094cb5f7d8d47 1314 1313 2022-02-13T14:26:48Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten. Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht. Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle. Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus. Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt. Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt. Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen. Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen") In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen. Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung. Wie man den Zündzeitpunkt einer Unterbrecherzündung einstellt ist [http://moser-bs.de/ auf net-harrys Homepage] beschrieben. Die beste Methode den ZZP zu prüfen, ist die Verwendung einer [[Zündblitzpistole]]. [[Kategorie:Zündung]] b3f9fb4543e4cdc46cfc4a2aaa79af49304156a1 1317 1314 2022-05-15T18:02:45Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten. Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht. Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle. Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus. Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt. Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt. Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen. Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen") In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen. Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung. Die beste Methode den ZZP zu prüfen, ist die Verwendung einer [[Zündblitzpistole]]. [[Kategorie:Zündung]] 3096c5257013050cc9bb15860b690d0d42322fc6 Heckpanzer 0 430 1315 2022-04-02T18:39:00Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „zu erledigen, bis dahin schau bitte hier: [https://www.schwalbennest.de/simson/thread/115170-karosserie-unterschiede-zwischen-kr51-1-kr51-2/]“ wikitext text/x-wiki zu erledigen, bis dahin schau bitte hier: [https://www.schwalbennest.de/simson/thread/115170-karosserie-unterschiede-zwischen-kr51-1-kr51-2/] 2abaf0167eda1213735cf483bcfac37c5868f96f Panzer 0 431 1316 2022-04-02T18:54:09Z Zschopower 26 Weiterleitung nach [[Heckpanzer]] erstellt wikitext text/x-wiki #REDIRECT [[Heckpanzer]] eec4d1004aa6b35cc79dea932762011ebd598537 Motor springt nicht an 0 323 1318 1245 2022-06-30T12:40:27Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich vier Ursachen haben: ** kein Zündfunke zum richtigen [[Zündzeitpunkt]] ** kein zündfähiges [[Gemisch]] ** nicht ausreichende [[Kompression]] ** total verölte [[Zündkerze]] Die Fehlersuche vereinfacht sich ungemein, wenn man einen dieser Faktoren ausschließen kann. ==Siehe auch== [[Häufige Fehler]] [[Kategorie:Fehlersuche]] c600f6da50161b471fa33632ff8a5e423e52aea1 Unterbrecher einstellen 0 432 1319 2022-07-16T17:01:59Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Wie wird der Unterbrecher für die Zündung der Simson-Motore richtig eingestellt? ==Als Erstes wir der Unterbrecher-Kontaktabstand eingestellt.== Dazu wird d…“ wikitext text/x-wiki Wie wird der Unterbrecher für die Zündung der Simson-Motore richtig eingestellt? ==Als Erstes wir der Unterbrecher-Kontaktabstand eingestellt.== Dazu wird das Polrad langsam von Hand gedreht, bis die Kontakte den grössten Abstand haben. Egal wo das ist, das ist nicht zwangsweise bei OT der Fall. Dazu wird die Schraube auf der Kontaktgrundplatte leicht gelöst und mit der exzentrischen Einstellschraube der Kontaktabstand auf 0,4mm eingestellt. Jetzt wird die Schraube auf der Kontaktgrundplatte wieder fixiert. ==Erst danach wird der [[Zündzeitpunkt]] eingestellt.== Dazu werden die Schrauben der Zündungsgrundplatte leicht gelöst und durch Verdrehen der kompletten Zündungsgrundplatte der ZZP eingestellt. Die beste Methode, den ZZP zu kontrollieren, funktioniert mit einer Zündblitzpistole. cc59efde82ab92c7b9512915ca15d70b266936a4 Schaltplan 0 15 1320 1199 2022-07-18T10:34:42Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät. In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich. == Weblinks == [https://pic.mz-forum.com/harry/Simson/simson.html Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge] [[Kategorie:Elektrik]] 7942715e0f43d2645d46fc8d18650e53189a9fd3 1341 1320 2025-03-17T14:35:41Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät. In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich. == Weblinks == Das funktioniert im März 2025 leider nicht mehr [https://pic.mz-forum.com/harry/Simson/simson.html Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge] [[Kategorie:Elektrik]] 04448c24e47729e45f47734a4d1ce655210ead9a 1342 1341 2025-03-17T14:43:11Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät. In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich. == Weblinks == Hier geht es zu den Schaltplänen: *[https://www.schwalbennest.de/simson/thread/124282-schaltpl%C3%A4ne-f%C3%BCr-simson-kr51-x-s50-s51/ Schaltpläne]; Das Folgende funktioniert im März 2025 leider nicht mehr [https://pic.mz-forum.com/harry/Simson/simson.html Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge] [[Kategorie:Elektrik]] 5871a4050fde9208c47f26ec492182e878caa75d Startvergaser 0 89 1321 829 2022-07-21T09:28:31Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird. Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die zusätzlich Benzin angesaugt wird. Unterhalb dieser Bohrung befindet sich im Schwimmergehäuse ein vom Rest des Schwimmergehäusevolumens abgetrenntes Spritreservoir. Dieses Reservoir wird über die Starterdüse befüllt bis der Spritpegel gleich dem im übrigen Schwimmergehäuse ist. Wird nun der Startvergaser geöffnet, wird durch den Unterdruck im Ansaugtrakt über das Startmischrohr Benzin aus dem Spritreservoir abgesaugt. Und zwar zunächst sehr viel weil ja der Spritpegel im Reserveroir zunächst hoch ist. Da die Starterdüse weniger Sprit nachfließen läßt als abgesaugt wird, sinkt der Pegel im Reservoir. Dadurch gelangt weniger zusätzlicher Sprit in das Benzin-Luftgemisch. Beim Öffnen des Startvergaser wird also ein stark angereichertes Benzin-Luftgemisch geliefert, welches aber immer weiter abmagert. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Reservoir leergesaugt ist. Dann bestimmt nur noch die Starterdüse, wieviel zusätzlicher Sprit das Benzin-Luftgemisch anreichert. Dieses Verhalten entspricht genau dem, was ein kalter Motor beim Startvorgang braucht. Ein zunächst sehr stark angereichertes Gemisch, welches immer magerer wird. Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen.Den gleichen Effekt kann man bekommen, wenn man die Starterschieberkappe zu fest einschraubt. Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert. Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. Das funktioniert aber nicht beim [[BING|Bing]]-Vergaser. [[Kategorie:Vergaser]] be6be3abd5685ea624668a9b7cde7b632e694b3c Explosionszeichnung 0 302 1322 875 2022-07-21T09:36:30Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki In einer''' Explosionszeichnung''' werden die Einzelteile, aus denen ein komplexer technischer Gegenstand zusammengesetzt ist, perspektivisch so dargestellt, als ob der Gegenstand gerade wie durch eine Explosion auseinanderfliegt. Eine Explosionszeichnung ist nützlich, um beim Zusammenbau alle Teile in ihrer Ausrichtung und Zusammengehörigkeit richtig montieren zu können. Für die Simson-Motore M53 und M5x1 sind in den Klappenseiten vom [[Das Buch|BUCH]] Explosionszeichnungen zu finden.<br /> Diese gibt es auch als Plakat bei den Versandhändlern zu kaufen oder zum Download auf den Seiten der Mopedfreunde-Oldenburg. Für die weiteren Teile der Simson-Fahrzeuge finden sich ähnliche Zeichnungen in den original Ersatzteilkatalogen oder bei AKF. externe Links:<br /> [http://www.mopedfreunde-oldenburg.de/html/simson_motoren.html#explo Mopedfreunde Oldenburg]<br /> [https://www.akf-shop.de/explosionszeichnungen Funktionsdarstellungen bei AKF] 21e7887d9af0aeb25cd673d54197db389b331523 Führerschein 0 27 1323 501 2023-01-15T17:50:02Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument, welches belegt, dass man Inhaber einer bestimmten Fahrerlaubnis ist. == Führerschein für Simson-Kleinkrafträder == Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen. Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev_2010/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit: :''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.'' Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt: Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen. [[Kategorie:Recht]] 6f2e558f97e7cd90b3c03e6d6bb629fb6d0a64c2 1325 1323 2023-01-19T14:10:32Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument, welches belegt, dass man Inhaber einer bestimmten Fahrerlaubnis ist. == Führerschein für Simson-Kleinkrafträder == Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse AM) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse AM machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen. Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev_2010/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit: :''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.'' Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt: Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen. [[Kategorie:Recht]] 86ae388ffbffc65d5d6eefe9554f073a82b13e19 1326 1325 2023-01-19T14:11:20Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument, welches belegt, dass man Inhaber einer bestimmten Fahrerlaubnis ist. == Führerschein für Simson-Kleinkrafträder == Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse AM) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse AM machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen. Dass aktuelle Fahrschüler mit AM weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev_2010/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit: :''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.'' Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt: Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen. [[Kategorie:Recht]] d403a104ae498fcdac102c3195600e809fba12a7 Kleinkraftrad 0 50 1324 597 2023-01-16T15:00:05Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Als '''Kleinkraftrad''' werden im Allgemeinen Zweiräder mit einem [[Hubraum]] von nicht mehr als 50cm³ und dadurch bedingten geringen [[Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit|bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit]] bezeichnet. ==Definition und Rechtliches== Kleinkrafträder sind gemäß § 2 (11) FZV zweirädrige Kraftfahrzeuge oder dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und folgenden Eigenschaften: a) zweirädrige Kleinkrafträder: mit Verbrennungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50cm³ beträgt, oder mit Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt; b) dreirädrige Kleinkrafträder: mit Fremdzündungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, mit einem anderen Verbrennungsmotor, dessen maximale Nutzleistung nicht mehr als 4 kW beträgt, oder mit einem Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt; Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]]. ==Einordnung von Simsons== Es gibt jedoch eine Ausnahmeregel für Simsons, so dass diese trotz der 60 Km/H bbH trotzdem als Kleinkraftrad gelten. Gemäß Einigungsvertrag Kapitel XI, Sgb. B, Abschnitt III, Ziffer 2, Maßgabe 21 (Bundesgesetzblatt 1990 II, S. 1101) sind Kleinkrafträder im Sinne der bisherigen Vorschriften der DDR (50cm³/ 60 Km/H) den Kleinkrafträdern des § 18 (II) 4 StVZO gleichgestellt. Den § 18 StVZO gibt es zwar mittlerweile auch nicht mehr, jedoch ist im § 50 FZV festgelegt, dass diese Fahrzeuge weiterhin zulassungfrei bleiben. Auch führerscheinrechtlich sind die Simsons gem § FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 feV, Kleinkrafträdern gleichgestellt, so dass lediglich Klasse M erforderlich ist. ==Formen== Kleinkrafträder lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: ===Moped=== Beim Moped wird der '''Mo'''tor durch '''Ped'''albetrieb in Gang gesetzt. Diese Bauart ist heute kaum mehr verbreitet, kann jedoch noch bei [[Mofa|Mofas]] angetroffen werden. Ein klassisches Simson-Moped ist beispielsweise der [[SR 2]]. ===Mokick=== Im Gegensatz zum Moped kommt beim Mokick ein [[Kickstarter]] zum Einsatz. Das wohl bekannteste Mokick aus dem Hause Simson ist die [[S 51]]. ===Roller=== Charakteristisch für einen Roller sind der gute Wetterschutz und der freie Durchstieg vor der Sitzbank. Die [[Schwalbe]] und der [[SR 50]] fallen klar in diese Kategorie. == siehe auch == http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html [[Kategorie:Recht]] fea85942a0cd630d60aee28fb603ad4e4bd9867b Wellendichtring 0 9 1327 256 2023-02-02T20:41:17Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) hat die Aufgabe drehende Wellen anzudichten. (Kurzform auch WeDi) Besonders wichtig beim Zweitaktmotor ist das auf der [[Kurbelwelle]], weil der Raum unterhalb des Kolbens, das Kurbelgehäuse, zum Vorverdichten des angesaugten [[Gemisch]]s benötigt wird. Hier ist die Verwendung von benzinfesten Wellendichtringen wichtig (Viton). Ein Defekt macht sich dort durch Verbrennen von Getriebeöl und / oder Ansaugen von Nebenluft bemerkbar. Bei den alten Simson-Motoren (M53/M54) ist zum Wechseln der Kurbelwellendichtringe eine komplette Motorzerlegung (Spalten) notwendig. Bei den neuen M531/M541-Motor können die WeDis auch beim eingebauten Motor nach Demontage vom Primärritzel (links) und [[Grundplatte]] (rechts) getauscht werden. Weitere Wellendichtringe finden sich unter dem Abtriebsritzel, auf der Schaltwelle, sowie in der Telegabel von S50, S51 und SR50. Die offene Seite von WeDis zeigt immer zum Öl hin. Also beim M53-Motor,wo die Wedis beim Kurbelraum sitzen, nach aussen und beim M5x1-Motor, wo die WeDis aussen sitzen nach innen. == Siehe auch == [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] [[Kategorie:Bauteil]] d53688cdf0653ef057de4d89eb2ff4a05f82c079 1328 1327 2023-02-02T20:55:29Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) hat die Aufgabe drehende Wellen anzudichten. (Kurzform auch WeDi) Besonders wichtig beim Zweitaktmotor ist das auf der [[Kurbelwelle]], weil der Raum unterhalb des Kolbens, das Kurbelgehäuse, zum Vorverdichten des angesaugten [[Gemisch]]s benötigt wird. Hier ist die Verwendung von benzinfesten Wellendichtringen wichtig (Viton). Ein Defekt macht sich dort durch Verbrennen von Getriebeöl und / oder Ansaugen von Nebenluft bemerkbar. Bei den alten Simson-Motoren (M53/M54) ist zum Wechseln der Kurbelwellendichtringe eine komplette Motorzerlegung (Spalten) notwendig. Bei den neuen M531/M541-Motor können die WeDis auch beim eingebauten Motor nach Demontage vom Primärritzel (links) und [[Grundplatte]] (rechts) getauscht werden. Weitere Wellendichtringe finden sich unter dem Abtriebsritzel, auf der Schaltwelle, sowie in der Telegabel von S50, S51 und SR50. Die offene Seite von WeDis zeigt immer zum Öl hin. Aber beachte biite: Beim M53-Motor zeigen die geschlossenen Seiten der Kurbelwellendichtringe nach innen zum Kurbelraum, beim M5x1-Motor zeigen sie nach aussen. == Siehe auch == [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] [[Kategorie:Bauteil]] 232c84b85711c5ce244fa2b0a54a0ae017b18034 Werkzeug 0 433 1329 2023-04-17T10:14:24Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „siehe dazu: - Bordwerkzeug, gehört immer dazu - Spezialwerkzeug für Arbeiten am Motor“ wikitext text/x-wiki siehe dazu: - Bordwerkzeug, gehört immer dazu - Spezialwerkzeug für Arbeiten am Motor 1a1923c20ab58fa4f1dfa4493c45813374e71f62 1330 1329 2023-04-17T10:16:37Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki siehe dazu: - [[Bordwerkzeug]], gehört immer dazu - [[Spezialwerkzeug]] für Arbeiten am Motor dbe9fe7b478d6ebd8c9017d8bc4d659b1b54b2d2 1331 1330 2023-04-17T10:21:28Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Für Wartungs- und Reparaturarbeiten wird Werkzeug benötigt. siehe dazu: - [[Bordwerkzeug]], gehört immer dazu - [[Spezialwerkzeug]] für Arbeiten am Motor 1f1c1dd3dbfaac54f9e2bc99b5697ce0ca64d219 1332 1331 2023-04-17T10:48:56Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Für Wartungs- und Reparaturarbeiten wird Werkzeug benötigt. siehe dazu: - [[Bordwerkzeug]], gehört immer dazu - [[Spezialwerkzeug]] für Arbeiten am Motor Maul-, Ring-, Steckschlüssel in den gebräuchlichen Schlüsselweiten und Formen, sowie Schraubendreher, Hämmer und Zangen gehören sowieso für jeden dazu, der selber Hand anlegen möchte. Dann kann das Bordwerkzeug an Bord bleiben und ist bei der nächsten Tour dabei, damit aus einer [[Panne]] nur ein technischer Halt wird. 25777c39de4678cef8d76b6410c88425a2aba7b7 Datei:Glaskugeln .jpg 6 434 1333 2023-04-19T18:28:23Z Zschopower 26 Von anonymer Quelle wikitext text/x-wiki == Beschreibung == Von anonymer Quelle bf01fde940e4b61bb6a09382952e2ed93efac427 Glaskugel 0 330 1334 963 2023-04-19T18:31:08Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, technische Probleme ohne genaue Beschreibung sofort und präzise zu bestimmen. Auch unter Hellsehern und Astrologen erfreut sie sich großer Beliebtheit. [[Datei:glaskugeln_.jpg]] Für ordnungsgemäße Funktion der Glaskugel sind regelmäßige Wartungsarbeiten (Kalibrierung etc.) bei weisen Hexenmeistern auf dem Blocksberg notwendig, was sich durch die langen Versand- und Wartezeiten negativ auf die allgemeine Verfügbarkeit dieses Hilfsmittels auswirkt. Es ist also bei Nichtvorhandensein einer Glaskugel dringend geboten, technische Probleme präzise unter Nennung des Fahrzeugmodells und der Symptome zu beschreiben. [[Kategorie:Jokus]] 5f8a470eb0f1bdd7ea781ecfdd7f4c507b47e264 Tachowelle 0 435 1335 2023-04-26T19:56:27Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „zu erledigen“ wikitext text/x-wiki zu erledigen b468d01b2d05e81396cceb49c73a9bbdadae068f Abzieher 0 436 1336 2023-07-31T17:45:01Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Um das Polrad von der Kurbelwelle herunter zu bekommen, benötigt man einen speziellen '''Polrad-Abzieher'''. Nachdem die Mutter mit Feingewinde M10x1 entfer…“ wikitext text/x-wiki Um das Polrad von der Kurbelwelle herunter zu bekommen, benötigt man einen speziellen '''Polrad-Abzieher'''. Nachdem die Mutter mit Feingewinde M10x1 entfernt wurde, die zusammen mit dem '''wichtigen''' Federring das Polrad auf den Konus der Kurbelwelle presst, schraubt man den Abzieher in das Polrad. Das Gewinde hat die Abmessung M27x 1,25. Das Polrad wird mit einem Spannband gehalten, während man die Druckschraube reindreht und damit das Polrad löst. Bitte auf keinen Fall mit einem universellen 2- oder 3-Backenabzieher arbeiten, damit kann das Polrad zerstört werden. Einen universellen 2- oder 3-Backenabzieher kann man benutzen, um das Primärritzel auf der anderen Seite der Kurbelwelle abzuziehen. 6c66416f3674436a2b9c1337a922cbf3a3c7cf1c Öl 0 77 1337 889 2023-09-19T20:07:52Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen. ==Getriebeöl== Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden. Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. GL3 ist besser geeignet als GL4. GL5 ist zu vermeiden, weil die Kupplung rutschen könnte. Viele Hersteller haben Öl dieser Spezifikation aus dem Programm genommen, weswegen es nicht an jeder Ecke zu bekommen ist. Addinol stellt es jedoch nach wie vor her. Man kann Addinol Öle bei den meisten Onlinehändlern erstehen, oder aber über einen [http://addinol.de/index.php?id=30&ftu=5094258056ae2efc45567f7a1c8c00dc Addinol-Vertriebspartner]. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen. In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden. ==Zweitaktöl== Zweitaktöl ist das Öl, welches ins Benzin zur Hestellung des [[Gemisch]]s gegeben wird. Für alte, unregenerierte Motore sollte kein vollsynthetisches Zweitakt-Öl verwendet werden, weil dadurch alte Ablagerungen gelöst werden, die für Schäden in den Lagern und auf der Zylinderlauffläche sorgen können. Bei vollständig regenerierten Motoren ist die Verwendung von vollsynthetischem Öl unproblematisch. Es kann dann sogar mit weniger Öl ausgekommen werden. Ein weiterer Vorteil wäre die geringere Qualmwolke. Nachteilig der höhrere Preis. Allerdings ist die Qualität auch der preiswerten mineralischen Öle besser als die früher geforderten Spezifikationen. Alle bei uns zu kaufenden Zweitaktöle sind selbstmischend. Es spielt keine Rolle, ob man sie vor oder nach dem Tanken in das Benzin mischt. Wegen der deutlich geringeren Rauchentwicklung und weniger Ablagerungen im Auspuff bzw. auf dem Kolben sollte ein Zeitaktöl der Klasse D nach ISO oder JASO zum Einsatz kommen. Das gibt es auch preiswert in Bau- oder Supermärkten. f13f22f7e9a91e740a2ab987fc199c15333dc810 Sicherungsblech 0 437 1338 2024-09-04T12:06:44Z Zschopower 26 Die Seite wurde neu angelegt: „Muttern auf drehenden Wellen werden oftmals durch Sicherungsbleche daran gehindert, sich selber zu lösen. Bei Simson findet man Sicherungsbleche unter den Mu…“ wikitext text/x-wiki Muttern auf drehenden Wellen werden oftmals durch Sicherungsbleche daran gehindert, sich selber zu lösen. Bei Simson findet man Sicherungsbleche unter den Muttern vom Abtriebsritzel, vom Primärritzel und im Kupplungskorb. 3f8dc232cc2a0f8c719013dca2a1823426d066a6 1339 1338 2024-09-04T12:12:24Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Muttern auf drehenden Wellen werden oftmals durch Sicherungsbleche daran gehindert, sich selber zu lösen. Bei Simson findet man Sicherungsbleche unter den Muttern vom Abtriebsritzel, vom Primärritzel und im Kupplungskorb. Sicherungsbleche sind "Einmal-Artikel", sie sollten nach dem Lösen immer durch neue ersetzt werden. Bei der Montage werden sie mit einem kleinen Meissel so umgebogen, dass sie eng an einer Flanke der Mutter anliegen, die sie sichern sollen. Sicherungsmuttern sollte man zu den Ersatzteilen zählen, von denen man immer einen kleinen Vorrat hat. aeb8bca5e195a810f3356537c644a82e2fef45fc 1340 1339 2024-09-04T12:13:05Z Zschopower 26 wikitext text/x-wiki Muttern auf drehenden Wellen werden oftmals durch Sicherungsbleche daran gehindert, sich selber zu lösen. Bei Simson findet man Sicherungsbleche unter den Muttern vom Abtriebsritzel, vom Primärritzel und im Kupplungskorb. Sicherungsbleche sind "Einmal-Artikel", sie sollten nach dem Lösen immer durch neue ersetzt werden. Bei der Montage werden sie mit einem kleinen Meissel so umgebogen, dass sie eng an einer Flanke der Mutter anliegen, die sie sichern sollen. Sicherungsmuttern sollte man zu den Ersatzteilen zählen, von denen man immer einen kleinen Vorrat hat. 85bd48417330c18b2d5c43ef0ff2b9ad6ec14e9a